Im Test:
FIRST

Das neue österreichische Society-Magazin FIRST will ein luxuriöses Hochglanzprodukt für anspruchsvolle LeserInnen sein. Trügt der Schein oder hält die glänzende Oberfläche, was sie verspricht?

First Cover

Im Test: Ausgabe 2/2008 vom Februar.

Allgemeiner Eindruck

Magazine wollen etwas besonderes sein. Die Kunst des Zeitschriftenmachens liegt darin, jenen besonderen Zugang zum Thema zu finden, der zum Lesen animiert, obwohl man eigentlich schon über das Thema Bescheid weiß – durch Internet, Zeitung, Radio oder TV. Das österreichische Personality-Magazin FIRST lockt am Zeitschriftenständer mit edlem, teurem Hochglanz – von der Titelseite bis zum Schluss. Glanz und Glamour ist das Programm, das man von FIRST erwartet und das auch eingehalten wird. Doch wie steht es um Ästhetik, Stil und Tiefgang?
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Jetzt geht’s los! Deutsches Facebook ist online

facebook_logo.gifBesser und aufregender hätte es kaum kommen können: Zwei Tage nach dem mit großem Medienecho begleiteten Start von studiVZs drittem Social Network meinVZ hat Facebook in der vergangenen Nacht seine lange erwartete deutschsprachige Version ins Netz gestellt. Während beim Aufrufen von http://facebook.de noch eine Wartungsmeldung erscheint, leitet www.facebook.de direkt auf die deutsche Facebook-Variante. Alternativ gelangt man auch über die .com-Domain und eine anschließende Sprachauswahl oben rechts zu Facebook Deutschland. Unter Umständen kann es passieren, dass nach dem Einloggen trotzdem alles auf Englisch erscheint. In diesem Fall kann unter “Account” > “Language” dauerhaft auf Deutsch umgestellt werden. » weiterlesen

Kai und die Kamera

Stefan Aust sagt nichts ohne seinen Anwalt, Jörg Pilawa ist der neue Moderationsroboter der ARD – und Bild-Chefredakteur Kai Diekmann schießt bei den Paparazzi zurück.

Vor seiner Linse: Ole von Beust, Michael Naumann, Jörg Pilawa, Hubertus Meyer-Burckhardt, Barbara Schöneberger und Gastgeber Thomas Middelhoff:

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Live von der TED (Teil 3):
Ratlosigkeit in der “Blogger’s Alley”

Vier Empfehlungen: Im dritten Beitrag zur TED-Konferenz berichtet Gastblogger Reto Schnyder von den bisher besten Talks aus Sicht anderer TED-Besucher.

TEDAspen-Main Hall

TEDAspen-Main Hall


Die Main-Hall des TED-Ablegers in Aspen (Foto: Reto Schnyder)

Als ich mit Peter über diesen Gastblog gemailt habe, war ich ziemlich optimistisch, dass ich einen guten Text als Tagesrückblick schreiben kann. Inzwischen muss ich sagen, dass es für mich unmöglich ist auf einigen Zeilen zu beschreiben was ich hier erlebe. Ich war mir bis vor kurzen nicht sicher, ob die Feedbacks auf der TED-Homepage nur ein Hype sind. Nach zwei Tagen kann ich so gut wie jede dieser Aussagen unterschreiben. Ich habe noch nie etwas inspirierenderes und faszinierenderes erlebt als die Teilnehmer, die Talks und Stimmung von TED.

Anstelle eines Tagesrückblicks darum an dieser Stelle die inspirierendsten TED-Talks aus Sicht von einigen Konferenzteilnehmern:

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RTL bewertet wer-kennt-wen.de mit rund zehn Millionen Euro

WKWVor gut einer Woche gab das aufstrebende Social Network wer-kennt-wen.der die Übernahme von 49 Prozent der Anteile durch RTL Interactive bekannt. Einige Tage zuvor erhielten wir eine anonyme Mail, die auf die RTL-Beteiligung hinwies, welche demnach bereits Ende vergangenen Jahres unterzeichnet wurde. Unklarheit herrschte bisher über die Höhe des Investments. Wie mir aus einer gut informierten Quelle zugetragen wurde, liegt RTLs Gesamtbewertung des mittlerweile 1,5 Millionen registrierte Nutzer zählenden sozialen Netzwerks offenbar im Bereich von zehn bis elf Millionen Euro. Während RTL für die ersten 49 Prozent den Informationen nach einen geringen einstelligen Millionenbetrag auf den Tisch gelegt hat, besitzt das Kölner Medienhaus die Option, den Dienst innerhalb von sechs Monaten komplett zu übernehmen – für weitere neun Millionen Euro, sofern bestimmte Ziele (Mitgliederzahl, Seitenaufrufe) erreicht werden. » weiterlesen

NZZ Online:
Abschwung nach Relaunch

Bei Online-Medien entscheiden Unique Clients, Visits und Page Impressions über Werbeaufträge. Mit sogenannten Relaunches wird versucht, die Benutzerzahlen zu steigern – eine Aktion, die, wie das Beispiel NZZ Online zeigt, nicht selten kontraproduktiv ist.

