976 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Pageflow, SKDIE, Packlink

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Pageflow – multimediales Storytelling; SKDIE – eine Infografik; und Packlink – Preisvergleiche für Pakete.

 

Pageflow ist ein im Auftrag vom WDR entwickeltes Tool für multimediales Storytelling, das den journalistischen Reportagen den angemessenen Pfiff geben soll. Videos, Bilder, Audio und Text können von den Redakteuren integriert und zu einem hoffentlich wunderbaren Erzählfluss verschmolzen werden, der in der Folge auf den verschiedensten Endgeräten optimal dargestellt wird. Der Optik der Geschichten kann eine gewisse Attraktivität nicht abgesprochen werden. Der Quelltext der Rails-Anwendung wurde auf Github veröffentlicht und kann also bei entsprechender Expertise selbst verwendet werden – alternativ dazu ist eine gehostete Version geplant.

 

 

» weiterlesen

Payfriendz:
Ein Finance-Startup, das zum Debüt viel richtig macht

Wer im dicht gedrängten Markt mobiler Payment- und Banking-Dienste auf sich aufmerksam machen will, muss schon herausragende Features oder Konditionen bieten. Dem deutsch-britischen Startup Payfriendz gelingt dies – auch wenn es ins Geld gehen dürfte.

PayfriendzWenn man viele Jahre lang neue Onlinedienste und Anwendungen ausprobiert, dann stumpft man ziemlich ab. Wenig kann einen noch wirklich begeistern. Wenn es dann doch geschieht, kommt es unerwartet. Wie bei Payfriendz, einem neuen App-Startup unter deutscher Regie mit Sitz in London, das am gestrigen Montag sein Debüt für iPhone und Android feierte.

Im ersten Moment wirkt Payfriendz einfach wie ein weiterer Anbieter des sich bei Startups gerade großer Beliebtheit erfreuenden Segments der Peer-to-Peer-Geldtransfers. Diverse Dienste aus Deutschland wie Steep oder Cringle (unser Review) bieten Nutzern die Möglichkeit an, ihre Bankkonten zu “verlinken”, um anschließend bequem und nur über die Handynummer beziehungsweise das Facebook-Konto Geld an Freunde oder Bekannte zu senden. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
DBook, Smallpdf, Walls.io

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: DBook – ein Editor für komplexere Texte; Smallpdf – PDFs konvertieren und modifizieren; und Walls.io – eine Twitterwall.

 

DBook ist ein webbasierter Editor, der vor allem das Erstellen von strukturierten, längeren und ggf. kollaborativ erstellten Texten vereinfachen und verbessern will. Die primäre Idee dabei ist, dass lange Texte in kleinere Stücke zerteilt werden, die dadurch leichter zu schreiben und zu verwalten sind (wer z.B. Scrivener kennt weiß, wie nützlich das sein kann). Sämtliche Textblöcke können in der Folge nicht nur gemeinsam geschrieben, sondern etwa auch gegengelesen oder freigegeben werden, auch eine Versionskontrolle der Texte ist möglich. Das Einführungsvideo zeigt sehr schön, was man zu erwarten hat.

 

 

» weiterlesen

Smarte Chat-Anwendung:
ChatGrape will Unternehmen dazu bringen, die E-Mail abzuschaffen

Bei den meisten Unternehmen dominiert die E-Mail die interne Kommunikation – trotz zahlreicher Nachteile. Das aus Wien stammende Startup ChatGrape will das mit einer sehr einfach zu bedienenden, intelligenten Chat-Anwendung ändern.

