155 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Lehren aus 2313 Blogbeiträgen:
Wie ich kreativ bleibe

Wer täglich Artikel schreibt oder anderweitig kreativ tätig ist, muss aktiv Maßnahmen treffen, um einfallsreich zu bleiben. Hier sind einige Beobachtungen aus und Ratschläge nach 2313 Blogbeiträgen.

KreativitätVor mehr als sechs Jahren schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag. Dieser Text ist Artikel Nummer 2313. Von kurzen Phasen geringerer Aktivität und wenigen Urlaubswochen ausgenommen verging seit März 2007 kein Werktag, an dem ich nicht mindestens einen, zumeist aber zwei Beiträge verfasst habe. Zu Beginn für mein privates Blog, später dann für netzwertig.com. In dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt. Vor allem, welche Maßnahmen ich ergreifen muss, um einen maximalen kreativen Output zu erreichen. Genau dieser ist essentiell, will man Tag für Tag lesenswerte, interessante, informative und inspirierende Texte publizieren. Dass einem gelegentlich die Ideen ausgehen, lässt sich freilich nicht vermeiden. Auch hilft eine gewisse analytische Veranlagung wahrscheinlich dabei, dass ich mich stets relativ schnell aus Phasen absoluter Einfallslosigkeit befreien kann. Doch davon abgesehen konnte ich dank meiner Erfahrungen der vergangenen sechs Jahre viel darüber herausfinden, welche Weichen ich stellen muss, um möglichst jederzeit einen effektiven Kreativitätsprozes zu aktivieren. Hier sind einige Empfehlungen und Ratschläge, mit denen sich die grauen Zellen dazu animieren lassen, Ideen für Texte und andere, Kreativität erfordernde Prozesse zu produzieren. » weiterlesen

Investor Hiro Maeda:
“In Japan erreichen Startups schnell die kritische Masse”

Open Network Lab ist der führende japanische Startup-Inkubator und der mit dem hochkarätigsten internationalen Netzwerk. Managing Partner Hiro Maeda erläutert im Interview, wieso er glaubt, dass junge Web- und Mobilefirmen mittelfristig die einstige Bedeutung von Sony & Co erreichen können.

Vor einigen Wochen beschrieb die Branchenjournalistin Yukari Mitsuhashi im Interview, wie sich die japanische Startup-Wirtschaft gerade erst in ihren ganz frühen Anfängen befindet. “Bis vor zwei Jahren wollten alle in einem großen Unternehmen arbeiten”, so ihre Feststellung. Einer der entscheidenden Gründe, warum sich dies gewandelt hat: Inkubatoren erschienen auf der Bildfläche und entfernten manche der Hürden, die junge Japaner bisher mit der Unternehmensgründung in Verbindung brachten.

Open Network Lab (Onlab) war der erste derartige Inkubator, eine Art Pendant zur legendären US-Startupschmiede Y Combinator, und gilt heute als der mit dem besten und hochkarätigsten internationalen Netzwerk. Ähnlich wie Startup-Reporterin Mitsuhashi hat auch Onlab-Gründer und Managing Partner Hiro Maeda einige Jahre in den USA gelebt und studiert. Englischsprachige Personen wie er sind rar in der noch kleinen Tokioter Szene – erst recht solche, die sich wie Maeda auch als Business Angel in Kalifornien betätigen. » weiterlesen

Startups in Japan:
“Bis vor zwei Jahren wollten alle in einem großen Unternehmen arbeiten”

Vor zwei bis drei Jahren existierte nahezu kein Startup-Ökosystem in Japan. Mittlerweile gibt es immer mehr Gründer, aber auch zahlreiche Herausforderungen, so die Branchenkennerin und Tech-Reporterin Yukari Mitsuhashi im Interview.

Seit gut sieben Wochen befinde ich mich in Tokio. Obwohl ich mittlerweile schon ein besseres Verständnis über die hiesige Startup-Wirtschaft und ihre Herausforderungen habe als zu Beginn, so verhindert die allseits präsente Sprachbarriere ein wirklich tiefes Eintauchen und eine wasserdichte Analyse des lokalen Ökosystems. Glücklicherweise gibt es Menschen wie Yukari Mitsuhashi. Die gebürtige Japanerin verbrachte während ihrer Jugend sieben Jahre in den USA und heuerte nach ihrem Studium in Tokio bei einer Onlinefirma an. Seit zwei Jahren beobachtet sie die Branche für das mittlerweile auch auf Englisch publizierende japanische Tech-Blog Startup-Dating und verschiedene japanischsprachige Publikationen. Sie kennt sich somit gut in der Szene aus und weiß dank ihrer ausgezeichneten Englischkenntnisse und regelmäßigen Reisen in die USA, wo sich Japans Startup-Wirtschaft heute im internationalen Vergleich befindet. Im Interview mit netzwertig.com gibt sie einen Ein- und Überblick. » weiterlesen

Zattoo-Manager Jörg Meyer:
“Von den Umsätzen der illegalen TV-Apps kriegt kein Sender etwas ab”

Der TV-Dienst Zattoo erlebt nach Aussage von Manager Jörg Meyer seinen zweiten Frühling. Speziell im deutschen Markt sieht das Zürcher Unternehmen noch großes Potenzial – trotz der komplexen Rechtslage.

