786 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.
Heute möchten wir Euch ein paar neue, interessante Dienste aus dem deutschen Sprachraum vorstellen:
Mit einigem, vor allem internationalen, Echo gestartet ist diese Woche tape.tv. Das Berliner Startup schickt sich an, einen puristischen Gegenentwurf zu allen anderen, üblicherweise hektischeren Möglichkeiten wie man Musikvideos konsumieren kann, zu etablieren. Die Videos laufen non-stop auf schwarzem Hintergrund, die Kontrollelemente werden bei Bedarf sanft als Overlay eingeblendet und verschwinden dann wieder.
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Wer sich in der nächsten Woche bei Facebook einloggt, wird eine Überraschung erleben: ein komplette Überarbeitung der Benutzeroberfläche bringt einige grundlegende Änderungen mit sich. Über einen speziellen Link können neugierige User sich schon heute ein Bild von Facebook 2.0 machen.
Wenn ein Social Network grundlegende Veränderungen am Design und an der Seitenstruktur vornimmt, dann ist das ein mutiger Schritt nicht ganz ohne Risiko. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gilt für die Internetnutzung wie für das reale Leben. Ein gelungenes Redesign zeichnet sich dadurch aus, im Laufe der Zeit hinzugekommene Funktionen besser zu integrieren, ohne die Übersicht und das intuitive Navigieren darunter leiden zu lassen. Misslingt die Frischekur, kann es passieren, dass sich User nicht mehr “zu Hause” fühlen, was unter Umständen in einer (temporär) verringerten Nutzung resultiert.
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Bei SoundCloud treffen sich unabhängige Musiker und Freunde urbaner Klänge. Zahlreiche neue, innovative Funktionen unterstreichen das große Potenzial des Berliner Startups mit internationalen Ambitionen.
Als ich Mitte Januar das Berliner Startup SoundCloud vorstellte, bezeichnete ich es als “Musik-Plattform für hippe Produzenten und ihre Fans”. Rund ein halbes Jahr später trifft dies immer noch zu. Doch langsam aber sicher schlägt das junge, der deutschen Hauptstadt verfallene Team aus Schweden eine Richtung ein, die SoundCloud zu einem der weltweit angesagtesten Musik-Services im Social Web machen könnte.
Primär richtet sich das noch immer in der geschlossenen Beta-Phase befindliche Angebot (Einladungen gibt es am Ende dieses Beitrages) weiterhin an unabhängige Künstler vorrangig aus dem Bereich der elektronischen Musik sowie an deren Anhang. Labels und Interpreten können ihre Titel hochladen, Fans diese anhören und kommentieren. Dank eines wahren Feature-Feuerwerks in der letzten Zeit wird SoundCloud aber auch immer attraktiver für Blogger, Seitenbetreiber und “normale User”, die ganz einfach Lust am Hören und Teilen urbaner Musikproduktionen haben.
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Über den Twitter-Nutzer t_fm lässt sich Twitter als Flohmarkt missbrauchen.
Heute scheint unser inoffizieller Twittertag zu sein (siehe Linkwertig: Twitter-Edition und Die Evolution des Lifestreaming geht weiter), just geschlüpft ist TwitterFlohMarkt: ein kleines Mashup, das demonstriert, wie einfach sich auf Twitter schnelle Ideen realisieren lassen.
Nicht überraschend kann man TwitterFlohMarkt dazu verwenden, auf Twitter Dinge zum Verkauf anzubieten oder zu verschenken. Wenn man etwas anbieten möchte, schickt man auf Twitter eine Nachricht an den Twitteruser t_fm (@t_fm text des angebots), sämtliche Angebote werden in der Folge dort aggregiert.
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Sommerzeit ist Reisezeit, deshalb stellen wir euch heute 3 jüngere Reise- bzw. an Orten orientierte Seiten vor.
triplib ist eine vor kurzem gestartete Reisebericht-Community, auf der man die Erinnerungen, Erfahrungen, Ereignisse und Empfehlungen von Reisen für sich und für die Nachwelt festhalten und organisieren kann. Die Seite ist recht einfach gehalten, registrierte Mitglieder bekommen ein Profil, es gibt die grundlegenden Social-Networking-Features wie Freunde sammeln, diesen Nachrichten schicken oder kommentieren, und man kann eben Reiseberichte anlegen und den chronologischen und örtlichen Verlauf der Trips dokumentieren.
Das Eingeben der Berichte erfolgt nach einem Baukasten-Prinzip, für viele denkbare Komponenten einer Reise gibt es Module (Orte, Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, usw.), die man einfach zu einem Reisetagebuch zusammenklicken kann. Alles lässt sich mit Photos, Bewertungen, Tags und Kommentaren annotieren und auf einer Map positionieren.
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Lifestream.fm ist ein deutscher Lifestreamingdienst, der eine Menge deutschsprachiger Webangebote unterstützt.
