Thema: AGB

 

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Wirbel um die Instagram-AGB:
Versagen auf ganzer Linie – bei allen

Auch eine Dekade, nachdem das Internet zum Massenmedium aufgestiegen ist, sprechen Onlinedienste, Nutzer und Journalisten nicht die gleiche Sprache. Beim Wirbel um die neuen Instagram-AGB versagten alle Parteien.

Rund 15 Jahre, nachdem das Internet erstmals in die Wohnzimmer der Endkonsumenten fand, und eine Dekade nach dem Aufstieg zum Massenmedium, verläuft die Kommunikation zwischen Onlinediensten, Anwendern und Journalisten noch immer wie die zwischen Zweijährigen, die gerade Sprechen gelernt haben. An einem echten Verständnis füreinander mangelt es völlig. So lautet mein Fazit aus der Aufregung um die veränderten Instagram-Geschäftsbedingungen. Alle drei beteiligten Parteien haben dabei auf ganzer Linie versagt – Facebook/Instagram, Journalisten, Nutzer. » weiterlesen

“Terms of Service; Didn’t Read”:
Für transparente, besser verständliche Geschäftsbedingungen

Terms of Service; Didn’t Read – kurz ToS;DR – heißt ein neues, nicht kommerzielles Webangebot, das die Geschäftsbedingungen einschlägiger Onlineangebote analysieren und bewerten will. Mit der richtigen Unterstützung im Rücken könnte es die Netzriesen zu verständlicheren, benutzerfreundlicheren AGB zwingen.

Geschäftsbedingungen, auf Deutsch AGB oder im Englischen TOS (“Terms of Service”), sind die wahrscheinlich langweiligste Information, die auf der Website eines jeden Web- oder Mobile-Startups gefunden werden kann beziehungsweise sollte. Nur ein Bruchteil der Nutzer liest sich die entsprechenden Absätze überhaupt durch. Das ist angesichts der trockenen AGB-Texte verständlich, kann aber zur Folge haben, dass potenziell kritische Details unter den Tisch fallen und mitunter erst Monate später von irgendeinem Blogger oder Journalist “entlarvt” werden.

Verständliche, nicht in dröger Juristensprache verfasste Richtlinien würden sicher dabei helfen, einige zusätzliche Internetnutzer zu einem Blick in die AGB zu bewegen. Doch dass sich ein derartiges Verhalten zum Standard vor der Verwendung eines Onlineangebots etabliert, erscheint trotzdem illusorisch. Unhosted, eine Initiative, die dezentrale Webanwendungen propagiert, hat sich daher eine andere Lösung einfallen lassen, um die Allgemeinheit besser über die AGB bekannter und populärer Internetservices in Kenntnis zu setzen: Terms of Service; Didn’t Read – kurz “ToS;DR”.

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