Alle 4 Artikel zum Thema Axel Springer auf netzwertig.com:
tagesanzeiger.ch holt Page Impressions, 20minuten.ch verliert welche – insgesamt machten sich im Februar weniger Tage und weniger Wochenende bemerkbar.
Magerer Monat: 9,7 Prozent kürzer als der erste Monat des Jahres ist der Februar. Dafür können sich die im Net-Metrix-Audit gemessenen Zugriffszahlen Schweizer Websites sehen lassen: Von 172 erfassten Angeboten mit vorliegenden Zahlen haben aber nur 48 mehr Page Impressions verloren als diese 9,7 Prozent – für die anderen ging es auf den Tag gerechnet nicht abwärts. Rein rechnerisch steht im Februar ein PI-Plus bei 124 Angeboten, ohne Zahlentrick immer noch bei 44 Angeboten.
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Starkes Selbstbewusstsein, massig Werbekunden: Das Hamburger Abendblatt wird 60 Jahre alt und feiert sich mit 92 zusätzlichen, raschelnden Riesenseiten.
In Hamburg, das sich als Sitz großer Verlage gerne als Medienstadt feiert, gibt es eine recht übersichtliche Zeitungslandschaft. Es gibt das Hamburger Abendblatt. Dazu kommen noch die Boulevardblätter Mopo und die Hamburg-Ausgabe der Bild-Zeitung sowie ein paar Hamburg-Seiten in der taz und der Welt. Für eine Metropole ein recht einseitiges Angebot, zumal drei der genannten Zeitungen zum Axel-Springer-Verlag gehören. Pressevielfalt – Fehlanzeige.
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Ein Magazin auf der etwas angestrengten Jagd nach einem Zufall, der nicht nur zufällig, sondern auch noch global und human sein soll. Wir testen den Humanglobalen Zufall.
Im Test: Ausgabe 3/2008, 22.09.2008.
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Google feiert Geburtstag, Carl Just stand vor dem Arbeitsgericht, Springer war einkaufen und in Österreich kämpft “Onkel Hans” für Meinungspluralismus.
Das Bild der Woche: Diese beiden sympathisch aussehenden jungen Herren haben heute vor zehn Jahre die Suchmaschine Google gegründet. Mittlerweile sucht jeder zweite im Internet mit Google und das Medienunternehmen weiß praktisch alles über alles und jeden, dominiert das Werbegeschäft im Internet, bietet diverse praktische Programme und Dienste an – und hortet das Wissen der Welt sowie die Daten der Google-Nutzer in riesigen Computeranlagen rund um den Globus, die Unmengen Energie benötigen. Die schiere Konzentration von Datenmacht läßt sich nur noch wegen des inoffiziellen Firmenmottos ertragen: “Don’t be evil.”
Carl Just, ein ehemaliger Kriegsreporter stand mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Ringier diese Woche vor Arbeitsgericht – was viele Berichte von schweizer Medien nach sich zog. Die Rundschau des Schweizer Fernsehens zeigte einen Bericht (Video, 11:37 Minuten), der sich damit begnügte, ausschliesslich die Version des Reporters darzustellen. Was Marc Walder, Chef von Ringer Schweiz, zurecht eine “eine äusserst bescheidene journalistische Leistung” nannte. Der Journalist, der vom als äusserst sozial bekannten Verlag “Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200′000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht” verlangte, erlangte vor Gericht einen Vergleich. Obwohl dieser noch keine Rechtskraft hat, wusste tagesanzeiger.ch bereits, dass es sich um eine hohe Entschädigung handelt (ohne diese Behauptung im Text näher zu erläutern). Das Video dazu:
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