Linkwertig:
hub:raum, Heureka, Startups, Daten

Inkubator
Spät aber doch startet auch die Telekom mit dem hub:raum einen Inkubator.

Bei hub:raum finden ambitionierte Gründerteams konkrete Unterstützung durch ein erfahrenes Team und können ihre Geschäftsideen vergleichbar einem Brutkasten weiter entwickeln und mit maximalen Erfolgsaussichten an den Markt bringen.

» hub:raum

 

Startups
Apropos Startups: auf der Heureka-Konferenz gab Sebastian Siemiatkowski angehenden Startups gute Tipps. Wichtig ist der Arbeitswille und dass man nicht jedem Trend auf TechCrunch folgt. Ein Koch verwendet ja auch nicht in einem Gericht jede mögliche Zutat.

“Würden wir jedem Trend folgen, könnten wir nie etwas von Wert liefern.”

» Arbeit, Arbeit, Arbeit

 

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Geschäftsnetzwerke:
Wie Xing und LinkedIn ideale
Konferenz-Apps werden würden

Die mobilen Apps von Xing und LinkedIn eignen sich zur schnellen Vernetzung auf Konferenzen. Was ihnen bisher fehlt, sind nachträglich durchsuchbare Angaben zu Standorten und Zeitpunkten der Kontaktaufnahme.

Wie regelmäßige netzwertig.com-Leser schon bemerkt haben mögen: Es ist Berlin Web Week und damit Konferenzzeit. In der vergangenen Woche besuchte ich die re:publica, heute und morgen halte ich mich auf der NEXT Berlin auf. Neben den Vorträgen stehen für mich bei derartigen Veranstaltungen primär die persönlichen Kontakte im Vordergrund – die man natürlich auch für später irgendwie festhalten möchte. Klar, spezialisierte Apps gibt es zu Tausenden, doch meist haben diese keine hinreichend große Marktdurchdringung, als dass sie sich im Praxiseinsatz ür das Festhalten der Kontaktdaten der aktuellen Gesprächspartner eigenen. Also landet man am Ende wieder bei der guten alten Visitenkarte oder verbindet sich direkt über die Smartphone-Apps von Xing oder LinkedIn.

In Bezug auf den mobilen, standortbasierten Kontaktaustausch mittels der zwei Geschäftsnetzwerke kam mir auf der re:publica eine Idee: Wenn ich auf einer Konferenz eine Kontaktanfrage an ein anderes Xing- oder LinkedIn-Mitglied schicke, dann ist das Risiko groß, dass ich mich in einem halben Jahr nicht mehr erinnern kann, wo ich dieser Person eigentlich begegnet bin (was zur Einordnung aber wichtig sein kann). Häufiger kommt es dagegen vor, dass ich mich Monate nach einem Event an den Vertreter von Startup XYZ entsinne, ohne dass mir der Name der Person oder des Unternehmens einfällt. Bisher zwingen mich beide Business Networks dazu, aufwendig mein Xing- bzw. LinkedIn-Adressbuch in der Hoffnung zu durchforsten, die entsprechende Person an ihrem Foto zu erkennen, und liefern mir zu den Personen in besagter Kontaktliste keinen Kontext darüber, ob ich diese auf einem Event kennengelernt habe.

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Hangouts On Air:
Google+ setzt auf
die Kraft des Bewegtbilds

Mit dem offiziellen Debüt von Hangouts On Air stößt Google in den Markt des Livestreamings von Bewegtbildern vor – und differenziert Google+ stärker von Facebook.

Wieso die Hangouts genannten Gruppen-Videochats eine Schlüsselfunktion bei Gooogles sozialem Netzwerk Google+ einnehmen, hatten wir vor einigen Wochen erläutert. Aus dem einstigen Spaßfeature wird immer mehr ein ernstzunehmendes Werkzeug, das sich in vielen unterschiedlichen Situationen einsetzen lässt. Während nach wie vor wenige Indizien dafür sprechen, dass sich der Google+-Stream zu mehr als einer (sehr engagierten Nischencommunity) entwickelt hat und Google diesen Eindruck mit bewusst uneindeutigem Zahlenmaterial auch nicht gerade entkräftet, drängen sich Hangouts in der Wahrnehmung der Nutzer weiter in den Vordergrund.

Mit dem Start von Hangouts On Air setzt sich diese Entwicklung konsequent fort. Die Funktion erlaubt es, einen öffentlichen Hangout durchzuführen, der von einer unbegrenzten Anzahl an Personen rund um den Globus angeschaut werden kann. Hangouts On Air standen im Testmodus einer sehr limitierten Anzahl an Anwendern zum Ausprobieren zur Verfügung und sollen in den kommenden Wochen für alle Nutzer mit einem Google+-Konto freigeschaltet werden – außer die in Deutschland, wo der geltende Rundfunkstaatsvertrages einen Launch verkompliziert. Auch Österreich ist offenbar ausgenommen.

