Wer gewinnt die LeadAwards?

Am 5. März werden in Hamburg die LeadAwards verliehen – wir nennen unsere Favoriten für die begehrten Auszeichnungen LeadMagazin, Newcomer und WebLeader des Jahres.

Nominiert für den LeadAward
AD, 032c und Stern sind nominiert als LeadMagazin des Jahres

Stern und AD waren schon 2007 nominiert, der erste Platz ging damals an das SZ Magazin. Da die visuelle Erfrischungskur des Sterns alles andere als begeistert und das Heft nach wie vor wie ein Relikt aus längst vergagenen Zeiten wirkt, dürften sich hier eher AD und die 032C streiten. Letztere hat ein neues Layout von Mike Meiré erhalten, das für Aufsehen gesorgt hat. Die 032c sei sicherlich das stilprägendste deutsche Magazin im Ausland, sagte jüngst LeadAcademy-Vorstand Markus Peichl im Interview mit der FAS. Deswegen gewinnt Avantgarde vor langweiligem Luxus: Die 032c hat gute Chancen, LeadMagazin des Jahres zu werden.

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Discogs will weltgrößte Musikdatenbank werden und ist auf gutem Weg

Discogs

Es gibt zahlreiche Seiten, die seit vielen Jahren auf elementare Bestandteile des Web-2.0-Konzepts setzen, ohne dabei nur ansatzweise im Rampenlicht zu stehen. Die Frage-Antwort-Plattform wer-weiss-was gehört dazu, genau wie StayFriends, eine Community für ehemalige Schulfreunde. Mein Favorit in der Kategorie abseits der medialen Aufmerksamkeit agierender Webservices ist jedoch Discogs, eine von Usern gepflegte Musikdatenbank, die ich hier näher vorstellen möchte. » weiterlesen

Schweizer Fernsehen wieder im Mittelalter:
Online-Videos neu ohne Permalink

Der deutschschweizer Staatssender SF hat seine Online-Videos auf sf.tv von Real Player auf Flash umgestellt. Mit der Umstellung sind aber die Links verschwunden – es ist nun unmöglich, von einer anderen Website auf ein bestimmtes SF-Video zu weisen.

Videos Schweizer Fernsehen
Eingesperrt in der Anstalt: Links
(Bild: Screenshot sf.tv)

Einer der Gründe für den Durchbruch von YouTube ist die Möglichkeit, ein einmal eingestelltes Video auch noch Jahre später in der gleichen Form und am selben Platz zu finden. Ein anderer ist die Möglichkeit, dieses Video gleich auf der eigenen Website einzubinden.

Auf der Website des Schweizer Fernsehen geht beides nicht. Die gebührenfinanzierten Inhalte sind auf der Website eingesperrt. Machen wir doch, um zu verstehen, warum das so schlecht ist, eine Metapher.

Die Geschichte handelt im Lande Internet, in einer Zeit mit modrigen Burgen:
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RTL übernimmt 49 Prozent an wer-kennt-wen.de

WKWUnsere Meldung vom vergangenen Freitag über ein mögliches RTL-Investment beim aufstrebenden Social Network wer-kennt-wen.de bestätigt sich. Laut Handelsblatt hat RTL Interactive 49 Prozent der Anteile von wer-kennt-wen.de übernommen. Summe und Zeitpunkt des Investments werden nicht genannt. Johannes Züll, Geschäftsführer von RTL Interactive, kündigt gegenüber dem Handelsblatt an, dass wer-kennt-wen.de künftig eng mit RTL zusammenarbeiten wird. Man sei keine Beteiligungsfirma sondern wird auch aktiv die Geschäfte führen. Dem Artikel zufolge ist es wahrscheinlich, dass der RTL-Werbevermarkter IP Deutschland in Kürze mit der Vermarktung des Social Networks beginnen wird. Mehr zu wer-kennt-wen.de im Beitrag vom Freitag.

Update: Weitere Informationen zum RTL-Investment in einer aktuellen Pressemitteilung (PDF-Version, Flash-Version) von wer-kennt-wen.de

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

“World’s Best-Designed Newspapers”:
FAS gewinnt wieder

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ist wieder eine der vier weltweit am besten gestalteten Zeitungen, entschied die Jury der Society for News Design.

World?s Best Designed Newspapers
Aktuelle Ausgaben der ausgezeichneten Zeitungen

Im 29. Wettbewerb zeichnete die Jury vier Zeitungen als “World?s Best-Designed Newspapers” aus:

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Folgt nach studiVZ und schülerVZ nun meinVZ?

