Munitions-Lieferungen

Ö-Schau – die Medienwoche in Österreich

Von Christian Horvath

Beherrschendes Thema in der Alpenrepublik in der vergangenen Woche: die Eurofighter. Nichts polarisiert die Österreicher derzeit mehr, nicht einmal der frisch reformierte ORF. Die Flieger – auch dominantes Thema im vergangenen Wahlkampf – sind von der (siegreichen) SPÖ zum Nummer-1-Feindbild erkoren worden, das getilgt werden muss. Gleich, zu welchem Preis.

» weiterlesen

Social Networks:
Mit bloomstreet & unddu.de wird es richtig eng!

Es war wohl noch nie leichter als heute, Investoren für ein viel versprechendes Internetprojekt zu gewinnen, mediale Präsenz herzustellen (auch Blogs wie diesem sei Dank) und schnelle Bekanntheit zu erlangen. Die Kehrseite der Medaille: Viele versuchen dies. Das sorgt für einen unübersichtlichen Markt mit vielen großen und kleinen Anbietern, die sich gegenseitig ins Gehege kommen.

Davon besonders betroffen sind Social Networks. Abgesehen von den großen US-Diensten wie MySpace (das kürzlich auch eine deutsche Version gestartet hat), Friendster, Yahoo 360° oder Bebo, buhlen auch viele deutsche Plattformen um die Gunst der User. Einige konnten sich bereits fest in der deutschen Web-2.0-Kultur verankern, allen voran StudiVZ mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und mit etwas Abstand die lokalisten (rund 600.000 registrierte Nutzer im Januar 2007). Viele andere Netzwerke sind noch nicht so weit und versuchen, sich gegen die immer übermächtiger erscheinende Konkurrenz der Dank zahlreicher Investoren finanziell gut ausgestatteten Big Player zu behaupten. Als Beispiele seien hier JoinR und 7just7 erwähnt.

Und es wird noch enger! Im März startete bloomstreet. Das noch in der Beta-Version befindliche Social Network aus Berlin möchte eine führende Rolle bei Deutschlands Online-Communities einnehmen. Zu den Investoren gehört mit Bertelsmann ein Schwergewicht im deutschen Medienmarkt, was sicher keine schlechte Ausgangsposition ist. Doch allein davon kommen die User nicht. Nun muss man sich also beweisen. Leicht wird das auch deshalb nicht, weil ab Montag noch eine weitere Internetgröße im Community-Markt mitmischt: Dann startet WEB.DE (zum United Internet Konzern gehörend) sein soziales Netzwerk unddu.de.

Angesichts dieser Entwicklung ist es interessant zu erfahren, wie zufrieden man im Hause bloomstreet mit dem Launch ist und wie man im Kampf um die Nutzer gegen die Konkurrenten bestehen möchte.

Meine Mail mit diversen Fragen wurde prompt von Justus Hug, Director Communications bei der W/RITE MEDIA GmbH – dem Betreiber von bloomstreet – beantwortet. Genaue Angaben zu den Nutzerzahlen möchte er noch nicht machen, doch man sei mit dem bisherigen Start der Community, die momentan rund 60 Prozent des geplanten Funktionsumfangs enthält, sehr zufrieden.

Am Wichtigsten für bloomstreet ist es zurzeit sicher, schnell bekannt zu werden. Allerdings ist man laut Justus Hug hinsichtlich intensiver Marketingmaßnahmen noch in der Vorbereitung. Vermutlich wartet man auf das Feedback der Beta-Tester. Aber für die Zukunft geplant sind ungewöhnliche Below-The-Line (= Marketing abseits klassischer Mediawerbung) und Guerilla-Maßnahmen. Primär sollen besonders kreative und kommunikative Nutzer angesprochen werden.

Doch was möchte man diesen Usern bieten, um sie für bloomstreet zu gewinnen? Justus Hug weist darauf hin, dass bloomstreet “als erstes deutsches Netzwerk nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Integration bestehender Inhalte bietet.” Ein Beispiel: Nutzer können eigene Fotos und Videos von anderen Plattformen, Blogs und RSS-Feeds per Drag & Drop auf dem bloomstreet-Profil positionieren.

Wie auch bei MySpace setzt man viel auf die Macht (und die Popularität) der Musik, möchte allerdings eigene Wege gehen. Künstler präsentieren sich und ihre Songs auf eigenen Seiten. Die Tracks können dann vom User im persönlichen Music-Player eingebunden und auf dem eigenen Profil weiterempfohlen werden. Die Bandpromos werden redaktionell von bloomstreet unterstützt und betreut. Laut Justus Hug entscheidet bei bloomstreet statt der Musikindustrie die Community über den Erfolg der Künstler.

