Heute starten wir bei netzwertig.com eine neue, zweiwöchentliche Serie. Für diese befragen wir erfolgreiche Gründer, CEOs von bekannten Webunternehmen und renommierte Vordenker und Visionäre des internationalen und einheimischen Technologiesektors, welches Buch sie und ihr Handeln am meisten geprägt hat. Nicht zwei, nicht vier und nicht zehn Werke, sondern nur eines. DAS eine.
Heute: Fred Wilson, Managing Partner beim bekannten New Yorker VC Union Square Ventures und der wohl aktivste seit vielen Jahren bloggende Startup-Investor im Netz.
Weches Buch hat dich und dein Handeln bislang am stärksten geprägt?
Technological Revolutions and Financial Capital: The Dynamics of Bubbles and Golden Ages; Carlota Perez; Erstveröffentlichung 2002
Link zur Website des Buchs I Amazon I Amazon (Affiliate-Link)
Warum?
“The book provides a framework for thinking about the first twenty years of the commercial Internet and also for where we are headed next.”
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Im nächsten Teil dieser Serie: Reid Hoffman, CEO von LinkedIn.
Falls ihr Vorschläge für erfahrene Personen aus der Tech-, Web- und IT-Welt habt, die wir für diese Serie befragen sollen, hinterlasst diese bitte in den Kommentaren.
Danke an @sachark für die Inspiration zu dieser Serie.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Beatguide – Events in Berlin entdecken; re:log – eine Visualisierung der re:publica; und Twittlist – eine Art Twitterverzeichnis.
Beatguide ist eine neue Plattform, die DJs, Clubbesitzer und Tanzfreudige in Berlin verbinden möchte. Einserseits kann man nach Events in den Clubs der Stadt suchen, andererseits kann man Clubs oder DJs auch folgen, um nie wieder etwas von ihnen zu verpassen. Beatguide setzt dabei auf ein ansprechendes Design und auf funktionellen Minimalismus und wirkt dabei schlüssig und insgesamt durchaus gelungen. Nett: man kann sich inline ein thematisch passendes Set der jeweiligen Veranstaltung anhören, um sich vorab schon einen akustischen Eindruck auf das zu Erwartende zu verschaffen. Beatguide gibt es als iOS-App und als Webapp. Soziale Features, ein Ticketing-System und weitere Städte sind geplant.
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Das Interesse und die Unterstützung für die deutsche Startup- und Internetwirtschaft nimmt zu. Doch ohne einen Mentalitätswechsel lassen sich die hochgesteckten Ziele der Branche nicht erreichen. Und dieser benötigt Zeit.
In den letzten Monaten ist viel passiert, was die politischen Aktivitäten zur Förderung der deutschen Internet- und Startupwirtschaft angeht. Am laufenden Band gibt es Zusammenkünfte von Spitzenpolitikern und Entrepreneuren, Wirtschafts- und Technologieminister Philipp Rösler hält sich gefühlt jede zweite Woche im Silicon Valley auf, die Rahmenbedingungen für Investitionen werden verbessert (oder zumindest anders als ursprünglich geplant nicht verschlechtert), und mit dem Bundesverband deutsche Startups existiert mittlerweile eine echte Interessenvertretung der hiesigen Jungfirmen, deren Engagement kaum zu übersehen ist. So war der Verband maßgeblich am Zustandekommen der viel beachteten Reise von 100 deutschen Startups (“German Valley Week”) in die Bay Area in der vergangenen Woche beteiligt.
Am gestrigen Donnerstag berichteten einige Teilnehmer des Trips auf einem von dem Verband organisierten Event in Berlin über ihre Eindrücke und Erlebnisse. Im Läufe der Veranstaltung kamen zahlreiche der hinlänglich bekannten Missstände des hiesigen Ökosystems zur Sprache (hier gibt es dazu eine ausführliche Liste aus dem vergangenen Jahr), die sich – so waren sich alle einig – natürlich nicht einfach mit einer gemütlichen Reise ins Valley und ein paar Grillabenden und Joggingrunden mit Minister Rösler aus dem Weg räumen lassen. Doch – und auch da schien bei den Podiumsgästen Konsens zu herrschen – ein derartiger Trip bringt nicht nur neue Kontakte und die ein oder andere Einsicht darüber, wie Dinge am oft kopierten, nie erreichten kalifornischen Technologiehotspot funktionieren – sondern dient vor allem dazu, ein anderes “Mindset” zu entwickeln. » weiterlesen
Trends
Mary Meeker hat wie jedes Jahr den Bericht zum Stand des Internets erstellt.