2008 schrammte der Zürcher TV-Dienst Zattooknapp am Abgrund vorbei“, als eine geplante Finanzierungsrunde nicht abgeschlossen werden konnte. Entlassungen und ein Eindampfen von ambitionierten Expansionsplänen waren die Folge. Doch sukzessive rappelte sich das Schweizer Startup wieder auf, auch dank der Beteiligungen des Medienhauses Tamedia sowie der Schober-Gruppe. Nachdem 2012 der Break-Even erreicht wurde, rückt nun die Internationalisierung wieder verstärkt in den Fokus, erklärt Jörg Meyer, Vice President im Bereich Content and Consumer, im Interview mit netzwertig.com. In Deutschland sieht er noch viel Potenzial – auch wenn einige Hindernisse dem maximalen Erfolg im Wege stehen. » weiterlesen

Startup-Wettbewerb “SF Japan Night”:
Japanische Jungfirmen erweitern ihren Horizont

Auch wenn sprachliche und kulturelle Barrieren japanischen Startups die Internationalisierung erschweren: Einige von ihnen wollen ausländische Märkte erobern. 15 derartige Firmen präsentierten sich am Samstag in Tokio.

Wie beschrieben stellen Sprachbarrieren eine große Hürde für die japanische Internet-Wirtschaft dar, in ausländischen Märkten erfolgreich Fuß zu fassen. Entsprechend selten sind lokale Startup-Veranstaltungen, auf denen sich junge japanische Online- und Technologiefirmen vorstellen, die tatsächlich globale Ambitionen hegen und in englischer Sprache auftreten. Das kalifornisch-japanische Beratungsunternehmen btrax trommelt für seinen jährlichen Startup-Wettbewerb genau solche Unternehmen zusammen, die diesen im Land der aufgehenden Sonne noch immer unüblichen Pfad beschreiten wollen.

Im Rahmen der SF Japan Night präsentierten sich am Samstag in Tokio 15 japanische Startups und Dienste aus der Internet- und Technologiewelt vor einer zu geschätzten 99 Prozent des Japanischen mächtigen Zuhörerschaft – auf Englisch. In fünfminütigen Demos erläuterten sie ihre Konzepte und Geschäftsmodelle, stellten sich daraufhin den Fragen einer Jury und hofften anschließend darauf, als eines der sechs Startups ausgewählt zu werden, die im März in San Francisco im Finale des Wettbewerbs wieder aufeinandertreffen dürfen. Ich habe das Event besucht und stelle hier die interessanteren Projekte vor. » weiterlesen

Amen-Gründer Felix Petersen:
“Amen ist eben nicht Lieferheld”

Das einst bejubelte Berliner Startup Amen hat eine neue App namens “Thanks” herausgebracht. Mitgründer Felix Petersen sieht darin eine Ergänzung zu Facebooks Graph Search. Im Interview erklärt er, warum er neben Amen eine zweite App hochzieht und wieso er es für wichtig hält, ein Startup langsam aufzubauen.

Anderthalb Jahre nach dem großen Trubel um den Start von Amen brachte das gleichnamige Berliner Startup in dieser Woche eine zweite App heraus. Thanks durchsucht die Einträge, die Nutzer bei Amen hinterlassen haben, und findet dadurch die besten Filme, Bücher, Apps, Alben oder auch Restaurants und Bars in der Nähe.

Amen-Mitgründer Felix Petersen sieht in Thanks ein Gegenstück zu Facebooks neuer Graph Search, ergänzt um die Komponente Social Q&A. Im Interview erklärt er, warum seine Investoren wie der Hollywood-Star Ashton Kutcher einen langen Atem beweisen, wieso für ihn die Berliner Startup-Szene erst an ihrem Anfang steht und warum man ein kleines Startup wie Amen anders aufbauen muss als ein Unternehmen mit dem Schwerpunkt E-Commerce. » weiterlesen

Checkliste:
So wird fast jeder Ort auf der Welt zum virtuellen Büro

Der Gedanke, einige Monate von einem anderen Ort auf diesem Planeten zu arbeiten, fasziniert viele. Damit ein solches Vorhaben zum Erfolg wird, sollten einige Vorkehrungen getroffen und Aspekte beachtet werden.