Den Start von unddu.de nimmt man bei bloomstreet ganz locker. Justus Hug erwartet, dass sich die unddu.de-Nutzer anfangs hauptsächlich aus den WEB.DE-Usern zusammensetzen werden. Diese sind durchschnittlich älter als die von bloomstreet anvisierten Anwender zwischen 14- und 29. Aber natürlich werde man sich bei bloomstreet “genau anschauen”, was bei unddu.de passiert.

Es wird spannend im Kampf um die besten Plätze in Deutschlands Social-Network-Elite!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Social Networks:
Mit bloomstreet & unddu.de wird es richtig eng!

Es war wohl noch nie leichter als heute, Investoren für ein viel versprechendes Internetprojekt zu gewinnen, mediale Präsenz herzustellen (auch Blogs wie diesem sei Dank) und schnelle Bekanntheit zu erlangen. Die Kehrseite der Medaille: Viele versuchen dies. Das sorgt für einen unübersichtlichen Markt mit vielen großen und kleinen Anbietern, die sich gegenseitig ins Gehege kommen.

Davon besonders betroffen sind Social Networks. Abgesehen von den großen US-Diensten wie MySpace (das kürzlich auch eine deutsche Version gestartet hat), Friendster, Yahoo 360° oder Bebo, buhlen auch viele deutsche Plattformen um die Gunst der User. Einige konnten sich bereits fest in der deutschen Web-2.0-Kultur verankern, allen voran StudiVZ mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und mit etwas Abstand die lokalisten (rund 600.000 registrierte Nutzer im Januar 2007). Viele andere Netzwerke sind noch nicht so weit und versuchen, sich gegen die immer übermächtiger erscheinende Konkurrenz der Dank zahlreicher Investoren finanziell gut ausgestatteten Big Player zu behaupten. Als Beispiele seien hier JoinR und 7just7 erwähnt.

Und es wird noch enger! Im März startete bloomstreet. Das noch in der Beta-Version befindliche Social Network aus Berlin möchte eine führende Rolle bei Deutschlands Online-Communities einnehmen. Zu den Investoren gehört mit Bertelsmann ein Schwergewicht im deutschen Medienmarkt, was sicher keine schlechte Ausgangsposition ist. Doch allein davon kommen die User nicht. Nun muss man sich also beweisen. Leicht wird das auch deshalb nicht, weil ab Montag noch eine weitere Internetgröße im Community-Markt mitmischt: Dann startet WEB.DE (zum United Internet Konzern gehörend) sein soziales Netzwerk unddu.de.

Angesichts dieser Entwicklung ist es interessant zu erfahren, wie zufrieden man im Hause bloomstreet mit dem Launch ist und wie man im Kampf um die Nutzer gegen die Konkurrenten bestehen möchte.

Meine Mail mit diversen Fragen wurde prompt von Justus Hug, Director Communications bei der W/RITE MEDIA GmbH – dem Betreiber von bloomstreet – beantwortet. Genaue Angaben zu den Nutzerzahlen möchte er noch nicht machen, doch man sei mit dem bisherigen Start der Community, die momentan rund 60 Prozent des geplanten Funktionsumfangs enthält, sehr zufrieden.

Am Wichtigsten für bloomstreet ist es zurzeit sicher, schnell bekannt zu werden. Allerdings ist man laut Justus Hug hinsichtlich intensiver Marketingmaßnahmen noch in der Vorbereitung. Vermutlich wartet man auf das Feedback der Beta-Tester. Aber für die Zukunft geplant sind ungewöhnliche Below-The-Line (= Marketing abseits klassischer Mediawerbung) und Guerilla-Maßnahmen. Primär sollen besonders kreative und kommunikative Nutzer angesprochen werden.

Doch was möchte man diesen Usern bieten, um sie für bloomstreet zu gewinnen? Justus Hug weist darauf hin, dass bloomstreet “als erstes deutsches Netzwerk nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Integration bestehender Inhalte bietet.” Ein Beispiel: Nutzer können eigene Fotos und Videos von anderen Plattformen, Blogs und RSS-Feeds per Drag & Drop auf dem bloomstreet-Profil positionieren.

Wie auch bei MySpace setzt man viel auf die Macht (und die Popularität) der Musik, möchte allerdings eigene Wege gehen. Künstler präsentieren sich und ihre Songs auf eigenen Seiten. Die Tracks können dann vom User im persönlichen Music-Player eingebunden und auf dem eigenen Profil weiterempfohlen werden. Die Bandpromos werden redaktionell von bloomstreet unterstützt und betreut. Laut Justus Hug entscheidet bei bloomstreet statt der Musikindustrie die Community über den Erfolg der Künstler.

