RTL übernimmt 49 Prozent an wer-kennt-wen.de

WKWUnsere Meldung vom vergangenen Freitag über ein mögliches RTL-Investment beim aufstrebenden Social Network wer-kennt-wen.de bestätigt sich. Laut Handelsblatt hat RTL Interactive 49 Prozent der Anteile von wer-kennt-wen.de übernommen. Summe und Zeitpunkt des Investments werden nicht genannt. Johannes Züll, Geschäftsführer von RTL Interactive, kündigt gegenüber dem Handelsblatt an, dass wer-kennt-wen.de künftig eng mit RTL zusammenarbeiten wird. Man sei keine Beteiligungsfirma sondern wird auch aktiv die Geschäfte führen. Dem Artikel zufolge ist es wahrscheinlich, dass der RTL-Werbevermarkter IP Deutschland in Kürze mit der Vermarktung des Social Networks beginnen wird. Mehr zu wer-kennt-wen.de im Beitrag vom Freitag.

Update: Weitere Informationen zum RTL-Investment in einer aktuellen Pressemitteilung (PDF-Version, Flash-Version) von wer-kennt-wen.de

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

“World’s Best-Designed Newspapers”:
FAS gewinnt wieder

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ist wieder eine der vier weltweit am besten gestalteten Zeitungen, entschied die Jury der Society for News Design.

World?s Best Designed Newspapers
Aktuelle Ausgaben der ausgezeichneten Zeitungen

Im 29. Wettbewerb zeichnete die Jury vier Zeitungen als “World?s Best-Designed Newspapers” aus:

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Folgt nach studiVZ und schülerVZ nun meinVZ?

Bereits Ende Januar verkündete studiVZ-CEO Marcus Riecke in einem Interview mit FAZ.NET den Start eines neuen Social Networks, welches sich an alle Nicht-Studenten und Absolventen richten wird. Die nach studiVZ und schülerVZ dritte Community-Plattform aus dem Hause Holtzbrinck soll noch in diesem Quartal an den Start gehen. Den Namen der Seite wolle man aber erst zum Launch bekannt gegeben, so Riecke am Montag gegenüber sueddeutsche.de. Georg Krüger vom MAGIX Blog ließ diese Äußerung offensichtlich keine Ruhe. Er nahm sich ein wenig Zeit, spielte mögliche Namenskombinationen durch und überprüfte mit Hilfe des Domain-Whois, auf wen in Frage kommende Webadressen registriert sind. » weiterlesen

«Höschen-Träume in der Haftanstalt» Sexszenen-Trüffelschwein SPON

spon_langhans_2008-02-20.pngWer als pubertierender Junge Bücher gelesen hat, erinnert sich: Am besten waren die Sexszenen – egal worum es in dem Buch eigentlich ging und egal wie subtil sie waren. Im Prä-Web-Zeitalter war noch wenig Anregung und viel Phantasie. Wenn das Buch langweilig wurde, konnte man immer vorblättern, ob es irgendwo in Richtung Bett gehen würde. Lästig, diese ganze Handlung zwischendurch, am besten wäre es, die entscheidenden Szenen wären schon irgendwie herausgestrichen.

Hilfe naht, wenn auch etwas spät. Spiegel Online hat die Autobiografie von Rainer Langhans gelesen. Und unter dem den Liebesgrüssen aus der Lederhose kongenialen Titel «Höschen-Träume in der Haftanstalt» acht Teile gefunden, wo es um Poppen geht (stimmt am Ende gar nicht, manchmal geht es um Liebestöter wie Geld), und die natürlich als Klickstrecke auf acht Seiten verteilt.
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Warum Amazon.com wichtiger ist als Google, eBay, Facebook und und iTunes

Wie bitte? Amazon, der Online-Buchhändler? Wichtiger als diese Internet-Ikonen?

Jawohl. Amazon ist längst nicht mehr nur ein Online-Versand, sondern hat sich still und heimlich eine äusserst starke Position in ein paar sehr zukunftsträchtigen Bereichen geschaffen. Diese Firma ist eindeutig mit Abstand der innovativste der Internet-Riesen und damit in gewisser Weise wichtiger als die anderen genannten Unternehmen, obwohl die immer noch viel mehr Presse-Aufmerksamkeit kriegen.

Wichtiger als Google?

Gemeint ist hier nicht die Web-Suche, denn da ist Google unschlagbar und wird es noch lange sein. Amazon hat sich an diesem Thema mit seiner eigenen Suchmaschine A9 versucht und ist grösstenteils gescheitert.

