Thema: Apps

 

Alle 51 Artikel zum Thema Apps auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Das große Entbündeln:
Für jeden Zweck eine eigene App

Social Networks und Clouddienste wie Facebook, Dropbox, LinkedIn und Twitter ändern unisono ihre Strategie und beginnen damit, für besondere Einsatzszenarien separate Apps bereitzustellen. Die Spielregeln des Ökosystems werden neu geschrieben.

AppsDie Webwirtschaft ist trotz aller vorgezeichneten Pfade immer noch für handfeste Überraschungen gut. Was sich gerade rund um die führenden sozialen Netzwerke und an Endkonsumenten gerichteten Clouddienste abspielt, hat vor zwei Jahren wohl niemand geahnt: Anstatt dass sie immer mehr Dienste unter einem Dach vereinen, setzen sie auf die große Entbündelung. Die Devise lautet nicht länger “eine Anwendung für alles”, sondern “für jeden Service eine eigene App”.

Facebook machte den Anfang und bietet mittlerweile neben der Haupt-App verschiedene Special-Interest-Anwendungen, von Instagram und WhatsApp über Paper bis Messenger. Wie ernst es CEO Mark Zuckerberg mit der Multi-App-Strategie ist, zeigt der Plan, die Chatfunktion komplett aus der Original-Applikation zu entfernen. Auch der Cloudpoinier Dropbox verfolgt den Ansatz verschiedener, durch eine einheitliche Nutzerverwaltung zusammengehaltener Apps, die jeweils für ein bestimmtes Anwendungsszenario die beste User Experience bieten sollen. LinkedIn sieht ebenfalls viel Potenzial darin, bestimmte Services auszulagern. Mit Pulse, LinkedIn Contacts und Cardmunch bietet das Geschäftsnetzwerk bereits einige Standalone-Apps. Ein bis zwei weitere sollen 2014 folgen. Selbst Twitter folgt dem Trend – mit Vine betreibt der Microblogginganbieter eine Video-App. Zudem versuchte er sich an einer eigenen Musik-App – diese allerdings wurde wegen ausbleibendem Erfolg schon wieder eingestellt. Aber es dürfte nicht lange dauern, bis der Zwitscherdienst die nächste separate App veröffentlicht. Twitter News vielleicht?! » weiterlesen

Bedrohung oder nicht:
Warum es sinnvoll ist, sich über den Niedergang des mobilen Webs Sorgen zu machen

Ist die Popularität mobiler Apps und das parallele Desinteresse für mobile Websites langfristig eine Bedrohung für das freie Internet oder nicht? Egal welche Position man in dieser Debatte vertritt, empfiehlt es sich, potenzielle Gefahren anzuerkennen. Denn ausnahmsweise haben Optimisten nichts zu gewinnen.

AppsDer bekannte Entrepreneur und Investor Chris Dixon hat mit einem Beitrag über den Niedergang des mobilen Webs im Zuge der Dominanz nativer Apps eine Debatte ausgelöst, an der sich diverse Meinungsmacher und Beobachter mal mit Zustimmung, mal Widerspruch beteiligen. Während sich die Diskussion teilweise um Semantik dreht, etwa was überhaupt als “mobiles Web” zu verstehen sei, steckt dahinter eine wichtige Frage, nämlich was passieren würde, sollte die Nutzung des Internets nur noch über von Gatekeepern kontrollierte native Applikationen erfolgen. Die aktuellen Nutzungsmuster deuten klar auf einen solchen Trend hin, dürfen allerdings nicht überbewertet werden, solange jeder Besitzer eines mobilen Geräts uneingeschränkten Zugriff auf das browserbasierte Web hat. Was die Optimisten meiner Meinung nach aber überschätzen, ist die Beständigkeit des aktuellen, eine Wahlmöglichkeit zwischen browserbasierten Websites und nativen Apps beinhaltenden Szenarios. » weiterlesen

“Freunde finden”-Funktion in Apps:
Die Wahl ist schwieriger als gedacht

Ein Kontaktabgleich mit sozialen Netzwerken ist für junge Apps mit kommunikativer Komponente ein idealer Weg, um Nutzer schnell mit “Freunden” zusammenzubringen. Doch die Wahl der “Provider” – ob Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn – will gut überlegt sein.

