Thema: Blogger

 

Alle 23 Artikel zum Thema Blogger auf netzwertig.com:

Sechsmal um den Blog:
Neues vom Kinderspielplatz

Klaus Jarchow, 27. März 2009 um 13.11 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Unbekannter Alltag, literarisch aufpoliert: In unserer regelmäßigen Blogschau auf medienlese.com stellen wir sechs Blogs vor, auf denen es einfach gute Geschichten gibt.


Was soll das sein – Relevanz? Da schreiben sich die Autoren der meisten FAZ-Blogs einen Wolf über weltbewegende Fragen, über Finanzkrise und Nahost-Missionen – aber den Vogel beim Interesse und bei den Verlinkungen schießt diese kleine Geschichte über einen Kinderspielplatz am Tegernsee ab. Prompt schließt sich eine erbitterte Debatte über – tätä! – Kinderpädagogik und Klassenkampf an. Nicht zum ersten Mal erweisen sich hier eher kleine, randständige Geschichten als die erfolgreicheren.

» weiterlesen

Reputation Management:
Die Weißwäscher kommen

Klaus Jarchow, 2. März 2009 um 13.22 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Überwachen, Kontrollieren, Regulieren: Reputation Management verspricht Maßnahmen gegen unliebsame Inhalte im Web 2.0 – wenn das nur so einfach wäre.


“Revolvermänner” nennt sich unmissverständlich eine Essener Agentur für ‘Reputation Management’, die im Auftrag von Privatpersonen und bedrohten Firmen ein schnelles und “permanentes Controlling im Internet” durchsetzen will. Manches klingt in meinen Ohren allerdings wie ein Werbetext von ‘Moskau Inkasso’, verfasst also von jenen unmissverständlich freundlichen, wohlgebauten Herren mit den Blumenkohlohren und der gewissen Beule unter der Achsel: “Im Fall einer Schädigung Ihrer Online Reputation haben wir für jede erdenkliche Situationen einen praxiserprobten Maßnahmenkatalog, der schnell und effektiv greift“. So werben Revolvermänner des Netzverkehrs heutzutage für sich.

» weiterlesen: Worum geht es?

Lokaljournalismus:
New York Times mit Stadtteil-Blogs

Ole Reißmann, 28. Februar 2009 um 16.53 Uhr , 11 Kommentare Kommentare

Alle Nachrichten sind lokal: Die New York Times startet zwei Nachbarschafts-Blogs - und will damit Reporter, Bürgerjournalisten und Anzeigenkunden zusammenbringen.


Was passiert in der unmittelbaren Umgebung? Die New York Times startet am Montag zunächst zwei Blogs, die jeweils nur über eine Nachbarschaft berichten, schreibt TechCrunch. Ein Blog wird sich demnach mit Fort Greene und Clinton Hill, zwei historische Stadtteile im New Yorker Bezirk Brooklyn, befassen, das andere mit drei Gemeinden im Südwesten New Jerseys, Millburn, Maplewood und South Orange. Betreut werden die Blogs von der New York Times, sogenannte “citizen journalists” sollen helfen, die Blogs zu füllen und womöglich sogar etwas damit zuverdienen.

» weiterlesen

Swiss Music Awards:
Musikblogger berichten live

Ole Reißmann, 19. Februar 2009 um 16.27 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Indie gegen Majors: ProSieben und 20 Minuten könnten live von den Swiss Music Awards berichten – stattdessen überlassen sie die Bühne den Musikbloggern von 78s.

Eintrittskarten gab es nicht zu kaufen: Am Donnerstag werden die Swiss Music Awards vor VIP-Gästen, Künstlern und Medienvertretern verliehen. Viva-Djane Jubaira Bachmann ist für das Schweizer ProSieben am roten Teppich – zu sehen gibt’s die Zusammenfassung der Preisverleihung aber erst einen Tag später, am Freitag um 20.15 Uhr. Auch 20 Minuten, das größte Schweizer Nachrichtenportal, ist im Zürcher Kaufleuten, macht Interviews – für den nächsten Tag, am Abend wird die Redaktion mit Agenturmaterial auskommen. Live von der Veranstaltung wird nicht berichtet. Wird es doch, aber nicht von den großen Medien:

» weiterlesen

Sechsmal um den Blog:
Sechs zum Klicken

Klaus Jarchow, 16. Februar 2009 um 12.21 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Die regelmäßige Blogschau auf medienlese.com – diesmal mit Zettelkästen, Wort-Schnitzeln, einer Gesprächszentrale und schwarzweißer Untergangssucht.

Da diesmal aus dem Publikum thematisch nichts Bestimmtes gewünscht wurde, gibt’s hier den gewohnten Pichelsteiner Topf – so wie Blogs ja am besten zu genießen sind. Wer will schon ewig das Gleiche aufgetischt bekommen? Los geht’s!

» weiterlesen

Philip Rizk:
Gaza-Blogger frei nach vier Tagen

Ole Reißmann, 13. Februar 2009 um 1.36 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der deutsch-ägyptische Student Philip Rizk ist wieder frei und berichtet von Verhören rund um die Uhr – ein anderer kritischer Blogger bleibt weiter verschwunden.

