Cervelat und Schawinski im Tages-Anzeiger

Konsequentes Blattmachen im Tages-Anzeiger: “Ode an den Cervelat” und die Cervelatprominenz-Geschichte “Schawinski gönnt sich ein Hallenbad” (online beide nicht verfügbar) stehen auf derselben Seite 11 der heutigen Ausgabe:

Tages-Anzeiger S11 2007-10-18

Tages-Anzeiger S11 Schawinski 2007-10-18 unkenntlich

Ein Blick oder eine Schweizer Illustrierte hätten natürlich noch mehr daraus gemacht. “Schawinski: Luxusströmung am Zürichberg”, “Das Fernsehen machte mein Knie kaputt – jetzt nur noch Radio und Hallenbad” und natürlich das unvermeidliche: “Schawinskis Nachbar: Meiner ist viel grösser!”

Aber immerhin. Dass der Tages-Anzeiger die Bauausschreibungen im Tagblatt auf Promi-News scannt, ist mal ein Anfang.

Update vom 23.10.2007: Auf meine Anfrage vom 18.10.2007 hin bat mich die Tamedia heute, den zweiten Ausriss unkenntlich zu machen. pho

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

“Goopple”:
Die Zukunft des Personal Computing?

Nick Carr gehört zu einer seltenen Sorte von Fachjournalist: Er sagt oft Dinge, die eigentlich in der Luft liegen, in erfrischend klarer und direkter Art. Vor Jahren empörte sein Artikel “IT Doesn’t Matter” die IT-Prominenz, weil Carr dreisterweise behauptete, dass Informationstechnologie längst kein strategischer Heilsbringer mehr, sondern ganz normale geschäftliche Basisinfrastruktur ist. Dem würden inzwischen gar nicht mehr viele widersprechen.

Sein neuster Artikel beschäftigt sich wieder mal mit der Zukunft der Computerei. Und seine Behauptung ist ebenso interessant wie potentiell kontrovers: Google und Apple, so Carr, basteln im Hintergrund zusammen am PC der Zukunft. Auf selbigem wird (natürlich) Mac OS X laufen, er wird sehr billig ($199 oder so) und energieeffizient sein, und er wird voll in Googles gigantische Dateninfrastruktur in der “Internet-Wolke” eingebunden sein. Applikationen, Content, Softwareupdates, Backups — das alles wird automatisch aus Googles Datenwolke geliefert und wird mit dem schicken Apple-Frontend nutzbar sein.

Diese Spekulation macht natürlich gleich auf mehreren Ebenen Sinn: Dass Apple die Firma mit den derzeit besten Frontend-Fähigkeiten ist, stellt wohl spätestens seit dem iPhone kaum noch jemand in Frage. Und Googles Dominanz im Internet, ermöglicht unter anderem durch seine enorme Serverinfrastruktur, ist ebenso unbestritten. Die beiden Firmen würden sich also ideal ergänzen.

Institutionell sind sie schon längst verbunden. Google-Chef Eric Schmidt sitzt in Apples Board of Directors. Intels CEO Paul Otellini, seit Apples Umbau auf Intel-Chips der vielleicht wichtigste Partner des Mac-Herstellers, sitzt bei Google im Board. Und: Apple-Verwaltungsrat und Nobelpreis-/Oscar-/Emmy-Gewinner Al Gore ist schon lange ein wichtiger Berater (und Grossaktionär) von Google.

Bis auf die Google-Maps-Version und Youtube-Integration im iPhone war bisher die Zusammenarbeit auf Produktebene noch nicht sehr offensichtlich, aber es gibt erste Signale, dass die Firmen tatsächlich eine engere Kooperation testen. In der neusten Version von Apples Videoschnittprogramm iMovie können fertige Clips mit nur einem Mausklick auf die Videoplattform YouTube hochgeladen werden (die bekanntlich zu Google gehört), und auf Apples Webbrowser Safari ist Google die einzige vorkonfigurierte Suchmaschine. Alternativen zu diesen Voreinstellungen gibt es in beiden Programmen nicht. Ist das ein Vorgeschmack auf mehr “Goopple”-Produkte?