Den Start von unddu.de nimmt man bei bloomstreet ganz locker. Justus Hug erwartet, dass sich die unddu.de-Nutzer anfangs hauptsächlich aus den WEB.DE-Usern zusammensetzen werden. Diese sind durchschnittlich älter als die von bloomstreet anvisierten Anwender zwischen 14- und 29. Aber natürlich werde man sich bei bloomstreet “genau anschauen”, was bei unddu.de passiert.

Es wird spannend im Kampf um die besten Plätze in Deutschlands Social-Network-Elite!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

MySpace vs Photobucket:
Hintergründe

Anknüpfend an die gestern bekannt gewordene Sperrung von bei Photobucket gehosteten Bildern durch MySpace (siehe mein Beitrag von gestern) liefert heise online heute einige Hintergrund-Infos und weiß außerdem durch den schönen Begriff des “Web-2.0-Kindergarten” zu erheitern!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

50’000 zahlen Steuern

Der Tages-Anzeiger zum Hype um Second-Life: All das Geschrei wegen 50’000 Nasen weltweit?

Christian Bütikofer vom Zürcher Tages-Anzeiger ist der nächste, der sich fragt, was der Hype um Second Life soll. Er hat ein paar Zahlen zusammengetragen.

Am eindrücklichsten ist das Faktum, dass laut LindenLab grade mal 50’000 der angeblich 5 Millionen Mitglieder von Second Life ein kostenpflichtiges Konto besitzen.

Demnach müssten all die Autokonzerne, Zeitungen und PR-Agenturen, die jetzt auf den Rechnern der Firma in San Francisco virtuelle Büros eröffnen, schleunigst umziehen in die Fantasy-Welt von world of Warcraft. Dieses Spiel verzeichnet nämlich weltweit 8 Millionen Mitglieder, die allesamt eine monatliche Gebühr berappen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

MySpace macht Schluss mit Photobucket

Viele der weltweit über 100 Millionen MySpace-Nutzer, die externe Bilder oder Videos in ihrem Profil eingebunden haben, nutzen dafür Photobucket, einen kostenlosen Hosting-Anbieter für Mediaformate mit rund 39 Millionen Usern. Wie das Onlinemagazin futureZone berichtet, ist damit seit heute Schluss. MySpace habe das Anzeigen von bei Photobucket gehosteten Bilder und Videos in den Userprofilen unterbunden. futureZone weist darauf hin, dass sich MySpace derzeit selbst als Videohoster und Medienanbieter zu etablieren versucht, weshalb Photobucket offensichtlich mittlerweile als Konkurrent eingestuft wird.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Was, bitte, ist Second Life?

Man kann sein Geld mit Rechschreibung verdienen, und offenbar ist es kein schlecht verdientes Gel. (Entschuldigung: Geld). Oder aber man verlegt sich drauf, den Managern den neusten Hype zu erklären – damit sie wissen, was es hätte sein können, wenns vorbei ist.

Inserat aus dem in der Schweiz verbreiteten Medien- und Werbe-Newsletter Kleinreport:

blog4

Jawohl, bitte fundiert entscheiden. Für läppische 450 Franken lernt die geneigte Führungskraft

» weiterlesen

Studenten als Heilsbringer

Stellen wir uns vor, dass in Zukunft alle Schreibenden Mitspieler sind in einem Online-Markt, dann gibt es, alle Budgets und Werbemärkte mal ausgenommen, einen wichtigen Vorteil von Printmedien: Ihre lange Tradition. Oder sagen wir: Anciennität. Vergleicht man beispielsweise, was nicht unbedingt Sinn machen muss, die NZZ mit medienlese.com, stehen da 227 Jahre Erfahrung und Leserbindung gegen nicht mal eines. Doch da die Menschen noch immer nicht unsterblich sind und ausserdem immer mal wieder ihr Verhalten ändern, ist auch die Vertrauensmarke NZZ, der vermutlich 4 von 5 Befragten unbedingte Qualität und Seriösität bescheinigen, nicht gegen die Gefahr des Aussterbens geimpft.

Also suchen die Printmedien aktiv nach neuen Lesern. Und da alle daran glauben, dass man die Kunden nur früh genug an das eigene Produkt binden muss, damit sie sich später davon freiwillig abhängig machen, stürzen sich alle auf die jungen Menschen. Lieber aber doch noch auf die, die auch mit Sicherheit lesen können, also die Studenten. Und Studentinnen natürlich. Was vermutlich gar nicht so falsch ist, versteift sich doch die geistige Flexibilität bei vielen Menschen schon ab 30 – auf was man sich bis zu einem gewissen Alter eingeschossen hat, wirft man nicht mehr so schnell über den Haufen, so auch die Wahl des Leibblatts.

