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Bit.ly, SnipSnap & twiturl:
In der URL-Kürze liegt die Würze

Wir stellen 3 Dienste mit unterschiedlichem Funktionsumfang zum Kürzen von Internetadressen vor.

Ob man einen Link auf dem mit 140 Zeichen eng bemessenen Microblogging-Dienst Twitter versenden möchte oder etwa eine faz.net-Adresse – für die einen ist es eine URL, für die anderen der längste Zeichensalat der Welt – per Mail verschicken möchte, jeweils kommt ein Dienst zum Verkürzen der URL gelegen. Der erste und am weitesten verbreitete Dienst dieser Art ist tinyurl. In den letzten Wochen sind neue Dienste gestartet, die ein paar interessante Zusatzfunktionen mitbringen.

bit
bit
Als bit.ly vor einem Monat startete, waren die Techblogger in den USA sofort begeistert. bit.ly zeigte, dass im alten URL-Kürzer-Gewerbe noch einiges getan werden kann.

Die Neuerungen: Mittels Cookie merkt sich bit.ly die letzten 15 gekürzten URLs und zeigt diese bei Aufrufen der bit.ly-Startseite an.

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Social Bookmarking:Mento baut aus, bekommt Punkte und Channels

Der hypersoziale Bookmarking Dienst Mento bekommt nur drei Monate nach dem Start ein grösseres Update.

Ein wesentlicher Vorteil von kleinen bzw. Ein-Mann-Teams ist es, auf die Benutzer hören und die Erkenntnisse dank wesentlich kürzerer Entwicklungszyklen schnell integrieren zu können. Während der bekannteste soziale Bookmarking-Dienst Delicious den angekündigten Relaunch sicher ein Jahr vor sich her schob – siehe Delicious wird schneller, blauer, punktelos. – legt Gregor Hochmuth’s Mento schon drei Monate nach dem Launch ein Update nach.

Ich habe die grundsätzliche Funktionsweise von Mento schon an anderer Stelle beschrieben, hier also nur die Neuigkeiten:

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yeebase IT-Jobs:
Mehr Jobseiten braucht das Land

Der IT-Fachverlag yeebase media solutions startet ein Portal für IT-Jobs.

Jobseiten gibt es wie Sand am Meer. Besonders im IT-Bereich nimmt die Zahl stetig zu, was gut für den Suchenden ist, denn dieser kann auf viele Seiten zugreifen, die in der Regel weitaus besser zu bedienen sind als die Schwergewichte wie monster und co.

Drei dieser neuartigen Jobseiten hatte ich vor einem Jahr auf meinem privaten Blog vorgestellt (von denen es eine bereits nicht mehr gibt). Gemein haben alle, dass man schlicht den RSS-Feed abonnieren und sich auf die Lauer legen kann.

Das neue IT-Jobportal von yeebase sieht sich also starker Konkurrenz gegenüber. Allerdings könnte es trotzdem seinen Platz finden.

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Samstag App Fieber:
Virel, CodePitch, CultClip, Swisstweets

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere, interessante Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Virel – ein Suchmaschine für Mikroformate; CodePitch – ein Marktplatz für IT-Jobanbieter und Freelancer (wir haben Einladungen); CultClip – eine Plattform für Produktvideos und ein Verzeichnis von Twitterern aus der Schweiz.

virel
virel
Virel ist eine neue Suche, die sich auf das Durchsuchen von Mikroformaten spezialisiert hat. Mikroformate sind eine immer beliebter werdende Möglichkeit, Webseiten ohne grossen Aufwand semantisch zu annotieren. Informationen wie Addressen, Kontaktinformationen, Beziehungen zwischen Personen, usw. können damit maschinenlesbar in Webseiten eingearbeitet werden. Virel macht sich das zunutze und durchsucht das Web gezielt nach Kontakt- und Eventinformationen.

Virel liefert – nicht sehr überraschend – für Seiten, die Mikroformate verwenden, sehr gute Suchergebnisse. Das kleine Problem von Virel ist, dass der Anteil an Webseiten, die das tun, immer noch sehr klein ist.

