Musiktipps mit den besten Freunden zu teilen, war einst Volkssport im Social Web. Mittlerweile ist das erstaunlich schwierig geworden. Die Sperrung vieler Videos auf YouTube ist nur eine Seite der Medaille: Musikdienste vernachlässigen ihre sozialen Funktionen.

Twitter #music
Bisher sehe ich im neuen
Spotify nicht gerade eine Killer-App. CEO Daniel Ek hat die neue Version in einer
großen Präsentation im Dezember angepriesen und dabei das neue Follower-Prinzip vorgestellt. Man kann seinen Freunden und Künstlern wie Bruno Mars folgen. Wenn Mars oder ein anderer Künstler eine neue Single auf dem Markt hat, kann man sich darüber benachrichtigen lassen. Die neue Daft-Punk-Single wurde mir auf diesem Wege empfohlen, was ich ganz nett fand. Das war es aber auch im Prinzip schon mit den neuen sozialen Funktionen.
“Social Web” – für wie viele Dienste ist dieser Begriff benutzt worden. Social ist praktisch alles, wo wir mit Freunden interagieren können. Genau das ist aber bei Spotify und anderen Diensten nach wie vor schwer. Ich kann Freunden zwar folgen; ihnen einen Song zu empfehlen, ist aber nach wie vor eine Funktion, die in einem Unterpunkt des Kontextmenüs versteckt ist. Nachlesen, was sie im Moment hören, kann ich nun etwas schlechter über den neuerdings überfrachten Feed in der rechten Seitenleiste auf Spotify. Mich etwa in das Eintunen in das, was sie hören, kann ich nicht.
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Innovationsstandort Deutschland
Während etwa Google ganze Städte mit einer Bandbreite von bis zu 1000 Mbit/s ausstattet, hat die Telekom vor, ihre Kunden ab einem gewissen Verbrauch auf 384 kBit/s zu drosseln.
» Telekom kappt Festnetz-Flatrates
Techdirt
Kleiner Veranstaltungshinweis: Am Donnerstag ist Mike Masnick, der mit Techdirt das wohl beste Blog zum Thema Netzpolitik betreibt, in Berlin zu Gast.
Am 25. April ab 19 Uhr gibt es die Möglichkeit mit ihm über den digitalen Wandel in der Kreativindustrie zu diskutieren.
» Einladung: Diskussionsabend mit Techdirt-CEO Mike Masnick
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Seit Jahren boomen Mitfahrzentralen, Ticketgemeinschaften und Carpools. Alle Initiativen dienen dem Zweck, Reisen deutlich billiger machen. Fernbusse werden nun die heile Welt der Deutschen Bahn in Unordnung bringen.

Fernbusse
Die Meldungen über innovative Verkehrskonzepte werden zahlreicher in letzter Zeit. In der vergangenen Woche etwa startete
Fahrtenfuchs, eine Meta-Suchmaschine für Fernbusse in Deutschland. Möglich geworden ist dies, weil Anfang des Jahres das Monopol der Deutschen Bahn auf Fernverbindungen fiel. Seitdem eifern gleich mehrere Busunternehmen wie
DeinBus,
MeinFernbus,
FlixBus oder
City2City darum, der Bahn auf Fernverkehrsstrecken Kunden abzujagen. Schon seit Jahren bedienen auch Anbieter wie
Eurolines Fernverkehrsstrecken für Busse im europäischen Großraum und darunter auch Deutschland. Die Bahn hat Konkurrenz bekommen, und das nicht zu knapp.
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Wie die Zeit verfliegt: netzwertig.com wurde gestern fünf Jahre alt.
Ich bin immer der Meinung gewesen, dass ein gutes Blog sich nicht nur dadurch auszeichnet, worüber geschrieben wird, sondern auch dadurch, worüber nicht geschrieben wird.
» Willkommen auf netzwertig.com
Journalismus
Deutsche Journalisten sind wenig überraschend davon überrascht, dass ihnen eine Studie im europäischen Vergleich wenig Fähigkeit zur Selbstkritik diagnostiziert.
» Studie zur Medienselbstkontrolle Deutsche Journalisten sind wenig selbstkritisch
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Die Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.
Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.
Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen! » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Ausbildung.de – sich über Berufe informieren; wo-wird-gekickt.de – sich über Fußball informieren; BlaBlaCa – Plattform für Mitfahrgelgenheiten.
Auf Ausbildung.de können sich Schüler und angehende Azubis auf spielerische Weise über Berufe informieren, die gegebenenfalls zu ihnen passen. Das Prinzip dabei ist, dass man 12 Fragen beantwortet, auf Basis derer das System den persönlichen Typ errechnet und kompatible Berufe und – wenn vorhanden – Ausbildungsplätze vorschlägt. Alternativ kann man auch in den allgemeinen Informationen zu beliebten oder lukrativen Berufen stöbern oder gezielt nach einem Ausbildungsplatz in einer bestimmten Stadt, einer Branche oder einem spezifischen Unternehmen suchen. Alles ist so kompakt gestaltet, dass auch Schüler mit Aufmerksamkeitsschwäche einige Informationen finden könnten.
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Der in Deutschland gegründete Dienst CyberGhost VPN will sicheren VPN-Verbindungen aus der Nische verhelfen und Entwicklern Möglichkeiten geben, VPN-Technologie in ihre Apps zu integrieren.
