Thema: Auszeichnung

 

Alle 6 Artikel zum Thema Auszeichnung auf netzwertig.com:

Zeitungsdesign:
Welt am Sonntag ausgezeichnet

Ole Reißmann, 22. Februar 2009 um 16.40 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Sie sind schön – und mit einer Ausnahme auch schön klein: Die Society for News Design hat fünf Zeitungen für ihr Design ausgezeichnet, darunter die Welt am Sonntag.

Vier europäische Zeitungen und eine aus Mexiko wurden von der Society of News Design (SND) als “World’s Best-Designed Newspapers” ausgezeichnet. Die russische Akzia und der portugiesische Expresso gewannen im 30. Wettbewerb wie schon im Jahr zuvor, außerdem die griechische Eleftheros Tipos. Auch eine Zeitung aus Deutschland ist wieder vertreten – nach zwei aufeinanderfolgenden Jahren wurde die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung diesmal von der Welt am Sonntag abgelöst.

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Swiss Music Awards:
Musikblogger berichten live

Ole Reißmann, 19. Februar 2009 um 16.27 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Indie gegen Majors: ProSieben und 20 Minuten könnten live von den Swiss Music Awards berichten – stattdessen überlassen sie die Bühne den Musikbloggern von 78s.

Eintrittskarten gab es nicht zu kaufen: Am Donnerstag werden die Swiss Music Awards vor VIP-Gästen, Künstlern und Medienvertretern verliehen. Viva-Djane Jubaira Bachmann ist für das Schweizer ProSieben am roten Teppich – zu sehen gibt’s die Zusammenfassung der Preisverleihung aber erst einen Tag später, am Freitag um 20.15 Uhr. Auch 20 Minuten, das größte Schweizer Nachrichtenportal, ist im Zürcher Kaufleuten, macht Interviews – für den nächsten Tag, am Abend wird die Redaktion mit Agenturmaterial auskommen. Live von der Veranstaltung wird nicht berichtet. Wird es doch, aber nicht von den großen Medien:

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Dichtung und Wahrheit:
Als es noch Reporter gab

Klaus Jarchow, 23. Dezember 2008 um 11.44 Uhr , 12 Kommentare Kommentare

Egon Erwin Kisch ist die Reporter-Legende schlechthin, lange trug der wichtigste deutsche Journalistenpreis seinen Namen. Er konnte nicht nur schreiben – er konnte auch Geschichten erfinden.

Egon Erwin Kisch und Henri Nannen (Public Domain und Keystone)
Egon Erwin Kisch und Henri Nannen (Public Domain und Keystone)

Henri Nannen rief den Egon-Erwin-Kisch-Preis im Jahr 1977 ins Leben, mitten im ‘deutschen Herbst’. Einige Jahre nach Nannens Tod, im Jahr 2005, konnte die deutsche Publizistik dann endlich den Skandal beenden, dass nämlich der wichtigste deutsche Journalistik-Preis von einem allzu sprachversessenen und unverantwortlichen Stern-Verleger auf den Namen eines waschechten Kommunisten und DDR-Apologeten getauft worden war. Der Hofsänger des Neopatriotismus Matthias Matussek als Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises – das klang für viele Ohren wirklich putzig.

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Journalistenpreise:
Gewinne, Gewinne, Gewinne

Ole Reißmann, 25. Juni 2008 um 16.43 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Achtung, Einsendeschluss: Ein neues Internetportal listet Preise für Journalisten auf. Vom “Goldenen Igel” bis hin zu mehreren Tausend Euro für Berichte rund um Plastikgeld.

Bild Keystone/Walter BieriSeien wir ehrlich: In den einschlägigen Journalistenzeitschriften bleiben wir schonmal im Service-Teil an den Ausschreibungen der diversen Preise hängen, um die man sich als Journalist bewerben kann. Was es da nicht alles gibt! Neben renommierten Auszeichnungen wie dem Nannen-Preis gibt es viele Preise mit speziellem Zuschnitt. Die Auswahl ist reichlich – schon allein wegen den Anstrengungen diverser Interessengruppen. Eine in der Öffentlichkeit agierende Lobbygruppe muss einfach die Presse mit einem Preis beglücken. Sie wäre schön doof, täten sie es nicht:
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Reportage über “böses Tessin” gewinnt Egon-Erwin-Kisch-Preis

Gastautor, 10. Mai 2008 um 7.31 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Herausragende journalistische Leistungen wurden Freitagabend in Hamburg mit dem Henri-Nannen-Preis gekürt. Wir analysieren, warum die “krasseste” Reportage zu Recht gewonnen hat und welche Geschichten außerdem erwähnt werden sollten.

Von Oliver Graf, Reportagenblog

Sabine Rückert: Wie das Böse nach Tessin kam (Bild Keystone)Der diesjährige 31. Egon-Erwin-Kisch-Preis geht an Sabine Rückert. Die Auszeichnung, die seit vier Jahren im Henri-Nannen-Preis aufgehoben ist, erhält sie für ihre Reportage über einen 17-jährigen Jugendlichen, Felix, wohnhaft in dem kleinen Dorf Tessin in Mecklenburg. Es ist die Geschichte eines Doppelmordes. Die Opfer sind zwei Nachbarn, Eltern eines Klassenkameraden. Beide sterben durch brutale Messerstiche. Felix D. ist ihr Mörder, verurteilt am 12. Juli 2007 vom Landgericht Schwerin, zusammen mit Torben B. seinem Kollegen und Gehilfen.

Nach Meinung der Jury ist die Reportage “Wie das Böse nach Tessin kam” (erschienen am 21.06.2007 in der Zeit)

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Pulitzerpreis:
Bilder vom Sterben

Ole Reißmann, 9. April 2008 um 14.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein erschossener Journalist und eine an Krebs sterbende Mutter: Für diese Aufnahmen geht der Pulitzerpreis 2008 in den Foto-Kategorien an Adrees Latif und Preston Gannaway.


Dieses Reuters-Bild von Adrees Latif ist der Gewinner des Pulitzerpreis in der Kategorie Breaking News. Es zeigt den getöteten Videojournalisten Kenji Nagai während der Proteste in Myanmar am 27. September 2007. (Bild Keystone)

Über die Agenturen laufen Bilder des Jubels: Die Columbia University gab die Gewinner des Pulitzerpreises 2008 bekannt. In den Redaktionen fielen sich die Gewinner des renommiertesten Journalistenpreises der USA in die Arme. Vor allem die Mitarbeiter der Washington Post hatten zu feiern, sechs Preise erhielten Reporter und Redakteure der Zeitung. Der Pulitzerpreis wird seit 1917 in derzeit 21 Kategorien verliehen.

Neben den jubelnden Journalisten fallen die drei Gewinner-Fotos besonders auf. Denn die Sieger in den Foto-Kategorien “Breaking News Photography” und “Feature Photography” zeigen bedrückende Aufnahmen vom Tod.

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