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Linkwertig:
Google+, XinXii, Plazes, MyMuesli

On Air
Google Hangouts On Air sind jetzt auch für die Allgemeinheit (außer in Deutschland, siehe Kommentar und Hangouts on Air) verfügbar.

Falls ihr also etwas zu sagen habt, etwa als aufstrebender Künstler, weltweite Berühmtheit oder besorgter Bürger: Jetzt könnt ihr eure Botschaft live einem globalen Publikum verkünden.

» Google+ Hangouts On Air: broadcast your conversation to the world

 

News+
Mehr Google Plus gibt es auch in Google News, dort wird neben den Stories nun auch passendes Geplusse angezeigt.

Leider ist diese Realtime Coverage nur für die Top Storys verfügbar, bei allen anderen Nachrichten gibt es derzeit keine Möglichkeit eine solche Detail-Seite aufzurufen.

» Google News zeigt “Realtime Coverage” aus Google+-Beiträgen

 

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Intelligente Gastronomie:
Orderbird macht aus iPads Kassensysteme für Restaurants

Das Berliner Startup Orderbird hat ein auf iPads basierendes Kassensystem für Gastronomen entwickelt. Demnächst veröffentlicht es auch eine App für Gäste.

Mit Vorliebe berichten wir über Startups aus dem deutschsprachigen Raum, die mit einer innovativen Idee und einer überzeugenden Umsetzung in der Lage sind, Alltagsaspekte für eine möglichst großen Zahl an Menschen zum Positiven zu verändern – und die mit ihrem Konzept im Idealfall auch international für Furore sorgen können.

Orderbird erfüllt sämtliche dieser Kriterien. Das Berliner Startup hat ein iPad-basiertes Kassensystem für Restaurants entwickelt und damit in den letzten Monaten nicht nur 300 zahlende Gastronomiebetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz überzeugen können, sondern auch AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der über seine Investmentfirma gerade 30 Prozent an dem Unternehmen übernahm. Mit den mehr als 2,7 Millionen Euro, die durch die aktuelle Kapitalspritze in Orderbird fließen, soll das expansive Startup nun zwei Jahre lang finanziert sein. Orderbird wurde 2011 von Jakob Schreyer und Bastian Schmidtke gegründet, gewann unlängst den mit 50.000 Euro dotierten enable2start-Preis der Financial Times Deutschland und beschäftigt zur Zeit 22 Mitarbeitende.

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Talentakquisition statt Verfall:
Das heimliche Platzen
der Social-App-Blase

Die Zahl der Startups, die Nutzer miteinander vernetzen wollen, übersteigt die Nachfrage und Zeit der Anwender bei weitem. Viele Apps haben keine Zukunft. Akquisitionen, bei denen es vor allem um das Team geht, verdecken dies.

Zuverlässig quantifizierbar ist die Zahl von sozialen Netzwerken und anderen, Anwender zusammenbringenden Onlinediensten und mobilen Applikationen zwar nicht. Doch das Segment hat in den vergangen Jahren einen einzigartigen Boom erlebt, der sich durch die neuen Möglichkeiten im mobilen Web noch beschleunigte. Die Auswahl an Apps rund um das Sharing von Medieninhalten, die Interaktion mit Freunden oder das Kennenlernen von Gleichgesinnten im stationären sowie mobilen Internet ist enorm – und viel zu groß, als dass jeder Anbieter ein dauerhaftes Publikum in hinreichendem Umfang findet. Hinzukommt, dass nicht jede Idee sinnvoll erscheint. Das Gros der Social-Apps – egal ob sie dem Silicon Valley oder der hiesigen Branche entstammen – löst keine Probleme, sondern versucht, Bedürfnisse zu schaffen, wo sie zuvor nicht existierten.

Das Ergebnis ist eine regelrechte Social-App-Blase. Eine inflationäre Zahl von mit Investoren-Millionen und unrealistischen Erwartungen ausgestatteten Social-Startups stößt nicht auf die notwendige Nachfrage bei Anwendern, die erforderlich wäre, um tragfähige Geschäftsmodelle zu etablieren. Manche Angebote werden von Nutzern auch völlig ignoriert. Die Geduld und Bereitschaft der User zum Ausprobieren neuer Dienste ist heute tendentiell kleiner als in den Anfangstagen des Web 2.0, als die bunten Services zum Teilen und Kommunizieren mit anderen noch ein Novum darstellten. Facebook, Twitter, YouTube und eine Handvoll weiterer Angebote sind die festen Größen, neben denen nur begrenzter Platz für andere Spielereien ist.

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Linkwertig:
StudiVZ, Yahoo, Köpfe, Zynga,

StudiVZ
Aufatmen bei den VZ Netzwerken: Die Summe aller VZ Netzwerke hat in Deutschland noch immer mehr Unique Users als Pinterest.

Wenn wir als Social Network mit anderen Plattformen verglichen werden sollen, dann müssen die gesamten VZ Netzwerke zugrunde gelegt werden.

