Linkwertig:
Regenten, Twitter, Netzpolitik, Pavlok

Postfeminimus
Laut Sascha Lobo regieren Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren das Internet.

Weibliche Teenager verändern die Welt, und Ihr könnt nichts dagegen tun.

» Junge Mädchen regieren das Internet

 

Twitter
Twitter offeriert mit den neuen Audio-Cards eine neue ‘Erfahrung’ für Bewegtgeräusche. Erster Partner ist SoundCloud.

» Introducing a new audio experience on Twitter

 

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Samstag App Fieber:
Archivportal, Burn-Notice, CloudRail

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Archivportal – ein Portal für Archive; Burn-Notice – Nachrichten verschlüsseln; und CloudRail – eine API für APIs.

 

Das Archivportal ist ein Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, das uns Deutschlands Archive leichter zugänglich machen will. Mittelfristiges Ziel ist es, der zentrale Einstiegspunkt für Recherchen in Archiven zu werden. Einerseits kann man in einem Fundus aus 5 Millionen Datensätzen aus mehr als 25 beteiligten Archiven suchen und die Suche natürlich nach den verschiedensten Kriterien wir Orte, Personen, Archivalientyp oder Zeitraum präzisieren, andererseits gibt es eine Art Verzeichnis von mehreren hundert Archiven.

 

 

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LaterPay:
Wie ein Startup mit Geduld und Langfristigkeit die Monetarisierung von Inhalten verändern will

Vor sechs Monaten feierte das Münchner Startup LaterPay mit seinem Micropayment-Dienst für Kreateure von Online-Inhalten sein Debüt. Im Gegensatz zur verbreiteten Konvention in der Digitalwirtschaft, wo alles ganz schnell gehen muss, baut das Unternehmen auf Langfristigkeit. Erste Erfolge gibt es zu vermelden.

LaterPayIm Frühjahr öffnete das Münchner Startup LaterPay die Pforten zu seinem Pay-Per-Use-Bezahlsystem für Blogger, Verlage, Spiele-Entwickler und andere Kreateure von Onlinecontent. Auf den ersten Blick mag das Unternehmen schlicht wie ein weiterer, mehr oder weniger einfallsreicher Versuch wirken, den ewigen Verlags- und Journalisten-Traum des Paid Content doch noch Wirklichkeit werden zu lassen. Und da heute, sechs Monate nach dem Debüt, noch nicht jede tonangebende Website in Deutschland mit LaterPay-Bezahlfunktionalität ausgestattet ist, mögen manche Ungeduldige geneigt sein, bereits das Konzept in Frage zu stellen. Doch unterhält man sich mit Gründer und CEO Cosmin-Gabriel Ene über den Stand der Dinge, wird deutlich, dass man es bei LaterPay mit einem Unternehmen zu tun hat, dessen Strategie und Philosophie auf Langfristigkeit basieren – und auch nur so funktionieren können.  » weiterlesen

Qualität im Überfluss:
Wir haben bereits mehr guten Onlinejournalismus, als wir lesen können

Die Qualität vieler Online-Nachrichtenangebote wird zu Recht kritisiert. Doch wer ein bisschen sucht, kann sich bereits mehr Rosinen herauspicken als er essen kann. Fehlt uns überhaupt noch etwas?

Qualitaet_Flickr

Immerhin: Focus Online hat es im Nachhinein als “Panne” bezeichnet, dass am Dienstag die Nachricht über den 40. Geburtstag von Hello Kitty als Eilmeldung herausging. Hätten sie es ernst gemeint, hätte das auch niemanden mehr überrascht. Das Schicksal einer ehemaligen “Wer wird Millionär”-Gewinnerin war am gleichen Tag Topmeldung. Focus Online hat sich mit Beharrlichkeit einen zweifelhaften Ruf als Content-Trommelfeuer erarbeitet. Qualitätsjournalismus, wie die Redaktion selbst behauptet, ist so eine fehlende Gewichtung nicht. Das ist irgendwie jedem klar.