Freunde findenWenn Mobile Startups mit begrenzten Ressourcen ihr Produkt entwickeln, stellt sich ihnen meist die schwierige Frage nach der Plattform, auf die sie sich zuerst fokussieren sollen: iOS oder Android? Doch die Macher von Anwendungen, bei denen es um die Interaktion zwischen Nutzern geht, stehen oft noch vor einer weiteren grundlegenden Problematik: welche externen sozialen Netzwerke für den Freundeabgleich sie integrieren sollten. Virtuelle Geisterstädte begeistern niemand, weshalb die Verknüpfung mit Facebook, Twitter und Co ein äußerst sinnvoller Weg ist, um User einer neuen App umgehend zeigen zu können, welche ihrer Web-Kontakte ebenfalls schon dabei sind.

Wie groß die Wirkung dessen auf die User Experience sein kann, zeigte der gestrige Vergleich zwischen den zwei Vielflieger-Anwendungen Flying und Mileways. Flying erlaubt den Kontaktabgleich mit Twitter, Facebook und sogar Xing. Die Chance, dass User auf diese Weise einige ihrer Online-Freunde oder Bekannten finden, welche die jeweilige App ebenfalls schon verwenden, ist da relativ groß. Bei mir war Twitter mit Abstand der ergiebigste “Kontaktvermittler”. Mehr als ein Dutzend der von mir abonnierten Twitter-User fand ich bei Flying durch den Sync mit der Microbloggingplattform. Facebook-Freunde bei Flying, auf die ich nicht zuvor schon per Twitter gestoßen war, gab es so gut wie keine. » weiterlesen

Unverzeihliche User:
Neue Apps und die Zehn-Sekunden-Regel

Innerhalb weniger Sekunden entscheiden Anwender heute, ob sie sich mit einem neuen Onlineservice oder einer App näher beschäftigen. Viele Startups ignorieren dies jedoch und verbauen sich damit ihre Chancen auf Erfolg.

HourglassStartup-Gründer, die eine reine Softwarelösung entwickeln – sei es in Form einer Webanwendung oder einer nativen App – können sich heutzutage sicher sein, dass ihr Konzept in identischer oder ähnlicher Form schon mehrfach zuvor ausprobiert wurde. Auf Basis von tausenden Mails mit Startup-Vorstellungen, die wir im Laufe der Jahre erhalten haben, lässt sich die nahezu kategorische Aussage treffen, dass heute keine Digital-Idee ohne Hardwarekomponente oder ohne massive Investitionen erfordernde Hochtechnologie-Innovation im Rücken mehr Einzigartigkeit besitzt. 2014 ist nicht 2005. » weiterlesen

Onlinepräsenzen gehen verloren:
Die mobile Revolution und das vergessliche Web

Tablets und Smartphones verdrängen den PC, Apps übernehmen die Rolle von Websites. Das Web wird dadurch vergesslich.

