Alle 17 Artikel zum Thema Apps auf netzwertig.com:
Anwendungsentwicklung für mobile Endgeräte liegt im Trend. Ist die eigentliche Arbeit getan, folgt die Vermarktung. Entwickler, denen Expertise, Zeit oder Mittel dafür fehlen, gehen mit ihren Apps in der Masse der Neuerscheinungen jedoch häufig unter. Über einen neuen Marktplatz lassen sich die Programme veräußern, wodurch der bisherige Aufwand monetarisiert werden kann.
Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer sind Entwickler oftmals auf König Zufall angewiesen. Wenn für das Marketing die Zeit oder die Mittel fehlen, endet der Traum jedes Selfpublishers, einmal einen App-Hit wie Tiny Wings landen zu können, meist schnell an den Anforderungen des Alltags. Dieser lässt wenig Spielraum dafür, die eigene Kreativleistung noch zielgerichtet zu vermarkten, Bugs zu fixen oder Kundenanfragen zu bearbeiten. Wer nebenberuflich für iOS entwickelt, ärgert sich zudem über die ItunesConnect-Jahresgebühr von 99 Euro, eine saftige Verkaufsprovision von 30 Prozent aller Erlöse und ein oftmals wochenlang andauerndes Prozedere seitens Apple zur Freigabe der Updates. Doch nicht alle Programmierer möchten Apps, deren Entwicklung sie nicht mehr fortsetzen werden, einfach wegschmeißen. Und das müssen sie auch nicht.
» weiterlesen
Die Zahl der Startups, die Nutzer miteinander vernetzen wollen, übersteigt die Nachfrage und Zeit der Anwender bei weitem. Viele Apps haben keine Zukunft. Akquisitionen, bei denen es vor allem um das Team geht, verdecken dies.
Zuverlässig quantifizierbar ist die Zahl von sozialen Netzwerken und anderen, Anwender zusammenbringenden Onlinediensten und mobilen Applikationen zwar nicht. Doch das Segment hat in den vergangen Jahren einen einzigartigen Boom erlebt, der sich durch die neuen Möglichkeiten im mobilen Web noch beschleunigte. Die Auswahl an Apps rund um das Sharing von Medieninhalten, die Interaktion mit Freunden oder das Kennenlernen von Gleichgesinnten im stationären sowie mobilen Internet ist enorm – und viel zu groß, als dass jeder Anbieter ein dauerhaftes Publikum in hinreichendem Umfang findet. Hinzukommt, dass nicht jede Idee sinnvoll erscheint. Das Gros der Social-Apps –
egal ob sie dem Silicon Valley oder
der hiesigen Branche entstammen – löst keine Probleme, sondern versucht, Bedürfnisse zu schaffen, wo sie zuvor nicht existierten.
Das Ergebnis ist eine regelrechte Social-App-Blase. Eine inflationäre Zahl von mit Investoren-Millionen und unrealistischen Erwartungen ausgestatteten Social-Startups stößt nicht auf die notwendige Nachfrage bei Anwendern, die erforderlich wäre, um tragfähige Geschäftsmodelle zu etablieren. Manche Angebote werden von Nutzern auch völlig ignoriert. Die Geduld und Bereitschaft der User zum Ausprobieren neuer Dienste ist heute tendentiell kleiner als in den Anfangstagen des Web 2.0, als die bunten Services zum Teilen und Kommunizieren mit anderen noch ein Novum darstellten. Facebook, Twitter, YouTube und eine Handvoll weiterer Angebote sind die festen Größen, neben denen nur begrenzter Platz für andere Spielereien ist.
» weiterlesen
Weil es keine andere Wahl hat, setzt Facebook im mobilen Bereich alles auf HTML5. Dabei benötigt es jedoch die Unterstützung der Browser aus dem Hause Apple und Google – bisher vergeblich.
