155 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Neuartige Nachrichtenseiten (Teil 2)

Die Titelseiten von morgen? Neuartige Nachrichtenseiten erobern die Herzen der internetaffinen Nachrichtenkonsumenten.

In Teil 1 unserer kleinen Serie haben wir Euch Memetracker vorgestellt. Heute stellen wir Euch zwei weitere neuartige Konzepte der Nachrichtenverteilung vor.

Aggregierte GoogleReader Shared Items

Der GoogleReader zählt zu den beliebtesten webbasierten Feedreadern. Besonders bei Menschen, die sehr viele Feeds lesen, ist der GoogleReader aufgrund seiner Flexibilität sehr beliebt.

Eine in letzter Zeit zunehmend interessanter und wichtiger werdende Funktion ist die Möglichkeit, mit Hilfe eines simplen Tastaturshortcuts (Umschalttaste + S) während des Feedlesens schnell und unkompliziert einzelne Artikel in einem Shared-Items-Feed mit anderen zu teilen.

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Neuartige Nachrichtenseiten (Teil 1)

Die Titelseiten von morgen? Neuartige Nachrichtenseiten erobern die Herzen der internetaffinen Nachrichtenkonsumenten.

Wer glaubt, dass es auch in Zukunft eine hierarchisch organisierte Redaktion braucht, um der Gesellschaft ihre wichtigen Themen zu zeigen, sollte aufmerksam weiterlesen.

Wo ein Problem, da findet sich im Internet nicht selten eine Lösung. Und angesichts des Dickichts der Blogs und anderer Nachrichtenquellen im Netz gibt es ein gesteigertes Bedürfnis danach, das Chaos und die Unübersichtlichkeit in eine überschaubare Ordnung zu bringen. Oder zumindest den Weg zu den entscheidenden, den wichtigsten oder einfach den am meisten besprochenen Themen zu ebnen.

Hierfür gibt es mittlerweile einige verschiedene Ansätze, die wir in diesem Artikel und dem zweiten Teil unserer kleinen Serie vorstellen wollen.

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TechCrunch Meetup Zürich:
Impressionen vom Event

Des gestrige Meetup von TechCrunch zog rund 150 Leute an, welche sich Startups aus der Schweizer Gründerszene genauer anschauten. Hier einige Impressionen vom Event.

Von Damian Amherd

Alle Fotos wurden von Dominik Grolimund von Wuala zur Verfügung gestellt.

TechCrunch UK-Mann Mike Butcher im Gespräch mit den Doodle-Leuten
TechCrunch UK-Mann Mike Butcher im Gespräch mit den Doodle-Leuten.

Thomas Benkö vom Blick am Abend lässt sich das Konzept von Swarmcast erklären.Thomas Thomas Benkö vom Blick am Abend” lässt sich das Konzept von Swarmcast erklären.

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TechCrunch Meetup Zurich:
Die Startups

techcrunchzurich

Wir stellen Euch einige der interessanten Startups des Meetups näher vor. Am Ende des Artikels findet Ihr außerdem alle vorgetragenen Startups aufgelistet.

Von Damian Amherd

Siehe zum Techcrunch Meetup Zürich auch unseren ersten Artikel.

Wir konnten uns leider nur einige Startups herauspicken und genauer anschauen. Unser spontaner Favorit war die Firma Poken. Sie stellt kleine Schlüsselanhänger her, die das lästige Connecten in Social Networks automatisieren und damit Visitenkarten überflüssig machen sollen. Trifft man im Zug, an der Uni oder an einem TechCrunch Meetup jemanden und besitzen beide ein «Poken» (die zum Beispiel an einem solchen Event am Eingang abgegeben werden könnten), muss man diese bloss aneinander halten, und das Zusammentreffen der beiden Besitzer wird gespeichert. Zu Hause steckt man das Poken in seinen USB-Port, und Poken fügt den neue Bekanntschaft automatisch in vordefinierten Netzwerken (Xing, Facebook, LinkedIn etc.) als Kontakt hinzu. Die Pokens sollen im Herbst für ca. CHF 10 auf den Markt kommen.

DoYouPoken
Do you poken? Gründer
Stéphane Doutrioux

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TechCrunch Meetup Zurich:
40 Elevator Pitches im 15. Stock

Im Rahmen der «Euro Tour» machte TechCrunch, das Web-2.0-Blog, gestern Abend Halt im Bluewin-Tower in Zürich und bot Schweizer Startups eine Plattform, sich und ihre Geschäftsideen vorzustellen.