Eine engere Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Hardware/Software-Kombination würde strategisch enorm viel Sinn machen. Google spielt, wenn man den Gerüchten glauben darf, schon länger mit der Idee eines eigenen Betriebssystems, Billig-PCs und/oder Mobiltelefons. Der Konzern muss über das heutige werbebasierte Geschäftsmodell hinaus in anderen Gebieten wachsen, wenn er seine enorme Börsenbewertung rechtfertigen will. Mit einer Apple-Allianz würde man sich auf einen Schlag in die technisch beste und derzeit am schnellsten wachsende Produktfamilie einkaufen, statt selber bei Null anfangen zu müssen. Und Apple hat es trotz iPod-Dominanz nicht geschafft, bei Internetdiensten zu einem wichtigen Player zu werden. Eine bessere Partnerschaft als mit Google kann man sich da kaum denken. Selbst unternehmenskulturell würden Googles eher geheimniskrämerische Ingenieurskultur und Apples oft fast schon sektiererischer Produktfanatismus gut zusammenpassen. Ach ja, und beide Firmen haben natürlich einen gemeinsamen Erzfeind: Microsoft.

Wäre so ein preiswerter Google-Apple-PC mit schönem Userinterface und vollintegrierten Internetdiensten eine echte Alternative zur herrschenden Windows-Dominanz? Nun, für Konsumenten, Selbständige und Kleinunternehmen ohne Zweifel. Es gibt in diesen Segmenten schon heute kaum noch einen guten Grund, sich die unnötige Komplexität eines Windows-PCs anzutun. Ein schlüsselfertiges, hochintegriertes Produkt, das auch noch von zwei hochangesehenen Firmen hergestellt wird, würde vermutlich vielen den endgültigen Anstoss zum Wechsel geben. Etwas anders sieht es für grössere Unternehmen aus: Da ist die installierte Basis oft so gross (und schwerfällig), dass ein Plattformwechsel enorme Kosten auslösen würde. Und ausserdem haben die meisten Firmen immer noch ein (Vertrauens-)Problem damit, ihre Daten ausserhalb der Unternehmensmauern zu speichern, auch wenn das ökonomisch vermutlich schon lange mehr Sinn machen würde.

In einer Hinsicht wäre eine “Goopple”-Plattform gegenüber dem Microsoft-Status-Quo wohl kaum eine Verbesserung: Offenheit. Apple und Google sind ausgesprochen intransparent operierende Firmen, die ihre Partner öfters mal nicht gerade besonders gut behandeln. Ein Erfolg so einer Allianz wäre also vielleicht nur die Ablösung eines Monopols durch ein neues. Etwa so, wie damals beim letzten Generationenwechsel Microsoft das IBM-Quasimonopol abgelöst hat.

Startup verhilft Stempel zu neuem Ruhm – Fabian Sauter von Gleeme im Interview

GleemeGleeme bietet Nutzern die Möglichkeit, kostenlos ein Profil anzulegen und zu ihren Accounts bei anderen Web-2.0-Diensten und Instant Messengern zu verlinken. Wer will, kann den Gleeme-Taschenstempel erstehen und damit seine Gleeme ID anderen Personen auf die Hand oder den Arm stempeln. Über die Eingabe der ID auf Gleemes Website gelangt diese Person dann zum Profil des Stempelbesitzers. Ausgedacht haben sich das Konzept die drei Studenten Fabian, Florian und Marco. Fabian Sauter, einer der drei Gründer, stellt sich im Interview meinen neugierigen Fragen. » weiterlesen

Hans Leyendecker zu Journalismus und Weblogs

Hans Leyendecker, die Lichtfigur des deutschen Recherchierjournalismus, hat sich in einem Audiointerview an der Frankfurter Buchmesse überraschend für Medien-Watchblogs ausgesprochen. Grundsätzlich steht er dem Internet aber kritisch gegenüber. Er nimmt Vorverachtung wahr und “Leute, die zum Teil antidemokratisch sind”.

