Downtime von 16.00 bis 16.15 UhrBlogwerk-Blogs voraussichtlich 15 Minuten lang offline

Wir rüsten unseren Server mit mehr RAM auf. Dazu wird er voraussichtlich von 16.00 bis 16.15 Uhr heruntergefahren.

Alle Blogs (neuerdings.com, medienlese.com, imgriff.com, fokussiert.com, fraulich.com und die anderen vier, Ihr wisst schon) sind während dieser Zeit nicht erreichbar.

Danke für Euer Verständnis.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Startup des Jahres 2007 – E-Commerce schlägt Web 2.0

mymueslimymuesli hat die von deutsche-startups organisierte Wahl zum Startup des Jahres gewonnen. Die aus 24 Web- und Startup-Experten bestehende Jury hat Konzepte, Geschäftsmodelle und die bisherige Entwicklung von zehn durch die Leser nominierte Web-Startups aus Deutschland unter die Lupe genommen. Neben mymuesli gehörten Bab.la, Brands4Friends, Guut.de, hiClip, Luupo, Netmoms, Platinnetz, Smava und Verwandt.de zu den Nominierten. Die Idee und Umsetzung von mymuesli überzeugte 11 der 24 Jurymitglieder, die für das von Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock gegründete Unternehmen stimmten. mymuesli ist ein Onlineshop, in dem man aus einer Vielzahl von Zutaten ein individuelles Müsli mischen und bestellen kann. » weiterlesen

Laufen “Schwarzsurfer” Gefahr, ihren PC abgeben zu müssen?

Säumigen Zahlern droht die Gebühreneinzugszentrale der deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) mitunter mit dem Austausch des teuren, neuen Plasmabildschirms gegen ein Uralt-Schwarzweiß-Gerät. Aus welchem Museum dieses stammen könnte, wäre zugegeben interessant zu wissen.

GEZ-Mahnschreiben
Eines jener Schreiben, das die GEZ TV-Gebühren-Nichtzahlern zukommen lässt: “Es könnte sein, dass Sie bald nur noch Schwarz-Weiß fernsehen!”. Ist der PC-Farbmonitor auch in Gefahr?

Fernsehen war gestern, heute ist Premiere medienlese.com. Muss man angesichts der Gebühr auf “neuartige Rundfunkgeräte”, sprich PCs, als Blogleser oder gar -schreiber, der seine dafür nun fällige Rundfunkgebühr nicht gezahlt hat, nun etwa auch mit der Pfändung des Computers rechnen? Schließlich wird oft geraten, die neue “Internetgebühr” nach “Anmeldung” der Computer unter Protest nicht zu zahlen. Etwas, was natürlich den Kölner Gebühreneinzugsapparat in voller Härte auf den Plan ruft.

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construktiv startet Beam It Up Scotty – simpel und doch innovativ

Beam It Up ScottyManchmal sind es gerade die einfachen Dienste, die überzeugen. Mit Beam It Up Scotty hat construktiv, das Unternehmen hinter Mister Wong und zahlreichen anderen Webangeboten, einen neuen, äußert simplen Service gestartet, mit dem man Bilder, Songs, Videos und Office-Dateien in drei Schritten an ein beliebiges Handy schicken kann. Dazu wählt man im ersten Schritt die entsprechende Datei aus und lädt sie bei Beam It Up Scotty hoch. Anschließend kann man auf Wunsch eine handygerechte Kompression der Datei erstellen. Im dritten Schritt gibt man die Handynummer des Empfangsgerätes an, auf dem die Datei gespeichert werden soll (funktioniert auch mit ausländischen Nummern). Um Spam zu vermeiden, muss eine zum ersten mal angegebene Handynummer per Mail verifiziert werden. Ist das erledigt, erhält der Empfänger eine SMS mit dem Downloadlink zur Datei. » weiterlesen

Fernsehtipp Wallraff ruft an

Er nervt wieder: Günter Wallraff hat verdeckt in zwielichtigen Callcentern gearbeitet und die ganze Misere aufgeschrieben. Heute Abend zeigt das ZDF Wallraffs Dokumentation, in der Insider zu Wort kommen.

Günter Wallraff
Günter Wallraff redet mit Insidern, Opfer und Tätern (Bild: Keystone)

Im Mai kam nicht nur das Zeit-Magazin Leben zurück, sondern auch Günter Wallraff mit einer ausführlichen Recherche über das Wesen und Unwesen der Call-Center. “Es scheint, als seien Callcenter die Bergwerke der Neuzeit: Zigtausende arbeiten im Verborgenen, werden unsichtbar – und ihre Arbeitsbedingungen auch” (Zeit-Magazin Leben, 24.5.2007). Die Enthüllungs-Story gibt es nicht länger nur auf Papier, sondern jetzt auch als Dokumentarfilm: Bei Anruf Abzocke läuft heute im ZDF.

Der Film von Günter Wallraff und Pagonis Pagonakis zeigt mit verdeckter Kamera gemachte Aufnahmen von internen Schulungen der Telefon-Operateure, zu Wort kommen die abgezockten Opfer und die Billiglöhner am Telefon – “ein schöner Coup”, findet Thomas Gehringer auf DerWesten.


Bei Anruf Abzocke, ZDF, Dienstagabend, 21 Uhr, 45 Minuten

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Vakant:
Boulevard-Blatt in der Schweiz

Herr Döpfner, aufgepasst: In der Deutschschweiz ist Platz frei für eine neue Zeitung. Es geht dabei nicht um irgendeine Nische, sondern um die Position als grösstes Boulevardblatt. Denn der Blick, der diese Position bisher innehatte, wird sich in den nächsten Monaten verabschieden vom Boulevard, wie man ihn seit Jahrzehnten kennt und wie er in vielen Ländern erfolgreich ist.