In den Verlagsplänen wiegt ein Neuabonnent unter 30 vermutlich drei Neuabonennten über 60 auf, einfach, weil es werbetechnisch uncool ist, mehr seriös zahlende und kaufkräftige Ältere unter seinen Lesern zu haben als andere. Das mag jetzt fast etwas undankbar erscheinen gegenüber den langjährigen Abonnenten, aber dank einem unmündigen Leser wissen wir ja, was für Kunden sich die Verlage und die Werbewirtschaft wünschen – alte Leser sind da einfach nicht dabei. Der Umstand, dass die Studenten in der Regel gar kein Geld haben, um Abos bezahlen zu können oder wollen, wird in Aussicht auf eine lebenslange Markenbindung gerne ausgeblendet. Vergessen wird auch, dass sehr profane Gründe wie ein längerer Auslandaufenthalt oder ein kurzfristiges Liquiditätsproblem zu einer Abokündigung führen können. Probleme, die in gesetzten Haushalten nur sehr vereinzelt auftreten.

» weiterlesen

Social Spamming

Social Bookmarking Portale gewinnen zusehends an Bedeutung. Eine Platzierung auf der Startseite von Digg zum Beispiel ist dazu in der Lage, auf einen Schlag die Besucherzahlen einer Webseite enorm in die Höhe zu treiben. Auch wenn viele Server ob des Ansturmes dann recht schnell in die Knie gehen, der Andrang nur von kurzer Dauer ist und die web-affinen Benutzer eher nicht dazu tendieren, auf Anzeigen zu klicken, so erhält man doch meist eine große Anzahl von natürlichen Verlinkungen und Bekanntheit unter anderen Bloggern – der wahren Währung des Web 2.0.

Denn wer über Linkpopularität und Traffic verfügt, für den ist es dank Textlinks und AdSense ein leichtes, den Besucheransturm wieder zu Geld zu machen. Kein Wunder also, dass so mancher sich einen kommerziellen Nutzen davon verspricht, wenn er in Social Bookmarking Diensten prominent platziert ist. So startete kürzlich ein Dienst, der User dafür bezahlt, wenn diese auf digg.com ihre Stimme für eine Webseite abgeben oder kurz “diggen”, wie es in deren Jargon heißt. Dass dies in den Nutzungsbedingungen von Digg.com klar untersagt wird, braucht kaum extra erwähnt zu werden.

Was im ersten Moment wie eine Bedrohung für Social Bookmarking Portale wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung aber nur als ein äußerst kurzsichtiges Konstrukt: Erstens fällt es auf, wenn es ein qualitativ minderwertiger Beitrag plötzlich auf die Digg-Startseite schafft. Und selbst wenn er dort ist, wird er nicht von anderen Blogs verlinkt werden und ist durch Voting Funktionen schnell zu entlarven. Zweitens kann es nicht gut gehen, wenn plötzlich 100 Anbieter versprechen, einen Link auf die Startseite von Digg zu hieven. Der Preis würde recht bald in so astronomische Höhen schnellen, die klassische Angebote wie Google AdWords recht schnell wieder konkurrenzfähig erscheinen lassen.

Um seiner Webseite Popularität zu verschaffen stellt diese Art des “Marketings” also, gelinde gesagt, keine besonders kluge Masche dar. So bleibt nur zu Hoffen, dass dieses ganze Geschäftsmodell genauso schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie es aufgetaucht ist.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Web 2.0:
Hype und doch nützlich

Wie auch immer man zum Begriff Web 2.0 steht: Trotz des unbestritten enormen Hypes rund um Social Networking und User Generated Content so erblicken in diesen Tagen, Wochen und Monaten weltweit unzählige brauchbare Webprojekte das Licht der Welt. Für das einzelne Individuum erscheint die Masse an neuen Angeboten möglicherweise nutzlos und unübersichtlich. Doch fast jeder entdeckt einige Dienste, die er oder sie für praktisch erachtet und fortan nutzt. Für mach einen ist das ein Bookmarking Portal (z.B. del.icio.us, Mister Wong), für andere eine Social Music Community wie Last.fm oder Pandora und für wieder andere ein «sozialer« Stadtführer wie Qype.

Jeder User hat andere Interesse und damit auch andere Kriterien, anhand deren er die Entwicklung beurteilt, die das Internet derzeit durchläuft. Je mehr die entstehenden Angebote den Interessen eines Nutzers entsprechen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dem Web 2.0 positiv gegenüber steht. Die logische Konsequenz: Personen, die durch regelmäßige Kritik an der aktuellen Entwicklung auffallen («alles wieder nur eine Blase«), haben noch nicht genügend Webprojekte gefunden, die ihren Interessen und Anforderungen entsprechen. Man ändere dies und wir haben ein Paradies auf Erden (2.0).

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

  • Sponsoren