Online-Video:
Kampf der Businessmodelle

Kaum ein Tag vergeht ohne Neuankündigung im gnadenlos überhitzten Online-Video-Markt. Eigentlich dachte man ja, dass mit der Akquisition von YouTube durch Google das Gröbste überstanden sein sollte, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Es sind nicht nur zahlreiche Player unterwegs, die Businessmodelle unterscheiden sich auch noch massiv. Da fragt man sich doch, wo die Reise längerfristig hingehen wird. Wie werden wir in Zukunft Bewegtbilder konsumieren?

Treten wir zwecks Behandlung dieser Frage doch mal einen Schritt zurück von der Hektik des Marktes. Historisch gesehen haben die meisten technologischen Innovationen eine solche Phase des intensiven Experimentierens durchgemacht. Der Markt sucht nach einem “Dominant Design” in der Vielzahl der Möglichkeiten (Literaturtipp: James Utterback). Sobald sich ein Design, d.h. eine bestimmte Kombination von Technologie, Preismodell, Vertriebsstruktur usw. durchsetzt, sterben die konkurrenzierenden Designs meistens ziemlich schnell aus oder werden auf Nischen reduziert.

Beispiele dafür gibt es viele. Um nur einige zu nennen:

  • Gewinner: Ottomotor. Verlierer: Wankelmotor, Gasmotor usw.
    Gewinner: VHS. Verlierer: Betamax, Video 2000
    Gewinner: IBM PC und Kompatible. Verlierer: Macintosh, Amiga, Atari ST, etc.
    Gewinner: CD-R. Verlierer: MiniDisc, DAT, DCC
    Gewinner: TCP/IP. Verlierer: Alle anderen Netzwerkprotokolle.

Schon an diesen wenigen Beispielen sieht man, dass sich nicht immer die “beste”, innovativste, billigste oder benutzerfreundlichste Technologie durchsetzt. Die Herauskristallisierung eines dominanten Designs ist ein nichtlinearer evolutionärer Prozess, in dem kleine Ursachen eine dramatische Wirkung haben können. Grundsätzlich kann man aber wohl davon ausgehen, dass es nicht schadet, auf offenen Standards aufzusetzen und viele Vertriebspartner zu haben.

Und noch ein wichtiger Faktor: Am meisten profitiert nicht immer die Firma, die das dominante Design erfunden hat. JVC hat zwar den VHS-Videorekorder erschaffen, aber wurde längst nicht der grösste Hersteller. IBM baut inzwischen keine PCs mehr.

Wie sehen nun die Designvarianten im Online-Video-Markt aus? Es haben sich bereits schon etliche Dimensionen herauskristallisiert, an denen entlang sich die vielen Angebote differenzieren. Wenn man nur mal zwei der wichtigsten nimmt, beispielsweise die Art des Contents (User-generated vs. Professionell) und den Gerätetyp (PC-basiert vs. Standalone) sieht man schon, wie komplex die Marktsituation ist:

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Die meisten Ecken sind offensichtlich schon gut besetzt, bis auf reinen User-generated Content auf einem Standalone-Gerät (fraglich, ob jemand für so eine YouTube-Settop-Box bezahlen würde). Apple hält sich derweilen alle Optionen offen und bleibt schön in der Mitte.

Wie gesagt, Businessmodell-Dimensionen, die man kreativ kombinieren kann, gibt es diverse. Um nur die wichtigsten zu nennen:

  • Gerätetyp: PC vs. Standalone-Gerät vs. Mobile
    Content-Art: Professionell vs. User-generated
    Umsatzherkunft: Werbung vs. Pay-per-View vs. Pay-to-keep
    Auslieferungstyp: Download vs. Streaming vs. Recording
    Granularität: Einzelshows vs. Channels vs. Packages
    Kopierschutz: DRM vs. offen
    Vertriebspartnerschaften: Offene Allianzen vs. nur eigener Brand

Bleibt natürlich die Frage, welches Design sich denn wohl am Schluss durchsetzen wird. YouTube mit Kaufvideos auf dem Fernseher? Eine Settop-Box mit Video-Podcasts von Amazon? Die PC-Software-Version von TiVo? Oder wird es vielleicht mehrere geben, die sich verschiedene Marktsegmente greifen (so ähnlich wie PCs und Spielkonsolen)? Kurz gesagt: Das werden wir erst wissen, wenn es passiert ist. Und das kann locker noch zehn oder mehr Jahre dauern, denn eine so grundlegende Umstrukturierung eines Marktes braucht ihre Zeit.

