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Printcloud:
Die Cloud drucken lassen

Startups und Kreative, die individuelle Druckprodukte verkaufen möchten, benötigen ab sofort nur noch eins: Die API von Printcloud.

PrintcloudAuch wenn sich in letzter Zeit einige bekannte Webdienste vom Freemium-Modell verabschiedet haben, so ist die Kombination aus kostenlosen und kostenpflichtigen Services in der digitalen Welt nach wie vor ein häufig eingesetztes Geschäftsmodell.

Freemium beschränkt sich dabei nicht nur auf Webservices, sondern umfasst den gesamten Bereich der digitalen Wertschöpfung, also auch Musik, Fotografie, Film etc.

Wer auf das Freemium-Modell setzt, zielt darauf ab, sich durch das Bereitstellen von kostenlosen Diensten oder Gütern eine große Nutzer-/Anhängerschaft aufzubauen, um in einem zweiten Schritt mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten Geld zu verdienen. Wie zum Beispiel mit Ausdrucken digitaler Fotos oder Merchandising.

Printcloud ist ein neuer Service aus den Niederlanden, der sich an alle die Geschäftstreibenden richtet, die Kunden/Usern individuelle Druckstücke anbieten möchten. Der Dienst will es jungen Unternehmen und Kreativen dabei so einfach wie möglich machen, kostengünstig und vor allem ohne viel Zeitaufwand den Druck von individuellen Produkten realisieren zu lassen.

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diaspora:
Mit einem dezentralen Netzwerk gegen Facebook & Co

Während Facebook das Vertrauen seiner Anwender verliert, nutzen Anbieter von alternativen Lösungen den allgemeinen Stimmungswechsel. diaspora aus New York will mit einem dezentralen Social Network Facebook & Co den Rang ablaufen.

Lange Zeit hatte ich relativ geringes Interesse an den zumeist theoretischen Ansätzen für dezentrale soziale Netzwerke. Zentrale Lösungen, wie sie von Facebook und anderen bekannten Anbietern angeboten werden, erschienen mir stets so viel bequemer.

Doch dann begann Facebook, Schritt für Schritt mein Vertrauen zu verlieren. Mittlerweile hat ein signifikanter Teil der Tech- und Blogszene eine kritische Haltung zu den Vorstößen des führenden Social Networks eingenommen. Währen die Funktionalität von Facebook noch immer Spitzenklasse ist, bewies der Dienst um CEO Mark Zuckerberg einfach zu oft, dass er sich fast schon chronisch immer wieder über Nutzerinteressen hinwegsetzen wird, und brachte mit seinen Open Graph-Features das Fass schließlich zum überlaufen.

Entsprechend empfänglich ist die globale Tech-Szene momentan für Alternativen zu Facebooks zentralistischem und absolutistischem Social-Networking-Ansatz.

Heute früh hatten wir einen Hinweis auf ein sehr spannendes Vorhaben im Posteingang: diaspora nennt sich das von vier New Yorker IT-Studenten angeschobene Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein “den Datenschutz berücksichtigendes Open Source Social Network mit voller Nutzerkontrolle” zu entwickeln.

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Samstag App Fieber:
OpenDislike, TitanPad, Das gefällt uns

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: OpenDislike – der Dislike-Button für das Web; Das gefällt uns – ein Single-Page-Aggregator von Facebook-Likes; und TitanPad – ein kollaborativer Editor in der Cloud.

 

opendislike Yiid hat als ironische Reaktion auf die OpenLike-Widgets (die wiederum eine zynische Reaktion auf Facebooks Like-Plugin sind) einen OpenDislike-Button entwickelt. Der Button kann für beliebige Webseiten generiert und in der Folge via iframe an beliebiger Stelle eingebettet werden. Der Button zeigt dann die aggregierte Summe aller Dislikes der jeweiligen Seite an. Leider legen sie Offenheit ähnlich wie Facebook aus, zur Anmeldung braucht man nämlich ein Yiid-Account.

 

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Open Library:
Wikipedia für Bücher

Open Library ist eine gemeinnützige Bücherdatenbank, an der jeder mitarbeiten kann. Ziel ist, jedes jemals erschienene Buch zu indizieren.

Das unter der Domain www.archive.org erreichbare “Internet Archive” dürfte den meisten Nutzern bekannt sein, die schon einmal ein Abbild einer früheren Website benötigten. Mit der “WayBackMachine” des gemeinnützigen Internetarchiv-Projekts ist genau dies möglich.

