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Mit dem Berliner Dienst wifis.org können Besitzer von Drahtlosnetzwerken ihrem jeweiligen WLAN eine Onlineprofilseite einrichten und so Nachbarn die Möglichkeit geben, mit ihnen in Kontakt zu treten. Eine simple, aber nützliche Idee.
Wege, um mit den Menschen in der Umgebung zu kommunizieren, gibt es zahlreiche. Der Berliner Software-Entwickler Mathias Nitzsche will mit wifis.org erreichen, dass auch WLANs dazu verwenden werden können, um mit der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen. Das von ihm dazu gewählte Verfahren ist extrem einfach, aber deshalb nicht minder interessant:
Bei wifis.org können sich Nutzer eine Kontaktseite für ihren WLAN-Router zulegen, nicht unähnlich dem Prinzip von persönlichen Online-Visitenkartenservices wie About.me, dooid oder Flavors.me. Anschließend ändern sie in ihren Router-Einstellungen den Name des WLANs (SSID) zu ihrer jeweiligen wifis.org-Kurz-URL. Die Folge: Jeder, der künftig in der Nähe nach verfügbaren Drahtlosnetzen sucht, wird als eine Option das mit der wifis.org-Adresse betitelte WLAN aufgelistet bekommen. Besucht man dann die URL im Browser, kann man dem Besitzer des WLANs über das Kontaktformular eine Nachricht zukommen lassen, die bei diesem im E-Mail-Postfach landet.
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Das aus Österreich stammenden Open-Source-Projekt Substance erlaubt das Erstellen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten im Browser, ohne dass sich Nutzer mit der lästigen Formatierung befassen müssen. Die Inhalte der Texte werden als strukturierte Daten gespeichert.
Online-Office-Dienste wie Google Docs, Zoho oder Microsoft Office Web Apps sind äußerst nützliche Werkzeuge für alle, die nicht länger auf lokal installierte Textverarbeitungssoftware angewiesen sein wollen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Services Texte und andere Office-Inhalte in der Cloud bearbeiten und ablegen, hält sich ihr evolutionärer Charakter allerdings in Grenzen: Die Art, wie Dokumente mit Inhalten befüllt und formatiert werden, ist quasi identisch zu der Verfahrensweise bei Desktop-Clients.
Frank Müller von unserem Schwesterblog neuerdings.com hat mich auf Substance aufmerksam gemacht, eine von dem Österreicher Michael Aufreiter entwickelte und im Frühjahr gestartete Online-Textverarbeitungs- und Publishing-Plattform, die sich in wesentlichen Punkten von dem traditionellen Office-Ansatz unterscheidet.
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7Moments aus Berlin will die beste Onlinelösung zum Teilen und gemeinsamen Erstellen von privaten Fotoalben schaffen. Die Idee ist nicht neu, aber bedient eine echte Nachfrage.
Während der Weihnachtsfeiertage werden Millionen von Fotos geschossen, die daraufhin auf digitale oder analoge Weise ihren Weg zu Verwandten und Freunden finden. Der junge Berliner Dienst 7Moments glaubt, für diesen Prozess ein besonders simples Verfahren gefunden zu haben.
Registrierte 7Moments-Anwender können ereignisspezifische Fotoalben anlegen, die sie einzelnen Personen aus ihrem Familien- oder Bekanntenkreis zugänglich machen wollen. Alben lassen sich sowohl mit Bildern von der lokalen Festplatte als auch mit Schnappschüssen aus Facebook-Alben befüllen – den eigenen oder denen von Facebook-Kontakten (sofern diese für einen sichtbar sind).
Der Link zum Album kann anschließend per Mail oder auf anderen Wegen an Personen versendet werden, die Zugang zu den jeweiligen Bildern erhalten und eigene Fotos hochladen sollen. Während des Betrachtens einzelner Fotos kann man Highlights mit einem Klick favorisieren. Zu jedem Album bietet 7Moments die Option, sämtliche Bilder oder nur die Favoriten als zip-Archiv herunterzuladen.
