219 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Onlinedienste, die begeistern:
netzwertig.com sucht die Webanwendung des Jahres

Viele Onlineservices schaffen es, Nutzer zu begeistern. Doch welche Webanwendung war im Jahr 2010 der absolute Liebling der deutschsprachigen Tech-Szene? Wir wollen es von euch wissen!

Jede Wochen stellen wir euch bei netzwertig.com junge, innovative, vielversprechende Startups aus dem Onlinebereich vor. Zudem behalten wir stetig die Entwicklung der tonangebenden Akteure in der schnelllebigen, bunten und spannenden Welt des Social Webs und angrenzender Sektoren im Auge.

Nun nähern wir uns mit großen Schritten dem Jahresende, was bei uns die Frage aufwarf, welches Startup oder welcher schon etablierte Anbieter bei Branchenbeobachtern und Internet-Enthusiasten eigentlich im Jahr 2010 am meisten Begeisterung hervorrief. Um dies herauszufinden, starten wir erstmalig einen Wettbewerb: Wir suchen die Webanwendung des Jahres!

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Digitale Revolution:
Das Ende der Sternchentexte

Viele kostenpflichtige Angebote an der Peripherie von Internet- und Telekommunikationsservices fokussieren sich noch immer darauf, Kunden durch Zwang möglichst lange an sich zu binden, statt ganz einfach ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Zeit für einen Besinnungswandel.

Ich hatte vor einigen Tagen einen angeregten E-Mail-Austausch mit dem Vertreter eines deutschen Webdienstleisters. Anlass war mein Artikel zum T-Online Mediencenter, einer Cloud-Speicher-Lösung für Privatanwender mit 25 Gigabyte kostenlosem Speichervolumen. Daraufhin erhielt ich eine Mail von besagter Person mit dem Hinweis auf einen ähnlichen Storage-Dienst, den sein Unternehmen anbietet.

Im Gegensatz zum T-Online-Angebot handelte es sich bei der von ihm vorgestellten Alternative um ein reines Bezahlangebot, welches zudem eine Einrichtungsgebühr und eine lange Vertragslaufzeit beinhaltete – bei dem günstigsten Paket ein Jahr. Zudem waren diese Einschränkungen nicht sofort ersichtlich, sondern erst, nachdem ich mich animiert durch das Sternchen neben der Preisangabe auf die Suche nach dem sprichwörtlichen Haken gemacht hatte.

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Toolbox:
50 Webdienste für
verregnete Herbsttage

Jede Woche berichten wir über neue Startups und Onlinedienste. Heute stellen wir 50 davon zum Ausprobieren an verregneten Herbsttagen in einer kompakten Liste zusammen.

Jede Woche stellen wir euch eine Reihe neuer Webdienste und Startups vor – vorrangig aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus den europäischen Nachbarländern sowie der USA. Nun haben viele von euch nicht stetig Zeit dafür, neue Services auszuprobieren. Schnell kann da ein potenziell interessantes Angebot wieder in Vergessenheit geraten.

Mit diesem Beitrag erinnern wir euch an 50 Onlineservices, die wir in den letzten Monaten bei netzwertig.com in einzelnen Artikeln vorgestellt haben. Die Auflistung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge, jedes Angebot wird mit maximal einem Satz erklärt (einige von uns vorgestellte Angebote mit ausgeprägtem B2B-Fokus lassen wir an dieser Stelle außen vor). » weiterlesen

Personensuche:
Yasni lässt die Hüllen fallen

Vor drei Jahren ging die umstrittene Personensuchmaschine Yasni an den Start. Trotz (oder gerade wegen) heftiger Kritik an dem Konzept wächst das Startup aus Frankfurt kräftig, wie ein umfassender Blick auf die Zahlen des mittlerweile profitabel arbeitenden Unternehmens zeigt.

Zu behaupten, Personensuchmaschinen gehörten zu den weniger glamourösen Startup-Kategorien, wäre wahrscheinlich noch eine Untertreibung. Dienste wie Yasni aus Frankfurt oder der österreicher Konkurrent 123 People sammeln frei verfügbare Daten zu Individuen im Netz und aggregieren diese anschließend. Das gefällt nicht jedem, wie wir schon häufig in Kommentaren zu Artikeln feststellen mussten, in denen derartige Dienste Erwähnung fanden. Manch einer fühlt sich unwohl bei dem Gedanken, dass ein Service im Netz verstreute Informationen über die eigene Person zusammensucht und in kompakter Form darstellt.

