990 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Bürgerjournalismus:
tvype startet Marktplatz
für Hobbyreporter

Das Berliner Startup tvype hat einen Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos gestartet. Bürgerreporter können Bilder und Clips an Redaktionen verkaufen.

Heutzutage geschieht fast kein Ereignis, ohne dass es nicht mit einer Kamera festgehalten wird. Egal ob Vorfälle von globaler oder lokaler Bedeutung, egal ob peinliche Ausrutscher oder bewusste Inszenierungen, egal ob Prominenz oder Privatperson – dank ominipräsenter Handykameras werden aus Augenzeugen immer häufiger Amateur-Reporter, und landen Bilder sowie Videos innerhalb kürzester Zeit bei YouTube, Flickr, Facebook oder Twitter.

tvype ist ein Berliner Startup, das am Dienstag mit einem Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos online ging. Bei tvype können Nutzer Schnappschüsse und Clips hochladen, von denen sie der Ansicht sind, dass Nachrichtenredaktionen (Print, TV, Online) an diesen Interesse haben könnten.

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Eat.ly und Fiddme:
Social-Web-Dienste rund ums Essen

Eat.ly und Fiddme sind zwei relativ junge Webdienste für alle, die gerne Freunden und Bekannten mitteilen, was (und wo) sie gerade essen.

Vor einer Woche fragte ich, warum es noch kein Foursquare für Mahlzeiten gibt, und beschrieb, wie ich mir einen solchen Dienst vorstellen würde. In den Kommentaren wurden Eat.ly und Fiddme erwähnt, zwei Social-Web-Angebote, bei denen sich alles rund ums Essen dreht.

Da Analogien so praktisch für das schnelle Verständnis sind, würde ich Eat.ly als eine Art Posterous oder Tumblr für Mahlzeiten bezeichnen, während Fiddme eine Mischung aus Twitter und Foursquare für Speisen darstellt und damit etwas mehr mit dem übereinstimmt, was mir vorschwebte.

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Fiabee:
Dropbox-Alternative bietet
die volle Sync-Freiheit

Der Onlinespeicherdienst Drobpox begeistert Millionen. Was ihm fehlt, ist Freiheit bei der Auswahl zu synchronisierender Ordner. Fiabee bietet genau das.

Es ist nicht gerade so, als würde es Nutzern an Optionen zum Sichern und Synchronisieren ihrer lokal gespeicherten Daten in und mit der Cloud mangeln. Und mit Dropbox haben viele User bereits ihren Favoriten unter all den Backup- und Storage-Lösungen gefunden.

Doch das soll nicht heißen, dass nicht noch Wünsche offen sind. Ein Manko von Dropbox ist, dass sich keine lokalen Verzeichnisse außerhalb des Dropbox-Ordners mit dem Onlinespeicher synchronisieren lassen. Zwar gibt es Wege, wie man trotzdem Dateien von anderen Orten der Festplatte aus mit in den Dropbox-Sync einbeziehen kann, aber ein integriertes Feature dafür fehlt.

Fiabee ist eine Art europäische Alternative zu Dropbox, die genau dies ermöglicht. Der spanische Service lehnt sich vom Grundprinzip her stark an Dropbox und andere Backup- und Sync-Services aus dem US-Markt an. Nutzer installieren einen lokalen Client (derzeit nur für Windows, eine Mac- und Linux-Software ist in Arbeit), der anschließend Dateien in die persönliche Fiabee-Cloud lädt und diese bei Änderungen auch online aktualisiert.

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Linkwertig:
Huffington Post, GoogleTV, Clay Shirky, Red Herring

Huffington Post
Yahoo sucht weiterhin mehr Inhalte und ist mit der Huffington Post im Gespräch. Laut TechCrunch ist auch eine Übernahme nicht ausgeschlossen.

» Yahoo Wants HuffPo Badly

 

GoogleTV
Bertram Gugel mit einer schönen Analyse von GoogleTV und der Zukunft des Fernsehens.

Damit GoogleTV und ähnliche Dienste ein Erfolg werden müssen sie tiefer ansetzen. Sie dürfen nicht versuchen lediglich verschiedene lose Enden zusammenzuführen sondern müssen das komplette Problem lösen und das beginnt bei der Auslieferung von Bewegtbild im Internet.