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Samstag App Fieber:
Getdocued, BookRix, Bibliotheca Caelestis

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal eine Kultur-Edition: Getdocued – ein Portal für Dokumentarfilme im Web; BookRix – eine Büchercommunity mit der Möglichkeit zum Selbstpublizieren; Bibliotheca Caelestis – ein TiddlyWiki-Roman.

Webvideos müssen nicht immer geklaut oder lustig sein. Getdocued ist eine Plattform, die legal verfügbare Dokumentarfilme zentral sammelt, kategorisiert und also besser zugänglich macht. Wenn man bedenkt, welche Unmengen an hochqualitativen Inhalten im Netz herumschwirren, von denen man einfach nicht weiss, dann ist das ein durchaus sinnvolles Unterfangen.

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Ringiers Elektronik-Ratgeberplattform «E360»:
Betty Bossi übt noch

Vorletzte Woche stellte Ringier seine Ratgeberplattform «E360» vor. Zehn Tage später lässt sich mit einiger Sicherheit sagen: Der grosse Wurf lässt auf sich warten, Betty Bossi tut sich mit der Unterhaltungselektronik noch recht schwer.

e360 komplett

Vorletzte Woche gab Ringier eine Pressekonferenz für die neue Website mit dem rätselhaften Namen «E360». Zugegen waren: viele Leute von Ringier, je einige von Microsoft und SonyEricsson. Offenbar meint man es ernst.

Aber was heisst nun «E360»? André Maerz, Leiter «Neue Medien», nannte es zunächst: ein «Multiblogsystem». Oh. Zwei Jahre nach «Blogstetten» traut man sich bei Ringier wieder an das B-Wort. Ich fühle mich gleich super angesprochen. Und tatsächlich ist E360 «multi», denn es hat fünf Bereiche: Foto, Musik, TV/Video, Mobile, Games, was mich spontan an unsere fünf Themenblogs erinnerte (zu Gadgets, Medien, Produktivität, Fotografie, Webwirtschaft). Wir haben fünf verschiedene Domains, E360 sammelt alles unter einer. Kann man beides machen.

Zweiter Anlauf einer Definition: «E360 soll die Betty Bossi der Unterhaltungselektronik werden.» Diesmal sind alle Schweizer abgeholt, persoenlich.com nimmt den Satz gleich als Titel. Betty Bossi ist eine Kunstfigur aus den 50er-Jahren, eine Köchin, der alle Rezepte gelingen. «Wie ein Betty-Bossi-Kochbuch» ist in der Schweiz eine stehende Redensart, wenn etwas Schritt für Schritt mit Bildern erklärt wird. Der Betty-Bossi-Verlag gehört zu 50% Ringier und macht jedes Jahr schöne Gewinne mit Kochbüchern und Gurkenhobeln, so dass der Betty-Bossi-Pitch für E360 intern gut funktioniert haben dürfte.

Und dann, im dritten Anlauf, klärt sich der Name schliesslich: «E360» war der Arbeitstitel, wohl irgendwas mit «Entertainment» und «360» Grad. Oje. Es müsste schlichtweg verboten werden, dass ein Projektteam sich entscheidet, dass der interne Titel gut genug ist, ihn auch als externen Produktnamen zu verwenden. Ich habe zweimal in Projekten erlebt, wie Kunden das machen wollten, und konnte es mit viel Überzeugungsarbeit noch abwenden. Interne sind nach einjähriger Vorbereitung zu sehr an den Namen gewöhnt, um sich noch ein sicheres Urteil erlauben zu dürfen. (Als Hilfsmittel zur Selbstverpflichtung nimmt man für gewöhnlich einen Namen, der so absurd ist, dass er sich auf gar keinen Fall dazu eignet. Das deutsche Magazin «FOCUS» hatte damals den berühmt gewordenen Arbeitstitel «Zugmieze» – wobei «E360» eigentlich auch nicht viel absurder ist.)

