iPhone, GPhone und nun zunePhone?

Während die Gerüchte um Googles Mobiltelefon “GPhone” neue Nahrung erhalten haben, ist bei YouTube ein geheimer Werbespot für ein mögliches zunePhone von Microsoft aufgetaucht. » weiterlesen

Eine Zusammenkunft – vier Versionen

Der Schweizer Rapper und WOZ-Kolumnist Greis und der Weltwoche-Redaktor Peer Teuwsen treffen sich und reden etwas miteinander. Inhalte daraus erscheinen gleichentags in zwei Wochenpublikationen. Und nun auch noch auf Myspace. Das Verhältnis zwischen Medien und Politik wird derweil endlich zur Debatte.

Wir sammeln mal, was wir alles gefunden haben:

23.08.2007, WOZ: Ein Gespräch mit Peer Teuwsen

23.08.2007, Weltwoche: 14 Fragen an Greis (nur für Abonennten zugänglich)

23.08.2007, Myspace: WOZ-Kolumne August UNZENSIERT

23.08.2007, Myspace: 14 Frage an Greis in der “SVP-Woche” (“ursprüngliche Version, mit Korrekturen in Grossbuchstaben”)

Inhaltlich wurde nicht viel verschwiegen. Peer Teuwsen findet, dass das Magazin nach seinem Abgang zu einem “Lifestyle-Heftli” geworden ist und dass er seine Meinung, der Koran sei vermutlich blutrünstiger als die Bibel, nicht unbedingt abgedruckt sehen müsste. Offensichtlich ist jedenfalls, dass die Wahrnehmung eines Vorgangs oft etwas Persönliches ist.

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Neues von Freebase

Freebase Logo
Mein letzter Artikel über Freebase ist nun doch schon wieder einige Monate alt. Grund genug sich anzusehen, was sich in dieser Zeit alles getan hat sowie eine aktualisierte Bewertung des Potentials von Freebase und dessen Rolle im semantischen Web vorzunehmen. Außerdem gilt es, wieder einige neue Einladungen unters Volk zu bringen.

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Heiße Geschichten in kühler Optik

Wir stellen vor: Neue Probleme. Ein kleines Magazin mit Geschichten und Illustrationen, hergestellt von einer Handvoll Enthusiasten. Im Interview erzählt Herausgeber Marcus Bösch von Deadlines, einer Handvoll Münzen und dem Glück vom Selbermachen.

Die beiden Cover der zweiten Ausgabe von Neue Probleme

Auf der ewigen Jagd nach unverbrauchten Geschichten und visuellen Offenbarungen muss der Blick zwangsläufig vom Kioskregal weg und hin zu den Treffpunkten urbaner Kreativität wandern. Dort findet man dann opulente Geschmacklosigkeiten wie die Vice – oder Kleinode wie Neue Probleme.

Die zweite Ausgabe dieses kleinen Magazins wartet auf mit 80 Seiten und vier eingelegten Farbdrucken. Im Heft stehen Texte mit Mut zum Ich, mit Befindlichkeiten und mit Nonsens. Eben das, was früher Popjournalismus war und heute Bloggen. Die Autoren treffen Musiker, erzählen von ihrer Silvesterparty, bewundern 14jährige Clubbetreiber und schreiben über ihre erste Ecstasy-Erfahrung. Wenn “nett” nicht vielfach zum Schimpfwort umgedeutet würde, wären es nette Geschichten.

So zurückhaltend und unauffällig ist das Heft gestaltet, dass es schon Kunst oder zumindest Museumsladen schreit: Eine Schriftart, eine Schriftgröße. Auf grauem Papier. Kein Inhaltsverzeichnis. In dieser Grauzone zwischen Kunstprojekt und ambitioniertem Fanzine feiert Neue Probleme die Abwesenheit von Editorial Design und Infokasten. Mehr dazu erzählt uns Marcus Bösch, einer der beiden Herausgeber und Mitglied der vierköpfigen Redaktion.

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“Pling!” Der Bildblog-Spot ist online

Bildblog.de hat nun doch sehr schnell den Werbespot, der ab heute auf drei Fernsehsendern läuft, online gestellt – 18 Minuten nach der TV-Premiere. Schön geworden:

Link: sevenload.com

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

GEZ gibt Nachhilfe per Abmahnung

Ein besonders bizarrer Versuch, mit juristischen Schritten für ein gutes Image zu kämpfen, wird gerade in deutschen Blogs öffentlich: Die Website akademie.de meldete heute, dass sie eine Abmahnung von der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) erhalten habe. Akademie.de solle sich verpflichten, zukünftig nicht mehr Begriffe wie etwa “GEZ-Gebühren” zu verwenden, sondern stattdessen (in diesem Beispiel) von “gesetzlichen Rundfunkgebühren” zu schreiben. Sogar “GEZ-Brief” und “GEZ-Anmeldung” stehen auf der langen Liste unerwünschter Begriffe, die akademie.de auf ihrer Website veröffentlicht hat.

