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Facebook, Doppelagenten, Demenz, Ölbad

Facebook
Laut dem WSJ hat Facebook über die Jahre nicht nur ein, sondern hunderte Experimente mit den Benutzerkaninchen veranstaltet:

» Facebook Experiments Had Few Limits

 

Überwachung
Netzpolitik hat die 4. Anhörung im NSA-Untersuchungsausschuss mit einem ehemaligen NSA-Direktor und einem Kollegen protokolliert.

Die Vollüberwachung der Gesellschaft ist die größte Bedrohung der Demokratie seit dem amerikanischen Bürgerkrieg.

» Live-Blog 4. Anhörung im NSA-Untersuchungsausschuss

 

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Samstag App Fieber:
Open Data Portal, Zentrales Fundbüro, Zug-Erstattung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Data Portal Österreich – ein Portal für offene Daten; Zentrales Fundbüro – ein zentrales Fundbüro; und Zug-Erstattung – Erstattungen einfach beantragen.

 

Österreich bekommt ein eigenes Open Data Portal für Nichtregierungsdaten (die Regierungsdaten werden schon seit einiger Zeit auf data.gv.at zur Verfügung gestellt). Die Hoffnung dabei ist, dass auch Daten von Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen geöffnet und als Open Data bereitgestellt werden. Zum Start gibt es – sicherlich ausbaufähige – 35 Datensätze, etwa die Zahlen vom Lotto seit 1983 oder einen Thesaurus für Wien. Anwendungen, die von den Daten Gebrauch machen, oder allgemeine Datentools runden die Plattform ab.

 

 

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Aufmerksamkeitsökonomie:
Smartphone-Nutzer verbringen mehr Zeit mit Apps – aber nicht mit mehr Apps

Eine frische Nielsen-Statistik zeigt: Smartphone-Nutzer verbringen zwar immer mehr Zeit mit Apps, erhöhen aber die Zahl der pro Monat verwendeten Applikationen kaum. Schlechte Nachrichten für Entwickler und Startups.

Die Problematik, dass es für an Endnutzer gerichtete Startups immer schwieriger wird, es bei Usern in die Liste der regelmäßig eingesetzten Dienste zu schaffen, wurde bei uns schon häufiger thematisiert. Verantwortlich für diese Entwicklung sind verschiedene Faktoren, darunter die große Konkurrenz, die niedrigen Einstiegsbarrieren für die Schaffung neuer Services sowie natürlich der Aufstieg des mobilen Webs. Damit verschwinden die alten Multitasking-Mechanismen der Desktop-Ära. Auf mobilen Geräten ist es deutlich schwieriger, unterschiedlichen Anwendungen parallel Aufmerksamkeit einzuräumen. Meist fokussieren sich Benutzer jeweils auf eine einzige App.

Eine Erhebung der Marktforscher von Nielsen liefert nun bemerkenswerte Zahlen, die zeigen, wie schwerwiegend diese Situation eigentlich ist: Demnach verbrachten US-amerikanische Besitzer von iOS- und Android-Smartphones im vierten Quartal 2013 pro Monat 30 Stunden und 15 Minuten mit der Nutzung von Apps. Das waren 65 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Damals kamen Apps durchschnittlich nur auf 18 Stunden und 18 Minuten monatliche Einsatzdauer. » weiterlesen

Werbung Alle Unternehmensdaten in der Jackentasche

Der Datenverkehr nimmt immer stärker zu. Im mobilen Bereich steigt er gar exponentiell an. Deshalb hat die St. Galler Software-Distributorin Myfactory eine Applikation für Smartphones auf den Markt gebracht, die den Live-Zugriff von unterwegs
auf alle Daten des Unternehmens ermöglicht.