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Samstag App Fieber:
Kuku Klok, Tvitter, Verblitzt, Facesaerch

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind. Dieses Mal: Kuku Klok – eine webbasierter Wecker; tvitter – Twitter fürs soziale Fernsehen; verblitzt – eine Seite, die der Liebe eine zweite Chance geben will; und facesaerch – eine innovative Suche nach Gesichtern.

Kuku Klok ist ein webbasierter Wecker mit dem traditionshaften Gütesiegel der Schweiz. Viel gibt’s nicht dazu zu sagen, man kann die Weckzeit einstellen, aus ein paar Klängen (Hahn, klassischer Wecker, fiesem Gepiepse und einem Gitarrenriff) den gewünschten Weckton wählen und den Wecker aktivieren. Ein gewisses Mass an Ausfallssicherheit ist gewährleistet, die Kuku Klok funktioniert auch, wenn die Internetverbindung getrennt wurde. Ein Tool mit Klahrheit und Fokus.

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Last.fm mit neuer Version:
Sehr ansehnlich, aber im Schneckentempo

Last.fmDas weltweit führende Social Music Network Last.fm verpasst sich mit einer neuen Version nicht nur ein zeitgemäßes Outfit, sondern spendiert einige neue Features. Glück hat, wer diese ausprobieren kann, ohne von den Last.fm-Servern auf eine Geduldsprobe gestellt zu werden.

Nicht nur Facebook, das weltweit größte Social Network, plant dieser Tage den Launch einer überarbeiteten Seite. Auch bei Last.fm, dem global führenden Social Music Network, war es Zeit für einen neuen Anstrich. Gestern hat der zum US-Medienkonzern CBS gehörende Dienst mit Sitz in London seine neue Version gelauncht und dabei sowohl grundlegende Veränderungen an der Optik durchgeführt, als auch einige frische Features integriert.

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Amiando macht Eventseiten modular und Tickets viral

amiando-logo

Das in München ansässige amiando relauncht mit neuem Design und weiteren Features.

Amiando erlaubt das einfache Erstellen von Seiten, auf denen sich User für Veranstaltungen eintragen und Eintrittskarten für diese kaufen können. Damit ist man recht erfolgreich: Laut eigener Aussage wurden bereits 50.000 Events mit amiando organisiert.

Heute hat amiando seine Seite einem Relaunch unterzogen, mit welchem ein Redesign und einige, eigenständige neue Features einherkommen.

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Qitera ermöglicht Social Bookmarking für das “Deep Web”

QiteraWer seine Bookmarks online speichern will, kann zwischen zahlreichen Anbietern wählen. Weniger verbreitet ist bisher das Speichern kompletter bzw. dynamischer Seiten. Qitera will dies ändern und bietet vielversprechendes Social Bookmarking für das “Deep Web”.

Viele Web-2.0-Freunde verwenden Social-Bookmarking-Dienste, um Links zu bevorzugten Webseiten und Blogs browserunabhängig online zu speichern. Bei bekannten Anbietern wie del.icio.us, Mister Wong, oneview oder Linkarena versehen User gespeicherte Adressen mit Schlagwörtern, um sie leicht wiederzufinden und auch anderen zugänglich zu machen. Der kürzlich in geschlossener Beta-Phase gestartete Dienst Mento (unser Review) geht einen Schritt weiter und fokussiert sich auf das Teilen favorisierter Links mit anderen. Dies ist zwar bei den meisten gängigen Social-Bookmarking-Plattformen möglich, Mento stellt hierfür jedoch erweiterte Features bereit.

Mit Qitera steht nun bereits das nächste Webprojekt aus Deutschland in den Startlöchern, das sich dem Bookmarking-Thema annehmen und diesem eine ganz eigene, innovative Note verleihen möchte. Qitera wurde von drei Deutschen gegründet und hat Niederlassungen in Kassel und San Francisco. Die Zweiteilung spiegelt die internationale Ausrichtung des jungen Webunternehmens wieder, das von Beginn an auf Deutsch und Englisch verfügbar sein wird.

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