Netvouz:
Social Bookmarking so, wie es sein soll

NetvouzLetztens schrieb ich darüber, welchen hohen Stellenwert Effizienz und Produktivität in meinem täglichen Internetalltag haben. Gerade als Blogger ist es wichtig, nicht nur den Zeitaufwand für den täglichen Überblick über die nationale und internationale Web-2.0-Newslage so gering wie möglich zu halten, sondern auch beim Bloggen selbst schnell auf geeignete Quellen (externe Blogpostings, Medienberichte etc.) zurückgreifen zu können und nicht lange suchen zu müssen. Ein Weg ist es, sich Links samt Überschriften gelesener, eventuell in Zukunft benötigter Artikeln manuell in einer Textdatei zu speichern. Dies ist nicht besonders effizient, speziell wenn die Anzahl der “gespeicherten” Quellen stetig steigt. Eine andere, zeitgemäßere Vorgehensweise bei der Quellenverwaltung ist die Verwendung eines Social-Bookmarking-Dienstes. Doch obwohl es davon unzählige im Netz gibt – kleine wie große, erfolgreiche wie wenig erfolgreiche – konnte mich bis vor kurzem keiner richtig überzeugen; mich wirklich dazu bewegen, alle meine Bookmarks dorthin zu verlegen und interessante bzw. informative Artikel für die Verwendung bei zweinull.cc fortan dort zu bookmarken. » weiterlesen

medienlese – der Wochenrückblick

Wehrmut, Bloggen als Beicht-Instrument, Alien-Geschöpfe.

Das Schweizer Portal persoenlich.com jubelte über eine Studie, in der 75 Prozent von 1367 Befragten aus Deutschland angaben, dass sie die gedruckte Tageszeitung auch in Zukunft für unverzichtbar halten. In einer ersten Fassung hiess der Untertitel: “Trend geht zu Printmedien zurück“. Wohl etwas gar mutig, denn in der zweiten Fassung heisst es jetzt: “Tageszeitungen bleiben unverzichtbar”. Dafür musste Uli Rubner, wohl unfreiwillig, lesen, die “Eintstellung” von “Facts” bleibe ein “Wehrmutstropfen“. Wir, auch nicht fehlerlos, verweisen auf die Unterkategorie “Beliebte Fehler” von korrekturen.de.

Wie sagte ein Springer-Manager, hinter vorgehaltener Hand aber im vollen Ernst, vor 3 Jahren, dem facts.ch-Macher Christoph Lüscher? “Dieses Internet wird irgendwann wieder verschwinden, hoffe ich manchmal, wenn ich Abends nach Hause gehe”.

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Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Oliver Gassner

Vor YouTubes Deutschland-Start:
Wie steht es um Deutschlands führende Videoportale?

Wie steht es um Deutschlands Videoportale?

Eigentlich hätten die Voraussetzungen für die drei etablierten deutschen Videoportale MyVideo, Sevenload und Clipfish in den letzten Monaten gar nicht besser sein können: Videos im Web sind nach wie vor für viele Menschen ein beliebter Zeitvertreib, YouTube lässt mit seiner angekündigten deutschsprachigen Version noch immer auf sich warten und alle drei Videodienste sind komplett oder teilweise im Besitz von Medienkonzernen bzw. Inhalteanbietern, was die Abhängigkeit von User Generated Content verringt und ideale Möglichkeiten zur Bewerbung des jeweiligen Videoportals über die hauseigenen Medienkanäle bietet. » weiterlesen

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Nicolai Fabisch

Nicolai Fabisch, 20, derfrosch-forum.de, derzeit Praktikant bei mikestar.com
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Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Thomas Gigold

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Andreas Dittes

Andreas Dittes, 23, dittes.info
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Falsche Blogs (flogs)
EU will nur noch Lauterkeit

Flogs und von Firmen unter falschen Angaben geschriebene Kommentare und Rezensionen im Web sollen rechtswidrig erklärt werden. Die EU verschärft die Direktive gegen unlauteren Wettbewerb.

Immer dann, wenn es um kalte, harte Münze geht, kriegt die Wahrheit ein Gewicht. Im Web 2.0 kann jedermann (fast) alles veröffentlichen, was er will – ob wahr oder unwahr – wo kein Kläger ist, ist kein Gericht. Reputation ist alles im neuen Netz, und namentlich im gigantischen Binnenmarkt USA setzen zwielichtige Händler deshalb unzählige Webshops auf und erteilen sich kreuz und quer hervorragende Noten.

Oder sie bezahlen ein PR-Pärchen, das quer durch die USA trampt, auf den Parkplätzen eines Grossverteilers übernachtet und dabei bloggt, was das Zeug hält, immer wieder die Freundlichkeit Supermarktkette und ihrer Angestellten lobend, bis jemand nachweist, dass die beiden genau dafür bezahlt werden.

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Ein Blick auf die technischen Spezifikationen von OpenSocial

Gestern war die URL http://code.google.com/apis/opensocial/ wohl diejenige 404 (Seite nicht gefunden)-Meldung im Netz, die am häufigsten willentlich aufgerufen wurde. Nach dem Durchsickern auf Techcrunch erschütterte die Meldung am Dienstag nämlich wie eine Bombe die gesamte Web-2.0-Szene. Die Facebook-Dominanz schien plötzlich doch nicht mehr so dauerhaft zu sein wie angenommen, besonders als bekannt wurde, dass eine Reihe namhafter Seiten wie MySpace, Orkut oder XING bei OpenSocial dabei sein werden.

Seit heute morgen präsentiert Google nun statt besagter 404-Meldung eine umfangreiche Dokumentation zu seinem neuestem Wurf, samt nützlicher Hintergrundinfos und anschaulicher Beispiele. Hier eine kurze Zusammenfassung. » weiterlesen

OpenSocial offiziell gestartet – mit MySpace! Aber worum geht es Google eigentlich?

AKTUALISIERT

OpenSocial, Googles Initiative zur Bereitstellung verschiedener Schnittstellen, die die Entwicklung externer Applikationen für eine große Zahl sozialer Netzwerke und Web-2.0-Dienste ermöglicht, ist jetzt offiziell gestartet. Überraschenderweise gehören auch das weltweit nutzerstärkste Social Network MySpace sowie das besonders in Großbritannien angesagte Bebo zum Kreis der OpenSocial-Partner. Damit erscheint das Vorhaben, welches am Mittwoch ohne die Teilnahme von MySpace und Bebo bekannt wurde, noch bedeutsamer, als dies vor zwei Tagen der Fall war. Laut Google hat man ein Jahr lang hinter verschlossenen Türen an OpenSocial gearbeitet. Auch die Partizipation von Xing steht mittlerweile fest. Xings CEO Lars Hinrichs meldete sich bereits gestern im openBLOG mit der Bestätigung zu Wort. » weiterlesen