Der Blick will hintergrundlastig werden, magazinig, ein Bund mit langen Geschichten. Das geschieht, weil man sich abgrenzen möchte von den in der Schweiz grassierenden Gratiszeitungen. Denn viele fragen sich, was denn genau der Mehrwert ist, den der Blick liefert. Zurecht, denn auch wenn in der Hauptredaktion rund 70, beim Sportteil gegen 50 Leute sitzen, merkt man das dem Blatt nur teilweise an. Es sind zwar journalistische Stories im Blatt, aber die sind oft dröge und noch öfters völlig an den Leserwünschen vorbei. Blick wirkt wie eine Zeitung von 50jährigen für 80jährige.

blick online 1

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OPENhulu macht Beta-Videoportal hulu öffentlich

huluVor einigen Wochen haben die US-Medienkonzerne NBC und FOX ihren lange angekündigten Video-on-Demand-Dienst hulu an den Start gebracht. Schnell schlug der einstige Hohn vieler US-Blogger über die lange Wartezeit und das vermeintlich zu späte Lancieren eines YouTube-Konkurrenten in Anerkennung und Lob um: hulu ist nämlich gar kein YouTube-Klon sondern bietet unzählige aktuelle US-Serien und -Shows kostenlos, werbefinanziert und über eine richtig ansehnliche und leicht zu navigierende Oberfläche. Das Problem: Eine Registrierung ist derzeit nur auf Einladung möglich, und diese sind rar und werden sehr restriktiv verteilt. NBC und FOX haben angekündigt, den Status der geschlossenen Beta-Phase auch erst einmal beizubehalten, um das Angebot ausgiebig testen und verbessern zu können. » weiterlesen

Unternehmerfreundliche Journis

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Das ist Sacha Wigdorovits, Jungunternehmer im Bereich Gratiszeitungen. Fast eine halbe Stunde darf er sich im CASH-Talk von Moderator Hannes Britschgi ausfragen lassen zu seinem Produkt .ch. Was auch immer Wigdorovits erzählt – Britschgi ordnet es ein als die Aussagen eines gewieften, doch potentiell verdächtigen Verkäufers. Mich erinnert das stark an diesen Artikel in der Sonntagszeitung, kurz nach der Gründung von Blogwerk.

Das gesamte Gespräch (26:32 Minuten, nur schweizerdeutsch) kann auf cash.ch angesehen werden. Cash.ch ist übrigens die Website der Gratiszeitung Cash Daily, die es zwar schon seit dem 08.09.2006 gibt, die aber kaum gelesen wird, wie eine nicht repräsentative Umfrage der Werbewoche gezeigt hat. .ch erreicht in der gleichen Umfrage schon nach einigen Monaten Marktpräsenz Platz 2.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Social Network Badoo:
nie gehört, aber über 12 Millionen Mitglieder

BadooEs gibt Seiten, deren Userzahlen man dank permanenter Präsenz in Blogs und anderen Medien höher einschätzen würde, als sie es eigentlich sind. Und dann gibt es Seiten, deren Namen man kaum oder nie hört, denen es aber trotzdem gelungen ist, eine beachtliche Nutzerschaft aufzubauen. Badoo ist so eine. Mir war dieses mehrsprachige Social Network mit Sitz in London bis vor wenigen Tagen völlig unbekannt. Nachdem Badoo aber in Googles Liste der weltweiten Suchbegriffe mit den größten Zuwachsraten im Jahr 2007 nach dem iPhone und noch vor Facebook auf dem zweiten Platz landete, war mein Bedürfnis groß, mehr über diesen Service zu erfahren. Schon auf der Startseite wird stolz auf die aktuelle Mitgliederzahl von mehr als 12,4 Millionen Menschen hingewiesen. Damit gehört der Dienst mutmaßlich zu den zehn größten sozialen Netzwerken weltweit. » weiterlesen

Ausgezählt (II/II) Unscharfe Ergebnisse

Die Einschaltquote, die am nächsten Morgen um neun Uhr zuverlässig etwas über den Erfolg oder Misserfolg einer Fernsehsendung auf dem Zuschauermarkt aussagt, gehört der Vergangenheit an. Festplatten-Rekorder und Internet-Fernsehen killen die Quote. Zweiter und vorerst letzter Teil.

T-Home Sendervielfalt
Sendervielfalt im digitalen Fernsehen (Ausschnitt T-Home)

Eine wachsende Anzahl von Fernsehsendern, meist Nischenprogramme, macht die Ergebnisse der Quotenzählung unschärfer. Schließlich werden die Ergebnisse hochgerechnet, so dass ein Haushalt stellvertretend für 6000 weitere steht. Die schiere Zahl an Fernsehsendern nimmt durch die Digitalisierung zu, für eine begrenzte Anzahl an Fernsehsendern ist die erwartbare Unschärfe bei der Messung der Quote statistisch nicht relevant. Die Zahl der potentiell empfangbaren Sender ist mit der Umstellung auf digitales Fernsehen jedoch etwa um den Faktor zehn gestiegen. Über Antenne wird digitales Fernsehen im DVB-T-Standard in Ballungsgebieten bereits gesendet, über Kabel (DVB-C) gibt es erste Anbieter, Satelliten senden schon immer digital im DVB-S-Standard. Mit der Einführung von IPTV ist die Zahl der Sender theoretisch unbegrenzt.

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