“Exorbitante Entwicklung”:
Statistas Expansion in die Welt nimmt Fahrt auf

2008 ging das Statistikportal Statista ins Netz. Heute ist das Unternehmen aus Hamburg, das seit 2010 schwarze Zahlen schreibt und in diesem Jahr acht bis zehn Millionen Euro Umsatz anpeilt, nicht nur im deutschen Raum eine Institution.

StatistaEs ist ein Luxus, den sich nur wenige Wachstums-Unternehmen auf Dauer leisten können: der vollständige Verzicht auf eine Marketing- und Presseabteilung. Bei dem in Hamburg ansässigen Statistikportal Statista aber hält man aktive externe Kommunikationsarbeit für nicht notwendig. Da es sich bei Statista um eines der erfolgreichsten deutschen Webunternehmen der vergangenen Jahre handelt, gibt es wenig Anlass, dieser Sicht zu widersprechen. » weiterlesen

Amazon:
Bewusster Verzicht auf Margen als Waffe gegen die Konkurrenz

Es ist Kern von Amazons Strategie, zeitweilig bewusst auf Margen zu verzichten oder gar Geld zu verlieren. Das jetzt in den USA präsentierte Kreditkarten-Lesegerät setzt diese “Tradition” fort: Es unterbietet bei den Gebühren kategorisch jeden Konkurrenten.

Amazon Local RegisterAmazon hat in den 20 Jahren seiner Existenz vieles richtig gemacht, um den heutigen Status als weltweit größter Online-Händler (außerhalb Chinas) und Internetgigant zu erreichen. Doch möchte man die Strategie bewusst auf einige wenige Elemente verkürzen, dann hat die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Services mit hauchdünnen Margen, zum Selbstkostenpreis oder unter Inkaufnahme von Verlust eine prominente Nennung verdient. Deshalb liefert des Unternehmen weiterhin Quartalszahlen, die bei jeder anderen Firma an der selben Stelle im Lebenszyklus wie Amazon als Desaster gelten würden, und die auch die Anleger des Konzerns aus Seattle zunehmend ungehalten machen. » weiterlesen

Linkwertig:
Internet, Amazon, Classroom, USB

Internet
Pew hat den 25. Geburtstag vom Internet zum Anlass für eine grundsätzliche Bestandsaufnahme genommen:

» The Web at 25 in the U.S.

 

Amazon
Amazon hat gestern das eigene Lesegerät für Kreditkarten vorgestellt. Bis 2016 beträgt die Gebühr für Transaktionen nur 1,75%.

» Amazon undercuts Square and PayPal with its own mobile card reader

 

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SIMSme:
Deutsche Post launcht Messenger – Details, Konkurrenz & Zukunft

Auch die Deutsche Post will im boomenden Messenger-Markt mitmischen. Die neue, für iOS und Android angebotene App SIMSme soll mit dem Thema Datensicherheit punkten. Schlecht macht sie das nicht.

SIMSmeWhatsApp sorgt immer wieder für kleine Skandale bezüglich seines nachlässigen Umgangs mit Sicherheitsaspekten. Als Facebook sich den Instant Messenger dann einverleibte, wurde es einigen Nutzern gar zu viel und sie wechselten, da ihre Daten ihnen nicht mehr sicher erschienen. Der Wechsel war auch nicht schwer, denn es existieren verhältnismäßig viele Alternativen. Unter anderem genügend, die verschlüsseltes, also für Geheimdienste (offiziell) nicht mitlesbares Messaging anbieten.

Allerdings bleibt ein Problem: Die kritische Masse – das, was WhatsApp trotz aller Kritik erreicht hat.

Nun möchte ein neuer Akteur mitspielen. Die Deutsche Post hat SIMSme für iOS und Android veröffentlicht.

Und alle so: “Deutsche Post?! Ernsthaft?”  » weiterlesen

TransferWise-Gründer Taavet Hinrikus im Interview:
“Banken stecken im Mindset der 80er fest”

Wenn Größen wie Richard Branson und Peter Thiel in ein Startup wie TransferWise investieren, ist klar, dass man es ernst nehmen sollte. Firmengründer Taavet Hinrikus hat mit seinem FinTech-Unternehmen viel vor und setzt auf eine Philosophie, die schon Skype zum Erfolg verhalf.

TransferWiseFinTech boomt. Eines der Startups, das in diesem Kontext häufig genannt wird, ist TransferWise. Ende vergangenen Jahres stellten wir das vom Estländer Taavet Hinrikus gegründete Unternehmen vor, das Banken in aller Welt mit einem innovativen, für Kunden kostengünstigen Modell der Auslandsüberweisung das Fürchten lehren möchte. Der Anbieter rühmt sich damit, stets den öffentlichen Devisenmittelkurs heranzuziehen und auf die sonst üblichen offensichtlichen oder versteckten Gebühren zu verzichten. Eine Milliarde Pfund, rund 1,25 Milliarden Euro, wechselten bisher über den Service ihre Besitzer. Im Interview mit netzwertig.com erklärt Hinrikus, der mittlerweile 130 Mitarbeitende an Standorten in Großbritannien und Estland beschäftigt, wie der Dienst das Interesse seiner illustren Investoren gewann, was mit Banken falsch läuft und inwieweit Bitcoin eine Bedrohung oder Chance für TransferWise darstellt.

