964 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

check.in:
Brightkites Freundschaftsangebot an Gowalla und Foursquare

Mit check.in hat das mobile Social Network Brightkite einen Dienst entwickelt, mit dem die Nutzung der Konkurrenzdienste einfacher wird. Was erst seltsam klingt, ist ein kluger Schachzug.

check.inWie reagiert ein Unternehmen, wenn es sich plötzlich einer Reihe starker Konkurrenten gegenüber sieht, die auf viel Begeisterung bei den Konsumenten stoßen? Womöglich startet es eine große Werbekampagne, verändert sein Produkt oder zettelt einen Rechtsstreit an.

Brightkite, ein mobiles soziales Netzwerk der ersten Stunde mit Applikationen für verschiedene Mobiltelefone, geht einen anderen Weg. Nachdem der orstbasierte Dienst, der laut eigenen Angaben über zwei Millionen Nutzer weltweit hat, in der öffentlichen Wahrnehmung von Foursquare und Gowalla überholt wurde, macht das Unternehmen mit Büros in den USA und Finnland aus der Not eine Tugend:

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Neuer Browser für’s iPhone:
Opera Mini von Google Reader bezwungen

Opera Mini gibt es ab sofort auch auf dem iPhone. Besitzer von Apples Smartphone haben damit endlich eine Alternative zu Safari. Theoretisch zumindest, denn Googles populärer RSS-Reader zwingt den mobilen Opera-Browser sofort in die Knie.

Opera Mini auf dem iPhone

Ein beträchtlicher Teil unserer Leser besitzt ein iPhone und war für das mobile Surfen bisher an Apples eingebauten Browser Safari gebunden. Bis heute. Völlig überraschend hat Apple in der Nacht die iPhone-Ausgabe von Opera Mini für den Download im App Store freigegeben.

Damit haben iPhone-Besitzer fortan die Wahl zwischen zwei komplett ausgerüsteten, kostenlosen Browsern (Update: Mit iCab gibt es zudem einen kostenpflichtigen). Auf dem Papier sieht das, was Opera Mini bietet, durchaus attraktiv aus: schnelleres Surfen durch Operas bewährte Datenkompression, Tabs, Sync-Funktion mit der Desktop-Edition von Opera, unterschiedliche Schriftgrößen, Durchsuchen von Webseiten und vieles mehr.

Ich habe Opera Mini auf dem iPhone sofort ausprobiert, und zwar mit der für mich mit Abstand wichtigsten Site, nämlich der iPhone-Variante des Google Reader. Leider war die Enttäuschung groß: » weiterlesen

Samstag App Fieber:
seheichmichgezwungen.de, Gruml, Teleboy

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: seheichmichgezwungen.de – ein kleines Meme; Gruml – Google Reader auf dem Mac; und Teleboy – ein Online-Videorekorder.

 

seheichmichgezwungen.de Mit ihrem offenen Brief an Facebook hat Bundesministerin Ilse Aigner nicht nur für Schmunzeln gesorgt, mit der Phrase “Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden” hat sie auch eine ideale Vorlage für ein kleines Internet-Meme geliefert. Auf seheichmichgezwungen.de kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Warnung für beliebige andere Missstände variieren.

 

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Zootool:
Social Bookmarking für visuell orientierte Menschen

Zootool, ein 2008 gestarteter, englischsprachiger Social-Bookmarking-Dienst aus Deutschland, hat sich einem kompletten Relaunch unterzogen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Irgendwo in der Mitte zwischen sozialen Bookmarking-Diensten wie Delicious, Tumblelog-Plattformen wie Tumblr, Foto-Streams wie FFFFOUND! und persönlichen Informations-Sammelbecken wie Evernote angesiedelt, ist Zootool eine Plattform zum sozialen Bookmarking für visuell orientierte Menschen. » weiterlesen

Paperboy:
Mit iPhone-Anwendung
Printmedien digitalisieren

Wer gerne die gedruckte Tagespresse oder Magazine liest, hatte es bisher schwer, Inhalte weiterzuempfehlen. Das Schweizer Startup kooaba will dieses Problem mit seiner iPhone-Applikation Paperboy lösen.

kooaba

Stellt euch vor, ihr lest einen Printtitel und stoßt auf einen interessanten Artikel, den ihr gerne mit anderen teilen möchtet. Oder der Beitrag erwähnt ein bestimmtes Video oder einen speziellen Song. Bisher waren die Möglichkeiten zum Weiterempfehlen der Lektüre oder zum schnellen “Weitersurfen” zur angegebenen Quellen begrenzt. Das Schweizer Startup kooaba hat sich diesem Problem angenommen und eine spannende Lösung gefunden: Paperboy.

Bei Paperboy handelt es sich um eine iPhone-Applikation auf Basis der von kooaba entwickelten Bilderkennungstechnologie Smart Visuals. Nutzer können mit Hilfe ihrer iPhone-Kamera einen Schnappschuss des Printartikels machen, den sie weiterempfehlen oder zu dem sie weiterführende Informationen haben möchten, und sich anschließend von der Paperboy-Anwendung die digitale Version des jeweiligen Texts servieren lassen.

