Thema: Berlin

 

Alle 27 Artikel zum Thema Berlin auf netzwertig.com:

Berlins Startup-Prominenz:
Selbstverwirklichung ist gut, Problemlösung ist besser

Die Startup-Landschaft Berlins blüht wie nie. Doch ein Großteil der neuen, auch internationalen Aufmerksamkeit entfällt auf Dienste mit den Schwerpunkten Unterhaltung und Selbstverwirklichung. Ein prominenter Problemlöser mit Unterstützung der lokalen Multiplikatoren täte dem Standort gut.

Aus Anlass der re:publica und Next Konferenz bin ich momentan in Berlin. Da kommt mir die jüngste Meldung aus der Startup-Szene der Hauptstadt ganz gelegen: Loopcam, eine iPhone-App zum Erstellen animierter Gifs, hat zu Jahresbeginn eine Finanzierungsrunde mit zahlreichen prominenten Geldgebern abgeschlossen. Stefan Glänzer (Passion Capital) ist ebenso dabei wie der omnipräsente Seed-Investor Christophe Maire, die SoundCloud-Gründer Alexander Ljung und Eric Wahlforss, Amen-Gründer Felix Petersen, Xyologic-Gründerin Zoe Adamovicz sowie die DailyDeal-Gründer Fabian und Ferry Heilemann.

In zahlreichen Fachblogs wird das Engagement dieser fleißig bei aufstrebenden Startups der Spreemetropole involvierten Personen thematisiert. Alexander Hülsing fragt bei deutsche-startups.de, ob Loopcam der neue Star am Berliner-Startup-Himmel sei. Mike Butcher von TechCrunch Europe, seit langer Zeit ein bekennender Fan der deutschen Hauptstadt, will von “signifikantem Nutzerzulauf” gehört haben und sieht bei Loopcam “Twitter für Video”-Potenzial (was wären dann Viddy und Socialcam?). Auch die englischsprachigen Tech-Blogs Silicon Allee und TechBerlin geraten über die namhafte Unterstützung, auf die Loopcam nun bauen kann, ins Schwärmen.

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Internetstandort Berlin:
Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen

Berlins Internetbranche boomt. Grund genug, um mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit über das künftige Potenzial dieses Wirtschaftszweigs zu sprechen, fand 6Wunderkinder-CEO Christian Reber und bat um einen Termin. Doch aus dem Roten Rathaus kam eine Absage.

Foto: klauswowereit.de
Foto: klauswowereit.de
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg trat schon bei Internet-Branchenevents wie TechCrunch Disrupt auf, erklärte den 16. April 2011 zum “foursquare Day” und hat sich für 2012 zumindest aus Spaß das Ziel gesetzt, programmieren zu lernen. Alles mit dem Bewusstsein, durch symbolische und moralische Unterstützung der lokalen Startup-Szene einen der wichtigsten Wirtschaftszweige der Zukunft zu fördern. Auch Londons Bürgermeisters Boris Johnson ist sich dessen Wertes bewusst und setzt sich dafür ein, die britischen Hauptstadt in einen Leuchtturm der digitalen Wirtschaft zu verwandeln.

Und was macht Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister? Obwohl die hauptstädtische Gründer- und Internetszene floriert wie nie zuvor und verstärkt ausländische Entrepreneure und Investoren anzieht, ist der Sozialdemokrat bisher nicht mit nachhaltig motivierenden Auftritten oder pressewirksamen Engagements zur Förderung des digitalen Sektors Berlins in Erscheinung getreten.

Christian Reber, Gründer und CEO des Berliner Startups 6Wunderkinder, wollte dies ändern und hat in einer E-Mail an Klaus Wowereits persönlichen Referenten Falk Branzke sowie an den Chef der Berliner Senatskanzlei Björn Böhning um einen Termin mit dem Bürgermeister gebeten, um ihm Einblick in die Webbranche der Stadt zu geben. Hier die E-Mail, die Reber per Twitter öffentlich gemacht hat:

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Es gibt nicht nur SoundCloud, Wooga und Amen:
15 heiße Startups aus Berlin

Der Startup-Standort Berlin ist in aller Munde. Hier sind 15 junge, innovative Onlinefirmen und Dienste aus der Hauptstadt, von denen man noch einiges hören wird.

