189 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Checkliste:
So wird fast jeder Ort auf der Welt zum virtuellen Büro

Der Gedanke, einige Monate von einem anderen Ort auf diesem Planeten zu arbeiten, fasziniert viele. Damit ein solches Vorhaben zum Erfolg wird, sollten einige Vorkehrungen getroffen und Aspekte beachtet werden.

Da ich mehrmals mein virtuelles Büro in fremden Ländern aufgeschlagen und eine große Begeisterung für das digitale Nomadentum entwickelt habe, werde ich gelegentlich um Tipps und Ratschläge von Menschen gebeten, die Ähnliches planen. Obwohl der Großteil der Berufe und Tätigkeiten zumindest eine gelegentliche physische Präsenz am “Heimatort” erfordert, dürfte die Zahl derjenigen Personen, die sich zumindest für einige Wochen oder Monate von solchen Verpflichtungen befreien und damit zeitweise von einem anderen Punkt dieses Planeten arbeiten können, im Angesichte sich verändernder Arbeitsverhältnisse und -formen weiter zunehmen. Wer mit dem Gedanken spielt, temporär auf eine exotische Insel, in die Berge oder in eine urbane Großstadt weit weg von zu Hause zu ziehen, um von dort dem Job nachzugehen, und die entsprechende Flexibilität besitzt, dem kann ich nur raten, nicht zu zögern. Die notwendigen Vorbereitungen sind auch gar nicht so kompliziert.

In diesem Artikel führe ich einige Aspekte und To-Dos auf, die vor dem Beginn des digitalen Nomadenlebens beachtet und erledigt werden sollten, damit ein solches Vorhaben ein voller Erfolg wird. Ich fokussiere mich dabei nur auf weitgehend universelle Punkte, die das Reiseziel betreffen, nicht auf administrative und organisatorische Erledigungen in der Heimat, da diese zu stark von individuellen Lebensumständen abhängen. » weiterlesen

Webdienste, Apps und Tools:
Die Lieblinge der netzwertig.com-Redaktion im Jahr 2012

Tag für Tag beschäftigt sich die netzwertig.com-Redaktion mit brandneuen und etablierten Onlinediensten, mobilen Apps und digitalen Tools. Hier sind die Favoriten des Jahres 2012!

In diesem Jahr haben wir unsere jährliche Abstimmung zum Onlineservice des Jahres ausfallen lassen. Warum, erläuterten wir vor einigen Wochen. Die Zeit verwendeten wir stattdessen für ein anderes Projekt, das wir in den nächsten Tagen präsentieren werden. Doch ganz ohne ein Resüme zu den Highlights 2012 möchten wir euch nicht aus dem Jahr entlassen. Deshalb haben wir in der netzwertig.com-Redaktion gefragt: Welche drei Dienste/Apps/Tools, egal wann entstanden, sorgten in den vergangenen zwölf Monaten für die größte Begeisterung, und wieso? Hier sind die Antworten von Jürgen Vielmeier, Jan Tißler, Markus Spath und Martin Weigert. Nutzt gerne die Kommentarspalte, um uns eure Top 3 zu verraten!

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Internationalisierung:
So erschließen kleine Startups ausländische Märkte

Startups, denen die Internationalisierung gelingt, profitieren vielfach von diesem Schritt. Auch mit geringem Budget ist der Gang in ausländische Märkte möglich.

Robert Brandl betreibt mit WebsiteToolTester.com eine Vergleichs-Website für Homepage-Baukästen. Die englische Version ging Ende 2010 an den Start und wurde vor kurzem sogar in der New York Times erwähnt.

Es liegt so nahe, aber oft doch so fern: ein Geschäftsmodell, das sich im deutschsprachigen Raum bewährt hat, in internationale Märkte zu tragen. Das gilt vor allem, wenn es sich um rein webbasierte Firmen handelt, die sich in klar definierten Nischen bewegen: Content-Websites oder Software-Apps zum Beispiel. Klappt die Internationalisierung, so kann man gleich von mehreren Vorteilen profitieren:

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Zukunft des Journalismus:
Sehr geehrter Herr Schirrmacher…

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher beschreibt in einem aktuellen Artikel bei FAZ.NET seine Sorgen zur Zukunft des Journalismus – und liefert ein Beispiel dafür, woran es dem Verlagsjournalismus hapert, unfreiwillig gleich mit.

