947 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
furthere, My Resource Planner, edition20

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: furthere – Twitter-basierte Blogs; My Resource Planner – Einsatzplanung und Zeiterfassung für Unternehmen; und edition20 – Design-Klassiker aus dem 20. Jahrhundert.

 

furtherefurthere transformiert den eigenen Twitter-Stream oder ein kollaboratives Bündel mehrerer Twitter-Accounts in eine Art Microblog. Verkleinerte Links, eingebettete Fotos und Videos werden dabei expandiert, die Einträge können ergänzt und bald auch kommentiert werden. Nett, das Killer-Feature aber ist die Suche in den eigenen Tweets. Twitter unterstützt zwar den from:username Suchoperator, vergisst aber alle Tweets, die älter als eine Woche sind. Mit furthere bekommt man – zumindest ab dem Zeitpunkt der Anmeldung – eine Suchmaschine für das eigene Gesamtwerk auf Twitter.

 

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Miso:
Foursquare für Filme

Nicht länger ist der “Check-In” eine Domäne von ortsbasierten, mobilen Social Networks wie Foursquare oder Gowalla. Der US-Dienst Miso erlaubt Fernseh- und Kinofreunden, in Sendungen oder Filme “einzuchecken”.

Foursquare und Gowalla waren sicherlich nicht die ersten ortsbasierten Webdienste. Die zwei immer populärer werdenden Services können jedoch stolz von sich behaupten, das Check-In-Prinzip im Netz salonfähig gemacht zu haben: Statt automatisch ihren Standort preiszugeben, müssen Nutzer manuell an einem Ort “einchecken”, um ihren Kontakten mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden.

Verwunderlich ist der Erfolg der Check-In-Idee nicht, wird Anwendern doch so ein grundsätzliches Maß an Kontrolle gegeben und sichergestellt, dass nicht versehentlich Standorte oder Aktivitäten publiziert werden, die Nutzer lieber geheim halten wollen.

In der letzten Zeit setzen immer mehr Apps auf das Konzept des Eincheckens, und nicht länger nur ortsbasierte Angebote: Ein spannender Dienst ist Miso, eine derzeit nur für das iPhone und den iPod Touch erhältliche Applikation, mit der Nutzer per Check-In verkünden können, welchen Film oder welche Fernsehserie sie gerade anschauen.

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Samstag App Fieber:
Buzz-Charts, PersonalNews, Social Media Planner

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Buzz-Charts – Charts für Google Buzz; Social Media Planner – ein Helferlein für Social Media Marketing; und PersonalNews – individuelle Tageszeitungen gestalten.

 

Buzz-ChartsBuzz-Charts generiert – der Name deutet es an – einige Charts für Google Buzz. Ganz nett dabei ist, dass sich das Tool nicht auf die offensichtlichen Metriken stürzt (Anzahl an Folgenden usw.), sondern eher das Verhalten analysiert. Man erfährt etwa, wie viele Buzzes ein User gepostet hat, wie viele Worte diese durchschnittlich enthalten, aus welchen Quellen die Buzzes stammen, wie viele Kommentare abgegeben wurden und mit wem man am meisten kommuniziert.

 

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Finalfolder:
Dokumentenablage in der Cloud

An der Schnittstelle von Evernote, Dropbox und Google Docs bietet das Schweizer Startup Finalfolder ein Onlinearchiv für persönliche Dokumente – und richtet sich damit primär an Cloud-Neulinge.

FinalfolderDienste, die es Nutzern ermöglichen, Dateien und Dokumente in der Cloud abzulegen und zu verwalten, sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem digitalen Boden geschossen. Dropbox und Evernote gehören zu den bekanntesten, aber auch ZumoDrive, Sugarsync, Syncplicity, Box.net, Windows Live SkyDrive oder humyo bieten Lösungen, um die “Internetwolke” zur Datenablage und -sicherung einzusetzen.

Aus dem deutschsprachigen Raum allerdings kam diesbezüglich relativ wenig. Zu nennen ist hier sicherlich Wuala, ein Schweizer Startup, das vor rund einem Jahr an den französisch-amerikanischen Hersteller von Speicherlösungen LaCie verkauft wurde. Mit Finalfolder, das deutsche-startups.de gestern vorgestellt hat, schickt sich ein weiteres Jungunternehmen aus der Schweiz an, Nutzern die Vorteile der Cloud als Speicherort für Dokumente schmackhaft zu machen.

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Samstag App Fieber:
idbeer, map-box, Foodbox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Mass Customization-Special mit: idbeer – das eigene Bier gestalten; map-box – Artikel mit Maps bedrucken; und Foodbox – personalisierbare und modulare Kochbücher.

 

idbeer Bei idbeer kann man das eigene Bier selbst gestalten und bestellen. Genauer gesagt können die Etiketten für die Flaschen individuell gestaltet und personalisiert werden. Ein Online-Etiketten-Konfigurator stellt mehr als 100 Vorlagen zur Verfügung, in die man eigene Fotos, Logos und natürlich eigene Texte einbinden kann. Im zweiten Schritt können Biersorte, Flaschenfarbe und Bestellmenge gewählt werden. Das Biersortiment ist derzeit noch etwas mager und beschränkt sich auf die Schlossbrauerei Au, weitere Biersorten werden in Zukunft das Sortiment ergänzen.