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Das Augsburger Startup Acomba bietet mit BoxCryptor ein Verschlüsselungstool für Cloud-Dienste, das für die Nutzung mit Dropbox optimiert wurde und besonders einfach zu bedienen ist.
Dass Dropbox von der netzwertig.com-Leserschaft zum zweiten Mal in Folge zum Onlineservice des Jahres gewählt worden ist, unterstreicht nicht nur die Popularität des US-Speicherdienstes, sondern auch, wie sehr Lösungen zum Speichern von Daten in der und Synchronisieren über die Cloud mittlerweile zum digitalen Alltag vieler Menschen gehören.
Gleichzeitig stellt sich damit auch verstärkt die Frage nach der Sicherheit dieser Daten – erst recht im Falle von Dropbox, das 2011 in dieser Hinsicht einige Negativschlagzeilen produzierte. Für wen der Wechsel zu einem Anbieter mit clientseitiger Verschlüsselung (wie z.B. Wuala) keine Alternative ist, der kann mit einer zusätzlichen Verschlüsselungssoftware dafür sorgen, dass sensible Daten auch in der Cloud vor unbefugtem Zugriff sicher sind.
Das Augsburger Startup Acomba hat mit BoxCryptor ein Tool entwickelt, das die sichere Speicherung von Daten in der Cloud ermöglichen soll, ohne dabei von Nutzern unzumutbare Kompromisse einzufordern.
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Mit einem Relaunch vollzieht der Münchner Dienst graph.me den Wandel von einer Meinungs-Community hin zu einem vielseitigen Tool für Abstimmungen und Umfragen, die überall im Netz veröffentlicht werden können.
Umfragen sind für Blogs und Websites ein gutes Mittel, um die Leserschaft in die Berichterstattung einzubinden und gleichzeitig Meinungstendenzen offenzulegen. Wer dabei nicht auf ein eigenes Umfragescript zurückgreifen möchte, dem stehen zahlreiche Dienste zur Verfügung, welche die notwendige Funktionalität zum Einrichten, Durchführen und Auswerten von Umfragen anbieten.
Irgendeinen Haken hat dabei aber nahezu jeder Service: Das Urgestein Polldaddy bringt zwar zahlreiche Funktionen mit, ist aber teuer: Wem die auf 200 Teilnehmer pro Monat begrenzte Gratisversion nicht reicht, der muss 200 Dollar pro Jahr für einen Professional-Account auf den Tisch legen. Konkurrent Twtpoll erlaubt für 7 Dollar immerhin das Freischalten von Premium-Features inklusive unbegrenzter Teilnehmerzahl für einzelne Umfragen, das Umfrage-Widget ist dafür aber nicht gerade eine Augenweide. GoPollGo wiederum kann zwar vollkommen gratis genutzt werden, geizt dafür aber mit essentiellen Funktionen.
Der auf Deutsch und Englisch angebotene Münchner Dienst graph.me versucht mit einem Relaunch, sich als vielseitig einsetzbares, alle Bedürfnisse der Anwenderschaft erfüllendes Umfrage- und Feedback-Tool zu positionieren, das in den Aspekten punkten will, in denen die Konkurrenz Schwächen aufweist.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Shapecatcher – Zeichen zeichnen; talkexplorer – Konversationsnetzwerke visualisieren; und futureVPS – granulare vServer.
Shapecatcher ist ein nettes Tool, das visuell beim Finden von Schriftzeichen hilft. Man zeichnet das gesuchte Zeichen in den dafür vorgesehenen Bereich und Shapecatcher läuft los und fängt alle im Unicode-Standard bekannten Zeichen, deren Form der Zeichnung entspricht. Das funktioniert erstaunlich gut, auch für komplexere Zeichnungen gibt es häufig überraschend ähnliche Schriftzeichen. That’s about it, stundenlanger Spaß ist aber garantiert.