Von Damian Amherd

TechCrunch Meetup zuerich

Es begann im Mai mit einem Blogpost auf TechCrunch.com:

«Since I write for TechCrunch from London, and since the rest of Europe is less than a two hour flight away, I am going to do some “Euro-tripping” over the next few weeks, criss-crossing the continent meeting startups and writing about them on TechCrunch.»

Das Feedback war offenbar gewaltig, und so ist Mike Butcher von TechCrunch UK seitdem auf PR-Tour. Als siebte Station (nach Paris, Rom, Berlin, Istanbul und anderen europäischen Grossstädten) war heute Zürich am der Reihe. Im angesagten Zürcher Kreis 5, im 15. Stock des Swisscom Bluewin Towers, dem loftartigen «Personalraum» mit Blick auf ganz Zürich, versammelten sich die aus Statikgründen dort maximal zugelassen 150 Personen, darunter gut 40 Startups.

Blogwerk-Geschäftsführer Peter Hogenkamp moderierte. Er begann mit einem Interview mit Mike Butcher. Der arbeitet nicht von zu Haus aus, sondern in einem «Club» (Engländer! Es ist alles wahr!) namens «The Hospital», in dem nur Medienleute arbeiten.

Sicherlich die interessanteste Frage des Interviews war: «How do you explain to your mother what you do for a living?» Butcher musste zugeben, dass das nicht einfach ist. Seine Mutter, auf einer Farm in Südafrika geboren, denkt, er sei eigentlich arbeitslos und mache diese Computersachen bloss zum Spass.

Abzusehen war, dass Butcher nichts zu den Plänen von TechCrunch sagen konnte oder wollte, ob es TechCrunch demnächst auch in einer deutsch- oder französischsprachigen Version geben wird und was an den aktuellen Übernahmegerüchten (AOL, Rupert Murdoch) dran sei. Butcher nahm’s mit Humor, dass er vermutlich von Arrington auch nicht in alles eingeweiht wird: «When I had Lunch with Rupert in London last week, I recommended…»

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Das Beste:
netzwertig.com im Juni 2008

Sommer 2008:
Die Overhyped/Underhyped-Liste

Alle Jahre wieder im Sommerloch ist die Zeit der unterhaltsam lückenbüssenden Top-10-, In-und-Out- und sonstigen Listen in vielen Publikationen. Da wollen wir nicht zurückstehen und bringen unsere eigene Liste,

die schon letzten Sommer für viele Diskussionen gesorgt hat: die am meisten überschätzten und unterschätzten Themen der Internet-Branche.

Eine innovative Branche wie das Internet lebt ein Stück weit vom Hype, also vom Hochjubeln neuer Ideen, Konzepte und Firmen. Ohne Enthusiasmus entsteht nichts Neues, und ohne Rummel setzen sich interessante neue Ideen kaum durch. Aber oft erhalten nicht die besten Ideen die meiste Aufmerksamkeit. Es gibt umjubelte Superstars unter den Konzepten, die sich später als Flops herausstellen, und umgekehrt werden ein paar wesentlich bescheidenere Ideen erst später unvermittelt zu Grosserfolgen.

Die folgende Liste ist ein Versuch, diese beiden Kategorien auseinanderzudividieren. Wir identifizieren Ideen und Firmen, die mehr Aufmerksamkeit kriegen, als sie verdient haben (“Overhyped”), und umgekehrt wollen wir auf Dinge hinweisen, die deutlich mehr Bewunderung verdient hätten (“Underhyped”). Unnötig zu erwähnen: Das ist alles strengstens subjektiv.

Aber kommen wir zur Liste, die diesmal in sieben Kategorien aufgeteilt ist:

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Interview mit Nick Carr, Teil 2:
Gefangen im Netz

Technologie-Kritiker Nicholas Carr über den Aufbau der Computer-Kraftwerke von Morgen und ihre unangenehmen Ausstrahlungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Interview: Steffan Heuer

Steffan Heuer verfolgt als USA-Korrespondent des deutschen Wirtschaftsmagazins brand eins in San Francisco Innovationen rund um Ökonomie und Technologie. Er konzentriert sich auf Themen an der Schnittstelle von alter und neuer Wirtschaft.
Seine Berichte und Analysen erscheinen ausserdem regelmaessig in der MIT Technology Review Deutschland und in The Economist.

Steffan blogt unter http://humaneskapital.typepad.com

Teil 1 des Interviews hier

Wie wird dieser Wandel die Arbeitswelt verändern?