Doch was ist Qualitätsjournalismus eigentlich und wie viel brauchen wir davon? Qualität ist nicht zwingend Länge, auch wenn viele Onlinemagazine sich quasi aus Trotz eine Zeitlang darüber zu definieren versuchten. Es geht um guten Stil und gute Recherche, im besten Falle beides. Kurz: Beiträge, die man gerne liest oder sieht und die im Idealfall noch informieren – wenn ihre Absicht nicht ohnehin Unterhaltung ist, was in Maßen auch nicht verwerflich ist. » weiterlesen

Linkwertig:
LSR, Geld, Berlin, Apple

LSR
Es wird immer skurriler: Wenn Google die Qualitätsinhalte der VG Media nur noch als Überschrift anzeigt, um sich selbst vor diversen Klagen und Forderungen zu schützen, dann muss das auch für alle anderen Medien gelten, auch wenn die den Wert von Google von selbst erkennen.

“voraussichtlich [werden] auch die Presseverleger, die der VG Media ihre Rechte übertragen haben, dem wirtschaftlichen Druck nicht standhalten können”

» VG Media erwartet Kapitulation der Verlage vor Google

 

Norwegen
Und während hierzulande auch Spitzenpolitiker für fast alles zu begeistern sind, was irgendwie gegen Google zielt, stellt Norwegen das Papiergeld auf Pixel um.

» We Spoke To The Designers Of Norway’s New Pixel Art Currency

 

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Netzneutralität:
Die langfristig negativen Effekte von Service-Klassen am Beispiel von US-Airlines

Telekommunikationskonzerne wollen unterschiedliche Service-Klassen für die Übertragung von Daten einführen. Die Wahrscheinlichkeit, dass “Internet-Überholspuren” sich negativ auf die Basisleistung auswirken, ist groß. Das lehrt die Entwicklung, welche die amerikanische Luftfahrtbranche in den letzten zehn Jahren duprrchgemacht hat.

AirlineBefürworter einer Abschaffung der Netzneutralität nutzen gerne die Metapher der “Internet-Überholspur”. Sie beteuern, dass unterschiedliche “Service-Klassen” zu einem Szenario führen, in dem besonders datenintensive Dienste – wie etwa 4k-Videostreaming oder Telemedizin – mit einer garantiert guten Qualität ausgeführt werden könnten, während gleichzeitig der “normale” Webtraffic keine Limitierungen erleben würde.

In der Realität spricht allerdings wenig dafür, dass die von den Netzbetreibern herbeigesehnte Aufteilung der Datenleitungen in Standard-Traffic und Premium-Traffic, für den Onlinedienste zusätzlich zahlen, am Ende ohne Einschränkungen für die Übertragung von “Basis-Daten” über die Bühne geht. Es ist ein ökonmisches Gesetz, dass im Falle begrenzter Kapazitäten die Allokation der Ressourcen dorthin tendiert, wo das meiste Geld verdient werden kann. Gleichzeitg entstehen Anreize für eine Vernachlässigung des Kapazitätsausbaus. Wenn Knappheit ein profitables Geschäftsmodell darstellt, gibt es es für Unternehmen keinen Grund, dieses mit aktiven kostenspieligen Investitionen in einen Ausbau der Datenleitungen und eine damit verbundene Eliminierung des Bedarfs unterschiedlicher Service-Klassen aufs Spiel zu setzen.

Um die Theorie besser verständlich zu machen, möchte ich an dieser Stelle (zum zweiten Mal in der Geschichte von netzwertig.com) die Flugbranche zur Illustration eines innerhalb der Digitalwirtschaft debattierten Dilemmas heranziehen: Wer einmal erleben will, was passiert, wenn dem Prinzip der Differenzierung in unterschiedliche Service-Levels bei insgesamt begrenzter Kapazität freien Lauf gelassen wird, der sollte in den USA ein paar Mal mit einheimischen Fluggesellschaften reisen.  » weiterlesen

Berliner Startup MyLorry wittert riesigen Markt:
Food Express transportiert Speisen zu den Kunden

Bisher fokussierte sich MyLorry auf Kurierfahrten am selben Tag. Mit Food Express erweitert das Startup seinen Schaffensbereich: Restaurants können den Dienst nutzen, um von Kunden online oder per Telefon bestellte Speisen auszuliefern. Die Berliner wittern einen riesigen Markt.