404Es gibt keine Zweifel mehr: Die Post-PC-Ära ist Realität, Desktops und Notebooks werden in vielen Haushalten von mobilen Geräten, also Smartphones und Tablets, abgelöst. Die Verkaufszahlen spiegeln dies wider: 2013 war das bislang schlechteste Jahr für die PC-Hersteller, der Markt schrumpfte um zehn Prozent. Gleichzeitig wächst das Mobile-Segment stark. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Verkäufe von Tablets die herkömmlicher PCs übertrumpfen werden. Auf Jahresbasis erwartet IDC dies für 2015, auch wenn sich beide Kategorien bereits im Weihnachtsquartal 2013 ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Diese wegweisende Entwicklung hat weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem und alle an diesem partizipierende Parteien. Eine der offensichtlichsten Veränderungen ist die Abkehr vom browserbasierten Web zugunsten der Verwendung nativer Applikationen. Ein Trend, den HTML5 trotz tatkräftiger moralischer Unterstützung durch Advokaten eines offenen Webs nicht aufhalten konnte. Im April ergab eine Analyse, dass Amerikaner sich während der Nutzung mobiler Geräte zu 80 Prozent den Apps widmen und nur zu 20 Prozent dem browserbasierten Internet. Ein anderer Bericht offenbarte, dass 85 Prozent der Konsumenten native Apps mobilen, im Browser aufzurufenden Anwendungen vorziehen. Und weil das Angebot der Nachfrage folgt, können User aus einer stetig wachsenden Zahl an Apps wählen. Allein in Apples App Store und Googles Play Store stehen mittlerweile jeweils mehr als eine Millionen Applikationen zum Download bereit. Die Schattenseite dieses Prozesses: Das browserbasierte Internet – also das, wovon in den vergangenen 20 Jahren die Rede war, wenn vom “Web” gesprochen wurde, lässt bedenkliche Auflösungserscheinungen erahnen. » weiterlesen

Anwender und die Gewohnheit:
Wie Startups sich mit smarten Kniffen ihre Nutzer angeln

Wenn die Verwendung einer App bei Nutzern zur Gewohnheit wird, haben Startups das große Los gezogen. Ein neues Buch beschreibt, wie Gründer und Entwickler dieses Ziel erreichen – und es illustriert gleichzeitig das Problem der heutigen Webwirtschaft.

Entwickler und Gründer von Startups im an Endkonsumenten gerichteten Web- und Mobile-Segment sehen sich bei der Etablierung ihrer Angebote mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: Es gibt extrem viele von ihnen, während Zeit und Aufmerksamkeit der Anwender begrenzt sind. Häufig wird der Produktnutzen aus Usersicht nicht sofort klar, was die Akquisition von Anwendern erschwert. Auch Abnutzungseffekte sowie sich schnell verändernde Trends innerhalb gewisser demografischer oder regionaler Gruppen gehören zu den Aspekten, die den Aufbau eines nachhaltig wirtschaftlichen Onlineprodukts erschweren. Doch es gibt ein Rezept, mit dem sich die Macher von Apps und Internetservices bis zu einem gewissen Grad von derartigen Unwägbarkeiten unabhängig machen beziehungsweise trotz dieser Erfolge feiern können: Indem sie die regelmäßige Verwendung der Dienste bei den Nutzern zu einer fest in ihrem Alltag verankerten Gewohnheit machen.

Im englischsprachigen Fachjargon wird dieser Zustand, bei dem User selbstverständlich in regelmäßigen Abständen und trotz aller Ablenkungen und Alternativen immer wieder eine bestimmte App aufsuchen, gerne mit dem Begriff “hooked” beschrieben – vom Haken (“hook”), mit dem User geangelt und anschließend nicht mehr losgelassen werden. Wenn Smartphone-Besitzer im Laufe des Tages wie besessen immer und immer wieder Facebook, Twitter, Pinterest oder WhatsApp öffnen – aus konkretem Anlass oder lediglich, um nachzuschauen, ob es dort etwas Neues gibt – dann sind sie “hooked”; der stetige Blick auf die App hat sich für sie zu einer Gewohnheit entwickelt, ähnlich wie das Einnehmen von Speisen oder das morgendliche Zähneputzen. Auch wenn sie täglich nach der Mittagspause und dem Abendessen Duolingo oder Busuu öffnen, um eine kurze Sprachlern-Aufgabe zu absolvieren, vor dem Beginn der Joggingrunde ohne großes Nachdenken Runkeeper oder Runtastic einschalten und beim Beobachten einer beeindruckenden Landschaftsszenerie immer ihr Mobiltelefon zücken, um einen Schnappschuss für Instagram oder Vine anzufertigen, handelt es sich um zur Gewohnheit gewordene Nutzungsmuster. Aus Anwendersicht ist dann kein bewusster Handlungsentschluss (“Ich muss heute noch Facebook checken”) mehr erforderlich – der Vorgang hat sich automatisiert. Für die betroffenen Dienste ist dies der Jackpot, der ihr Fortbestehen sichert. » weiterlesen

