“Web 2.0 existiert nur im Kopf, dafür aber in vielen”

usergeneratedcontent.gifDas ist mein Lieblingszitat, welches Daniel Verst in seiner Diplomarbeit zum Thema User Generated Content wiedergibt (Es stammt übrigens von Sascha Lobo aus dem Jahr 2006, Verfasser des Buches “Wir nennen es Arbeit”). Gestern erhielten wir eine Mail von Daniel, in der er uns auf seine im August abgelieferte Abschlussarbeit unter dem Titel “Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten – Wie neue Interaktivitätsmöglichkeiten Marktransaktionen ändern” aufmerksam machte. Daniel hat an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Witten/Herdecke studiert und gibt in seiner Arbeit einen sehr umfassenden Einblick in das, was in den letzten Jahren im Netz passiert ist. » weiterlesen

Relaunch:
20minuten hat sich geschminkt

Auf dem Schweizer Zeitungsmarkt kann man im Moment leicht die Übersicht verlieren, hier eine neue Gratis-, da eine neue Sonntags-, und am Horizont eventuell eine neue Tageszeitung. Und jetzt auch noch Relaunchs. Seit heute morgen erscheint die Gratiszeitung 20minuten in modernisiertem Outfit. Keine Revolution, aber eine deutliche Verbesserung von sicherer Hand.

20minuten: Titelseite im Vergleich

20minuten: Titelseite im Vergleich

Chefredaktor Marco Boselli verrät in seinem Editorial nicht sehr viel. Mit dem Zeitungsdesigner Brian O’Connor habe man sich zusammengetan, um die “grösste und modernste Zeitung der Schweiz” zu überarbeiten. Und das war nötig. Dass 20minuten modern sei, hat man dem Blatt nämlich vorher nun wirklich nicht angesehen.

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Im Test:
Monocle

Magazine kaufen ist manchmal komisch. Das ging Ronnie so, als er das Modellbaumagazin LOKI etwas verschämt am Zürcher Bahnhofskiosk kaufte, und das ging mir so, als ich neulich um 5 Uhr morgens im Frankfurter Hauptbahnhof die Monocle erwarb – vor und hinter mir je zehn BILD-Käufer. Da saß ich dann zwischen schnarchenden Engländern und betrunkenen Fußballfans mit meinem 12-Euro-Magazin und fühlte mich irgendwie am falschen Ort.

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Monocle ist das aktuelle Magazin des legendären Tyler Brûlé, des Mannes, der in den 1990ern Wallpaper erfunden und seinen Anhängern Lesern befohlen hat, in welcher hippen Bar in Nepal sie in welchem Monat welchen Drink zu konsumieren hätten.

Im Test: Die Monocle-Ausgabe Juli/August 2007. Ich habe sie Ende August gekauft und brauchte eine Weile zum Lesen – inzwischen ist die September-Nummer im Handel.

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Berliner Boulevard-Woche Wiener Knut

Jeden Tag kommen in Berlin drei grosse Boulevardzeitungen raus, der Berliner Kurier, die Bild-Zeitung und die B.Z. . Was steht drin und wer macht’s am Besten? Teil 3 der Wochenserie.

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Wenn User Redakteur spielen:
Warum guter Journalismus immer noch eine Zukunft hat

Eine neue Studie vom “Project for Excellence in Journalism” hat untersucht, welche Arten von Newsmeldungen von den Benutzern von user-selected Newssites — Digg, Reddit, etc. — bevorzugt werden. Ausserdem wurde auch untersucht, wie sich diese Auswahl zu der Selektion von traditionellen Medienkanälen verhält.