Foto: stock.xchng, varil
Foto: stock.xchng, varil
Die Kunde darüber, dass Berlin gerade zu Europas Startup- und Internethauptstadt avanciert, dürfte mittlerweile dank einer regen Berichterstattung in den Mainstreammedien auch bei vielen weniger mit der Onlinewirtschaft befassten Menschen angekommen sein. Doch blickt man auf die zahlreichen Artikel bei Nachrichtenportalen und Zeitungen, fallen dort immer die gleichen Namen als Beispiel für aufstrebende Startups aus der Hauptstadt: SoundCloud, Wooga, Amen.

In den letzten Monaten haben wir über viele innovative, junge Onlinefirmen und -angebote aus Berlin berichtet. Inwieweit diesen eine rosige Zukunft bevorsteht, hängt dabei nicht nur von der Attraktivität des Konzepts ab, sondern auch vom angestrebten Geschäftsmodell, von der Fähigkeit, Investoren zu gewinnen, sowie von der zielstrebigen, intelligenten Umsetzung durch die Gründer.

Ohne also genau prognostizieren zu können, inwieweit die einzelnen Startups in einem Jahr zur Speerspitze der hauptstädtischen Webkultur gehören werden, möchten wir an dieser Stelle auf 15 ganz frische, mindestens in geschlosser Beta-Phase befindliche Angebote hinweisen, denen wir uns in letzter Zeit in Beiträgen gewidmet haben. Sie alle besitzen die Chance, eines Tages deutschland-, europa- oder gar weltweit mit dem Aufstieg Berlins zum Internet-Hotspot assoziiert zu werden.

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Berlin, London, Zürich:
Was macht eine Stadt
zum Startup-Mekka?

Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.

Startup City (Quelle: istock)
Startup City (Quelle: istock)

Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.

Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.

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50 Millionen Dollar Kapitalspritze von US-Investoren:
SoundCloud startet mit Kraft
ins neue Jahr

Zwei renommierte US-Venture-Capital-Firmen beteiligen sich an der Berliner Audioplattform SoundCloud. Von satten 50 Millionen Dollar ist die Rede. Die Nachricht ist in vielerlei Hinsicht bedeutungsvoll.

Die Berliner Audioplattform SoundCloud startet mit einem Coup in das neue Jahr: Die Hauptstädter haben von den zwei US-Venture-Capital-Firmen Kleiner Perkins Caufield & Byers ( KPCB) und GGV Capital eine signifikante Geldspritze erhalten. Die Summe wird in der Pressemitteilung nicht verraten, laut TechCrunch Europe soll es sich jedoch um überaus stattliche 50 Millionen Dollar handeln. Der 2007 gegründete Dienst wäre mit rund 200 Millionen Dollar bewertet, heißt es, was andeuten würde, dass die zwei Risikokapitalgeber für ihr Investment auch einen erheblichen Anteil an dem Unternehmen bekommen hätten.

Nur in Ausnahmefällen berichten wir bei netzwertig.com in ausführlicher Form über Funding für Startups aus dem deutschsprachigen Raum – dies ist einer, und zwar gleich in mehrerer Hinsicht: Zum einen handelt es sich bei 50 Millionen Dollar um die umfangreichste Kapitalsspritze durch Venture-Capital-Firmen für ein deutsches Social-Web-Unternehmen überhaupt. Zum anderen beteiligt sich Kleiner Perkins Caufield & Byers – eines der renommiertesten VC-Unternehmen, das Anteile an vielen namhaften Internetfirmen von Facebook über Twitter bis Spotify besitzt – damit erstmalig an einem deutschen Web-Startup.

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Linkwertig:
Ujam, Handelsblatt, Big Tent, Podcast

Crowdsinging
Der Frankfurter Filmkomponist Hans Zimmer ruft auf UJAM (unser Review) dazu auf, gemeinsam an einem Gesangsstück für den neuen Batman mitzuwirken.

» The Dark Knight Rises

 

Handelsblatt
Das Handelsblatt hat gemeinsam mit crossventures einen Inkubator gestartet.

