Es gibt auch tolle Google Maps Mashups

Google Maps MashupsBisher habe ich mich nicht sonderlich positiv über Mashups geäußert, die auf Googles Kartendienst Google Maps basieren. Auf den ersten Blick lassen sich derartige Seiten häufig kaum voneinander unterscheiden, da stets die Karte das zentrale Element darstellt. Außerdem bedeutet die Möglichkeit, Google Maps integrieren zu können, nicht für jedes Konzept auch, dass dies sinnvoll ist. Als eine Ausnahme stellte ich im November WhatsYourPlace vor, einen hier im Blog heiß diskutierten Service zum Erwerb und Betrieb virtueller Grundstücke, dessen Ansatz mir persönlich recht gut gefällt. Heute erweitere ich die Liste sehenswerter Google Maps Mashups um zwei Anbieter: 360 Cities und swisstrains.ch. Während 360 Cities in die Kategorie “Zeitverschwendung im positiven Sinne” fällt, zeigt swisstrains.ch, wie Web-2.0-Technologie den Alltag von Menschen ganz praktisch bereichern kann und was in Zukunft von Mashups zu erwarten ist. » weiterlesen

Eilmeldung:
Ringier ersetzt Heute mit Gratis-Blick am Abend

Wie auf der Website ringier.ch zu erfahren ist, wird der Ringier-Verlag, der morgen seine Bezahl-Boulevardzeitung Blick neu lanciert, die Gratiszeitung Heute mit einem Gratis-Blick am Abend ersetzen.

Die exklusiven News sind unter diesem Link nachzulesen:

http://www.ringier.ch/index.cfm?id=6903&detail=true

Bei den Medienmitteilungen ist noch nichts zu lesen, wahrscheinlich wird die offizielle Information erst heute abend rausgehen.

Auf der Ringier-Startseite steht:

Heute Abend ab 20.45 Uhr erfahren Sie hier alles zum neuen Blick.

(Update am 04.03.2008, 20 Uhr: nun ist die Pressemitteilung auch via den Pressemitteilungen von ringier.ch offiziell zugänglich)

Der Blick am Abend soll von der Heute-Redaktion gemacht werden – die noch neue Marke Heute scheint zu sterben. Zum Start der Fussball-Europameisterschaft, also am 07.06.2008 wird also der erste Blick am Abend erscheinen. Sowie der erste Blick, der nichts kostet. Und am Abend davor das letzte Heute.

Blick Bernhard Weissberg
Bernhard Weissberg, Chefredaktor, mit seinem neuen Blick
Bild: Keystone, Eddy Risch

Was ist davon zu halten?
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ProSieben-Club geschlossen:
Internet killed the Zuschauerclub

Bittere Nachricht für die Privatsender-Fans: Vorbei mit den Shopping-Vorteilen, dem Clubmagazin und den tollen Angeboten mit Senderlogo. ProSieben und Sat.1 machen ihre Fanclubs dicht und setzen ganz auf ihre Internet-Community.

Mancher war einst stolz darauf, zum RTL- oder ProSieben-Club zu gehören: Für eine regelmäßig erhobene Mitgliedsgebühr erfuhr man dann zuerst, welche Serien vorzeitig eingestellt oder neu gestartet werden. Und ab und zu gab es Devotionalien wie T-Shirts oder Bleistifte mit Senderlogo.

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Live von der TED (Teil 4):
TED 2008 – Die Highlights

Nach vier Tagen TED ist unser Gastblogger Reto Schnyder nicht nur geschafft, sondern auch überwältigt. Im vierten Post zur TED-Konferenz präsentiert er seine persönlichen Highlights.

RetoSchnyder at-TED

RetoSchnyder at-TED


Retos 3-Minuten auf der TED-Bühne in
Aspen (Foto: Michael Brands/Aspen Institute)

Dass TED intensiv wird, habe ich geahnt, doch nach 4 Tagen, 50 Vorträgen und 25 Side-Meetings bin ich fix und fertig. Die Vorträge waren eindrücklich bis überwältigend. Das Niveau war extrem hoch, doch ein Vortrag wird wohl keiner der Teilnehmer vergessen. Benjamin Zander, Dirigent der Boston Philharmonic hat über klassische Musik gesprochen… am Anfang jedenfalls. Sein eigentliches Thema war jedoch ?Leadership” und dies hat er
eindrücklich demonstriert. Am Ende seines Vortrages ist niemand mehr auf seinem Stuhl gesessen, alle (ja, wirklich alle und darunter auch Leute wie Al Gore) sind gestanden und haben inbrünstig ?Freude schöner Götterfunken” zu Beethovens 9er Symphonie gesungen (auf Deutsch!).

