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TweetTunes:
Über welche Musiker spricht das Web?

Aufmerksamkeit ist, was Musiker im digitalen Zeitalter benötigen. TweetTunes analysiert, welche Interpreten die Diskussion im Social Web beherrschen.

TweetTunesDie Zeiten, in denen der Erfolg von Musikern an der Anzahl verkaufter Platten gemessen wurde, sind vorbei. Aufmerksamkeit ist die neue Währung. Je häufiger im Netz über einen Interpreten gesprochen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, diese Aufmerksamkeit auf unterschiedlichen Wegen monetarisieren zu können.

TweetTunes ist ein frisch gestartetes Mashup aus Österreich, das sich dem daher immer wichtigeren Musiker-Monitoring im sozialen Netz verschrieben hat. Über die Twitter-API analysiert das Tool im Minutenabstand, wie oft Nutzer des Microbloggingdienstes die Namen bekannter Künstler erwähnt haben, und stellt diese Informationen aggregiert und in Echtzeit als dynamische Topliste dar.

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Samstag App Fieber:
Vidmap, search4songs, tweetranking

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Vidmap – Geo-Tagging von Videos; search4songs – Preise von MP3s vergleichen; und tweetranking – Twitterer empfehlen Twitterer.

vidmapVidmap ist eine Plattform, auf der man seine Videos mit Geodaten annotieren kann. Auf einer Google Map kann der Streckenverlauf eingezeichnet werden, das Video und die Position auf der Karte werden in der Folge nebeneinander und synchronisiert dargestellt.

Bewegung hat natürlich einen gewissen hypnotischen Magnetismus, besonders Fahrten mit Zug, Auto oder Motorrad lassen sich damit recht nett dokumentieren.

search4songs Auf search4songs kann man die Preise für MP3s von einzelnen Songs oder Alben bei mehreren Musikportalen vergleichen. Derzeit werden Amazon MP3, iTunes, Musicload, Medion, Musicbox, Universal Music und Saturn unterstützt.

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Samstag App Fieber:
flitter.fm, kreakido, courtsoftheworld

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: flitter.fm – neue Twitter-Freunde mit ähnlicher Disposition entdecken; kreakido – verpacktes Wissen; und courtsoftheworld – eine Community für Streetballer.

flitter.fmflitter.fm ist ein kleines Twitter-Mashup, das auf spielerische Weise Leute empfiehlt, denen man auf Twitter folgen könnte. Die Anmeldung erfolgt via Twitters OAuth, dann kann man nach Lust und Laune Fragen beantworten oder sich selbst Fragen ausdenken. flitter.fm generiert in der Folge ein Mapping mit den anderen Usern und listet diese nach Grad der Übereinstimmung auf.

Nette Abwechslung zu der Fülle an Follower-Management-Tools, die in den meisten Fällen blind darauf abzielen, die eigenen Follower-Zahlen zu erhöhen.

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Putpat:
So soll Musikfernsehen wieder attraktiv werden

Mit personalisiertem Musikfernsehen will Putpat Zuschauer von den TV-Sendern ins Web locken. Vor wenigen Tagen hat der junge Dienst aus Köln seine geschlossene Beta-Phase gestartet. Wir haben uns Putpat angeschaut und 50 Einladungen zur Beta (am Ende des Artikels).

PutpatMusikfernsehen ist nicht mehr das, was es einmal war. Die reichweitenstarken Musikkanäle wie MTV und Viva haben sich zu Unterhaltungssendern für junge Leute gewandelt. Klassische Videos treten immer stärker in den Hintergrund. Wer nach entsprechenden Clips sucht, schaut daher mittlerweile eher im Internet nach – primär wahrscheinlich bei YouTube. Während das Angebot an auf Abruf zur Verfügung stehenden Videos dort kaum Grenzen kennt, hapert es jedoch an der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität.

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Samstag App Fieber:
shortGPS, Developer Garden, tweetXY, versandtarif.de

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: shortGPS – kleine Geo-URLs; tweetXY – eine Twitter-Pixelwall; Developer Garden – Entwicklerplattform der Deutschen Telekom; und versandtarif.de – ein Berechner für Versandkosten.

shortgpsshortGPS ist ein URL-Verkleinerer für Geo-Daten. Adressen oder GPS-Koordinaten können in eine kleine URL umgewandelt werden, die man verlinken, via Email oder SMS verschicken, oder twittern kann.

Nett dabei: shortGPS ist auch ein Aggregator für Tweets aus der Nachbarschaft. Falls diese mit shortGPS verkleinerte URLs enthalten, werden sie automatisch den entsprechenden Orten zugeordnet.

developergarden Mit dem Developer Garden eröffnet die Deutsche Telekom die Gartensaison und stellt interessierten Entwicklern eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, um die Entwicklung von Mashups und Anwendungen, die Dienste der Deutschen Telekom integrieren, zu fördern.

