Thema: Apple

 

Alle 158 Artikel zum Thema Apple auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Wer weiß was über die Nutzer:
Die wirkliche Datenkrake
heißt Amazon

Google, Facebook und vielleicht auch Apple bereiten Datenschützern Kopfschmerzen. Aber sie vergessen einen großen Konzern im Internet, der viel sensiblere Informationen über uns hat als alle anderen: Amazon.

Datenschützer möchten uns davor schützen, dass unsere persönlichen Daten zu einem späteren Zeitpunkt gegen uns verwendet werden. Der Mensch im Allgemeinen lässt sich sehr leicht beeinflussen (abgesehen von netzwertig.com-Lesern natürlich). Marketingstrategen wissen wie es geht. Es haben sich ganze Wissenschaften darum gebildet, wie Menschen sich durch Werbung und Informationen beeinflussen lassen.

Der Schlüssel zum Erfolg eines Werbers sind Daten und zwar solche, die Datenschützer lieber schneller gelöscht sehen würden, als andere das Wort Datenschutz aussprechen können. Je persönlicher diese Daten sind und je mehr sie unseren emotionalen Vorlieben entsprechen, desto besser eignen sie sich, um bei uns einen Kaufimpuls auszulösen.

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Steiler Aufstieg:
Wieso Dropbox iCloud
nicht zu fürchten braucht

Dropbox freut sich über eine massive Kapitalspritze und 45 Millionen Nutzer. Skeptiker sehen Apples neuen iCloud-Dienst als Bedrohung – doch wenn Apple seiner bisherigen Strategie treu bleibt, ist diese gering.

Der Cloudspeicher- und Synchronisationsdienst Dropbox – der beliebteste Webdienst der netzwertig.com-Leserschaft im Jahr 2010 – hat, wie gerade in Linkwertig berichtet, eine massive Kapitalspritze von 250 Millionen Dollar erhalten und wird nun mit vier Milliarden Dollar bewertet.

Mehrmals bin ich jüngst auf Aussagen gestoßen, die Dropbox einen harten Wettbewerb mit Apples neuem Clouddienst iCloud vorhersagen (wie hier beispielsweise). Doch eine derartige Prognose kann für mein Verständnis nur von Personen kommen, die sich ausschließlich mit stationären und mobilen Geräten aus dem Hause Apple umgeben. Und diese sind eine Minderheit.

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Facebook und Apple:
Zwei Ökosysteme kollidieren

Facebook weitet seine App-Plattform auf mobile Geräte aus. Doch dort kollidiert sie mit dem mächtigen Ökosystem von Apple.

Foto: stock.xchng

Aktualisiert

Mit einer eigenen HTML5-App-Plattform Entwicklern eine Möglichkeit zu geben, ihre Anwendungen ohne Apple-Freigabeprozess in eine native iOS-Applikation zu verpacken – genau dieses kecke Ziel wird Facebook seit einiger Zeit nachgesagt (“Project Spartan“).

Am Montagabend nun hat das kalifornische Unternehmen wie berichtet seine iPad-App sowie die erste Fassung seiner mobilen App-Plattform veröffentlicht. Doch seine Vision einer Apple vorführenden App-Plattform innerhalb der Facebook-iOS-Applikationen verwirklicht das soziale Netzwerk vorerst nicht. Der Grund: ein Konflikt mit dem Computer- und Smartphone-Hersteller aus Cupertino.

Ginge es nach dem Willen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, würde das Prinzip des mobilen App-Ökosystems unter dem Dach des Social Networks folgendermaßen aussehen:

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Siri:
Apples bescheidener Diener
und unscheinbarer Revolutionär

Das iPhone 4S bringt den sprachgesteuerten persönlichen Assistenten Siri mit. Apple läutet damit eine Ära ein, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones sprechen.

Die Reaktionen (auch meine) auf die gestrige Presseveranstaltung von Apple fielen im Grossen und Ganzen verhalten aus – obwohl einschlägige Tech-Blogs nicht genug publizistischen Saft aus der (vermeintlich) kleinen Zitrone pressen konnten, die Apple den Bloggern und Journalisten präsentiert hatte. Einige Fanboys und -girls zeigten sich enttäuscht, dass statt der ersehnten Nummer Fünf nur eine 4S präsentiert wurde und der eine oder andere Androidianer konnte sich hämische Kommentare zum Ausbleiben der ganz grossen Neuerung auch nicht verkneifen. Dabei hat Apple gestern das nächste ganz grosse Ding präsentiert: «a humble personal assistant», Siri.

Ganz gross, weil nicht wirklich neu. Apple hat immer wieder bewiesen: Wer bestehendes mit genug Detailversessenheit weiter entwickelt, eine Evolution mit genug Nachdruck vorantreibt, kann es zu einer kleinen Revolution bringen. Genauso war es mit dem iPhone. Keiner kann behaupten, Apple hätte das Smartphone erfunden. Aber Apple hat ein massentaugliches Smartphone entwickelt. Das Design zog die Massen an, die kinderleichte Bedienbarkeit hielt ebendiese bei der Stange – und genau das ist entscheidend für Apples Erfolg.

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Linkwertig:
Apple, Twitter, Zune, SpeedInvest

Apple
Engadget hat wie üblich und in gewohnter Qualität Apples gestrige Keynote dokumentiert:

» Apple’s ‘Let’s Talk iPhone’ keynote liveblog

Die wichtigsten News in Links:

» iPhone 4S: Nicht Revolution, Evolution
» Mit dem iPhone 4S gibt es ein neues iPhone
» iOS 5 kommt in einer Woche
» iCloud kommt auch in einer Woche
» Auch die iPods wurden erneuert und für die Cloud optimiert
» Siri verspricht, dem uralten Traum sprachgesteuerter Technologie näher zu kommen

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Twitter
Im September konnten die Webevangelisten auf Twitter erstmals mehr als 500.000 aktive deutschsprachige Benutzer zählen.