Wir sind nun nicht nur gespannt, ob ein deutscher Politiker hier mal ein paar angebrachte öffentliche Ohrfeigen verteilt, sondern vor allem, ob das Einschreiben der GEZ auch an Spiegel Online, heise.de, golem.de, zdnet.de, das Hamburger Abendblatt, Focus Online, handelsblatt.com, DWDL, die Macwelt, das Börsenblatt und sueddeutsche.de geht – die alle den Ausdruck “GEZ-Gebühr” verwendet haben, wie eine rasche Google-Suche zeigt. Mit einer Abfrage der Pressedatenbank von Genios ließe sich sicher noch mehr finden, da bin ich zuversichtlich. Ach, und da wären dann noch die Gewerkschaft ver.di und die Wiesbadener Industrie- und Handelskammer. Und Google selbst könnte man vielleicht auch vorwerfen, dass bei der Suche nach dem Begriff “GEZ-Gebühren” an erster Stelle der Trefferliste die Website der GEZ ausgespuckt wird.

Wie ist es im Übrigen und Speziellen mit dem Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen Tagesschau, auf dem ebenfalls von “GEZ-Gebühr” geschrieben wird?

Und da wäre dann zuletzt auch noch das hier:

screenshot_zdfwebsite.jpg

screenshot_zdfwebsite.jpg


Screenshot von http://www.unternehmen.zdf.de/…

[via Robert Basic]

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Frazr ging den riskanten Weg

frazr.gifWebangebote innerhalb der rechtlichen Grauzone sind in der Regel Publikumsmagneten. Auf Seriosität bedachte Dienste machen aber meist einen großen Bogen um derartige Seiten – zum einen aus Image-Gründen, zum anderen, um sich nicht am Ende selbst für deren Untaten verantworten zu müssen. In den Abwägungen der Betreiber des deutschen Microblogging-Dienstes Frazr schien das Potential einer Kooperation mit dem umstrittenen Dienst onlinetvrecorder.com (OTR) die Risiken einer solchen Zusammenarbeit zu überwiegen. OTR nimmt das Programm verschiedener deutschsprachiger Fernsehsender auf und lässt es seine Nutzer herunterladen. Der beliebte Dienst hat angeblich mehr als 370.000 registrierte Anwender und ist bereits vermehrt mit TV-Anbietern aneinandergeraten. Als Konsequenz hat man seinen Firmensitz daher formell ins südpazifische Vanuatu verlegt. » weiterlesen

TV-Tipp:Schurkenstaat Schweiz

Heute läuft im ORF eine Sendung über den gefährlichsten Staat der Welt: die Schweiz. Wie Österreich weiss, ist dort in einigen Gegenden sogar der Verzehr von Hundefleisch im Eigenverbrauch erlaubt.

Heute Abend, am 23.08.2007, um 23:00 Uhr auf ORF1, läuft die Satiresendung “Willkommen Österreich”. Thema diesmal der linke Nachbar, die kleine und oft als harmlos eingestufte Schweiz.

Schurkenstaat Schweiz

Im Trailer dazu heisst es:

Es ist der gefährlichste Staat der Welt. Seine Bewohner sind grossteils bewaffnet. Sie verachten die europäische Kultur. Das Essen von Haustieren gehört zum barbarischen Alltag. Mit DIESEM Land sollen wir eine Europameisterschaft ausrichten? “Der Schurkenstaat Schweiz” in “Willkommen Österreich” auf ORF1.

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Daniel Craig, der “Polit-Nackedei”

Die Geschichte, die Spiegel Online gestern im Auslandsressort brachte, ist eigentlich ganz amüsant und geht so: Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy paddelt mit Sohn und nacktem Oberkörper in Amerika, die Zeitschrift Paris Match veröffentlicht ein Foto davon, retuschiert aber ergeben ein Speckröllchen an der präsidentialen Hüfte weg, was die Konkurrenz vom L’Express genüsslich per Bildvergleich aufdeckt.

Die Story leidet dann etwas darunter, dass man offenbar meinte, zwingend noch irgendetwas über die nackten Oberkörper anderer Politiker an den Brusthaaren herbeiziehen zu müssen, aber da Page Impressions nun mal eine Währung sind, kann man das schon durchgehen lassen.

Dann aber einfach noch einen anderen Nackten unter die Politiker zu mischen, das ist dann doch etwas sehr billig. Oder sollte ich tatsächlich verpasst haben, dass James-Bond-Darsteller Daniel Craig politisch aktiv geworden ist?

screenshot spon politnackedeis

Die Polit-Nackedeis Nicolas Sarkozy, Wladimir Putin und … Daniel Craig? (Screenshot von Spiegel.de)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Web-2.0-Dienste und die Schwierigkeit, Accounts zu löschen

Sich bei einem Web-2.0-Dienst anzumelden, ist in der Regel kinderleicht. Sein Nutzerprofil jedoch zu löschen, kann sich als knifflige Aufgabe erweisen. Blog Age hat 21 nationale und internationale Web-2.0-Anbieter darauf hin überprüft, wie einfach oder kompliziert es ist, seinen Account zu löschen. Blogger Peter Schink teilt die einbezogenen Seiten in die Kategorien “Löschen leicht gemacht”, “Löschen schwer gemacht” und “Löschen umöglich gemacht ein”. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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