122 Artikel in der Kategorie Specials auf netzwertig.com.

Nachhaltigkeit als Marketingargument:
Wie die Netzgiganten sich
um unsere Umwelt sorgen

Die führenden Internet- und IT-Konzerne Google, Apple und Microsoft versuchen, auf ihre Bestrebungen zum Schutz der Umwelt und knapper Ressourcen aufmerksam zu machen. Wie ernst man die Initiativen aber nehmen kann, ist unklar.

Der CO2-Ausstoß nimmt weiter zu – auch dank der verbreiteten Nutzung elektronischer Gadgets. Was einerseits in der Verantwortung des Homo Connectus liegt, haben inzwischen auch diverse Internetunternehmen auf dem Plan. Wie aber können sie ihren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Auf welche Initiativen und Aktivitäten setzen sie, um sich beim Nutzer als umweltbewusst zu positionieren? Tauchen wir  ein wenig ein in die „Green Web“-Unternehmensphilosophie.

Auf das Thema kam ich kürzlich, als ich auf die Google-Green-Seite stieß. Auf dieser lobt sich der Netzgigant unter anderem mit einer Studie, die besagt, dass Google-Servern weniger als ein Prozent der Elektrizität der weltweiten Rechenzentren zugewiesen wird. Zudem rühmt sich der Suchriese damit, über zehn Jahre die effizientesten Rechenzentren der Welt gebaut zu haben. Diese würden 50 Prozent weniger Energie benötigen als die typischen Rechenzentren.

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Facebooks Börsengang:
Das größte Ereignis der Internetwirtschaft

Am heutigen Freitag wird Facebooks Aktie erstmalig an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt. Es ist das größte Ereignis der Internetwirtschaft bisher.

Heute geht Facebook an die Börse. Es ist ein einzigartiger IPO, der gleich mehrfach Rekorde bricht. Mit der Facebook-Aktie wagt erstmals ein auf die breite Masse ausgerichtetes soziales Netzwerk ohne Special-Interest-Schwerpunkt den Gang aufs Parkett. Gleichzeitig handelt es sich um das größte Börsendebüt eines Technologieunternehmens jemals. Bisher wurde Google diese Ehre zuteil. Doch die zur IPO des Such- und Werbegiganten im Jahr 2004 erlösten 1,67 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von rund 23 Milliarden Dollar verblassen im Vergleich zu den 16 Milliarden Dollar, die das soziale Netzwerk jetzt eingenommen hat. Der Börsenwert liegt damit bei rund 104 Milliarden Dollar. Heute wird die Facebook-Aktie erstmals an der amerikanischen Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

VentureBeat zählt einige weitere Besonderheiten auf, die den Börsenstart zu einem historischen Ereignis machen: So handelt es sich um den größten mit Hilfe von Venturekapital aufgebauten IPO überhaupt: 2,2 Milliarden Dollar Risikokapital sind seit dem Launch von Facebook im Jahr 2004 in das Unternehmen geflossen. Zudem habe noch kein anderer Börsenneuling zuvor so viele Firmen aufgekauft wie das kalifornische Social Network (wobei die angeführte Zahl von 13 Übernahmen nicht zu stimmen scheint – eigentlich waren es deutlich mehr).

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10 Tipps:
Produktivität im Home Office

Zu Hause arbeiten kann ein Segen sein. Wären da nicht die vielen Verlockungen. Wie man trotzdem produktiv arbeiten kann – ein paar Tipps.

Studien besagen, Arbeiten im Home Office steigere die Produktivität, da man ruhiger und konzentrierter arbeiten kann. Aber auch zu Hause lauern Ablenkungen. Vieles scheint spannender als die eigentliche Arbeit. Das Bett, der Kühlschrank, ja, sogar die Hausarbeit, die Katze, die Kinder, der Partner – und wenn man dann endlich vor dem PC sitzt, wartet auch schon das Internet mit täglich neuen Überraschungen. Da mal ein bisschen Facebook, dort Online-Shopping, hier Twitter, Blogs und was weiss ich – man könnte Stunden im Netz vertrödeln, ohne wirklich produktiv zu werden.

Damit der Arbeit- oder Auftraggeber zufrieden ist und man als Arbeitnehmer das Home Office auch weiterhin nutzen darf, muss man sich immer wieder aufs Neue motivieren und dranbleiben. 10 Tipps:

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(Foto: Flickr/quinn.anyaCC BY-SA 2.0)

Jimdo-Mitgründer Christian Springub zieht Bilanz:
“Der Gang in die USA war richtig”

2011 fiel beim aus Hamburg stammenden Homepagebaukasten Jimdo der Startschuss für den Aufbau einer US-Niederlassung. Fast anderthalb Jahre danach zieht Mitgründer Christian Springub Bilanz.