Hans LeyendeckerÜber Hans Leyendecker schrieben wir zuletzt, als er, so erzählte es jedenfalls Roger Schawinski, eine Kritik über dessen neues Buch schrieb, ohne es überhaupt gelesen zu haben. Aber das ist ein Detail, an den Verdiensten von Leyendecker gibt es kaum was zu kritteln.

In einem Interview am Rande der Frankfurter Buchmesse redete er fast eine halbe Stunde (Audiodatei bei boersenblatt.net, 26:54 Minuten) mit einem ungenannten Herrn vom Literaturcafé.

Ich habe die mir interessant erscheinenden Teile abgetippt und was mir besonders lesenswert erschien, gefettet geboldet dick gemacht auf auffällige Art verändert:

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Über 100 Social Networks aus Deutschland

Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2008

Mehr als jeder zweite Internetanwender aus Deutschland nutzt bisher keine Social Networks. Ein enormer Markt, auf dem sich gleichzeitig eine unüberschaubare und stetig wachsende Zahl an Anbietern tummelt. Ich habe ein wenig recherchiert und eine Liste mit 100+ Social Networks aus Deutschland erstellt. Diese ist keineswegs komplett, was schon aufgrund der schwierigen Abgrenzung zu Foren, Chats und anderen sozialen Web-2.0-Dienste mit Community-Komponenten nahezu unmöglich ist. Die Liste enthält aber die meisten bekannten und nutzerstarken Social Networks. » weiterlesen

Medienkritik mit Haaren

Beim sonnabendlichen Bummel über den örtlichen Flohmarkt stolperte ich über einen gut gefüllten Karton mit alten Ausgaben der Zeitschrift Konkret – und über das “endgültige Titelbild”.

konkret1980

Konkret am 28. August 1980: Farbbericht vom Fahrrad-Boom

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myONID:
Der logische Schritt zur Personensuchmaschine

Yasni ist nicht mehr die einzige deutsche Personensuchmaschine. myONID verkündete heute, dass die Seite noch in diesem Jahr zur “ersten deutschen Personensuchmaschine” ausgebaut werden soll. Bisher bot myONID lediglich ein Tool zum “Reputationsmanagement”, bei dem Nutzer Suchergebnisse aus dem Netz einem eigenen Profil zuordnen konnten. In meinem yasni-Review vor einigen Wochen stellte ich den Sinn eines solchen Konzeptes in Frage, da für an kritischen Personeninformationen interessierte Nutzer kein Anreiz besteht, diese bei myONID zu suchen, wo sich jeder von seiner Schokoladenseite zeigt und negative Suchergebnisse ausblendet. Yasni kombiniert das Prinzip von myONID mit einer ungefilterten Personensuchmaschine. » weiterlesen

medienlese – der Wochenrückblick

Eva Herman, Leonid Breschnew, Liebesbriefe.

Eva Herman dominierte die Woche, weil sie kurz vor Ablauf einer Talksendung verabschiedet und sozusagen herausgeschickt wurde – der Moderator wollte sich mit seinen drei Gästen unterhalten. Reaktionen gab es zuhauf – unter anderem erinnerte man sich an Jehova (1/2). Spreeblick.com analysierte Hermans Aussagen genauenstens in linguistischer Hinsicht. Und über 2500 Kommentare gingen allein auf den welt.de-Artikel “Die öffentliche Hinrichtung der Eva Herman” ein. Mehrere Blogger hielten Eva Herman schlicht für dumm: Ninja Thoughts und Stefan Niggemeier zum Beispiel. Don Dahlmann meinte, sie sei von einer ziemlich umfassenden Schlichtheit beseelt (was aber so auch nicht stimmt). Eine Bloggerin vom Focus fand ihre Thesen “so dumm, dass man an Ihre Bücher sofort mit dem Feuerzeug dran möchte. So ein bisschen anbrennen will”.

