787 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Ausbildung.de – sich über Berufe informieren; wo-wird-gekickt.de – sich über Fußball informieren; BlaBlaCa – Plattform für Mitfahrgelgenheiten.
Auf Ausbildung.de können sich Schüler und angehende Azubis auf spielerische Weise über Berufe informieren, die gegebenenfalls zu ihnen passen. Das Prinzip dabei ist, dass man 12 Fragen beantwortet, auf Basis derer das System den persönlichen Typ errechnet und kompatible Berufe und – wenn vorhanden – Ausbildungsplätze vorschlägt. Alternativ kann man auch in den allgemeinen Informationen zu beliebten oder lukrativen Berufen stöbern oder gezielt nach einem Ausbildungsplatz in einer bestimmten Stadt, einer Branche oder einem spezifischen Unternehmen suchen. Alles ist so kompakt gestaltet, dass auch Schüler mit Aufmerksamkeitsschwäche einige Informationen finden könnten.
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Osom hat einen mobilen Kleinanzeigenmarkt für das iPhone entwickelt, bei dem sich analog zu Instagram alles um Fotos dreht. Inseriert werden sollen nach dem Willen der Gründer vor allem “hübsche Dinge”.
Update: Osom ist jetzt offiziell an den Start gegangen.
Über 100 Millionen Menschen publizieren regelmäßig mit Filtern aufgehübschte Fotos. Manche von sich und ihren Freunden, andere von Speisen, Naturereignissen und Architektur, und wieder andere von Gegenständen und Produkten, die ihnen in ihrem Alltag begegnen. Wie wäre es, wenn man dieses Grundkonzept mit einem mobilen Kleinanzeigenportal kombiniert? Diese Frage stellten sich die Schweden Anton Johansson, Björn Fant und Marcus Svensson – und entwickelten mit Osom auch gleich eine Antwort. Als ein “Instagram meets Craigslist” beschreibt Johansson das Produkt des Startups, das sich im vergangenen Herbst auf dem von uns als Medienpartner unterstützten European Pirate Summit in Köln erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte. Ab Mittwochmorgen soll Osom für iPhones zum kostenlosen Download bereit stehen.
Wenn die Macher des jungen Stockholmer Unternehmens den Vergleich zu Instagram und Craigslist bemühen, dann meinen sie damit die Vermählung des auf Einfachheit getrimmten, streambasierten mobilen Fotosharings mit der unkomplizierten Möglichkeit des Verkaufs und Ankaufs von Gegenständen, wie es von dem in den USA enorm populären Craigslist etabliert wurde. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Cramlr – mit Karteikarten lernen; Geddit – Umfragen für Lehrer; und Leischure – eine LSR-kompatible Suchmaschine.
Auf den schönen Namen Cramlr hört eine neue Plattform, die das Prinzip ‘Lernen mit Karteikarten’ im Web neu interpretiert. Wie so häufig sind sie damit zwar nicht die ersten, aber frische Blicke schaden nie und Cramlr legt den Fokus auf maximale Einfachheit und auf ein hübsches Design. Man kann auf Cramlr Karteikarten erstellen, indem man Fragen und Antworten im Klartext oder als Multiple Choice formuliert. Die Karten können dann zu thematischen Sets kombiniert und im Anschluss auf dem iPhone, dem iPad oder dem PC gelernt oder abgefragt werden. Zur Motivation wird der Lernfortschritt mit Punkten belohnt.
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Das österreichisch-deutsche Startup MercuryPuzzle möchte talentierten Menschen auf der Suche nach der idealen Karriere dabei helfen, ihre wahren Bedürfnisse zu erkennen und zu verwirklichen.
Von 35 Millionen Arbeitnehmern in Deutschland weisen nur 15 Prozent eine hohe emotionale Bindung zu ihren Arbeitgebern auf. 61 Prozent berichten von einer geringen und ganze 24 Prozent von gar keiner derartigen Bindung. Gründe für diesen für die gesamte Volkswirtschaft problematischen Zustand gibt es viele. Eine mangelnde Begeisterung der Angestellten für ihre jeweiligen Tätigkeiten gehört zu den entscheidenden Ursachen. Millionen Menschen haben ganz einfach den falschen Job. Einen Beruf, der nicht ihren Interessen entspricht und nicht von ihren Stärken Gebrauch macht.