Internetfirmen, die lediglich ein Produkt anbieten, setzen damit zwar viel auf eine Karte und profitieren nicht von Effekten der Risikostreuung, müssen sich aber auch nicht an an unzähligen Fronten mit Wettbewerbern auseinandersetzen. Je mehr Onlinedienste in unterschiedlichen Segmenten der digitalen Sphäre angeboten werden, desto mehr Kontrahenten gilt es in Schach zu halten, und desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Komplikationen.
Vor einem Jahr beschrieben wir die Risiken der Transformation in Online-Gemischtwarenläden, die seit einiger Zeit bei den Netzgiganten wie Facebook, Google und Apple zu beobachten ist. Einer der in dem damaligen Artikel aufgeführten Aspekte sind Interessenkonflikte, die entstehen, wenn einstige Partner oder zumindest bisher friedlich Seite an Seite existierende Nachbarn in fremdes Territorium eindringen. Das Ergebnis sind teils unschöne Feindseligkeiten.
» weiterlesen
Als Nebenprojekt hat der Entwickler Till Haunschild eine simple Facebook-App gebastelt, die Profilbild-Collagen generiert. Das Projekt kostet wenig Zeit, spült aber regelmäßig Geld in seine Kasse.
Dass Kleinst-Entwicklerschmieden und Ein-Mann-Startups heutzutage mit Anwendungen in den führenden Smartphone-App-Läden von Apple und Android attraktive Umsätze erzielen können, ist bekannt. 210.000 Jobs hat allein Apples App-Ökonomie in den USA geschaffen, so zumindest die Schätzung von Apple selbst. Anbieterübergreifend, also andere Plattformanbieter wie Google und Facebook inbegriffen, nähert sich die Zahl duch Apps geschaffener Stellen in den USA der Marke von 500.000 an, so eine Studie.
Für Entwickler, die eine clevere Idee haben und in Eigenregie eine Anwendung für eine der führenden Plattformen basteln, kann diese schnell zu einem lukrativen Geschäft werden – und dies trotz des im Optimalfall geringen Zeitaufwands, der eine Umsetzung als Neben- beziehungsweise Hobbyprojekt gestattet. Ein schönes Beispiel dafür liefert der Münchner Till Haunschild, der derzeit als Frontend- und Mobile-Entwickler beim Startup Toggla tätig ist.
» weiterlesen
Während bei zwei mit großen Hoffnungen debütierten Onlinediensten das Licht ausgeht, wartet auf Early Adopter schon der nächste überstrapazierte Hype. Es ist an der Zeit, die derzeitige Entwicklung der Startup-Wirtschaft zu hinterfragen.
Als passionierter Berichterstatter über die Geschehnisse aufstrebenden Startups der digitalen Sphäre gehört es zu meinen Aufgaben, selbst die Anwendungen mit einer unvoreingenommenen Grundhaltung auszuprobieren, mit denen durchschnittliche Webnutzer im aktuellen Stadium nicht eine Minute ihrer Zeit vergeuden würden. Zuletzt traf dies beispielsweise auf die explosionsartig wachsende Zahl an “People Discovery”-Apps wie
Highlight, Glancee oder
Gauss zu, deren praktischer Nutzwert – sofern er denn existiert – aufgrund der fehlenden kritischen Masse im aktuellen Stadium noch nicht zu spüren ist.
Doch selbst meine Geduld ist irgendwann am Ende. In dieser Woche erreichte ich den seltenen Punkt, an dem mich weitere, mit vollmundigen Versprechungen angepriesene mobile Location-Apps mit völlig unklarem Nutzwert nur noch irritierten, und an dem ich mir die Frage stellte, ob die jeweiligen Gründer hinter ihrer üblichen “It’s awesome”-Fassade wirklich selbst an das Potenzial ihres Vorhabens glauben.
» weiterlesen
Um von der Distributionskraft der führenden Webplattformen Facebook und Twitter profitieren zu können, bewegen viele Onlindienste ihre Nutzer dazu, Inhalte und Aktivitäten dort zu teilen – immer häufiger auf fragwürdige Art und Weise.