Der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, der 63jährige Hans-Werner Kilz, verlängerte für ein paar Jahre und sagte: “Wir müssen nach Wegen suchen, die Inhalte im Internet kostenpflichtig zu machen.” Jens Petersen schrieb, er kämpfe “mit dem Vorwurf, seine Redaktion genauso zu führen, wie einst Leonid Breschnew in der Endphase seiner Regierungszeit”.

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Benutzer ist nicht gleich Benutzer:
Warum Facebook nicht das nächste Google ist

Hysterie um Social-Networking-Sites im allgemeinen und Facebook im besonderen hat inzwischen wohl ihren Höhepunkt erreicht.

An einer Konferenz diese Woche im Silicon Valley liessen sich einige “Fachleute” zu ziemlich absurden Aussagen hinreissen: Facebook ist nicht $10 Mia. wert, sondern $100 Mia.! Facebook ist das neue Google! Facebooks API ist die wichtigste IT-Innovation seit der graphischen Benutzeroberfläche!

Dass das alles natürlich Blödsinn ist, versteht sich beinahe von selbst. Und doch: Als diese Woche bekannt wurde, dass Facebooks Zugriffszahlen (wie auch diejenigen von MySpace und anderen) im September deutlich gefallen sind, fanden die sonst so zynischen IT-Journalisten schnell Entschuldigungen dafür, warum das ja gar nicht sein kann. Sollte etwa das Undenkbare passiert und Social Networking, die treibende Kraft der aktuellen Bubble, an eine Wachstumsgrenze gestossen sein? Natürlich nicht. Bald einigte man sich darauf, dass es sich nur um eine saisonale Schwankung handeln kann, weil die ganzen Studis jetzt zu Semesterbeginn gerade mit anderem beschäftigt sind. Oder so. Herbstloch statt Sommerloch, lautet die Theorie.

Das ist nur ein Beispiel dafür, wie extrem unkritisch insbesondere die Fachpresse dem Social-Networking-Phänomen gegenübersteht. Sicher, MySpace, Facebook, StudiVZ und wie sie alle heissen haben beeindruckende Benutzerzahlen und immer noch ein solides Wachstum vorzuweisen. Aber was leider selten gefragt wird: Lassen sich diese Benutzerzahlen auch wirklich kommerziell umsetzen? Oder werden die Social Networks wie Skype enden, als beliebtes Massenphänomen, das aber leider kein Geld abwirft?

Schauen wir uns mal ein paar Zahlen an: Weder Facebook noch MySpace geben offizielle Umsatzzahlen bekannt, aber die derzeit glaubwürdigsten Schätzungen sind $150 Mio. Jahresumsatz für Facebook und $800 Mio. für MySpace für das Jahr 2007. Nehmen wir des weiteren die Zahl der Unique Visitors in den USA, und zwar mit dem August als angenommenen Jahresdurchschnitt (MySpace 68.4 Mio., Facebook 33.7 Mio.). Dann koennen wir wunderbar den Umsatz pro Visitor ausrechnen — eine nicht wasserdichte, aber doch sehr aussagekräftige Kennzahl. Und machen wir das doch auch mal fuer ein paar andere Internet-Schwergewichte. Die Ergebnisse sind interessant:

Umsatz (letzte 4 Quartale) pro Unique Visitor (nur USA, August 2007, gem. ComScore):
- Facebook: $4.45
- MySpace: $11.70
- CNET: $12.33
- Yahoo: $49.17
- eBay: $84.94
- Google: $104.48
- Amazon: $226.14

Nun, mir ist klar, dass ich da Äpfel mit Orangen und Bananen vergleiche, weil diese Firmen unterschiedliche Geschäftsmodelle haben, auf einem ganz anderen Punkt in ihrer Entwicklung stehen usw. Aber: Dass Facebook gerade mal 4% des Umsatzes pro Visitor von Google und gar nur 2% dessen von Amazon macht, ist schon ziemlich bemerkenswert. Und das sollte die Begeisterung um die grossartigen Benutzerzahlen doch erheblich dämpfen.

