Alle 2 Artikel zum Thema Bloggen auf netzwertig.com:
Dürfen und sollen sich Reporter zum Gegenstand ihrer Berichterstattung machen – und wenn ja, wann wird es pietätlos? Ein Blick auf die aktuelle Diskussion.
Neben allem, was man an der Amok-Berichterstattung kritisieren kann – Fotos
unverpixelter Kinder, Interviews mit Minderjährigen, die unter Schock stehen, vollkommen hanebüchene
Comic-Zeichnungen der Tat, die Nennung des vollen Namens des Täters, der Adresse seines Elternhauses, auf Kinderköpfe
grafisch montierte Fadenkreuze – konzentriert sich die aktuelle Diskussion vor allem um den Einsatz von Twitter. Genauer: Um das, was Focus Online mit Twitter gemacht hat, nämlich Reporter von ihrem Weg zum Unglück bloggen zu lassen. Wo sind die Journalisten gerade, wo fahren sie hin, was haben sie gehört – Medienjournalist
Stefan Niggemeier findet dafür in seinem Blog deutliche Worte:
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Schon wieder macht einer rüber: Ab Montag wird auch “Weissgarnix”-Blogger Thomas Strobl für die Frankfurter Allgemeine Zeitung bloggen.
Thomas betreibt das von uns sehr geschätzte Blog “Weissgarnix” (das gleich dreimal in unserer Blogschau empfohlen wurde). Sein neues Blog auf FAZ.net wird den Titel “Chaos as usual” tragen, thematisch soll es im neuen Blog etwas weniger wirtschaftslastig zugehen. Stattdessen will er “über aktuelle und vergangene Krisen, Denken im Off- und im Mainstream, Schicksalsepochen und ihre herausragenden Akteure sowie diverse Blaupausen für eine bessere Welt” schreiben – das ganz große Rad drehen also.
Das gewöhnliche Chaos wird Blog Nummer 29 – Anfang Dezember begann die Blog-Offensive der Frankfurter Allgemeinen, eine ganze Reihe neuer Autoren wurde verpflichtet, darunter die Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Peer Schader für “Das Fernsehblog” oder Don Alphonso für die “Stützen der Gesellschaft”.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.