Sehr geehrter Herr Schirrmacher, mit großem Interesse haben wir Ihren aktuellen, im Netz bereits intensiv diskutierten Artikel zur Zukunft des Journalismus gelesen. Auch wenn wir Ihre skeptische Grundperspektive nicht teilen, freut es uns, dass Sie sich als Mitherausgeber der FAZ öffentlich derartig ausführlich mit den Konsequenzen des Internets für die schreibende Zunft auseinandersetzen. Zudem begrüßen wir es, dass bei Ihnen ein tatsächlich vorhandenes Interesse für die Digitalisierung und alle ihre Facetten zu existieren scheint, welches über die notwendige Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen Ihrer beruflichen Rolle hinausgeht. Leider erwecken nicht alle Medienentscheider in Deutschland diesen Eindruck.

Positiv stimmt uns auch, dass Sie offensichtlich einen jüngst bei netzwertig.com veröffentlichten Beitrag gelesen haben, der beleuchtet, wieso Konsumgüterhersteller künftig eigene Newsrooms und von ihrer produktspezifischen Kommunikationsarbeit losgelösten Journalismus betreiben könnten. Sie nehmen wie folgt auf den Text Bezug:

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Ära des Post-PC:
Wie sich eine Notebook-Zwangspause auf die Produktivität auswirkt

Tablets sind eindeutig die besseren Geräte für den digitalen Medienkonsum. Doch ein erzwungener Selbstversuch zeigt: Wer häufig Texte im Netz veröffentlicht und viel recherchiert, für den ist der Verzicht auf einen vollwertigen Rechner noch nicht zu empfehlen.

Einen Monat ist es her, da beschrieb ich, wie Tablets sukzessive und schneller als man denkt, heimische Desktop-PCs und Notebooks ablösen werden. Derartige Geräte bezeichnete ich als neue Druckmaschine in Anlehnung an die Tatsache, dass unter den Heimanwendern nur noch leidenschaftliche und professionelle Contentproduzenten auf “vollwertige” Rechner angewiesen sind. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich einige Wochen später dazu gezwungen sein würde, genau für diese Art der Tätigkeit für einige Tage auf mein Ultrabook und damit mein primäres Arbeitsgerät für die Recherche- und Schreibarbeit verzichten zu müssen.

Denn nachdem ich in der vergangenen Woche das Blogwerk-Team in Zürich besuchte, schaffte ich es doch tatsächlich, ohne mein Netzteil wieder nach Hause zu fliegen. Ok, dachte ich mir, dann würde ich noch auf dem Heimweg einen Ersatz im Elektronikfachhandel erwerben. Denkste. Wie sich herausstellte, benötigt mein Asus Zenbook ein sehr spezielles Netzteil, das in meiner Wahlheimat Schweden nur einige ausgewählten Onlineshops führen – und dort wurde es bis gestern als “nicht im Lager” gekennzeichnet. Also blieb mir nichts anderes übrig, als meine Kollegen im Hauptquartier darum zu bitten, mir mein Netzteil hinterherzuschicken. Wie ich der Sendungsnummer entnehme, liegt es momentan beim Zoll und wird nicht vor dem morgigen Mittwoch bei mir eintreffen.

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Praxisbericht:
Erste Schritte mit einem 3D-Drucker

3D-Drucker sind derzeit ein heißes Thema unter Bastlern. Gastautor Nils Hitze berichtet vom Aufbau und ersten Test seines “Ultimaker”.

Der Ultimaker ist mein erster eigener 3D-Drucker. Aufgebaut wurde über mehrere Tage, meistens abends. Von der Auslieferung bis zum ersten Druck sind vier Tage vergangen. Generell bin ich mit dem Set zufrieden, wobei es einige kleine Fehler gab und die Dokumentation noch ziemlich große Mängel aufwies. Glücklicherweise hatte ich vorzüglichen Support von zwei Ultimaker-Besitzern aus Deutschland und der Schweiz, da dies aber nicht üblich ist, besteht hier noch viel Verbesserungspotential.

Weiterlesen bei neuerdings.com

simfy-CEO Gerrit Schumann:
“Wir bereiten uns auf
massives Wachstum vor”

Die simfy-Gründer Christoph Lange und Steffen Wicker verlassen den Kölner Streamingdienst für Musik. CEO Gerrit Schumann betont, dass dieser Schritt lange geplant war, und erklärt, dass sich der Service trotz einiger Herausforderungen auf massives Wachstum vorbereitet.

Wie am Samstag berichtet, verlassen die Gründer des deutschen On-Demand-Musikdienstes simfy das Kölner Unternehmen. Am Freitagnachmittag gaben Christoph Lange und Steffen Wicker dies in einer persönlichen Mail bekannt, ohne dass dazu von Seiten simfys bereits eine offizielle Stellungnahme existierte. Die Nachricht vom Weggang des Duos warf eine Reihe von Fragen auf, unter anderem, wie es überhaupt um simfy steht. Hohe Lizenzgebühren und ein harter Konkurrenzkampf setzen dem Startup seit längerem zu. Jetzt hat simfy-CEO Gerrit Schumann uns einige Fragen zur aktuellen Lage bei simfy beantwortet.