Nein, Amazon hält heute schon ein potentiell viel wichtigeres Versprechen, das Google seit Jahren macht: Cloud Computing, die universelle und flexible Verfügbarkeit von Computing- und Speicherpower über das Internet. » weiterlesen

Spaß mit Dokumenten im Web – Dank PdfMeNot und Scribd iPaper

Adobes PDF-Format gehört für die meisten zum beruflichen und für viele auch zum privaten Internetalltag. Speziell beim Öffnen einer PDF-Datei aus dem Web werden User jedoch häufig vor eine Geduldsprobe gestellt. Selbst bei aktuellen Rechnern kommt es vor, dass sich der Browser beim Starten des Adobe Readers aufhängt oder zumindest für einige Zeit nicht ansprechbar ist. Auch die Schwerfälligkeit und Unflexibilität der desktop-basierten PDF-Reader kann für Web-2.0-Enthusiasten, die dynamische und geschmeidige Prozesse gewohnt sind, für schlechte Laune sorgen. Kaum verwunderlich, dass in der letzten Zeit eine ganze Reihe innovativer Webservices entstanden, die die Handhabung von Dokumenten im Allgemeinen und von PDF-Dateien im Speziellen verbessern wollen. Neben Issuu, einer Plattform zum Speichern und Darstellen von Magazinen im PDF-Format, verdienen hier besonders PdfMeNot und Scribds iPaper eine Erwähnung. » weiterlesen

Hit-Artikel aus der Statistik:
Die Klick-Jünger

Wird mein Text auch gut geklickt? Wie die Statistiken der Online-Portale Journalisten konditionieren.

Die Blattmacher im Internet haben mächtige Tools, die ihnen endlich genau sagen, wann welche Artikel wo ziehen – und welche Themen von den Lesern lieber liegen gelassen werden. Bei der herkömmlichen Zeitung war das bisher Bauchgefühl und wurde nur mittels teuren, aufwendigen und nicht ganz zweifelsfreien Studien exemplarisch gemessen.

Als Journalist hat man heute Daten genug bei der Hand, gewissermaßen ein deppensicheres Manual, wie man einen Hit-Artikel schreibt.

Schreibt Robert Misik auf taz.de. Die Folge von davon:

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Neuer Service für Journalisten:
Anonym wütend sein im Internet

Sind Sie Journalist und frustriert? AngryJournalist.com bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Ärger ins Internet zu schreiben. Und es kommt noch besser: anonym.

Aua
Das ist Zorn (Bild cc:dave_apple)

Ich glaube ja, ein Grossteil der Journalisten, die sich gegen die Möglichkeiten im Internet wenden, machen das nur, weil sie glauben, die selbst nicht zu beherrschen. Weil sie nicht wissen, wie das geht, ins Internet zu schreiben. Nun ist aber Abhilfe da. Die Website AngryJournalist.com liefert allen unterbezahlten, überarbeiteten, frustrierten, stinksauren und ignorierten professionellen Medienschaffenden die Möglichkeit, öffentlich und anonym Dampf abzulassen.

Die Frage, die zu beantworten ist, lautet: “Why are you angry today?”, “Warum bist du heute wütend?”. Wir sammeln mal einige gelungene Antworten:

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Gibt es “goldene Regeln” für den Startup-Erfolg?

In diesem Blog ging es schon ab und zu mal um die Frage, wie aus einem Startup eine erfolgreiche Firma wird. Und die bisherige Antwort war: Es gibt scheinbar keine einfachen Antworten.

Zum Glück gibt es ja aber reichlich Business-Literatur, die fertige Rezepte anbietet. Meistens preisen solche Bücher “Die 10 Regeln zum Erfolg”, die “7 Geheimnisse besonders erfolgreicher Startups” oder “15 Dinge, die High-Performance-Firmen immer tun” an. Oder so ähnlich. Das sind allerdings meistens die unseriöseren Vertreter ihrer Gattung.

Interessanter sind da schon wissenschaftlich fundierte Werke wie zum Beispiel “Good to Great” von Jim Collins. In selbigem Buch hat der Autor mit einer grossen Forschungsgruppe Dutzende von Unternehmen analysiert, um den Erfolgsgeheimnissen der Erfolgreichsten auf die Spur zu kommen. Und wie bei den weniger seriösen Büchern kommt dabei am Schluss eine Handvoll einfach verständliche Rezepte heraus. Starke, aber bescheidene Führung muss man haben, “Big Hairy Audacious Goals” und dergleichen mehr, liest man bei Collins.

Muss man sich also nur die besten und fundiertesten Bücher heraussuchen, deren “goldenen Regeln” folgen, und schon wird man erfolgreich? Wenn es nur so einfach wäre…

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Warum MySpace als Social Network versagt hat

MySpaceStellt euch Folgendes vor: Ihr erhaltet auf der Pinnwand eures frei zugänglichen studiVZ- oder Facebooks-Profils einen Eintrag von einem Freund, den ihr seit langer Zeit als Kontakt habt. Dessen Kommentar enthält neben einem die Neugier weckenden Text eine Adresse, die scheinbar zu einem anderen Nutzerprofil führt. Ihr kopiert die URL in die Adresszeile des Browsers und landet anschließend auf der Startseite von studiVZ/Facebok. Dort werdet ihr erneut zur Eingabe eures Passworts aufgefordert. Spätestens da erkennt ihr, dass etwas nicht stimmt. Ihr überprüft die Adresse, die euch euer Freund geschickt hat, und stellt fest, dass diese auf einen Server in China verweist. Euch wird klar, dass es sich um eine klassische Phishing-Seite handelt, die es darauf anlegt, an eure Zugangsdaten zu gelangen. Ihr schreibt eurem Freund eine Mail und stellt ihn zur Rede. Seine Antwort: Er hat diesen Eintrag gar nicht auf eurer Pinnwand hinterlassen. » weiterlesen

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