» VZ Netzwerke vor Pinterest

 

Yahoo
Yahoo hat bei der Auswahl der CEOs aber auch Pech. Nach der unglücklichen Regentschaft von Carol Bartz ist nun aufgeflogen, dass der neue CEO Scott Thompson seinen akademischen Titel nicht zumindest als Plagiat erarbeitet, sondern einfach nur erfunden hat.

Yahoo-Chef Scott Thompson hat nach der peinlichen Enthüllung über seinen falschen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften die Beschäftigten aufgefordert, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.

» Konzentration auf die Arbeit, nicht auf falschen Bachelor

 

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Zu unrecht stigmatisiert:
Peer-to-Peer ist besser als sein Ruf

Einst galt das Peer-to-Peer-Verfahren als Innovation, die einen effektiveren und kostenschonenderen Datenaustausch ermöglicht. Mittlerweile hängt dem Ansatz jedoch der Makel des Bösen und Illegalen an. Zeit, den Ruf von P2P wieder aufzupolieren.

Quelle: Wikimedia Commons
Quelle: Wikimedia Commons
Vor einigen Wochen sprach ich mit den Machern eines Startups, deren Technologie auf einem Peer-to-Peer-Ansatz (P2P) basiert. Statt über einen zentralen Server läuft die Kommunikation der Daten direkt zwischen den Nutzern ab. Viele bekannte Onlineservices verwenden P2P zumindest teilweise, unter anderem Skype und Spotify. Doch für manche steht P2P auch als Synonym für Piraterie und Urheberrechtsverstöße, da einschlägige Tauschbörsen und Filesharing-Konzepte (Napster, Kazaa, BitTorrent) auf dem P2P-Ansatz fußen oder dies bis zu ihrer Schließung taten.

P2P mit illegalen Aktivitäten gleichzusetzen, ist zwar vollkommen falsch. Doch der Ruf dieser innovativen, vielseitigen und effektiven Technik hat aufgrund der jahrelangen Diskreditierung des Verfahrens durch die Contentindustrie, Politiker und auch Medien erheblich gelitten – so sehr, dass die Gründer des eingangs erwähnten Startups mich fragten, ob ich in einem eventuellen Beitrag über den Service davon absehen könnte, die P2P-Funktionalität als Aufhänger anzuführen. Zu stark sei ihrer Ansicht nach die Stigmatisierung des Prinzips der direkten Kommunikation zwischen Anwendern und zu groß sei das Risiko von Assoziationen, die den Dienst zu unrecht sofort in eine zwielichtige Ecke rücken würden.

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Samstag App Fieber:
Games for the Brain, Today I Made,
ProxTube

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Games for the Brain – Denkspiele; Today I made – Pinterest für DIY; und ProxTube – ein Proxy für YouTube.

 

Kleiner Zeitverschwender fürs Wochenende: Games for the Brain ist ein Portal für Denkspiele. Neben den Klassikern wie Schach, Dame, Minesweeper, Mahjongg oder Sudoku gibt es eine ganze Palette an Spielen und Rätseln, die unsere Reaktionsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen, das logische Denken oder die räumliche Vorstellungskraft auf die Probe stellen beziehungsweise trainieren. Die meisten Spiele sind eher minimalistisch, einige davon sind aber durchaus kniffelig. Während viele andere Spielportale nur schon existierende Spiele einbetten, wurden bei Games for the Brain übrigens alle Spiele selbst programmiert.

 

 

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Automatisierte Dateiprozesse:
Wappwolf maximiert Produktivität
des Google Drive

Das österreichische Startup Wappwolf hat sein beliebtes Tool zur Automatisierung von Dateiprozessen bei Dropbox auf Google Drive ausgeweitet. Anhänger produktiven Arbeitens mit der Cloud wird es freuen.

Mit dem DropboxAutomator gelang dem aus Österreich stammenden Startup Wappwolf Anfang des Jahres nicht nur ein echter Coup sondern auch der Durchbruch nach längerer Phase des Experimentierens. Das Tool erlaubt es Nutzern, für bei dem Speicher- und Synchronisationsdienst Dropbox abgelegte Dateien automatisierte Prozesse zu definieren. So können beispielsweise Fotos verkleinert, Formate konvertiert oder Files an externe Services wie Evernote oder Amazon Kindle geschickt werden – ohne dass Anwender dazu auch nur einen Finger krumm machen müssen. Eine Million Dateien wurden von dem Dienst seit dem Debüt bearbeitet.

Und weil das Werkzug bei Anwendern so gut ankam, entschloss sich das mittlerweile zwölfköpfige Wappwolf-Team, das Niederlassungen in San Francisco und Wien betreibt, seinen Fokus künftig vollständig auf automatisierte Bearbeitungsprozesse für Dateien bei einschlägigen Cloudspeicherdiensten zu legen. Aus dem DropboxAutomator wurde in Vorbereitung der Erweiterung auf zusätzliche Storageanbieter der “WappwolfAutomator for Dropbox”. Mit dem neuen WappwolfAutomator for Google Drive erhält dieser jetzt Gesellschaft.

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