219 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Deutsche Startups auf USA-Kurs:
“Vergesst, was euch in der Heimat erfolgreich gemacht hat”

Der Großraum San Francisco, samt Silicon Valley, ist das internationale Sprungbrett für Startups aus dem Web- und Technologiebereich. Oliver Hanisch vom German Silicon Valley Accelerator berichtet, wie seine Organisation deutschen Jungfirmen beim US-Markteinstieg hilft. Und woran sie denken sollten.

Die Gründer eines jeden deutschen Startups profitieren davon, einige Zeit in der Gegend rund um das Silicon Valley und die benachbarte Metropole San Francisco zu verbringen. Davon ist Oliver Hanisch, einer der drei Initiatoren des German Silicon Valley Accelerator (GSVA), überzeugt. Seit Anfang 2012 hilft die Organisation aufstrebenden Web- und Technologiefirmen aus Deutschland, im amerikanischen Markt Fuß zu fassen, dortige Koopertionspartner zu finden und die Kultur zu verinnerlichen, die seit dem Aufkommen der Informationstechnologie regelmäßig Giganten mit weltweiter Bedeutung hervorbringt. » weiterlesen

Buzzword-Bingo:
Aktuelle Netzbegriffe und wie oft 2013 nach ihnen gesucht wurde

Die Analyse von Google-Suchen wurde schon erfolgreich dazu genutzt, um die Gewinner des Eurovision Song Contest vorherzusagen. Wir zeigen, wie populär aktuelle und ehemalige Buzzwords der Technologie- und Netzwelt im Jahr 2013 als Suchbegriffe sind.

Ein weiteres ereignisreiches Internet- und Technologie-Jahr neigt sich dem Ende zu. Zahlreiche Trendthemen und “Buzzwords” begleiteten uns durch die vergangenen gut elf Monate. Doch welche Bedeutung haben sie eigentlich, blickt man auf sie ausgehend von einem längeren Zeitraum? Oder anders ausgedrückt: An welchem Punkt im Hype-Zyklus befinden sie sich?  Wir werfen mit Google Trends einen Blick auf verschiedene, die Tech-Szene prägende (englischsprachige) Begriffe. » weiterlesen

Foursquare:
Das Startup, das einst bekannt dafür war, kein Geschäftsmodell zu haben

Bei Foursquare, dem Startup, das lange keine Erlösquellen vorweisen konnte, brummt mittlerweile das Werbegeschäft. Der aus Deutschland stammende Business-Development-Chef Holger Luedorf gibt Einblicke.

Wie wollt ihr Geld verdienen? Wann kommt ihr im Mainstream an? Seit Jahren hören die Vertreter des New Yorker Locationdienstes Foursquare diese zwei immer gleichen Fragen. Lange Zeit durchaus berechtigt, immerhin gelang es dem Anfang 2009 gegründeten Startup trotz einer äußerst loyalen und aktiven Kernnutzerschaft bislang nicht, sich als fester Bestandteil des mobilen Alltags bei Durchschnittsanwendern zu etablieren. Und bis vor kurzem hatte das Unternehmen zudem keine nennenswerten Umsätze vorzuweisen.

Doch heute, Ende 2013, seien beide Fragen nicht mehr wirklich aktuell. So sieht es zumindest Holger Luedorf, bei dem 170 Mitarbeiter zählenden Unternehmen für das Business Development verantwortlich. Im Gespräch in Foursquares San Francisco-Niederlassung erklärt der Deutsche, dass die seit dem Sommer auf breiter Front forcierte Werbevermarktung bereits ordentlich Umsätze in die Kassen spüle. Genaue Angaben möchte Luedorf zwar nicht machen, betont aber, dass das einstige Image des Unternehmens als vor allem bei Early Adoptern und technologie-affinen Usern beliebten Dienstes ohne Monetarisierung überholt sei. » weiterlesen

Instapaper und Pocket:
Ein Liebesbrief an Später-Lesen-Dienste

Sie bieten eigentlich nur spärliche Funktionen, können aber doch den Online-Alltag unheimlich verbessern – zumindest für Menschen, die gerne digitale Inhalte lesen: Später-Lesen-Dienste. Ein Liebesbrief an Instapaper und Pocket.