Es gibt viele gute Gründe, um einen VPN-Dienst zu verwenden. Etwa, um Zugriff auf per IP-Geoblocking gesperrte Medieninhalte zu bekommen. Oder, um sicherer und anonymer im Netz zu surfen und staatliche Zensurmaßnahmen zu umgehen. Auch bei der Nutzung öffentlicher WLANs empfiehlt sich die Errichtung einer sicheren Verbindung via VPN, um Angreifern das Auslesen von Zugangsdaten und anderen Informationen zu erschweren. Angesichts der mannigfaltigen Einsatzszenarien wundert es nicht, dass in den letzten Jahren zahlreiche kommerzielle VPN-Anbieter entstanden sind, welche zumeist gegen geringe monatliche Gebühren eine sichere Verbindung und IP-Adressen aus einer Vielzahl von Ländern anbieten.
Einer der ambitioniertesten Anbieter im wachsenden VPN-Segment kommt zumindest ursprünglich aus Deutschland. CyberGhost VPN wurde 2004 in Ulm gegründet, fasste jedoch vor knapp zwei Jahren den Entschluss, aufgrund des für den Service ungünstigen netzpolitschen und juristischen Klimas in der Bundesrepublik nach Rumänien umzusiedeln. Seitdem befindet sich das Hauptquartier des Unternehmens in Bukarest, weiterentwickelt wird der Dienst aber nach wie vor teilweise auch von Deutschland aus. Ich verwende CyberGhost VPN, das in einer kostenlosen Basisversion angeboten wird und dessen Premiumaccount VPN-Verbindungen über Server in 17 Ländern ermöglicht, immer wenn ich mich im Ausland aufhalte und eine deutsche IP-Adresse benötige, etwa um lokal begrenzte Onlineangebote auszuprobieren. » weiterlesen
Das Berliner Startup Aupeo wurde vergangene Woche von Panasonic übernommen. Wir sprachen mit CEO Holger Weiss über die Hintergründe des Verkaufs und die Zukunft des Teams.
Aupeo ist den meisten Nutzern bisher in erster Linie als Webradio ein Begriff. Tatsächlich ist das 2008 in Berlin gegründete Unternehmen bereits seit Jahren auf dem bisher kaum erschlossenen Markt für Entertainment im Auto aktiv. Nach der Übernahme durch den Elektronikkonzern Panasonic will Aupeo vor allem das Thema Connected Car forcieren. Weiss verriet uns im Interview, warum man die Aktivitäten am Standort Berlin trotz der Übernahme nicht aufgeben will, im Gegenteil.
Beim Thema Webradio dürften die meisten Menschen zunächst an PCs oder Smartphones denken. Kommt jetzt die große Zeit der Bordkonsolen?
Wenn man heute über die großen Themen der Zukunft spricht, ist Connected Car immer eins, das unter den ersten fünf genannt wird. Das ist vielleicht etwas, was beim Enduser auf dem kleinen App-Screen seines Smartphones noch nicht angekommen ist: das vernetzte Auto wird in den nächsten Jahren eine Größenordnung annehmen, die sich heute kaum jemand vorstellen kann. Hier haben wir sehr früh aufgesetzt und beim Thema Entertainment Partnerschaften geschlossen mit Mercedes, Pionier, BMW, Mini und eben auch mit Panasonic. Hier vor allem der Bereich passives Audio, weil es bald sicher so weit sein wird, dass ich das Handy im Auto bald gar nicht mehr anfassen darf.
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Netzpolitik
Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft stellt zu ihrem Abschluss fest, dass Netzpolitik auch künftig ein Thema bleiben sollte.
“Netzpolitik werde gesellschaftlich immer wichtiger”
» Netzthemen in den Bundestag
Twitter Music
Twitter hat gestern Twitter Music gestartet:
» Now playing: Twitter #music
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Just.me kombiniert zahlreiche Kommunikationsmedien und Social Networks in einer App und will damit die zentrale Anlaufstelle auf dem Smartphone sein. Dass die Nutzer in Scharen kommen werden, steht so schnell dennoch nicht zu erwarten.
Fast zwei Jahre brauchte das Startup des Techcrunch-Mitgründers und Valley-Veterans Keith Teare, um Just.me zu starten. Weil eine derart lange Vorbereitungszeit einen Start mit Knalleffekt beinahe schon voraussetzt, feuerte die Marketing-Maschinerie aus allen Rohren: Journalisten aus aller Welt wurden bereits Wochen vor dem geplanten Start informiert, zu einem Google Hangout eingeladen, sollten eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen und vor Mittwoch keine Inhalte der App veröffentlichen. Grund war eine Teilnahme des Startups an der Konferenz Demo Mobile. Eine Vorab-Veröffentlichung hätte Just.me vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Je mehr eine solche Marketing-Maschinerie auf die Pauke haut, desto eher erreicht man oft das Gegenteil: die Anwender schauen ganz genau hin, nehmen das längste Maßband heraus und bewerten die App besonders kritisch. Just.me will die eine Kommunikationszentrale sein, die man auf dem Smartphone benutzt. Egal ob E-Mails, SMS, Facebook- oder Twitter-Nachrichten, alles läuft hier hinein und lässt sich auch von dort wieder verschicken. Der Nutzer kann auswählen, welche Nachrichten er veröffentlicht, mit Freunden oder nur mit einer anderen Person teilt – oder ob er Notizen nur für sich selbst als eine Art Tagebuch festhält. Verschiedene Apps bieten einzelne dieser Funktionen. Just.me will alle an einer Stelle vereinen. » weiterlesen