916 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Mehr als ein smartes Fahrradschloss:
Lock8 will Bikesharing revolutionieren

Mit einem intelligenten Fahrradschloss will das Startup Lock8 nicht nur die Zahl der Diebstähle senken. Das Gerät soll den Weg für eine weltweite Bikesharing-Community ebnen.

Es findet sich kaum noch ein Alltagsbereich, bei dem nicht onlinebasierte Dienste das Teilen von begrenzten Ressourcen vereinfachen und für einen breiteren Personenkreis ermöglichen. Das Segment der Zweiradmobilität weist diesbezüglich allerdings noch eine gewisse Jungfräulichkeit auf. Während sich eine beeindruckend große Zahl an Services der kollaborativen Nutzung des Autos verschreibt, gelten bei Fahrrädern weiterhin größtenteils traditionelle Spiel- und Nutzungsregeln. Bikesharing ist zwar durchaus ein Trend. Das Potenzial, das sich hierfür aus dem Internet ergibt, blieb aber bislang weitgehend ungenutzt. Das Startup Lock8 will das ändern.
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Samstag App Fieber:
BesserMitfahren, Memorado, Mawendo

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: BesserMitfahren – besser Mitfahren; Memorado – besseres Gedächtnis; und Mawendo – bessere Rehabilitation.

 

BesserMitfahren ist ein kleiner Webdienst, der – der Name deutet es wie so oft an – das Anbieten bzw. Suchen von Mitfahrgelegenheiten ermöglicht und koordiniert. Damit stehen sie zwar nicht alleine da, aber die Seite ist minimalistisch, insgesamt gut gemacht, tut das Erwartbare und verfügt über eine beeindruckende Anzahl an Mitfahrgelegenheiten, aktuell werden etwa mehr als 100.000 Angebote offeriert. Für Anhänger der Serendipität sicherlich sehr interessant: Auf einer interaktiven Karte werden für jeden Startort alle aktuellen Zielorte visualisiert, dem freien Flottieren durch Deutschland steht also nichts mehr im Weg.

 

 

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Waymate definiert den Nahverkehr neu:
Allryder integriert Bahn und Carsharing

Die Haustür-zu-Haustür-Verkehrssuche Waymate hat kürzlich Reiseplanung und Nahverkehr voneinander getrennt. Die neue App Allryder will im Nahverkehr auch neuartige Verkehrsmittel wie DriveNow integrieren – was im ersten Schritt aber nur leidlich gelingt.

Es gibt heute mehr Möglichkeiten denn je, um von A nach B zu gelangen. Busse, Bahnen und das eigene Auto sowieso. Doch dazu gesellen sich neue Möglichkeiten wie privates und kommerzielles CarSharing, das Taxi auf Abruf wie mit MyTaxi, der Privatisierung des Taxis wie mit WunderCar, Fernbusse oder Fahrradvermietung nach Bedarf. Mehrere App-Anbieter versuchen, diese Vielfalt unter einen Hut zu bringen.

Um diesen Markt buhlen neben der Deutschen Bahn mit ihrer Bus- und Bahnsuche DB Navigator, sowie der Verkehrsmittelwahl Qixxit unter anderem auch die Berliner Startups GoEuro und Door2Door. Letztere sind für die Meta-Verkehrssuche Waymate bekannt und haben kürzlich mit Allryder eine neue App für den Nahverkehr gestartet. » weiterlesen

LaterPay geht an den Start:
So könnte Paid Content tatsächlich gelingen

Der Journalist Richard Gutjahr wirbt für den deutschen Dienst LaterPay, der Paid Content salonfähig machen will. Das Überraschende ist: Es könnte gelingen.

Ganze vier Jahre haben Cosmin Ene und Jonas Maurus an LaterPay gearbeitet, eine Testphase mit dem Verlag Gruner+Jahr erfolglos beendet, sich noch einmal zurückgezogen, neu entwickelt – und nun LaterPay in dieser Woche endlich öffentlich gestartet.

