Beförderungs-Startups launchen “Sammeltaxi”-Funktionen:
Uber und Lyft versuchen sich an intelligenter Mobilität

Während die Dienste der US-Beförderungs-Startups Uber und Lyft für Anwender bequem sind, trugen sie bisher wenig zur Schaffung von nachhaltiger Mobilität bei. Mit neuen, zeitgleich vorgestellten “Sammeltaxi”-Funktionen wollen die Firmen dies ändern. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

RidesharingAbgesehen von der Regulierungsproblematik, die bei Vertretern der Taxibranche das Blut zum Kochen bringt, gab es an hippen, umfangreich finanzierten Beförderungs-Startups wie Uber und Lyft bislang vor allem zu kritisieren, dass sie Bestrebungen einer sinnvollen, umweltfreundlichen Verkehrspolitik, bei der Anreize zur Nicht-Nutzung des Automobils gegeben werden, unterlaufen. Doch innerhalb von 24 Stunden haben beide in San Francisco beheimateten Unternehmen Erweiterungen ihrer Dienst bekanntgegeben, die signalisieren, dass Nachhaltigkeitsaspekte und die gemeinsame Nutzung von begrenzten Ressourcen tatsächlich Teil der Strategie sind. » weiterlesen

Linkwertig:
BÜPF, Apps, Passwörter, Patente

Überwachung
Auch die Schweiz zeigt sich von den Enthüllungen von Edward Snowden inspiriert und plant die Kommunikation ihrer Bürger umfassender und präziser zu überwachen.

Neu sollen wir auch speichern müssen, wer wann welche Website besucht hat,

» Polizei und Staat wollen Sie im Internet umfassend überwachen

 

Europa
Der Anteil Europas an der globalen App-Ökonomie sinkt von 25 auf 19%.

» EU app economy share shrinks to 19% in 2014

 

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Internetüberwachung:
Die Freiheit, das Gesetz übertreten zu dürfen

Behörden und Internetdienste arbeiten eng zusammen, wenn es um den Kampf gegen Kinderpornografie geht. Was, wenn eines Tages alle Straftaten, auch Bagatellen, auf diesem Weg ans Licht kommen und geahndet werden? Wäre dies eine wünschenswerte Welt oder nicht?

HandschellenGoogle steht aktuell im Rampenlicht, weil es bei einem automatisierten Scan der E-Mails eines Gmail-Nutzers Kinderpornografie entdeckt und den User daraufhin den Behörden gemeldet hat. Während es sich um eine der Deliktarten handelt, bei der in der Öffentlichkeit eine besonders hohe Akzeptanz von außergewöhnlichen Vorgehensweisen zur Entlarvung und Bestrafung besteht, wirft der Fall eine hochinteressante Frage über die Zukunft unseres Rechtssystems und unsere Vorstellung von Freiheit auf: Werden Menschen in der Ära der Totalüberwachung noch grundsätzlich die Freiheit haben, ohne juristische Konsequenz Gesetze zu übertreten, oder werden künftig aufgrund der technischen Fähigkeiten ausnahmslos sämtliche Straftaten aufgedeckt und geahndet? Die Fragestellung mag seltsam klingen, spielt aber meines Erachtens nach eine extrem wichtige Rolle in der Gestaltung der digitalen Gesellschaft.  » weiterlesen

Minimalismus auf die Spitze getrieben:
Yo und das junge Phänomen der Ein-Funktionen-Apps

Die Zwei-Buchstaben-App Yo ist Wegbereiter für ein Phänomen, das man künftig häufiger sehen dürfte: Mit dem Netz verbundene Anwendungen, die nur eine einzige Funktion und mitunter nur eine “Schaltfläche” besitzen.

PizzaNoch immer herrscht in Kreisen der Netzwirtschaft Unklarheit darüber, ob aus der Zwei-Buchstaben-App Yo mehr werden könnte als ein kleiner Medienhype. Verschiedene Entwickler sind zumindest der Meinung, dass es sich lohnt, die Anwendung nachzubauen. Einige Israelis sollen unterdessen angeblich einen praktischen Nutzen in Yo gefunden haben: Sie setzen die App laut einem Medienbericht zur Warnung vor Raketen ein. » weiterlesen

Linkwertig:
Europa, Tipps, Werbung, Peak Drive

Überwachung
Heise glaubt, dass die USA ihre IT-Wirtschaft zerstört, weil die Behörden auch fröhlichen Zugriff auf in Europa lokalisierte Datenzentren fordern.

“Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt”

» Wie die USA ihre IT-Wirtschaft zerstören

 

Discussion Graph
Apropos Überwachung: Hoffentlich entwickeln die Geheimdienste für unsere Überwachung nicht alles auch noch selbst, sondern greifen zur Auswertung von Twitter und Co auf freie Tools wie etwa dem neuen Discussion Graph Tool von Microsoft zurück:

» Discussion Graph Tool

 

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Veraltetes Klischee:
Ein Smartphone ist kein Luxusgut mehr

Noch immer existiert das Klischee, dass man mindestens zur Mittelschicht gehören muss, um sich ein Smartphone leisten zu können. Die Realität sieht anders aus.

SmartphoneEs gibt valide Argumente dagegen, bestimmte für Bürger essentielle öffentliche oder kommerzielle Dienstleistungen nur noch auf digitalem Weg zugänglich zu machen. Und dann gibt es solche, die zwar in den Ohren ihrer Verwender gut klingen mögen, die aber in der Realität keine Gültigkeit haben. Ein Klassiker, den man immer mal wieder hört, ist der gut gemeinte Hinweis, dass sozialschwache Personen ausgegrenzt werden, sofern man einen Service nur per Smartphone anbietet (zuletzt hier nachzulesen). Doch die Annahme, dass Menschen in prekären Lebenslagen kein Smartphone besitzen können, ist nicht mehr zeitgemäß. » weiterlesen

Heißer Trend FinTech:
Die Finanzbranche steht heute da, wo sich die Musikindustrie im Jahr 2000 befand

Der Umgang mit und die Verwaltung von Geld stehen vor weitreichenden Veränderungen. Für die Musikindustrie kam das Erwachen mit Napster. Im Finanzsektor markiert Bitcoin die Zeitwende.