Microsofts Suchmaschine
Bing hat kürzlich
eine Funktion vorgestellt, die es Anwendern nach einer einmaligen Verknüpfung ihres Bing-Kontos mit Facebook ermöglicht, einzelne Suchergebnisse ihrer Person zuzuordnen. Auf diese Weise soll es ihren Facebook-Kontakten leichter gemacht werden, im Falle einer Suche nach den Namen von Freunden deren relevante Webpräsenzen zu finden.
Obwohl unklar ist, wie oft Facebook-Nutzer ihre Kontakte recherchieren, wollte ich mir das “Linked Pages” genannte Bing-Feature – das derzeit nur bei gewählter Ländereinstellung “USA” verfügbar ist – einmal genauer anschauen. Also führte ich eine “Ego-Suche” durch und betätigte bei den zu mir gehörenden Ergebnissen den “Link to me”-Button. Was ich jedoch übersah, war der beim Halten des Mauszeigers auf den Knopf eingeblendete Hinweis, dass diese Aktion in meiner Facebook-Timeline veröffentlicht wird. » weiterlesen
Facebook kooperiert mit führenden Telekommunikationsanbietern, um Barrieren beim Erwerb von Facebook Credits über mobile Geräte zu entfernen.
Facebook hat ein Problem: Immer mehr Menschen surfen mobil im Netz, und dies primär über Geräte der zwei führenden mobilen Betriebssysteme iOS und Android. Beide Systeme bringen ihre eigene Distributionsplattform für Apps mit – den App Store von Apple beziehungsweise den Android Market von Google. Von sämtlichen Transaktionen, die im Rahmen dieser Applikationen durchgeführt werden – also der Kauf kostenpflichtiger Apps sowie sogenannte “In-App-Käufe” – erhalten Apple und Google jeweils eine 30-prozentige Provision.
Auch Facebook betreibt eine eigene App Plattform, und seit einigen Monaten steht diese auch innerhalb der mobilen Facebook-Anwendungen für Smartphones zur Verfügung. Facebook-Apps sind zwar grundsätzlich kostenfrei zugänglich, können aber virtuelle Güter oder Medieninhalte an die Nutzer verkaufen. Dazu kommt die hauseigene Währung Facebook Credits zum Einsatz, die im Prepaid-Verfahren aufgeladen und dann zum “Shopping” innerhalb von Apps verwendet werden kann. 30 Prozent der Erlöse verbleiben bei Facebook.
Was dem sozialen Netzwerk jedoch fehlt, ist ein eigener, direkt in iOS und Android eingebetteter App-Laden mit integrierter, bequemer Ein-Klick-Kaufmöglichkeit. Zwar belief sich der Umsatz aus Credits im vergangen Jahr auf immerhin 557 Millionen Dollar (15 Prozent des Gesamtumsatzes), allerdings wird davon nur ein Mini-Anteil über mobile Nutzer generiert worden sein. Im Sommer vergangenen Jahres verkündete Apple, mit der 30-prozentigen Umsatzbeteiligung rund 1,1 Milliarden Dollar aus Verkäufen über mobile Apps erwirtschaftet zu haben.
» weiterlesen
Nachdem bekannt wurde, dass Path heimlich auf die iPhone-Adressbücher seiner Nutzer zugreift, geraten auch die Praktiken anderer Apps in die Kritik.
Der Skandal (oder das “Skandälchen, je nach Perspektive)
um den automatischen Adressbuchabgleich von Path zieht Kreise und hat zur Folge, dass auch das Verhalten anderer populärer iPhone-Applikationen unter die Lupe genommen wird. Die Macher der US-Foto-App
Hipster gehörten zu den ersten, die ebenfalls den heimlichen Blick auf die Smartphone-Kontakte der Nutzer
eingestanden – mit dem feinen Unterschied, dass die Daten zwar abgeglichen, aber nicht auf den eigenen Servern gespeichert werden, so das Unternehmen.