Als Beispiel für die These, dass ein teurer Relaunch auch zu einem Besucherrückgang führen kann, könnte man die Website von NZZ Online anführen. Uns gefiel der Relaunch Anfang Juli 2007 nicht und auch viele Leser reagierten kritisch darauf. Nun gut, Menschen sind Gewohnheitstiere und die meisten von ihnen reagieren auf jede Veränderung zuerst mal negativ. Sieht man aber die Benutzerzahlen an, dann kann man tatsächlich einen Abschwung bei den Benutzerzahlen erkennen, der erst gegen Ende 2007 wieder aufgefangen werden konnte.
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Angebliche Zugriffszahlen Bildblog:
Es werden immer weniger

Wir haben schon lange nichts mehr gelesen in den Zeitungen über die effektiv verschwindend kleinen Zugriffszahlen auf Blogs, die sie zu komplett irrelevanten und daher unzubeachtenden Medien macht. Heute ist es mal wieder so weit, ausgerechnet in der renommierten Neuen Zürcher Zeitung.

Dr. Sabine Pamperrien, selbst Bloggerin bei einem Blog, der mir bisher vor allem darum aufgefallen ist, weil ich mal während fünf Minuten herauszufinden versuchte, wie man dort einen Kommentar abgibt (ich bin gescheitert), schreibt heute in der NZZ unter dem Titel “Blogs als Seismografen“:

Wenn vor zwei Jahren im deutschen Wahlkampf die Rede davon war, dass die Blogosphäre sich im Entwicklungszustand des Kleinkinds beim Zahnwechsel befinde, so hat sich daran bis heute nicht viel geändert. Selbst das deutsche Top-Blog schlechthin, Bildblog.de, verzeichnet gerade einmal etwa 20 000 Zugriffe im Monat.

Zugriffszahlen Bildblog
Bild: Screenshot google.de
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Dopplr:
mit Unterstützung des Google Kalenders noch besser

DopplrDopplr ist ein junger Dienst aus Finnland, auf den ich schon vor zwei Monaten aufmerksam gemacht habe. Dopplr will Menschen, die viel reisen, eine einfache und effiziente Möglichkeit geben, Leute zu treffen, die ihnen (privat oder beruflich) am Herzen liegen. Der Service befindet sich auf einem guten Weg, in unserer globalisierten Welt eines der Lieblingswerkzeuge von vielbeschäftigten Personen zu werden, die sich trotz oder gerade aufgrund ständiger Orts- und Länderwechsel die Möglichkeit, mit Freunden/Bekannten/Geschäftspartnern ein Käffchen, Bier oder Glas Wein zu trinken, nicht nehmen lassen wollen. » weiterlesen

Live von der TED (Teil 2):
Grosse Frage, grossartige “Antworten”

Stephan Hawking und der “PC Guy”, Narben und echte Gehirne: Der erste Tag der TED-Konferenz aus Sicht von unserem Gastblogger Reto Schnyder.

Ted 0:05
30 Sekunden Zeit: “How’d you get that scar”

?I am blown away”, anders kann ich es einfach nicht sagen… so dass ich ganz vergessen habe Fotos von heute zu machen (darum klaue ich etwas von TED@Flickr und vom offiziellen TEDBlog für den Beitrag von heute), geschweige denn Notizen für einen ordentlichen Blog zu machen. Hier darum etwas chaotisch mein persönlicher und spontaner Rückblick:

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Die Zeitung der Zukunft:
Fünf Thesen zu «Crossmedia»

Was steckt hinter dem Buzzword «Crossmedia»? Fünf Thesen von unserem Gastautor Steffen Büffel zur crossmedialen Zukunft des Qualitätsjournalismus.

Crossmedia (©iStockphoto.com/Alex Bond)
Wer ergänzt hier eigentlich wen? (©iStockphoto.com/Alex Bond)

«Crossmedia» avanciert nach «Multimedia» und «Online-Community» zum neuen Zauberwort in der Verlagsbranche. Dabei wird aber bisweilen kaum hinterfragt, was Crossmedia im Zusammenhang mit der Zukunft der Zeitung eigentlich heißen soll. Stattdessen wird es der Einfachheit halber im Stile der Floskel «Wie wir ja alle wissen» als Binsenweisheit dargestellt, dass die Zukunft des Journalismus crossmedial sei. Deswegen fünf Thesen mit Substanz:

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