PocketFacebook testet eine Funktion, um Links in Newsfeed-Beiträgen für späteres Lesen zu speichern. Mir gibt das die Gelegenheit für einen Liebesbrief an die zwei bekanntesten Später-Lesen-Dienste. Denn dass derartige Apps eine wichtige Rolle in meinem Onlinealltag spielen, wäre noch eine Untertreibung. Ich bin regelrecht besessen davon und speichere dort 99 Prozent aller Texte, auf die ich im Web außerhalb meines RSS-Readers aufmerksam werden. Mindestens ein bis zwei Stunden verbringe ich täglich mit Lektüre, die ich zuvor beim Später-Lesen-Service meiner Wahl abgelegt habe. In meinem Fall ist dies Instapaper, Konkurrent Pocket bietet aber im Prinzip den gleichen Funktionsumfang und das im Gegensatz zu Instapaper auch für Android. Beide Services gibt es in Fassungen für iOS und Android. Insofern treffen diese Zeilen auf beide Anwendungen gleichermaßen zu. » weiterlesen

Um jeden Preis zur Konversion:
4 verzweifelt wirkende E-Mails, die Internetdienste verschicken

Wenn sich die Nutzerzahlen von Onlinediensten nicht wie erhofft entwickeln, versuchen viele Anbieter, Karteileichen und passive User durch penetrante, mit Vorwänden gespickten Mails zu reaktivieren.

MailsImmer wenn ich von einem Onlinedienst, bei dem ich mich irgendwann einmal registriert habe, urplötzlich regelmäßig (!) E-Mails erhalte, so ist mein erster Gedanke, dass der Service sich nicht so prächtig entwickelt wie von den Initiatoren erhofft. Denn wenn bei einem Angebot der Bär steppt und die User in Scharen herbeiströmen, dann würden die Macher keine Zeit haben, Karteileichen auf die Nerven zu gehen. Folgende Mailformen sind nach meiner Erfahrung besonders deutliche Anzeichen dafür, dass die antizipierte Wachstumskurve eines Services nicht mit dem tatsächlichen Trend übereinstimmt. » weiterlesen

Smarte Geräte:
13 deutsche Tech-Startups, die sich vor Hardware nicht scheuen

Die Zeiten, in denen deutsche Startups einen Bogen um Hardware machten, sind vorbei: Immer mehr hiesige Jungfirmen tüfteln an smarten Geräten.

HardwareEs scheint, als wird unsere Hoffnung Wirklichkeit: Die Zahl deutscher Startups, die sich an der Schnittstelle von Internet und Hardware postieren, wächst deutlich. Noch vor zwei Jahren werkelte nahezu jedes hiesige Jungunternehmen mit Onlineaffinität an reinen Softwarelösungen. Doch dank neuer Finanzierungsformen (Stichwort Crowdfunding), gesunkener Fertigungskosten und einer gestiegenen Experimentierfreudigkeit von Konsumenten wandelt sich dies. Während die hiesige Netzwirtschaft seit fünfzehn Jahren vergeblich versucht, auf internationaler Bühne eine ernstzunehmende Rolle einzunehmen, sind die Claims im Segment von “Smart Devices”, also internetfähiger Geräte aller Art, bisher weitaus weniger klar abgesteckt. Gleichzeitig ergeben sich hier aus der deutschen Rechtslage im weltweiten Vergleich weniger Hürden für Jungfirmen, als dies bei vielen auf die Vernetzung von Anwendern ausgelegten Onlineplattformen der Fall ist.

Mittlerweile zählen wir mindestens 13 deutsche Anbieter von smarten Geräten, viele davon noch mitten in der Launchphase. Und das ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs. Hier sind die Akteure, die Deutschlands bevorstehende Hardware-Revolution tatkräfitig vorantreiben: » weiterlesen

Das eigene Startup gekonnt vorstellen:
Präsentationstipps für schüchterne Gründer

Eine gute Startup-Idee und -Umsetzung allein reicht meist nicht, um erfolgreich zu sein. Gründer müssen ihr Produkt auch verkaufen können, etwa bei Präsentationen vor Journalisten und potenziellen Geldgebern. Selbst wer schüchtern ist, kann dies lernen.

So lieber nicht

Robert Brandl testet und bewertet regelmäßig Web-Applikationen für das ToolTester Network.  Mehr über ihn am Ende des Artikels.