Im September haben 550.000 Accounts aktiv auf Deutsch getwittert.

» Erstmals mehr als eine halbe Million aktive Twitteraccounts

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Die Macht der digitalen Ökosysteme:
Der kommende Bedeutungsverlust deutscher Medienunternehmen

Google, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung.


Die nächsten Jahren werden hart. Nicht für Konsumenten und nicht für zukunftsorientierte Unternehmen, aber für alle diejenigen im deutschsprachigen Raum, die sich eine Welt ohne eine gewisse Kontrolle über die Medienwertschöpfungskette und ohne dominierende nationale Anbieter in strategisch wichtigen Bereichen nicht vorstellen können.

Wieder einmal klar wurde mir das am Mittwoch im Angesicht von Amazons vorgestellten Produktneuheiten: einem 199-Dollar-Tablet sowie zwei neuen E-Readern zum Niedrigstpreis, von denen zumindest einer für gerade einmal 99 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen soll.

Amazons Vorstoß ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen führt das zum Internet-Mischkonzern mutierende Unternehmen aus Seattle die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammen, zum anderen Unterstreicht es seinen Anspruch, im Wettrennen der Netzgiganten um die Aufmerksamkeit und Loyalität der Konsumenten mitzumischen. » weiterlesen

Preis- und Innovationswettbewerb gegen Apple:
Das Kindle Tablet und die
Zukunft der Ökosysteme

Mit einem eigenen Tablet-PC will Amazon die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammenführen. Die Auswirkungen auf den Markt digitaler Güter könnten weitreichend sein.

Amazon lädt heute 156:00 Uhr MEZ zur Pressekonferenz nach New York und wird aller Voraussicht nach ein Sieben-Zoll-Tablet auf Basis einer modifizierten Version von Android 2.2 präsentieren. Zu einem erwarteten Preis von etwa 250 Dollar soll das Gerät noch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft die Konsumenten auf dem US-amerikanischen Markt erreichen. [Update: Das "Kindle Fire" Tablet ist bestätigt und wird sogar nur 199 Dollar kosten]

Die Auswirkungen dieses Markteintritts könnten weitreichend sein – für den Tablet-PC-Markt, aber vor allem für die Märkte digitaler Güter. Apple bekäme mit Amazon seinen ersten ernstzunehmenden Wettbewerber im Kampf um die Bindung der Konsumenten an ein Ökosystem.

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Apple ohne Steve Jobs:
Visionär gesucht

Apple-Chef Steve Jobs hat durch seine Entscheidungen die digitale Welt in den vergangenen zehn Jahren rasant vorangetrieben. Sein Rücktritt wirft die Frage auf, wer zukünftig die Grenzen und Konventionen im IT-Bereich in Frage stellt.

Ich bin seit Jahr und Tag Windows-PC-Nutzer. Ich besitze keine Apple-Aktien. Auch sonst betrachte ich Apple weitgehend objektiv. Die Meldung vom Rücktritt Steve Jobs als Apple-CEO könnte mir also eigentlich relativ egal sein. Ist sie aber nicht.

Nachdem ich am Morgen von der Nachricht erfuhr, beobachtete ich meine eigene Reaktion. Diese war geprägt von einem Gefühl der Furcht. Furcht davor, dass die kommenden Jahre in der IT- und Consumer-Electronics-Welt an Spannung und Dynamik verlieren könnten.

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Linkwertig:
Facebook, Apple, PhantomJS, Twitter

Facebook
Kindergarten: Neue Bestimmungen bei Facebook untersagen es Entwicklern fortan, in Facebook auf alternative Versionen ihrer Apps hinzuweisen.

“Apps auf Facebook dürfen Apps auf anderen, konkurrierenden sozialen Plattformen nicht integrieren, verlinken, bewerben, verbreiten oder auf sie umleiten”

» Facebook-Apps dürfen nicht für Google+ werben

 

Apple
Auch nicht schlecht: Apple hat das Foto des Galaxy Tabs für den Verkaufsverbotsantrag eventuell manipuliert, um es ähnlicher darzustellen.

Laut Computerworld könnte es möglich sein, dass die verwendeten Bilder des Samsung Galaxy Tab gar nicht manipuliert wurden, sondern aus Preview-Veröffentlichungen Samsungs stammten

» Apple hat das Samsung Galaxy Tab für den Verkaufsverbotsantrag grafisch manipuliert

 

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HTML5 und mobile Apps:
Der Kindle Cloud Reader
weist den Weg

Bisher gab es gute Gründe dafür, warum Smartphone- und Tablet-Nutzer installierbare Applikationen den für die mobile Nutzung optimierten Websites vorzogen. Doch mit HTML5 verringert sich der Abstand zwischen den beiden Ansätzen – wie Amazons Kindle Cloud Reader verdeutlicht.

Warum verlangen Smartphone- und Tablet-Nutzer nach installierbaren Apps, die sie von dafür vorgesehen Marktplätzen wie dem App Store oder dem Android Market beziehen, statt nach mobilen Browserangeboten? Weil Apps cool sind? Weil der Name “Applikation” so viel moderner klingt als “Website”? Weil es so viel Spaß macht, in den virtuellen App-Regalen zu stöbern? Vielleicht.

Entscheidend sind jedoch zwei andere Gründe: Zum einen erlauben Applikationen Zugriff auf bestimmte Hardware-Komponenten wie die Kamera oder den Beschleunigungssensor, was nativen Applikationen in puncto Funktionsumfang einen Vorteil gegenüber mobilen Browser-Apps verschafft.

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