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Aufgabenverwaltung:
Mit dem arbeiten, was da ist

Tools zur Aufgabenverwaltung sind toll – können aber zum Zeitfresser werden: Zuviele Features, zu komplizierter Aufbau. Selbst ist die Frau: Karin Friedli hat sich ein System für die To Do’s gebaut – im E-Mail-Programm.

«Digitale Aufgabenverwaltungen haben einen Fehler – sie funktionieren nicht» stellte Thomas Mauch vor einiger Zeit an dieser Stelle fest. Und sprach mir damit aus der Seele. Wie ich endlich dauerhaft produktiv und organisiert wurde. Ich habe sie natürlich ausprobiert: Remember The MilkWorkflowyThingsThinking RockWunderlist,OrchestraTeuxdeux und wie sie alle heissen. Fein säuberlich dokumentierte ich jeweils den Status Quo meiner Aufgaben und fasste gute Vorsätze, auf dass alles gut werde und mir die Arbeit leichter und organisierter von der Hand gehe. Und ich mochte sie, fast alle. Thinking Rock ist super durchdacht, Wunderlist ist irrsinnig hübsch, Remember The Milk hat coole Features. Allein, geholfen hat das nie auf Dauer. Ungezählte Anläufe und einige Jahre später war ich irgendwann letztes Jahr genau so weit wie zuvor.

Geholfen hat am Ende nur eins: gnadenloser Pragmatismus. Was hilft mir wirklich, mein Zeug zu erledigen? Und wie mache ich mir das so einfach wie nur irgend möglich?

Weiterlesen bei imgriff.com

(Foto: Flickr/MananasokoCC BY 2.0)

ShopLove, mySugr, pepperbill und mehr:
10 Startups, die beachtet werden

ShopLove, mySugr und pepperbill heißen die drei Startups aus dem deutschsprachigen Raum, deren Berichte bei uns in jüngster Zeit am häufigsten im Social Web empfohlen wurden. Aufmerksamkeit ist einer von vielen Faktoren für Erfolg.

Ab und an werfen wir einen Blick darauf, wie eifrig vergangene Artikel über neue Startups und Webdienste von Nutzern bei Facebook, Twitter und Google+ verbreitet wurden. Das Engagement der Anwender garantiert zwar nicht automatisch eine Erfolgsgeschichte für den jeweiligen Service, signalisiert aber ein grundsätzliches Interesse und die vorhandene Bereitschaft, sich mit der jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen. Hier sind die zehn jungen Anbieter, deren ausführliche Vorstellungen auf netzwertig.com diesbezüglich punkten konnten.

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Was Telegrafie und Internet gemeinsam haben:
Von Weltfrieden und Informationsüberflutung

Vor 150 Jahren veränderte die Erfindung der Telegrafie die Welt und zog Menschen rund um den Globus in ihren Bann, begleitet von sowohl utopischen Hoffnungen als auch schwarzmalerischen Befürchtungen. Die vielen Parallelen zum Zeitalter des Internets sind erstaunlich.

In der Regel veröffentlichen wir keine Buchrezensionen. Aber wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel – heute mache ich eine. Denn im Blog von Autor und Journalist John Battelle stieß ich jüngst auf eine Buchempfehlung, die sich als hervorragender Tipp herausstellte und grundsätzlich für alle interessant sein dürfte, die sich aus Leidenschaft oder beruflich mit der Ausbreitung und den Auswirkungen des Internets befassen.

Im Jahr 1998 veröffentlichte der britische Journalist Tom Standage sein Werk “The Victorian Internet: The Remarkable Story of the Telegraph and the Nineteenth Century’s On-Line Pioneers”. Wie der Name erahnen lässt, beschäftigt sich Standage in dem nur auf Englisch herausgegebenen Buch mit der Erfindung und Verbreitung der Telegrafie im 19. Jahrhundert. Was Menschen mit einem Faible für geschichtliche Ereignisse, das viktorianisches Zeitalter sowie den Erfindergeist der frühen Phase der Industrialisierung bekannt sein wird, dürfte manch begeisterte Internetapologeten überraschen: Die Erfindung und Vermarktung des Telegrafen veränderte die Gesellschaften des 19. Jahrhunderts in einem ähnlichen Maße, wie dies heute im Zuge der Digitalisierung geschieht. Und nicht nur die hohen Erwartungen, die in diese damals revolutionäre neue Form der Kommunikation gesteckt wurden, weisen Parallelen zur Ära des Internets auf, sondern auch die allgemeinen Bedenken sowie die Konsequenzen, welche die explosionsartige Ausbreitung des internationalen Telegrafennetzes für Unternehmen und Medien mit sich führten.

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