155 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.
Seit rund drei Wochen habe ich das Google Tablet Nexus 7 im Praxistest. Nachdem ich mich vor kurzem vom iPad 2 getrennt habe, ist das mein zweiter Versuch in der Tabletwelt – eine Nummer kleiner.
Millionen von Menschen sind begeistert von ihrem iPad – mir ist es zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Als Lesegerät für Bücher konnte es meinem Kindle nie gefährlich werden – dafür ist der E-Reader zu leicht, die Batterie hält drei Wochen und das Kindle-Display eignet sich hervorragend zum Lesen. Gleichzeitig sind zehn oder elf Zoll Textbreite einfach zu viel – nicht besonders lesefreundlich für Websites, E-Papers oder PDFs.
Zum Surfen im Web, RSS lesen oder Twitter gucken nutzte ich dann doch lieber mein Smartphone, egal ob iPhone oder aktuell das HTC One X. Gerade mit dem 4,7-Zoll-Display des HTC lesen sich RSS Feeds oder die Facebook Timeline ganz formidabel, egal wo ich bin. Für mich gab’s keinen vernünftigen Use Case für ein 10-Zoll-Tablet. Nach drei Wochen kann ich allerdings sagen: Mit 7 Zoll sieht die Welt ganz anders aus. Und vor allem zu den von Google festgelegten Kampfpreisen von 200 Euro (8 GB-Version) bzw. 250 Euro für 16 GB Speicher ist das Nexus 7 ein verlockendes Angebot. In Deutschland kann das Google Tablet ab heute bestellt werden.
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Kann man mit dem Fahrrad von Berlin nach Indien fahren und nebenbei mit Smartphone und Notebook als Startup-Gründer und Projekt-Mitorganisator arbeiten? Thomas Jakel probiert es aus. Hier berichtet er über seine bisherigen Erfahrungen als “digitaler Nomade”.
Thomas Jakel ist Geschäftsführer zweier Startups und Mitorganisator der Startup Olympics. Mehr über den Autor am Ende des Artikels.
Im November vergangenen Jahres entschloss ich mich, eine Fahrradtour von Deutschland nach Indien zu machen. Für einen guten Zweck. Ich war enthusiastisch. Nur eine große Frage stellte sich mir: Würde ich von unterwegs arbeiten können? Und wenn ja, wie? Inzwischen sind meine drei Mitstreiter und ich unterwegs. Acht Länder haben wir bereits durchquert. Zur Zeit fahren wir durch den Iran. Zehntausend Kilometer von Berlin nach Indien.
Was das mit Onlinebusiness und der Netzwelt zu tun hat? Ich arbeite unterwegs im Internet. Als Geschäftsführer von zwei Berliner Startups muss ich trotz der Fahrradtour prinzipiell erreichbar bleiben. Für meine Tour nehme ich keinen Urlaub. Stattdessen versuche ich mein digitales Leben so zu organisieren, dass die wichtigsten Dinge immer noch erledigt werden. Ich bin auf der Suche nach Internetzugängen in Bulgarien, Rumänien, der Türkei und aktuell im Iran. In diesem Artikel beschreibe ich, wie es sich unterwegs arbeitet, wie ich mich organisiere und wie ich gleichzeitig mit dem Fahrrad durch Europa und Asien fahre. » weiterlesen
Egal in welchen Alltags- und Lebensbereichen Menschen Schwächen haben: Webdienste und mobile Apps helfen dabei, jedes Ziel zu erreichen.
Jeder von uns hat Schwächen, die er er gerne beseitigen möchte – seien es Schwierigkeiten beim Fokussieren auf Aufgaben, ungesundes Essverhalten oder ein fehlender Überblick über die eigene Finanzlage. Viele Onlineservices und Smartphone-Apps schaffen Abhilfe. Wir listen zehn Vorschläge zur Selbstoptimierung:
Fokussierter arbeiten
Richtige Konzentration bei der Arbeit am Computer fällt in Zeiten von Facebook, Twitter und Konsorten manch einem zunehmend schwerer. Doch es gibt Techniken, die helfen können, wie zum Beispiel die Pomodoro-Technik. Focus Booster hilft beim Fokussieren und wird sowohl als Software als auch als Web-App angeboten. Wer sich mit der Zeitmessung schwer tut, kann sich mit der Chrome-Erweiterung Strict Pomodoro gezielt die Webseiten von beispielsweise Facebook und Google+ sperren lassen, sodass sie nur in den Pausenzeiten aufrufbar sind.
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Aufmerksamkeit ist für Startups die halbe Miete. Wir listen die zehn jungen Firmen, deren Berichte auf netzwertig.com in diesem Jahr besonders intensiv im Social Web weiterverbreitet wurden.
