Interaktive Videobotschaften:
Bei Zoobe drücken sich Nutzer über 3D-Avatare aus

Die iPhone-App des Berliner Startups Zoobe erlaubt es Nutzern, animierte Videobotschaften an Freunde zu versenden, bei denen 3D-Avatare ihre eingesprochenen Worte lippensynchron wiedergeben.

ZoobeWer heutzutage noch mit einer eigenen mobilen Kommunikations-App an den Start geht, wird es nicht gerade leicht haben, sich gegen die große Zahl der bereits etablierten Anbieter im Chat- und Messengerbereich durchzusetzen. Es wäre schon ein ganz individuelles, sich stark vom Wettbewerb abhebendes Konzept erforderlich, um sich ohne millionenschwere Werbekampagnen überhaupt ein Stück der Nutzeraufmerksamkeit sichern zu können. Das Berliner Startup Zoobe glaubt, diese Voraussetzung zu erfüllen. » weiterlesen

Linkwertig:
Google, Piraten, VG Wort, Disqus

Löschen
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, daß Google Begriffe aus Autocomplete entfernen muß, wenn sich jemand beschwert.

Die Richter befanden, dass es niemand hinnehmen muss, wenn die Funktion namens Autocomplete bei der Suche nach einem Namen in der Suchzeile zusätzlich dazu unangenehme oder beleidigende Begriffe vorschlägt.

» Google muss beleidigende Suchworte sperren

 

Piraten
Klaus Kusanowsky sinniert über das systemische Dilemma der Piratenpartei.

Die Relevanz der Piratenpartei ergibt sich durch ihre erfolgreiche Selbstorganisation und ihren Niedergang erlebt sie in dem Augenblick, indem versucht wird, diese Selbstorganisation in formalisierte Entscheidungsfindungsverfahren zu überführen. Man könnte auch sagen: die Partei trollt sich selbst.

» Über den Niedergang der #Piratenpartei

 

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Anti-Werbeblocker-Kampagne der Mainstreampresse:
Schwache Kritik an einem legitimen Appell

Der Appell einiger deutscher Nachrichtenangebote an die Besucher, Werbeblocker zu deaktivieren, zieht viel Kritik auf sich. Die Argumente, die gegen das legitime Unterfangen hervorgebracht werden, taugen nichts.

WerbeblockerLange nicht mehr habe ich einen Aufruhr in der deutschsprachigen Blogosphäre so wenig verstanden wie den, der durch eine aktuelle Anti-Werbeblocker-Kampagne von Spiegel Online, sueddeutsche.de, faz.net, zeit.de, golem.de und RPOnline ausgelöst wurde. Die genannten Medienangebote bitten die Besucher ihrer Sites mit netten Worten, während des Lesens Software zum Ausblenden von Anzeigen zu deaktivieren. Bei Spiegel Online würden entsprechende Tools bei 25 Prozent der Seitenaufrufe verhindern, dass Werbung angezeigt werden kann. Rund zehn Millionen Mal wurde der bekannte AdBlocker Adblock Plus allein in Deutschland bisher heruntergeladen.

Mir fällt kaum ein legitimeres Anliegen ein. Für kostenfreie, werbefinanzierte Inhalte ist es in der Tat erforderlich, dass ein größtmögliche Zahl der Anwender auch tatsächlich mit den Anzeigen erreicht wird. Der Ton der Kampagne ist freundlich und sachlich. Golem (Disclaimer: gelegentlicher Syndizierungspartner von netzwertig.com) erläutert in einem längeren Beitrag, wie man Anwender belästigende Werbung zu verhindern versuche und warum man darauf angewiesen sei, die Leser mit Werbung zu erreichen. Die Teilnehmer der Aktion rechtfertigen sich regelrecht dafür, warum sie ihre Besucher bitten, die Anzeigen nicht auszublenden. » weiterlesen

Werbung Pay-per-Use – Schweizer Provider Artmotion mit neuem Bezahlmodell

artmotion-logoHosting Spezialist Artmotion setzt auf Zukunftstrend. Als erster Schweizer Provider bietet er mit Pay-per-Use eine Lösung, bei der Sie nur für das bezahlen, was sie auch tatsächlich nutzen.

Artmotion Geschäftsführer Mateo Meier hat mit seiner Ankündigung, künftig das Angebot über ein Pay-per-Use Modell abzuwickeln, für einen Paukenschlag gesorgt. „Angesichts veränderter Bedürfnisse müssen Anwender und Anbieter über neue Bezahlmöglichkeiten nachdenken“, erklärt Meier die Notwendigkeit einer Veränderung. Die Nachfrage nach solchen Angeboten ist in der Softwarebranche nicht neu. Durch die stärkere Verbreitung von Cloud-Computing und Software-as-a-Service ist der Ruf nach flexibleren Modellen aber deutlich stärker geworden. „Kunden sollten auch nur das zahlen, was Sie tatsächlich nutzen und von uns erhalten“, begründet Mateo Meier sein Vorhaben.

