Linkwertig:
Foursquare, Windows Phone, Qwant, Qualitätsjournalismus

Foursquare
Facebook serviert laut Basic Thinking Foursquare ab.

Warum sollte Foursquare die Daten abgreifen können, die Facebook gerne hätte? Richtig, aus Sicht von Facebook gibt es dafür keinen plausiblen Grund. Und somit wird damit künftig auch Schluss gemacht.

» Facebook serviert Foursquare ab

 

Windows Phone
Ars Technica – sicher kein ausschließlicher Fanboy von Microsoft – ist von Windows Phone 8.1 ganz angetan:

» Windows Phone 8.1 review

 

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Das neue digitale Medienökosystem:
Reichweite kann jeder

Überall sprießen Medienangebote aus dem Internetboden, die innerhalb von kürzester Zeit Millionen Menschen erreichen. Dies zu bewerkstelligen, war noch nie einfacher.

SharingBislang war mir die Onlinepublikation Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) nur durch gelegentlich auftauchende Verlinkungen beim Aggregator Rivva ein Begriff – und fällt mir dort immer besonders wegen des sperrigen und mit einem Bindestrich geizenden Namens auf. Dass es sich bei dem Angebot um ein mittlerweile 15 feste Mitarbeiter beschäftigendes Medienstartup mit einer monatlichen Reichweite von zwei Millionen Lesern handelt, darüber wurde ich erst durch diese Kurzvorstellung des Elektrischen Reporters aufmerksam. DWN sehe Wirtschaft “als ein buntes Thema” und versuche, “Wirtschaft für jeden verständlich zu machen”, sagt Verlagsleiter Christoph Hermann in dem Porträt. Was er damit meint: Hysterie, Empörung und Pessimismus. So lassen sich die Inhalte der DWN am treffendsten beschreiben. Gute Neuigkeiten oder Optimismus findet man bei dem Portal grundsätzlich nicht. Trotz oder gerade deshalb sind die DWN ein absoluter und den Zahlen nach zu urteilen ernstzunehmender Newcomer. Hermann und seine Kollegen profitieren von den perfekten Voraussetzungen, die das soziale Netz für das schnelle Hochziehen von Klickraketen bietet. » weiterlesen

Streetspotr:
Mit 240.000 Nutzern und frischem Kapital auf internationalem Expansionskurs

Über zwei Jahre lang haben die Gründer des Vermittlers von Smartphone-Microjobs, Streetspotr, den Betrieb ihres Startups aus eigener Tasche finanziert. 2014 wissen sie, dass ihr Produkt funktioniert, und planen für großes Wachstum – auch international. Damit war die Zeit reif für eine Kapitalspritze.

StreetspotrSmartphone-Besitzer in mobile Arbeitskräfte zu verwandeln, die unterwegs kleine Aufträge für Firmen und Organisationen erledigen – als Dorothea Utzt, Werner Hoier und Holger Frank im Herbst 2011 die geschlossene Beta-Phase für ihren Dienst Streetspotr begannen, wusste niemand, ob eine solche Idee tatsächlich funktioniert. Auch die drei Gründer konnten sich nicht sicher sein, dass das Konzept bei Anwendern und Auftraggebern gleichermaßen ankommen würde. Ein Proof of Concept existierte nicht, und das mobile Web stand noch vor dem endgültigen Durchbruch auf breiter Front. So sah das Trio erst einmal davon ab, sich Vollzeit dem neuen Projekt zu widmen und die gemeinsam betriebene Agentur aufzugeben. Stattdessen wählten die Drei einen Bootstrapping-Ansatz: Streetspotr sollte aus eigenen Mitteln durch die Anfangsphase gebracht werden, unterstützt durch die “Querfinanzierung” mittels Umsätzen aus dem Agenturgeschäft.

“Wir, die Gründer und das ganze Team, haben auf viel verzichtet”, beschreibt Mitbegründerin Dorothea Utzt diese Phase; “nicht zuletzt auf ein marktübliches Gehalt”. Dabei mangelte es dem Startup aus Nürnberg nicht an Usern. Diese strömten in Scharen zu dem Service, angetrieben von der Vorstellung, sich während alltäglicher Erledigungen nebenbei ein paar Euro hinzuzuverdienen. Übliche standortspezifische Jobs, die heute über die Streetspotr-Apps erledigt werden können, sind Überprüfungen von Produktplatzierungen, Konkurrenzbewachungen sowie Servicetests. » weiterlesen

Linkwertig:
Privacy, Journalismus, Heartbleed, ComiXology

Post-Post-Privacy
Laut dem Spiegel verzichtet die Regierung in dieser Legislaturperiode auf ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.