foodexpress_logoDas Segment der Online-Bestellung von Speisen und Lebensmitteln erlebt trotz der Konsolidierung bei den Liefervermittlern eine Phase des rasanten Wachstums. Denn nicht mehr länger können Nutzer nur frisch von Restaurants zubereitete Gerichte per Mausklick oder Swipe ordern. Verschiedene “Gourmet-Startups” nutzen eigene beziehungsweise angemietete Küchen, um vielbeschäftigen und Bequemlichkeit schätzenden Verbrauchern Speisen im Quasi-Abo zukommen zu lassen. Parallel bringen sich Lebensmittel-Lieferdienste in Stellung, die zumindest teilweise, mit Blick auf Tiefkühlprodukte oder selbst kochende Konsumenten, in verwandten Gewässern fischen. E-Food in all seinen Facetten – ob fertig zubereitet oder als “Rohwaren” – liegt im Trend. Die regen Aktivitäten der Samwer-Brüder in dem Sektor unterstreichen dies.

Der Optimismus in dem Bereich hat durch diverse Neulinge einerseits eine verstärkte Konkurrenzsituation zur Folge (bei einem parallel wachsenden Markt) und bietet andererseits Raum für Akteure, die bei der Auslieferung all der zu den hungrigen Kunden zu befördernden Gerichte mithelfen. Das Berliner Startup MyLorry hat für sich mit Food Express eine Marktlücke identifiziert, die vom Grundsatz her gut zu dem bisherigen Geschäftsmodell passt und allen Restaurantbetreibern die Möglichkeit gibt, vom Boom der Nach-Hause-Lieferung von Speisen zu profitieren.  » weiterlesen

Linkwertig:
Apple, Nexus, Glass, Buzzfeed

Apple
Apple wird heute einige Produkte aktualisieren. Das Programm steht etwa bei Wired:

» What to Expect From Apple’s Oct. 16 Event
» Apple live

 

Nexus
Gwm. zum Aufwärmen hat Google gestern das Nexus 6 und das Nexus 9 angekündigt.

Gutes entsteht dann, wenn alle zusammenarbeiten.

» Neues von Android und Nexus

 

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Apple Watch:
Das große Missverständnis

Apples erste smarte Uhr provoziert ein großes Missverständnis: Beobachter bewerten die Apple Watch nach den Kriterien eines technisches Gadgets. Aus Sicht des Unternehmens aber handelt es sich um ein auf das Luxus-Segment abzielendes Accessoire und Status-Objekt.

Apple Watch

Anfang 2015 will Apple seine erste Uhr auf den Markt bringen, die Apple Watch. So richtig Begeisterung auf breiter Front wollte in den Tagen und Wochen nach der Vorstellung des Geräts in der Fachpresse und bei einschlägig bekannten Gadget-Fans nicht aufkommen. In den Reaktionen dominierte der Versuch, eine latente Skepsis gegenüber den bisher nicht sonderlich erfolgreichen smarten Uhren mit der Erkenntnis zu vereinen, dass Apple bewiesenermaßen dazu in der Lage ist, einer neuen, lahmenden Produktkategorie zum Durchbruch zu verhelfen. Dennoch schwang in den Analysen zahlreicher renommierter Tech-Medien eine gewisse Enttäuschung mit. Bei heise online befürchtete man eine schnelle Ernüchterung im regulären Einsatz, Engadget bezeichnete das Produkt als “Smartwatch mit Lippenstift” und Macworld konstatierte, dass die Apple Watch nichts kann, wozu ähnliche Produkte nicht in der Lage seien.  » weiterlesen

Bali wird zum Startup-Mekka:
Unternehmensgründung im Paradies

Die Unternehmensgründung ist harte Arbeit. Daher kann es sinnvoll sein, wenigstens ein angenehmes Ambiente zu wählen. Eine Option: Bali. Andrea Loubier, CEO des auf der indonesischen Insel angesiedelten Startups Mailbird, sieht viele Vorteile.

BaliEin Startup zu gründen, heißt gemeinhin, über Jahre einen Großteil der wachen Stunden in das zu entwickelnde und zu vermarktende Produkt zu investieren. Für Hobbys, Freunde und Familie bleibt in der Regel nur wenig Zeit – speziell in der Anfangsphase, in der sich Gründer noch um die meisten Aufgaben und Probleme selbst kümmern. Doch ein solches Opfer zu erbringen, bedeutet nicht, sich ganz von den Annehmlichkeiten des Lebens verabschieden zu müssen. Eine Option, um das Dasein des Internet-Entrepreneurs angenehm zu gestalten, ist die Ansiedlung in einem tropischen Paradies wie Bali. » weiterlesen

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