990 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

frents:
Berliner Startup
launcht Social Network für Sachen

Social Networks basieren zumeist auf den sozialen Verbindungen ihrer Mitglieder. frents aus Berlin geht einen andere Weg und will Nutzer über die Dinge miteinander in Kontakt bringen, die sie besitzen.

Lange ist es her, dass wir ein neues soziales Netzwerk vorgestellt haben. Angesichts der Übermacht einiger weniger Anbieter, allen voran Facebook, besteht für Nutzer kaum noch ein Anreiz, sich bei einem anderen Network anzumelden, welches das gleiche macht wie die etablierten Dienste. Netzwerkeffekte eben.

Heute ist es nun doch einmal wieder Zeit für den Review eines Social Networks. Allerdings keines, bei dem es lediglich darum geht, sich mit alten und neuen Freunden zu verbinden. Die Rede ist von frents, einem Startup aus Berlin, welches das laut eigener Aussage “erste soziale Netzwerk für Sachen” betreibt.

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Google Buzz:
Von Null auf Ökosystem
in einem Monat

Die Entwickler waren fleissig. Für das vor einem Monat gestartete Google Buzz gibt es schon zahlreiche Anwendungen. Ein Überblick.

Rund um populäre Anwendungen wie Twitter entwickelt sich im Laufe der Zeit überlicherweise ein ganzes Ökosystem an komplementären Diensten wie Widgets, (Zähl-) Chiclets, Clients für jede nur denkbare Plattform, Top-User-Listen, Aggregatoren, Verzeichnisse oder Suchmaschinen.

Das vor genau einem Monat gestartete Google Buzz hat unter den Entwicklern dieser Dienste eine regelrechte Goldgräberstimmung ausgelöst – in einem Affentempo wurde für Google Buzz fast das gesamte Spektrum an Drittanwendungen entwickelt. Nicht ohne Grund. Die Rezepte sind bekannt, einige Funktionen sind schnell implementiert und First Mover können gegenüber den Nachzüglern signifikante Vorteile haben.

Ein Überblick über die Drittanwendungen nach einem Monat Buzz:

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Samstag App Fieber:
runtastic, Tweebate, KvisMe

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: runtastic – die eigenen Sportdaten sammeln und analysieren; Tweebate – Bundestagsdebatten diskutieren; und KvisMe – via Twitter Fragen stellen.

 

runtastic Der nächste Evolutionsschritt nach dem Lifestreaming könnte das sich nach verschiedenen (verstärkt impliziten) Metriken selbst quantifizierende Subjekt werden. Mit runtastic gibt es jedenfalls eine Plattform, die das Erfassen, Analysieren und Sharen der eigenen Sportdaten ermöglicht. Auf Basis der gesammelten Daten werden verschiedene Ansichten und Statistiken bzw. ein Sporttagebuch generiert. Wer z.B. seine Aktivitäten mit der frisch geschlüpften iPhone-App aufzeichnet, bekommt neben dem Streckenverlauf als Map auch ein Geschwindigkeits- und Höhenprofil generiert. Auf der Webseite können alle Aktivitäten auch auch manuell eingegeben werden.

 

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ZEEZEE:
Musikdienst für Chart-Liebhaber

ZEEZEE ist ein neuer Download-Dienst für Freunde von Chart-Musik, der einen Weg gefunden haben will, auch ohne Label-Verträge nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen.

ZEEZEEEin Musikstartup zu gründen und Verträge mit Plattenfirmen und Verwertungsgesellschaften abzuschließen, ist ein aufwendiges und kostspieliges Unterfangen. Entsprechend hoch ist die Kreativität einiger Anbieter, legale Streaming- oder gar Downloadservices anzubieten, ohne sich dabei an einen Verhandlungstisch mit der Musikindustrie setzen zu müssen.

ZEEZEE, ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, geht mit seinem neuen, gleichnamigen Dienst diesen zu Beginn kostengünstigeren, aber gleichzeitig juristisch unsichereren Weg: Bei ZEEZEE können sich Nutzer nach einer Anmeldung aktuelle Chart-Songs und Alben zum Download “wünschen”. ZEEZEE durchsucht anschließend eine Reihe von Internetradios, von denen es den jeweiligen Titel aufnimmt und danach auf ZEEZEE zum direkten Herunterladen anbietet.

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Webdienste:
Apps, die wir täglich nutzen (Teil 3)

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 3).

Nach den Apps, die bei Martin Weigert und Markus Spath im täglichen Gebrauch sind, folgen nun die Apps, die Marcel Weiß und Andreas Göldi regelmäßig nutzen.

Andreas Göldi:

Hulu / Boxee

boxeeWenn man in den USA wohnt (oder sich mit einem Proxy herumschlagen will), gibt es keine bessere Quelle für populäre Fernsehinhalte als Hulu, das jetzt auch in einer bequem per Fernbedienung zu steuernden Desktop-Applikation vorliegt.

Boxee bildet das Gegenstück für den Rest des Internets und bündelt allerlei Video- und Audioquellen. Seit einem Jahr zahle ich darum nicht mehr für Kabelfernsehen, sondern sehe mir alles auf einem an den Fernseher angehängten Mac Mini per Hulu und Boxee an.

LinkedIn
linkedinNatürlich bleibt XING das wichtigste Profi-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, aber im internationalen Umfeld kommt man nicht um LinkedIn herum. Die Website hat sich im letzten Jahr stark verbessert und öffnet sich immer weiter, zuletzt mit einer brauchbaren Twitter-Integration.

