PaperC:
Der logische Schritt zum
Print-on-Demand

Martin Weigert, 8. März 2010 um 18.40 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Spannende Neuigkeiten von PaperC, einer jungen Plattform zum kostenlosen Lesen von Fachbüchern: In Kürze will der Dienst seinen Nutzern erlauben, sich Inhalte aus verschiedenen Titeln als Print-on-Demand-Buch nach Hause schicken zu lassen.

PaperC, der Leipziger/Berliner Dienst, bei dem Studenten und andere Interessierte kostenlos Fachbücher lesen können, hat nach einem guten Start im Vorjahr weiterhin einen Lauf. Erst vor wenigen Tagen verkündete das junge Unternehmen eine Kooperation mit dem renommierten O’Reilly Media Verlag, außerdem wird an der Behebung von Schwächen gearbeitet, die wir im Oktober moniert hatten, und heute flatterte bereits die nächste Neuigkeit in unseren Posteingang:

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Transparenz:
mite öffnet seine Bücher

Markus Spath, 8. März 2010 um 10.00 Uhr , 9 Kommentare Kommentare

Die Entwickler von mite öffnen ihre Bücher und veröffentlichen ihre Ein- und Ausgaben, Nutzerzahlen, Neuanmeldungen und Conversion Rates. Ein interessanter Anhaltspunkt für alle angehenden Gründer.

Der Zeiterfassungsdienst mite ist nicht nur eine der am besten designten Anwendungen aus dem deutschen Sprachraum, seine Entwicklung ist auch spannend zu beobachten. Einerseits, weil der Service regelmässig neue Features entwickelt und diese auch im Blog kompakt kommuniziert, andererseits, weil er seit Mitte 2008 ein rein kostenpflichtiges Angebot ist. Im Zeitalter der Gratismentalität, in dem es sich kaum ein Dienst leistet, nicht zumindest eine stark eingeschränkte kostenlose Version anzubieten, ein gewagtes Unterfangen.

In einem eben veröffentlichten (update) Blogeintrag macht das Unternehmen etwas für deutsche Startups noch Ungewöhnlicheres: Es lässt seine Hosen runter und veröffentlicht detaillierte Zahlen zu Neuanmeldungen, Conversion Rates, Nutzerzahlen und Ein- bzw. Ausgaben, um angehenden Gründern einen Anhaltspunkt für ihre eigene Planung zu geben. Uns hat mite vorab einen Blick auf die Zahlen gewährt:

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Linkwertig:
OStatus, YouTube, Social Media, Freeconomics

Markus Spath, 8. März 2010 um 9.00 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

OStatus
Mit OStatus formiert sich ein neues Protokoll, oder genauer ein neues Bündel bestehender Protokolle, mit dem sich verteilte soziale Netzwerke realisieren lassen. Egal welchen Dienst man selbst verwendet, man könnte auch die Status-Updates der Freunde auf anderen Diensten verfolgen und darauf reagieren.

Plattformübergreifend Echtzeitkommunikation auf Basis offener Standards… schöne neue Welt

» OStatus – the next generation of OpenMicroBlogging
» OStatus

 

YouTube
Digitaler Film dokumentiert, wie Google sukzessive das Design von YouTube assimiliert hat.

Vorbei die Zeiten, in denen YouTube bunte, unaufgeräumte Video-Seiten hatte oder der User auf Hauptnavigation und Kategorien hingewiesen wurde. Das neue Design stellt ganz klar die Suche in den Vordergrund. Zudem wird die Playlist zum Standard

» YouTube Redesign: vollends assimiliert

 

Social Media
Drew McLellan hat ein ‘Social Media Cheat Sheet’ gebastelt, das einen bequemen Überblick über die Vor- und Nachteile einiger populärer Dienste bietet.

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Samstag App Fieber:
runtastic, Tweebate, KvisMe

Markus Spath, 6. März 2010 um 14.31 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: runtastic – die eigenen Sportdaten sammeln und analysieren; Tweebate – Bundestagsdebatten diskutieren; und KvisMe – via Twitter Fragen stellen.