ChatGrapeÜber Enterprise-Software zu berichten, ist aus Autorensicht üblicherweise nicht gerade das spannendste Thema – auch dann nicht, wenn sie in der Cloud abläuft. Das hat einerseits damit zu tun, dass entsprechende Services dazu dienen, interne Unternehmensprozesse zu optimieren – nichts, was Menschen emotional sonderlich berührt. Zum anderen präsentieren sich Geschäftsanwendungen oft recht dröge und übermäßig komplex. Doch all das gilt es zu vergessen, blickt man ChatGrape, eine neue cloudbasierte Kommunikationslösung aus Wien, die gerade den Startschuss für die kostenfreie Beta-Phase gegeben hat. » weiterlesen

Für Viel- und Gelegenheitsreisende:
5 neue Wege, um Unterkünfte zu buchen

Trotz oder gerade aufgrund einiger mächtiger Marktführer entstehen derzeit im Segment der Hotel- und Unterkunftsvermittlung eine Vielzahl neuer Konzepte und Ansätze. Wir stellen fünf Vorhaben vor.

HotelAls Vielreisender und aus unerklärlichen Gründen unglaublich geduldiger Hotel-/Unterkunfts-Schnäppchenjäger habe ich stets ein Auge auf den Markt der Hotelbuchungsportale. Selbst wenn sich über die Jahre diverse mächtige Anbieter entwickelt haben, entstehen in dem Segment aktuell unzählige neue Ansätze und Konzepte. Startups sowie bestehende Portale loten aus, inwieweit Produktdifferenzierungen oder erweiterte Kundendienstleistungen die Chance eröffnen, sich abseits der eingetretenen Pfade eine lukrative Nische zu erarbeiten. Hier sind fünf junge Vorhaben, die sich (auch) an Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz richten. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Plan3t, Andanzamag, Yogatrail

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Plan3t Biblioblog – ein Planet; Andanzamag – ein Magazin; und Yogatrail – ein Verzeichnis.

 

Planeten – die vor zehn Jahren durchaus populären kuratierten Aggregatoren von Blogs zu bestimmten Themen – sieht man ja in letzter Zeit leider immer seltener. In diesem Sinne ist es durchaus erfreulich, dass sich ausgerechnet deutschsprachige bibliothekarische Weblogs mit Plan3t Biblioblog zusammenfinden. Interessant dabei ist, dass sowohl die Anzahl an teilnehmenden Blogs als auch der tägliche Output durchaus schlüssig resp. infoökonomisch prozessierbar sind.

 

 

» weiterlesen

Aufgabenmanager:
Wunderlist wird schneller, schöner – und bleibt sonst fast wie es ist

Das Berliner Produktivitäts-Startup 6Wunderkinder wird in wenigen Wochen die neue Version seines von sechs Millionen Menschen genutzten Aufgabenmanagers Wunderlist veröffentlichen. Gut so, denn die bisherige App wirkt nicht mehr ganz frisch.

Ich bin ein täglicher Nutzer der Aufgabenverwaltung Wunderlist. Als solcher hatte man es in den vergangene Wochen gar nicht so leicht: Immer mal wieder gab es kleinere Probleme beim Synchronisieren, und generell entstand ein wenig der Eindruck, dass die existierenden Apps von dem Startup aus Berlin nicht mehr das wünschenswerte Maß an Liebe erhielten. Der Grund hierfür war zwar nicht schwer zu erraten: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Hauptstädter an einer neuen Version ihrer App arbeiten. Dennoch wurde ich langsam ungehalten.

Erfreulicherweise muss meine Geduld nicht mehr viel länger auf die Probe gestellt werden: Heute informierte Wunderlist-Macherin 6Wunderkinder über das bevorstehende Release 3.0 und startete offiziell die Pre-Launch-Phase. Alle Details zu Wunderlist 3.0 können auf wunderlist.com nachgelesen oder im Präsentations-Video (am Artikel-Ende) betrachtet werden. » weiterlesen

Öffentliche Parkplätze teilen und finden:
ParkTag will die innerstädtische Mobilität verbessern

Apps zur temporären Vermietung oder Anmietung von Privatparkplätzen gibt es einige. Das Berliner Startup ParkTag widmet sich mit seiner mobilen App öffentlichen Parkplätzen – ohne dabei auf das kontroverse Marktplatz-Modell einiger US-Wettbewerber zu setzen.

