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Bloggen, Airbnb, Zattoo, Commentarist

Freiheit
Felix Schwenzel beschreibt die technischen Details, die hinter dem Redesign seines Blogs wirres.net stecken. Indirekt singt er dabei auch ein Loblied auf die Möglichkeiten und die Freiheit, die im Self-publishing stecken.

technisch begeistert mich das neue layout ziemlich doll.

» wirres.net redesign

 

Airbnb
Nachdem die Telekom in 9flats investiert hat steigt nun Springer bei Airbnb – der Mutter der Privatzimmervermittlung – ein.

Axel Springer wird damit strategischer Vermarktungspartner von Airbnb in Deutschland und “unterstützt im Zuge dessen die Marketing-Aktivitäten von Airbnb mit einem umfangreichen Media-Volumen in den zahlreichen Online- und Print-Publikationen des Unternehmens.

» Airbnb: Axel Springer steigt mit ein

 

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Der nächste Interessenkonflikt:
Wie die Facebook-Aktie
dem Tech-Journalismus schadet

Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert.

Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Vor einem Jahr beschrieb ich, wie Facebook nach einem damals schon absehbaren Börsengang eine Art neue “Volksaktie” werden könnte. Angesichts der enormen Presseaufmerksamkeit und Verwurzelung des sozialen Netzwerks im Alltag von 850 Millionen Menschen muss man davon ausgehen, dass der ein oder andere (künftige) Kleinanleger mit dem Gedanken spielt, sich mit ein paar Anteilen seines Lieblingsnetzwerks einzudecken. Zumal trotz einiger Zweifel wenigstens die theoretische Möglichkeit existiert, dass wir hier das “nächste Google” vor uns haben – mit entsprechend attraktiver Renditemöglichkeit.

Dieser Artikel der Schweizer Boulevardzeitung Blick.ch (“Kann ich auch Facebook-Aktionär werden?”) wird garantiert nicht der letzte sein, der die Facebook-Aktie als interessantes Anlageobjekt für den Durchschnittsbürger ins Spiel bringt.

Dies wiederum führt zu der Frage, wie viele Journalisten und Profi- sowie Hobby-Blogger derzeit damit liebäugeln, einige Aktien des sozialen Netzwerks in ihr Portfolio aufzunehmen – oder dafür überhaupt erst ein Depot zu eröffnen. Speziell wer über Technologiethemen schreibt und grundsätzlich positiv auf das Entwicklungspotenzial des Unternehmens blickt, wird in den nächsten Wochen und Monaten eine stetige Versuchung verspüren.

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Nicht nur wegen des Börsengangs:
2012 ist Facebooks
wichtigstes Jahr bisher

Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.

Facebook hat wie erwartet sein Börsenprospekt veröffentlicht und damit den baldigen Gang aufs New Yorker Handelsparkett offiziell gemacht. Eine interaktive Version der Unterlagen gibt es beim Wall Street Journal, eine kompakte Übersicht der wichtigsten Fakten hat PandoDaily und die größten Anteilseigner listet AllThingsD.

Der IPO wird damit in einigen Monaten erfolgen. Während ich an dieser Stelle nicht auf die Eignung des finanzwirtschaftlichen Marktumfelds eingehen werde, glaube ich wie Stephan Koß bei LinkedInsider, dass der Zeitpunkt für diesen Schritt nicht schlecht, aber auch nicht optimal ist. Denn in den letzten Monaten haben sich die Rahmenbedingungen im Social Web merklich verändert, und das nicht unmittelbar zugunsten von Facebook.

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Identitätsverifizierung:
loftville zeigt die neue Xing API
in freier Wildbahn

Noch wurde die von Xing im Dezember angekündigte Entwickler-API nicht offiziell freigegeben. Doch der Wohnungsmarktplatz loftville darf sie bereits für sein neues Mieterprofil einsetzen.

Mitte Dezember kündigte Xing den überfälligen Schritt an, eine Schnittstelle zu veröffentlichen, die es Entwicklern erlaubt, Funktionen des im deutschsprachigen Raum führenden Geschäftsnetzwerks in Drittanwendungen zu integrieren. Konkrete Details behielt das Unternehmen aus Hamburg aber noch für sich. Interessierte können seitdem auf dev.xing.com ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um rechtzeitig zum Launch der API informiert zu werden.

Am gestrigen Mittwoch präsentierte Xing einen ersten Pilotpartner, der sich die neue Schnittstelle zunutze macht und damit einen Eindruck vermittelt, welche Einsatzmöglichkeiten diese bietet. Konkret geht es dabei um den ebenfalls aus Hamburg stammenden exklusiven Marktplatz für urbane Mietwohnungen loftville, den wir im Frühjahr 2011 vorgestellt haben.

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Linkwertig:
Facebook, Heveling, Pinterest, Wunderkit

Facebook
Facebook hat seine Börsenpläne offiziell gemacht und wirbt nun um Investoren.

» Facebooks Börsengang nun offiziell

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Die Netz-Maschine
Sascha Lobo macht (in einem insgesamt lesenswerten Artikel) eine wichtige Beobachtung: die jüngsten Aussagen von Ansgar Heveling sind nicht so sehr lächerlich, sie entlarven vielmehr eine systematische Agenda.

