Wegen nicht bezahlter Lizenzgebühren beenden die kalifornischen Entwickler von SocialEngine die Zusammenarbeit mit Tobias Hiebs SocialSynapse, dem Lizenznehmer für den deutschsprachigen Raum.
SocialSynapse ist eine Möglichkeit für Webmaster, ihr eigenes Social Network zu erstellen . Das Angebot ist dabei keine Eigenentwicklung von Tobias Hieb, dem Macher hinter SocialSynapse, sondern war eine lizenzierte Version von SocialEngine. Diese hatte Hieb für den Vertrieb im deutschen Sprachraum lizenziert. SocialEngine wird von dem US-Unternehmen Webligo entwickelt.
Per Email erreichte uns nun die Meldung eines SocialSynapse-Kunden, dass der Vertrag zwischen SocialSynapse und Webligo aufgelöst wurde.
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Dr. Web befasst sich mit dem weiten Feld der Onlinestatistik. Eine leider weit verbreitete Mär ist ja, dass im Netz alles genau gemessen werden kann. Wer sich mit der Materie ein wenig genauer beschäftigt, stellt allerdings schnell fest, dass das nicht wirklich der Fall ist.
“PI” und “UV” sind mehr oder weniger genormte Größen und, dass sich dahinter Schätzungen und Annahmen verbergen, ist kein Geheimnis. Immerhin bemühen sich zum Beispiel AGOF und IVW um eine überarbeitete Definition des Begriffs. Aber wir müssen zugeben, dass PI und UV momentan nichts Konkretes messen, nicht genau sind und leider auch zu keinen sinnvollen Vergleichen führen.
» Was messen wir eigentlich? | Dr. Web Magazin
Hier erscheint von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Microsoft Deutschland bringt mit MSN Movies ein kostenloses, werbefinanziertes Portal für Kinofilme (und TV-Serien) an den Start. Hat das neue Angebot das Zeug, im deutschen Raum zu dem zu werden, was Hulu mittlerweile in den USA ist?
Während von den Nutzern hochgeladene Videoclips im Netz nach wie vor hoch im Kurs stehen, blicken Werbetreibende weiter skeptisch auf YouTube und anderen Portale, die User Generated Content eine Plattform bieten. Das Risiko, ihre Anzeigen im Zusammenhang mit unpassenden, amateurhaften Filmchen eingeblendet zu sehen, ist vielen Unternehmen auch nach rund vier Web-2.0-Jahren noch immer zu hoch.
Professionelle Inhalte erscheinen Marketern dagegen wie ein sicherer Hafen. Videowerbung als Begleitung von Streams bekannter Serien und Blockbuster - das klingt für viele nach der perfekten Kombination aus einem qualitativen, kontrollierten Umfeld und der Ausnutzung von Vorteilen der bewegten Onlinewerbung (u.a. hohe Messbarkeit und Möglichkeit zielgruppengenauer Steuerung).
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Youme.net sollte das Vorzeige-Internetprojekt des schweizer Ringier-Verlags werden. Eine Community, die irgendwie alles sein will: YouTube, Myspace, Flickr, Facebook. Doch trotz umfangreichen Investitionen finden sich keine Nutzer.
Youme.net, das “swiss social media network”, ging am 18. April 2007 erstmals als Beta-Version online, im August 2007 wurden Inputs zu einem Relaunch verarbeitet. In der Anfangszeit waren sehr viele Mitarbeiter bei youme.net beschäftigt, die sozusagen als Animateure die echten Nutzer zur Website führen sollten. Das klappte nicht schlecht und es entstanden viele Inhalte, auch wenn ab und zu der Eindruck entstand, es seien mehr Angestellte als Besucher auf der Website.
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Jason Perlow hat sich auf ZDNet mit der Frage beschäftigt, wann sich ein Amazon Kindle für den Käufer rechnet.
Besonders für Studenten könnte sich der Kindle lohnen, da Fachbücher für die Hochschulausbildung recht preisintensiv sind. Innerhalb von 3 Semestern, so Perlow, wäre der Preis des Kindles in der Regel amortisiert. Vorausgesetzt, alle benötigten Bücher sind auch in digitaler Form verfügbar. Dafür dürfte aber die Unterstützung der entsprechenden Verlage noch fehlen.
Dass sich E-Reader besonders für Studenten und Schüler lohnen werden, hatten wir hier ebenfalls diskutiert.
Damit der Kindle für gewöhnliche Konsumenten attraktiv wird, müsste sein Preis nach Perlow auf 200$ fallen.
» Kindle Economics | Tech Broiler | ZDNet.com
(via Hugo E. Martin)
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Mit Twingr startet eine Plattform, auf der man eigene Microblogging-Communities betreiben kann.