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CloudApp:
Datei-Sharing mit zwei Klicks

Datei-Uploads in die Webwolke waren noch nie einfacher und schneller als heute. CloudApp reduziert den damit verbundenen Aufwand auf zwei Klicks – Versand eingerechnet.

CloudAppWir bei netzwertig.com sind große Fans von Dropbox (mehr), dem populären Dienst zum Speichern, Synchronisieren und Verteilen von Dateien in und über die Cloud. Und soweit wir wissen, viele unserer Leser auch.

Trotzdem – oder vielleicht gerade weil wir den Dienst so sehr mögen – sind wir immer auf der Suche nach noch besseren Tools, um Dateien schnell und bequem online abzulegen und anderen zugänglich zu machen.

CloudApp ist ein neuer, kostenloser Service aus Spanien, den sich Dropbox-Freunde einmal anschauen sollten – besonders die mit einem Mac:

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Eindrücke vom Apple iPad:
Eine neue Geräteklasse

Das iPad von Apple ist eine neue Gadget-Klasse: Ein “Zweihänder” – solide verarbeitet, relativ schwer und doch bequem zu bedienen, mit brilliantem Bildschirm und – unerwartet schnell. Rasend schnell. Die ersten Testeindrücke von Andreas Göldi aus Boston.

Ohne Übertreibung ist das iPad von Apple wohl das am meisten erwartete Gadget seit langem. Seit Jahren ranken sich Gerüchte um Apples Pläne für einen Tabletcomputer. Im Januar kündigte Steve Jobs endlich das real gewordene Produkt an, und seit dem 3. April wird das Gerät in den USA verkauft. In den meisten europäischen Ländern wird es Ende April verfügbar sein.

Nach einem erstaunlich effizienten Kaufprozess – wir hatten unser vorbestelltes iPad nach nur 15 Minuten in den Händen – galt es, erste Eindrücke von diesem wirklich neuartigen Gerät zu sammeln.

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Übrigens wird sich Andreas Göldi heute Abend um 20:00 Uhr nochmals live aus Boston euren Fragen zum iPad stellen und berichten, ob sich sein erster positiver Eindruck auch nach einem Tag des intensiven Ausprobierens bestätigt hat.

Samstag App Fieber:
furthere, My Resource Planner, edition20

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: furthere – Twitter-basierte Blogs; My Resource Planner – Einsatzplanung und Zeiterfassung für Unternehmen; und edition20 – Design-Klassiker aus dem 20. Jahrhundert.

 

furtherefurthere transformiert den eigenen Twitter-Stream oder ein kollaboratives Bündel mehrerer Twitter-Accounts in eine Art Microblog. Verkleinerte Links, eingebettete Fotos und Videos werden dabei expandiert, die Einträge können ergänzt und bald auch kommentiert werden. Nett, das Killer-Feature aber ist die Suche in den eigenen Tweets. Twitter unterstützt zwar den from:username Suchoperator, vergisst aber alle Tweets, die älter als eine Woche sind. Mit furthere bekommt man – zumindest ab dem Zeitpunkt der Anmeldung – eine Suchmaschine für das eigene Gesamtwerk auf Twitter.

 

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Miso:
Foursquare für Filme

Nicht länger ist der “Check-In” eine Domäne von ortsbasierten, mobilen Social Networks wie Foursquare oder Gowalla. Der US-Dienst Miso erlaubt Fernseh- und Kinofreunden, in Sendungen oder Filme “einzuchecken”.

Foursquare und Gowalla waren sicherlich nicht die ersten ortsbasierten Webdienste. Die zwei immer populärer werdenden Services können jedoch stolz von sich behaupten, das Check-In-Prinzip im Netz salonfähig gemacht zu haben: Statt automatisch ihren Standort preiszugeben, müssen Nutzer manuell an einem Ort “einchecken”, um ihren Kontakten mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden.

Verwunderlich ist der Erfolg der Check-In-Idee nicht, wird Anwendern doch so ein grundsätzliches Maß an Kontrolle gegeben und sichergestellt, dass nicht versehentlich Standorte oder Aktivitäten publiziert werden, die Nutzer lieber geheim halten wollen.

In der letzten Zeit setzen immer mehr Apps auf das Konzept des Eincheckens, und nicht länger nur ortsbasierte Angebote: Ein spannender Dienst ist Miso, eine derzeit nur für das iPhone und den iPod Touch erhältliche Applikation, mit der Nutzer per Check-In verkünden können, welchen Film oder welche Fernsehserie sie gerade anschauen.

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Samstag App Fieber:
Buzz-Charts, PersonalNews, Social Media Planner

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Buzz-Charts – Charts für Google Buzz; Social Media Planner – ein Helferlein für Social Media Marketing; und PersonalNews – individuelle Tageszeitungen gestalten.

 

Buzz-ChartsBuzz-Charts generiert – der Name deutet es an – einige Charts für Google Buzz. Ganz nett dabei ist, dass sich das Tool nicht auf die offensichtlichen Metriken stürzt (Anzahl an Folgenden usw.), sondern eher das Verhalten analysiert. Man erfährt etwa, wie viele Buzzes ein User gepostet hat, wie viele Worte diese durchschnittlich enthalten, aus welchen Quellen die Buzzes stammen, wie viele Kommentare abgegeben wurden und mit wem man am meisten kommuniziert.

 

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