 

runtastic
runtastic
Der nächste Evolutionsschritt nach dem Lifestreaming könnte das sich nach verschiedenen (verstärkt impliziten) Metriken selbst quantifizierende Subjekt werden. Mit runtastic gibt es jedenfalls eine Plattform, die das Erfassen, Analysieren und Sharen der eigenen Sportdaten ermöglicht. Auf Basis der gesammelten Daten werden verschiedene Ansichten und Statistiken bzw. ein Sporttagebuch generiert. Wer z.B. seine Aktivitäten mit der frisch geschlüpften iPhone-App aufzeichnet, bekommt neben dem Streckenverlauf als Map auch ein Geschwindigkeits- und Höhenprofil generiert. Auf der Webseite können alle Aktivitäten auch auch manuell eingegeben werden.

 

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studiVZ, Facebook & die Internetbranche:
Das Dilemma mit dem
deutschen Datenschutz

Martin Weigert, 6. März 2010 um 10.50 Uhr , 31 Kommentare Kommentare

Facebook tritt den deutschen Datenschutz mit Füßen – und erzielt gerade dadurch enormes Mitgliederwachstum. studiVZ-Geschäftsführer Clemens Riedl sieht einen Wettbewerbsnachteil für deutsche Anbieter.

Facebook wächst in Deutschland ungebremst, und studiVZ steht unter Zugzwang. Clemens Riedl, Geschäftsführer der VZ-Gruppe, äußerte sich auf der Cebit zum Vorpreschen des US-Netzwerks. Für den studiVZ-Boss ist eindeutig, warum Facebook hierzulande derartige Mitgliederzuwächse verzeichnen kann: durch die Missachtung der deutschen Datenschutzgesetze.

Riedl sieht in der Tatsache, dass Facebook dem in Sachen Datenschutz sehr viel liberaleren US-Recht folgt, eine klare Benachteiligung der VZ-Netzwerke: “Deutsche Unternehmen werden durch deutsche Gesetze benachteiligt.”, so zitiert ihn das studiVZ-Watchblog VZlog. Einen Beleg dafür sieht Riedl in Facebooks aggressivem Verschicken von Einladungen an potenzielle Mitglieder. Auch das Sammeln von Daten über Nicht-Mitglieder oder die Tatsache, dass Facebook User dazu animiert, ihre Profile möglichst weit zu öffnen, was zu einer entsprechend großen Aufmerksamkeit und Außenwirkung führt, dürften ihn zu dieser Aussage veranlasst haben.

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Linkwertig:
Beteiligungen, Xing, Soziales Kapital, Jolicloud

Markus Spath, 5. März 2010 um 9.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Beteiligungen
deutsche-startups und iBusiness haben ihr Poster, das die Innereien der deutschen Beteiligungslandschaft visualisiert, aktualisiert.

» Wer gehört zu wem 2010? – Das neue Beteiligungsposter ist fertig

 

Open Social
Alexander Becker beschreibt das Ökosystem von OpenSocial-Apps auf Xing und zieht ein nüchternes Fazit:

Seit dem viel beachteten Start kamen nur drei neue Programme dazu. Die Hamburger verspielten ihren kompletten Vorsprung.

» Xing: der große App-Flop

 

Soziales Kapital
Brian Solis überträgt den Begriff des sozialen Kapitals, der vom Soziologen Pierre Bourdieu in den 80ern geprägt wurde, auf das Web und erkennt darin die wichtigste Währung im sozialen Web.

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ZEEZEE:
Musikdienst für Chart-Liebhaber

Martin Weigert, 4. März 2010 um 12.40 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

ZEEZEE ist ein neuer Download-Dienst für Freunde von Chart-Musik, der einen Weg gefunden haben will, auch ohne Label-Verträge nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen.