Vor Publikum präsentieren war immer eine Sache, die ich als extrem unangenehm empfand. Zu groß war die Angst, vor lauter Nervosität den Faden zu verlieren, oder vor dem Augenblick, in dem keiner über meine Witze lacht.

Trotzdem wollte ich es lernen. Ein Gründer, der nicht präsentieren kann, ist gewissermaßen wie ein Jäger ohne Jagdgewehr. Glücklicherweise bin ich der Meinung, dass man mit genug Übung alles lernen kann, und suchte mir deshalb einen Public Speaking Coach, mit dem ich mich insgesamt achtmal traf.

Die Präsentation, auf die ich mich vorbereitete, war für eine Veranstaltung des europäischen Flughafenverbandes Airport Council International in Dublin. Ich durfte über smarte Webtools referieren und darüber, wie die Marketingabteilungen von Flughäfen diese bestmöglich einsetzen können.

Hier sind die wichtigsten Punkte, die ich während des Coachings gelernt und dann in der Praxis umgesetzt habe: » weiterlesen

Startups und Hacks:
Die 15 besten Ideen der vergangenen Monate

Die Welt wird mit Startups oder einfachen Hacks jeden Tag ein bisschen schöner. In unserer Liste stellen wir euch 15 Favoriten der vergangenen Monate vor.

15 neue Ideen aus aller Welt

15 neue Ideen aus aller Welt

Wir haben uns mal ein bisschen umgeschaut, jenseits der Designshops, E-Commerce-Lösungen oder Eltern-Kind-Portale, was es da draußen eigentlich noch alles für Startups oder bloße Ideen in ihrer Frühphase gibt. Für gewöhnlich beleuchten wir die deutschsprachige Startup-Szene, diesmal haben wir etwas weiter über den Tellerrand geschaut.

Man muss ein bisschen suchen und man findet Startups heute immer häufiger unter dem Dach von Accelerator-Programmen oder Inkubatoren. Daneben aber gibt es sie noch: Kleine Teams ohne einen großen Investor im Rücken, die eine gute Idee verbreiten wollen. Nach denen haben wir gesucht und sie hier zusammen mit einigen schon etwas älteren, größeren Projekten aufgelistet. Einfach das, was uns auf Anhieb gefiel, egal, in welchem Stadium es war. Dabei herausgekommen ist diese kleine Liste von 15 cleveren Ideen von der Zukunft der Tastatur bis hin zur einfachen WLAN-Community.
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Digitales Nomadentum im Selbsttest:
Zehn Tage auf Reise ohne einen festen Arbeitsplatz

Kann man Reisen und Arbeiten kombinieren? Bei uns im Selbsttest zeigte sich, dass der Gewinn an Ideen und Erkenntnissen hoch ist, schlechte Erfahrungen sich aber nicht vermeiden lassen.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Ende August brach ich zu einer zehntätigen Reise quer durch Norddeutschland auf. Urlaub war es allerdings bis auf die Wochenenden nicht – ich wollte unterwegs ganz normal meinem Tagesgeschäft nachgehen. Alles in allem eine gute Erfahrung mit unerwarteten Ergebnissen, bei der mir jedoch auffiel, dass es auf Kleinigkeiten eben doch ankommt.
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Lesetipp:
Das Buch, das Alexander Ljung geprägt hat

Für unsere zweiwöchentliche Serie befragen wir erfolgreiche Gründer, CEOs von bekannten Webunternehmen und renommierte Vordenker und Visionäre des internationalen und einheimischen Technologiesektors, welches Buch sie und ihr Handeln am meisten geprägt hat. Nicht zwei, nicht vier und nicht zehn Werke, sondern nur eines. DAS eine.

Alexander LjungHeute: Alexander Ljung, Gründer und CEO von Soundcloud.

Weches Buch hat dich und dein Handeln bislang am stärksten geprägt?
West of Jesus: Surfing, Science and the Origins of Belief; Steven Kotler; Erstveröffentlichung 2006
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Warum?
“This book had a huge impact on me. Kotler overcomes the debilitating Lyme disease using his mind and a surfboard. He finds an unexpected route back to his former levels of performance and well-being by travelling the world and surfing in exotic locations. He recounts his spiritual journey in a style which is part-memoir, part-scientific thesis, and wholly inspiration.”

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In dieser Serie bereits erschienen: