Kanzlerin feiert Personalwechsel beim Spiegel

Die deutsche Kanzlerin und der deutsche Vizekanzler besuchen ein Personalfest bei der Zeitschrift Spiegel. Warum eigentlich?

Merkel SpiegelIm am heutigen Sonntag erschienenen Spiegel (Ausgabe 27/2007) steht in einer Hausmitteilung auf Seite 3:

Wechsel an der Spitze des SPIEGEL-Hauptstadtbüros: Rund 300 Gäste, darunter Kanzlerin Angela Merkel, 52, Vizekanzler Franz Müntefering, 67, und der langjährige Aussenminister Hans-Dietrich Genscher, 80, kamen ins Berliner Restaurant Borchardt, um Büroleiter Gabor Steingart, 45, zu verabschieden. Er arbeitet künftig in Washington.

Auf dem Bild dazu (links, Ausschnitt aus dem Spiegel) sehen wir eine lächelnde und von vier Männern (Gabor Steingart, Stefan Aust, Georg Mascolo und Dirk Kurbjuweit) umringte Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie sie einem von ihnen, Dirk Kurbjuweit, die Hand schüttelt.

Meine Fragen dazu:

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Deutschlandstart von YouTube in wenigen Wochen

youtube_floating.gifYouTube wird voraussichtlich in wenigen Wochen sein deutsches Portal starten. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, konnte man mit der GEMA eine Einigung über die Urheberrechtsfrage erzielen. Vor knapp zwei Wochen eröffnete YouTube in neun Ländern regionale Plattformen. Da die Vertragsverhandlung mit der GEMA nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, wurde der Deutschlandstart des weltweit führenden Videoportals verschoben. Mit einer deutschen Sprachversion von YouTube verstärkt sich der Konkurrenzkampf im hiesigen Markt der Videoportale, auf dem auch MyVideo, Clipfish und Sevenload signifikante Zuwächse verzeichnen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Ich und mein iPhone

Heute haben die USA vermutlich die grösste Gadget-Lancierung der Geschichte erlebt: Das Apple iPhone kam nach langer Wartezeit auf den Markt.

Ich gehörte zu den Unentwegten, die sich schon einige Stunden vorher in die Schlange stellten. Und das hat sich gelohnt: Ich hab eins gekriegt, und zwar gerade noch das drittletzte Gerät im örtlichen AT&T-Shop. An dieser Location mussten etwa 100 Leute unverrichteter Konsumwünsche wieder abziehen. Anderswo waren aber die Vorräte scheinbar grösser.

Mein Bericht dazu findet sich drüben bei neuerdings.com, wo ich und San-Francisco-Korrespondent Peter Sennhauser laufend über unsere ersten Erfahrungen rapportieren.

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Ist die Weltwoche noch unabhängig?

“Von Markus Somm und Christoph Mörgeli” heisst es in einem Interview der Weltwoche mit dem deutschen SPD-Chef Kurt Beck. Hat der Schweizer SVP-Nationalrat einen neuen Arbeitgeber? Werden da Interessen vermischt?

Christoph Mörgeli
Blick vom 27.09.2006. Bild mit freundlicher Genehmigung von blogwiese.ch

Es ist nichts neues: Christoph Mörgeli, bald 47, Konservator des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich, am 06.12.1999 in den Nationalrat gewählt, seit 2000 Vizepräsident der Europäischen Totentanz-Vereinigung und seit 2001 Titularprofessor der Universität Zürich (Prof. Dr. phil.), schreibt mit Unterbrüchen schon seit Jahren für die Weltwoche :

Ende der achtziger Jahre publizierte er regelmässig in der Weltwoche, etwa: «Scheuermann – ein Rundrücken als jugendliches Schicksal» oder «Fetthals: Unschön, aber ungefährlich».

(Zitat aus der Ausgabe 28/2004, nur für Abonennten).

In den letzten Jahren beschränkte sich seine Aktivität auf eine Randspalte unter dem Namen “Konkret” oder “Mörgeli“, in der er Woche für Woche auf manchmal ätzende, manchmal witzige Weise seine politischen und gesellschaftlichen Gegner angriff. In der Ausgabe 05/07 dann durfte er sich als Theaterkritiker versuchen. Nun ja, denkt man sich. Die Weltwoche ist eine Autorenzeitschrift. Und Christoph Mörgeli ein Autor. Warum soll ein Politiker und Titularprofessor keinen guten Text über ein Theaterstück schreiben?

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Deutschland ein Web-2.0-Entwicklungsland?

Die Zahl der Bundesbürger, die zumindest gelegentlich online gehen, steigt. Laut (N)onliner-Atlas sind 60,2 der Bundesbürger in den letzten zwölf Monaten online gewesen. Ein gutes Ergebnis, mag man denken. Doch es sagt nichts über die Intensität und Art der Internetnutzung aus. Auch nicht über generelle Einstellung der Bevölkerung zum World Wide Web. Besonders in den letzten Tagen und Wochen wurde deutlich, dass sich Deutschland genau hier zu einem Problemfall entwickeln könnte.