Natürlich gibt es ein paar Faktoren, die vermutlich einen späteren Erfolg begünstigen. Es schadet nicht, wenn man eine breite Gruppe an Vertriebspartnern hat (wie YouTube mit seinen x Millionen MySpace-Usern und Blogautoren). Es tut nicht weh, wenn man hohe Benutzerfreundlichkeit bieten kann (wie TiVo oder Apple). Und eine grosse installierte Basis (wie sie Microsoft hat) ist auch kein Nachteil. Ob das aber aber die entscheidenden Faktoren sein werden, bleibt abzuwarten.

Businessmodelle sind eben nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn man noch Geld damit machen will.

Werbung im Web 2.0 – die Deutsche Bank zeigt Mut

Viele Unternehmen sind nach wie vor skeptisch, was das Schalten von Werbung in Web-2.0-Angeboten betrifft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Webseiten, bei denen das Werbeumfeld durch Redakteure bestimmt wird, ist der durch Nutzer generierte Inhalt wenig planbar. Als zu groß schätzen viele Werbungtreibende das Risiko ein, dass durch unseriösen oder unpassenden User Generated Content die Anzeige in Mitleidenschaft gezogen wird. Es ist nicht verwunderlich, wenn ein Unternehmen vermeiden möchte, dass seine Banner im Umfeld von Handyclips und Amateurvideos auf einem Videoportal platziert werden.

Die Deutsche Bank zeigt nun Mut und hat sich mit dem Social-Search-Dienst Yahoo! Clever auf ein Sponsoring der Rubrik Wirtschaft & Finanzen geeinigt. Die Benutzer von Yahoo! Clever können ähnlich wie bei Lycos iQ und fragr.de persönliche Fragen an die Yahoo! Community stellen, um individuelle Antworten von anderen Nutzern zu erhalten. Die Deutsche Bank ist mit Anzeigen verteten und stellt jeweils eine “Frage der Woche”.

Auch wenn die Kategorie Wirtschaft & Finanzen ein vergleichsweise “sicheres” Werbeumfeld ist, so ist der Schritt der Deutschen Bank nicht ohne Risiko. Gerade bei der Frage der Woche kann man nicht ausschließen, dass eine Diskussion entbrennt, bei der das Unternehmen selbst in die Schusslinie gerät – ein Problem für sämtliche Web-2.0-Aktivitäten von Firmen. Derzeit allerdings besteht keine Gefahr: Klickt man auf den Link hinter der aktuellen Frage der Woche, so erhält man den Hinweis, dass das Customer Care Team diese wegen des Verstoßes gegen die Community-Richtlinien löschen musste.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Sich selbst einladen bei Joost

Der offizielle Start der IPTV-Software Joost steht kurz bevor. Auch wenn sich der Dienst nach der anfänglichen Begeisterung in den vergangenen Wochen zunehmend mit kritischen Stimmen auseinandersetzen musste – hauptsächlich wegen Serverausfällen und dem Mangel an attraktiven Programmen – so lohnt es sich, das Programm auszuprobieren. Dem Fernsehen der Zukunft kommt Joost fraglos einige Schritte näher. Wer in diesen Tagen Zeit hat und Internet-TV der neuen Generation schauen möchte, kann sich nun selbst eine Einladung verschaffen. Der US-Blog GigaOm hat in Kooperation mit Joost ein entsprechendes Webformular online gestellt. Einfach Name und E-Mail-Adresse eintragen und der Einladungscode für die Beta-Version von Joost kommt per Mail. Viel Spaß!

Siehe auch
10 Gründe, warum man Joost mögen muss
Joost für alle ab Ende Mai
IPTV-Dienst Zattoo ab Juni in Deutschland

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Weblog-Falschmeldung vernichtet Apple-Milliarden

Falschmeldung auf «Engadget» löst Kurssturz der Apple-Aktie aus

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Es ist nur eine Delle, und der Taucher dauerte eine knappe halbe Stunde: Aber nachdem gestern das amerikanische Gadget-Blog «Engadget» aufgrund eines angeblich per Email aus dem Hause Apple eingetroffenen Tipps Verzögerungen bei der Auslieferung des iPhone ankündigte, stürzte der Kurs der Apple-Aktie binnen Minuten von 107.89 auf 103.42 Dollar, was die Marktkapitalisierung des Computerherstellers um vier Milliarden Dollar reduzierte, wie Michael Arrington von Techcrunch vorrechnet. Nach weniger als einer halben Stunde hatte sich der Kurs erholt. Er schloss dennoch 1.40$ tiefer als zu Marktbeginn.