Für Kontroversen zu sorgen – wie es bei Personensuchmaschinen, die in Deutschland auch schon häufiger die Gerichte beschäftigten, definitiv der Fall ist – bedeutet nicht, von Usern ignoriert zu werden. Im Gegenteil: Der Bedarf an aggregierten Informationen rund um Personen im Netz ist zweifelsohne vorhanden, und die zusätzliche Aufmerksamkeit schafft Neugier und verhilft den Personensuchmaschinen sogar noch zu steigenden Nutzerzahlen.

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Resümee:
“Ein Link pro Woche”

Im Juni riefen wir Blogger dazu auf, mindestens einmal pro Woche auf ein neues Blog aus dem deutschen Sprachraum zu verlinken. Hat unser Bestreben, mit gutem Beispiel voranzugehen, funktioniert?

Mitte Juni beschrieb ich angeregt von einem Tweet die Problematik der geringen Verlinkung von deutschsprachigen Blogs untereinander. Mein Ziel mit dem überraschend viel beachteten Beitrag war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass in manchen Situationen zwar der Link zu einem führenden US-Blog oder einem deutschen Nachrichtenportal schneller gesetzt ist, das Verlinken weniger bekannter Blogs aus der hiesigen Social-Web-Welt allerdings der bessere Ansatz sein kann (warum, steht im angesprochenen Posting).

Mein konkreter Vorschlag war es, jede Woche mindestens ein hiesiges Blog zu verlinken, das bisher auf der eigenen Site keine namhafte Erwähnung fand. Natürlich wollten wir mit gutem Beispiel vorangehen.

Ungefähr vier Monate nach diesem Aufruf ist es Zeit für ein (vorläufiges) Resümee. Gelang es uns, jede Woche auf mindestens ein Blog zu verweisen, das vorher nicht auf netzwertig.com erschien? Sowohl, um selbst zu erfahren, ob wir unser Ziel erfüllt haben, aber auch, um euch zu zeigen, dass mein Juni-Artikel nicht nur aus leeren Worten bestand, habe ich mir sämtliche netzwertig.com-Beiträge seit dem 17. Juni angeschaut und alle Erstlings-Links auf Blogs aus Deutschland, der Schweiz und Österreich notiert (mit Ausnahme von Unternehmensblogs).

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studiVZ-Chef Clemens Riedl:
“Wir sind Deutschlands
größte Spieleplattform”

Seit Dezember 2009 gibt es Applikationen bei den drei VZ-Netzwerken studiVZ, meinVZ und schülerVZ. Mittlerweile ist VZ Deutschlands größte Spieleplattform, so CEO Clemens Riedl.

Am Montag äußerte sich Clemens Riedl, Chef der VZ-Gruppe, im Interview mit RP Online über die aktuellen Rahmenbedingungen für Social Networks, Geschäftsmodelle und Datenschutz. Was er offen ließ, war die Entwicklung des neuen VZ-Heilsbringers, der App-Plattform. Seit einigen Monaten stellt das Unternehmen Entwicklern eine Payment-Funktionalität zur Verfügung, so dass diese über ihre Applikationen Güter (virtuell oder physisch) an Nutzer verkaufen können. Uns beantwortete der im Februar 2010 angetretene studiVZ-CEO einige Fragen rund um die App-Plattform.

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Innovativ, aber beschränkt:
Warum US-Startups schlecht internationalisieren können

Im Vergleich zu jungen europäischen Webunternehmen sind US-Startups in vielen Punkten im Vorteil. Nur bei der Internationalisierung haben Dienste aus Europa die Nase vorn.

Christian Springub, Mitgründer des aus Hamburg stammenden Website-Baukastens Jimdo, war für zwei Wochen in San Francisco, um den Start der US-Niederlassung für Anfang 2011 vorzubereiten. Jimdo ist weltweit mit acht Sprachen vertreten und legte von Beginn an großen Wert auf die Internationalisierung. In San Francisco hat Christian mit etlichen Leuten aus der Szene gesprochen und berichtet hier über seine Eindrücke und Erfahrungen zum Thema Internationalisierung:

Amerikanische Startups haben die besten Voraussetzung, um im Markt bestehen zu können: Sie sind innovativ, schnell und erhalten massive finanzielle Unterstützung. Doch es gibt etwas, was sie offenbar nicht können – ihr Produkt/Angebot professionell für andere Sprachen und Länder anzubieten.