Damit ein junges Webunternehmen zu einem Hit wird, müssen verschiedene Faktoren und Kriterien erfüllt sein. Aufmerksamkeit ist ein ganz wichtiger Aspekt. Startups, denen es gelingt, sich ins Gespräch zu bringen und von der künftigen Zielgruppe beachtet zu werden, haben die Grundlage für ihren Aufstieg gelegt. Wer einmal in das Bewusstsein der Menschen vorgedrungen ist, über den wird es Medienberichte hageln, was Reichweite und Bekanntheit weiter steigert. Dadurch wiederum ergeben sich nicht nur Kooperationsmöglichkeiten, sondern auch Chancen auf externe Finanzierungen.
Welche Online- und Mobile-Startups aus dem deutschen Sprachraum liegen derzeit wohl an der Spitze, was die Beachtung bei Branchenbeobachtern und Early Adopters betrifft? Auch wenn wir nicht über jeden Service aus DACH berichten, sondern uns auf die konzentrieren, die zu unserem redaktionellen Fokus passen und neuartige, innovative Ansätze verfolgen, lassen sich aus der Bereitschaft der Leser, die entsprechenden Artikel im Social Web zu verbreiten, durchaus Indizien daraus ableiten, wie weit sie bereits in das Bewusstsein der technologieaffinen Öffentlichkeit vorgedrungen sind. Deshalb haben wir uns alle längeren Berichte über Web- und Mobile-Services auf netzwertig.com seit Jahresbeginn angeschaut und eine Liste der zehn Dienste beziehungsweise Apps aus DACH erstellt, die zusammengenommen am häufigsten empfohlen wurden (Tweets, Facebook Likes + Shares, Google+-Klicks). Das Ergebnis sagt zwar nichts über die Tauglichkeit des jeweiligen Geschäftsmodells aus, verrät aber, welche Angebote zumindest ein wichtige Zutat für den Startup-Erfolg vorweisen können: das Interesse der Webuser (oder alternativ besonders fähige, engagierte Community-Manager).
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Smartphone- und Tablet-Nutzern fällt es nicht schwer, ihre Geräte mit Apps zu befüllen. Doch was wäre, wenn man nur zehn Anwendungen installieren dürfte? Auf welche fiele die Wahl?
Genau ein Jahr ist es her, dass ich darüber sinnierte, welche zehn Applikationen ich auswählen würde, sollte ich ein völlig neues Smartphone oder Tablet zur Verfügung gestellt bekommen, auf dem sich lediglich zehn vorinstallierte Anwendungen befinden. Glücklicherweise ist dieses Szenario ein rein theoretisches. Einmal darüber nachzudenken, auf welche Apps man im Extremfall wirklich nicht mehr verzichten möchte, kann aber durchaus interessante Einsichten zu Tage liefern. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate ist die Zahl der nativen Applikationen in den zwei führenden App-Läden, Apples App Store und Google Play (früher Android Market), weiter rasant gestiegen. 650.000 Programme stehen mittlerweile für iOS-Geräte zum Download, 600.000 und damit fast genauso viele für Android-Smartphones und -Tablets . Damit sind heute rund 150.000 iOS-Apps und ganze 300.000 Android-Apps mehr verfügbar als im Juli vergangenen Jahres.
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Die Berliner Startup-Szene blüht auf. Bis an die Spitze ist es aber noch ein harter Weg. Hier sind einige Vorschläge für die Protagonisten der Hauptstadt, um den Prozess zu beschleunigen.
Über den Status von Berlin als Hotspot für Startups im Internet- und Mobile-Sektor muss man nur noch wenige erklärende Worte verlieren. Doch obwohl sich in der Hauptstadt in den letzten Jahren extrem viel getan hat und der ein oder andere auch international bekannte Anbieter an der Spree entstand, ist der ganz große internationale Durchbruch (gemessen an Marktanteilen hiesiger Startups in Ländern auch außerhalb Europas) bisher noch ausgeblieben. Wahrscheinlich braucht es dafür noch etwas Zeit und Geduld, immerhin ziehen auch weiterhin neue Talente aus aller Welt in die Spreestadt, und auch der ein oder andere ausländische Investor siedelt sich dort an.
Was der lokalen Internetszene aber vielleicht ein wenig im Weg steht, ist ihre Selbstbezogenheit. Die Berliner Gründer und ihre Teams treffen sich gern und oft, unterstützen sich gegenseitig (sei es durch Namedropping) und feiern zusammen. Das hilft bei der Schaffung eines gemeinsamen Wir-Gefühls, kann aber auf Außenstehende auch den Eindruck einer geschlossenen Gesellschaft machen, zu der man nur Zutritt hat, wenn man den richtigen Hintergrund mitbringt, die angesagtesten Bars frequentiert, finanzielle oder moralische Unterstützung durch Ashton Kutcher vorweisen kann und den gängigen Verhaltenscodex der Szene beherrscht. Erfüllt man diese Voraussetzungen, darf man dann vielleicht auch in einem Film mitmachen.
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Der Anstoß zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine steht vor der Tür. Wir haben aus der Masse der Apps und Websites die Rosinen herausgepickt.