Engadget hatte berichtet, das iPhone werde erst im Oktober ausgeliefert statt im Juni, und die neue Version des Betriebssystems OSX «Leopard» verzögere sich gar bis in den Januar 2008. Das alles wollte das Gadgetblog einer Email entnommen haben, die aus dem Hause Apple an Tausende von Mitarbeiten verschickt worden sei.

Apple reagierte prompt und unterrichtete Engadget und die andern Mail-Empfänger, dass es sich um eine Falschmeldung handle. Engadget wiederum berichtete daraufhin, es handle sich wohl um einen Scherz, aber die Email sei via einen der Apple-Server verschickt worden.

Das wiederum lässt TechCrunch spekulieren, dass wohl nicht Engagdet, aber Apple mit Klagen von Investoren zu rechnen hat, die aufgrund des Kurssturzes Geld verloren haben.

Soll noch jemand sagen, Blogs spielten keine Rolle…

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Job der Woche

Verlagsleitung Wochentitel

Verlagsleitung Wochentitel

Gelesen bei mediaforum.ch. Welcher Titel könnte da gemeint sein? Tipps?

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Die Weltwoche im Internet, Jahr 2007

Weltwoche Halten wir doch mal fest, was in letzten Ausgabe der Weltwoche (10.05.2007) steht. Lesen wir zuerst Seite 10, “Lektionen für eine neue Zeit“, über die Akquisitionen von Rupert Murdoch, von Ralph Pöner:

Film-, Fernseh- und Zeitungstycoon Rupert Murdoch, 76, ragt unter den grossen Medienmanagern heraus, weil er seit einigen Jahren konsequent die digitale Botschaft predigt: «Glaubt ans Internet, setzt aufs Internet, der Rest ist bald zweitrangig.»

Dann blättern wir auf Seite 25, “Selbsttötung im Verlagswesen“, über die Selbsttötungen der klassischen Zeitungen, in dem es eigentlich um Gratiszeitungen geht, aber eigentlich auch vom Internet die Rede sein könnte, von Kurt W. Zimmermann:

Hermes-Precisa, Olivetti, Remington, Underwood, Triumph-Adler, Olymipa, Erika. Kaum ein ehemaliger Schreibmaschinenproduzent hat es geschafft, sich später auf dem Computer- und Druckermarkt zu etablieren. Alle hielten allzu lange an ihrem Geschäftsmodell fest, so lange, bis es zu spät war. Die einzigen zwei, die den Übergang gut hinbekamen, waren Brother und IBM.

Das hat Parallelen zur Medienindustrie. Es ist faszinierend, im Verlagswesen diese Selbsttötung der klassischen Zeitungen zu beobachten. Denn es ist klar, dass im Gefecht der Gratistitel weder in Stockholm noch in London oder Kopenhagen die Auflagen der Tageszeitungen explodieren. Im Gegenteil, sie sinken rapid. Und es wird in diesem Wettbewerbsumfeld auch für den Blick, den Tages-Anzeiger oder die Berner Zeitung immer heikler werden, dem Schicksal von Hermes-Precisa, Olivetti, Remington, Underwood, Triumph-Adler, Olymipa und Erika zu entgehen.

Alle Industrien durchlaufen Transformationsperioden. Das galt für die Schreibmaschinenproduzenten genauso wie für die Hersteller von Dampflokomotiven, Morsegeräten und Petroleumöfen. Eine abgelaufene Wertschöpfungskette wird durch eine neue Wertschöpfungskette substituiert. Man ist dabei, oder man ist nicht dabei.

Es ist wahr, der Blick, der Tages-Anzeiger und die Berner Zeitung werden von dieser Lage zuerst bedroht sein. Aber denkt die Weltwoche , sie sei weder von gedruckten Gratistiteln noch von einer Konkurrenz aus dem Internet bedroht?