Anfang vergangenen Jahres wagte Jimdo, der aus Hamburg stammende Anbieter einfach zu erstellender Websites, einen für hiesige Internetfirmen noch immer seltenen Schritt: Mitgründer Christian Springub setzte die Segel gen San Francisco, um dort eine lokale Niederlassung des 2007 gegründeten, über fünf Millionen Mitglieder zählenden Dienstes zu errichten. Kurz nach seiner Ankunft berichtete er im Interview über Details der Expansion sowie seine ersten Eindrücke. Jetzt, ein Jahr später, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Hat sich der kostspielige Schritt für die Norddeutschen gelohnt? Ich verabredete mich mit Springub zu einem Skype-Gespräch, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten.

“Ja, es war richtig, ein US-Büro zu eröffnen und ich würde es jederzeit wieder tun”, so Springubs klare Aussage. Gleichzeitig erklärt er, dass natürlich einige Dinge anders gelaufen seien, als er und seine zwei Gründungskollegen Fridtjof Detzner und Matthias Henze dies erwartet hatten.

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Startups:
Eckpfeiler einer optimalen Launchstrategie

Ein gelungener Launch ist die essentielle Basis, auf der Internet- und Mobile-Startups ihren künftigen Erfolg aufbauen. Hier sind einige Tipps, wie das Debüt junger Dienste gut gelingt.

Wenn man über die Jahre hunderte Startup-Debüts redaktionell begleitet, lernt man mit der Zeit zu verstehen, welche Ansätze funktionieren und welche nicht. Unweigerlich entwickelt man gedanklich eine ganz persönliche Launchstrategie, die sämtliche beobachteten Erfolgsfaktoren berücksichtigt und somit zumindest auf dem Papier maximale Aussichten auf Gelingen verspricht.

Heute möchte ich beschreiben, wie der optimale Start eines jungen Internetdienstes meiner Ansicht nach ablaufen müsste, um beste Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum und Bestehen zu schaffen. Die folgenden Punkten fokussieren sich dabei auf junge Webfirmen mit einem breiten Endanwenderfokus, die über eine ausreichende Finanzierung verfügen und somit in den Anfangstagen nicht jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Für Anbieter im B2B-Umfeld, solche in spezifischen Nischen sowie für Firmen, die Bootstrapping betreiben, also die Entwicklung aus eigener Tasche finanzieren, könnten einige der aufgeführten Aspekte daher nicht anwendbar sein. Auf Monetarisierungsstrategien gehe ich an dieser Stelle nicht ein, da diese häufig erst in einem späteren Schritt implementiert werden.

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Informations- und Kommunikationsmanagement:
Meine persönlichen Richtlinien, um nicht in Arbeit zu versinken

Wer mit Freude die Geschehnisse in der digitalen Welt verfolgt und über diese berichtet, muss sich gewisse Grenzen setzen, um nicht in Arbeit zu ersticken. Hier sind einige meiner persönlichen Richtlinien.

Meine Tätigkeit als Redakteur für netzwertig.com bietet mir unheimliche Freiräume. Der größte ist die Tatsache, dass ich nicht an einen festen Standort gebunden bin, sondern mein Notebook an jedem beliebigen Ort der Welt aufklappen kann – solange Strom und Internet vorhanden ist und ich mich per Skype zu unserer wöchentlichen Blogwerk-Sitzung einklinke.

Doch um derartige Annehmlichkeiten auch tatsächlich nutzen zu können, ist ein disziplinierte und zielgerichtete Arbeitsweise erforderlich. Denn jeden Tag Informationen aus 275 RSS-Feeds, von rund 800 bei Twitter gefolgten Personen, aus Mails sowie aus diversen anderen Social-Web-Streams im Blick zu behalten – und das mit der Ambition, einen möglichst gr0ßen Teil der potenziell wichtigen Geschichte und Nachrichten nicht zu verpassen – kann einiges an Zeit und Energie und im schlimmsten Fall die gesamte Freizeit kosten.

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Flattr-Mitgründer Linus Olsson:
“Das gesamte Netz
soll 2012 flattrbar werden”

Fast zwei Jahre nach dem Start ist die Anfangseuphorie rund um Flattr in der deutschsprachigen Blogsphäre verflogen. Im Interview zeigt sich Mitgründer Linus Olsson dennoch zuversichtlich über die Zukunft des Dienstes – und erklärt auch, wieso die Gespräche mit Presseverlagen so schwer sind.

Als der soziale Micropaymentdienst Flattr 2010 sein Debüt gab, waren gerade in der deutschsprachigen Blogosphäre die Hoffnungen und Erwartungen groß. Zwar wusste niemand, ob das Prinzip freiwilliger Zahlungen an die Erschaffer guter Onlineinhalte tatsächlich funktionieren würde. Aber das Konzept des schwedischen Startups, mit einem Ein-Klick-Ansatz die mentalen Kosten für die Zahlung von Kleinstbeträgen zu senken und unabhängigen Medienschaffenden im Netz eine neue Erlösquelle anzubieten, klang für viele attraktiv genug, um Flattr einmal auszuprobieren.