Entweder sie verstehen, wollen oder müssen es gar nicht. Internationalisierung wird bei ihnen oft gleichgesetzt mit dem bloßen Übersetzen ihrer Webseite. Leider klingt das dann verdächtig nach Übersetzungsprogrammen wie Google Translate. Doch zur Internationalisierung gehört weitaus mehr. Im Folgenden möchte ich zeigen, welche Aspekte man beim Verlassen der eigenen Landes- und Sprachgrenzen beachten muss und warum deutsche und europäische Startups in meinen Augen die Nase vorn haben.

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Startups:
11 Tipps, um bei
Tech-Blogs zu punkten

Die Pressearbeit von Startups ist verbesserungswürdig. Eine gelungene Ansprache von Tech-Blogs muss nicht aufwendig sein. Allerdings gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten. Hier sind 11 Tipps.

Pitchen: nicht per TelefonEigentlich war ich immer der Ansicht, Artikel, die Startups erklären, wie sie sich am besten bei Tech-Blogs und Onlinemedien bekannt machen, hängen allen zum Halse raus. Aber zumindest in den Kommentaren zu meiner Kritik an der Pressearbeit hiesiger junger Internetunternehmen wurde eine Nachfrage nach derartigen Instruktionen deutlich. Womöglich ist das, was uns bei netzwertig.com so selbstverständlich erscheint, am Ende doch nichts, das eine aufstrebende Webfirma von Anfang an im Blut hat.

Aus diesem Grund möchte ich die Gelegenheit nutzen und kompakt zusammenfassen, wie für uns der perfekte Pitch aussieht – und wie nicht. Dabei kann ich natürlich nicht garantieren, dass der von uns gewünschte Ansatz bei jedem Blog und Onlinemagazin funktioniert, das an Informationen über neue Webservices und Startups interessiert ist. Ich glaube aber, dass für die hier beschriebenen Vorgehensweisen durchaus ein gewisser Grundkonsens besteht, wenn es auch an der ein oder anderen Stelle unterschiedliche Präferenzen geben wird.

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Plattform für digitale Fachbücher:
PaperC plant internationale Expansion

Knapp ein Jahr nach dem Launch nutzen 60.000 User – vorrangig Studenten – PaperC, um fast 5.500 Fachbücher kostenlos zu lesen. Jetzt will das Leipziger Startup international expandieren.

Als PaperC, ein Startup aus Leipzig, das Nutzern das kostenlose Lesen von Fachbüchern ermöglicht, vor ungefähr einem Jahr an den Start ging, hatten wir einige Verbesserungsvorschläge. Es freute uns sehr, dass diese nicht nur sehr sportlich vom PaperC-Team in den Kommentaren zum Artikel aufgenommen, sondern in den darauf folgenden Monaten auch Schritt für Schritt umgesetzt wurden.

Im April landete das Unternehmen auf unserer Liste von 33 Diensten aus dem deutschsprachigen Raum, die man im Auge behalten sollte. Und nachdem ich nun selbst einen persönlichen Bedarf an digitalen Fachbüchern entwickelt habe, hoffe ich natürlich, dass PaperC – das als eines der wenigen aufstrebenden deutschen Startups keine Nachahmung eines US-Anbieters ist – seine bereits guten Ansätze weiter ausbaut.

Vor einigen Tagen habe ich mich per Skype mit PaperC-Mitbegründer Martin Fröhlich unterhalten. Mein Ziel war es, ihm wie zuvor schon anderen Startups (wie mite und Cobocards) Firmeninterna zu entlocken.

Ich hatte Glück: Jungunternehmer Fröhlich zeigte sich offen und gab mir freizügig Einblick in aktuelle Kennzahlen rund um Entwicklung von PaperC.

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Erfahrungsbericht:
Wie ich Evernote nutze

Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.

Evernote ist eine sehr beliebte Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr. Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.

Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.

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