Wer schon immer seine eigene Micro-Blogging Community haben wollte, aber nicht die Muse hatte, eine der existierenden Open Source Lösungen wie laconi.ca selbst zu betreiben und zu pflegen, der kann das jetzt mit Twingr tun.
Wie bei Twitter kann man bei Twingr Kurznachrichten und Links posten. Nur sind diese nicht an die interessierte Öffentlichkeit, oder – wenn man seinen Output auf privat gesetzt hat – an geladene Freunde addressiert, sondern an eine Community. Die Idee dafür lag in der Luft, ein entsprechender Dienst war schon lange überfällig.
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Der Bundestagesabgeordnete Lutz Heilmann von der Linkspartei hat per einstweiliger Verfügung die Weiterleitung der deutschen Wikipedia-Seite unterbinden lassen. Mit der notwendigen Medienkompetenz wäre ihm klar gewesen, dass ein solches Vorgehen eklatante Folgen haben wird.
Update am Ende des Artikels
Lutz Heilmann, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, hat mit einer einstweiligen Verfügung die Weiterleitung der vom Verein Wikimedia betriebenen deutschen Wikipedia-Seite sperren lassen. Der Grund sind bestimmte Äußerungen im Artikel über Lutz Heilmann, die seinen beruflichen und politischen Werdegang betreffen. Über die amerikanische Mutterseite http://de.wikipedia.org ist Wikipedia auch aus Deutschland wie bisher zu erreichen.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Troovi – Fotos tauschen leicht gemacht; Twidox – eine Plattform für qualitativ hochwertige Dokumente; SeitTest – ein Tool zur Bewertung von Webseiten; und GoodBad.me – ein teuflisches Twitter-Mashup.
troovi
Troovi ist ein neuer Foto-Sharing-Dienst, auf dem sich auf unkomplizierte Art gleich ganze Fotoalben tauschen lassen. Eine Registrierung ist dabei nicht notwendig, jedes Album bekommt eine eindeutige URL, die man den Freunden und Verwandten schicken kann.
Die Gratisversion kommt mit einigen Einschränkungen: nicht benutzte Alben werden etwa nach 30 Tagen gelöscht und Alben können maximal 100 Fotos enthalten. Interessanterweise werden auch die Premium-Alben – nach allerdings erst 90 Tagen Inaktivität – gelöscht, der Fokus liegt klar auf dem tatsächlichen Tausch von Fotos.
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Seitwert bekommt eine API und stellt damit die Bewertung von Websites auch anderen Anwendungen zur Verfügung.
Seitwert ist ein nützliches Tool zur objektiven Bewertung der Popularität von Webangeboten. Martin etwa hat im April Seitwert genutzt, um die 149 Social Networks aus Deutschland einem Ranking zu unterziehen.
Die perfekte Metrik für eine Gewichtung gibt es natürlich nicht, aber Seitwert relativiert die Schwachstellen der jeweiligen Kriterien, indem es eine Mischkalkulation auf Basis mehrerer Faktoren erstellt.
Neben der Beliebtheit bei Google, Alexa und Yahoo wird auch die Popularität bei sozialen Webdiensten und die technische Beschaffenheit berücksichtigt, um den Seitwert zu berechnen. Über die vorgenommene Gewichtung kann man sich trefflich streiten, unterm Strich erscheint sie aber als durchaus plausibel.
Mit der neuen API kann man jetzt auch programmatisch auf diese Bewertung zugreifen. Wie bei vielen anderen Diensten ist dafür ein persönlicher API-Key notwendig, der nach Anmeldung zugeteilt wird.
Ich hab testweise einmal eine Liste der 100 am häufigsten gebookmarkten Seiten aus Deutschland, die ich vor ein paar Wochen kompiliert habe, mit der Seitwert-API neu gerankt. Die seitwertigsten 50 davon sind:
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Steigende Zugriffe auf die für Mobiltelefone optimierten Seiten und mit allen wichtigen Funktionen ausgestattete iPhone-Applikationen: Social Networks entfleuchen dem Desktop und werden mobil. Zumindest die internationalen. Die deutschen Netzwerke tun sich weiterhin schwer mit der Mobilität.
Speziell auf den mobilen Gebrauch ausgelegte locationbasierte Social Networks wie loopt legen im Gebrauch massiv zu. Loopt kann mehr Downloads seiner iPhone-Applikation verzeichnen als Facebook und Myspace. Loopt gibt die tatsächlichen Downloadzahlen nicht, liegt aber aktuell bei den populärsten iPhone-Apps auf Platz 20. Einer Quelle von Techcrunch zu folge soll Loopt sich über Zehntausende täglicher Downloads freuen können.
Dabei können sich Facebook (Platz 25 bei den populärsten iPhone-Apps) und MySpace (Platz 43) über die mobile Nutzung ihrer Sites auch nicht beschweren. » weiterlesen