Alle 90 Artikel zum Thema Apple auf netzwertig.com:
Großer Hype um kleines Telefon: In jedem Absatzland der gleiche Anblick. Erst stundenlanges Anstehen, dann Gedränge und Geschubse und schließlich entrückte Gesichter glücklicher Käufer.
Der erste Mensch auf dem Mond, der Ausbruch der Golfkriege – die ganze Welt saß gebannt vor dem Fernseher. In den vergangenen Tagen gab es, zumindest in den Medien der reichen Länder, ein Thema von ähnlicher Ausstrahlung: Die Einführung eines Multimedia-Handys geriet zum transnationalen Medienereignis.

“L’iPhone en quête de nouveaux marchés”, neue Märkte für das iPhone: Seit gestern gibt es Apples neues Telefon auch in Frankreich. Beim Anbieter Orange auch ohne Vertrag mit einer Prepaid-Karte, das kleine Modell für 509 Euro. Das Entfernen des SIM-Locks kostet nochmals 100 Euro. Seit Juni 2007 wurden bereits 150.000 iPhones in Frankreich verkauft, meldet die französische Zeitung Le Monde.
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Seit drei Tagen ist Apples neue Softwareplattform für das iPhone jetzt auf dem Markt. Gestartet ist der App Store mit durchaus beeindruckenden 500 Applikationen. Aber ist diese Plattform wirklich “The next big thing”, wie sich das Apple sowie viele VCs und Unternehmer wünschen?
Einer der grössten Nachteile des alten iPhones war es, dass keine Zusatzapplikationen auf dem Gerät installiert werden konnten — offiziell zumindest. Die Hackerszene sorgte zwar schon bald für Abhilfe, aber massentaugliche Drittaplikationen fehlten. Das hat sich jetzt geändert: Mit dem Launch des iPhone App Store können sich iPhone-User direkt auf ihrem Gerät Anwendungen aus allen möglichen (und unmöglichen) Bereichen auf ihr Smartphone laden. Einen ausführlichen Test zum App Store gibt es bei neuerdings.com.

Der iPhone App Store: 500 Anwendungen zum Start
Das alles wäre ja an und für sich noch nicht so aufregend, denn damit vollzieht Apple eigentlich nur nach, was die Konkurrenz schon lange kann. Für Windows Mobile gibt es ca. 18’000 Applikationen, für Symbian um die 10’000, und selbst für die relativ junge BlackBerry-Plattform schon bald 4’000 (Zahlen gemäss Handango, dem wohl bestsortierten Online-Shop für Mobilapplikationen). Selbst für einfachere Telefonmodelle gibt es zahllose Java-basierte Programme. Da nehmen sich die bisher 500 iPhone-Anwendungen noch eher spärlich aus.
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Die Axel Springer AG schliesst sich der digitalen Bohème an und verwendet per sofort nur noch Apple-Geräte. Springer wird somit nach eigenen Angaben zum grössten Apple-Firmenkunden in Europa und zum zweitgrössten nach Google weltweit.
Wie der Vorstandsvorsitzende des Springer-Verlags (Bild, Welt), Mathias Döpfner, verkündet, hat die “sehr grundlegende IT-Entscheidung”, alle Desktops, Laptops und mobilen Geräte der Axel Springer AG per sofort auf solche der Firma Apple umzustellen, mit verschiedenen Punkten zu tun. Döpfners Video-Ansprache an alle Mitarbeiter:
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Ein Jahr nach der Vorstellung des ursprünglichen iPhone bringt Apple nun die zweite Generation seines Smartphones auf den Markt. Bei all der Diskussion um einzelne Features geht aber der wichtigste Aspekt unter: Das neue iPhone wird endlich mobiles Internet für den Massenmarkt bringen.
Schon seit Wochen heizte sich die Blogosphäre mit Gerüchten um das 3G-iPhone auf, und seit gestern wissen wir endlich, was Sache ist: Apple korrigiert die grössten Schwächen des ursprünglichen iPhones, aber längst nicht alle erhofften Features sind im neuen Gerät drin.
Das ist allerdings, ehrlich gesagt, ziemlich egal: Denn vor lauter Featuritis wurde zumeist übersehen, dass Apple einen massiven strategischen Shift vorgenommen hat, der den Massenmarkt für mobiles Internet öffnen wird. Im Vergleich zum ursprünglichen iPhone-Konzept sind drei Dinge neu:
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Apple startet mit MobileMe einen eigenen Service für Cloud-Hosting und das Synchronisieren von Dateien zwischen Mac, PC, iPhone und iPod touch. Microsoft und Nokia planen bereits ähnliche Dienste.
Mit dem Verkaufsstart des lange erwarteten UMTS-GPS-iPhones wird Apple nicht nur dem mobilen und standortbasierten Web endlich richtiges Leben einhauchen, sondern auch den Bedarf der User an einem geräteunabhängigen Zugriff auf ihre Daten verstärken. Kein iPhone-Besitzer möchte in einer Situation landen, in der ein benötigtes, wichtiges Dokument unerreichbar auf dem Bürorechner liegt, oder in der mit dem iPhone geschossene Bilder manuell auf das heimische Notebook transferiert werden müssen. Apple ist sich dessen bewusst und hat gestern im Rahmen der World Wide Developer Conference den baldigen Launch des Cloud-Hosting-Services MobileMe angekündigt.
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Wie dem einen oder anderen nicht entgangen sein dürfte, hat Steve Jobs gestern auf Apples World Wide Developer Conference die nächste Version des iPhone mit 3G und GPS vorgestellt. Besonders GPS birgt großes Potential für Applikationen von Drittanbietern.
Die ganzen Details zum 3G-Iphone findet man auf unserem Schwesterblog neuerdings.com.
3 Punkte beim neuen iPhone, die meines Erachtens in ihrer Verbindung miteinander besonders interessant sind:
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Die schnelle Internetanbindung via 3G/UMTS
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Verortung mittels GPS
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Push: Notifikationen an Applikationen schicken, die nicht aktiv sind
Kombiniert man diese 3 Punkte, bekommt man ein Device, dass einer neuen Klasse mobiler Anwendungen, wie etwa mobilen Social Networks, einen enormen Schub geben wird.
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Wired hat sich grundlegend geirrt – und gibt die falsche Einschätzung heute, mehr als zehn Jahre später, unumwunden zu: “We Were Wrong”. Leider ist so eine transparente und ehrliche Berichterstattung noch die Ausnahme.
Wired was wrong (Screenshot)
Es war 1997, die Computerfirma Apple stand am Abgrund – da gab Wired, das nerdige amerikanische Technologieheft, der maroden Firma ein paar Tipps mit auf den Weg. Schließlich wussten die Redakteure ganz genau, was eine erfolgreiche Firma im Silicon Valley ausmacht. Gönnerhaft schrieben sie auf, wie Apple in Zukunft Geschäfte machen sollte.
Der zwischenzeitlich geschasste Apple-Gründer Steve Jobs war gerade zurück auf dem Chefsessel. Er tat das genaue Gegenteil von dem, was Wired ihm geraten hatte. Äußerst erfolgreich. Wired lag vollkommen daneben – und kann das Jahre später, anlässlich einer großen Geschichte über den Erfolg von Apple, auch augenzwinkernd zugeben:
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Steffan Heuer lebt in San Francisco. Er ist Wirtschafts- und Hightech-Korrespondent des Edel-Business-Magazins “Brandeins” (disclaimer: Er ist zudem ein Freund von mir).
Vor Wochen hat er – unter dem Titel “Die Schnittstelle” – einen äusserst klugen Text darüber verfasst, worin Apples Erfolgsgeheimnis besteht.
Das Fazit ist einfach und verdeutlicht sich derzeit auf unangenehme Weise: Apple ist erfolgreich, weil die Firma ihren Kunden die Freiheit wegnimmt. Denn Freiheit geht einher mit der Qual der Wahl, und wenns um Technik geht, wollen die Leute nicht wählen, sondern mit den Geräten arbeiten. Im Tausch gegen ihre Freiheit erhalten sie Geräte und Programme, die zwar weniger können als andere, aber dafür einfach funktionieren.
Dazu gibts derzeit im iPhone ein sehr prominentes Beispiel.
Also druckt das Schweizer “Magazin” aus eben diesem Anlass den Brandeins-Text in seiner aktuellen Ausgabe nach. Allerdings mit dem vielsagenden Titel “Ich habe was, was Du nicht hast”. Das trifft zwar nicht den Kern des Texts, aber den Kern des Hypes.
Amüsantes Detail:
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Falschmeldung auf «Engadget» löst Kurssturz der Apple-Aktie aus