Kauder und die Spitze der SPD-Fraktion verabredeten danach, dass die Koalition nur dann erneut aktiv werde, wenn die EU-Kommission eine neue Richtlinie vorlegt.

» Regierung verzichtet auf Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

 

Roboterjournalismus
Roboterjournalismus kommt endlich auch nach Deutschland.

Die deutsche Variante soll vorerst Sportberichte erstellen.

» Der Roboterjournalismus kommt nach Deutschland

 

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Samstag App Fieber:
Artist Radar, AYCA, Startupwalls

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal eine Art Künstler/Kunst-Special mit: Artist Radar – Radar für Künstler; All You Can Art – Leasing von Kunst; und Startupwalls – motivierende Wände.

 

Artist Radar ist eine App, mit der man sich einen Radar für Künstler anlegen kann. Das Prinzip dabei ist, dass man Künstler abonniert, die Formate des eigenen Interesses – Musik, Videos, eBooks, Audiobooks, Filme, TV-Serien, usw. – selektiert, und in der Folge bequem über alle Neuigkeiten, neue Veröffentlichungen oder anstehende Termine informiert wird. Alles Kaufbare kann man dann auch kaufen und natürlich kann man die eigenen Aktivitäten auch Sharen. Derzeit gibt es Artist Radar als iOS-App, eine Version für Android ist geplant.

 

 

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Crowdsourcing-Datenbank für öffentliche Drahtlosverbindungen:
Rotten Wifi erklärt miserablem WLAN den Kampf

Viele öffentliche WLAN-Zugänge enttäuschen Anwender mit ständigen Unterbrechungen und unzumutbaren Geschwindigkeiten. Die App Rotten Wifi will mit Hilfe der “Betroffenen” eine Datenbank aufbauen, die Auskunft über die Qualität von Cafe-, Hotel- und Flughafen-Drahtlosverbindungen gibt.

Rotten WifiWahrscheinlich ausnahmslos alle Leserinnen und Leser von netzwertig.com dürften es kennen, dieses frustrierende Gefühl, wenn man sich in ein öffentliches WLAN einloggt, aber kaum in der Lage ist, dieses für produktives Arbeiten oder zünftige Prokrastination zwischen zwei Terminen zu nutzen. Blogger Nico Lumma ist besonders erbost über die mangelhafte Qualität von Drahtlosnetzwerken, die von Cafés, Hotels und anderen Plätzen zwar angeboten, aber dem Anschein nach überhaupt nicht ernsthaft “gepflegt” werden. Auch die zwei Litauer Arturas Jonkus and Paulius Lazauskas machten regelmäßig schlechte Erfahrung mit instabilen WLANs im öffentlichen Raum. Sie entschlossen sich, etwas gegen diesen Missstand zu tun, und entwickelten die App Rotten Wifi. » weiterlesen

Linkwertig:
Google, Verlage, Angst, Kunst

Google
Der mit den deutschen Verhältnissen wohl nicht besonders gut vertraute Eric Schmidt appeliert an die Vernunft der Verlage.

Andere Verlage scheinen (…) leider noch immer zu glauben, dass ihre Zukunft im Ruf nach plumper Regulierung liegt

» Google fordert deutsche Verlage zur Kooperation auf

 

Google Angst
Die FAZ nimmt das zum Anlass, uns nochmal über Google aufzuklären.

Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand?

» Angst vor Google

 

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Bedrohung oder nicht:
Warum es sinnvoll ist, sich über den Niedergang des mobilen Webs Sorgen zu machen

Ist die Popularität mobiler Apps und das parallele Desinteresse für mobile Websites langfristig eine Bedrohung für das freie Internet oder nicht? Egal welche Position man in dieser Debatte vertritt, empfiehlt es sich, potenzielle Gefahren anzuerkennen. Denn ausnahmsweise haben Optimisten nichts zu gewinnen.