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IT nur bei Gebrauch zahlen
Unternehmen gehen mit dem Pay-per-Use Modell keine langfristigen Verpflichtungen mehr ein und können entsprechend flexibler planen. Die in der Branche üblichen Jahresverträge entfallen und der Vertrag ist durch die Kunden jederzeit kündbar. Durch die minimalen Investitionskosten wird das neue Modell auch für kleine und mittelständige Betriebe finanzierbar, die sich bisher eine professionelle Serverlösung nicht leisten konnten. „Aus der Industrie und von den Kunden kommt eine grosse Zustimmung für das neue Bezahlmodell“, so der Geschäftsführer von Artmotion weiter.

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Bezahlmodell der Zukunft?
Mit den Pay-per-Use Modell reagiert die Industrie und besonders Artmotion auf die veränderten Bedürfnisse bei den Konsumenten. Starre Verträge mit langen Laufzeiten wirken eher wie ein Relikt aus den frühen Jahren der IT-Branche. Es wird daher auch niemanden überraschen, wenn zukünftig noch mehr Firmen aus der Hosting-Branche auf das neue Bezahlmodell setzen. Artmotion hat es vorgemacht und es werden weitere folgen.

Über Artmotion
Die Artmotion GmbH ist ein spezialisierter Pay-per-Use Provider mit Sitz in Zürich und Zug (Schweiz). Das Unternehmen wurde 2000 vom heutigen CEO Mateo Meier mitbegründet und ist seither kontinuierlich gewachsen. Mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 50 Prozent und zwei verfügbaren Datacentern mit einer Gesamtfläche von rund 1’500 m² gehört Artmotion zu den Top-Providern in der Schweiz. Wir verstehen es, unseren Kunden einen individuellen Service zu garantieren und bestechen durch Qualität und Leistung. Mit unserem innovativen Pay-per-Use Modell zahlen Sie nur das, was Sie auch tatsächlich benötigen.

“Deutsches Google Voice”:
Regulatorischer “Eiertanz” und Kosten zwingen sipgate one in die Knie

Bei sipgate one konnten Nutzer kostenfrei eine deutsche Mobilfunknummer erhalten, diese auf bestehende Anschlüsse weiterleiten und sich Nachrichten automatisch transkribieren lassen. Doch das schwierige regulatorische Umfeld sowie hohe Kosten machen den Düsseldorfern einen Strich durch die Rechnung.

sipgate oneBevor Google mit selbstfahrenden Autos, Glass und Now die Fantasie von Technologiefreunden anregte, gehörte der webbasierte Telefonmanager Google Voice zu den innerhalb von Early-Adopter-Kreisen besonders hochgelobten Diensten des Internetunternehmens. Mit den neuen Schwerpunkten wurde es ruhiger um den bisher lediglich in den USA und Kanada verfügbaren Service, der angetreten war, um unter dem Motto “Eine Nummer für alle deine Telefone, für immer” die Telefonie zu revolutionieren. Nutzer von Google Voice erhalten eine einzige Telefonnummer, die sie mit Hilfe von Regeln je nach Anrufer an das private, dienstliche oder mobile Telefon weiterleiten und über eine Google Mail ähnliche Weboberfläche verwalten können.

Nach Deutschland gelangte Google Voice nie – abgesehen von einer in Gmail integrierten Telefonie-Funktion. Doch Anfang 2011 lancierte der 2004 gegründete Düsseldorfer VoIP-Dienstleister sipgate ein nicht unähnliches Angebot. Bei dem sipgate one genannten Dienst erhalten Anwender aus Deutschland eine 0157-Mobilfunknummer, welche auf eine beliebige Festnetz- und Handynummer sowie auf einen Skype-Benutzernamen weitergeleitet werden kann. Für die Verwaltung steht Usern eine Weboberfläche zur Verfügung, über die auch automatisch transkribierte Nachrichten vom Anrufbeantworter abgerufen werden können. Die Kernfunktionen von sipgate one sind kostenlos. Wer SMS versenden oder Anrufe in Fest- oder Handynetze initiieren möchte, zahlt dafür. » weiterlesen

Linkwertig:
Google I/O, Handeln, Denken, Werben

Google I/O
Die Futurezone gibt einen kleinen Ausblick auf die morgen startende Google I/O.