Ergebnis: Die Vielfalt auf den Community-Sites ist deutich breiter, aber der Fokus ist auch ganz anders. Es werden ganz klar Technik-News, Lifestyle und Kuriositäten bevorzugt (also so etwa das, was in Zeitungen immer in den hintersten Teil verbannt wird). Themen, die die Mainstream-Presse beherrschten, wie etwa politische Entscheidungen, internationale Konflikte oder Naturkatastrophen, fanden praktisch keinen Niederschlag. Die Top-Stories der untersuchten News-Woche (Irakkrieg, Einwanderungsdebatte, fehlgeschlagene Terroranschläge in Grossbritannien) tauchten gar nicht oder nur ganz marginal auf.

Auch interessant: 70% der von Usern gewählten Meldungen kamen nicht aus traditionellen Medienkanälen, sondern von Blogs, Youtube und anderen Websites. Ausserdem konzentrierte sich die Auswahl eher auf nationale (US-)Themen statt auf internationale Ereignisse. Und zudem wurden Themen kaum über längere Zeit verfolgt. Viele Meldungen verschwanden schon nach kurzer Zeit total vom Radarschirm.

Nun ist diese Studie nur begrenzt repräsentativ, weil nur eine einzige Woche untersucht wurde und die gewählten Sites ausserdem ein klar Geek-lastiges Publikum bedienen. Aber wer selber Digg & Co. regelmässig benutzt, kann diesen Erkenntnissen ehrlicherweise wohl nicht gross widersprechen.

Natürlich ist es prima, wenn die User auf diese Weise signalisieren können, woran sie wirklich interessiert sind. Aber mal im Ernst: Ein bisschen sind diese Präferenzen ja schon beunruhigend. Wie kann eine demokratische Gesellschaft funktionieren, wenn die Stimmbürger nur noch solche nichtpolitischen (und nichtwirtschaftlichen und nichtkulturellen) Themen mitverfolgen?

Vielleicht sind “wichtige” News ja ein bisschen wie gesundes Essen: Es schmeckt nicht unbedingt, aber man sollte es trotzdem konsumieren, weil sonst was fehlt. Und oft braucht man jemanden, der einen dazu motiviert oder gar sanft zwingt. Traditionelle Newsmedien sind genau so aufgebaut: Erst gibt’s mal gesundes, aber wenig schmackhaftes Gemüse (Politik), dann was Nährstoffhaltiges (Wirtschaft und Kultur) und zum Schluss folgt als Belohnung das Dessert (Lifestyle, Vermischtes etc.).

Und das zeigt, wie sehr auch die Epoche von user-generated Content immer noch guten Journalismus braucht (über die Art und Weise, wie der sich positionieren sollte, habe ich hier auch schon reichlich geschrieben). Ganz klar, Sites wie Digg und Reddit sind eine Bereicherung der Medienszene. Aber sie sind eine Ergänzung, kein Ersatz für hochwertige redaktionelle Arbeit. In all dem News-Lärm mit vielleicht unterhaltsamen, aber recht irrelevanten Meldungen ist es wichtiger denn je, dass jemand die wirklich wichtigen Dinge hervorhebt.

66 Stunden Serverausfall in drei Monaten

storage.jpgFast jeder regelmäßig im Netz aktive Mensch benötigt irgendwann einmal Webspace, um Freunden oder Kollegen auf bequeme Art Daten zukommen zu lassen. Dank sinkender Unterhalts- und Wartungskosten sowie guter Ertragsaussichten durch Onlinewerbung existieren im Netz mittlerweile Hunderte, wenn nicht Tausende Dienste, die Usern kostenfrei und unkompliziert Webspace bieten, um Daten aller Art online zu lagern und anderen verfügbar zu machen. Neben einfacher Bedienung und schneller Upload- bzw. Downloadgeschwindigkeit ist die Erreichbarkeit des Webhosters ein entscheidendes Kriterium für dessen Qualität. Was nutzt einem unbegrenzter Speicherplatz oder anderer Schnickschnack, wenn die abgelegten Daten aufgrund häufiger Serverausfälle nicht heruntergeladen werden können? » weiterlesen

Im Land der Krokodilstränen

Da gibt es also jetzt diesen angeblichen ‘Skandal’ um redaktionell vorgefertigte PR-Gefälligkeitsbeiträge für Ursula von der Leyen. Kurz davor gab es den ähnlich gelagerten Fall um Michael Glos und die PR des Wirtschaftsministeriums. Worüber wundern wir uns eigentlich? Die Schurken sind doch gar nicht die Leute von der Färberzunft.

