786 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Faircustomer:
Schweizer Marktplatz für Produkte
aus fairem Handel

Faircustomer ist eine neue Shopping-Plattform aus der Schweiz. Alle angebotenen Produkte sind sozial nachhaltig und stammen entweder aus fairem Handel, sind in einer gemeinnützigen Einrichtung produziert, oder fördern auf sonstige Weise sozial Benachteiligte.

faircustomer Einer der Trends auf der diesjährigen TechCrunch50 waren Dienste mit Nachhaltigkeit. Auch die sonst nicht unkritischen Juroren hatten an Seiten wie GoodGuide (unsere Review) wenig auszusetzen, zeigten sich durchgehend erfreut und haben sich fast über sich selbst gerührt auf die Schulter geklopft. Auch im erfolgsorientierten Valley kann es Gutes geben.

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Samstag App Fieber:
deliciousLOG, iDoodle und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: hau-tu – ein Wiki für Tipps und Tricks; impira – eine Plattform für Erfahrungswelten; deliciousLOG – ein Tumbleloggenerator für Bookmarks; und Doodle als Gadget für iGoogle.

hau-tu Auf den lautmalerischen Namen hau-tu hört ein Wiki, auf dem praktische Handlungsanweisungen für den Alltag gesammelt werden. Mitmachen kann jeder, der will. Als kleinen Anreiz werden in regelmässigen Abständen Aktionen von Sponsoren gestartet.

Seiten mit Anleitungen gibt es nicht wenige. Das Wiki ist auch etwas zu weit ausgelegt / zu unfokussiert, um in einem Bereich zu einer autoritären Anlaufstelle zu werden. Aber ein gewisses Maß an Serendipity kann man hau-tu nicht absprechen. Es finden sich doch immer wieder Tricks und Tipps zu Tätigkeiten oder Dingen, an die man nie selbst gedacht hätte.

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No Kahuna:
Wie ich die Projekte geregelt kriege

No Kahuna ist ein neuer Projektmanagement-Dienst im Sinne des Selbstmanagementsystems Getting Things Done. Der Fokus liegt auf dem Erledigen von Aufgaben. Zeitplanung, Meilensteine, Rollen oder Charts sucht man vergeblich.

Wenn man derzeit die Einschätzungen von klugen Köpfen zur Lage der Startups im Zeitalter der globalen Finanzkrise liest, dann reicht das gezeichnete Stimmungsbild vom pragmatischen Pessimismus (“Gürtel enger schnallen”, “der Speck muss weg”, “an Geld zu kommen wird sehr schwer”) bis zur Apokalypse (“das Ende des Web 2.0 ist gekommen”). Aber jede Krise hat auch ihre Chancen, und gerade wenn es schwieriger wird, geneigte Investoren für Business-Pläne zu begeistern, die hohe Anschaffungskosten und eine saftige burn rate versprechen, haben kleinere Teams mit schlanken und agilen Prozessen wenig zu verlieren, oft gar nur die eigene Zeit.

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Samstag App Fieber:
uberelectron, Rabattschlacht
und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: uberelectron – eine Video-Suchmaschine für Couch-Potatos; artition – ein soziales Netzwerk für Künstler; conespra – eine Plattform für Fragen und Antworten zu Produkten; und Rabattschlacht – eine Live-Shoppingseite mit verdeckten Preisen und Preiszeitfenstern.

uberelectron Unter dem wunderschönen Namen uberelectron startet Sascha Kluger eine Video-Suchmaschine mit durchaus innovativem User-Interface. uberelectron indiziert Videocasts und andere öffentlich zugängliche Medien-Feeds und macht deren Videos webbasiert verfügbar.

Nach eigenen Angaben orientiert es sich dabei an der Metapher des klassischen Fernsehens, wobei die Kanäle dynamisch je nach Suchanfrage zusammengestellt werden. Im Idealfall gibt man das Thema des eigenen Interesses ein, lässt sich die Playlist generieren, lehnt sich im Sofa zurück und geniesst ohne weitere Klicks, was kommt. Kleiner Hinweis: Nützliche Keyboard-Shortcuts sind die Eingabetaste, mit der man die Ansicht der Grösse des Videos toggelt, und die Pfeile links und rechts, mit denen man zum vorigen respektive nächsten Video springt.

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Musikerplattform SoundCloud startet und stößt Beta-Tester vor den Kopf

SoundCloud, eine Plattform, die Musiker über ihre Produktionen mit Musikfreunden zusammenbringt, hat die geschlossene Beta-Phase verlassen und ist nun für jeden zugänglich. Obwohl sich der Dienst von einer sehr guten Seite zeigt, bleibt für bisherige Beta-Tester ein bitterer Nachgeschmack.

SoundCloud, eine Site, auf der Musiker und Labels ihre Produktionen vorstellen und mit ihren Fans in Kontakt treten können, ist seit Freitag für jeden zugänglich. Viele Monate war der Dienst nur als geschlossene Beta-Version verfügbar. Wir haben SoundCloud im Januar zum ersten Mal vorgestellt. Der aus Berlin stammende, von einer Gruppe musikverrückter Schweden gegründete Service besticht vor allem durch sein attraktives, verspieltes Design und verschiedenste, innovative Funktionen.