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Samstag App Fieber:
LunchBattle, derStandard Express, rssLounge

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: LunchBattle – über Plätze abstimmen; derStandard Express – ein schicker Aggregator der österreichischen Tagszeitung; und rssLounge – ein webbasierter Feedreader.

LunchBattleLunchBattle ist ein kleines Qype-Mashup, das bei der Wahl der geeigneten Location für das wohlverdiente Mittagessen hilft. Man gibt ein, wonach es einen gelüstet und wo man sich befindet, LunchBattle generiert dann eine Liste von möglichen Orten auf Basis der Daten von Qype. Aus dieser Liste kann man als Vorauswahl eine ‘Battle’ erstellen, die man an Freunde oder Kollegen schickt. Diese können dann ihre Stimme abgeben und mit ihrer Expertise den Entscheidungsprozess beeinflussen.

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Flavors.me, Plancast, Inbox2:
Newcomer mit Potenzial

Oft dominieren Facebook, Google und Co. mit ihren Neuentwicklungen die Internet-Schlagzeilen. Doch gelegentlich sehen wir noch junge Startups, die es ins Rampenlicht schaffen. Inbox2, Flavors.me und Plancast sind auf dem richtigen Weg.

Die zunehmende Dominanz einiger weniger Internetdienste führt zu einer entsprechend starken Präsenz in den Medien. Auch wir berichten oft über das, was bei Facebook, Twitter oder Google vor sich geht – aus dem einfachen Grund, weil Neuigkeiten dieser Anbieter einen großen und direkten Einfluss auf Hunderte von Millionen von Menschen haben.

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Linkwertig:
kino.to, Foren, ACTA, Yammer

kino.to
In der WirtschaftsWoche ist ein interessanter Artikel über das illegale Filmportal kino.to erschienen.

Seit Monaten verfolgen Filmbranche und Staatsanwälte Kino.to, das größte deutschsprachige Raubkopie-Portal im Internet. Aber der Erfolg will sich nicht einstellen. Die Fahnder verlieren sich zwischen Irland, Spanien, Russland und der Pazifikinsel Tonga.

» Filmpiraterie: Erfolglose Jagd auf die deutschen Raubkopierkönige – WirtschaftsWoche

Foren
In Deutschland dominieren weiterhin die Internetforen.

Deutschland unterscheidet sich in Bezug auf die Community-Nutzung von anderen europäischen Ländern: Während nach einer in 2008/2009 durch den CIVB zum Thema Wein in Frankreich durchgeführten Untersuchung große horizontale Communitys wie Facebook oder MySpace eine wichtige Rolle spielen, werden im deutschsprachigen Raum gerade für fachbezogene Diskussionen spezialisierte vertikale Themen-Communitys (Foren) als Diskussionsplattform bevorzugt. Trotz Facebook und Co. haben die Foren mit einem Anteil von 90% klar die Nase vorn. Auf den weiteren Plätzen folgen Blogs (5%), Twitter (3%) und Datenbanken (2%).

» Deutschland – Land der Foren | Community Management Blog

Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Im jüngsten Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags fehlt tatsächlich die verschärfte Providerhaftung. Doch es bleibt ein disfunktionaler, verstolperter Gesetzentwurf, der krampfhaft versucht, die Jugendschutzprinzipien des Rundfunks auf das Internet zu übertragen. Eine Peinlichkeit für die deutsche Medien- und Netzpolitik.

» JMStV: Keine Netzsperren, keine Entwarnung — CARTA

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Samstag App Fieber:
Reddynote, Planio, 12sprints

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Ein Productivity-Special mit Reddynote – Aufgaben organisieren; Planio – Projekte managen; und 12sprints – kollaborativ Entscheidungen finden.

ReddynoteReddynote ist ein leichtgewichtiges Planungstool, mit dem man Aufgaben erfassen, organisieren und kollaborativ erledigen kann. Wie bei allen anderen Tools zur Aufgabenverwaltung kann man Aufgaben eintragen, annotieren, mit einem Fälligkeitsdatum versehen und abhaken. Interessant gelöst ist aber die Organisation der Aufgaben via Tags. Tags können zu Gruppen gebündelt und mit besonderer Bedeutung aufgeladen werden – über Personen-Tags etwa kann eine Aufgabe an Kollegen delegiert werden. In Kombination mit den eingebauten Ordnern, die die Dringlichkeit der Aufgaben indizieren, können so auch komplexere Filter erstellt werden.

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Office2:
Entwickler bringen
Google Docs aufs iPhone

Wer Google Docs vom iPhone aus verwenden wollte, musste sich bisher mit einer stark beschnittenen Variante begnügen. Ein Bearbeiten von Dateien war überhaupt nicht möglich. Office2 schafft nun Abhilfe.

Office2Lange habe ich auf diesen Moment gewartet: Eine vollwertige iPhone-Applikation für Googles Textverarbeitungsdienst Google Docs. Doch nicht von Google selbst kommt die Anwendung, sondern von der britischen Entwicklerschmiede Byte Squared.

Office2, ausgesprochen “Office Squared”, heißt die Büro-Anwendung für Apples Smartphone, die als die erste mir bekannte App eine vollständige Unterstützung von Google Docs beinhalted.

Office2 fungiert also nicht nur als lokales Textverarbeitungswerkzeug für das iPhone, sondern ermöglicht die Synchronisation mit dem persönlichen Google Docs-Konto. Nach der Eingabe der Login-Daten erhalten Nutzer Zugriff auf sämtliche in Google Docs abgelegten Word- und Excel-Dateien, können diese bearbeiten, grundlegende Formatierungsprozesse vornehmen und neue Dokumente anlegen. Außerdem erlaubt Office2 das Versenden von Dateien per E-Mail. » weiterlesen