210 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Erfahrungsbericht:
Wie ich Evernote nutze

Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.

Evernote ist eine sehr beliebte Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr. Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.

Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.

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PirateISP:
Die schwedische Piratenpartei
wird zum Internetprovider

Die schwedische Piratenpartei startet mit PirateISP einen eigenen Zugangsanbieter. Der verspricht einen anonymen Zugriff aufs Web.

Zwischen Internetprovidern, Konsumenten, Webfirmen, Inhalteanbietern, Rechteinhabern und nicht zuletzt der Politik besteht seit langem ein komplexes Spannungs- und Abhängigkeitsverhältnis. Ursprünglich ging es ja lediglich um eine herkömmliche Geschäftsbeziehung zwischen Verbrauchern, die ins Netz wollten, und Zugangsanbietern, die dies gegen Entgelt ermöglichten.

Doch mit der Etablierung des Internets als neues Massenmedium entstanden vielschichtige Interessen bis dato außenstehender Parteien. Heute geht es um Fragen der Netzneutralität, um den Status des Internet als Grundbedürfnis und Bürgerrecht, um die Bewahrung von Recht und Ordnung in der digtalen Welt sowie um die Existenz- und Verlustängste der Kreativwirtschaft.

Kurzum – alle Beteiligten haben ihre eigenen Wunschvorstellungen, auf welche Art sie an der Gestaltung, Monetarisierung und womöglich auch Kontrolle der Websphäre teilhaben möchte. Eine zentrale Rolle nehmen jedoch fast immer die Provider ein, die einerseits versuchen, ihre Kunden vor Zugriffen von Außen zu schützen, anderseits aber über die Weiterentwicklung ihres eigenen Geschäftsmodells nachdenken.

Als wäre all das nicht schon komplex genug, erhält die netzpolitische Diskussion nun noch eine weitere, pikante Dimension – vorerst nur in Schweden, aber vielleicht irgendwann auch anderswo.

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Print hat doch Vorteile:
Die Sünden von Onlinemedien

Blogs und Nachrichtensites bieten unheimlich viel Gutes. Doch Klickwahn und Social-Media-Optimierung haben diverse Unsitten hervorgebracht.

Wer sich wie ich im Prinzip den gesamten Tag im Netz aufhält und täglich Hunderte Artikel liest oder überfliegt, der wird gezwungenermaßen Zeuge von gewissen Unsitten, die sich in der Welt von Onlinemedien und Blogs eingebürgert haben.

Nach und nach sammeln sich die Beispiele dafür an und der Drang wächst, diese öffentlich in Frage zu stellen. Hier kommt meine persönliche Liste der größten Sünden im Onlinejournalismus (Blogs inbegriffen).

Dass sich einer der Punkte früher oder später noch rächen wird – nämlich dann, wenn ich mich selbst zur entsprechenden Vorgehensweise hinreißen lasse – ist mir natürlich klar. Aber ab und an muss man einfach für den Moment leben.

Bitte ergänzt in den Kommentaren, was euch bei Artikeln im Netz besonders auf den Wecker geht.

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Social Web:
11 Maßnahmen, um das
Rauschen zu verringern

Wer in den Sommermonaten oder auf Dauer das Hintergrundrauschen seiner Social-Web-Nutzung verringern möchte, hat dafür diverse Ansätze. Hier sind 11 Vorschläge.

Gestern fragten wir in unserer Sonntagsumfrage, ob ihr euch nach mehr Offline-Zeit sehnt, das Web also gerne etwas häufiger links liegen lassen würdet. Die Umfrage läuft noch, aber von den bisher über 200 teilnehmenden Lesern bejahen dies immerhin fast 40 Prozent.

Bevor man nun zu drastischen Mitteln greift und sich gezwungen fühlt, die persönliche Webnutzung auf ein Minimum zu reduzieren, um einen digitalen Burnout zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Kniffen und Tricks, um das Hintergrundrauschen und störende Nebeneffekte der bunten Onlinewelt zu verringern, ohne dabei auf die relevanten, informativen und unterhaltsamen Aspekte des Webs verzichten zu müssen.

Passend zum Sommer und Urlaub sind hier 11 Maßnahmen in loser Reihenfolge, um den persönlichen Internetalltag effizienter zu gestalten und ablenkende Faktoren zu eliminieren. Wahrscheinlich haben viele von euch weitere Tipps, wie sich die Webnutzung konsolidieren lässt, ohne dass dabei all das verloren geht, was uns am Netz so viel Spaß bereitet! Über Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns.