Online-Aktivitäten umfassen mehr als das Schreiben von E-Mails und das Suchen nach dem Busfahrplan. Gerade die zahlreichen unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefassten Dienste eröffnen Nutzern neue Möglichkeiten zur Interaktion, Kommunikation, Problemlösung und Erleichterung des Alltags. Erschreckend viele Bundesbürger zeigen jedoch wenig oder kein Interesse an den neuen Angeboten, manch einer tut sein Desinteresse und seine Ablehnung auch ohne Scham in aller Öffentlichkeit Kund. » weiterlesen

Studie:
Nur 16 Prozent der Social Networker nutzen mehr als zwei Anbieter

In den Kommentaren zum Beitrag Social Networks überall – ist der Markt gesättigt? wurde darüber diskutiert, in wie vielen Social Networks ein durchschnittlicher Nutzer solcher Angebote angemeldet ist. Das Marktforschungsinstitut Parks Associates hat zu diesem Thema 402 US-Nutzer von Communities befragt, wie viele Social Networks sie im ersten Quartal 2007 aktiv genutzt haben. Rund die Hälfte der User verwendete lediglich eine entsprechende Plattform, ein knappes Drittel zwei und jeder Sechste drei oder mehr. Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einem MySpace-Account sind bei mindestens einem weiteren Netzwerk angemeldet. Von Usern, die bei einem kleineren Social Network Mitglied sind, hat sogar die Hälfte einen Account bei einem oder mehreren anderen Plattformen. » weiterlesen

Irakischer Brokkoli

Der Stern klärt uns in seiner Ausgabe 26/2007 auf Seite 184 über eine Ähnlichkeit zwischen David Hasselhoff und dem Brokkoli aus der Sesamstrasse auf.

Hasselhoff Broccoli

Eine frappante Ähnlichkeit, ja. Wieso bloss ist mir das nie aufgefallen? Vielleicht, weil man jeden anderen Showstar und jedes andere Gemüse auch dafür hätte nehmen können?

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Startup Deutschlandreporter.de bezahlt Hobby-Filmer

deutschlandreporter.gif

An diesem Sonntag startet mit Deutschlandreporter.de ein neues Internetangebot für Hobby-Journalisten und Blogger. Jeder, der gerne mit der Kamera unterwegs ist, kann kleine Berichte und Interviews aus seiner Region oder Stadt produzieren und diese bei Deutschlandreporter.de einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Besondere: Die Hälfte der Werbeeinnahmen, die ein Video generiert, gehen an den Reporter. Jeden Tag wählt die Redaktion außerdem die interessantesten Videos aus und fasst sie in einem Best-Of zusammen. Nutzer, deren Beiträge verwendet werden, erhalten dafür je 20 Euro Prämie.
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Stefan Aust im letzten Cash

Stefan Aust, Chefredaktor des Spiegels, gibt der letzten Ausgabe von Cash ein Interview.

Zusammen mit der Zeitschrift Facts erschien heute auch die letzte Ausgabe der Wirtschaftszeitung Cash. Warum? Medienkritiker Kurt W. Zimmermann schrieb es für Abonennten der heutigen Weltwoche so:

Cash und Facts (…) machten seit Jahren keinen guten Journalismus mehr. Sie waren fad und öd geworden. Ihre Parallele ist, dass ihre Mutterhäuser absichtlich dafür gesorgt hatten, dass sie fad und öd wurden.

(…)

Cash wurde journalistisch domestiziert, verlor Unabhängigkeit und Biss und war nur noch fad und öd.

(…)

Facts wurde journalistisch domestiziert. Man verwechselte intern Seriosität mit Stinklangweiligkeit, zog dem Blatt die Zähne, und Facts war nur noch fad und öd.

In einer Kolumne die Wendung “fad und öd” viermal zu verwenden, könnte man entweder als Stilmittel oder als fad und öd auslegen, aber darum geht es gar nicht.

Stefan AustEs geht um den Chefredaktor des Spiegels, Stefan Aust, der für die letzte Ausgabe von Cash interviewt wird. Und erklärt, wie man erfolgreich ein Magazin macht.

Schon der Titel des Interviews sagt einiges: “Die Flucht aus dem Print ist eine Flucht aus dem Journalismus”.

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iZoho vermittelt iPhone-Feeling

iphonezoho2.gifMorgen kommt das mit Vorschusslorbeeren überhäufte iPhone von Apple auf den US-Markt. Statt gewöhnlicher Tasten verfügt das Smartphone über ein Touchscreen. Die Berührung des Schirms sorgt für einen eleganten Slide-Effekt, der einen zum nächsten Menü bringt. Zoho, Anbieter webbasierter Office-Produkte, hat mit iZoho als einer der ersten Webdienste eine für das iPhone angepasste Version seiner Applikation ins Netz gestellt. Ein Klick auf einen der Menüpunkt gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in den nächsten Monaten erwarten könnte: eine ganze Reihe von an das iPhone angepasster Webservices mit schwungvoll-dynamischen Steuerungselementen sowie eine noch inflationärere Verwendung des Buchstabens “i”. via Webware

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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