204 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Tame, Stackfield, Fairnopoly und mehr:
10 Startups, die beachtet werden

Tame, Stackfield und Fairnopoly heißen die drei Startups aus dem deutschsprachigen Raum, deren Berichte bei uns in jüngster Zeit am häufigsten im Social Web empfohlen wurden. Aufmerksamkeit ist einer von vielen Faktoren für Erfolg.

StartupsAb und an werfen wir einen Blick darauf, wie eifrig vergangene Artikel über neue Startups und Webdienste von Nutzern bei Facebook, Twitter und Google+, LinkedIn und Xing verbreitet wurden. Das Engagement der Leser garantiert zwar nicht automatisch eine Erfolgsgeschichte für den jeweiligen Service, signalisiert aber ein grundsätzliches Interesse und die vorhandene Bereitschaft, sich mit der jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen. Hier sind die zehn jungen Anbieter, deren Vorstellungen auf netzwertig.com diesbezüglich seit Oktober 2012 punkten konnten. » weiterlesen

Lesetipp:
Das Buch, das Seth Godin geprägt hat

Für unsere zweiwöchentliche Serie befragen wir erfolgreiche Gründer, CEOs von bekannten Webunternehmen und renommierte Vordenker und Visionäre des internationalen und einheimischen Technologiesektors, welches Buch sie und ihr Handeln am meisten geprägt hat. Nicht zwei, nicht vier und nicht zehn Werke, sondern nur eines. DAS eine.

Seth GodinHeute: Seth Godin, in New York beheimateter Buchautor und Unternehmer. Godin betreib ein bekanntes, viel gelesenes Blog, in dem er sich mit unterschiedlichen Aspekten des Lebens, der Wirtschaft und der Gesellschaft in einer sich wandelnden, vernetzten Welt auseinandersetzt.

Weches Buch hat dich und dein Handeln bislang am stärksten geprägt?
The War of Art; Steven Pressfield; Erstveröffentlichung 2002
Website I Amazon I  Amazon (Affiliate-Link)

Warum?
“There are successful people (artists, musicians, makers of ruckuses) all around the world who view this book as a closely-guarded secret. Pressfield puts his finger on precisely what’s holding you back. Not for the faint of heart.”

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In dieser Serie bereits erschienen:

Falls ihr Vorschläge für erfahrene Personen aus der Tech-, Web- und IT-Welt habt, die wir für diese Serie befragen sollen, hinterlasst diese bitte in den Kommentaren.

Regelmäßig aktualisiert:
Aktuelle Nutzerzahlen erfolgreicher Onlinedienste im Überblick

Wir behalten im Auge, welche aktuellen Meilensteine hinsichtlich ihrer Nutzerzahlen führende und rasant wachsende Onlinedienste kommunizieren.

MetrikenMetriken zur Einschätzung des Erfolgs von Onlinediensten gibt es zahlreiche. Zumindest bei auf die breite internationale Masse der Anwender ausgerichteten Angeboten gehört die Zahl der monatlich aktiven Nutzer zu den besonders entscheidenden. Zwar sagt sie wenig über die Geschäftsentwicklung eines Startups oder etablierten Unternehmens aus, verdeutlicht aber zumindest, dass eine hinreichend große Anwenderbasis für eine Monetarisierung vorhanden ist. Ganz grundsätzlich lassen sich anhand des Wertes der aktiven User auch Rückschlüsse auf die gesellschafte Bedeutung eines digitalen Angebots ziehen.

In der Regel beginnen Firmen mit der Kommunikation von Statistiken aktiver Nutzer erst, wenn sie der Meinung sind, dass der jeweilige Wert sie nicht kleiner wirken lässt, als sie wahrgenommen werden wollen. Bis dahin verkünden sie Meilensteine in Bezug auf Nuterzahlen, womit in der Regel registrierte Mitglieder gemeint sind – ungeachtet davon, ob diese sich regelmäßig einloggen oder nicht.

Als Hifsmittel für unsere eigene Redaktion, aber auch für alle anderen, die sich einen schnellen Überblick über die aktuellste Metrik von einschlägigen Webfirmen verschaffen wollen, behalten wir auf dieser Seite ab sofort die Zahlen zu “aktiven Nutzern” beziehungsweise, wenn nicht bekannt, zu “Nutzern” von populären, oft in den Medien präsenten Onlinediensten mit Endanwender-Fokus im Auge. Wir konzentrieren uns dabei auf die tonangebenden Anbieter sowie auf besonders schnell wachsende Protagonisten. » weiterlesen

Bloggen aus Istanbul:
Der bittere Geschmack der Selbstzensur

Die Türkei gilt als besonders unwirtlicher Ort für Journalisten. Korrespondenten und Blogger, die dieser Tage über die Proteste berichten, müssen ständig auf der Hut sein.