Wer in einer IT-Abteilung arbeitet, kümmert sich vor allem um Routine-Wartungsarbeiten. Diese Jobs werden drastisch reduziert werden oder verschwinden. Dafür gibt es künftig ein paar wenige Experten, die Kapazität mit den Versorgern aushandeln oder am optimalen Informationsfluss entwerfen. Für viele Angestellte wird sich kaum etwas ändern. Es wird ihnen wie eine natürliche Evolution vorkommen, wenn ihr Umgang mit Software einfacher und flexibler wird. Viele Menschen haben sich an Webdienste schon Zuhause und an der Schule gewöhnt.

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Interview mit Nick Carr, Teil 1:
Gefangen im Netz

Der bekannte Technologie-Kritiker Nicholas Carr über den Aufbau der Computer-Kraftwerke von Morgen und ihre unangenehmen Ausstrahlungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Interview: Steffan Heuer

Steffan Heuer verfolgt als USA-Korrespondent des deutschen Wirtschaftsmagazins brand eins in San Francisco Innovationen rund um Ökonomie und Technologie. Er konzentriert sich auf Themen an der Schnittstelle von alter und neuer Wirtschaft.
Seine Berichte und Analysen erscheinen außerdem regelmäßig in der MIT Technology Review Deutschland und in The Economist.

Steffan bloggt unter http://humaneskapital.typepad.com

Mr. Carr, vor ein paar Jahren sorgten Sie in Hightech-Kreisen für Furore, weil Sie die These aufstellten, Informationstechnologie sei irrelevant. Ihr neues Buch trägt den doppeldeutigen Titel “The Big Switch.” Die Welt wird neu verdrahtet, schreiben Sie, und das sei “unser digitales Schicksal.” Haben Sie ein Aha-Erlebnis am Computer gehabt?

Keineswegs. Es ging mir um die Frage, ob Informationstechnologie einem Unternehmen einen entscheidenden strategischen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die Antwort lautete nein. Da Computer und Software zu allgemein erhältlichen Werkzeugen geworden sind, die jede Firma benutzen kann, sind die meisten IT-Investitionen nötig – aber sie verleihen niemand kritischen Vorsprung. Jetzt gehe ich einen Schritt weiter und beschreibe einen Wandel, der unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft grundsätzlich umkrempelt – als ob man einen gewaltigen Hebel, eben einen Big Switch umlegen würde. Rechenleistung oder Computing finden nicht mehr intern statt, etwa in meinem PC oder im Rechenzentrum einer Firma, sondern wird zu einer Versorgungsleistung wie Strom oder Wasser, die über das Internet ausgeliefert wird.

Wo liegen bitte die Parallelen zwischen einem Stromerzeuger oder Wasserwerk und dem Internetriesen Google?

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Drei Jahre «Medienkonvergenz» – Ein Blick zurück

Dieses Blog ist gut drei Jahre alt – eine halbe Ewigkeit in diesen schnellen Märkten. Die Zeit zwischen 2005 und 2008 war nicht so sehr von spektakulären Ereignissen à la Dot-Com-Bubble geprägt, aber vermutlich hat sich in mancher – vor allem wirtschaftlicher – Hinsicht in diesen drei Jahren mehr bewegt als in der Dekade zuvor. Werfen wir einen Blick zurück auf die Meilensteine der letzten drei Jahre und ein paar der Artikel, die diese Ereignisse in diesem Blog reflektiert haben.

1. Online killed the newspaper star

Natürlich werden Zeitungen nicht verschwinden. Es wird immer einen Markt für gedruckte Nachrichten geben. Aber der wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellenwert der Zeitungen wird schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Und diese Entwicklung hat sich in den letzten drei Jahren erstmals in sehr greifbaren Zahlen manifestiert. In allen Industrieländern gehen Auflagen, Umsätze und vor allem Margen der klassischen Tageszeitungen massiv zurück.

Bisher konnten sich manche Verlage noch mit schnell wachsenden Gratiszeitungen retten, aber auch das ist wohl eher ein Übergangserfolg. Eine Frage der Zeit, bis digitale Mobilität — zum Beispiel in der Form der immer beliebter werdenden Smartphones — auch an dieser letzten festen Print-Bastion kratzen werden. Die meisten Zeitungskonzerne tun sich mit einer Antwort auf diese Verschiebung bisher sehr schwer, denn die Zahlen passen nicht zusammen: Online kann die alten Print-Umsätze nicht ersetzen. Es ist klar, dass wir im Zeitungsmarkt schon bald noch viel mehr Konsolidierung sehen werden.

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