Ich gebe zu, ich hätte die Meldung darüber wohl überlesen, hätte nicht der bekannte Blogger und TV-Journalist Richard Gutjahr heute früh auf seinem Blog dafür getrommelt. Natürlich bleibt bei mir ein wenig Skepsis, nachdem ich seine Beschreibung über LaterPay gelesen habe. Andererseits: Wenn Paid Content gelingen kann, dann wohl am ehesten so. » weiterlesen

Private Taxirevolution nur abends:
WunderCar führt Internet-Öffnungszeiten wieder ein

WunderCar schickt sich an, ganz normale Menschen zu privaten Chauffeuren zu machen. Nun ist die erste App der Hamburger erschienen – und wirkt auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig.

Das Hamburger Startup WunderCar hat eine erste App gestartet. Das Konzept des jungen Unternehmens unter der Führung des ehemaligen AirBnB-Deutschland-Chefs Gunnar Froh gefiel meinem Kollegen Martin Weigert im ersten Review ebenso gut wie mir: Statt eines Taxis können sich WunderCar-Nutzer einen privaten Fahrer bestellen, der sie sicher von A nach B bringt. Dafür zahlt der Fahrgast mit Hilfe einer App eine vorgeschlagene Gebühr, die sich “Trinkgeld” nennt.

WunderCar wird also mit Taxis konkurrieren und dürfte sich damit ebenso den Unmut der Taxi-Branche zuziehen wie in den vergangenen Jahren MyTaxi. Doch das ist eine andere Geschichte. Neu ist die erste App für iOs, die WunderCar in dieser Woche veröffentlicht hat. Doch die ist noch in einem frühen Stadium, wie sich bei uns im Kurztest zeigt. » weiterlesen

Maximaler Kundennutzen:
Triprebel zahlt Geld zurück, wenn der Hotelpreis sinkt

Es gibt beinahe so viele Reiseportale wie Sterne am Himmel. Aber das deutsch-österreichische Startup Triprebel ist besonders: Kunden erhalten eine Gutschrift, sollte ein einmal gebuchtes Hotelzimmer später noch im Preis fallen.

Ein derart maximaler Kundennutzen dürfte sich schnell herumsprechen: Triprebel ist auf den ersten Blick auch nur eine Hotelsuche, doch die hat einen ganz besonderen Vorteil: Fällt ein einmal gebuchtes Hotelzimmer vor dem Reiseantritt noch im Preis, dann erhält der Kunde eine Gutschrift der Differenz. Ohne weiteres Zutun. Solltet ihr beispielsweise ein Hotel am New Yorker Central Park für 200 Euro die Nacht buchen und der Preis sinkt im Rahmen eines – nicht unüblichen – Angebotes auf 150 Euro, dann überweist Triprebel euch 50 Euro zurück.

Das Startup mit Sitz in Hamburg und dem österreichischen Graz verschafft seinen Kunden damit Planungssicherheit und einen geldwerten Vorteil. » weiterlesen

Businessplan der Zukunft:
SmartBusinessPlan sagt drögen Businessplänen den Kampf an

Das Team von SmartBusinessPlan hat sich vorgenommen, Gründern den Weg zum vollständigen Businessplan zu erleichtern und alle Elemente aus einer Hand anzubieten. Die browserbasierte Software liefert das Skelett des Businessplans, das die Nutzer dann mit Inhalt füllen müssen.