ParkTagIn San Francisco sorgten in den letzten Wochen Startups für Kritik, die Autofahrern des “Teilen” eines öffentlichen Parkplatzes gegen Entgelt erlauben. Den Offiziellen der Pazifikstadt missfällt diese kommerzielle Nutzung der für die Allgemeinheit gedachten Fläche, weshalb sie Anbieter wie ParkModo, Sweetch und Monkey Parking zur Einstellung ihrer fragwürdigen Aktivitäten zwingen wollen.

Aus Deutschland, genauer gesagt aus Berlin, kommt mit ParkTag jetzt ein ähnlicher Dienst. Allerdings verzichtet die für iPhone und Android angebotene App auf das Modell der kostenpflichtigen Überlassung von Parkplätzen am Straßenrand. Stattdessen helfen sich Mitglieder der ParkTag-Community ohne unmittelbare Vergütung dabei, langes Umherfahren im Viertel zu vermeiden. Für das Konzept sind daher anders als bei den genannten Marktplätzen wenig Akzeptanzprobleme zu erwarten. » weiterlesen

In den Fußstapfen von Klout:
Reputami “warnt” Hotels, wenn Meinungsbildner reservieren

Das Kölner Startup Reputami analysiert und aggregiert das Feedback von Hotel- und Restaurant-Gästen. Es lässt sich dafür innovative Lösungen einfallen. Künftig verrät es Hoteliers und Gastronomen im Vorfeld, sofern Online-Multiplikatoren einen Besuch planen.

ReputamiViele Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben eine nennenswerte Sichtbarkeit in sozialen Medien. Sie sind Multiplikatoren. Ob man es mag oder nicht: Firmen interessieren sich speziell dafür, was diese Personen im Netz so von sich geben, denn meist wird ihnen ein gewisser Einfluss zugerechnet. Ein Blogbeitrag oder Tweet, der hart mit einem Produkt ins Gericht geht, oder ein öffentliches Lob für eine gelungene Dienstleistung, könnte andere User in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen. Wenn Menschen mit einer ausgeprägten Präsenz und Reputation in sozialen Medien demnächst ein Hotelzimmer buchen oder einen Tisch in einem angesagten Restaurant reservieren, ist es möglich, dass sich das Personal im Vorfeld explizit darauf einstellt. Zumindest dann, wenn der jeweilige Hotel- oder Gastronomiebetrieb den Online-Reputations-Management-Dienst des Kölner Startups Reputami nutzt.

Der Service, der Hoteliers und Restaurantbetreibern per Weboberfläche auf einen Blick Bewertungen und Kundenmeinungen von einer Vielzahl von Portalen und Bewertungsplattformen liefert und ihnen parallel per Aggregation von Social-Media-Profilen verrät, wer die Personen hinter den Kritiken sind, startet mit Customer Search eine neue, äußerst spannende Funktion: Sie verrät dem Personal im Voraus, welche Persönlichkeiten sich für die kommenden Tage angekündigt haben, und erlaubt eine frühzeitige Evaluation darüber, inwieweit sich für einzelne Gäste ein besonders aufmerksamer Service empfiehlt. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Open Data Portal, Zentrales Fundbüro, Zug-Erstattung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Data Portal Österreich – ein Portal für offene Daten; Zentrales Fundbüro – ein zentrales Fundbüro; und Zug-Erstattung – Erstattungen einfach beantragen.

 

Österreich bekommt ein eigenes Open Data Portal für Nichtregierungsdaten (die Regierungsdaten werden schon seit einiger Zeit auf data.gv.at zur Verfügung gestellt). Die Hoffnung dabei ist, dass auch Daten von Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen geöffnet und als Open Data bereitgestellt werden. Zum Start gibt es – sicherlich ausbaufähige – 35 Datensätze, etwa die Zahlen vom Lotto seit 1983 oder einen Thesaurus für Wien. Anwendungen, die von den Daten Gebrauch machen, oder allgemeine Datentools runden die Plattform ab.

 

 

» weiterlesen