Bereits Ende Januar verkündete studiVZ-CEO Marcus Riecke in einem Interview mit FAZ.NET den Start eines neuen Social Networks, welches sich an alle Nicht-Studenten und Absolventen richten wird. Die nach studiVZ und schülerVZ dritte Community-Plattform aus dem Hause Holtzbrinck soll noch in diesem Quartal an den Start gehen. Den Namen der Seite wolle man aber erst zum Launch bekannt gegeben, so Riecke am Montag gegenüber sueddeutsche.de. Georg Krüger vom MAGIX Blog ließ diese Äußerung offensichtlich keine Ruhe. Er nahm sich ein wenig Zeit, spielte mögliche Namenskombinationen durch und überprüfte mit Hilfe des Domain-Whois, auf wen in Frage kommende Webadressen registriert sind. » weiterlesen

«Höschen-Träume in der Haftanstalt» Sexszenen-Trüffelschwein SPON

spon_langhans_2008-02-20.pngWer als pubertierender Junge Bücher gelesen hat, erinnert sich: Am besten waren die Sexszenen – egal worum es in dem Buch eigentlich ging und egal wie subtil sie waren. Im Prä-Web-Zeitalter war noch wenig Anregung und viel Phantasie. Wenn das Buch langweilig wurde, konnte man immer vorblättern, ob es irgendwo in Richtung Bett gehen würde. Lästig, diese ganze Handlung zwischendurch, am besten wäre es, die entscheidenden Szenen wären schon irgendwie herausgestrichen.

Hilfe naht, wenn auch etwas spät. Spiegel Online hat die Autobiografie von Rainer Langhans gelesen. Und unter dem den Liebesgrüssen aus der Lederhose kongenialen Titel «Höschen-Träume in der Haftanstalt» acht Teile gefunden, wo es um Poppen geht (stimmt am Ende gar nicht, manchmal geht es um Liebestöter wie Geld), und die natürlich als Klickstrecke auf acht Seiten verteilt.
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Warum Amazon.com wichtiger ist als Google, eBay, Facebook und und iTunes

Wie bitte? Amazon, der Online-Buchhändler? Wichtiger als diese Internet-Ikonen?

Jawohl. Amazon ist längst nicht mehr nur ein Online-Versand, sondern hat sich still und heimlich eine äusserst starke Position in ein paar sehr zukunftsträchtigen Bereichen geschaffen. Diese Firma ist eindeutig mit Abstand der innovativste der Internet-Riesen und damit in gewisser Weise wichtiger als die anderen genannten Unternehmen, obwohl die immer noch viel mehr Presse-Aufmerksamkeit kriegen.

Wichtiger als Google?

Gemeint ist hier nicht die Web-Suche, denn da ist Google unschlagbar und wird es noch lange sein. Amazon hat sich an diesem Thema mit seiner eigenen Suchmaschine A9 versucht und ist grösstenteils gescheitert.

Nein, Amazon hält heute schon ein potentiell viel wichtigeres Versprechen, das Google seit Jahren macht: Cloud Computing, die universelle und flexible Verfügbarkeit von Computing- und Speicherpower über das Internet. » weiterlesen

Spaß mit Dokumenten im Web – Dank PdfMeNot und Scribd iPaper

Adobes PDF-Format gehört für die meisten zum beruflichen und für viele auch zum privaten Internetalltag. Speziell beim Öffnen einer PDF-Datei aus dem Web werden User jedoch häufig vor eine Geduldsprobe gestellt. Selbst bei aktuellen Rechnern kommt es vor, dass sich der Browser beim Starten des Adobe Readers aufhängt oder zumindest für einige Zeit nicht ansprechbar ist. Auch die Schwerfälligkeit und Unflexibilität der desktop-basierten PDF-Reader kann für Web-2.0-Enthusiasten, die dynamische und geschmeidige Prozesse gewohnt sind, für schlechte Laune sorgen. Kaum verwunderlich, dass in der letzten Zeit eine ganze Reihe innovativer Webservices entstanden, die die Handhabung von Dokumenten im Allgemeinen und von PDF-Dateien im Speziellen verbessern wollen. Neben Issuu, einer Plattform zum Speichern und Darstellen von Magazinen im PDF-Format, verdienen hier besonders PdfMeNot und Scribds iPaper eine Erwähnung. » weiterlesen

Hit-Artikel aus der Statistik:
Die Klick-Jünger

Wird mein Text auch gut geklickt? Wie die Statistiken der Online-Portale Journalisten konditionieren.

Die Blattmacher im Internet haben mächtige Tools, die ihnen endlich genau sagen, wann welche Artikel wo ziehen – und welche Themen von den Lesern lieber liegen gelassen werden. Bei der herkömmlichen Zeitung war das bisher Bauchgefühl und wurde nur mittels teuren, aufwendigen und nicht ganz zweifelsfreien Studien exemplarisch gemessen.

Als Journalist hat man heute Daten genug bei der Hand, gewissermaßen ein deppensicheres Manual, wie man einen Hit-Artikel schreibt.

Schreibt Robert Misik auf taz.de. Die Folge von davon:

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