Seit der letzten Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich im Jahr 2008 hat eine Revolution stattgefunden: Smartphone-Apps eroberten die Welt! Kaum zu glauben, aber die EURO 2012 ist die erste Fußball-Europameisterschaft, seit Apples App Store und seine Pendants auf Android und Windows auf der Bildfläche erschienen. Da vier Jahre in der Computerwelt eine halbe Ewigkeit bedeuten, wird der Markt mit Apps rund um das dreiwöchige Fußballevent nun regelrecht überflutet. Wir haben uns für euch umgeschaut.
Smartphone-Apps für iPhone und Android
Die offizielle UEFA EURO 2012 App ist erstaunlich vielseitig und spaßig. So findet man nicht nur die obligatorischen, umfangreichen Daten zu allen Spiele, Mannschaften und Stadien. In einem interaktiven Fanbereich können eigene Fotos mit Fanartikel und 70er-Jahren Fußballerschnäuzern dekoriert und auf eine Europakarte hochgeladen werden. Die restlichen sozialen Aspekte der App sind etwas kompliziert aufgebaut – doch grundsätzlich ein sehr guter Wurf mit umfassenden Daten und Informationen direkt von der Quelle.
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Android ist in Deutschland inzwischen das meist genutzte Betriebssystem für Smartphones. Wie lässt sich damit arbeiten? Ein Selbsttest.
Nach vier Jahren iPhone war es vor einigen Wochen soweit: Ich habe mir ein Android Smartphone zugelegt, das HTC One X – hier bei neuerdings.com vorgestellt. Ausschlaggebend war das grössere Display. Ich hatte Smartphones mit Displays über vier Zoll in den Händen – sowas wollte ich auch. Als imgriff.com-Autor interessiert mich bei solchen Geräten immer die Frage: Macht es produktiver? Hier einige Erkenntnisse aus den ersten Wochen.
Lesen von Feeds und Websites
Ich habe rund 150 RSS Feeds abonniert, die ich regelmässig lese; die meiste Zeit nutze ich dafür mein Smartphone. Und klar: Mit einem 4.7 Zoll-Display macht das einfach mehr Spass (hier der Grössenvergleich zum aktuellen iPhone). Wie viele Menschen «scanne» ich Inhalte im Web – lese also nicht von oben nach unten, sondern meine Augen verschaffen sich «hüpfend» eine Übersicht der Seite und ich entscheide dann, ob ich in den Text «einsteige». Da ist mehr Bildschirm schlicht besser – was allerdings kein Android-, sondern ein Gerätevorteil ist. Aber da es keine iOS-Geräte in der Grösse gibt, muss man das OS wechseln, wenn man davon profitieren will.
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Gerade haben Samsung und Google ein neues “Chromebook” vorgestellt, also einen Laptop mit Googles Chrome OS. Das Betriebssystem setzt ganz aufs Internet und praktisch alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag?
Seit der ersten Ankündigung der Chromebooks am 7. Juli 2009 stand für mich fest: So ein Ding muss ich haben. Doch halt – geht das überhaupt? Nein. Denn “damals” war man noch an die Leine gekettet. Ich arbeitete lokal und hatte alle meine Daten auf der lokalen Festplatte, das Backup auf einer externen. Die Installation aller Programme nach einem Rechner-Crash dauerte unter Windows oft Tage, unter Linux mehrere Stunden.
Das ist inzwischen Vergangenheit. Ich habe alle meine Daten in die Cloud verlagert, mein Workflow ist auf die Cloud optimiert, ich arbeite in der Cloud, ich lebe sogar dort. Dank des Chromebooks.
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Die führenden Internet- und IT-Konzerne Google, Apple und Microsoft versuchen, auf ihre Bestrebungen zum Schutz der Umwelt und knapper Ressourcen aufmerksam zu machen. Wie ernst man die Initiativen aber nehmen kann, ist unklar.
Von Martin Meyer-Gossner
Der CO2-Ausstoß nimmt weiter zu – auch dank der verbreiteten Nutzung elektronischer Gadgets. Was einerseits in der Verantwortung des Homo Connectus liegt, haben inzwischen auch diverse Internetunternehmen auf dem Plan. Wie aber können sie ihren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Auf welche Initiativen und Aktivitäten setzen sie, um sich beim Nutzer als umweltbewusst zu positionieren? Tauchen wir ein wenig ein in die „Green Web“-Unternehmensphilosophie.
Auf das Thema kam ich kürzlich, als ich auf die Google-Green-Seite stieß. Auf dieser lobt sich der Netzgigant unter anderem mit einer Studie, die besagt, dass Google-Servern weniger als ein Prozent der Elektrizität der weltweiten Rechenzentren zugewiesen wird. Zudem rühmt sich der Suchriese damit, über zehn Jahre die effizientesten Rechenzentren der Welt gebaut zu haben. Diese würden 50 Prozent weniger Energie benötigen als die typischen Rechenzentren.
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