Die Verlagsgruppe Handelsblatt weitet mit VHB digital ihre erfolgreichen Aktivitäten im Bereich der digitalen Medien und Services aus. Dementsprechend hat die neue Gesellschaft einen klaren Fokus auf verlagsnahe Geschäftsmodelle

» Verlagsgruppe Handelsblatt und crossventures starten Inkubator VHB digital

 

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Linkwertig:
FriendCaller, Google, HouseTrip, Berlin

FriendCaller
FriendCaller – das deutsche Skype – hat die stolze Marke von fünf Millionen Benutzern geknackt.

» FriendCaller‘s eventful journey reached 5 million users

 

Google
Google hat aus dem Fiasko mit der Gmail-App gelernt und eine durchaus ansehnliche Such-App für das iPad lanciert.

» The new Google Search app for iPad

 

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Linkwertig:
Gema, Trends, Berlin, Medien

Gema
Gut für die Piratenpartei: Die Gema kassiert – sicher ist sicher – auch bei expliziten Creative-Commons-Veranstaltungen.

Grundlage des Vorgehens der Verwertungsgesellschaft ist die sogenannte “Gema-Vermutung”: Eine Beweislastumkehr, die auf der Annahme gründet, dass keine alten Musikaufnahmen gespielt und verlegt werden und dass jeder Musikurheber auf der ganzen Welt Mitglied bei der Gema oder bei einer ihrer ausländischen Äquivalente ist.

» Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung

 

Trends
deutsche-startups hat wieder einmal zehn Trends erkannt, die die deutsche Gründerszene derzeit bewegen.

In unserem zweiten Trendbarometer geht es um Abo-Commerce, Apps, Crowdfunding, Lieferdienstvermittlung, Luxus, Re-Commerce, Reiseauktionen, Reservierungsdienste, Shoppingclubs und Zimmervermittlung.

» Von Crowdfunding bis Shoppingclubs

 

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Startup-Metropole und Silicon Valley-Pendant:
Wann begann die Berlin-Euphorie?

Keine Woche vergeht ohne schillernde Medienberichte zum Berliner Startup-Boom. Doch wann begann eigentlich der Hype um die Hauptstadt?

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng
Hätte man mir vor zwei Jahren erklärt, dass Ende 2011 Berlin hinsichtlich des Potenzials für junge Startups mit dem Silicon Valley verglichen wird und kaum ein Tag vergeht, an dem regionale, überregionale und internationale Publikumsmedien oder Tech-Blogs den Aufstieg Berlins zur neuen Internethauptstadt in Europa nicht thematisieren – ich hätte mich zwar gefreut, aber es wahrscheinlich nicht geglaubt.

Doch genauso ist es gekommen. Der Beweis für die letzten drei Tage: Mike Butcher greift bei TechCrunch Europe das Aufblühen der Hauptstadt im Zusammenhang mit einem Bericht über die veränderten Rahmenbedingungen europäischer Blogs auf, Om Malik vom US-Blog GigaOm berichtet über Amazons Bestreben, sich in Berlin niederzulassen und so die steigende, durch den Startup-Boom verursachte Nachfrage nach technischer Infrastruktur besser bedienen zu können und Berlins Stadtmagazin Tip ruft mit Blick auf die Ereignisse in der Stadt und mit einem lässigen Foto des Amen-Gründerteams auf dem Titel die Revolution der Nerds aus.

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Amen und das Unverständnis über den Hype:
Genug genörgelt!

Viele Jahre hatten neuartige Startup-Ideen aus Deutschland ein Aufmerksamkeitsproblem. Mittlerweile schaffen einige es ins internationale Rampenlicht. Vom Hype um Amen & Co profitiert die ganze Branche.

Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Jahre lang litten Startups aus Deutschland unter einem erheblichen Aufmerksamkeitsproblem. Abgesehen von Tech-Blogs wie diesem und einigen IT-Portalen interessierte sich kaum jemand für sie, was auch die Nutzerakquisition deutlich schwieriger machte.

In den letzten Monaten jedoch steht die hiesige Internetlandschaft verstärkt im Rampenlicht – nicht nur der deutschsprachigen Medien, sondern auch auf internationaler Bühne. Verantwortlich dafür: Die allgemeine Euphorie um die neue Webhauptstadt Berlin sowie eine Reihe junger, global geprägter Startups. Plötzlich ist er da, der lange vermisste Hype.

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