Alle 4 Artikel zum Thema Automatisierung auf netzwertig.com:
Die Welt steht an einem Scheidepunkt. Viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme erscheinen unlösbar – auch aufgrund eingerosteter und falsche Anreize gebender Strukturen. Aber die IT und das Netz zwingen die Menschheit zum Umdenken.
Manchmal fühlt sich der Zufall an wie ein eindeutiger Trend oder ein wichtiges Signal. So geschehen am Wochenende, als sich in meiner “Zu-Lesen-Liste” innerhalb einer Stunde drei Artikel ansammelten, die sich alle auf unterschiedliche Weise zum gleichen Themengebiet zuordnen ließen. Eines, das dieser Tage mehr Aktualität zu haben scheint als jemals zuvor: die tiefgreifenden gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, die uns die Digitalisierung und Automatisierung unweigerlich aufzwingen, und die von uns die Entwicklung neuer Handlungsweisen, Perspektiven und auch Lebensziele erfordern.
Zuerst stieß ich auf eine großartige Skizzierung der Herausforderungen und Chancen, die sich für uns Menschen aus der bevorstehenden Automatisierung ergeben (eben auch schon in Linkwertig erwähnt). CCC-Sprecher Frank Rieger gibt einen kompakten aber gleichzeitig vollständigen und gut untermauerten Überblick über die zunehmende Ablösung menschlicher Arbeit durch Roboter und Algorithmen (passend dazu: Foxconn will eine Million Roboter “anstellen”) und appelliert daran, dass wir als Gesellschaft rechtzeitig die Weichen dafür stellen, um von dieser Entwicklung profitieren zu können. Voraussetzung dafür ist nach Riegers Worten ein grundsätzlich neues Verhältnis zu unseren Maschinen und ihrer Produktivität. Sein Lösungsvorschlag: Ein Pro-Automatisierungskonsens, ein grundlegender Umbau der Sozial- und Steuersysteme und eine indirekte Besteuerung von nichtmenschlicher Arbeit.
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Das aus Österreich stammende, seit kurzem im Silicon Valley beheimatete Startup Wappwolf erlaubt das automatisierte Verarbeiten von Dateien. Ab sofort funktioniert dies auch für Dropbox.
ifttt ist zweifelsohne einer der Webdienste, die 2011 für besonders viel Furore gesorgt haben. Es wäre daher auch keine Überraschung, würde es der Service aus San Francisco in unsere Leserumfrage zum Onlineservice des Jahres schaffen. Animiert vom Erfolg des Dienstes versucht das aus Österreich stammende Startup Wappwolf seit dem Frühjahr, sich als eine Art “ifttt für Dateien” zu positionieren.
Während ifttt verschiedene Webangebote miteinander interagieren lässt und somit digitale Arbeitsprozesse automatisiert, will Wappwolf eine derartige Automatisierung für Vorgänge rund um Dateien und Dokumente erreichen. Eine etwas unvorteilhafte Benutzeroberfläche sowie ein unklarer Fokus hinderten den im Sommer des Jahres ins Silicon Valley umgesiedelten Dienst aber bisher daran, eine ähnliche Begeisterung bei der im Umgang mit dem Netz versierten Nutzerschaft auszulösen, wie es ifttt gelungen ist.
Mit der gerade vorgestellten Dropbox-Integration macht Wappwolf nun jedoch einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung. Ab sofort können die derzeit 24 durchführbaren Prozesse (wie bei ifttt “Actions” genannt) nämlich nicht nur für bei Wappwolf hochgeladene Dateien angewendet werden sondern auch für solche, die sich in einem frei definierbaren Dropbox-Verzeichnis befinden.
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Mit ifttt lassen sich Onlinedienste und Webfunktionen miteinander verknüpfen. Sinnvolle Kombinationen zu finden, kann jedoch einige Zeit dauern. Hier sind fünf Vorschläge.
Zwei Monate ist es jetzt her, dass ifttt offiziell seine Tore geöffnet hat. Bereits zum Beginn der geschlossenen Beta-Phase im Februar überhäufte ich den US-Dienst mit Lob, und daran hatte sich bis zum September nichts geändert.
ifttt ermöglicht es Internetnutzern, Dutzende Onlinedienste und Webfunktionen miteinander interagieren zu lassen, um somit den digitalen Alltag effizienter zu gestalten und zu automatisieren. Das aus Linden Tibbets und Jesse Tane bestehende ifttt-Gründerteam wird bisher auch nicht müde, in regelmäßigen Abständen neue unterstützte Services hinzuzufügen – wie beispielsweise SoundCloud, das seit gestern bei ifttt integriert ist, oder Buffer, das auch jüngst hinzustieß.
So großartig das Konzept von ifttt aber von Anfang an erschien, so schwer fiel es mir zu Beginn, sinnvolle Aufgaben (“Tasks”) zu definieren. Es war ein wenig Zeit und Muße notwendig, um smarte Kombinationen aus von mir regelmäßig verwendeten Webdiensten zu finden, die sich mit Hilfe von ifttt zur Zusammenarbeit bewegen ließen. Mittlerweile aber unterstützen mich eine Reihe von ifttt-Aufgaben Tag für Tag bei der Arbeit im Netz. Es folgen fünf Tasks, die sich für mich bewährt haben:
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Mit ifttt können Nutzer 35 unterschiedliche Webdienste und Onlineservices nahezu beliebig miteinander kombinieren, um so ihr digitales Leben zu verbessern und zu vereinfachen. Das beeindruckende Werkzeug steht ab sofort allen Anwendern zur Verfügung.
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Über ein halbes Jahr ist es her, dass wir euch ifttt vorgestellt haben, einen eigenwillig bezeichneten Service aus San Francisco, mit dem man das Internet für sich arbeiten lassen kann. Der damalige Bericht sorgte für viel Aufmerksamkeit. Da es seitdem jedoch ziemlich still um den Dienst des Software-Entwicklers Linden Tibbets war und sein Projekt auch recht lange im geschlossenen Beta-Modus verweilte, zweifelte ich in letzter Zeit schon daran, dass ifttt überhaup weiterentwickelt wird.
Schön, dass diese Sorge unbegründet war: Gestern verkündete ifttt-Macher Tibbets den offiziellen Start des Dienstes – ab sofort kann jeder ifttt ausprobieren, eine Einladung ist nicht mehr notwendig.
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