Da ich mehrmals mein virtuelles Büro in fremden Ländern aufgeschlagen und eine große Begeisterung für das digitale Nomadentum entwickelt habe, werde ich gelegentlich um Tipps und Ratschläge von Menschen gebeten, die Ähnliches planen. Obwohl der Großteil der Berufe und Tätigkeiten zumindest eine gelegentliche physische Präsenz am “Heimatort” erfordert, dürfte die Zahl derjenigen Personen, die sich zumindest für einige Wochen oder Monate von solchen Verpflichtungen befreien und damit zeitweise von einem anderen Punkt dieses Planeten arbeiten können, im Angesichte sich verändernder Arbeitsverhältnisse und -formen weiter zunehmen. Wer mit dem Gedanken spielt, temporär auf eine exotische Insel, in die Berge oder in eine urbane Großstadt weit weg von zu Hause zu ziehen, um von dort dem Job nachzugehen, und die entsprechende Flexibilität besitzt, dem kann ich nur raten, nicht zu zögern. Die notwendigen Vorbereitungen sind auch gar nicht so kompliziert.

In diesem Artikel führe ich einige Aspekte und To-Dos auf, die vor dem Beginn des digitalen Nomadenlebens beachtet und erledigt werden sollten, damit ein solches Vorhaben ein voller Erfolg wird. Ich fokussiere mich dabei nur auf weitgehend universelle Punkte, die das Reiseziel betreffen, nicht auf administrative und organisatorische Erledigungen in der Heimat, da diese zu stark von individuellen Lebensumständen abhängen. » weiterlesen

Webdienste, Apps und Tools:
Die Lieblinge der netzwertig.com-Redaktion im Jahr 2012

Tag für Tag beschäftigt sich die netzwertig.com-Redaktion mit brandneuen und etablierten Onlinediensten, mobilen Apps und digitalen Tools. Hier sind die Favoriten des Jahres 2012!

In diesem Jahr haben wir unsere jährliche Abstimmung zum Onlineservice des Jahres ausfallen lassen. Warum, erläuterten wir vor einigen Wochen. Die Zeit verwendeten wir stattdessen für ein anderes Projekt, das wir in den nächsten Tagen präsentieren werden. Doch ganz ohne ein Resüme zu den Highlights 2012 möchten wir euch nicht aus dem Jahr entlassen. Deshalb haben wir in der netzwertig.com-Redaktion gefragt: Welche drei Dienste/Apps/Tools, egal wann entstanden, sorgten in den vergangenen zwölf Monaten für die größte Begeisterung, und wieso? Hier sind die Antworten von Jürgen Vielmeier, Jan Tißler, Markus Spath und Martin Weigert. Nutzt gerne die Kommentarspalte, um uns eure Top 3 zu verraten!

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Internationalisierung:
So erschließen kleine Startups ausländische Märkte

Startups, denen die Internationalisierung gelingt, profitieren vielfach von diesem Schritt. Auch mit geringem Budget ist der Gang in ausländische Märkte möglich.

Robert Brandl betreibt mit WebsiteToolTester.com eine Vergleichs-Website für Homepage-Baukästen. Die englische Version ging Ende 2010 an den Start und wurde vor kurzem sogar in der New York Times erwähnt.

Es liegt so nahe, aber oft doch so fern: ein Geschäftsmodell, das sich im deutschsprachigen Raum bewährt hat, in internationale Märkte zu tragen. Das gilt vor allem, wenn es sich um rein webbasierte Firmen handelt, die sich in klar definierten Nischen bewegen: Content-Websites oder Software-Apps zum Beispiel. Klappt die Internationalisierung, so kann man gleich von mehreren Vorteilen profitieren:

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Zukunft des Journalismus:
Sehr geehrter Herr Schirrmacher…

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher beschreibt in einem aktuellen Artikel bei FAZ.NET seine Sorgen zur Zukunft des Journalismus – und liefert ein Beispiel dafür, woran es dem Verlagsjournalismus hapert, unfreiwillig gleich mit.

Sehr geehrter Herr Schirrmacher, mit großem Interesse haben wir Ihren aktuellen, im Netz bereits intensiv diskutierten Artikel zur Zukunft des Journalismus gelesen. Auch wenn wir Ihre skeptische Grundperspektive nicht teilen, freut es uns, dass Sie sich als Mitherausgeber der FAZ öffentlich derartig ausführlich mit den Konsequenzen des Internets für die schreibende Zunft auseinandersetzen. Zudem begrüßen wir es, dass bei Ihnen ein tatsächlich vorhandenes Interesse für die Digitalisierung und alle ihre Facetten zu existieren scheint, welches über die notwendige Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen Ihrer beruflichen Rolle hinausgeht. Leider erwecken nicht alle Medienentscheider in Deutschland diesen Eindruck.

Positiv stimmt uns auch, dass Sie offensichtlich einen jüngst bei netzwertig.com veröffentlichten Beitrag gelesen haben, der beleuchtet, wieso Konsumgüterhersteller künftig eigene Newsrooms und von ihrer produktspezifischen Kommunikationsarbeit losgelösten Journalismus betreiben könnten. Sie nehmen wie folgt auf den Text Bezug:

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