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Snap Bird:
Die Suchefunktion, die Twitter fehlt

Twitters Suchefunktion lässt zu wünschen übrig. Das praktische Tool Snap Bird erledigt das, was Twitter nicht machen will.

Vor einigen Wochen beschrieb ich, wie sich das schon fast tot geglaubte FriendFeed dafür einsetzen lässt, ältere Twitter-Streams zu durchsuchen – eine Funktion, die Twitter selbst nicht anbietet.

Allerdings ist bei dem Verfahren nicht nur etwas “Handarbeit” nötig, sondern man ist auch vollständig den Launen von FriendFeeds nicht immer zuverlässig arbeitendem Suchmechanismus ausgesetzt.

Mittlerweile glaube ich, eine noch deutlich bessere Möglichkeit gefunden zu haben, eigene oder fremde Twitter-Streams zu durchsuchen: Mit Snap Bird. Diese kleine aber feine Browseranwendung vom britischen Entwickler Remy Sharp macht all das, was ich eigentlich von der Twitter-Suche erwartet hätte.

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Samstag App Fieber:
CrowdPark, DealZentrale, Uhrgeil

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: CrowdPark – ein Social Forecast Game; DealZentrale – ein Meta-Aggregator für Deals; und Uhrgeil – eine Uhr.

CrowdParkCrowdPark ist ein Social Forecast Game, bei dem es darum geht, das Eintreten von Ereignissen vorauszusagen. Bei der Anmeldung bekommt man 2.000 C$ Spielgeld, das man auf oder gegen Zukunftsfragen aus einigen Themenbereichen (Nachrichten, Sport, Technik, Unterhaltung und Gesellschaft) setzen kann. Die Einsätze können dabei jederzeit – auch vor Ablauf eines Themas – erhöht oder abgezogen werden, der jeweilige Gewinn oder Verlust ergibt sich aus den Einsätzen aller anderen Mitglieder. Themen und Antworten können natürlich auf von den Mitgliedern eingereicht werden.

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Trendiction:
Neue Nachrichtensuchmaschine
mit offenen Schnittstellen

Trendiction ist eine neue, kombinierte Nachrichten- und Blogsuchmaschine für den deutschsprachigen Raum. Ihr größtes Alleinstellungsmerkmal sind offene Schnittstellen.

Nachrichtenaggregatoren gibt es einige. So richtig zu Hause fühle ich mich aber bei keinem. Google News ist zwar effektiv, jedoch irgendwie zu unübersichtlich. Ähnliches gilt für nachrichten.de, das durch relativ viel Werbung fast noch unaufgeräumter wirkt. Und Topix vergesse ich meist in dem Augenblick, in dem ich die Site verlasse, zumal es dort keine deutschsprachige Version gibt. Eine umfassende, integrierte Blogsuche lassen alle Dienste vermissen.

Nein, es gibt eindeutig noch Raum für Verbesserungen. Und womöglich auch Hoffnung: Trendiction ist eine neue, vor wenigen Minuten gestartete deutschsprachige News- und Blogsuchmaschine aus Luxemburg, die einiges besser zu machen scheint als die namhafte Konkurrenz. Zumindest ist das mein erster Eindruck.

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iPhone-App Angry Birds:
Wenn selbst Spielemuffel die Begeisterung packt

Jeder braucht irgendwann eine Pause vom Weballtag. Mit dem iPhone-Spiel “Angry Birds” kann diese schnell länger werden als geplant.

Ich verbringe meine Zeit äußerst selten mit Spielen. Zum einen, weil ich schnell die Geduld und/oder Lust verliere, und zum anderen, weil durch eine eventuell ausgelöste “Sucht” (Gamer wissen, was ich meine) schnell andere, wichtige Dinge in den Hintergrund treten.

Es ist also mehr als eine Seltenheit, dass ich mich in den Bann eines Spiels ziehen lasse und dann darüber auch noch blogge. Im Falle von “Angry Birds” kann ich nicht anders.

Angry Birds ist ein hochgradig kurzweiliges, unterhaltsames und spaßiges iPhone-Spiel, das man einfach ausprobiert haben muss. In dutzenden Szenarios geht es darum, mit verschiedenen lebendigen Wurfgeschossen (genauer gesagt Vögeln) unterschiedliche Bauten und Landschaften zu zerstören und dadurch putzig aussehende, grüne Schweinchen zu eliminieren.

