Alle 21 Artikel zum Thema Blick auf netzwertig.com:
Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.
Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille –
Blick,
SonntagsBlick,
Blick Online und
Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den
Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem
Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung
Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die
Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am
28. und am
4. September.
» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten
Der SonntagsBlick illustriert die Rücktrittsforderungen eines Parlamentariers mit durchgestrichenen Bundesräten. Auf Blick Online erscheint zum gleichen Bericht überraschenderweise ein anderes Bild.
Screenshot blick.ch
In der SonntagsBlick-Story “Fünf Bundesräte müssen weg!” vom 7. September darf ein SP-Nationalrat seine Meinung dazu äussern, welche Minister im Bundesrat bleiben sollen dürfen. Und welche rausmüssen. Während in der Printausgabe sowohl SP-Bundesrat Moritz Leuenberger als auch SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey durchgestrichen sind, ist Calmy-Rey online nicht durchgestrichen. Ob da vielleicht online eine ältere Version der Vision durchgerutscht ist?
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Die Newsnetzer stärken den Boulevard und finden Maddie in Brüssel, außerdem wieder großer Stellenabbau bei amerikanischen Zeitungen. Unser Rückblick auf die 33. Kalenderwoche.
Das Bild der Woche: Drei amerikanische Zeitungen, denen möglicherweise Entlassungen bevorstehen. Gannett, der größte Zeitungsverlag der USA, will 1000 Stellen bei kleineren Blättern streichen, rund 3 Prozent der Belegschaft. Bis zu 600 Mitarbeiter könnten entlassen werden, berichtet das US-Branchenblog Gawker. Seit Anfang Juli reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. In der “blutigsten Woche des Jahres” wurden rund tausend Stellen abgebaut, Verlage melden Millionenverluste, Zeitungen stehen zum Verkauf.
Newsnetz, “das bisher ambitionierste journalistische Projekt im Internet” setzte, wie angekündigt, erste neue Standards. Am 11. August 2008, 16:17 Uhr, wurde gemeldet, dass ein “kleines Mädchen” in Brüssel von einer Überwachungskamera gefilmt wurde (“Videobilder: Ist das wirklich Madeleine McCann?“). Eingebunden in die Meldung wurde ein YouTube-Video der englischen Boulevardzeitung Sun, das offenbar veröffentlicht wurde, weil ein Sicherheitsangestellter meinte, darauf die vermisste Madeleine McCann erkannt zu haben. Doch:
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In der Schweiz essen sie Hunde, noch ältere Bloggerin gestorben und Alan Posener gibt Apocalypso auf im medienlese.com-Rückblick auf die 32. Kalenderwoche.
Das Bild der Woche: Präsident Bush besucht die amerikanischen Vollyballerinnen. Es hat ja gar nichts mit Bush zu tun, aber ältliche Männer, die Gesten im Rücken trainierter und kaum bekleideter Athletinnen machen und ihnen auf den Hintern schauen: Immer etwas daneben.
Schweizer Promis gestalteten eine Ausgabe des SonntagsBlicks und setzten eine Story mit der Schlagzeile “Schweizer essen Katzen” auf den Titel, was einerseits total absurd ist (Kurt W. Zimmermann in der Weltwoche dazu: “Wir wollen uns nicht lange mit dem Detail aufhalten, dass die Story über den Trend zum Katzenessen ohne jeden Beleg aus den Fingern gesaugt war”), andererseits dankbar von B.Z. und Berliner Kurier aufgenommen wurde. Heute legte Blick nach und präsentierte einen Bauern aus dem Rheintal, der von sich sagt, lieber Hunde als Katzen zu essen. Sein eigener Hund ist aber nicht in Gefahr: “Luki würde ich sicher nicht verspeisen, er ist viel zu alt und zu zäh.”
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Der Blick hat Nachwuchs für die alternden Sportreporter des Schweizer Fernsehens gesucht – und ein enthusiastisches, doch schwadronierendes Talent gefunden.
Sportreporter Beni Thurnheer (Bild Keystone)
“Switzerland?s next Beni” heisst die Blick-Aktion, die sich in den letzten Wochen um Nachwuchs für die angeblich überalterten Moderatoren des Schweizer Fernsehens kümmerte. Als neuen Kollege für Sportreporter-Legende Beni Thurnheer wünschen sich die blick.ch-Leser einen Unterstufenlehrer aus Adliswil.
Gianfranco Salis wurde gewählt – das heisst, es zählte nicht primär die Qualität des Vortrags, sondern, welcher Kandidat am meisten Leute dazu mobilisieren konnte, ihn zu wählen. (Für Salis stimmten unter anderem “Bekannte und Verwandte aus Peru, Singapur und Brasilien”.)