Vielleicht nicht jedem bewusst ist jedoch die Tatsache, dass im Jahr 2007 als Teilprojekt des Internet Archives Open Library ins Leben gerufen wurde. Open Library, zu deutsch offene Bibliothek, hat sich zum Ziel gesetzt, für jedes jemals erschienene Buch eine eigene Infoseite mit den wichtigsten Meta-Angaben rund um den Titel vorzuhalten. Am Mittwoch ging eine neue Version der Plattform online.

Jeder kann bei dem nicht gewinnorientierten Projekt Bücher hinzufügen oder bestehende Informationen bearbeiten, ganz wie man es von Wikipedia kennt. Laut eigenen Angaben befinden sich derzeit ungefähr 30 Millionen Datensätze in der Datenbank, die nach unterschiedlichen Kritierien durchsucht werden können. Rund eine Million eingescannte Bücher sind im Volltext verfügbar.

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threadsy:
Kommunikationszentrale
für das Social Web

Dienste mit dem Anspruch der ultimativen Kommunikationszentrale gibt es einige. Der neue US-Service threadsy legt einen gelungenen Start hin.

threadsyDie gängisten Kommunikationskanäle des Social Web zu aggregieren, ist zumindest auf dem Papier eine gute Idee. Statt eingehende E-Mails, Facebook-Nachrichten und -Updates sowie Twitter-Streams separat zu verwalten, kann einem ein gut umgesetzter Aggregator dabei helfen, Zeit und Mühe zu sparen. Das zumindest ist die Theorie.

threadsy, ein neuer Dienst aus den USA, startete gestern seine öffentliche Beta-Phase. threadsy wil Nutzer dazu animieren, ihre wichtigste Online-Kommunikation über eine einheitliche, browserbasierte Oberfläche abzuwickeln.

Nach einer Mini-Registrierung fordert threadsy Nutzer zum Import ihrer E-Mail-Konten auf. Gmail-Anwender können eine sichere OAuth-Authenfizierung in Anspruch nehmen, für alle anderen Anbieter ist die Eingabe des persönlichen Passworts notwendig. IMAP wird unterstützt.

Anschließend folgt die Verknüpfung mit dem persönlichen Facebook- und Twitter-Konto. Dank OAuth bleiben die Zugangsdaten vor threadsy verborgen. Ist dieser Schritt erledigt, erstellt der Dienst das persönliche Kommunikations-Dashboard.

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Docs.com:
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für Microsoft

Mit Docs.com bietet Microsoft Privatanwendern die Möglichkeit, Office-Dokumente online zu bearbeiten. So zaghaft der Vorstoß auch ist, so hoch muss man ihn Microsoft anrechnen.

Viele Jahre hat Microsoft seinem Rivalen Google Zeit gelassen, in Ruhe ein vollständiges Gratis-Office-Paket in der Cloud zu entwickeln. Zu groß war die Furcht der Redmonder, ihre zuverlässige Erlösquelle Microsoft Office durch eine kostenlose Online-Variante zu kannibalisieren.

Doch mittlerweile kann sich auch Microsoft dem Trend hin zum Cloud Computing nicht mehr verschließen: Vor knapp zwei Wochen schickte es Docs.com in geschlossener Beta-Phase ins Rennen, eine abgespeckte und kostenlose Version von Microsoft Office, die vollständig im Browser läuft.

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Die bessere Twitter-Suche:
FriendFeed, du lebst ja doch noch

Wer einen Tweet wiederfinden will, wird von Twitter hängen gelassen. Mit FriendFeed empfiehlt sich für diesen Zweck ein alter Bekannter.

Einer der größten Nachteile von Twitter ist, dass eigene Tweets nach nur wenigen Tagen bis Wochen nicht mehr via search.twitter.com durchsucht werden können. Das ist in sofern schade, als das der Dienst auch gerne als öffentliches Notizbuch verwendet wird, in dem man den ein oder anderen Link veröffentlicht, den man selbst nicht wieder vergessen möchte.

Für einen Artikel wollte ich gestern auf einen alten Tweet von mir zurückgreifen, von dem ich wusste, dass er eine Information enthielt, die ich benötigte. Nachdem ich meiner Verärgerung darüber Luft gemacht hatte, dass einmal mehr eine Kernfunktion nicht von Twitter selbst angeboten wird, verwies mich Markus Spath auf FriendFeed.

