Thema: Berliner Zeitung

 

Alle 3 Artikel zum Thema Berliner Zeitung auf netzwertig.com:

Berliner Verlag:
Zur Zukunft der Netzeitung

Ole Reißmann, 26. Dezember 2008 um 19.31 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der Berliner Verlag steht offenbar zum Verkauf, Interessenten gibt es auch schon – und was wird aus der Netzeitung? Drei mögliche Szenarien.

Montgomery (M, Keystone)
Montgomery (M, Keystone)
Geldsorgen bei David Montgomerys Mecom-Gruppe: Um finanzielle Engpässe zu überstehen, soll offenbar der Berliner Verlag verkauft werden. Zwei Interessenten haben sich nach einem Bericht des Branchendienstes Kress auch schon gefunden. Doch bei den Spekulationen rund um Berliner Zeitung, Kurier und Morgenpost sowie Josef Depenbrock kommt eine Marke bisher entschieden zu kurz: Die von Einsparungen stark angeschlagene Netzeitung. Deshalb denken wir ein wenig in die Zukunft und präsentieren drei – rein hypothetische – Szenarien:

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Montgomery spart:
Netzeitung in Lebensgefahr

Ole Reißmann, 5. Juli 2008 um 23.34 Uhr , 14 Kommentare Kommentare

Bei der Netzeitung wird offenbar massiv gekürzt: Nach einem Medienbericht plant die Zeitungsholding von David Montgomery, mindestens die Hälfte der Mitarbeiter zu entlassen.

David Montgomery (Montage, Bild Keystone)“Wendig, unabhängig, flexibel, kreativ – so ist die Netzeitung“, schreibt die Netzeitung in einem Artikel in eigener Sache. Begeisterte Redakteure loben euphorisch das eigene Medium. Tenor: Wenn es die Netzeitung nicht gebe, man müsste sie schleunigst erfinden. Auch Leser kommen zu Wort – und werden aufgefordert, Mails und Kommentare zu hinterlassen.

Es liest sich, als hätte die Redaktion in trauriger Gewissheit ihren eigenen Nachruf geschrieben und das virtuelle Kondolenzbuch aufgeschlagen.

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Berliner Zeitung:
“Verleger gesucht”

Ole Reißmann, 2. Juli 2008 um 14.14 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Den eigenen Geschäftsführer und Chefredakteur haben sie schon verklagt: Die Redaktion der Berliner Zeitung sucht heute in der taz nach einem “seriösen Verleger”.

Die Medienseite der taz erscheint heute, ganz “online first”, im Internet. Denn stattdessen prangt über dem Fernsehprogramm eine große Anzeige. Die Redaktion der Berliner Zeitung sucht einen Verleger, der “erst eine Zeitung macht und dann damit Geld verdienen will”. Statt Sparkurs und Renditedruck von Mecom-Chef Montgomery und seinem Berlin-Statthalter, Chefredakteur und Geschäftsführer Josef Depenbrock, wünscht sich die Redaktion “einen seriösen Verleger” und einen “kompetenten, unabhängige Chefredakteur”. Die Bitte an die finanzstarken taz-Konsumenten: “Kaufen Sie uns!”
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