Mit seinem Casting-Video (1:38 Minuten) war dann Salis nicht zufrieden. Die gestellte Aufgabe war, das WM-Freistoss-Tor von Georges Bregy von 1994 (Video) zu kommentieren.
Verständlich, denn Salis sagt das hier:
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Ein Kolumnist schreibt im SonntagsBlick an gegen Artikel im Blick. Ist das nun vorbildliche Pressefreiheit innerhalb eines Verlags oder ein Schuss in den Rücken?
Alphajournalist Frank A. Meyer hat alles, was einen Blogger ausmacht. Er ist meinungsstark, persönlich, mitunter angriffig und er kann seine Worte so ordnen, dass sie Sinn ergeben. Wäre da nicht eine grundsätzliche Abneigung gegen das Internet (“Im Internet finden Sie nur, was Sie suchen. Das aber verengt den Blickwinkel doch sehr.”) – er wäre das Traummodell eines Bloggers.
Blogger Meyer hat aber kein eigenes Blog. Er bloggt in der Zeitung. Als Vertrauter des Verlegers Michael Ringier darf er das, seit Jahren. Wie andere Blogger auch, greift er gerne auf, was in anderen Medien so geschrieben wird und verreisst es oder lobt es. Doch bei der Predigt diesen Sonntag fand sich, Überraschung, ein Sünder aus der eigenen (Verlags)familie, der Blick.
Über die Tagesausgabe des Blatts, für das er schreibt, meint Meyer:
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Der medienlese.com-Rückblick auf die Kalenderwoche 27: Intellektuelle top, Blocher-Film geprüft, Schnäppchen schlagen.

Das Bild der Woche: Im neu eröffneten Madame Tussauds in Berlin sass ein Wachs-Hitler im nachgebauten Führerbunker. Bis ein erboster Besucher der Figur den Kopf abriss. Die Medien sind begeistert: Hitler-Attentat! Endlich geglückt! (Bild Keystone/Rainer Jensen)
Die Top 5 der Intellektuellen weltweit heissen Fethullah Gülen, Muhammad Yunus, Yusuf Al-Qaradawi, Orhan Pamuk und Aitzaz Ahsan. Das jedenfalls kommt raus, wenn das amerikanische Newsmagazin Foreign Policy seine Online-Leser befragt. 20min.ch fragte: “Fethullah wer? Im Westen ist der je nach Quelle 1938 oder 1941 geborene Türke weitgehend unbekannt. Als freischaffender Theologe setzt er sich in zahlreichen Büchern für eine Modernisierung des Islam und für Toleranz ein.” Die Abstimmung massgeblich beeinflusst haben soll die Erwähung dieser auf der Titelseite einer türkischen Zeitung.
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Ausführlich würdigt der Blick in einem Artikel das Internetportal Gate24.ch. Was die Leser nicht erfahren: Das Portal gehört zum eigenen Verlag. Wie praktisch.
Interessenkonflikt? Aber wo denn! Der Artikel auf Seite 30 im Blick vom 2. Juli 2008 füllt über eine Seite. Oswald Weber führt ein Interview mit dem Chef der media swiss AG, Klaus Abele. Die beiden Interviewpartner stehen aber nur scheinbar auf verschiedenen Seiten – denn beide arbeiten für Ringier. Der Blick zu 100 Prozent Ringier, die media swiss AG seit Ende 2007 zu 80 Prozent. Der wiederum gehört das Portal Gate24.ch, um das es im Interview geht. Eigentlich ja praktisch, wenn alles eine grosse Familie ist. Nur:
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Klassenkampf bei Ringier, Knüwer auf und ab, Personalrochaden.
Die Schweizer Boulevardzeitung Blick lancierte einen Gratisableger mit dem Namen Blick am Abend (getestet hier). Gefeiert wurde das im Mascotte, einem mittelgrossen Zürcher Club. Wie der Zürcher Presseverein berichtet, war das Mascotte aber nicht gross genug für die Redaktion des Blatts. Eintritt in den Club hatten nur “etwa sechs Leute des Leitungsteams der Zeitung” sowie externe Gäste und VIPs. Die Macher der Zeitung mussten ihren Erstling selbst feiern, woanders. Einige sprachen von einer “Zweiklassengesellschaft in der Redaktion”.
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Die Brombeere am Abend ist der Nachfolger der Abendzeitung heute und wird wohl den Schweizer Blick ins Gratiszeitalter überleiten. Wir testen Blick am Abend.

Im Test: Ausgabe 3 vom Mittwoch, 04.06.2008 (aufgelesen am Bahnhof in Basel).
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