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Das völlig grundlose Facebook-Bashing

facebook_logo.gifIn letzter Zeit mehren sich Stimmen, die kritisch auf Facebook und dessen aktuelle Entwicklung blicken. Während es durchaus angebracht ist, die 15-Milliarden-Dollar-Bewertung des mittlerweile 66 Millionen aktive Nutzer zählenden Social Networks zu hinterfragen, konstruktiv auf die Datenschutzproblematik hinzuweisen und bei der Bewertung der Tauglichkeit des sozialen Netzwerks als Werbeplattform zweimal hinzuschauen, bewegt sich der Großteil der im Web publizierten Kritik im Bereich des substanzlosen und destruktiven Nörgelns. » weiterlesen

Nach Microsofts Übernahme von FAST:
Musikdienst Ezmo schließt

ezmo.gifEzmo, ein Dienst, der das Hosten und Teilen der eigenen Musiksammlung mit Freunden ermöglicht und von uns im September 2007 vorgestellt wurde, verkündet heute im Unternehmensblog die Schließung des Angebots. Als Grund werden Schwierigkeiten bei der zukünftigen Finanzierung genannt. Das Geschäftsmodell des norwegischen Services sah vor, mittelfristig Partnerschaften mit führenden Plattenlabels einzugehen und den Verkauf digitaler Songs über Ezmo zu ermöglichen. Laut Ezmos Blogeintrag war die Kooperationsbereitschaft der Musikindustrie jedoch nahe null, weshalb ein Weiterbetrieb des Services aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll sei und deshalb kein weiteres Kapital bereitgestellt werde. » weiterlesen

Livecast:
Alleskönner oder Spezialist?

Heute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertrage

ute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertragen.”

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Medienblogcharts 2/08:
KoopTech neu dabei

An jedem ersten Montag im Monat erscheinen hier die medienlese-Medienblogcharts: Die Top 50 der Medienblogs in deutscher Sprache.

Keine große Bewegung in den Medienblog-Charts: Sendungsbewusstsein und blattkritik.ch sind wieder unter den ersten 50, erstmals ist das Wissenschaftler-Projektblog KoopTech dabei – dafür sind die Zeit-Blogs vom Technorati-Radar verschwunden, Onkel Brumms Meckern, der Blogruf verschwindet, nachdem Falk Lüke schon Ende Oktober das Blog stillgelegt hatte, und das Ö-Blog ist auch nicht mit dabei. Die leichten Layout-Änderungen der Seite dürften dafür nicht verantwortlich sein, die Linkstruktur ist gleich geblieben.

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SF Börse:
Reimsalat mit Infohäppchen

Die etwa zweiminütige Sendung SF Börse hat einen Programmplatz, von dem andere Sendungen nur träumen können: Um 19:25 Uhr, Minuten, bevor sich die Zuschauer zur täglichen Tagesschau versammeln, soll das tägliche Börsengeschehen zusammengefasst werden. Gesendet werden aber nur gutgelaunte Oberflächlichkeiten.

SF Börse (Screenshot)

Patrizia Laeri, Moderatorin bei SF Börse, gemäss LinkedIn “Business Journalist” in the “Zürich Area”, kann eines wirklich gut: Sie versüsst dem müden Deutschschweizer, der müden Deutschschweizerin mit einem freundlichen Lächeln den Feierabend, die Minuten vor der Tagesschau, noch immer ein festes Ritual von vielen.
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medienlese – der Wochenrückblick

Mohammed-Karikaturen, Schaffhausen-Lobbying, Weltwissen-Hauptquellen.

Schäuble will mehr Mohammed-Karikaturen“, hiess es am 27.02.2008. Doch schon einige Stunden später, am 28.02.2008, lautete der Titel “Karikaturen-Streit: Schäuble ruft nicht zum Abdruck auf“. Der Grund dafür? Die Zeit informierte die anderen Medien in einer Vorabmeldung und riss, jedenfalls gemäss Ansicht von Schäubles Pressesprecher, einen Satz aus einem längeren Streitgespräch aus dem Zusammenhang. Er nannte die Vorabmeldung der Zeit “sehr verantwortungslos”, konnte aber immerhin zugeben, dass Schäuble “im Wesentlichen” diesen Satz gesagt habe: “Eigentlich müssten jetzt alle europäischen Zeitungen diese Karikaturen abdrucken, und zwar mit der Erklärung: Wir finden sie auch miserabel, aber die Inanspruchnahme von Pressefreiheit ist kein Grund, Gewalt zu üben.”

Jörg Ziercke, Chef des deutschen Bundeskriminalamts BKA, freute sich, bald mit Online-Durchsuchungen loslegen zu können und überraschte mit Informationen über Mittel, die genutzt werden: “Einerseits arbeiten wir an eigenen Programmen. Andererseits gibt es kommerzielle Produkte, die genutzt werden könnten.”
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