Es ist nur eine Delle, und der Taucher dauerte eine knappe halbe Stunde: Aber nachdem gestern das amerikanische Gadget-Blog «Engadget» aufgrund eines angeblich per Email aus dem Hause Apple eingetroffenen Tipps Verzögerungen bei der Auslieferung des iPhone ankündigte, stürzte der Kurs der Apple-Aktie binnen Minuten von 107.89 auf 103.42 Dollar, was die Marktkapitalisierung des Computerherstellers um vier Milliarden Dollar reduzierte, wie Michael Arrington von Techcrunch vorrechnet. Nach weniger als einer halben Stunde hatte sich der Kurs erholt. Er schloss dennoch 1.40$ tiefer als zu Marktbeginn.
Engadget hatte berichtet, das iPhone werde erst im Oktober ausgeliefert statt im Juni, und die neue Version des Betriebssystems OSX «Leopard» verzögere sich gar bis in den Januar 2008. Das alles wollte das Gadgetblog einer Email entnommen haben, die aus dem Hause Apple an Tausende von Mitarbeiten verschickt worden sei.
Apple reagierte prompt und unterrichtete Engadget und die andern Mail-Empfänger, dass es sich um eine Falschmeldung handle. Engadget wiederum berichtete daraufhin, es handle sich wohl um einen Scherz, aber die Email sei via einen der Apple-Server verschickt worden.
Das wiederum lässt TechCrunch spekulieren, dass wohl nicht Engagdet, aber Apple mit Klagen von Investoren zu rechnen hat, die aufgrund des Kurssturzes Geld verloren haben.
Soll noch jemand sagen, Blogs spielten keine Rolle…
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Eigentlich müsste man ja meinen, dass im Zeitalter der Medienkonvergenz es ein leichtes sein sollte, den PC bzw. Mac mit dem Fernseher zu verbinden, um digitale Inhalte bequem im Wohnzimmer zu konsumieren. Wer sich aber schon mal mit einem der einschlägigen Produkte herumgeschlagen hat, weiss: Ohne technische Kenntnisse und reichlich Leidensbereitschaft kommt man damit nicht weit.

Apple will das nun mit einem neuen Produkt ändern, das diese Woche auf den Markt kam: Der Apple TV (ursprünglich als iTV vorgestellt) ist eine kleine Set-Top-Box, die sich per WLAND mit dem heimischen Rechner oder Laptop verbindet und die Inhalte auf den Fernsehschirm bzw.
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