Das 2012 gegründete, in Wien und München ansässiges Startup MercuryPuzzle möchte Kandidaten dabei helfen, besser zu verstehen, welche Art von Stelle sie eigentlich suchen – und sie anschließend gleich noch mit potenziellen Firmen in Verbindung bringen. Das sechs Co-Founder ausweisende Unternehmen kombiniert ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Online-Assessment-Center mit Social-Networking- und Matchmaking-Elementen und zielt darauf ab, komplette Transparenz in jeden Aspekt der Dimensionen von Human Resources zu bringen. » weiterlesen
Der kostenfreie Sprachlerndienst Duolingo hat nicht nur ein cleveres Geschäftsmodell. Er erlaubt es auch, mittels Mini-Aufgaben kurze Wartezeiten zum Lernen von Fremdsprachen zu nutzen. Ein Erfahrungsbericht.
Seitdem Smartphones in unseren Alltag gefunden haben, sind langweilige Wartezeiten passé. Egal in welcher Situation wir einige Minuten totschlagen müssen – ob in der Schlange, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Arzt, im Restaurant oder an der Ampel – fast schon reflexhaft greift unsere Hand in die (Hosen-)Tasche, um einen schnellen Blick auf das Mobiltelefon zu werfen. Das Spektrum an kurzweiligen Zeitvertreiben ist riesig – von Facebook, Twitter, Instagram & Co über Spiele, Nachrichten oder Videos bis hin zum Lesen und Beantworten von Mails und geschäftlichen Dokumenten oder dem Erledigen von Microjobs ist alles immer nur eine Bildschirmberührung weit entfernt. Viele der Tätigkeiten, denen wir uns in solchen Momentan hingegeben, haben wenig tieferen Sinn und dienen allein dem Zweck, die Wartezeit weniger unerträglich zu gestalten. Doch wer partout nicht in der Lage ist, auch einfach mal einen kurzen Moment die eigenen Gedanken schweifen zu lassen, der kann solche Situationen dazu nutzen, etwas wirklich Sinnvolles anzustellen: eine Fremdsprache zu lernen.
Ende Januar stellten wir Duolingo vor, einen dank eines innovativen Geschäftsmodells komplett kostenlosen Sprachlerndienst des Captcha-Miterfinders und reCAPTCHA-Gründers Luis von Ahn. Für den Bericht hatte ich mir den Service zwar bereits näher angesehen, aber ihn bis dato nicht tatsächlich zum Lernen einer Sprache verwendet. Das ist nichts, was man einfach mal macht, um dann einen Review auf netzwertig.com zu publizieren. Doch da ich schon länger damit liebäugle, noch eine Fremdsprache zu lernen, und meine Wahl schließlich auf Spanisch fiel – weil dies angeblich so einfach zu erlernen sein soll – hatte ich mir fest vorgenommen, Duolingo einem ernstgemeinten Praxistest zu unterziehen. Für mich selbst, nicht um darüber schreiben zu können. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: My apartment is – ein urbanistisches Gruppen-Tumblr; Aboutmemap – Profile auf der Map; und Kunstgalerie – eine Plattform für Künstler.
Auf My apartment is können stolze Mieter oder Besitzer von Apartments dessen Beitrag zum gesamten Stadtbild mit einem Foto und einem kurzen Satz dokumentieren. Jede Stadt (etwa Berlin oder Moskau) wird dadurch als Strom von Apartments beschrieben – eine Art urbanistisches Gruppen-Tumblr, wenn man so will. Die Idee einer Apartment-basierten Kulturgeschichte ist eigentlich nett, allerdings ist – wie so oft – der Inhalt noch überschaubar.
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Das Potsdamer Startup Yopegu will Audioguides für Ausstellungen und Stadtrundgänge an einer Stelle sammeln. Herausforderung und Chance zugleich ist die direkte Kooperation mit den Anbietern und die geplante Übersetzung der Guides in Gebärdensprache.
