Thema: 3D-Drucker

 

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Disruptive Technologien:
3D-Druck als Chance für Startups

3D-Drucker verändern weltweit die Produktionsbedingungen – höchste Zeit für Startups, Anwendungen für die neue Technologie zu finden. Erste Ideen gibts es schon, darunter: personalisierte Sportschuhe, Steaks ohne Schlachtshaus oder neue Zähne auf Bestellung.

3D-Druck ist eine disruptive Technologie, wie sie im Buche steht. Hier schickt sich ein Verfahren an, bestehende Produktionsprozesse umzuschmeissen und damit die Karten ganz neu zu mischen. Typisch für neue, bahnbrechende Erfindungen: Sie sind zunächst unerschwinglich und schwer zu bedienen, treten dann aber in den Mainstream ein. 3D-Druck ist unterwegs dorthin. Web-Vordenker Clay Shirky sagt dazu: Etwas Neues wird sozial interessant, wenn es technologisch langweilig geworden ist.

In der Industrie ist 3D-Druck bereits seit Jahren im Einsatz. In den vergangenen zwölf Monaten hat aber eine Reihe von 3D-Druckermodellen eine Preisgrenze geknackt, die sie für Privatnutzer erschwinglich macht (z.B.MakiBoxForm 1Ultimaker). Diese Verfügbarkeit lädt dazu ein, mit den wunderlichen Geräten zu experimentieren. Höchste Zeit also, dass wir erste Startups mit Geschäftsideen rund um die neue Technologie sehen. Was ist zu erwarten?

Das Prinzip: Anders als bei Fräsen oder Laserschneidern wird bei 3D-Druckern ein Gegenstand nicht aus einem Material herausgeschnitten. Stattdessen modelliert der Drucker ein Objekt aus Wachs oder Plastik und lässt es Schicht für Schicht in die Höhe wachsen. So lässt sich praktisch jede beliebige Form erstellen, gerade auch solche, die per Gussverfahren nicht möglich wären.

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(Foto: Flickr/keepitsurreal / CC)

Praxisbericht:
Erste Schritte mit einem 3D-Drucker

3D-Drucker sind derzeit ein heißes Thema unter Bastlern. Gastautor Nils Hitze berichtet vom Aufbau und ersten Test seines “Ultimaker”.

Der Ultimaker ist mein erster eigener 3D-Drucker. Aufgebaut wurde über mehrere Tage, meistens abends. Von der Auslieferung bis zum ersten Druck sind vier Tage vergangen. Generell bin ich mit dem Set zufrieden, wobei es einige kleine Fehler gab und die Dokumentation noch ziemlich große Mängel aufwies. Glücklicherweise hatte ich vorzüglichen Support von zwei Ultimaker-Besitzern aus Deutschland und der Schweiz, da dies aber nicht üblich ist, besteht hier noch viel Verbesserungspotential.

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3D-Druck und Open Hardware:
Wir drucken uns die Welt,
wie sie uns gefällt

Mit 3D-Druckern werden physische Gegenstände digital – mit allen Konsequenzen. Man kann sie per Mail schicken, herunterladen, verändern und kombinieren und natürlich auch illegal kopieren. Nimmt man die Open-Hardware-Bewegung sowie Arduino oder Raspberry Pi als Steuerung hinzu, blickt man dabei auf eine neue Welt.

Makerbot ReplicatorWenn das Unternehmen MakerBot einen seiner 3D-Drucker “Replicator” nennt, dann soll uns das natürlich an jene Geräte aus “Star Trek” erinnern, mit denen sich alles auf Zuruf materialisieren lässt. Und auch wenn ein heutiger 3D-Drucker nicht den von Captain Picard stets bestellen “Earl Grey, heiß” herstellen kann, sind die Geräte dennoch Vorboten einer Entwicklung, deren Konsequenzen man heute kaum absehen kann.

Heutige 3D-Drucker stellen die gewünschten Gegenstände schichtweise her, in dem sie meistens entweder einen per Hitze aufgeweichten Kunststoff auftragen (“Thermoplastic Extrusion”) oder flüssiges Harz per Laser aushärten (“Stereolithography”). Sie unterscheiden sich dabei in der Geschwindigkeit, der maximalen Größe der Objekte und ihrem in Micrometern gemessenen Detailreichtum. Der Preis kann dabei von einigen hundert Euro bis hin zu vielen tausend Euro reichen, wobei für die teuersten Geräte für den Privatanwender bis etwa 3.000 Euro fällig werden. Alles jenseits von 10.000 Euro ist eher für professionelle Zwecke gedacht. Hier findet sich eine tabellarische Übersicht von 3D-Druckern bis 20.000 US-Dollar. Hinzu kommen die Kosten für das Material, aus dem die Objekte konstruiert werden.

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Technischer Fortschritt als gesellschaftliche Herausforderung:
Wenn Waffen aus dem Internet heruntergeladen werden

Eine US-Initiative möchte jedem Menschen die Möglichkeit geben, sich eine schussfähige Waffe zuzulegen – per Download aus dem Internet und 3D-Ausdruck.

Die zur Neige gehende Woche zeigt wieder einmal exemplarisch, wie die Digitalisierung und ihre Folgen Menschen und Organisationen vor bedingt beherrschbare Herausforderungen stellt. Die Diskussion rund um den verbreiteten Einsatz von Smartphone-Kameras an Tat- und Unglücksorten (siehe Kommentare) sowie der Beschluss der Bundesregierung, auf Drängen der Presseverlage und trotz aller Kritik ein Leistungsschutzrecht einzuführen, sind zwei ganz unterschiedliche Ereignisse mit dem gleichen Nenner: Der rasante technische Fortschritt bedroht etablierte Strukturen, Konventionen und auch Werte. Doch die in der Vergangenheit vollkommen normal erscheinende Forderung, einer solchen Entwicklung mit nationaler Regulierung und Gesetzgebung zu begegnen, scheitert an den besonderen Eigenschaften und Dynamiken der globalen Vernetzung.

Und während für die genannten Konfliktherde noch lange keine konstruktive, nachhaltige Lösung in Aussicht ist, nähern sich am Horizont schon ganz andere, noch sehr viel massivere Umwälzungen mit hochdisruptivem Potenzial. Hierzu gehören die zunehmende Automatisierung genauso wie Cyberbrillen à la Google Glass oder das heiße Eisen der Gesichtserkennung. Doch selbst diese Dinge erscheinen harmlos im Gegensatz zu einem bevorstehenden Trend, auf den ReadWriteWeb aufmerksam macht: schussfähige Waffen aus dem 3D-Drucker.

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