Vier Tage lang sei er ständig befragt worden, vier Tage ohne Schlaf, die Augen verbunden, die Hände meist gefesselt, berichtet Philip Rizk am Donnerstag nach seiner Freilassung. In der Nacht von Freitag auf Samstag war der 27-jährige Aktivist nach einer Demonstration für die Palästinenser in Gaza in der Nähe von Kairo festgenommen worden. Familie und Freunde organisierten daraufhin weltweiten Protest, die deutsche Botschaft schaltete sich ein, unter anderem New York Times, BBC, und der Guardian berichteten.

» weiterlesen

Ägypten:
Proteste gegen Blogger-Festnahme

Ole Reißmann, 11. Februar 2009 um 2.52 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der deutsch-ägyptische Student Philip Rizk ist nach einer Solidaritätsaktion für die Palästinenser in Gaza verhaftet worden. Über das Internet organisiert sich nun weltweiter Protest.

Protestaktion am Samstag in Kairo (Per Bjorklund, cc-Lizenz)
Protestaktion am Samstag in Kairo (Per Bjorklund, cc-Lizenz)

“Wo ist Philip?” steht auf ihren Schildern geschrieben. Philip Rizk ist in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kairo festgenommen worden. Der deutsch-ägyptische Student ist ein bekannter Blogger, engagiert sich für die Palästinenser im Gaza-Streifen. Jetzt sammelt sich der Protest – nicht nur, wie bereits am Samstag, in Kairo, sondern auch im Internet. Eine eigene Facebook-Gruppe hat bereits über 5000 Mitglieder, hier informieren die Schwester und Freunde des Verhafteten über aktuelle Ereignisse, organisieren Unterstützer weltweiten Protest.

» weiterlesen

Amateure wehren sich:
Bla-Bla-Blogger gegen Goliath

Ronnie Grob, 3. November 2008 um 11.19 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Zu wenig eigenständig, nicht genug Qualität: Die SonntagsZeitung ist enttäuscht von Schweizer Blogs. Das könnte daran liegen, dass es für bahnbrechende Geschichten Recherche, Zeit und damit Geld braucht.

Bla-Bla-Blogger? Die SonntagsZeitung ist enttäuscht von der Schweizer Blogosphäre – das ruft nach einer Antwort, nicht nur in unseren Kommentaren. Nehmen wir mal an, der Fünftligaverein FC Oberwil III spielt Fussball gegen den FC Basel. Auf der einen Seite Arbeiter und Angestellte, die nach einem harten Tag auf der Baustelle oder in der Fabrik sich abends einmal in der Woche vor dem Biertrinken zum Fussball treffen. Auf der anderen Seite Profifussballer, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als zu trainieren, sich massieren zu lassen, Taktik zu büffeln und Autogramme zu geben. Würde es jemand wundern, wenn die Profis vom FC Basel die saubereren Pässe schlagen, konditionell besser drauf sind, das Spiel vielleicht zurecht gewinnen?

» weiterlesen

Wenn Consulter bloggen:
Ein Notfall in der Mediaclinique

Klaus Jarchow, 3. Oktober 2008 um 10.41 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Ralf Schwartz ist kein Journalist. Und auch kein Blogger. Er ist ‘Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Marketing und Strategische Unternehmensplanung‘, der über Blogger und Journalisten einfach mal nachgedacht hat – gleich in sechs ‘Dimensionen’ und mit einem putzigen Resultat. Immerhin erfahren wir etwas mehr über den Blick der Wirtschaft auf die Medien.

Schwartz denkt von der Marke her. Das heißt, ihm ordnet sich die Welt – um auch mal abstrakt zu formulieren – ‘in medial zu unterstützenden Umsatz- und Imageansprüchen interessierter Anbieter von Waren’. Schließlich hat Ralf Schwartz vom Tierfutter über die Mundpflege bis hin zu Sportschuhen ein weites Spektrum von Konsumgütern auf dem Markt etabliert. Arbeitet Ralf Schwartz ‘für sich’ die Unterschiede zwischen Journalismus und Blogs heraus, dann werden wir diese, seine Marktverankerung immer im Hinterkopf behalten müssen. Zu diesem Text aus der Sicht des ‘Anzeigenkunden’:

» weiterlesen: Hat die mittelmäßige Journaille selber schuld?

Tückische Fotolizenzen:
Haltbar bis 26. August 2010

Wolf-Dieter Roth, 12. September 2008 um 10.01 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Nicht alles, was gratis ist, ist auch umsonst: Mit vermeintlich kostenlosen Pressefotos kann man sich als Online-Journalist oder Blogger schnell teure Abmahnungen einfangen: Aufgrund begrenzter Nutzungsdauer der Lizenz.

Pressebilder bzw. deren Fotografen – etwa von Fotokameras und anderen neuen Geräten – sind üblicherweise vom Hersteller bezahlt und für den Berichterstatter kostenfrei. Bei Personenaufnahmen ist dies dagegen nicht immer der Fall.

Für gedruckte Zeitschriften ist dies auch kein Problem: Ist die Zeitschrift innerhalb der genehmigten zwei Jahre seit der Zurverfügungstellung des Fotos gedruckt, erschienen und verkauft worden, so ist dieser Regel Genüge getan. Restbestände dürfen dann auch noch nach drei Jahren verkauft werden, solange nichts nachgedruckt wird.

Völlig anders wird dies dagegen zur Zeit bei Aufnahmen für den online-Gebrauch gesehen:

» weiterlesen