SmartBusinessPlanIn den letzten Jahren hat die Startup-Szene den Abgesang des klassischen Businessplans regelrecht zelebriert. Herangehensweisen wie Lean Startup und Business Modeling sind dank den Bemühungen von Experten wie Eric Ries, Steve Blank und Ash Maurya in den Vordergrund gerückt. Dennoch kommen Unternehmer, die in Deutschland einen Bankkredit beantragen möchten oder auf Investorensuche gehen, nicht darum herum, einen Businessplan vorzulegen. In diesem treffen sie Aussagen zum Unternehmen und den Umsatz- und Wachstumszielen für die kommenden drei bis fünf Jahre, um so potenzielle Kapitalgeber von ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Das Team von SmartBusinessPlan hat sich vorgenommen, Gründern den Weg zum vollständigen Businessplan zu erleichtern und alle Bausteine aus einer Hand anzubieten. Die browserbasierte Software-as-a-Service (SaaS) liefert das Skelett des Businessplans, das die Nutzer dann mit Inhalt füllen müssen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
German Box, From Austria, Kekswerkstatt

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: German Box – Zeug aus Deutschland; From Austria – Zeug aus Österreich; und Kekswerkstatt – Zeug aus Teig.

 

Die German-Box ist ein kleines Projekt, mit dem sich ein “Carepaket” mit deutschen Produkten mischen und weltweit verschenken lässt. Bierkrüge, Biere, Lebkuchenherzen, Wackeldackel und vieles mehr können per drag & drop kompiliert werden, um Exil-Deutsche sentimental zu erinnern oder alle anderen mit deutschem Kulturgut zu erfreuen. Alle Formalitäten wie Zoll, Zollinhaltserklärung, Einfuhr-angaben, etc. werden dabei von der German-Box erledigt. Eine zusammengestellte German-Box ist dann sicherlich nicht günstig, aber als kleines Geschenk, Erinnerung oder Aufmerksamkeit doch vielleicht für den einen oder anderen Anlass interessant.

 

 

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SpecificFeeds:
Zaubern mit RSS-Feeds

Die Macher des Zürcher Startups SpecificFeeds finden, dass RSS noch zu beschränkte Funktionen bietet. Ihr kostenloser Service erlaubt das benutzerdefinierte Filtern einzelner Feeds, die dann per E-Mail ausgeliefert werden.

SpecificFeedsFür meisten Menschen, die im und mit dem Netz arbeiten und von Berufs wegen oder privat ein außerordentliches Informationsbedürfnis besitzen, sind RSS-Feeds nach wie vor das beste Werkzeug, um sich in regelmäßigen Abständen und mit möglichst geringem Zeitaufwand einen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen. Wobei “geringer Zeitaufwand” natürlich relativ zu verstehen ist: Dutzende oder gar Hunderte RSS-Feeds zu pflegen und zu scannen, erfordert mehr als ein paar Minuten täglich. Und eine Garantie, die für einen relevanten und entscheidenden Artikel zwischen all den lediglich die Geräuschkulisse verstärkenden Beiträgen zu finden, existiert nicht. Das kann nicht alles sein, dachte sich Nick Amann, und entschloss sich, mit zwei Mitstreitern ein Tool zu entwickeln, das das gezielte Verwalten und Konsumieren von RSS-Feeds vereinfacht. SpecificFeeds war geboren. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Bürger baut Stadt, WSSBLK, Wohnraumkarte

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein kleines Karten-Special mit: Bürger baut Stadt – Bauvorhaben in Berlin; Wo Sie sich Berlin leisten können; und Wohnraumkarte – Wohnungen finden.

 

Bürger baut Stadt ist ein kleines Projekt, das geplante Bauvorhaben im eigenen Kiez visualisiert. Vor größeren Bauvorhaben muss oft ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, zu dem sich potentiell betroffene Bürger mit Ideen oder auch Einwändungen äussern können. Bürger baut Stadt zeigt alle aktuellen Projekte in Berlin auf einer OpenStreetMap an, alternativ gibt es dafür auch eine Liste. Durch Klick auf einen Marker bekommt man die Details – etwa die Auslegungsstelle, die Fristen oder die Art des Verfahrens – angezeigt. Alle Daten sind öffentlich, waren bis dato aber schwer zu finden. Derzeit gibt es Bürger baut Stadt nur in Berlin, weitere Städte sind aber geplant.

 

 

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