» 2013 Internet Trends
Kostenloskultur
Jakob Augstein, Herausgeber des Freitag, wärmt die Kostenloskulturdebatte weder besonders inspiriert noch inspirierend auf. Interessant sind aber die Kommentare. Es wäre spannend zu erfahren, ob er aus dieser Kluft der Weltwahrnehmung zwischen sich und seinen Lesern etwas lernen kann, oder ob er sie kollektiv als Netzfundamentalisten abtut.
» Schluss mit kostenlos
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Auch wenn Pinterest nicht mehr in aller Munde ist: Die Bookmarking-Plattform für Bilder wächst, gedeiht und erweist sich als Umsatzgenerator für Onlineshops. Doch mit der Monetarisierung zögert das mit 2,5 Milliarden Dollar bewertete Startup aus San Francisco.
Die Zeiten, in der die gesamte Netzwirtschaft gebannt auf das explosionsartige Wachstum der Foto-Bookmarking-Plattform Pinterest blickte, sind zwar vorbei, doch das Unternehmen aus San Francisco muss sich deshalb keine Sorgen um die eigene Existenz machen. Schon im Herbst 2012 zeichnete sich ab, dass auf den Pinterest-Hype zum Jahreswechsel 2011/2012 nicht etwa ein Einbruch der Nutzerzahlen und -aktivität folgen würde, sondern ein weiterer Anstieg. Der Dienst offenbare damals eine besondere Eignung als Trafficlieferant für E-Commerce-Angebote und Sites mit einem hohen Anteil visueller Inhalte.
Neueste Statistiken untermauern diese Qualitäten der Kalifornier. Laut einem aktuellen Bericht (PDF) lieferte Pinterest im ersten Quartal 2013 Onlinehändlern mehr Besucher als in den letzten drei Monaten 2012. Das ist beachtlich, gelten doch die Wochen vor Weihnachten als das die Hoch-Zeit des Shoppings. Nicht minder bemerkenswert: Pinterest konnte Händlern in den ersten drei Monaten dieses Jahres doppelt so viel Traffic bescheren wie Twitter, zudem lag die durchschnittliche Höhe von Einkaufen bei Nutzern, die über Pinterest zu einem Shop fanden, über der von Facebook, Twitter, LinkedIn und StumbleUpon. » weiterlesen
App.net, das Freemium-Pendant zu Twitter, setzt auf die Entwicklercommunity. Doch bisher mangelte es an “Killer-Apps”. Mit dem Social News Reader App.news ändert sich dies. Auch wenn er auf den ersten Blick nicht so aussieht.
Im Gegensatz zum heutigen Twitter dreht sich bei dessen Freemium-Kontrahenten App.net alles um die Drittanbieter-Apps. App.net-Gründer Dalton Caldwell hat sich zum Ziel gesetzt, mit allen Mitteln eine florierende Entwickler-Community zu erschaffen, die vielseitige Anwendungen rund um den noch jungen Dienst mit seinen jetzt rund 100.000 registrierten Nutzern programmiert und damit auch ein Alleinstellungsmerkmal zum großen Vorbild herausstellt. Was dem Service jedoch bisher fehlte, war eine “Killer-App”. Eine Anwendung, die Usern den Mehrwert von App.net über das simple Veröffentlichen und Lesen von Updates hinaus illustriert und für sie einen Grund darstellt, sich intensiver mit dem Twitter-Wettbewerber auseinanderzusetzen.