» GoogleTV ist zu klein gedacht

 

Internet
Clay Shirky erklärt im Wall Street Journal, was es mit dem kognitiven Überschuss auf sich hat und warum uns das Internet wahrscheinlich nicht dumm macht.

» Does the Internet Make You Smarter?

 

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Samstag App Fieber:
revisit, PlusPedia, Average Reading Time

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: revisit – eine Twitter-Visualisierung; PlusPedia – eine Wikipedia ohne Relevanzkriterien; und Average Reading Time Generator – die Lesezeit für Texte berechnen.

 

revisitrevisit ist ein experimentelle Visualisierung von Twitter von Moritz Stefaner. Die letzten 200 Tweets zu einem Thema oder zu beliebigen Suchanfragen werden visualisiert, die Darstellung versucht besonders die konversationelle Dynamik der Tweets abzubilden (für jeden aktuell angezeigten Tweet werden die Retweets and Reaktionen angezeigt usw.). Nett gemacht und eine hübsche Alternative zu klassischen Twitterwalls. Der Quelltext des Projekts ist auch bei github verfügbar.

 

 

PlusPedia Die PlusPedia ist eine Enzyklopädie, die gelöschten Artikel der deutschen Wikipedia ein neues Zuhause bietet. Die Wikipedia hat ein Problem, das sich viele Dienste wünschen: Es gibt einen Überschuß an Inhalten. Ein Nebeneffekt davon ist aber, dass ‘irrelevante’ Artikel auch schnell mal gelöscht werden. Die PlusPedia nimmt dieses weggeworfene Wissen auf und bietet auch anderen Themen ein Plätzchen, die bei der Wikipedia keine Chance hätten. Neben den 6.500 aus der Wikipedia geretteten Artikeln gibt es derzeit zusätzlich 2.000 für die PlusPedia verfasste.

 

 

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BlockChalk:
Anonyme Status-Updates
für beliebige Orte

Ortsbasierte Social Networks gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. BlockChalk schafft es durch einen ungewöhnlichen Ansatz dennoch, aufzufallen.

Der Markt ortsbasierter Dienste für Mobiltelefone wird von Woche für Woche unübersichtlicher. Ständig sprießen neue Location Based Services (LBS) aus dem fruchtbaren Internetboden, die irgendwie versuchen, sich von den etablierten Anbietern wie Foursquare oder Gowalla abzuheben. Ob dies immer so gut gelingt, ist zweifelhaft.

Mit BlockChalk konnte aber seit langem einmal wieder ein LBS meine Aufmerksamkeit erlangen. Wie hat der US-Dienst, der eine kostenlose App für iPhone und Palms WebOS sowie eine mobile Site für Android anbietet, das geschafft?

Indem er sämtliche Einstiegshürden anderer mobiler Services wie das Registrieren sowie das Anlegen eines Profils entfernt und im Unterschied zu dem Gros der Konkurrenten auf die Anonymität seiner User setzt.

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Scan Hero:
barcoo setzt auf Social Shopping

Der mobile Barcode-Scanner barcoo erweitert sein Angebot um eine Social-Shopping-Funktion: Mit Scan Hero lassen sich alle gescannten Produkte mit Freunden teilen.

Die Verknüpfung von Social Web und Shoppingerlebnis ist ein spannendes und noch in den Kinderschuhen steckendes Betätigungsfeld. Im April stellten wir Shopotainment vor, eine Art “Foursquare für Produkte”. Während der Berliner Dienst vor wenigen Tagen erste Nutzer zum Beta-Test eingeladen hat, ist ein anderer Service etwas schneller und bereits für jeden zugänglich:

barcoo, Deutschlands führender Dienst zum Scannen von Barcodes, startet für die 700.000 Anwender seiner iPhone-App das Feature “Scan Hero”, welches barcoo um eine Social-Shopping-Komponente erweitert.

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Air Video:
Die “Killerapplikation”
für Videogenuss auf dem iPad

Das iPad ist ideal für das Abspielen von Videos. Die Applikation Air Video macht aus einem Rechner einen Videoserver, streamt die dort gespeicherten Clips auf’s iPad (und iPhone) und konvertiert Dateien in Echtzeit.

