Alle 4 Artikel zum Thema Bertelsmann auf netzwertig.com:
Das Müncher Startup Skoobe ermöglicht einer begrenzten Anwenderzahl den kostenlosen iPhone-/iPad-Zugriff auf über 4000 aktuelle deutschsprachige E-Books. Das Joint-Venture von Holtzbrinck und Bertelsmann will so bis Jahresende Erfahrung mit der mobilen E-Book-Nutzung sammeln.
Vor einer Wochen stellten wir euch mit 24symbols und Litfy zwei europäisches Startups vor, die beide als (kostenlose bzw. Flatrate-)Streamingdienste für E-Books groß rauskommen möchten. Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurden wir auf ein junges deutsches Unternehmen aufmerksam gemacht, das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein ähnliches Angebot unterbreitet (und sich auf deutschsprachige Literatur fokussiert):
Skoobe heißt das Startup aus München, das vor einigen Monaten in der geschlossenen Beta-Phase das Licht der digitalen Welt erblickte. Hinter Skoobe stehen die Verlagsgruppe Holtzbrinck sowie Bertelsmann (über die Tochterfirmen Random House und Arvato Services).
» weiterlesen
Der Chef von Gruner und Jahr, Bernd Kundrun, ist aus dem Vorstand des Mutterkonzerns Bertelsmann zurückgetreten. Der Anfang vom kompletten Rückzug?
Große Aufregung zu Weihnachten: Bernd Kundrun, der Chef von Gruner und Jahr, tritt von seinem Posten als Vorstand der Konzernmutter Bertelsmann zurück. Damit dürfte, wie informierte
Medienredaktionen vermuten, sein Verbleib an der Spitze des größten deutschen Zeitschriftenverlags kein Thema mehr sein: Bye-bye Bernd. Auslöser der öffentlich ausgetragenen Trennung dürfte das Bekanntwerden von Kundruns Flirt mit den Eigentümern der Sendergruppe ProSiebenSat.1 sein, die nach einem passenden Chef fahndeten. Jemanden mit Sparwut aus der Medienbranche etwa. Wegen ausbleibender Anzeigen hat Kundrun die
Park Avenue beerdigt und die Wirtschaftstitel des Hauses in einer Zentralredaktion gebündelt. (Stattdessen entschieden sich die Fernseh-Investoren aber für einen
Genußmittel-Manager, der sich schon um Medikamente, Zigaretten und Cola gekümmert hat.)
» weiterlesen
Der Brockhaus bekommt einen neuen Besitzer mit Internet-Erfahrung. Die Druckausgabe, die sich nicht besonders verkauft, könnte eine Zukunft haben: Gestützt von einer kostenlosen Online-Version.
Bisher schien der Graben unüberwindbar. Hier die Wikipedia, das kostenlose Lexikon zum Mitmachen, dort der Brockhaus, das sorgsam editiertes Nachschlagewerk für 2670 Euro. Die Gegensätze könnten deutlich nicht sein. Doch im nächsten Jahr könnte sich genau das ändern, beide Lexika könnten friedlich nebeneinander unter derselben Dachmarke im Internet erscheinen. Denn wenn die Kartellbehörde zustimmt, gehört der Brockhaus mit allem drum und dran ab Februar 2009 zur Bertelsmann-Tochter
Wissenmedia. Die wiederum zusammen mit der Internet-Tochter des Spiegel-Verlags hinter dem Angebot Spiegel Wissen steht.
» weiterlesen
Random House, eine Tochter der Verlagsgruppe Bertelsmann, kooperiert mit Google und macht ihre Veröffentlichungen durchsuchbar und online zugänglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch deutschsprachige Verlage nachziehen.
Auch Bücher wandern in die Cloud, da führt kein Weg dran vorbei. Es ist dabei im Prinzip egal, ob es zu einer vollständigen
Verdrängung des Papier-basierten Buches durch einen E-Reader der nächsten Generation kommen wird, wie es Marcel vor ein paar Tagen prognostiziert hat, oder ob das Buch wie wir es kennen seine Existenz noch lange Zeit behaupten wird. Bücher werden in jedem Fall
zumindest auch digital.
Es wird einfach Teil unserer Erwartungshaltung werden, dass wir auf Bücher auch im Web zugreifen können, so uns diese Form in einem gegebenem Anwendungsfall lieber ist, als die gedruckte Version.
» weiterlesen