Dass die verantwortliche PR-Agentur ihre Clippings in die Kamera hält, das sei ihr gegönnt. Allein schon deshalb, weil sie auf die Doppelmoral in den Redaktionen hinweist. Bei der Plazierung vorgefertigter Textbausteine aus den Lob-und-Preis-Agenturen, die uns ihre Euphemismen über den Redaktionstisch anderer Leute servieren, handelt sich längst um “die gängige Praxis der PR-Arbeit …, wie sie täglich und überall stattfindet“. Das sage nicht ich, das sagt Uwe Mommert, PR-Blogger; Medienbeobachter und Vorstand der Landau Media AG.

Verwunderlich dagegen ist die Reaktion von Peter Widlok von der NRW-Landesmedienanstalt, der in solchen vorfabrizierten PR-Packages “unzulässige politische Werbung erblickt. Und auch diese Krokodilstränen des DJV scheinen mir auch eher pflichtschuldig als wahrhaft empört. Fakt ist und bleibt: Die PR-Agentur hat ihre Arbeit getan – und der Stellvertreterkrieg, wo Parteifreunde zu Heckenschützen mutieren, um der ungeliebten von der Leyen Giftpfeile in den Allerwertesten zu blasen, der bedient sich zur Skandalisierung eines Klischees, das in der Realität keine Entsprechung mehr hat.

Schauen wir doch mal, wie der Redaktionshase üblicherweise läuft: Seit den Untersuchungen der Publikationswissenschaftlerin Barbara Baerns über Praxis der Berichterstattung, wissen wir, dass die Presse massiv unter den Einfluss der Public Relations geraten ist. Baerns Arbeit mündete ein in die ‘Nullsummenthese’ der so genannten ‘Determinationsforschung’, die sich mit dem Verhältnis von autonomer und gelenkter Öffentlichkeit befasst:

?Je mehr Einfluss Öffentlichkeitsarbeit ausübt, umso weniger Einfluss kommt Journalismus zu und umgekehrt? (Baerns, Köln 1991, 17).

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Krieg der Definitionen, oder:
Was ist eigentlich eine Bubble?

Mein Beitrag zur Rückkehr der Internet-Bubble hat Widerspruch ausgelöst: Einige Kommentatoren sehen keineswegs eine neue Blase und finden, ich sollte nicht so gemein zu armen Startups sein. Und Marcel Weiss schreibt auf seinem Blog ausführlich darüber, warum wir keine neue Bubble haben.

Auch wenn sich die Diskussion teilweise mehr um Definitionen dreht als um die eigentliche Substanz, bin ich mit Verlaub immer noch der Meinung, dass wir schon voll wieder in einer Internet-Bubble sind, wenn auch zugegebenermassen in einer etwas kleineren als im Jahr 2000.

Wikipedia definiert eine ökonomische Bubble (renommierte Autoren zitierend) als “trade in high volumes at prices that are considerably at variance from intrinsic values». Das ist quasi die technische Definition für den Finanzmarkt. Platter ausgedrückt: Eine Blase liegt vor, wenn viele Leute deutlich mehr für etwas zahlen, als es eigentlich wert ist.