TürkeiAls ich am Freitag nach acht Tagen in Istanbul dem Passcounter am Attatürk-Flughafen näher kam, hatte ich ein mulmiges, aber auch gespanntes Gefühl. Komme ich ohne Weiteres durch die Passkontrolle? Oder würde mich der türkische Beamte nach einer Musterung und längeren Blicken auf den Bildschirm in einen kleinen Raum führen und mir dort Fragen stellen? Um für dieses Szenario nicht gänzlich unvorbereitet zu sein, hatte ich mit einer Freundin in Istanbul eine Nachricht vereinbart, die ich ihr schnell schicken würde, falls ich Probleme bei der Passkontrolle hätte. Sie wüsste dann, wen sie anrufen müsste.

Doch alles lief reibungslos. Im Nachhinein erscheinen mir meine Bedenken natürlich völlig übertrieben. Immerhin hatte ich nur eine kleine Zahl an die Situation rund um den Taksim-Platz beschreibenden und das Vorgehen der türkischen Polizei kritisierenden Tweets sowie wenige Fotos und Videos publiziert und einen deutschsprachigen Beitrag über die netztechnische Aspekte der derzeitigen Proteste publiziert. Andererseits wurden im Zuge der seit mehr als zwei Wochen andauernden regierungskritischen Proteste Dutzende Twitter-Nutzer wegen “irreführender und beleidigender Informationen” in der Türkei festgenommen. Es wären deutlich mehr gewesen, hätte der Microbloggingdienst dem Anliegen der Sicherheitsbehörden entsprochen, Nutzerdaten herauszugeben. » weiterlesen

Lesetipp:
Das Buch, das Reid Hoffman geprägt hat

Für unsere zweiwöchentliche Serie befragen wir erfolgreiche Gründer, CEOs von bekannten Webunternehmen und renommierte Vordenker und Visionäre des internationalen und einheimischen Technologiesektors, welches Buch sie und ihr Handeln am meisten geprägt hat. Nicht zwei, nicht vier und nicht zehn Werke, sondern nur eines. DAS eine.

Reid HoffmanHeute: Reid Hoffman, Gründer und Executive Chairman vom weltweit größten sozialen Netzwerk für Geschäftskontakte, LinkedIn.

Weches Buch hat dich und dein Handeln bislang am stärksten geprägt?
Philosophical Investigations; Ludwig Wittgenstein; Erstveröffentlichung 1953
Wikipedia I Amazon I  Amazon (Affiliate-Link)

Warum?
“Wittgenstein helped me understand best the interplay between language, thought, and the world. In other words, Wittgenstein shaped how to think about language so that when we express our thoughts in language and articulate a theory of the world. In turn, that understanding helps to lead to thoughts on human nature and discourse.”

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Falls ihr Vorschläge für erfahrene Personen aus der Tech-, Web- und IT-Welt habt, die wir für diese Serie befragen sollen, hinterlasst diese bitte in den Kommentaren.

Der digitale Aspekt der türkischen Proteste:
Eindrücke aus Istanbul

Die derzeitigen Geschehnisse in der Türkei werden wie schon ähnliche Ereignisse in anderen Ländern stark durch das Internet beeinflusst. Einige diesbezüglich relevante Eindrücke aus Istanbul.

IstanbulWie der Zufall es will, befinde ich mich gerade in Istanbul. Da meine Unterkunft nur wenige Minuten vom Taksim-Platz und Gezi Park entfernt liegt, ist es unmöglich, von den Protesten und den Maßnahmen der Polizei nichts mitzubekommen. Aber zugegebenermaßen finde ich es auch ziemlich spannend, nahe am Geschehen zu sein. Ich spare mir an dieser Stelle allgemeine Lageberichte oder eine Beurteilung der politischen Situation. Dies überlasse ich den Nachrichtenmedien und denen, die sich intensiver mit der Situation der türkischen Nation befassen. Aktuelle Berichte der deutschen Presse, etwa bei Zeit Online und Spiegel Online, liefern einen meines Erachtens nach treffenden Überblick.

Stattdessen möchte ich einige Punkte ansprechen, welche aus internettechnischer Perspektive interessant sind. Bekanntlich sorgt die allgemeine Selbstzensur vieler türkischer Mainstreammedien dafür, dass die detaillierte Kunde über aktuelle Geschehnisse vom Platz und dem angrenzenden Park vorrangig über das Internet an die Öffentlichkeit gerät. Was den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan zu dem jetzt schon legendären Kommentar bewegte, Twitter sei eine Plage. » weiterlesen

Traffic- und Aufmerksamkeitsmaschine:
Wie Startups ins Fernsehen kommen

Wenn Startups im Fernsehen vorgestellt werden, bringt dies auf einen Schlag massive Aufmerksamkeit und viele neue Besucher. Mit bestimmten Maßnahmen können junge Unternehmen die Chancen auf TV-Berichte deutlich erhöhen.

FernsehenTilo Bonow ist Gründer von piâbo, einer PR-Agentur der digitalen Wirtschaft mit Sitz in Berlin. 

