990 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Pixabay, Blink, BienenBox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Pixabay – lizenzfreie Fotos finden; Der Blink – ein Privatmodus für Kameras; und BienenBox – Bienen ein Zuhause geben.

 

Pixabay ist eine kleine Plattform, auf der man Bilder suchen und hoffentlich auch finden kann, die üblicherweise unter der CC0 Public Domain Dedication Lizenz stehen und also kostenlos und für beliebige Projekte verwendet werden können. Die Bilder können auch bearbeitet und weitergegeben werden, ohne irgendwelche Rechteverwalter um Erlaubnis bitten zu müssen. Neben Fotos gibt es auch Vektorgrafiken und Zeichnungen. Derzeit gibt es etwa 270.000 Bilder in 20 Kategorien.

 

 

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Monetarisierung von Amateur- und Hobby-Fotos:
Wie EyeEm zum Bildanbieter des 21. Jahrhunderts werden will

Für EyeEm hat sich 2014 zu einem Schüsseljahr entwickelt. Mit dem Launch des Bildrechte-Marktplatzes und einer Distributions-Partnerschaft mit Getty Images können die Hauptstädter deutlich besser als bisher die Ziele des Startups vermitteln. Hobby- und Amateur-Fotografen sollen mit dem Dienst endlich ihre kreativen Schnappschüsse zu Geld machen können.

EyeEm

Als Berlin ab ungefähr 2009 zum internationalen Anziehungspunkt und zu Deutschlands Internet- und Gründer-Hauptstadt aufstieg, entstanden unzählige experimentelle Startups im Web- und später im Mobile-Bereich. Die wenigstens davon existieren heute noch. Doch während in der Hauptstadt mittlerweile die mit besseren Voraussetzungen ausgestattete “dritte Gründerwelle” läuft, entwickelt sich EyeEm, einer der wenigen “Überlebenden” der abenteuerlichen Anfangszeit des “neuen Berlins”, immer besser.

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Aus den Augen, aus dem Sinn:
Die heimliche Killerfunktion von Google Inbox und Dropbox Mailbox

Eine kaum beworbene Funktion des E-Mail-Clients Mailbox erweist sich auch in Google Inbox schon nach wenigen Tagen im Test als ungemein nützlich: Mails können mit einem Klick abgehakt werden. Ein Gefühl der Befreiung.

Das Original: Mails abhaken und damit verschwinden lassen auf der Mailbox-App für das iPhone. Grafik: Dropbox

Das Original: Mails abhaken und damit verschwinden lassen auf der Mailbox-App für das iPhone. Grafik: Dropbox

Beim Thema E-Mail wird uns derzeit viel als das Allerbeste verkauft. Sei es die Gruppierung von Mails wie in GMail und dessen neuem kleinen Bruder Inbox, sei es das automatische Aussortieren von Werbung in Outlook.com oder der vermeintliche Vorteil, dass Mails nur in Deutschland gehostet werden, wie bei der Telekom, GMX und Web.de.

Neuester Mitspieler auf dem Markt ist eben jene GMail-Weiterentwicklung Inbox. Google brachte sie vorvergangene Woche als besseren Ansatz für E-Mails auf den Markt, doch bisher hat mich das neue Konzept kaum überzeugt. Bis auf eine erstaunlich einfache Funktion, die auch Dropbox Mailbox verwendet und die es in ähnlicher Form bei Outlook gibt: Das simple Abhaken von Mails. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Ecocrowd, iCrowd, Shitstorm Fighter

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Ecocrowd – nachhaltig Crowdfunden; iCrowd – Produktentwicklung von der Crowd; und Shitstorm Fighter – Shitstorms bekämpfen.

 

Crowdfunding-Plattformen schiessen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Mit Ecocrowd gibt es endlich eine, die sich primär nachhaltigen Projekten und Produkten widmet. Das Prinzip entspricht dem von Kickstarter und ist mittlerweile sicher schon bekannt, die vorgestellten Projekte müssen aber zusätzlich gewissen Leitlinien bzgl. ihrer Nachhaltigkeit entsprechen. Des Weiteren werden zu jedem Zeitpunkt maximal 20 Projekte vorgestellt.