Testen wir doch mal die heutige Situation anhand dieses Kriteriums und schauen wir uns vor allem mal die Gegenargumente an, die oft vorgebracht werden, um die Abwesenheit einer Bubble zu beweisen (mehrheitlich übernommen von Marcel Weiss’ sehr ausführlichem Artikel dazu):

“Es gibt heute keine Börsenspekulation im Internet-Bereich wie damals.”
Na ja. Wenn man sich mal die aktuellen Börsenbewertungen von Internetfirmen anschaut, wäre ich da nicht ganz so sicher. Google ist an der Börse derzeit 44mal seinen Jahresgewinn wert. Yahoo 46mal. eBay 36mal. XING 54mal. Amazon.com 119mal(!). Zum Vergleich: für die Aktien des obszön profitablen Quasi-Monopolist Microsoft wird nur 20mal der Gewinn bezahlt. Und die ganz klassische BWL-Faustregel sieht eher eine Firmenbewertung von 8 mal Jahresgewinn als langfristig realistisch an. Da steckt wohl doch immer noch mehr als genug Phantasie in diesen Internet-Börsenkursen. Und die implizit dahinter steckenden Zukunftserwartungen sind fast unmöglich zu erfüllen.

Aber es stimmt schon: Es gibt heute praktisch keine total blödsinnigen IPOs mehr wie damals in der ersten Internet-Bubble. Aber ist das wirklich besser?

Die wirklich abnorm hohen Preise werden heute von Venture-Capital-Firmen und Private-Equity-Firmen bezahlt, in der Hoffnung, das Zeug möglichst bald für noch mehr Geld wieder loszuwerden. Man braucht nur mal eine Woche lang VentureBeat zu lesen und sieht, was ich meine.

Wer sind die Geldgeber dieser VC- und PE-Firmen? Institutionelle Investoren. Und was ist die mit Abstand bedeutendste Art von institutionellen Investoren? Pensionskassen. Und wo haben die Pensionskassen ihr Geld her? Von uns allen. Aus unseren Ersparnissen fürs Alter.

Mit anderen Worten: Da zocken hochbezahlte Assetmanager, die praktisch kein eigenes Risiko eingehen, mit unserem Geld, ohne dass wir es wissen oder direkt viel dagegen tun könnten. In der ersten Internet-Bubble hat man sein Geld wenigstens noch selber in den Sand setzen können, heute machen das Profis für einen. Vielleicht können sich ja nicht mehr viele dran erinnern, aber schon nach dem Platzen der Bubble 2000/2001 mussten viele Pensionskassen saniert werden. Das könnte angesichts der zuletzt mehr als bescheidenen Performance der VC-Firmen diesmal noch schlimmer werden.

“Wir haben keine Bubble, weil das Internet heute ein Massenmedium ist, d.h. ein Markt wie jeder andere.”
Ja. Und? Kaum jemand wird bestreiten, dass die Immobilen- und Kreditmärkte in den USA kürzlich eine Bubble erlebt haben, die gerade am Platzen ist. Und einen viel mehrheitsfähigeren Markt als Immobilien gibt es wohl kaum. Eine Bubble kann nicht nur entstehen, wenn ein kleiner Markt für zu gross gehalten wird.

Grosse Märkte mit hoher Durchdringung haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie nicht mehr so schnell wachsen können, und das limitiert das ökonomische Potential erheblich. Das sollte sich in Firmenbewertungen niederschlagen, aber das tut es im Moment bei Internetfirmen nur sehr bedingt.

Anders gesagt: Die Prognosen, auf denen die Firmenbewertungen aufbauen, sind ähnlich falsch wie damals 2000. Damals überschätzte man, wie schnell das Internet kurzfristig wachsen würde. Heute ist man nach der Dotcom-Krise überrascht, dass es doch so schnell gewachsen ist und projiziert dieses rasante Wachstum eines unreifen Marktes unbegrenzt in die Zukunft, obwohl da gar nicht mehr so viel Luft für weiteres Wachstum ist. Beides ist falsch und resultiert in zu hohen Firmenbewertungen.