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Ahead:
Das intuitivere Prezi?

Prezi verleiht Präsentationen einen frischen Anstrich, ist jedoch nicht ganz einfach zu bedienen. Die Chance für den Konkurrenten Ahead?

Seit einiger Zeit sind sie von kaum einer Digital-Konferenz mehr wegzudenken: Dynamische, zoombare Präsentationen, die mit Prezi erstellt wurden, dem Onlinetool aus Ungarn, das PowerPoint so altbacken aussehen lässt wie einen Schwarz-Weiß-Fernseher.

Mit Prezi erstellte Präsentationen basieren auf einer in ihren Ausmaßen unbeschränkten Freifläche, die mit interaktiven Inhalten versehen wird, welche beliebig miteinander verbunden werden können. Die Arbeit mit Prezi erfordert einen gewissen Lernprozess, anschließend jedoch steht kreativen, ansehnlichen Präsentationen nichts mehr im Weg. Unseren Prezi-Review findet ihr hier.

Mein persönlicher Kritikpunkt an Prezi ist der nicht unbedingt ganz einfach zu bedienende Editor für die Erstellung von Präsentationen. Sobald ich mich einmal mehrere Monate nicht bei dem Service eingeloggt habe, brauche ich bei der nächsten Kreativarbeit wieder eine Viertelstunde, um mich an die Benutzeroberfläche und Bedienung zu gewöhnen.

Wem es ähnlich geht, der sollte einen Blick auf Ahead werfen. Das im vorigen Jahr gestartete Onlinewerkzeug aus Kopenhagen wirkt auf den ersten Blick wie ein Klon von Prezi. Aber es gibt wichtige Unterschiede. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
TheDeadline, The Hipstery, TransFormr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: TheDeadline – ein intelligentes System zur Aufgabenverwaltung; The Hipstery – ein mysteriöser T-Shirt-Shop; und TransFormr – Mikroformate auf Webseiten entdecken.

TheDeadlineTheDeadline ist ein System zum Verwalten von Aufgaben/Todos mit einem eigenen Touch. TheDeadline kann alles, was man von einem solchen Tool erwarten kann (Todos eingeben, annotieren, taggen, mit einem Termin versehen, ändern, als erledigt markieren, löschen, usw.) – aber es hat auch eine Art von ‘Intelligenz’ und Interaktivität, die mir in dieser Form noch nicht untergekommen ist. Ein eingebauter Assistent stellt nämlich sicher, dass jedes Todo mit der jeweils gebotenen Priorität behandelt, erledigt oder zumindest neu verplant wird. Technisches Detail am Rande: TheDeadline wird in einem Lisp-Dialekt entwickelt und läuft auf Googles App Engine.

The HipsteryThe Hipstery ist ein T-Shirt-Shop der etwas anderen Art. Anders als etwa bei Threadless (wo die Community entscheidet, welche T-Shirts produziert werden) oder Spreadshirt (wo man das T-Shirt selbst gestaltet) wird bei The Hipstery die Auswahl des T-Shirts von einem geheimen Algorithmus bestimmt. Outgesourcte Serendipity, wenn man so will. Als geneigter Kunde gibt man die gewünschte Grösse an, beantwortet einige Fragen und überweist 20 Euro (plus Versandkosten). The Hipstery wertet die Antworten aus, berechnet das ideale T-Shirt und verschickt es als geheimnisvolles Paket.

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Hoccer:
Mobiler Datenaustausch
für iPhone und Android

Spontan Daten von Smartphone zu Smartphone zu übertragen, ist überraschend aufwändig. Hoccer aus Berlin will das mit seiner Applikation für iPhone und Android ändern.

Wer unterwegs spontan Kontaktdaten, Fotos oder andere Informationen vom Smartphone mit anderen teilen möchte, hat dazu viele Wege. Allerdings ist fast immer ein gewisser Zeitaufwand damit verbunden, irgendwas per Bluetooth, SMS, Mail, Social Network oder über einen anderen Dienst weiterzuleiten – speziell dann, wenn einem die Kontaktdaten der Empfänger fehlen.

