“Pling!” Der Bildblog-Spot ist online

Bildblog.de hat nun doch sehr schnell den Werbespot, der ab heute auf drei Fernsehsendern läuft, online gestellt – 18 Minuten nach der TV-Premiere. Schön geworden:

Link: sevenload.com

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

GEZ gibt Nachhilfe per Abmahnung

Ein besonders bizarrer Versuch, mit juristischen Schritten für ein gutes Image zu kämpfen, wird gerade in deutschen Blogs öffentlich: Die Website akademie.de meldete heute, dass sie eine Abmahnung von der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) erhalten habe. Akademie.de solle sich verpflichten, zukünftig nicht mehr Begriffe wie etwa “GEZ-Gebühren” zu verwenden, sondern stattdessen (in diesem Beispiel) von “gesetzlichen Rundfunkgebühren” zu schreiben. Sogar “GEZ-Brief” und “GEZ-Anmeldung” stehen auf der langen Liste unerwünschter Begriffe, die akademie.de auf ihrer Website veröffentlicht hat.

Wir sind nun nicht nur gespannt, ob ein deutscher Politiker hier mal ein paar angebrachte öffentliche Ohrfeigen verteilt, sondern vor allem, ob das Einschreiben der GEZ auch an Spiegel Online, heise.de, golem.de, zdnet.de, das Hamburger Abendblatt, Focus Online, handelsblatt.com, DWDL, die Macwelt, das Börsenblatt und sueddeutsche.de geht – die alle den Ausdruck “GEZ-Gebühr” verwendet haben, wie eine rasche Google-Suche zeigt. Mit einer Abfrage der Pressedatenbank von Genios ließe sich sicher noch mehr finden, da bin ich zuversichtlich. Ach, und da wären dann noch die Gewerkschaft ver.di und die Wiesbadener Industrie- und Handelskammer. Und Google selbst könnte man vielleicht auch vorwerfen, dass bei der Suche nach dem Begriff “GEZ-Gebühren” an erster Stelle der Trefferliste die Website der GEZ ausgespuckt wird.

Wie ist es im Übrigen und Speziellen mit dem Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen Tagesschau, auf dem ebenfalls von “GEZ-Gebühr” geschrieben wird?

Und da wäre dann zuletzt auch noch das hier:

screenshot_zdfwebsite.jpg

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Screenshot von http://www.unternehmen.zdf.de/…

[via Robert Basic]

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Frazr ging den riskanten Weg

frazr.gifWebangebote innerhalb der rechtlichen Grauzone sind in der Regel Publikumsmagneten. Auf Seriosität bedachte Dienste machen aber meist einen großen Bogen um derartige Seiten – zum einen aus Image-Gründen, zum anderen, um sich nicht am Ende selbst für deren Untaten verantworten zu müssen. In den Abwägungen der Betreiber des deutschen Microblogging-Dienstes Frazr schien das Potential einer Kooperation mit dem umstrittenen Dienst onlinetvrecorder.com (OTR) die Risiken einer solchen Zusammenarbeit zu überwiegen. OTR nimmt das Programm verschiedener deutschsprachiger Fernsehsender auf und lässt es seine Nutzer herunterladen. Der beliebte Dienst hat angeblich mehr als 370.000 registrierte Anwender und ist bereits vermehrt mit TV-Anbietern aneinandergeraten. Als Konsequenz hat man seinen Firmensitz daher formell ins südpazifische Vanuatu verlegt. » weiterlesen

TV-Tipp:Schurkenstaat Schweiz

Heute läuft im ORF eine Sendung über den gefährlichsten Staat der Welt: die Schweiz. Wie Österreich weiss, ist dort in einigen Gegenden sogar der Verzehr von Hundefleisch im Eigenverbrauch erlaubt.

Heute Abend, am 23.08.2007, um 23:00 Uhr auf ORF1, läuft die Satiresendung “Willkommen Österreich”. Thema diesmal der linke Nachbar, die kleine und oft als harmlos eingestufte Schweiz.

Schurkenstaat Schweiz

Im Trailer dazu heisst es:

Es ist der gefährlichste Staat der Welt. Seine Bewohner sind grossteils bewaffnet. Sie verachten die europäische Kultur. Das Essen von Haustieren gehört zum barbarischen Alltag. Mit DIESEM Land sollen wir eine Europameisterschaft ausrichten? “Der Schurkenstaat Schweiz” in “Willkommen Österreich” auf ORF1.

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Daniel Craig, der “Polit-Nackedei”

Die Geschichte, die Spiegel Online gestern im Auslandsressort brachte, ist eigentlich ganz amüsant und geht so: Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy paddelt mit Sohn und nacktem Oberkörper in Amerika, die Zeitschrift Paris Match veröffentlicht ein Foto davon, retuschiert aber ergeben ein Speckröllchen an der präsidentialen Hüfte weg, was die Konkurrenz vom L’Express genüsslich per Bildvergleich aufdeckt.

Die Story leidet dann etwas darunter, dass man offenbar meinte, zwingend noch irgendetwas über die nackten Oberkörper anderer Politiker an den Brusthaaren herbeiziehen zu müssen, aber da Page Impressions nun mal eine Währung sind, kann man das schon durchgehen lassen.

