915 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
JoinMyGift, Anythinx, Qipp

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: JoinMyGift – gemeinsam schenken; Anythinx – Dinge sammeln; Qipp – mehr Dinge sammeln.

 

JoinMyGift ist ein kleiner Webdienst, der uns das Planen von Geschenken erleichtern will. JoinMyGift ermöglicht dabei das von einem solchen Dienst Erwartbare – man kann eine Liste an Geschenken erstellen, geneigte Bekannte und Verwandte dazu einladen, die können ihren jeweiligen Beitrag festlegen, usw. Damit sind sie sicher nicht die ersten, aber zwei Features habe ich bisher noch nicht gesehen: Bei der Eingabe der Geschenke wird direkt auf die Datenbank von Amazon zurückgegriffen und falls passend können Produkte mit einem Klick übernommen werden; und es gibt auch verschiedene Modi der Beteiligung, es kann unter den Teilnehmern etwa auch darüber abgestimmt werden, welches der vorgeschlagenen Geschenke gemeinsam gekauft wird. Nichts Besonderes, aber gelegentlich für den einen oder anderen sicherlich auch nützlich.

 

 

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Mobile Kontaktbörse Mbrace:
Die sympathische und entschärfte Form von Bang with Friends

Auf der mobilen Kontaktbörse Mbrace können Singles via Facebook-Profilen auf Partnersuche gehen. Das ist weder obszön wie bei Bang with Friends, noch demotivierend wie bei Elitepartner.

Partnerbörsen sind ein Thema, das uns in Zeiten des mobilen Internets, immer höherer Differenzierung bei der Partnerwahl und vielfältiger Ansätze weiterhin beschäftigt. Singles haben die Partnersuche in Social Networks wohl ebenso schon einmal ausprobiert wie in einer Singlebörse – mit denen ich im vergangenen Jahr mehr oder weniger abgerechnet habe.

Für Freunde der Partnersuche über Social Networks gibt es Badoo, den virtuellen Baggerschuppen, oder die umstrittene Facebook-App Bang with Friends (die aufgrund eines Markenrechtsstreits mit Zynga inzwischen “Down” heißt). Mein Kollege Martin Weigert ließ in seinem Review darüber den moralischen Aspekt außen vor, nannte das Konzept aber richtungweisend – und behielt damit Recht. Denn die US-App Tinder und die deutschen Adaption Mbrace machen mit weniger eindeutigen Absichten eben das: Verkuppeln von Facebook-Freunden. Auf den ersten Blick zumindest. » weiterlesen

Ridesharing neu gedacht:
WunderCar will Deutschlands und Europas Beförderungsbranche aufmischen

WunderCar will Stadtbewohnern mit einem in Europa neuartigen On-Demand-Konzept einen weiteren Grund liefern, ihr eigenes Auto abzuschaffen. Initiator des Startups ist der ehemaligen Airbnb-Manager Gunnar Froh. Zahlreiche einstige Kollegen sind ihm gefolgt.

WunderCarDie Taxibranche ist nach den Worten von Gunnar Froh, dem ehemaligen Country Manager von Airbnb Deutschland, von großer Ineffizienz geprägt. In Hamburg etwa seien Taxifahrer in Zehn-Stunden-Schichten durchschnittlich gerade mal zwei Stunden ausgelastet. Gleichzeitig bleibt dieses Transportmittel aufgrund der hohen Preise einem Großteil der Bevölkerung weitgehend verschlossen. Die Mehrheit der Deutschen fährt maximal einmal monatlich mit dem Taxi. 20 Prozent der Bundesbürger saßen sogar noch nie in einem Taxi. Froh, der einst die 2011 von Airbnb übernommene Koblenzer Wohnungsvermittlungsplattform Accoleo gegründet hatte und parallel einen studentischen Carsharingdienst betrieb, sieht enormen Verbesserungsbedarf. Dies nahm er zum Anlass, sich kürzlich bei seinem bisherigen Arbeitgeber zu verabschieden und mit WunderCar ein neues Mobilitäts-Startup ins Rennen zu schicken. » weiterlesen

Smartes Automobil:
Ekoio will Fahrten analysieren und per App beim Spritsparen helfen

Das sächsische Startup Ekoio entwickelt einen Stick fürs Auto, der per Bluetooth Fahrdaten an eine Smartphone-App sendet und auf Basis dieser Informationen Autofahrern beim Spritsparen helfen soll.