“Die Kosten für Startups sind heute viel geringer.”
Das sind sie zweifelsfrei. Umso schlimmer, denn hohe Einstiegskosten in einen Markt würden wenigstens Barrieren errichten, die den Wert der Firmen in dem Markt tendenziell steigern. In der ersten Internet-Bubble musste man wenigstens noch etwas Kapital haben, um eine richtig grosse Website aufzuziehen. Heute, wo jeder Hobbyprogrammierer mal schnell aus Open-Source-Versatzstücken ein weiteres Social Network zusammennageln kann, sind die Einstiegshürden sehr viel niedriger geworden. Und das müsste eigentlich nach elementaren ökonomischen Gesetzen zu niedrigeren Firmenbewertungen führen. Müsste. Tut es aber kaum.

Zusammenfassend gesagt: Eine Bubble entsteht nicht, weil mit wilden PR-Behauptungen herumgefuchtelt wird oder weil es viele blödsinnige Geschäftsideen gibt. Das sind nur die Symptome. Wir haben eine Bubble, weil die Fundamentaldaten nicht zu den bezahlten Bewertungen für Internetfirmen passen, weder an der Börse noch in der VC- oder M&A-Szene.

Aber andererseits: Bubbles sind historisch gesehen immer ein Teil fast jeder wichtigen technischen Entwicklung gewesen. Es gab eine Eisenbahn-Blase, eine Telegrafen-Bubble, eine Radio-Manie usw. Dabei verlieren viele Leute viel Geld, und andere gewinnen viel. Am Schluss bleibt im Idealfall eine Infrastruktur übrig, die für alle nützlich ist, bezahlt von den Verlierern der Bubble. Schlecht für das Individuum, gut für die Gesellschaft. Vielleicht ist das auch bei der Web-Bubble 2.0 so.

Oder, um es mit dem im Silicon Valley beliebten Bumper Sticker zu sagen: “Please God, just one more bubble!”.

Qualitätsjournalismus bringt Leser

Die Leserzahlen der Schweizer Presse 2007 sind da. Das Resultat zeigt stark wachsende Gratiszeitungen, stagnierende Bezahlzeitungen und einen Trend in Richtung Qualitätsjournalismus. Cash Daily fehlt bei der Auswertung, überraschend.

Die NZZ hat heute aus den nicht immer leicht lesbaren Zahlen der WEMF-Statistik ein PDF-File gemacht mit den Leserzahlen der Schweizer Presse 2007. Wir danken dafür herzlich, wundern uns aber etwas über diesen Satz im begleitenden Artikel:

Entspannter kann die Tagespresse, der zurzeit die Auguren öfters das Totenglöcklein läuten, auf den Lesermarkt blicken. Die Zahlen sind grossenteils stabil, sowohl im Einjahres- wie auch im Fünfjahresvergleich.

Entspannter? Wenn die aktuelle Nummer 1 aller Schweizer Zeitungen, die Gratiszeitung 20 Minuten, während alle Schweizer Bezahlzeitungen “grossenteils stabil” blieben, zwischen 2002 und 2007 einen sagenhaften Zuwachs von 130% verbuchen konnte, von 526’000 Lesern auf 1’212’000 Leser? Und eine andere Gratiszeitung, Heute, knapp vor einem Jahr gestartet, es von 0 auf 230’000 Leser schaffte? Und dazu zwei weitere Gratiszeitungen bald lanciert werden und eine dritte vielleicht?

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Mehr Wirtschaft für den Spiegel?

Keine Stellungnahmen, erhöhte Gerüchtedichte: Nach Informationen des Handelsblattes will der Spiegelverlag dem Medienkonzern Pearson seinen 50-Prozent-Anteil an der ewig defizitären Financial Times Deutschland abnehmen. Die anderen Hälfte gehört dem Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Süddeutsche Zeitung unkt, der Deal könne von der Mitarbeiter KG des Spiegels gezielt an die Öffentlichkeit getragen worden sein, um ihn zu torpedieren.

ftd

Eine Wirtschaftszeitung für den Spiegelverlag? (Montage von uns)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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