 

 

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Download-Mediacenter in der Cloud:
Einladungen für put.io

Bereits im Dezember hatten wir put.io vorgestellt, einen Dienst zum Download und Streaming von Dateien in der Cloud. Bisher erhält nur Zugang, wer eine Einladung hat. Wir haben 30 Stück!

put.ioDas langfristige Anbieten neuer Onlineangebote in geschlossener Beta-Phase ist in letzter Zeit bis auf einige Ausnahmen aus der Mode gekommen. Gehörte es vor einigen Jahren fast zum guten Ton, einen neuen Service über Monate hinweg nur für ausgewählte Nutzer mit Einladung zugänglich zu machen, haben mittlerweile die meisten Startups eingesehen, dass diese Strategie sich nur für sehr wenige Dienste lohnt.

put.io gehört zu dieser Gruppe. Der aus der Türkei stammende Service geht seit seinem Start Ende vergangenen Jahres äußerst restriktiv mit der Vergabe von Einladungen vor: einige Tausend Invites wurden bisher über internationale Blogs und die eigene Warteliste verteilt, die Nachfrage war und ist bedeutend größer. Selbst bestehende Nutzer erhielten bisher keine Möglichkeit, weitere Freunde einzuladen.
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Samstag App Fieber:
Leafrs, MusicBook, Frankfurt Gestalten

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Leafrs – eine Swarm-Blogging-Plattform; MusicBook – Playlists für Facebook; und Frankfurt Gestalten – Lokalpolitik in Frankfurt.

LeafrsLeafrs ist eine Plattform, auf der man im Schwarm (micro-) bloggen bzw. Texte veröffentlichen kann. Leafrs offeriert die üblichen sozialen Features (Profil, man kann folgen und verfolgt werden, kommentieren, empfehlen, usw.) – das Besondere an Leafrs jedoch ist, dass es das soziale Objekt Texte entlang einer semantischen und einer sozialen Achse schwärmen lässt. Einerseits können Artikel mit Themen assoziiert werden, was es ermöglicht inhaltlich verwandte Artikel zu gruppieren und zu entdecken. Andererseits bestimmen alle zusammen durch ihr Feedback und ihre Reaktionen, welche Artikel besondere Aufmerksamkeit verdienen.

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frents:
Berliner Startup
launcht Social Network für Sachen

Social Networks basieren zumeist auf den sozialen Verbindungen ihrer Mitglieder. frents aus Berlin geht einen andere Weg und will Nutzer über die Dinge miteinander in Kontakt bringen, die sie besitzen.

Lange ist es her, dass wir ein neues soziales Netzwerk vorgestellt haben. Angesichts der Übermacht einiger weniger Anbieter, allen voran Facebook, besteht für Nutzer kaum noch ein Anreiz, sich bei einem anderen Network anzumelden, welches das gleiche macht wie die etablierten Dienste. Netzwerkeffekte eben.

Heute ist es nun doch einmal wieder Zeit für den Review eines Social Networks. Allerdings keines, bei dem es lediglich darum geht, sich mit alten und neuen Freunden zu verbinden. Die Rede ist von frents, einem Startup aus Berlin, welches das laut eigener Aussage “erste soziale Netzwerk für Sachen” betreibt.

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Google Buzz:
Von Null auf Ökosystem
in einem Monat

Die Entwickler waren fleissig. Für das vor einem Monat gestartete Google Buzz gibt es schon zahlreiche Anwendungen. Ein Überblick.

Rund um populäre Anwendungen wie Twitter entwickelt sich im Laufe der Zeit überlicherweise ein ganzes Ökosystem an komplementären Diensten wie Widgets, (Zähl-) Chiclets, Clients für jede nur denkbare Plattform, Top-User-Listen, Aggregatoren, Verzeichnisse oder Suchmaschinen.

Das vor genau einem Monat gestartete Google Buzz hat unter den Entwicklern dieser Dienste eine regelrechte Goldgräberstimmung ausgelöst – in einem Affentempo wurde für Google Buzz fast das gesamte Spektrum an Drittanwendungen entwickelt. Nicht ohne Grund. Die Rezepte sind bekannt, einige Funktionen sind schnell implementiert und First Mover können gegenüber den Nachzüglern signifikante Vorteile haben.

Ein Überblick über die Drittanwendungen nach einem Monat Buzz:

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Samstag App Fieber:
runtastic, Tweebate, KvisMe

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: runtastic – die eigenen Sportdaten sammeln und analysieren; Tweebate – Bundestagsdebatten diskutieren; und KvisMe – via Twitter Fragen stellen.

 

runtastic Der nächste Evolutionsschritt nach dem Lifestreaming könnte das sich nach verschiedenen (verstärkt impliziten) Metriken selbst quantifizierende Subjekt werden. Mit runtastic gibt es jedenfalls eine Plattform, die das Erfassen, Analysieren und Sharen der eigenen Sportdaten ermöglicht. Auf Basis der gesammelten Daten werden verschiedene Ansichten und Statistiken bzw. ein Sporttagebuch generiert. Wer z.B. seine Aktivitäten mit der frisch geschlüpften iPhone-App aufzeichnet, bekommt neben dem Streckenverlauf als Map auch ein Geschwindigkeits- und Höhenprofil generiert. Auf der Webseite können alle Aktivitäten auch auch manuell eingegeben werden.

 

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