 

 

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HandUp:
Crowdfunding für Obdachlose und Nachbarn in Not

Über Crowdfunding können Unternehmer, Künstler und andere ihre Ideen vorfinanzieren lassen und nun will „HandUp“ dem Modell einen sozialen Touch geben: Diese Plattform ist für Obdachlose und andere Menschen in Not gedacht. Hier geht es nicht um Millionenbeträge, aber dafür um sehr direkte Hilfe.

handup-startseite

So wunderschön, lebenswert und spannend San Francisco auch ist: Die Gegensätze zwischen arm und reich sind hier auf eine Weise sichtbar, wie zumindest ich es aus Deutschland nicht kenne. Mitarbeiter von High-Tech-Firmen wie Google, Apple oder Facebook werden einerseits in klimatisierten Luxusbussen von San Francisco ins Silicon Valley und zurück gefahren, während andererseits am Straßenrand jemand neben seinem Einkaufswagen mit Hab und Gut unter einer Decke liegt.

Knapp 850.000 Einwohner hat die Stadt und laut neuesten Zahlen leben hier knapp 6.500 Obdachlose. Andere Schätzungen gehen von bis zu 10.000 Menschen aus, die auf der Straße oder nicht selten auch in ihrem Auto schlafen. 200 Millionen US-Dollar gibt die Stadt jährlich aus, um dem Problem Herr zu werden – mit bislang wenig Erfolg.

Und dabei sind Bettler und Obdachlose nur das sichtbarste Zeichen einer Gesellschaft, in der die Kluft zwischen den Ärmsten und Reichsten größer wird. 2012 lebten 16 Prozent der US-Bürger in Armut.

Kann eine Online-Plattform diesem Problem Paroli bieten? Die Macher von HandUp wollen zumindest ihren Teil dazu beitragen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
What’s Up Team, Hostwriter, Frida und Finn

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: What’s up Team – parallaktisches Projektmanagement; Hostwriter – ein Netzwerk für Journalisten; und Frida und Finn – DIY-Kits.

 

What’s up Team ist ein kleines Tool, das die Zusammenarbeit von Teams verbessern will, indem alle Teammitglieder möglichst einfach über die Aktivitäten der anderen Teammitglieder auf dem Laufenden gehalten werden. Die Idee dabei ist, dass What’s up Team einmal in der Woche eine E-Mail verschickt, in der drei Fragen zum Stand der eigenen Dinge gestellt werden. Wenn man diese möglichst präzise und knapp beantwortet hat, strukturiert What’s up Team die Ergebnisse und alle bleiben idealerweise lose gekoppelt aber auf dem aktuellen Stand.

 

 

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Wunderlist Discover:
Buzzfeed für alle

Mit Discover stellt Wunderlist eine zentrale Sammelstelle für öffentliche Listen seiner Nutzer vor. Die Webseite entpuppt sich als offene Variante zu Buzzfeed und hinterfragt das sonderbare Interesse an populären Listicle-Portalen.

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Die Berliner App-Schmiede 6Wunderkinder stellt Wunderlist Discover vor – nur eine Woche nach dem Start von Buzzfeed Deutschland. Der Zeitpunkt mag zufällig gewählt sein, denn erwartet wurde eine solche Seite nach der Einführung von öffentlichen Listen vor einigen Wochen in Wunderlist 3 ohnehin.

