Im Rahmen der «Euro Tour» machte TechCrunch, das Web-2.0-Blog, gestern Abend Halt im Bluewin-Tower in Zürich und bot Schweizer Startups eine Plattform, sich und ihre Geschäftsideen vorzustellen.
Von Damian Amherd

Es begann im Mai mit einem Blogpost auf TechCrunch.com:
«Since I write for TechCrunch from London, and since the rest of Europe is less than a two hour flight away, I am going to do some “Euro-tripping” over the next few weeks, criss-crossing the continent meeting startups and writing about them on TechCrunch.»
Das Feedback war offenbar gewaltig, und so ist Mike Butcher von TechCrunch UK seitdem auf PR-Tour. Als siebte Station (nach Paris, Rom, Berlin, Istanbul und anderen europäischen Grossstädten) war heute Zürich am der Reihe. Im angesagten Zürcher Kreis 5, im 15. Stock des Swisscom Bluewin Towers, dem loftartigen «Personalraum» mit Blick auf ganz Zürich, versammelten sich die aus Statikgründen dort maximal zugelassen 150 Personen, darunter gut 40 Startups.
Blogwerk-Geschäftsführer Peter Hogenkamp moderierte. Er begann mit einem Interview mit Mike Butcher. Der arbeitet nicht von zu Haus aus, sondern in einem «Club» (Engländer! Es ist alles wahr!) namens «The Hospital», in dem nur Medienleute arbeiten.
Sicherlich die interessanteste Frage des Interviews war: «How do you explain to your mother what you do for a living?» Butcher musste zugeben, dass das nicht einfach ist. Seine Mutter, auf einer Farm in Südafrika geboren, denkt, er sei eigentlich arbeitslos und mache diese Computersachen bloss zum Spass.
Abzusehen war, dass Butcher nichts zu den Plänen von TechCrunch sagen konnte oder wollte, ob es TechCrunch demnächst auch in einer deutsch- oder französischsprachigen Version geben wird und was an den aktuellen Übernahmegerüchten (AOL, Rupert Murdoch) dran sei. Butcher nahm’s mit Humor, dass er vermutlich von Arrington auch nicht in alles eingeweiht wird: «When I had Lunch with Rupert in London last week, I recommended…»
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