AppsDer bekannte Entrepreneur und Investor Chris Dixon hat mit einem Beitrag über den Niedergang des mobilen Webs im Zuge der Dominanz nativer Apps eine Debatte ausgelöst, an der sich diverse Meinungsmacher und Beobachter mal mit Zustimmung, mal Widerspruch beteiligen. Während sich die Diskussion teilweise um Semantik dreht, etwa was überhaupt als “mobiles Web” zu verstehen sei, steckt dahinter eine wichtige Frage, nämlich was passieren würde, sollte die Nutzung des Internets nur noch über von Gatekeepern kontrollierte native Applikationen erfolgen. Die aktuellen Nutzungsmuster deuten klar auf einen solchen Trend hin, dürfen allerdings nicht überbewertet werden, solange jeder Besitzer eines mobilen Geräts uneingeschränkten Zugriff auf das browserbasierte Web hat. Was die Optimisten meiner Meinung nach aber überschätzen, ist die Beständigkeit des aktuellen, eine Wahlmöglichkeit zwischen browserbasierten Websites und nativen Apps beinhaltenden Szenarios. » weiterlesen

Recruiting-Plattform Silp im Aufwind:
“Passive Stellensuchende entsprechen meist besser den Anforderungen der Unternehmen”

Die Personalgewinnung über Social Sourcing ist auf dem Vormarsch: Mit über sechs Millionen Benutzern ist das Zürcher Startup Silp gut aufgestellt und scheint eine steigende Nachfrage von Unternehmen zu befriedigen. Doch nicht nur Silp setzt auf Social Recruiting.

SilpDas sogenannte Social Recruiting – also die Personalgewinnung durch Social Media – wird in der Schweiz immer beliebter. Das konnte Silp in den vergangenen Monaten mit einigen Grossunternehmen als Kunden am Markt beweisen. Mittlerweile verzeichnet die Plattform rund sechs Millionen Benutzer, die einen Zugang zu rund 600 Millionen Kandidaten weltweit haben. Die Arbeitgeberlösung wurde im vergangenen Oktober lanciert. Die Kundenliste wächst, sagt Silp-Geschäftsführer Dominik Schmid gegenüber Startwerk. Silp arbeitet unter anderen für Kuoni, CSS Versicherungen oder das Universitätsspital Zürich. Die Nachfrage nach der Dienstleistung von Silp ist für den Geschäftsführer klar: “Unsere Kunden tun sich schwer, auf konventionellen Wegen geeignete Mitarbeiter zu finden. Sie sind überzeugt, dass ´passive Kandidaten´meist mehr ihren Anforderungen entsprechen. Deshalb suchen sie nach neuen Lösungen”, sagt Dominik Schmid.

Wie auch andere Anbieter konzentriert sich Silp auf “passive Kandidaten” – also auf die Mehrheit von qualifizierten Arbeitskräfte, die sich aber nicht aktiv um eine neue Stelle bemühen und deshalb nicht leicht zu finden sind. Passend zum Slogan des Startups: “Dein Traumjob wird dich finden”. Silp eröffnet Arbeitgebern eine neue Dimension im Rekrutierungsmarkt. Durch ein Matching werden aus über 600 Millionen Profile mit passenden Kandidaten errechnet. Neben einer semantischen Suchtechnologie werden mögliche Karrierepfade errechnet, um neue Schritte in der Laufbahn zu ermitteln.

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Soziales Reisen:
destimate fördert Begegnungen in Bus, Bahn und Flugzeug

Das Münchner Startup destimate hat eine iPhone-App veröffentlicht, mit deren Hilfe kommunikationsfreudige Menschen während Bus-, Flug- oder Zugreisen Gleichgesinnte kennenlernen können.

destimate“People Discovery” – das Kennenlernen von Menschen auf Basis standort- und interessenspezifischer Kriterien mit primär platonischen Motiven – wurde in den vergangenen Jahren von einer riesigen Zahl an Startups angegangen. Doch keines konnte sich durchsetzen. Heißt dies, dass Leute schlicht keine Lust darauf haben, mit technischen Hilfsmitteln neue Freunde zu finden, oder ist das kollektive Scheitern der Dienste in diesem Segment lediglich ein Zeichen dafür, dass noch kein Anbieter die magische Formel gefunden hat? Michael Bräu, Florian Bergmann und Peter Monien, die Gründer des Münchner Startups destimate, glauben, dass das “Wie” die entscheidende Frage darstellt, nicht das “Ob”. Ihre Antwort: People Discovery muss in einer Situation ermöglicht werden, in der die Bereitschaft zur Interaktion mit Gleichgesinnten am größten ist, nämlich während des Reisens. » weiterlesen

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