Es wäre wohl verwunderlich, wenn Google Glass in diesem Jahr keine Rolle auf der I/O spielen würde.

» Was zur Google I/O zu erwarten ist

 

iTunes
Asymco mit einigen interessantes Zahlen zu iTunes. U.a. beträgt der Umsatz pro Benutzer und Jahr 40 Dollar.

» iTunes users spending at the rate of $40/yr

 

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Zattoo bekommt Konkurrenz:
Magine plant Deutschlandstart im Sommer

Trotz der schwierigen rechtlichen Lage, die Zattoo seit Jahren am Wachstum hindert, plant der schwedische Live-TV-Anbieter Magine den Eintritt in den deutschen Markt.

MagineTrotz der vergleichsweise komplizierten Rechtelage fand der Schweizer Live-TV-Anbieter Zattoo in Deutschland bisher ein gutes Marktumfeld vor: Denn er war – und ist immer noch – der einzige Dienst seiner Art. Nutzern, die lineare Fernsehprogramme über Rechner oder mobile Apps streamen und dabei nicht auf illegale Services ausweichen möchten, steht bisher allein Zattoo zur Verfügung. Und mit der kommenden Integration der RTL-Sender gewinnen die Zürcher für hiesige Anwender künftig noch an Attraktivität.

Doch die Zeiten, in denen Zattoo im deutschen Markt ganz von Konkurrenten ungestört schalten und walten konnte, neigen sich dem Ende zu. Der junge schwedische Wettbewerber Magine hat laut lokalen Medien angekündigt, im Sommer über den heimischen Markt hinaus expandieren zu wollen. Die ersten zwei Auslandsmärkte für die Stockholmer sollen Deutschland und Spanien sein, gefolgt von Großbritannien. » weiterlesen

Lesebestätigungen bei Facebook, Line und Konsorten:
Wie Chat-Apps Nutzer in unangenehme Situationen zwingen

Mit Ausnahme von WhatsApp und Apples iMessage zwingen sämtliche populären mobilen Chat-Apps ihren Nutzern Lesebestätigungen auf. Sie sorgen für unnötigen Druck und unangenehme Situationen.

LesebestätigungSeit einiger Zeit gehen digitale Kommunikationsdienste dazu über, ihre Mitteilungsfunktionen mit Lesebestätigungen auszustatten. Wie bei der klassischen E-Mail-Empfangsbestätigung können Absender von Nachrichten auf diese Weise darüber informiert werden, dass ihre Mitteilung zur Kenntnis genommen wurde. Doch anders als bei der E-Mail geschieht dies bei einigen gängigen sozialen Netzwerken und Chatmessengern grundsätzlich, auch wenn Nutzer dies nicht möchten. Egal ob Facebook, Kik, Kakao Talk, Path oder Line – stets heißt das Lesen einer Mitteilung, dass der Absender auch darüber Bescheid weiß. Deaktivieren lässt sich dies nicht. » weiterlesen

Linkwertig:
Google Cloud, Outlook, Timelapse, Clipboard

Google Cloud Platform
Google vereint die App Engine, die Compute Engine und einige andere Infrastrukturdienste unter dem neuen Schirm Google Cloud Platform.

» Google Cloud Platform

 

Outlook
Microsoft wiederum hat den Umzug von Hotmail zu Outlook abgeschlossen und freut sich über 400 Millionen Accounts.

Innerhalb von nur sechs Wochen haben wir 150 Petabytes im Rahmen des Hotmail-Outlook-Upgrades umgezogen.

» Der Umzug von Hotmail ist vollbracht

 

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Samstag App Fieber:
Reclaim.fm, Blognetz, Drossellayer

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Reclaim.fm – ein Lifestream-Aggregator; #blognetz – Visualisierung einiger Blogger; und Drossellayer – Infos gegen die Drosselkom.

 

Mit Reclaim Social Media wagt sich seit längerem wieder einmal ein Projekt an die ehrenvolle Aufgabe, den eigenen Output auf den verschiedensten sozialen Plattformen zentral zu republizieren und so eine zentrale Anlaufstelle und persönliches, durchsuch- und filterbares Archiv zu schaffen. Derzeit unterstützte Quellen sind RSS, Facebook, Twitter, YouTube, Vimeo, Google+, einige Bookmarking Dienste und einige Photo-Sharing Sites. Auch soziale Gesten wie Favs oder Likes werden, wenn möglich, aggregiert. Neben dem eigenen Strom können bei Reclaim Social Media auch die Ströme der eigenen Freunde aggregiert und rezipiert werden.

 

 

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