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Das Wiener Startup iJoule will Menschen mit einer mobilen iOS-App dabei helfen, gesundheitsschädigende Gewohnheiten abzulegen und sich einen besseren Lebensstil anzueignen.
Fragt man Menschen auf der Straße, ob sie gerne einen besseren, gesünderen Lebensstil führen würden, bekäme man viel Zustimmung. Doch die Zahl derjenigen, denen es tatsächlich gelingt, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und fragwürdige Routinen und Gewohnheiten zugunsten einer gesünderen Lebensweise abzulegen, dürfte erheblich geringer sein.
Das Wiener Startup iJoule hat eine Applikation für iPhone und iPad entwickelt, die mit einfachen Regeln allen Menschen dabei helfen soll, ihre Lebensweise neu zu definieren, Gewohnheiten zu verändern und dabei quasi ganz nebenbei abzunehmen (sofern Bedarf daran besteht).
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InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?
Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.
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Der Berliner Musikdienst Aupeo erweitert sein Angebot personalisierter Radiostreams um eine “soziale” Ebene. Nutzer können den Stationen rund um Interpreten und Genres nun gemeinsam lauschen, sich über Titel austauschen und für oder gegen sie stimmen.
Seit Mitte des Jahres weiß ich, wie viel Spaß der digitale Musikkonsum bereiten kann, wenn er zusammen mit anderen Nutzern und in Kombination mit Voting- und Spiele-Mechanismen erfolgt. Denn da zog mich der US-Dienst Turntable.fm in seinen Bann und veränderte meine Art, Musik zu hören. Wegen der unklaren Rechtslage war dann jedoch einige Wochen später Schluss mit den kollektiven DJ-Spielchen, seitdem kann Turntable.fm nur noch von Anwendern mit US-IP-Adressen aufgerufen werden.
Der schlargartige Erfolg von Turntable.fm rief allerlei Nachahmer auf den Plan – von Outloud.fm über Rolling.fm (derzeit nicht erreichbar) bis hin zu djparty.fm - die sich teilweise sehr stark am Original anlehnten, aber dessen Flair und Qualität vermissen ließen.
Am heutigen Donnerstag startet das 2008 gegründete Berliner Startup Aupeo (siehe Kenntlichmachung am Artikel-Ende) mit “The Crowd” eine zusätzliche, “soziale” Ebene für seinen personalisierbaren Radiodienst, um Hörern ein kollektives Musikerlebnis zu ermöglichen. Während der grundsätzliche Ansatz dem Turntable.fm-Prinzip nicht unähnlich ist, verzichten die Hauptstädter erfreulicherweise auf eine zu starke visuelle und konzeptionelle Imitation und liefern stattdessen einen eigenen, in das bestehende Angebot integrierten Ansatz, wie sich lineares Onlineradio mit dem Trend des “kollektiven Web” verbinden lässt.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Die Weihnachtszeit naht, dieses Mal also ein Geschenke-Special mit: Kaributu – überraschende Geschenke finden; Givester – eine Geschenksuchmaschine; und Mitbringen – Partys und Events planen.
Kaributu ist ein kleiner Dienst, der den Prozess des Schenkens radikal vereinfacht, indem es die mühsame Phase des Geschenkefindungsprozesses eliminiert. Das Geschenk wird nämlich von Kaributu individuell ausgewählt, aber sowohl Sender als auch Empfänger sehen es erst, wenn es angekommen ist. Wer sich wie ich schon im Supermarkt schwer tut, die passende Milch auszuwählen, für den ist das vielleicht die ideale Entlastung. Mit 15 Euro ist das Risiko auch noch kalkulierbar, das Sortiment wirkt allerdings auch noch überschaubar. Interessanterweise funktioniert Kaributu ausschließlich via Facebook.
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