Offenbar, denn obwohl sie oft interessante Trends und Entwicklungen frühzeitig erkennt und darüber schreibt, ist sie dieser Entwicklung gegenüber erstaunlich blind. Der Relaunch der eigenen gedruckten Ausgabe liegt genau 5 Jahre zurück (08.05.2002, hier ungewohnte Schwarzweissbilder dazu). Die aktuelle Website ging erstmals im Juli 2001 online. Sie ist solide, alles funktioniert, inklusive dem Kernstück, der Aufbewahrung der Artikel aus dem Heft. Beiträge, manchmal sogar mit Bildern, können damit gespeichert werden. Im Besonderen zeichnet sie sich aus durch eine verlinkbare und zukunftssichere Permalinkstruktur.

Aber reicht das aus? Verglichen mit der Entstehung der Erde sind ein paar Jahre ja auch keine Zeit – mit der Geschwindigkeit, in der sich das Internet entwickelt, aber schon.

Wir testen mal am Beispiel weltwoche.ch ein paar Funktionen einer Medienwebsite:

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Die Debatte um deutsche Web-2.0-Kopien und ihr Nutzen

Das viele erfolgreiche Web-2.0-Projekte in Deutschland ihre Vorbilder in den USA haben, ist für alle am Internetgeschehen interessierten Nutzer hier zu Lande keine Neuigkeit mehr. Doch nun wird darüber auch auf der anderen Seite des Atlantiks diskutiert. Erst vor einigen Tagen veröffentlichte Mashable eine Liste der sieben dreistesten Web-2.0-Kopien, auf der drei deutsche Dienste zu finden waren (Frazr, StudiVZ und wamadu). Gestern widmete sich mit Techcrunch dann auch der wohl bekannteste Internet- und Web-2.0-Blog in den USA dem Thema. Die Kernaussage: Deutschland befindet sich in mitten eines Internet-Hypes, deren schillernde Hauptdarsteller Webangebote sind, die sich ihre Ideen zum großen Teil bei US-amerikanischen Vorbildern geholt haben.

Auch wenn es keine große Ehre für Deutschland ist, statt als Innovator als Nachahmer wahrgenommen zu werden, so hat die aktuelle Diskussion dennoch etwas Gutes: Zum ersten Mal überhaupt erfahren deutsche Websites eine so große Beachtung in den USA. Auch wird zwar über einen gewissen Drang zum Nachahmen geschrieben, doch gleichzeitig drauf hingewiesen, dass viele der vermeintlichen “Kopien” ihre Sache richtig gut machen. Allein die Tatsache, dass die von Techcrunch geplante Reihe über die Internetentwicklung in verschiedenen Regionen der Welt mit Deutschland startet, zeigt die Bedeutung, die man dem bevölkerungsreichsten Land Europas auch im Internet zumisst.

Wenn man bedenkt, wie viele Internet-Neugründungen in Deutschland derzeit jede Woche starten und wie aktiv Investoren sich an diesen beteiligen, so scheint es, als würde Deutschland die nach dem New-Economy-Crash verloren Jahren derzeit im Vorspulmodus nachholen. Und nach der Flaute ist die in Deutschland traditionell wenig vorhandene Risikobereitschaft noch weiter gesunken. Dass man sich bei einem Neustart dann an Angeboten orientiert, die woanders bereits erfolgreich, jedoch auf dem hiesigen Markt nicht verfügbar sind, ist nachvollziehbar. Doch die Phase des Kopierens wird vorübergehen, der Mut kommt zurück. Und auch wenn Deutschland keine acht Twitter-Nachahmer benötigt – die Tatsache, dass alle nach dem Beginn des Twitter-Hypes im März entstanden – innerhalb von nur zwei Monaten – macht deutlich, wie viel Potential und Gründungswille in den Deutschen steckt. Dieses muss lediglich für andere Zwecke genutzt werden, als den User zu fragen, was er gerade macht. Aber dieses “Problem” wird sicher der Markt regeln.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Gestörte

Helvetismen sind ja so ein Ding. Ist man in der Schweiz aufgewachsen, dann ist es ziemlich schwierig, ohne sie zu leben. Man kann sie zwar gut vermeiden – jedoch nur, wenn man auch weiss, dass dieses oder jenes Wort nur innerhalb der Sprachgrenzen verstanden wird. Wie genau also jemand, der noch nie in der Schweiz war, folgende Titel versteht, kann nur vermutet werden. Bahnhof?