Bald zwei Jahre später ist eine gewisse Ernüchterung eingekehrt: Flattr ist nicht gelungen, die Wertschöpfung von digitalem Content nachhaltig und auf breiter Front zu verändern. Seine Nische konnte das junge Unternehmen aus Malmö bisher nicht verlassen, und die Zahl kritischer und enttäuschter Erfahrungsberichte hat in den letzten Monaten merklich zugenommen. Mitgründer und Frontfigur Peter Sunde steht dem Unternehmen nur noch beratend und als Evangelist zur Verfügung – was angesichts seiner nahenden Haftstrafe in Folge des Pirate-Bay-Urteils wohl auch besser ist.

Wie steht es angesichts dieser eher negativen Entwicklungen um Flattr? Sind die Schweden noch immer zuversichtlich, mit ihrem alternativen Zahlungsmodell ein nachhaltiges, globales System aufbauen zu können, das einer maximalen Zahl an Contentproduzenten ein attraktives (Neben)-Einkommen beschert, oder haben sie diese Vision mittlerweile aufgegeben? Wir haben Flattr-Mitgründer Linus Olsson gefragt.

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There is more than SoundCloud, Wooga and Amen:
15 hot startups from Berlin

Berlin is quickly becoming an European hotspot for young and innovative Internet companies. Here are 15 startups that you might hear about in the future.

We usually don’t publish articles in English. This one is an exception. Tell us if you like it so that we know whether you want to see more of those exceptions in the future // Diesen Artikel gibt es auch auf Deutsch.

Photo: stock.xchng, varil
Photo: stock.xchng, varil
The fact that Berlin has become one of the hottest places for startups in Europe is no real news anymore. Both international tech blogs as well as mainstream news sites have covered the rise of the German capital as an excellent city to launch young, ambitious and internationally focused web and mobile companies. But typically, in most of the articles the same startups are being mentioned over and over again: SoundCloud, Wooga, Amen, Readmill.

Here at netzwertig.com we regularly report about fresh, smart and disruptive startups from the German speaking countries, including Berlin. In the past we have covered dozens of web companies coming from the German capital. Here is a summary of 15 innovative Berlin-based startups and services that we wrote about recently (and that have already launched, at least in private beta). Check out their sites, most of them are fully available in English.

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Es gibt nicht nur SoundCloud, Wooga und Amen:
15 heiße Startups aus Berlin

Der Startup-Standort Berlin ist in aller Munde. Hier sind 15 junge, innovative Onlinefirmen und Dienste aus der Hauptstadt, von denen man noch einiges hören wird.

Foto: stock.xchng, varil
Foto: stock.xchng, varil
Die Kunde darüber, dass Berlin gerade zu Europas Startup- und Internethauptstadt avanciert, dürfte mittlerweile dank einer regen Berichterstattung in den Mainstreammedien auch bei vielen weniger mit der Onlinewirtschaft befassten Menschen angekommen sein. Doch blickt man auf die zahlreichen Artikel bei Nachrichtenportalen und Zeitungen, fallen dort immer die gleichen Namen als Beispiel für aufstrebende Startups aus der Hauptstadt: SoundCloud, Wooga, Amen.

In den letzten Monaten haben wir über viele innovative, junge Onlinefirmen und -angebote aus Berlin berichtet. Inwieweit diesen eine rosige Zukunft bevorsteht, hängt dabei nicht nur von der Attraktivität des Konzepts ab, sondern auch vom angestrebten Geschäftsmodell, von der Fähigkeit, Investoren zu gewinnen, sowie von der zielstrebigen, intelligenten Umsetzung durch die Gründer.

Ohne also genau prognostizieren zu können, inwieweit die einzelnen Startups in einem Jahr zur Speerspitze der hauptstädtischen Webkultur gehören werden, möchten wir an dieser Stelle auf 15 ganz frische, mindestens in geschlosser Beta-Phase befindliche Angebote hinweisen, denen wir uns in letzter Zeit in Beiträgen gewidmet haben. Sie alle besitzen die Chance, eines Tages deutschland-, europa- oder gar weltweit mit dem Aufstieg Berlins zum Internet-Hotspot assoziiert zu werden.

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Onlineservice des Jahres:
34 weitere Favoriten der Experten

34 Onlineservices gehörten 2011 bei mindestens zwei der von uns befragten Blogger und Tech-Experten zu den Favoriten, gelangten jedoch nicht in die finale Abstimmung. Für manche dieser Anbieter dürfte 2012 ein äußerst erfolgreiches Jahr werden.

Als wir 62 Blogger und Tech-Kenner zu den fünf Onlinediensten befragten, die sie 2011 am meisten begeisterten, wurden elf Anbieter oft genug genannt, um in die finale Liste unserer Leserumfrage zum Onlineservice des Jahres zu gelangen.

34 weitere Dienste gehörten zu den absoluten Favoriten von mindestens zwei der von uns Befragten, sammelten jedoch nicht genug Stimmen, um es in das Leservoting zu schaffen. Bei einigen der Anbieter ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie im kommenden Jahr zu den absoluten Lieblingen unserer Jury gehören.

Hier sind die 34 Onlineservices, die gemäß unserer Experten auf jeden Fall einen näheren Blick wert sind:

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