Das vom deutschen Bookmarkingdienst Mr. Wong vor einiger Zeit übernommene Lifestream.fm startete gestern in die private Beta (Wir haben Einladungen: siehe Ende des Artikels).
Lifestream.fm unterstützt nun neben den internationalen Diensten, viele deutsche Webangebote:Clipfish, Kwick, JoinR, Mister Wong, MyVideo, Photocase, Plazes, Qype, Sevenload, Uboot, Venteria, XING und Yigg.
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Auf adTunes kann man einzelne Songs bis hin zu ganzen Alben on demand anhören. In hoher Qualität und gegen Werbeeinblendungen.
Im Grunde ist adTunes ein Webradio, bei dem man sich die Musik selbst zusammenstellen kann.
Ganze Alben kann man auf adTunes finden und on demand zum Streaming abrufen. Finanziert wird das über Werbung auf der Seite und Werbeeinblendungen zwischen den Stücken ab und an.
Und es ist legal: zum offiziellen Start gestern hatte man laut eigener Aussage über 1 Million Titel im Angebot. Von den Majorlabels sind SonyBMG und EMI bereits mit an Bord. Der Mainstream ist bereits recht gut auf adTunes abgedeckt.
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Soziale Netzwerke gibt es wie Sand am Meer, auch die Möglichkeiten eben diese zu erstellen, sind zahlreich. Mit SocialSynapse schickt Tobias Hieb einen weiteren, durchaus vielversprechenden, neuen Ansatz ins Rennen.
Update: Nach mehreren Hinweisen in den Kommentaren und anschließender Recherche haben wir folgende Ergänzungen anzubringen:
1. SocialSynapse ist keine Eigenentwicklung von Tobias Hieb, sondern basiert auf dem us-amerikanischen SocialEngine . Hieb hat von SocialEngine die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum unter eigenem Branding erhalten. Das hat Alex Benzer von Webligo, dem Unternehmen hinter SocialEngine, auf Anfrage von netzwertig.com bestätigt.
2. Einige Kommentare weisen außerdem auf frühere Projekte von Tobias Hieb hin. Ein Artikel im Schweizer Tagesanzeiger vom 2.3.2008 erwähnt Hieb im Zusammenhang mit “Abofallen” im Internet. Tobias Hieb selbst schreibt, er sei heute “nicht mehr” im “Abogeschäft” tätig.
3. Beides ändert zwar nichts an unserer grundsätzlichen Beurteilung der Technologie von SocialSynapse, wir bitten aber um Beachtung und entschuldigen uns, dass wir bei der Recherche nicht selbst auf diese Punkte gestoßen sind.
M. Weiß
Update-Ende
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Wenn man sich derzeit denkt, ein eigenes soziales Netzwerk, das wär doch was, dann hat man die Qual der Wahl und muss sich zunächst durch die zahlreichen Möglichkeiten wühlen, mit denen sich ein solches realisieren ließe.
Je nach Beweggründen, vorhanden Ressourcen und Ambitionen, Grad zu dem Daten unter der eigenen Kontrolle stehen sollten, Verwertungsideen und Exitphantasien, könnte man:
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Heute möchten wir Euch ein paar kleinere, aber interessante Dienste aus dem deutschen Sprachraum vorstellen:

Floka ist ein neues, recht interessantes, Flohmarkt-Mashup aus Darmstadt, auf dem Benutzer Dinge, die sie nicht länger benötigen, deren Verkauf aber unrentabel wäre, in die Plattform einstellen und mit Geodaten, einer kurzen Beschreibung und gegebenfalls einem Preis annotieren können. Der Fokus liegt bei Floka aber auf der sinnvollen Weiterverwendung von zu Verschenkendem. Auf einer ganzflächigen Map, das User-Interface von Floka legt sich gewissermassen immer über diese Karte, kann man gezielt nach Gegenständen suchen, oder in den Dingen, die im eigenen Einzugsgebiet angeboten werden, stöbern.
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Zwei neue Mashups bringen Tatorte auf die Map. Mordort sammelt reale und fiktive Morde aus Deutschland; CrimeBlips sammelt auch weniger schwerwiegende Verbrechen aus Berlin.
Eines der ersten und bekanntesten (und in der Folge mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete) Google Maps Mashups ist ChicagoCrime.org, vor einiger Zeit umbenannt in EveryBlock. Seit Mai 2005 werden dort akribisch alle in Chicago bekanntgewordenen Verbrechen registriert und sind auf die unterschiedlichsten Kriterien hin durchsuch- und visualisierbar. Alleine in den letzten 30 Tagen etwa wurden mehr als 27.000 Delikte (die meisten zum Glück keine Schwerstverbrechen) aufgenommen.
Gut Ding braucht Weile, doch unlängst sind in Deutschland zwei artverwandte Projekte an den Start gegangen:
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