Mit App.news glaube ich, dass erstmals eine an das App.net-Ökosystem angeschlossene Applikation die Bezeichnung einer Killer-App verdient – zumindest aus Sicht von am Digitalgeschehen interessierten Nutzern im Besitz eines iPhones oder iPads, die bereit sind, sich nicht zu sehr vom ersten Eindruck beeinflussen zu lassen. Dieser nämlich fällt wenig positiv aus, da es sich bei App.news um ein ziemlich hässliches Stück Software handelt. Doch wer deshalb nicht gleich aufgibt, wird mit einem äußerst praktischen Newsreader belohnt, der sicherstellt, dass künftig kein Mangel an lesenswerter, abwechslungsreicher Lektüre aus der ereignisreichen Welt von Technologie und Internet mehr herrschen wird. » weiterlesen
Der Blogger und Journalist Daniel Höly möchte mit Hilfe der Crowd ein alle drei Monate erscheinendes Printmagazin für Digital Natives auf den Markt bringen. Was nach ökonomischem Selbstmord klingt, kann zumindest kurzfristig funktionieren.
Wenn ein junger Mensch mit Idealen und Leidenschaft ein schwieriges Projekt verwirklichen möchte, dann ist es kein guter Stil, dieses Vorhaben zu kritisieren. Mit diesem Beitrag mache ich zwar genau das, allerdings in der Gewissheit, dass ich ihm damit bei der Realisierung seines Anliegens sogar helfe.
Wieder einmal versucht sich nämlich jemand daran, ein Printprodukt mit Bezug zur digitalen Welt auf die Beine zu stellen. Zuletzt scheiterte das Zürcher Startup Mag20 an diesem Vorhaben, und im vergangenen Jahr strich die “personalisierte Tageszeitung” Niiu die Segel, um später als iPad-App wiederaufzuerstehen. Doch der Journalist und Blogger Daniel Höly möchte dennoch das Experiment wagen, ein gedrucktes Produkt auf den Markt zu bringen, welches an eine Online-Community gekoppelt wird und dessen Inhalte zum Teil aus Abstimmungen selbiger resultieren sollen. Zielgruppe des auf den Namen Shift getauften Magazins sind netzaffine junge Erwachsene. Bei Basicthinking präsentiert der 26-jährige Initiator sein mutiges Unterfangen, für das er derzeit eine Crowdfundingkampagne durchführt (unsere redaktionelle Richtlinie schließt lediglich Berichte über Crowdinvesting-Vorhaben aus). » weiterlesen
Eine repräsentative Untersuchung zeigt: Ein Großteil der Internetnutzer in Deutschland ist nicht besorgt über die Marktstellungen der US-Webriesen. Die Ausnahme bildet Facebook.
Teile der deutschen Bevölkerung gelten als überdurchnittlich skeptisch gegenüber den großen US-amerikanischen Internetfirmen. Sie sind im europäischen Vergleich besonders zögerlich bei der Nutzung sozialer Medien, verwenden Facebook mit einem erfundenen Namen und haben ihr Haus bei Google Street View verpixeln lassen. Wie die Bundesbürger aber tatsächlich zu den Netzriesen stehen und ob es sich bei der gelegentlich zur Schau gestellten Ablehnung von Produkten oder Funktionen großer Webfirmen um ein konsequent gelebtes Verhalten handelt, haben die Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting in einer repräsentativen Befragung ermittelt. Das Ergebnis zeigt ein faszinierendes und teilweise widersprüchliches Bild darüber, wie deutsche Internetnutzer die dominante Stellung einzelner US-Onlinefirmen beurteilen. » weiterlesen
Bildplus
Endlich versteckt die Bild ihren Qualitätsjournalismus hinter einer Bezahlschranke.
“Jetzt konzentrieren wir uns zusätzlich darauf, Geschichten so zu erzählen, dass sie dem Leser auch im Netz Geld wert sind.”
» Bild-Zeitung errichtet Online-Bezahlschranke
BuzzFeed
Das Onlinemagazin und umfassende Werbenetzwerk Buzzfeed betreibt fortan für CNN einen YouTube-Kanal, um CNN auch für die jüngere Generation schmackhaft zu machen.
» BuzzFeed, CNN and YouTube Plan Online-Video Channel
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