Mein Hauptgrund für den Kauf eines iPads waren visuelle Inhalte. Zwar schaue ich mir aufwendig produzierte Blockbuster lieber im Kino oder auf einem Großbildfernseher an, aber bei Nachrichten, Dokumentationen oder Serien lege ich hingegen primär Wert auf ortliche Flexibilität und möchte nicht an mein Sofa gebunden sein.

Das iPhone oder andere Smartphones besitzen leider zu kleine Bildschirme, um damit über längere Zeit Videos anzuschauen und Spaß dabei zu haben. Das iPad füllt hier zumindest für meinen persönlichen Bedarf eine große Lücke, und macht dies im Praxiseinsatz auch genau so, wie ich es mir in der Theorie vorgestellt habe.

Nun wäre Apple nicht Apple, wenn das iPad ähnlich wie das iPhone nicht sehr wählerisch wäre, was die akzeptierten Dateiformate betrifft. Kurz gesagt: iPad-Videos müssen im MP4-Format vorliegen, sonst lassen sie sich nicht abspielen.

Dank der absolut beeindruckenden iPad-Applikation Air Video muss ich mir über manuelles Konvertieren von Videodateien in das MP4-Format aber ab sofort keine Sorgen mehr machen – ebenso wenig wie über die Frage, wie ich die auf meinem an den Fernseher angeschlossenen Media-PC abgelegten Serien und Dokumentationen bequem auf mein iPad “streame”. Air Video ist die Lösung für beides.

 

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Samstag App Fieber:
Tabble, Dealspwn, Embrander

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Tabble – gemeinsam Listen erstellen; Dealspwn – eine Preissuchmaschine für Spiele; und Embrander – Informationen zu Arbeitgebern.

 

TabbleTabble ist ein kleines Tool, mit dem man webbasierte Tabellen erstellen und kollaborativ bearbeiten kann. Tabellen haben einen Namen, eine Beschreibung, ein Link und beliebig viele Zeilen und Spalten. Jeder, der die URL kennt, kann am Befüllen teilnehmen und that’s it. Aber manchmal ist weniger mehr – der Minimalismus von Tabble ermöglicht eine auf den ersten Blick unerwartete Vielseitigkeit an Einsatzmöglichkeiten. Es gibt zwar einige Vorlagen (Terminplaner, Einkaufsliste, Todo-Liste, Mitfahrgelegenheit, Mitbringparty), aber Tabble eignet sich für die verschiedensten Situationen, in denen mehrere Personen gemeinsam auf eine Liste zugreifen müssen.

 

 

DealspwnDealspwn ist eine Preissuchmaschine für Videospiele. Wer nur im Katalog stöbern möchte, kann die Ergebnisse nach Neuerscheinungen oder Preissenkungen sortieren und über die gängigen Plattformen (PC, Wii, Playstation, Xbox, usw.) filtern. Für jedes Spiel gibt es neben einer Liste aller Händler mit deren aktuellem (Gesamt-)Preis auch ein Diagramm, das die Preisentwicklung visualisiert. Ganz nett: Man kann einen Wunschpreis definieren und sich via E-Mail benachrichtigen lassen, wenn dieser erreicht wird.

 

 

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Paper Pile:
Applikation macht aus
RSS-Feeds eine iPad-Zeitung

Nicht jeder mag die Listendarstellung herkömmlicher RSS-Reader. Die iPad-Anwendung Paper Pile stellt beliebige Feeds im Format einer traditionellen Zeitung dar.

Die Zeitung der Zukunft sieht mit großer Wahrscheinlichkeit anders aus als das, was momentan noch gedruckt auf Papier jeden Morgen in den Kiosken zu finden ist. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, sich ganz von dem Konzept eines statischen, in Ressorts unterteilten, im Layout einer klassischen Zeitung erscheinenden Produkts zu lösen. Nicht jeder fühlt sich im Google Reader oder anderen, listenbasierten RSS-Tools wohl.

Die iPad-Applikation Paper Pile vom Berliner Entwickler Daniel Wetzel richtet sich an alle, die zwar das Paper aufgeben wollen, aber noch immer am optischen Erscheinungsbild einer traditionellen Zeitung hängen.

Paper Pile ist ein alternativer RSS-Reader, der sämtliche abonnierten Inhalte im Zeitungsformat aufbereitet und an das iPad anpasst. Alle Artikel lassen sich in beliebige Ressorts einordnen und werden anschließend dort inklusive Vorschaubildern im Blocksatz angezeigt.

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