GeldWer sich meine Artikel der letzten Zeit anschaut, wird feststellen, dass ich vermehrt über Startups und Neuigkeiten aus dem Payment- und Finance-Bereich berichtet habe. Das hat einen ganz simplen Hintergrund: Die Zahl der spannenden Unterfangen und Entwicklungen im sogenannten FinTech-Segment (Finance-Tech) explodiert gerade regelrecht. Aktuell fasziniert mich kaum ein anderer Bereich der Technologiewelt derartig wie die Neudefinition des Geldes und der damit verbundenen Dienstleistungen im digitalen Zeitalter.

Um meine Exaltierheit verständlicher zu machen, möchte ich mich einer Analogie bedienen: Ich glaube, dass FinTech heute ungefähr da steht, wo die Musikindustrie sich zur Jahrtausendwende befand. Diese blickte 1999/2000 auf einen bevorstehenden massiven Wandel, ausgelöst durch neue Möglichkeiten des digitalen Musikvertriebs und -konsums, und mitverursacht durch nicht nach den alten Regeln spielende Player wie die Tauschbörsen Napster und Kazaa. Sie erlaubten es Nutzern erstmals im großen Stil, Musik miteinander zu tauschen, und das vorbei an den Kontroll- und Wertschöpfungsinstanzen der existierenden Anbietern. Filesharing-Börsen und illegale MP3-Downloadsites rüttelten die Musikindustrie wach und ebneten mittelfristig den Weg für legale Streaming- und Abodienste, die heute von Millionen Menschen genutzt werden. Und auch wenn die Transformation der Musikindustrie noch lange nicht abgeschlossen ist, funktioniert sie heute schon deutlich anders als zum Beginn der Internetära, wie dieser Chart belegt. » weiterlesen

Linkwertig:
Whistleblowing, Datenhoheit, Gmail, Sammelklage

Ethik
Thomas Stadler bringt mit Heribert Prantl zumindest die ethische Dimension vom Whistleblowing auf einen schönen Punkt:

warum es einem Rechtsstaat nicht erlaubt sein darf, die Aufdeckung von illegalem Staatshandeln mit Mitteln des Strafrechts zu verhindern bzw. zu sanktionieren.

» Warum Snowden auf der Seite des Rechts steht

 

Datenhoheit
t3n zeigt, dass es gar nicht sooo schwer ist, die Hoheit über die eigenen Daten zu bekommen. Außer Zeit, Nerven und einem wirklich guten Hosting-Provider braucht man nur noch die passende Expertise zum Installieren und Administrieren der verschiedenen Tools.

Zwar bin ich nicht komplett unabhängig – das wäre vermessen –, aber ein Stück freier als vorher.

» 7 Tools und Dienste, mit denen ich meine Datenhoheit zurückbekommen habe

 

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Digitaler Lesezirkel:
tabcircle sagt abgegriffenen Zeitschriften den Kampf an

Das fränkische Startup tabcircle möchte Unternehmen verschiedener Branchen dazu bringen, Kunden und Gästen anstelle von abgegriffenen Magazinen lieber digitale Lektüre für ihre Smartphones und Tablets bereitzustellen.

tabcircleIn gastronomischen Einrichtungen, bei Dienstleistungsunternehmen sowie Ärzten liegen oft Zeitungen und Magazine aus, mit denen sich Gäste, Kunden beziehungsweise Patienten Wartezeiten vertreiben können. Fehlende Aktualität, begrenzte Auswahl sowie ein – nett ausgedrückt – nicht mehr ganz druckfrischer Zustand der vorhandenen Print-Titel kommt dem theoretischen Lesespaß allerdings leicht in die Quere. tabcircle, ein Startup aus dem frankischen Ebensfeld, sieht erheblichen Verbesserungsbedarf und will das altehrwürdige Lesezirkel-Prinzip in das Zeitalter des digitalen Lesekonsums hieven. » weiterlesen

Einführung des Follower-Prinzips:
Wieso LinkedIn zum neuen Twitter werden könnte

Bei Twitter ist unklar, wie lange der unter Wachstums- und Wandlungsdruck stehende Dienst noch erste Wahl für mitteilungsfreudige “Professionals” sein wird. LinkedIn könnte davon profitieren. Mit der Einführung des Follower-Prinzips legt das Geschäftsnetzwerk die Grundlagen.

LinkedInTwitter könnte in naher Zukunft sein seit acht Jahren unangetastet gelassenes Prinzip des chronologischen Echtzeit-Feeds in Frage stellen. Das zumindest deutete Twitter CEO Dick Costolo im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen an. Diese fielen zwar besser aus als von manchen Beobachtern erwartet. Dennoch ist das börsennotierte Unternehmen aus San Francisco weit von den Reichweiten- und Aktivitätszahlen entfernt, die Konkurrent Facebook vorweisen kann. Dass Costolo und sein Team prüfen, inwieweit der von Journalisten und Nachrichtenfreaks geschätzte Live-Charakter für den Dienst bei der Eroberung der Sympathien der breiten Masse hinderlich ist, verwundert nicht. Für eingefleischte Stammnutzer jedoch würde eine eventuelle Abkehr vom zentralen Echtzeit-Feed ein traumatisches Erlebnis darstellen. » weiterlesen

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