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Neuer mufin player:
Direkter Draht in die Cloud

Die Berliner Musikentdeckungsmaschine mufin veröffentlicht eine neue Version ihrer Desktop-Software mufin player. Ab sofort lässt sich Musik von dort online sichern.

mufinTrotz aller rechtlicher Unwegbarkeiten ist derzeit viel Bewegung im Bereich digitaler Musik. Die schlechte Nachricht von Last.fm, das On-Demand-Streaming einzustellen, dürfte mittlerweile verdaut und durch die zahlreichen positiven Neuigkeiten fast vergessen sein:

So hat steereo einen interessanten Desktop-Player gelauncht, Spotify (in seinen sechs aktiven Märkten) die Musiksoftware für’s Social Web fit gemacht und simfy seine Premium-Version inklusive iPhone-Applikation angekündigt. Investitionen in Musik-Startups steigen (wieder) und mit MOG und Rhapsody gibt es auch auf der anderen Seite des Atlantiks spannende Streaming-Dienste, die mit innovativen Funktionen auf sich aufmerksam machen und für die Zukunft hoffen lassen.

mufin, die Berliner Musikentdeckungsmaschine, will sich da nicht lange bitten lassen und hat heute eine neue Version ihres sowohl in einer Gratis- als auch einer Pro-Version verfügbaren Desktop-Player veröffentlicht. Im August hatten wir zuletzt einen Blick auf das mufin player genannte Tool geworfen.

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Mozilla Contacts:
Das ultimative Adressbuch-Add-on
für Firefox

Das Online-Netzwerk vieler Internetnutzer wächst stetig. Doch häufig sind die Kontakte über verschiedene Plattformen verteilt. Das Firefox-Add-on Mozilla Contacts schafft Abhilfe.

Fast 40 Prozent aller europäischen Internetnutzer verwenden Firefox. Doch wie viele davon kennen wohl Mozilla Contacts?

Bei Mozilla Contacts handelt es sich um eine äußerst praktische Erweiterung für die aktuelle Firefox-Version 3.6, mit der sich Kontakte von verschiedenen Webplattform in einem zentralen Addressbuch aggregieren lassen.

Unterstützt wird zur Zeit der Kontaktimport von Facebook, Gmail, LinkedIn, Plaxo, Twitter und Yahoo! sowie von lokal gespeicherten Adressbüchern. Eine Option zum Import von Thunderbird-Adressen ist geplant.

Nachdem man Mozilla Contacts mit dem jeweiligen Dienst verbunden hat – zum Teil ist das Firefox-interne Speichern des Passworts notwendig – stellt das Add-on ein gemeinsames Adressbuch aus allen auf den unterschiedlichen Plattformen verteilten Kontakten zusammen.

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Neue Spotify-Version:
Musikstreaming, wie es besser
nicht sein könnte

Der populäre Musikdienst Spotify hat heute sein größtes Update seit dem Start im Jahr 2008 veröffentlicht. Mit Social- und Sync-Features definiert Spotify digitales Musikstreaming neu.

Einer der großen Vorteile, hier in Schweden zu wohnen, ist, dass ich Spotify nutzen kann, den beliebten und in weiteren fünf Ländern verfügbaren Desktop-Service zum On-Demand-Streaming von Musik. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kann der Dienst leider bisher nicht offiziell genutzt werden, mehr dazu am Artikelende.

Spotify existiert in einer werbefinanzierten Gratisversion sowie in einer kostenpflichtigen Premiumvariante, die unter anderem mobile Applikationen sowie einen Offline-Modus bietet. Der Service ist zwar einer von vielen Diensten zum On-Demand-Anhören von Musik, hat es aber seit seinem Launch im Jahr 2008 geschafft, sich in Sachen Popularität und Bekanntheit von der Konkurrenz abzuheben – und das, obwohl oder gerade weil neben der Begrenzung auf ausgewählte Länder zusätzlich eine Einladung notwendig ist, um Zugriff auf Spotify zu erhalten.

Was der rund sieben Millionen Nutzer zählende Dienst bisher vermissen ließ, waren Funktionen, um das Musikerlebnis besser mit Freunden zu teilen. Mit dem heutigen Update ändert sich das.

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