Audioguides kann man sich meist im Museum ausleihen oder, wenn ein Reiseführer, als separate App auf einem Smartphone herunterladen. Auf iTunes kann man Stadtführer, zum Beispiel für Rom, in Form von Alben oder Hörbüchern beziehen. Ziel des deutschen Startups Yopegu ist es, Audioguides an einer Stelle zu sammeln und sie auf einer Karte anzuzeigen. So findet man Stadt- oder Museumsführer genau an dem Ort, an dem man sich gerade aufhält. » weiterlesen
Seit gut einem Jahr digitalisiert das Berliner Startup Dropscan Dokumente. Jetzt lanciert es einen Briefkasten in der Cloud.
Zahlreiche Startups sind derzeit damit befasst, das papierlose Büro Wirklichkeit werden zu lassen. Herausforderungen gibt es bei diesem Unterfangen zahlreiche. Während sich Smarchive, Doo, fileee und Doctape darauf konzentrieren, bereits digitalisierte Dokumente von Anwendern in der Cloud zu verwalten, hat der Anfang 2012 gegründete Berliner Dienst Dropscan einen anderen Schwerpunkt: Er möchte Privatnutzern und Geschäftskunden beim Prozess der Digitalisierung unter die Arme greifen. In der bisherigen Ausführung hieß dies, dass Nutzer einzuscannende Dokumente an Dropscan schicken und auf diese kurze Zeit später in digitaler Form zugreifen konnten.
Da Dropscan für seine Dienste vom ersten Tag an Geld verlangte, gelang es den Hauptstädtern nach Aussage von Geschäftsführer Christian Schulte, schon zum Ende des ersten Quartals 2012 schwarze Zahlen zu schreiben. Doch anstatt sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, dachten er und sein Team darüber nach, wie die nächste Evolution des Angebots aussehen könnte. Die Antwort: Anwender von Papierpost zu befreien. » weiterlesen
Watchlater erlaubt das Ansehen, Offline-Speichern, Verwalten und Entdecken von Onlinevideos. Nach einigen Schwierigkeiten glauben die Bochumer, mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und sozialen Funktionen auf dem richtigen Pfad zu sein. Die Metriken geben ihnen Recht.
Der Konsum von Onlinevideos nimmt unaufhörlich zu. Doch begrenzte Zeit, Limitierungen der Datenmenge bei mobilen Internetzugängen sowie schlechte Netzabdeckung und Funklöcher kommen dem Sehgenuss – besonders unterwegs – häufig in die Quere. Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte das in Bochum ansässige Entwicklerstudio 9Elements mit Watchlater eine Anwendung, die ich damals als “Instapaper für Videos” bezeichnete, in Anlehnung an den bekannten Später-Lesen-Dienst. Mit Watchlater lassen sich Clips von über 40 Videoplattformen zum zeitversetzten Betrachten speichern, verwalten und auf iPhone und iPad offline verfügbar machen.
Anfänglich war ich von dem vom Inkubator HackFwd mitfinanzierten Dienst ziemlich angetan, gerade weil sich damit die oben beschriebenen Probleme und Problemchen elegant lösen ließen. Doch eine Reihe von nervigen Bugs sorgten schließlich dafür, dass ich die Geduld verlor und Watchlater von meiner Liste der zehn essentiellen mobilen Apps strich. Seitdem platzierte ich Clips von YouTube und anderen Sites schlicht in einem speziellen Instapaper-Ordner. Aufgrund des fehlenden Offline-Cachings und eines kargen Funktionsumfangs in Bezug auf Videos ist dieses Verfahren allerdings nicht optimal. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Leischu – LSR-Whitelist für Aggregatoren; Camper – Tools für Barcamps; Rechtes Land – Atlas der rechten Szene.
Leischu ist eine kleine Plattform, die etwas Sicherheit in das Chaos im Zeitalter des Leistungsschutzrechts bringen will. Eines der drohenden Probleme mit dem LSR ist, dass niemand wissen kann, ob eine Webseite davon betroffen ist oder nicht. Über jedem Zitat hängt das Damoklesschwert der Verlage, die in der derzeitigen Formulierung des Gesetzes keine Kennzeichnungspflicht haben und also potentiell immer Ansprüche geltend machen können. Auf Leischu können Webseitenbetreiber hinterlegen, wie Dritte Inhalte verwenden dürfen; über eine API ist das auch maschinenlesbar abrufbar. Eine Art Weiße Liste mit Opt-In für Aggregatoren und ein Prototyp zum Durchspielen der Probleme, die noch auf uns zukommen, wenn man so will.
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