Zum Start gibt es drei APIs, mit denen man SMS ins Mobil- oder Festnetz verschicken kann (Send SMS 2.0), Sprachverbindung zwischen zwei Teilnehmern herstellen kann (Voice Call) oder Internetnutzer über IP-Adressen lokalisieren kann (IP Location 1.0).

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Ein erster Blick auf Wolfram Alpha

Das frisch gestartete Wolfram Alpha ist eine “Maschine zur Berechnung menschlichen Wissens”, deren Nutzung wir erst erlernen müssen. Während es viele (Recherche-)Aufgaben einfacher machen wird, wird der Dienst das Web nicht verändern.

Schon lang hat der Launch eines neuen Webdienstes nicht mehr so viel Medienecho im Vorfeld hervorgerufen, wie der Launch des am Freitag gestarteten Wolfram Alpha. Selten konnte man so viele Artikel über einen Webdienst lesen, den nur eine Handvoll Aussenstehende testen konnten. Nun kann die Öffentlichkeit den nach dem Gründer und bekannten Mathematiker Stephen Wolfram benannten Dienst unter die Lupe nehmen.

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Samstag App Fieber:
MindMeTo, wahlgetwitter, TwittBee, So ein Mist

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: MindMeTo – Erinnerungen via Twitter; wahlgetwitter – ein politisches Stimmungsbarometer; TwittBee – ein Aggregator für Hashtags; und So ein Mist – Microblogging der Widrigkeiten des Alltags.

mindmeto Mit MindMeTo kann man sich auf Twitter erinnern lassen. Nachdem man @mindmeto folgt, kann man MindMeTo natürlichsprachige Replies oder Direct Messages schicken. Zum angegebenen Zeitpunkt schickt MindMeTo die entsprechende Erinnerung als DM.

Bei den Zeitangaben ist das Tool durchaus smart und versteht sowohl relative, als auch absolute Angaben wie … in two hours, … on Tuesday, … in two weeks oder … on October 24th. Zusätzlich gibt es einige Befehle, mit denen man die eigene Zeitzone festlegen oder das allgemeine Verhalten einstellen kann.

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play.fm:
(Fast) alles, was man sich wünschen kann

play.fm aus Wien bietet Freunden von DJ- und Clubmusik die Möglichkeit, Mixe anzuhören und selbst hochzuladen. Die Umsetzung und Funktionalität könnte solider und zeitgemäßer kaum sein.

play.fmEin Großteil der in den letzten Monaten und Jahren entstandenen Musikdienste legt den Schwerpunkt auf das Abspielen von Songs, Alben oder individualisierten Radiostreams. Doch nicht jeder zieht diese Art des Musikkonsums vor. Wer gerne und häufig in Clubs geht, Genres abseits von Pop und Rock mag und ein Faible für DJ-Kultur hat, bevorzugt mitunter in Studios oder auf Partys aufgenommene Mixe.

play.fm, ein Startup aus Wien, richtet sich an die große Gemeinde der Mix- und DJ-Verehrer. Das Konzept des Dienstes ist keineswegs revolutionär, aber in seiner komplett überarbeiteten Version 2.0 so konsequent und solide umgesetzt, dass wir die Site des jungen Unternehmens einfach vorstellen müssen.

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Internet-Kulturkampf:
Ein bisschen mehr Distanz tut not

Der Ton wird zunehmend gereizter: In den deutschsprachigen Medien schlagen sich “Internet-Anbeter” und “Holzmedien-Ewiggestrige” die Argumente — oder oft vielmehr Klischees — heftigst um die Ohren. Aber leider fehlt der Diskussion meist die langfristige Perspektive. Ein Versuch, einen Schritt zurückzutreten.

Wenn man dieser Tage etablierten Journalisten und manchen Politikern zuhört, könnte man den Eindruck kriegen, dass der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevorsteht. Das böse Internet führt nicht nur zur totalen Volksverdummung, sondern fördert auch allerlei Formen von Kriminalität, hört man von dieser Seite. Die Bloggergemeinde hält mit einer Mischung aus Schadenfreude und Revolutionsgeheul dagegen, bleibt aber Details zu all den wunderbaren Geschäftsmodellen, die da angeblich kommen werden, fast immer schuldig.

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Das Google-Mobilbetriebssystem:
Ein Blick auf Android

T-Mobile hat uns ein T-Mobile G1 zur Verfügung gestellt. Ein Erfahrungsbericht über das G1 und Android, dem Google-Betriebssystem für Mobilgeräte.

Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, mich ein paar Tage mit dem T-Mobile G1 zu beschäftigen und es und das darauf laufende Android ausführlich zu testen.

Die Hardware

Bezüglich der Hardware des G1 verweisen wir auf ein Review unserer Kollegen von neuerdings.com, die das G1 zum Start in Deutschland ausführlich beschrieben haben.


Die Software

Android

Als Betriebssystem läuft auf dem G1 das von Google initiierte Android. Eine genauere Beschreibung von Android würde hier den Rahmen sprengen. Es sei aber erwähnt, dass die offene Natur allen Beteiligten einige Vorteile bringt.

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