Dann aber einfach noch einen anderen Nackten unter die Politiker zu mischen, das ist dann doch etwas sehr billig. Oder sollte ich tatsächlich verpasst haben, dass James-Bond-Darsteller Daniel Craig politisch aktiv geworden ist?

screenshot spon politnackedeis

Die Polit-Nackedeis Nicolas Sarkozy, Wladimir Putin und … Daniel Craig? (Screenshot von Spiegel.de)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Web-2.0-Dienste und die Schwierigkeit, Accounts zu löschen

Sich bei einem Web-2.0-Dienst anzumelden, ist in der Regel kinderleicht. Sein Nutzerprofil jedoch zu löschen, kann sich als knifflige Aufgabe erweisen. Blog Age hat 21 nationale und internationale Web-2.0-Anbieter darauf hin überprüft, wie einfach oder kompliziert es ist, seinen Account zu löschen. Blogger Peter Schink teilt die einbezogenen Seiten in die Kategorien “Löschen leicht gemacht”, “Löschen schwer gemacht” und “Löschen umöglich gemacht ein”. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Ein Blog im TV

Ab morgen laufen Werbespots für Bildblog.de auf drei Fernsehsendern. Das ist eine durchaus spektakuläre Nachricht: Fernsehwerbung für ein Weblog. Ein deutschsprachiges Weblog. Ein Medienwatchblog.

Und dann auch noch mit prominenten Darstellern: Anke Engelke und Christoph Maria Herbst spielen in dem Spot mit, ohne Gage – von Anke Engelke ist bekannt, dass sie kein gutes Wort für die Bild-Zeitung übrig hat. Auch der Regisseur arbeitete ohne Honorar, die Produktionsfirma Brainpool (die auch die Sendungen von Engelke und Herbst produziert) finanzierte den Dreh. Die Schaltpreise bei den Sendern MTV, Viva und Comedy Central zahlen die Bildblog-Betreiber aus eigener Tasche.

Wann genau die Spots mit dem Claim “Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt” auch online zu sehen sein werden, konnte Stefan Niggemeier vom Bildblog uns noch nicht sagen – man werde sie zunächst ein paar Tage im Fernsehen laufen lassen, dann aber auch “bestimmt auf BILDblog und entsprechenden Portalen” zeigen. Die Fernsehpremiere jedenfalls ist morgen um 18.20 Uhr auf MTV. Und ein paar Bilder von den Dreharbeiten hat Bildblog.de heute schon mal veröffentlicht.

[via off-the-record.de]

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Ein Nachschlag zu Schawinski

Leydendecker wusste schon alles, was Roger Schawinski in seinem Buch schreibt. Dieser plant derweil eine neue, eigene TV-Talkshow mit medienkritischen Inhalten. Zwei Pilotsendungen sollen schon im Kasten sein.

Wir haben ja bereits vermutet, dass es zu Roger Schawinskis Sicht der Dinge, die er in seinem Buch ?Die TV-Falle? darlegt, noch andere Perspektiven geben muss. Ein Teaser bei sueddeutsche.de lässt da aufhorchen:

?Wie der frühere Sat 1-Chef Roger Schawinski versucht, sich als Fels in der Brandung des Seichten darzustellen – und doch den üblichen Trash produzieren ließ.?

Das klingt gut. Was der sehr geschätzte Hans Leyendecker dann aber schreibt, bleibt leider auf dem Niveau eines mittelmäßigen Blogeintrags. Leyendecker selbst wusste offenbar bereits alles, was Schawinski in seinem Buch verrät; was schön und vom großen Rechercheur nicht anders zu erwarten ist, aber doch wohl kein Grund sein kann, ein Buch zu schmähen, das sich keineswegs nur an Insider wendet. Als Beleg für den Teaser kommen bloß zwei magere Beispiele, das kann nicht genügen. Und welche tiefere Erkenntnis darin steckt, dass alle drei schweizerischen Journalisten, die ?in den letzten Jahren im deutschen Journalismus eine Führungsposition? innehatten, Roger mit Vornamen heißen, das müsste Hans Leyendecker auch noch mal erläutern. Nicht bei Schawinski fehlen die neuen Inhalte, sondern in diesem Text von Leyendecker.

Vom ehemaligen Sat.1-Geschäftsführer gibt es unterdessen auch Neues. Wie blick.ch meldet, plant Roger Schawinski offenbar eine neuartige Talkshow, die unter anderem auch medienkritische Inhalte haben könnte.

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Deezer streamt kostenlos 250.000+ Songs on Demand

deezer.gifIch liebe Musik. Daher freut es mich immer sehr, wenn ich über einen neuen, innovativen Musikdienst berichten kann. Deezer, ehemals BlogMusik, ist solch ein Kandidat. Dabei ist das Prinzip von Deezer eigentlich mehr als simpel: Der in vielen Sprachen verfügbare, werbefinanzierte Dienst aus Frankreich erlaubt das kostenlose Suchen und Streamen von derzeit mehr als 250.000 Songs in einem komfortablen, browserbasierten Interface. Während SeeqPod sich als Musik-Suchmaschine positioniert und das Herunterladen von gefundenen Titeln ermöglicht, fungiert Deezer ausschließlich als Streaming on Demand Service. Gerade konnte sich Deezer mit SACEM, dem französischen Pendant zur GEMA, auf ein Modell zur Vergütung der Interpreten einigen und sieht sich daher als weltweit erster legaler Anbieter von kostenlosem On Demand Streaming. » weiterlesen

Im Test:
Matador

Der Matador zwingt wilde Stiere in die Knie und wird dafür mit Blumen beworfen. Wir haben getestet, ob das bei der gleichnamigen deutschsprachigen Zeitschrift auch so ist.

Matador Cover

Im Test: Die vor Mitte August erschienene Ausgabe September 2007.

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