EkoioEin Auto zu besitzen, verursacht allerlei Kosten. Manche davon lassen sich stärker beeinflussen als andere. Ein Aspekt, der zwar in der Theorie offensichtlich erscheint, in der Praxis aber leicht vernachlässigt wird, ist die wenigstens aus der Fahrschule bekannte “vorausschauende Fahrweise”. Ein frisch gegründetes Startup aus Sachsen namens Ekoio glaubt, mit einem intelligenten Fahrassistenz-System Kfz-Besitzern dabei helfen zu können, jedes Jahr “hunderte Liter” Kraftstoff und damit viel bares Geld zu sparen.

Das von einem studentischen Gründerteam entwickelte Produkt besteht aus einem Stick, der mit der in allen neueren Autos befindlichen OBD-2-Diagnosebuchse verbunden wird und der die Fahrgewohnheiten analysiert, sowie einer Smartphone-App. Diese empfängt per Bluetooth die Daten vom Stick, wertet diese aus und gibt Fahrern daraufhin Ratschläge, wie sich sich möglichst ökologisch und kosteneffizient auf der Straße bewegen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Premior, Memobility, Autouncle

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Premior – guten Rat suchen; Memobility – Carsharing-Dienste durchsuchen; und Autouncle – Gebrauchtwagen suchen.

 

Premior ist ein kleiner Webdienst, auf dem man nach Informationen, guten Tipps oder allgemeinen Ratschlägen suchen kann. Wenn man etwa eine Wohnung in einer neuen Stadt sucht, oder ein Gegenstand, ein Haustier oder gar ein Mensch vermisst wird, oder wer einen fachlichen Rat oder eine zweite Stimme benötigt, der kann auf Premior ein Inserat schalten, die Gebühr dafür beträgt einen Euro. Den Altruismus der potentiellen Unterstützer kann man dabei mit einer frei festsetzbaren Prämie unterstützen. Die Anzahl der Inseraten hält sich bei Premior derzeit noch im überschaubaren Rahmen.

 

 

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Samstag App Fieber:
Watson, BSI-Sicherheitstest, Firsty

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Watson – ein Nachrichtenportal aus der Schweiz; BSI-Sicherheitstest – die E-Mail-Adresse überprüfen; und Firsty – Dinge zum ersten Mal machen.

 

Mit Watson hat die Schweiz ein neues Nachrichtenportal bekommen, das zumindest versucht, in den Bereichen Inhalt und Form eigene Akzente zu setzen. Auf der Startseite sticht sofort das aktuell durchaus angesagte Kacheldesign ins Auge – und während ich diesen Ansatz persönlich eher als belastend empfinde, sie haben es deutlich übersichtlicher als etwa die neuen Portale von Yahoo gelöst. Von der Bild-Zeitung haben sie jedenfalls den Wert von großen Fonts für die Überschriften gelernt. Die Inhalte kommen zu Teilen von Spiegel Online, ein beachtliches 50-köpfiges Team erzeugt den Rest. Für ein Nachrichtenportal wirklich herausragend ist die Gestaltung der einzelnen Artikel. Man kennt den Ansatz zwar schon von einigen professionellen WordPress-Themes, aber man spürt, dass hier wirklich mit und nicht gegen eine ästhetische Komponente gearbeitet wird.

 

 

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iOS-App “Express”:
Tape.tv läutet nach dem Kauf von Amen das mobile Zeitalter ein

Das Team des im Sommer übernommenen Startups Amen hat bei Tape.tv die Aufgabe erhalten, den Berliner Musikvideo-Dienst ins mobile Zeitalter zu befördern. Das erste Resultat dieser Arbeit ist eine iOS-App namens Tape.tv Express.

Tape.tv ExpressVor rund einem halben Jahr übernahm der Berliner Musikvideo-Anbieter Tape.tv, eine Art “MTV fürs Netz”, die in der Szene viel diskutierte Meinungsplattform Amen. Während Amen sich nicht durchsetzen konnte, sollen dessen Chef Felix Petersen sowie einige seiner Kollegen Tape.tv nun dabei helfen, den Videodienst in die mobile Ära zu befördern. Den Hauptstädtern fehlten bislang ernstzunehmende Apps (mit Ausnahme einer auf einige Geräte begrenzten Android-Anwendung). Tape.tv und Amen würden sich ideal ergänzen, so Petersen einst im Interview mit der WirtschaftsWoche: Tape.tv kenne sich mit Content aus, Amen habe das Web-Produktdenken.