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Slack:
Eine junge Chat-Anwendung begeistert die Startup-Branche und will hoch hinaus

Bei immer mehr Technologie-Startups in den USA sowie im deutschsprachigen Raum kommt für den internen Austausch die Kommunikations-App Slack zum Einsatz. Obwohl es sich um ein sehr junges Projekt in einem eigentlich dicht gedrängten Markt handelt.

SlackJüngst berichteten wir über den aus Österreich stammenden cloudbasierten Kommunikationsdienst für Teams, ChatGrape. Wir erwähnten in dem Text kurz den US-Konkurrenten Slack. Doch damit taten wir dem Service aus San Francisco eigentlich Unrecht. Denn während die ChatGrape-Macher noch das Ziel hegen, E-Mail in Unternehmen zu ersetzen, hat Slack dieses laut Aussage seines Gründers Stewart Butterfield in einigen Fällen bereits erreicht. Das zumindest deutet Butterfield, der einst den Fotodienstes Flickr mit schuf, in einem Interview mit The Verge an. Hört man sich in Kreisen von Technologie-Startups um, so ist dies keine Übertreibung.  » weiterlesen

Linkwertig:
Hype, Kultur, Politik, Uber

Hype Cycle
Gartner hat endlich den Hype Cycle für 2014 vorgestellt:

» Gartner’s 2014 Hype Cycle for Emerging Technologies Maps the Journey to Digital Business

 

Kommentarkultur
Die Süddeutsche Zeitung sinniert über die Qualität der Kommentare im Internet und erkennt auch Möglichkeiten zur Verbesserung. Alles was wir brauchen ist in eine neue, bessere Diskussionskultur.

Medien im Netz sind heute Restaurants, deren Qualität sich nicht nur daran bemisst, was verkauft wird, sondern auch daran, wer im Lokal sitzt und sich wie verhält.

» Debatten im Netz

 

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Nichts für narzisstisch Veranlagte:
Neue iPhone-App Sup schwimmt gegen den Strom

Die aus den USA stammende iPhone-App Sup bricht mit einer Konvention vieler Social-Sharing-Apps: Wer am Leben von Kontakten teilhaben möchte, muss dazu selbst aktiv werden. Ungefragt teilen User bei Sup nichts.

Die meisten Social-Sharing-Apps, mit denen sich hunderte Millionen Menschen rund um den Globus die Zeit vertreiben, haben eines gemeinsam: Sie sprechen die narzisstische Seite ihrer Anwender an. Egal ob Facebook, Instagram, SnapChat, EyeEm oder Taptalk: Überall publizieren Nutzer ihre Schnappschüsse in der Hoffnung, dass ihre Kontakte beziehungsweise Follower an diesen Interesse zeigen und sie mit Likes und Kommentaren belohnen. Zumindest bei Selfies ist ein besonderer Drang zur externen Bestätigung des eigenen äußeren Erscheinungsbildes ein treibendes Motiv. Psychologen sehen eine klare Verbindung zwischen der Anfertigung regelmäßiger Selbstporträts und einem Hang zum Narzissmus. » weiterlesen

Vom MP3-Sammler zum Streamer:
Wie sich mein digitaler Musikkonsum in acht Jahren komplett gewandelt hat

Wie Millionen andere war ich einst verrückt danach, MP3s herunterzuladen und meine digitalen Musiksammlung zu erweitern. Doch dann kam das Streaming und veränderte alles.

MusikIn den Jahren rund um den Milleniumwechsel hatte ich ein großes Hobby: MP3s herunterladen. In der Wohnung der Eltern gab es plötzlich eine DSL-Flatrate (mit einer nur manchmal erreichten Spitzengeschwindigkeit von 1 Mbit/s im Downstream). Tauschbörsen wie Napster und Soulseek machten den Bezug der Titel so einfach wie nie. Software-Player wie Winamp und tragbare MP3-Abspielgeräte lösten Walkman und CD-Player ab. Mein thematischer Fokus lag vor allem auf seltenen Vinyl-”Rips” aus dem Bereich der elektronischen Musik. Das hieß, dass ich schon manchmal viele Stunden mehr oder wenig geduldig darauf wartete, bis der einzige User mit dem entsprechenden Stück mal wieder online war. Unglaublich langsame Uploadgeschwindigkeiten sorgten für zusätzliche Verzögerungen. Dennoch wuchs meine MP3-Sammlung zu Beginn des neuen Jahrtausends schnell an, angetrieben auch vom Tauschen ganzer Festplatten mit Freunden sowie dem gelegentlichen Kauf von MP3s (in meinem Fall bei Beatport).
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Linkwertig:
Angst, Blogs, Buzzfeed, Yo

Tipps
deutsche-startups hat Gründer gefragt, welche Tipps sie anderen Gründern geben würden. Vor allem Angst wird kaum empfohlen.

Habt keine Angst!

» Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?

 

Blogs
Blogs sind tot: Robert Scoble – die wohl paradigmatische Spürnase für opportunistische Trends – gibt sein Blog auf und wechselt zu Facebook und Twitter.

» I’ve completely moved to social media

 

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