Zum Start tummeln sich auf Wunderlist Discover zum Beispiel Listen über Jazz-Alben, die man “dringend einmal hören sollte”, beliebte Orte in Berlin, Apps für iOS oder Mac OS X, die “jeder haben sollte”, oder eine universelle Packliste für Rucksacktouristen. Daneben gibt es redaktionelle Listen von Partnern wie dem US-Techblog Business Insider: “22 Listen, die jeder anlegen sollte“. » weiterlesen

Google Inbox:
Wenn dein E-Mail-Programm zum hilfreichen Assistenten wird

„Google Inbox“ will das vielgenutzte aber oftmals ungeliebte Kommunikationstool E-Mail in ein neues Zeitalter führen. Dazu nehmen die Macher Informationen aus mehreren Quellen, extrahieren das Wichtigste und führen es auf schlaue Weise zusammen. Am Ende kommt ein virtueller Assistent heraus. Erste Nutzer zeigen sich begeistert.

google-inboxAls die Grundlagen für unser heutiges E-Mail-System gelegt wurden, hatten die Köpfe hinter Protokollen wie SMTP, POP oder IMAP wohl kaum auf dem Schirm, wie intensiv wir dieses Mittel heute nutzen würden. Kein Wunder also, dass immer wieder Dienste versuchen, die E-Mail neu zu erfinden oder zumindest entscheidend zu verbessern. Neuester Zugang: Google. Teile des Gmail-Teams haben gut zwei Jahre lang an dem gearbeitet, was nun unter dem schlichten Namen „Google Inbox“ vorgestellt wurde. Das folgende Werbevideo soll uns das neue Werkzeug mit flotter Musik und schönen Menschen schmackhaft machen: » weiterlesen

Medium.com:
Ein Ausblick auf die Zukunft des Magazins

Medium.com ist eine elegante Plattform, um Langform-Inhalte zu veröffentlichen und zu entdecken. Das Potenzial ist zugleich erheblich größer: Die Seite gibt einen Vorgeschmack darauf, wie Magazine in Zukunft aussehen könnten. Sie gibt anspruchsvollen Geschichten einen passenden Rahmen und eine dringend benötigte Bühne.

welcome-to-medium

Das von den Twitter-Gründern Evan Williams und Biz Stone gestartete Projekt Medium.com hat mich lange Zeit ratlos zurückgelassen. Eine wichtige Frage blieb stets offen: Was will es eigentlich sein? Ist es ein Social Network für Vielschreiber? Ist es eine besonders schöne Bloggingplattform? Oder ist es am Ende doch etwas ganz anderes?

Bisweilen hatte ich das Gefühl, dass die Macher die Antwort darauf selbst nicht wussten. Aber das muss nichts Schlechtes sein, im Gegenteil: Das ist letztlich, was Twitter groß gemacht hat. Denn der an sich simple Dienst wurde in den ersten Jahren federführend von seinen Nutzern weiterentwickelt. Sie fanden neue Möglichkeiten, ihn zu nutzen und sie erfanden Dinge wie Hashtags oder Retweets. Twitter reagierte jeweils darauf und integrierte diese Features (mal mehr, mal weniger elegant) offiziell in die Seite. Ganz ähnlich wird Medium.com Schritt für Schritt erweitert und manchmal auch der Kurs korrigiert.

Inzwischen sehe ich in Medium.com das spannende Experiment, einen Platz für anspruchsvolle Inhalte im Netz zu schaffen und eine Vorschau auf das Magazin der Zukunft zu geben. Wie ich darauf komme, möchte ich folgend erklären. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Archivportal, Burn-Notice, CloudRail

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Archivportal – ein Portal für Archive; Burn-Notice – Nachrichten verschlüsseln; und CloudRail – eine API für APIs.

 

Das Archivportal ist ein Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, das uns Deutschlands Archive leichter zugänglich machen will. Mittelfristiges Ziel ist es, der zentrale Einstiegspunkt für Recherchen in Archiven zu werden. Einerseits kann man in einem Fundus aus 5 Millionen Datensätzen aus mehr als 25 beteiligten Archiven suchen und die Suche natürlich nach den verschiedensten Kriterien wir Orte, Personen, Archivalientyp oder Zeitraum präzisieren, andererseits gibt es eine Art Verzeichnis von mehreren hundert Archiven.

 

 

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