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Suchmaschinen:
Wikia ermöglicht ‘intelligente’ Erweiterungen

Wikia Search, die kollaborative Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, öffnet sich und startet mit WISE eine Plattform für die Integration von Suchergebnissen anderer Dienste.

Der Trend bei Suchmaschinen geht klar in Richtung Plattform. Über die Anstrengungen von Yahoo haben wir in letzter Zeit schon öfter berichtet – siehe die Artikel zu BOSS oder zu Search Monkey. Und nun startet auch Wikia ein Framework namens WISE (“Wikia Intelligent Search Extensions”), mit dem die Suchergebnisse von Drittanbietern angereichert werden können.

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Sozial Fernsehen:
toptv startet User-generiertes Rankingportal

Mit toptv startet ein von Usern generiertes TV-Rankingportal. Während die soziale Komponente enttäuscht, ist es als webbasierte Programmzeitschrift zu empfehlen.

Clay Shirky erzählt in seinen Vorträgen gerne die Geschichte der Verantwortlichen eines grösseren amerikanischen TV-Netzwerkes, die nach einem gemeinsamen Panel zu ihm kam, ihm zu seinen Thesen gratulierte, Begeisterung über die zahlreichen Möglichkeiten der Partizipation im Web ausdrückte, und dann fragte: Aber woher nehmen die Leute denn nur alle die ganze Zeit dafür?

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Samstag App Fieber:
Blogmonitor, DNnetz und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Blogmonitor – ein neuer Memetracker; DNnetz – ein News-Aggregator; MeetingPuzzle – ein Tool zur Koordination von Terminen; und eye.spots – eine Plattform für Lifestyle-Gadgets.

Blogmonitor Scheint die Woche der Memetracker gewesen zu sein. Neben der Neuausrichtung der Google Blog Search ist diese Woche auch Blogmonitor gestartet, das die meistdiskutierten Blogartikel aus dem deutschsprachigen Raum für die letzten Tage bzw. die letzten Wochen aggregiert.

Ganz nett: Neben Blogartikeln gibt es auch separate Bereiche für Videos und Artikel aus klassischen Nachrichtenmedien. Blogmonitor wirkt sehr schick, fast noch minimalistischer als Rivva, wenn das überhaupt möglich ist. Auch die Suchergebnisse sind nicht schlecht, allerdings fehlt die Sortiermöglichkeit nach Datum, die für eine Blogsuche doch wichtig ist. Was auch ein wenig nervt, ist das Fehlen von Direktlinks zu den Artikeln. Ohne einen Zwischenklick auf die Blogmonitor-Seite für einen Beitrag läuft hier nichts.

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Enterprise:
Socialtext 3.0 macht
Unternehmens-Wikis sexy

Socialtext, eines der bekanntesten Enterprise-Wikis, hat sich eine Frischzellenkur verpasst und integriert einige bewährte Funktionalitäten in der neuen Version Socialtext 3.0.

Socialtext besteht fortan aus drei Anwendungen: Workspaces, People und einem Dashboard.

Workspace ist bei Socialtext die Bezeichnung für Wikis. Der Terminus ‘Wiki’ wurde von Socialtext zwar noch nicht ganz verdrängt, aber Workspaces dürfte von ihnen wohl als verkaufbarer eingestuft worden sein.

Ein Workspace enthält alles, was man von einem modernen Wiki erwarten kann, etwa einen WYSIWYG-Editor, Revisionen, Export in verschiedene Formate, Tags, Kommentare oder Anhang von Dokumenten. Nett: mit Socialtext Unplugged können die Wikis auch offline verwendet werden.

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produki:
Endlich alle Informationen und Tipps zu Produkten an einer Stelle

Sämtliche Informationen und Tipps zu Produkten an einer zentralisierten Stelle, von Nutzern zusammengetragen – das verspricht produki. Und der Dienst befindet sich auf einem guten Weg.

Wer sich ein neues Mobiltefon, Notebook oder ein anderes Gadget zulegen möchte, hat mitunter viele Fragen zu seinem Zielobjekt: Was kann es, was kann es nicht? Wo liegen die Stärken? Wo die groben Schwächen? Auch will man Informationen aus erster Hand, am liebsten von Besitzern des entsprechenden Produktes.

Dummerweise ist das Angebot an Shopping-Ratgebern und Sites mit Produktbewertungen im Netz so groß, unübersichtlich und verstreut, dass zumindest ich mich aus Bequemlichkeit meist auf die Reviews bei Amazon verlasse – mit dem Risiko, dadurch meine Kaufentscheidung auf nicht repräsentativen Einzelmeinungen zu basieren.

Mit produki soll sich das ändern. Der gerade in geschlossener Beta-Phase gestartete Dienst aus Königswinter bei Bonn will mit einem Produkt-Wiki Tipps und Informationen zu Produkten an zentraler Stelle speichern und setzt dabei – wie für ein Wiki üblich – auf User Generated Content. Nutzer können nach Produkten (vorrangig Elektronik) suchen, neue Geräte eintragen, Fragen zu selbigen stellen und beantworten, auf externe Informationen und Tests verweisen sowie Vor- und Nachteile auflisten.

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