Aber wer so große Geschütze auffährt, hat den Nachteil, die eigentlichen Ziele kaum mehr verbergen zu können.

» Verzweiflung macht aggressiv
» Der Krieg ist erklärt » weiterlesen

Facebook und Twitter:
Die Kasse klingelt ja doch

Lange galten Facebook und Twitter als typische Beispiele für Internetstartups ohne ernstzunehmende Geschäftsmodelle und Umsätze. Doch dieses Klischee entspricht nicht mehr der Realität.

Foto: Flickr/ Www.CourtneyCarmody.com, CC BY-SA 2.0
Foto: Flickr/ Www.CourtneyCarmody.com, CC BY-SA 2.0
“Web-2.0-Dienste verdienen kein Geld” – so lautete lange Zeit die Pauschalkritik von Skeptikern anfänglich ausschließlich auf Mitgliederwachstum ausgerichteter Internetunternehmen. Mittlerweile ist nicht nur die Bezeichnung “Web 2.0″ überholt, sondern auch die Aussage an sich, wie aktuelle Meldungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der zwei die Branche anführenden Unternehmen Facebook und Twitter belegen.

Rechtzeitig zur erwarteten Bekanntgabe von Facebooks Börsenplänen sind wieder einmal Angaben zu Umsatz und Gewinn des Social Networks durchgesickert. So soll Facebook 2011 3,8 Milliarden Dollar umgesetzt und einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet haben. Diese Zahlen stimmen ungefähr mit Prognosen aus dem Vorjahr überein, wobei die von Analysten für möglich gehaltene Marke von 4 Milliarden Dollar Umsatz nicht geknackt wurde.

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Zweifelhafter Ruf der deutschen Internetwirtschaft:
iversity beugt Copycat-Vorwürfen vor

Das Berliner Startup iversity hat einem US-Konkurrenten zu dessen Kapitalspritze gratuliert und nutzt die Gelegenheit, potenzielle Copycat-Vorwürfe frühzeitig zu entkräften. Der Ruf der deutschen Internetbranche als Klonfabrik erfordert derartige Maßnahmen.

Die deutsche Internetbranche hat sich in den vergangenen Jahren bekanntlich einen zweifelhaften Ruf aufgebaut, leidenschaftlich gern erfolgreiche US-Webkonzepte nachzuahmen. Das hat zur Folge, dass auch schnell hiesige Startups als Copycats abgestempelt werden, deren Macher keineswegs die Intention hatten, einen bestehenden ausländischen Dienst zu imitieren.

Prominente Beispiele hierfür sind Xing, das zwar von vielen als LinkedIn-Klon angesehen wird, aber nach Aussage eines frühen Xing-Crewmitglieds zu Beginn ohne Kenntnis über den US-Kontrahenten entwickelt wurde, sowie das Städte- und Empfehlungsportal Qype. Dessen Gründer Stephan Uhrenbacher beteuert ebenfalls, erst vom Wettbewerber Yelp erfahren zu haben, als die Entwicklung von Qype bereits in vollem Gange war.

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Linkwertig:
ACTA, FindFiles, Tablespots, Subjot

ACTA
mspro erklärt uns die Problematik mit ACTA auf sehr plakative Weise.

Eines der Ziele von ACTA ist es zum Beispiel euren Internet Service Provider dazu zu verpflichten, alles was ihr im Internet so tut genauestens zu überwachen. Und euch auch gleich zu bestrafen, falls ihr nicht spurt.

» ACTA in plain Deutsch

 

FindFiles
FindFiles – die Suchmaschine für Dokumente – ist nun in neuem Design offiziell an den Start gegangen.

» FindFiles

 

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Das Beste:
netzwertig.com im Januar 2012

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Januar 2012.

Analyse

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Samstag App Fieber

Außerdem

Aufmerksamkeitsökonomie:
Warum Google+ an seinem
eigenen Erfolg scheitert

Die Vereinigung von Google+ und Google Suche belebt erneut den Diskurs um die künftige Bedeutung dieser Plattform. Schafft Google hier eine breitere Aufmerksamkeit für soziale Technologien, oder suggeriert es lediglich eine hohe Relevanz der eigenen Plattform, ohne dass sein Netzwerk davon wirklich profitiert?

Google geht es bei der in den letzten Wochen viel diskutierten Verschmelzung seiner Suchmaschine mit dem sozialen Netzwerk Google+ nicht um eine direkte Konfrontation mit den bereits etablierten Plattformen Facebook und Twitter. Vielmehr scheint es das primäre Ziel des Unternehmens zu sein, einen Weg zu finden, mit dem sich eine neue Anwedergruppe erreichen lässt: Internetnutzer, die zwar die Suche verwenden, aber noch nicht (mit signifikanter Aktivität) in sozialen Netzwerken vertreten sind. Google betreibt durch die Verknüpfung von Suche und Netzwerk also in erster Linie Neukundengewinnung durch Zielgruppenerweiterung. Als Lockmittel dient eine erhöhte Sichtbarkeit der eigenen Person im Internet.

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