Linkwertig:
30C3, Apps, Protonet, Snowden

30C3
Wer etwas Zeit hat, der könnte sich die Videos vom letzten Chaos Communication Congress anschauen.

» CCC TV

 

Apps
Wer noch mehr Zeit hat, der könnte sich durch die Apps klicken, die The Next Web zu den besten des Jahres gekürt hat.

» 89 of the best iOS apps launched in 2013

 

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Trotz Android-Dominanz:
9 Gründe, die Startups zu einem “iOS-First”-Ansatz bringen

Viele Jungunternehmen veröffentlichen zuerst Apps für iPhone und iPad – obwohl deutlich mehr Geräte mit Android verkauft werden. Doch andere Faktoren fallen mehr ins Gewicht. Wir fassen alle zusammen.

iOS AndroidSowohl bei Smartphones als auch bei Tablets ist Android klarer Marktführer. Dennoch entscheiden sich viele Startups, denen zu Beginn die Ressourcen für die Präsenz auf verschiedenen mobilen Systemen fehlen, noch immer für iOS als erste Plattform. Dieser scheinbare Widerspruch sorgt regelmäßig für Verwunderung in der Android-Gemeinde; zuletzt bei uns in den Kommentare zu unserem Artikel über Blogbox. Vor zwei Monaten hatten wir dieses Phänomen in einem Beitrag beleuchtet und verschiedene Startup-Gründer zu Wort kommen lassen. Heute möchten wir in einer kompakten Übersicht sämtliche Gründe zusammenfassen, die zahlreiche Jungunternehmen trotz der Android-Dominanz noch immer auf einen iOS-First-Ansatz setzen lassen. » weiterlesen

Linkwertig:
Apps, Onliner, Angels, Yahoo

Apps
Apps generieren laut der Faz in Europa 800.000 Arbeitsplätze.

Nicht immer jedoch verdienen diese Entwickler damit auch ein auskömmliches Einkommen.

» Apps schaffen 800.000 Arbeitsplätze

 

Onliner
Da geht noch was: Deutsche sind durchschnittlich täglich weniger als drei Stunden online.

Die mobile Online-Nutzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

» Täglich drei Stunden online

 

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Blindkauf fürs Smartphone:
Der Teufelskreis der App-Stores

Ein App-Entwickler bietet Einblick in seine Verkaufszahlen und offenbart, dass die App-Stores ein Vertrauens-Problem haben.

(Zu) grosse Auswahl im App Store.

Unser Schwesterblog Startwerk hat darüber berichtet, wie schwierig es ist, mit der Entwicklung von Apps nennenswerte Beträge zu verdienen. Eine iOS-App bringt durchschnittlich 21.000 Dollar ein – ein Mittelmass, welches von einigen wenigen Bestsellern stark nach oben verfälscht sein dürfte.

Wie können Entwickler ihre Apps am effektivsten unter die Leute bringen und Geld damit verdienen? Der australische Unternehmer und App-Entwickler Stuart Hall hat eine interessante Blog-Serie über ein entsprechendes Experiment veröffentlicht. Er versucht, eine einfache App möglichst erfolgreich zu vertreiben und berichtet detailiert über seine Marketingaktionen und deren Ergebnisse. Die Erkenntnisse sind nicht nur für Entwickler interessant, auch als User fühlt man sich bei verschiedenen Mustern ertappt und fragt sich, ob man mit diesem Verhalten wirklich jene Art von Apps unterstützt, von welchen man gerne mehr sehen würde.
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