Und hier die Theorie dazu: Diese Sites leben alle von Werbung und/oder Transaktionen. Wie viel Geld man aus einem Visitor herausholen kann, entscheidet sich sehr wesentlich danach, wie nahe an einer geldwerten Transaktion der Visitor steht, wenn er die Site besucht, eine Werbeeinblendung sieht oder eine Aktion auf der Site durchführt.

Konkreter: Wer die Homepage von Amazon oder eBay aufruft, tut das vermutlich nicht zur reinen Unterhaltung, sondern in der Absicht, sich was zu kaufen. Wer auf Google nach “Digitalkamera” sucht, will vermutlich bald eine solche erwerben. Das ist also alles sehr transaktionsnahe. Hingegen: Wer auf Facebook oder MySpace eine Bannwerbung sieht, ignoriert die fast sicher und spielt lieber weiter mit seinen Online-Freunden.

Oder graphisch dargestellt:

Werbetypen 14Oct07.001

Nicht alle Werbung ist gleich. Manche Formen (wie eben Google Adwords oder ein Angebot auf einer eCommerce-Site) sind extrem transaktionsnah und darum wertvoll. Bei anderen (z.B. Werbung auf themenspezifischen Blogs oder die kontextsensitiven Google Adsense-Einblendungen auf Contentsites) steht eine Transaktion nicht im Vordergrund, könnte aber angeregt werden. Aber bei einigen (wie z.B. Bannern auf Social-Networking-Sites) hat der User eine so klar andere Absicht im Zeitpunkt der Benutzung, dass jede Werbeeinblendung mit grösster Wahrscheinlichkeit ins Leere läuft. Hinzu kommt, dass auch der Zielgruppenfokus aus Sicht der Werbetreibenen gerade bei Social-Networking-Sites ziemlich unscharf ist. Klar, man findet dort fast nur Leute, die zur berühmten “werberelevanten Zielgruppe” (14-49 Jahre) gehören, aber das ist auch schon alles.

Um fair zu sein: Die Social-Networking-Sites tun derzeit viel, um diese Situation zu verbessern. Sie experimentieren mit Werbetargeting aufgrund von Verhaltensmustern, bieten alternative Werbeformen (wie Sponsoring) an oder gehen lukrative Partnerschaften ein. Es kann gut sein, dass diese Anstrengungen zu einer erfolgreicheren “Monetarisierung” der User-Massen führen wird. Und immerhin hätten diese Sites auch eine relativ gute Ausgangslage, um ihren vielen Usern andere Leistungen zu verkaufen, die vielleicht besser kommerzialisierbar sind.

Das täuscht aber kaum darüber hinweg, dass die Social-Networking-Sites einfach durch ihre essentiellen Eigenschaften und die typischen Benutzungsmuster ihrer User an Grenzen stossen werden. Darum: Auch mit noch so vielen Usern werden Facebook oder MySpace niemals so lukrativ wie Google oder eBay werden.

Politikerzitate bewerten – eine Paradedisziplin des Web 2.0

Sich über Politiker zu beklagen, ist für viele Menschen fast ein Grundbedürfnis wie das nach Essen und Schlaf. Solange es keine funktionierende Gesellschaftsform gibt, die ohne Regierung und Politik auskommt, wird sich dies auch nicht ändern. Webseiten, die Internetnutzern die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu Politikern kund zu tun, sind damit eine ziemlich sichere Bank. Das haben Marc Fuehnen und Max Schulze aus Berlin erkannt und mit Die Politiker eine nette Web-2.0-Plattform auf die Beine gestellt, bei der User Zitate von Politikern eintragen und bewerten. » weiterlesen

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