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Sonntagsfrage:
Gibt es einen Offline-Trend?

Ist es nur das Sommerloch, oder sind die jüngsten kritischen Aussagen zur Zukunft des Internets Ausdruck eines sich anbahnenden “Offline-Trends”? Was denkt ihr?


Eine selektive Wahrnehmung vorausgesetzt, könnte man derzeit den Eindruck bekommen, das Internet sei auf einem absteigenden Ast. Sänger Prince sieht im Netz lediglich eine Modeerscheinung und dessen baldiges Ende nahen, Zukunftsforscher Matthias Horx rechnet mit einer Ausstiegswelle bei sozialen Netzwerken und erkennt einen “Offline-Trend”, und selbst in der Blogosphäre werden Stimmen laut, Social Networks könnten nach dem Aufstieg einen Abstieg erleben und User in Zukunft ihre Motive zur Nutzung des Internets stärker hinterfragen.

Sicherlich gilt es zu bedenken, dass die zwei polarisierenden Zitatgeber der vergangenen Woche ein eigenes Interesse daran haben, sich mit provokativen Äußerungen ins Gespräch zu bringen: iTunes-Kritiker Prince vertreibt ein neues Album – ausschließlich als Beigabe zu Print-Titeln – und von Forscher und Autor Horx hat man schon länger nichts mehr gehört – da kommt das Sommerloch gerade recht.

Doch da selbst eine aktuelle Studie der Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting Grund zu der Annahme gibt, dass das Social Web seinen Sättigungspunkt erreicht haben könnte und zumindest quantitativ nicht mehr signifikant wachsen wird, möchten wir in unserer heutigen Sonntagsfrage wissen, ob auch bei euch ein Wunsch zu mehr Offline-Zeit besteht, ob ihr die derzeitige Nutzungsweise des Webs als zunehmende Belastung empfindet oder nach wie vor mit voller Begeisterung dabei seid? Bitte stimmt ab.
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Anhörung der Enquete-Kommission zur Netzpolitik:
Die besten Zitate

Am Montag trafen Bundestagsabgeordnete der Enquete-Kommission zur Netzpolitik auf IT- und Internet-Experten, um Antworten auf Fragen zur Auswirkung der Digitalisierung auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu erhalten. Hier sind die besten Zitate.

Wir hatten gestern bereits auf die Aufzeichnung der Anhörung der Enquete-Kommission zur Netzpolitik hingewiesen. Am Montag trafen die Bundestagsabgeordneten und Sachverständigen der Arbeitsgruppe “Internet und digitale Gesellschaft” auf eine Reihe von ausgewiesenen Internet- und IT-Experten, um die Gelegenheit zu nutzen, Antworten auf drängende Fragen rund um die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu erhalten.

Ich habe mir im Laufe des gestrigen Tages das fast vierstündige Video der Anhörung angeschaut und mich entschieden, die besten Zitate der Experten hier zu veröffentlichen. Ich verzichte also auf Kritik und picke mir stattdessen die Rosinen heraus, also die Äußerungen, die mir beim einmaligen Anschauen sofort positiv auffielen und meines Erachtens nach für die weitere Gestaltung der digitalen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen.

Trotz seiner Länge würde ich die Aufzeichnung im Übrigen allen empfehlen, die sich auch nur annähernd mit der Digitalisierung beschäftigen und hoffe, dass sich ausnahmslos jeder, der in irgendeiner Form politisch aktiv ist, die Anhörung zu Gemüte führt!

Gestern Abend fiel es mir dann sogar richtig schwer, das noch nicht beendete Video zu pausieren, um zum WM-Halbfinale zu wechseln. Insofern kann man wohl von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, die von einer äußerst konstruktiven Stimmung geprägt war und den erstrebenswerten Eindruck hinterlässt, dass alle Beteiligten tatsächlich im selben Boot sitzen. Hoffentlich stimmt dieser Eindruck!

Es folgen meine persönlichen Highlights in Zitatform:

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Effizient im Web:
So zähme ich die Informationsflut

Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.