ZEEZEE
ZEEZEE
Ein Musikstartup zu gründen und Verträge mit Plattenfirmen und Verwertungsgesellschaften abzuschließen, ist ein aufwendiges und kostspieliges Unterfangen. Entsprechend hoch ist die Kreativität einiger Anbieter, legale Streaming- oder gar Downloadservices anzubieten, ohne sich dabei an einen Verhandlungstisch mit der Musikindustrie setzen zu müssen.

ZEEZEE, ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, geht mit seinem neuen, gleichnamigen Dienst diesen zu Beginn kostengünstigeren, aber gleichzeitig juristisch unsichereren Weg: Bei ZEEZEE können sich Nutzer nach einer Anmeldung aktuelle Chart-Songs und Alben zum Download “wünschen”. ZEEZEE durchsucht anschließend eine Reihe von Internetradios, von denen es den jeweiligen Titel aufnimmt und danach auf ZEEZEE zum direkten Herunterladen anbietet.

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Werbung SBB MobilBonus:
SMS statt Taschentuch-Knoten

Werbung, 4. März 2010 um 9.47 Uhr

Ständig den Überblick über alle Termine behalten – das ist anstrengend. Da kommt einem eine Applikation wie der neue SMS-Service von MobilBonus sehr gelegen.

MobilBonus der SBB: SMS statt Taschentuch-Knoten
MobilBonus der SBB: SMS statt Taschentuch-Knoten

Seit neustem gibt es auf MobilBonus für alle registrierten MobilBonus-User einen praktischen SMS-Service. Er erinnert automatisch daran, dass Ihr GA oder Halbtax in Kürze nicht mehr gültig ist: das erste Mal vier Wochen, das zweite Mal zwei Tage vor Ablauf Ihres Abos. Verlängern Sie Ihr Abo, schickt Ihnen MobilBonus zusätzlich eine SMS, damit Sie es rechtzeitig unterschreiben und einstecken können.

Sind Sie noch nicht registriert? Dann holen Sie das jetzt nach unter www.mobilbonus.ch – so kommen Sie überdies in den Genuss von vielen weiteren nützlichen Angeboten und Services. Unter > Mein Konto > SMS-Service aktivieren Sie den SMS-Service – selbstverständlich kostenlos.

MobilBonus, Ihr Plus zum Abo.

Linkwertig:
Rivva, PubSubHubbub, Google, Facebook

Markus Spath, 4. März 2010 um 9.00 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Rivva
Rivva wurde drei Jahre alt und Frank Westphal plaudert über die Situation und die Zukunft von Rivva.

Seit 14 Tagen hat Rivva ein Content License Agreement mit Twitter. Wäre extrem schade, sollte @rivva die Gardenhose nicht in vollem Maße ausschöpfen können.
Ich möchte Rivva gerne weiterentwickeln und weitere Server / Compute Capacity anschaffen, benötige dazu allerdings Unterstützung. Deshalb führt Rivva heute Sponsor Posts ein.

» Happy Birthday

 

WordPress
Echtzeit für WordPress: Seit gestern unterstützen alle bei WordPress.com gehosteten Blogs PubSubHubbub, mit einem Plugin lassen sich aber auch alle eigenen Installationen aufpeppen.

» PuSHPress: A PubSubHubbub Plugin For WordPress

 

Google
Google schickt das von Anfang an etwas unglücklich implementierte SearchWiki in Rente, die Suchergebnisse können dafür fortan mit Sternchen favorisiert werden.

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Linkwertig:
Vorratsdatenspeicherung, HTC, Google Chrome, Europa

Markus Spath, 3. März 2010 um 9.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass die derzeitige Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß ist.

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wird aus Sicht der Verfassungsrichter nicht gewahrt. Außerdem mangele es an einer Sicherheit für die Daten und es gebe keine konkreten Angaben, wofür die Daten gebraucht werden sollen.

» Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung
» Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. März 2010

 

Apple vs. HTC
Apple verklagt HTC, angeblich wurden von HTC 20 Patente verletzt. Engadget geht die Liste Patent für Patent durch.

» Apple vs HTC: a patent breakdown

 

Google Chrome
Die neue Beta von Google Chrome kann jetzt auch Webseiten übersetzen.

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