Der Blogger Mugunth Kumar hat unterdessen einen näheren Blick auf Instagram und foursquare geworfen - zwei der populärsten mobilen Anwendungen für das iPhone überhaupt. Instagram erlaubt sich den Zugriff auf das Adressbuch, nachdem Nutzer im Bereich “Find friends” die Option “From my contact list” gewählt haben. Zwar informiert die beliebte Foto-Applikation nicht darüber, ob die Daten für den Augenblick synchronisiert oder dauerhaft auf den Instagram-Servern gespeichert werden. Dennoch wählt das New Yorker Startup einen recht eindeutigen Prozess, der wenig Raum für sachliche Kritik lässt.
» weiterlesen
Vier Monate nach der ersten Vorstellung gibt Facebook den offiziellen Startschuss für Apps, die auf externen Sites stattfindene Nutzeraktionen automatisiert veröffentlichen können. Anders als beim gescheiterten Werbesystem Beacon wird dieses Mal der Mehrwert für die Anwender hervorgehoben.
Rund vier Monate, nachdem Facebook auf seiner Entwicklerkonferenz f8 die Fähigkeiten der neuen Open Graph Apps
präsentiert und ein gutes Dutzend Anwendungen scharf geschaltet hat, die automatisch von Nutzern durchgeführte Aktivitäten bei dem Social Network veröffentlichen, wurde in der Nacht der offizielle Startschuss für das neue App-Protokoll gegeben.
Ab sofort können Entwickler ihre von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machenden Apps zur Freigabe an Facebook übermitteln. Außerdem stehen Nutzern nun
über 60 derartige Apps zur Verfügung (die Liste ist jedoch nicht vollständig – deutsche Anbieter wie
simfy,
myVideo oder
Tape.tv fehlen).
Das Besondere bei dieser Art der Facebook-App ist, dass sie Aktivitäten der Nutzer automatisch im Ticker sowie in Form einer App-spezifischen Box auf dem neuen Timeline-Profil (“Chronik”) veröffentlichen, sofern Anwender dem bei der Installation zugestimmt haben.
Die wenigen seit September verfügbaren Apps beherrschten lediglich die Aktionen “lesen” und “hören”. Jetzt kommen weitere Verben wie “kaufen”, “wollen”, “lieben”, “probieren” oder “sehen” hinzu, von denen App-Entwickler Gebrauch machen können.
» weiterlesen
PaperC hat die geschlossene Beta-Phase seiner neuen E-Book-Flatrate gestartet. Deren Herzstück ist eine neue HTML5-Reader-App, die in jedem modernen Browser läuft und Nutzer fast vergessen lässt, dass sie die Anwendung nicht aus einem App Store geladen haben.
Wie wir
Anfang November berichteten, arbeitet die Leipziger Onlineplattform für Fachbücher PaperC unter
paperc.com momentan an einer E-Book-Flatrate und einer neuen HTML5-Reader-Web-App, die einen plattformunabhängigen Zugriff auf elektronische Bücher direkt über den Browser erlaubt.
Vor wenigen Tagen erhielt ich Zugang zur geschlossenen Beta-Phase, die Parallel zum Normalbetrieb von paperC.de stattfindet. Rund 1300 Fachbücher, größtenteils aus dem Bereich der Informatik und Computerwissenschaften, stehen zu Beginn (und in der Beta kostenfrei) zur Verfügung. Sukzessive sollen weitere Themensegmente (u.a. Wirtschaftswissenschaften) hinzukommen.
Die entscheidende Neuerung ist (neben dem Flatrate-Ansatz) die neue Lese-Web-App, mit der PaperC sich endlich von den Begrenzungen des Flash Players befreit und sein Angebot auf alle Geräte bringt, die einen modernen Browser besitzen und Verbindung mit dem Internet aufnehmen können.
» weiterlesen