Jetzt zeigen die Berliner die ersten Früchte der gemeinsamen Arbeit: Tape.tv Express nennt sich die neue, vorläufig nur für iOS 7-Geräte angebotene App, die den Musikvideo-Service in eine an mobile Nutzungsmuster angepasste Version verwandelt. Erstmals bietet Tape.tv damit eine native App für iPhone und iPad an. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
iReadLess, Relax.li, Fappit

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: iReadLess – Amazon-Rezensionen visualisiert; Relax.li – Flucht aus dem Klick-Alltag nehmen; und Fappit – Plattform für Beschwerden.

 

iReadLess ist ein kleiner aber nützlicher Webdienst, der uns dabei hilft, Amazon-Rezensionen zu analysieren und zu bewerten, um idealerweise fundiertere Kaufentscheidungen treffen zu können. Der Ansatz ist durchaus schlüssig: Nachdem man das Bookmarklet von iReadLess in die Lesezeichenleiste des eigenen Browsers gezogen hat, kann man auf Amazon stöbern und eine von iReadLess generierte Visualsierung und Zusammenfassung der Bewertungen aufrufen, indem man auf das Bookmarklet klickt. iReadLess versucht auch, die am besten und am schlechtesten bewerteten Produktmerkmale zu entdecken. Bei grösseren Anschaffungen kommt man wohl um eine genauere Recherche nicht herum, aber man bekommt einen guten Eindruck der allgemeinen Stimmung zu einem Produkt.

 

 

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Mobiler Einkaufsbegleiter:
Stocard will mehr, als nur Kundenkarten zu ersetzen

Die App des Ludwigshafener Startups Stocard wurde mittlerweile mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen. Die Gründer wollen den Dienst zu einem mobilen Einkaufsbegleiter ausbauen.

StocardSeit dem Sommer 2011 arbeiten die Macher des Ludwigshafener Startups Stocard an einem großen Ziel: Die Milliarden im Umlauf befindlichen Kundenkarten auf diesem Planeten aufs Smartphone zu bringen. Und bislang läuft es für die drei Gründer David Handlos, Björn Goß und Florian Barth sowie ihr Team auch ziemlich gut: Das Unternehmen, das von dem Trio noch während des Studiums gegründet wurde, hat gerade die Marke von zwei Millionen Nutzern durchbrochen. Diese haben ihre Geldbörsen um mehr als zehn Millionen Plastikkarten erleichtert. Mehrere zehntausend Menschen laden sich pro Woche die App herunter. Wieviele User Stocard aktiv verwenden, verrät das Startup nicht.

Stocards für iPhone und Android angebotene App steht bislang in zehn Ländern zur Verfügung (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritanien, Irland, Italien, Spanien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar) – und ist laut Aussage von Marketingchef Timo Koch Marktführer in sämtlichen dieser Regionen, was die Zahl der Downloads angeht. Nach Ansicht von Koch kein Wunder, da keiner der Wettbewerber mit der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit von Stocard konkurrieren könne. Im deutschsprachigen Raum bieten unter anderem bonusmagnet und mobile-pocket ähnliche Dienste an. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Vorsatz-o-mat, Carmine, cEntertain

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Vorsatz-o-mat – Vorsätze finden; Carmine – Fahrten aufzeichnen; und cEntertain – Trailer entdecken.

 

Wer für dieses Jahr noch gute Vorsätze sucht, dem kann vielleicht der Vorsatz-o-mat dabei helfen, sinnvolle Aufgaben zu entdecken. Das Prinzip orientiert sich nicht so sehr an Beratern, Psychologen oder Psychotherapeuten, sondern an einarmigen Banditen und John Cage: Die potentiellen Vorsätze werden von einem Generator quasi aleatorisch generiert. Aber ohne in das Tool zu viel hineinlesen zu wollen: den generierten Vorsätzen (‘mehrmals hausgemachte Pommes horten’, ‘im Bett Hipsterbratwürste horen’, ‘am Weekend populäre Pandas ansetzen’, usw.) bist eine gewisse Sublimität schwer abzusprechen.

 

 

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