blick gestört

Heute gestört

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Neue Videoportale aus Deutschland

Die Zahl der Videoportale im Netz wächst unaufhaltsam. Viele Dienste versuchen, sich in irgendeiner Form vom Marktführer YouTube abzugrenzen. Andere, wie TrTube oder RuTube, zeigen sich ganz ungeniert, was das Nachahmen das Originals betrifft. Auch in Deutschland sind in letzer Zeit einige neue Angebote aufgetaucht. Da der Markt klassischer Mainstream-Videosites mit Sevenload, Clipfish und MyVideo jedoch schon dicht besetzt ist, konzentrieren sich die Neulinge lieber auf ergänzende Dienste oder machen es sich in einer Nische bequem. Zweinull.cc listet die neuen Angebote auf.

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MyTV ist Deutschlands erster und einziger “Internet Broadcast Guide”. Der Dienst wurde in der vergangenen Woche gestartet und bietet den Nutzern eine Übersicht über relevante Clips bekannter Videoportale, über Live-Streams, On-Demand-Inhalte und das herkömmliche TV-Programm. Die Inhalte und Empfehlungen kommen von der MyTV-Redaktion, außerdem können die Nutzer eigene Vorschläge machen und die verlinkten Clips und Videos bewerten. Das Ziel von MyTV ist es, den Verbrauchern stets eine relevante und qualitativ hochwertige Auswahl aus der ständig wachsenden Fülle an Videos und Internet-Sendern zu präsentieren.

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goGOOROO Auch dieses neue Projekt sortiert und kategorisiert Onlinevideos aus vielen verschiedenen Quellen im Internet. Im Gegensatz zu MyTV entscheiden hier aber statt Redakteuren nur die User, welche Videos gezeigt werden. Die Anwender können nach der Registrierung ein eigenes Profil anlegen, ihre Lieblingskanäle zusammenstellen oder Programme weiterempfehlen. Hinter goGOOROO stecken zwei in Kalifornien lebende Deutsche, die mit der Plattform sowohl den US- als auch den deutschen Markt im Visier haben.

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UProm.TV Die im April gestartete Seite kann am besten als Videoportal mit angeschlossenem Fernsehsender beschrieben werden. Die User können selbst erstellte Clips hochladen und anderen Nutzern der Plattform verfügbar machen. Die Filme werden von der Community und einer ausgewählten Jury bewerten. Die Produktionen mit den besten Bewertungen laufen dann über ASTRA im Fernsehen, täglich von 20:00 bis 08:00 Uhr und am Sonntag 24 Stunden.

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Hausgemacht.TV ist der Videoratgeber von Sat1. Alltägliche Situationen und Fragen werden durch eine Vielzahl von Ratgebervideos erklärt und veranschaulicht. Die Beiträge kommen teilweise aus dem Sat1-Fernsehprogramm und teilweise von den Usern selbst. Ratgeber in Videoform sind in den USA bereits sehr angesagt. Eine Liste mit zehn der beliebtesten US-Dienste gibt es bei Mashable.

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Alluc ist schon seit einiger Zeit im Netz und hat es in letzter Zeit zu einer beachtlichen Popularität gebracht. Die Seite wird von drei jungen Leuten aus Deutschland betrieben und listet eine große Zahl bekannter Filme und Serien auf, die von Usern auf unterschiedlichen Videoportalen abgelegt wurden. Rechtlich bewegen sich die Betreiber damit in einer Grauzone, doch den Besuchern gefällt es natürlich.

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WatchBerlin Hier ist das erste Videoportal der Hauptstadt. Diese Seite mit regionalem Schwerpunkt präsentiert Berliner Persönlichkeiten, Institutionen, Events, Kommentare, Gastronmie, Politik, Kultur, Szene und Unterhaltung. Neben zahlreichen Beiträgen von Fernsehmachern und Medienprofis dürfen auch die User mit eigenen Clips von, mit und über Berlin beitragen.

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Hamburg1video Was WatchBerlin für die Hauptstadt ist, das ist diese Seite für Deutschlands zweitgrößte Stadt Hamburg. Ein Mix aus redaktionellen Beiträgen und User Generated Content.

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Blogger & Recherche

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Auf medienlese publiziert mit Genehmigung
von Karikaturist Freimut Woessner

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