Während die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt des Webs manche Menschen belastet und in ihnen das Verlangen nach einer neuen Langsamkeit weckt, gehöre ich zu denjenigen, die ihre reine Freude am Echtzeitweb und an der Selektion und Gewichtung von Informationen haben. Um den Spaßfaktor hoch und den Stressfaktor gering zu halten, bedarf es jedoch einiger nützlicher Hilfsmittel und Tools.

Heute möchte ich euch einen Einblick geben, wie und mit welchen Werkzeugen ich arbeite. Einige besonders Versierte unter euch muss ich allerdings vorab enttäuschen: Ich gehöre bei weitem nicht zu den Social-Web-Nutzern, die mit einer komplexen Prozesskette aus vielen miteinander interagierenden Services beeindrucken können. Und die meisten von mir erwähnten Dienste sind allgemein bekannt. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn ich für die ein oder andere Inspiration sorgen kann.

Das Herzstück meiner Arbeit im Netz ist unangefochten der Google Reader. Es ist der zentrale Ort, an dem eine große Menge an Informationen eintrifft und der von mir mehrmals täglich besucht wird. Dabei gehöre ich zu der Gruppe von Menschen, die sich am wohlsten dabei fühlt, wenn bei der Anzahl ungelesener Feeds eine “0″ steht.

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Social Networks für Schüler:
“Neue Entwicklungen werden mit Begeisterung aufgenommen”

Wer ein Social Network für Schüler betreibt, profitiert von einer neugierigen Zielgruppe, muss aber gleichzeitig viel Verantwortung schultern. Tino Keller von spickmich und Sebastian Schmitt von Schueler.CC im Interview.

Auf der Next Konferenz vor einigen Wochen hatte ich ein interessantes Gespräch mit den Geschäftsführern und Mitbegründern der zwei neben schülerVZ tonangebenden deutschen sozialen Netzwerke für Schüler mit zusammen 3,5 Millionen registrierten Mitgliedern: Tino Keller von spickmich und Sebastian Schmitt von Schueler.CC – der perfekte Anlass für ein Doppelinterview mit den beiden Gründern rund um die Eigenheiten, Vorteile und Herausforderungen, die der Betrieb eines Webdienstes für Schüler mit sich bringt.

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Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher im Interview:
“Es gab Gespräche mit Foursquare”

Stephan Uhrenbacher hat mit Qype eines der erfolgreichsten deutschen Web-Startups aufgebaut. Im Interview beleuchtet er den zukünftigen Qype-Fokus, die Herausforderungen der hiesigen Internetlandschaft sowie das kommende “Facebook-Web”.

Er ist einer der erfahrensten Köpfe in der deutschen Internet- und Startup-Landschaft: Stephan Uhrenbacher gründete im Jahr 2005 das Bewertungs- und Städteportal Qype. Heute ist der Dienst mit Sitz in Hamburg neben Deutschland auch Marktführer in Großbritannien und Frankreich und gilt als eine der wenigen internationalen Erfolgsgeschichten deutscher Social-Web-Startups.

Im Interview erklärt Stephan Uhrenbacher, wieso es bei Qype bald eine Checkin-Funktion geben wird, warum das Unternehmen stärker auf Facebook als auf den direkten Konkurrenten Yelp schaut und weshalb die europäische Webbranche ein Clusterproblem hat.

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Android 2.2 “Froyo” im Test:
Kaum mehr Wünsche offen

Die neuste Android-Version ist pfeilschnell, beherrscht Flash und Tethering und bringt eine Reihe kleiner Verbesserungen: In unserem Test blieben wenig Wünsche offen.

Was habe ich mich genervt: Mehr als ein Jahr habe ich über das mangelnde Copy/Paste auf dem iPhone lustig gemacht, nur um beim Wechsel vom angestaubten Symbian auf die neuste Android-Version 2.1 feststellen zu müssen, dass man darin ausgerechnet in Mails und Websites auch keinen Text markieren und kopieren kann. Idiotisch.

Aber das war bis gestern, denn heute habe ich mir die neuste Version des Google-Handybetriebssystems aufs Nexus One gespielt. Und neben den bereits angekündigten grossen Verbesserungen einige fast noch grossartigere kleine entdeckt. Zunächst ist das gesamte Android-System, das auf dem Gigahertz-Prozessor N1 von Googles/HTCs Nexus One ohnehin schon zackig lief, nochmals spürbar schneller geworden. Es ist kaum zu fassen, aber es gibt praktisch keine Latenzzeiten mehr.

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