Hoccer, ein im September gestartetes Angebot aus Berlin, hat sich diesem Problem angenommen. Die kostenlose Applikation für iPhone und Android erlaubt den mobilen Datenaustausch zwischen zwei oder mehr Geräten.

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Printcloud:
Die Cloud drucken lassen

Startups und Kreative, die individuelle Druckprodukte verkaufen möchten, benötigen ab sofort nur noch eins: Die API von Printcloud.

PrintcloudAuch wenn sich in letzter Zeit einige bekannte Webdienste vom Freemium-Modell verabschiedet haben, so ist die Kombination aus kostenlosen und kostenpflichtigen Services in der digitalen Welt nach wie vor ein häufig eingesetztes Geschäftsmodell.

Freemium beschränkt sich dabei nicht nur auf Webservices, sondern umfasst den gesamten Bereich der digitalen Wertschöpfung, also auch Musik, Fotografie, Film etc.

Wer auf das Freemium-Modell setzt, zielt darauf ab, sich durch das Bereitstellen von kostenlosen Diensten oder Gütern eine große Nutzer-/Anhängerschaft aufzubauen, um in einem zweiten Schritt mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten Geld zu verdienen. Wie zum Beispiel mit Ausdrucken digitaler Fotos oder Merchandising.

Printcloud ist ein neuer Service aus den Niederlanden, der sich an alle die Geschäftstreibenden richtet, die Kunden/Usern individuelle Druckstücke anbieten möchten. Der Dienst will es jungen Unternehmen und Kreativen dabei so einfach wie möglich machen, kostengünstig und vor allem ohne viel Zeitaufwand den Druck von individuellen Produkten realisieren zu lassen.

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diaspora:
Mit einem dezentralen Netzwerk gegen Facebook & Co

Während Facebook das Vertrauen seiner Anwender verliert, nutzen Anbieter von alternativen Lösungen den allgemeinen Stimmungswechsel. diaspora aus New York will mit einem dezentralen Social Network Facebook & Co den Rang ablaufen.

Lange Zeit hatte ich relativ geringes Interesse an den zumeist theoretischen Ansätzen für dezentrale soziale Netzwerke. Zentrale Lösungen, wie sie von Facebook und anderen bekannten Anbietern angeboten werden, erschienen mir stets so viel bequemer.

Doch dann begann Facebook, Schritt für Schritt mein Vertrauen zu verlieren. Mittlerweile hat ein signifikanter Teil der Tech- und Blogszene eine kritische Haltung zu den Vorstößen des führenden Social Networks eingenommen. Währen die Funktionalität von Facebook noch immer Spitzenklasse ist, bewies der Dienst um CEO Mark Zuckerberg einfach zu oft, dass er sich fast schon chronisch immer wieder über Nutzerinteressen hinwegsetzen wird, und brachte mit seinen Open Graph-Features das Fass schließlich zum überlaufen.

Entsprechend empfänglich ist die globale Tech-Szene momentan für Alternativen zu Facebooks zentralistischem und absolutistischem Social-Networking-Ansatz.

Heute früh hatten wir einen Hinweis auf ein sehr spannendes Vorhaben im Posteingang: diaspora nennt sich das von vier New Yorker IT-Studenten angeschobene Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein “den Datenschutz berücksichtigendes Open Source Social Network mit voller Nutzerkontrolle” zu entwickeln.

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Samstag App Fieber:
OpenDislike, TitanPad, Das gefällt uns

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: OpenDislike – der Dislike-Button für das Web; Das gefällt uns – ein Single-Page-Aggregator von Facebook-Likes; und TitanPad – ein kollaborativer Editor in der Cloud.

 

opendislike Yiid hat als ironische Reaktion auf die OpenLike-Widgets (die wiederum eine zynische Reaktion auf Facebooks Like-Plugin sind) einen OpenDislike-Button entwickelt. Der Button kann für beliebige Webseiten generiert und in der Folge via iframe an beliebiger Stelle eingebettet werden. Der Button zeigt dann die aggregierte Summe aller Dislikes der jeweiligen Seite an. Leider legen sie Offenheit ähnlich wie Facebook aus, zur Anmeldung braucht man nämlich ein Yiid-Account.

 

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