Der Fernsehbeitrag über ein Startup ist sicher die Champions League für jeden Gründer, der sein junges Unternehmen bekannter machen möchte. Viele unterschätzen jedoch den Aufwand, den die Produktion eines Fernsehbeitrags mit sich bringt. Schnell sind drei bis vier Mitarbeiter damit beschäftigt, an Texten zu feilen, Bildideen zu entwickeln oder Räume herzurichten. Am Drehtag bringt dann das Video-Team Unruhe ins Haus, weil der Kameramann alle Möbel umstellen möchte und der Tonassistent sich über die laute Lüftung der Rechner beschwert. Wenn es dann endlich losgeht, muss der gezeigte Unternehmer trotz des Gewusels seine Mimik, Gestik und Rhetorik im Griff haben.

Und wenn der Beitrag produziert und gesendet wurde, ist die Aufgabe für den Unternehmer nicht beendet: Er muss sein Startup für den zu erwartenden Kundenansturm fit machen. Dass die plötzliche massive, mediale Aufmerksamkeit auch zu Problemen führen kann, erleben junge Webfirmen immer wieder, zuletzt Workhub und Nachbarschaftsauto. Eher ein Luxusproblem werden sich die meisten Entrepreneure denken, vor allem, wenn sie selber noch nicht das Glück hatten, derart prominent mit ihrem Unternehmen im Fernsehen gezeigt zu werden.

Es folgt ein Überblick, wie man seine Chancen drastisch erhöht, ein Millionenpublikum zu erreichen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
5 Jahre Samstag App Fieber

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Das Samstag App Fieber wurde gestern fünf Jahre alt – ein guter Anlass nachzuschauen, was aus den vorgestellten Anwendungen und Startups aus der Vogelperspektive betrachtet geworden ist.

Insgesamt habe ich in den fünf Jahren 773 Seiten vorgestellt. 566 (73%) davon gibt es noch; 207 (27%) sind gestorben, sind im Dauerschlaf oder tun nichts mehr, was mit der ursprünglichen Idee noch ansatzweise zu tun hat.

Für die einzelnen Jahrgänge schaut der Status wie folgt aus:

 

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Lesetipp:
Das Buch, das Fred Wilson geprägt hat

Heute starten wir bei netzwertig.com eine neue, zweiwöchentliche Serie. Für diese befragen wir erfolgreiche Gründer, CEOs von bekannten Webunternehmen und renommierte Vordenker und Visionäre des internationalen und einheimischen Technologiesektors, welches Buch sie und ihr Handeln am meisten geprägt hat. Nicht zwei, nicht vier und nicht zehn Werke, sondern nur eines. DAS eine.

Heute: Fred Wilson, Managing Partner beim bekannten New Yorker VC Union Square Ventures und der wohl aktivste seit vielen Jahren bloggende Startup-Investor im Netz.

Weches Buch hat dich und dein Handeln bislang am stärksten geprägt?
Technological Revolutions and Financial Capital: The Dynamics of Bubbles and Golden Ages; Carlota Perez; Erstveröffentlichung 2002
Link zur Website des Buchs I Amazon I  Amazon (Affiliate-Link)

Warum?
“The book provides a framework for thinking about the first twenty years of the commercial Internet and also for where we are headed next.”

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Im nächsten Teil dieser Serie: Reid Hoffman, CEO von LinkedIn.

Falls ihr Vorschläge für erfahrene Personen aus der Tech-, Web- und IT-Welt habt, die wir für diese Serie befragen sollen, hinterlasst diese bitte in den Kommentaren.

Danke an @sachark für die Inspiration zu dieser Serie.

Lehren aus 2313 Blogbeiträgen:
Wie ich kreativ bleibe

Wer täglich Artikel schreibt oder anderweitig kreativ tätig ist, muss aktiv Maßnahmen treffen, um einfallsreich zu bleiben. Hier sind einige Beobachtungen aus und Ratschläge nach 2313 Blogbeiträgen.

KreativitätVor mehr als sechs Jahren schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag. Dieser Text ist Artikel Nummer 2313. Von kurzen Phasen geringerer Aktivität und wenigen Urlaubswochen ausgenommen verging seit März 2007 kein Werktag, an dem ich nicht mindestens einen, zumeist aber zwei Beiträge verfasst habe. Zu Beginn für mein privates Blog, später dann für netzwertig.com. In dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt. Vor allem, welche Maßnahmen ich ergreifen muss, um einen maximalen kreativen Output zu erreichen. Genau dieser ist essentiell, will man Tag für Tag lesenswerte, interessante, informative und inspirierende Texte publizieren. Dass einem gelegentlich die Ideen ausgehen, lässt sich freilich nicht vermeiden. Auch hilft eine gewisse analytische Veranlagung wahrscheinlich dabei, dass ich mich stets relativ schnell aus Phasen absoluter Einfallslosigkeit befreien kann. Doch davon abgesehen konnte ich dank meiner Erfahrungen der vergangenen sechs Jahre viel darüber herausfinden, welche Weichen ich stellen muss, um möglichst jederzeit einen effektiven Kreativitätsprozes zu aktivieren. Hier sind einige Empfehlungen und Ratschläge, mit denen sich die grauen Zellen dazu animieren lassen, Ideen für Texte und andere, Kreativität erfordernde Prozesse zu produzieren. » weiterlesen