Myfactory im Einsatz iphone

Gemäss einer Studie von «Digital Universe» verdoppelt sich das Datenvolumen alle zwei Jahre; insbesondere der Datenverkehr im mobilen Bereich wächst explosionsartig an. Im vergangenen Jahr wurden nach Bereichnungen von Cisco, eines amerikanischen Anbieters von Netzwerklösungen, weltweit rund 1,5 Milliarden Gigabytes an mobilen Daten übermittelt. In den nächsten fünf Jahren rechnet das Unternehmen gar mit einer Verzehnfachung des mobilen Datenverkehrs. Wie wird man dennoch Herr über diese unzähligen mobilen Daten? Um diese Problematik anzugehen, hat die St.Galler Unternehmenssoftware-Distributorin Myfactory Software Schweiz AG die Applikation «Myfactory.Mobile» auf den Markt gebracht. Diese webbasierte Unternehmenslösung komprimiert alle wichtigen Unternehmensdaten (Mobile CRM und Mobile ERP) eigens für das Smartphone. Die Applikation ist insbesondere für Geschäftsführer, Kundenberater und Aussendienstmitarbeitende konzipiert worden, da sie oft unterwegs sind und deshalb auf das Smartphone angewiesen sind. Geschäftsführer David Lauchenauer: «Diese Lösung dient ihnen, Termine zu managen, alle Zahlen griffbereit zu haben, E-Mails zu lesen und zu beantworten sowie rasch Zugriff auf Lagerbestände, Artikeldatenbanken, Verkaufsbelege und andere wichtige Dokumente zu erhalten».

Myfactory im Einsatz

Übertragung der Daten in Echtzeit

Alle Daten werden online in der Cloud gespeichert; die Zeiten sind vorbei, in denen man eine spezielle Software auf den Unternehmensrechnern installieren musste.
Der Benutzer dieses neuen Datenverwaltungswerkzeugs profitiert von einer direkten Verbindung zur eigenen Datenbank. Es gibt daher keine Zeit- und Informationsverluste durch Schnittstellen beziehungsweise die Replizierung von Daten. «Myfactory.Mobile» ist lauffähig unter iOS, Android und Windows Phone.

Die Myfactory Software Schweiz AG auf einen Blick:

Die Myfactory Software Schweiz AG ist der Schweizer Distributor der Unternehmenssoftware Myfactory. Myfactory hat sich als eine technologisch führende Software mit umfangreicher Funktionalität in den Bereichen ERP, CRM, PPS, FMS, MIS und B2B in KMU etabliert.
Seit März 2007 steht Myfactory als europaweit erste vollständige Unternehmenssoftware auch als SaaS-Lösung via Internet zur Verfügung. Insgesamt setzen mehr als 3800 Kunden auf Myfactory-Lösungen im Lizenz- oder SaaS-Modell. Der Schweizer Sitz befindet sich in St. Gallen.

Linkwertig:
Vergessen, Verlogenheit, Microsoft, Tools

Vergessen
Google hat begonnen, Zeitungen und andere über ‘zwangsvergessene’ Artikel zu informieren. Auch den eifrigeren Fans vom Vergessen sollte bei der Durchsicht der betroffenen Artikel langsam dämmern, dass das in keine vernünftige Richtung läuft.

» Google Now Censors The Press In The EU

 

Verlage
Stefan Niggemeier dokumentiert den nächsten Fall, bei dem es die Verlage mit der Darlegung der Sachverhalte rund um das Leistungsschutzrecht nicht besonders genau nehmen.

Google soll gleichzeitig verboten und dazu gezwungen werden, Verlagsinhalte in seinen Suchergebnissen anzuzeigen.

» Lügen fürs Leistungsschutzrecht

 

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Power-User zahlen bei O2 künftig mehr:
Wer Netzneutralität will, muss zu Opfern bereit sein

O2 führt für Neukunden von DSL-Flatrates eine Geschwindigkeits-Drosselung ein, sollten sie überdurchschnittlich viel Datenverkehr verursachen. Das gewählte Modell macht einen fairen Eindruck. Für die Beibehaltung der Netzneutralität sind solche Vorstöße wichtig.

O2Für Internetnutzer ist es kein schöner Gedanke, aber ich glaube, dass wir alle ein Opfer bringen müssen, um die Netzneutralität zu retten. Wie dieses Opfer aussehen könnte, hatte ich im Mai schon einmal angerissen: User sollten Bereitschaft zeigen, mehr für die überdurchschnittliche Inanspruchnahme unbeschränkter Breitband-Flatrates zu zahlen. Auf diese Weise würden sie Verantwortung dafür übernehmen, dass das von ihnen verursachte Datenvolumen aufgrund der Zunahme von gestreamtem Multimedia Content für die Provider steigende Kosten bedeutet. Kosten, die einige Netzbetreiber durch Weiterleitungsgebühren bei Diensteanbietern wie Netflix, YouTube oder Facebook refinanzieren möchten. Aufgrund von bedenklichen Nebenwirkungen derartiger “Internet-Überholspuren” ist es spätestens mittel- bis langfristig im Interesse aller Digitalbürger, dass Telekommunikationskonzernen die Argumentationsgrundlage für derartige Vorstöße – nämlich dass bei Internetzugängen keine Preissteigerungen durchsetzbar seien – genommen wird. » weiterlesen

Krypto-Messenger:
In kleinen Schritten Richtung Mainstream

Immer mehr Smartphone-Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung tauchen auf. Viele haben keine Chance. Dennoch wird ein Durchbruch einzelner Protagonisten wahrscheinlicher. Parallel fangen Investoren an, sich für das Thema zu interessieren.

VerschlüsselungAn Smartphone-Messengern, die auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen, mangelt es wahrlich nicht mehr. Seit dem Bekanntwerden der Totalüberwachung durch die NSA und befreundete Geheimdienste hat das Segment einen massiven Push erlebt. Von Monat zu Monat tauchen neue Chat-Services auf, die versprechen, dass dank clientseitiger Kryptierung nur die Nutzer selbst Nachrichten lesen können – nicht die Betreiber der Server und auch keine Dritten. Zuletzt lancierte die deutsche Software-Firma Shape einen verschlüsselten Messenger namens Sicher. Die App gesellt sich zu existierenden Services wie Threema (gerade mit neuem Update), Telegram, Surespot, Textsecure, myEnigma und ChatSecure. Weitere, wie Hemlis und Cryptocat, sind in der Entstehungsphase. » weiterlesen

Massiv finanzierte Internetfirmen:
Der Fluch, um jeden Preis wachsen zu müssen

Viele einstige Hoffnungsträger der Internetbranche treffen Produktentscheidungen, die nicht im Sinne der Nutzer sind. Oft bleibt ihnen keine andere Wahl: Hohe Bewertungen und Wagniskapital im dreistelligen Millionenbereich verpflichten sie dazu, um jeden Preis zu wachsen.

Was haben regelmäßige, engagierte Nutzer von Twitter, SoundCloud, Foursquare und Quora gemeinsam? Sie alle mögen zwar Dutzende Verbesserungsvorschläge für einzelne Funktionen und Abläufe aufzahlen können. Dennoch würden die meisten ein insgesamt positives Fazit ziehen und sich im gleichen Atemzug gegen tiefgreifende konzeptionelle Modifikationen aussprechen. Ob Journalisten, Blogger und Multiplikatoren bei Twitter; (Indie-)Musiker, DJs und ihre Fans bei SoundCloud; Weltentdecker, Stadtkenner und Netzwerker bei Foursquare sowie Experten und Wissbegierige bei Quora – jeder der genannten Services hat sich seine ganz spezielle, unnachahmliche Subkultur mit einem jeweils leidenschaftlichen und loyalen Anhang geschaffen. Dummerweise ist das für die Unternehmen hinter diesen Diensten nicht ausreichend. » weiterlesen

Linkwertig:
MindMeister, Digg, Peretti, Songza

MindMeister
MindMeister bleibt am Puls der Zeit und hat eine App für Glass vorgestellt:

» MindMeister for Glass

 

Kyberwachung
Sascha Lobo versucht sich an einer kybernetischen Interpretation der Überwachung.

» Was wirklich hinter der massenhaften Überwachung steckt

 

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US-Investoren kaufen norddeutsche Vielflieger-App:
Flying erhält zweite Chance

Im April gaben die Macher der Vielflieger-App Flying bekannt, den Dienst trotz einer loyalen Nutzer-Community nicht weiterführen zu können. Daraufhin hagelte es Beteiligungs- und Kaufofferten. Jetzt verkündet das Startup aus Hamburg die Akquisition durch US-Investoren. In Kürze startet die App wieder durch – allerdings ohne ihren Gründer.

FlyingManchmal muss ein Startup vielleicht erst seine Pforten schließen, um sich ins Gespräch zu bringen und die Zukunftsaussichten zu verbessern. Zu diesem Schluss kann man zumindest kommen, blickt man auf die aus Hamburg stammende Vielflieger-App Flying. Im April gab das 2012 gegründete Unternehmen bekannt, den Dienst einzustellen. Eine geplante Finanzierungsrunde war gescheitert, zudem gelang es den Elbstädtern bis dato nicht, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. » weiterlesen

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