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Crowdsourcing:
WorkHub macht aus Smartphone-Nutzern digitale Arbeitskräfte

Das Berliner Startup WorkHub möchte Smartphone-Besitzern eine Möglichkeit bieten, in Wartezeiten und unfreiwilligen Pausen kleine Aufgaben zu erledigen und damit Geld zu verdienen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Cafés und an zahlreichen anderen Orten sind sie allgegenwärtig: Menschen, die gebannt auf ihre Smartphones starren. Sie sind bei Facebook oder Twitter, lesen Nachrichten, hören Musik, chatten mit WhatsApp oder vertreiben sich die Zeit mit Spielen. Doch wie wäre es, wenn mobile Menschen Warte- und Überbrückungszeiten dafür nutzen könnten, ihr Einkommen aufzubessern? Diese Frage haben sich David Link und Anton Skornyakov gestellt und mit WorkHub eine Lösung entwickelt.

Das in Berlin-Mitte angesiedelte Startup hat gerade seine geschlossene Beta-Phase begonnen und eine mobile Browser-App freigeschaltet. Diese präsentiert Anwendern eine Reihe von simplen Mini-Aufgaben, die sie nach einer einmaligen Registrierung nebenbei per Smartphone im Bus, in der Bahn, im Wartezimmer oder in sonstigen unfreiwillig auftretenden Pausen erledigen können.

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Samstag App Fieber:
LeihDeinerStadtGeld, Seedyaa, vilogo.tv

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: LeihDeinerStadtGeld – seiner Stadt Geld leihen; Seedyaa – Einzelhandel für Einzelprodukte; und vilogo.tv – Nachhilfe-Videos.

 

“Frag nicht, was deine Kommune für Dich tun kann, frag, was du für deine Kommunue tun kannst”, ist das Motto von LeihDeinerStadtGeld. Dort kann man – der Name deutet es an – seine Stadt durch einen Bürgerkredit beim Realisieren von konkreten Projekten unterstützen. Für die Kommune wird die Finanzierung durch teuere Bankkredite überflüssig, die Bürger binden sich selbst stärker in das Geschehen und die Gestaltung ein. Die Idee ist nicht uncharmant, viele Projekte scheint es allerdings noch nicht zu geben.

 

 

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Wunderkit startet Beta-Phase:
Das Facebook für Produktivität

Lange hat das Berliner Startup 6Wunderkinder den Launch der Produktivitätssuite Wunderkit angekündigt. Nun beginnt offiziell die geschlossene Beta-Phase. Das Resultat kann sich sehen lassen!

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Dem im Sommer 2010 gegründeten Berliner Startup 6Wunderkinder ist es mit der kostenlosen App Wunderlist gelungen, in einem vollkommen überlaufenen Segment kräftig für Furore zu sorgen und das Thema Aufgabenverwaltung durch einen Fokus auf Design und Simplizität zu emotionalisieren. Gleichzeitig haben die Hauptstädter mit dem Dienst etwas in der Internetbranche bisher Einmaliges getan: Sie verwendeten Wunderlist als Teaser für ein deutlich größeres, umfangreicheres Produktivitätstool: Wunderkit, das im letzten Jahr parallel zur Weiterentwicklung von Wunderkit auf die Beine gestellt wurde.

Über 1,6 Millionen Menschen benutzen Wunderlist mittlerweile und haben 2011 einiges an Aufmerksamkeit auf das junge Unternehmen hinter der To-Do-Listen-App gelenkt. Ausgestattet mit 4,2 Millionen Dollar von der Investmentfirma von Skype-Gründer Niklas Zennström steht 2012 für 6Wunderkinder ganz im Zeichen von Wunderkit. Etwas später als erwartet haben die 6Wunderkinder jetzt den Startschuss für die geschlossene Beta-Phase gegeben. In der bisherigen “Friends & Family”-Beta durften lediglich rund 100 Freunde der Wunderkit-Mitarbeiter den neuen Service ausprobieren.

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Samstag App Fieber:
Geschäftsanwendungen Teil 2

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Diese und letzte Woche ein Reste-Special mit einigen Geschäftsanwendungen, die im vergangenen Jahr gestartet sind, über die wir aber nicht berichtet haben.

(Solche Apps sind schwer zu beurteilen, die Tücke oder das Besondere steckt oft im Detail und wird erst im echten Gebrauch sichtbar; andererseits könnten sie für den einen oder anderen von euch genau richtig sein, ich will sie euch also auch nicht vorenthalten.)

 

Bookamat ist eine web-basierte Buchhaltungslösung, welches Buchhaltung so einfach und effizient wie möglich machen möchte. Es ist sowohl für vorsteuerabzugsberechtigte als auch nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen geeignet.

 

 

Colorhat ist ein weiteres – durchaus hübsches – Tool zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung. Die Zeiterfassung ist dabei kostenlos, zusätzliche Features kosten 3 Euro pro Monat für Non-Profits und 5 Euro für alle anderen.

 

 

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MyDryclean.de:
Schmutzige Wäsche als Milliardenmarkt

MyDryclean.de aus Herne erlaubt das Aufgeben von lokal vermittelten Reinigungsaufträgen, kostenloser Hol- und Bringdienst inklusive. Mit Google konnte das Startup aus Herne nun einen prominenten Partner gewinnen.

Wir haben die Woche mit dem Bericht über ein Startup begonnen, das eine existierende Dienstleistung mit den Mitteln des Internets effizienter, bequemer und ortsunabhängig verfügbar macht, und wir beenden sie mit einem weiteren derartigen Dienst: MyDryclean.de ist der nach eigenen Angaben erste dezentrale Online-Hol- und Bringdienst für Textilpflegebetriebe.

Nach einem ähnlichen Prinzip, wie Privat- und Geschäftskunden bei Pizza.de, Lieferando oder Lieferheld online Speisen lokaler Gastronomiebetriebe nach Hause bestellen können, erlaubt das 2011 von Ufuk B. Topcu, Andreas Falkenberg und Selim Ates gegründete Startup aus Herne die webgestützte Abwicklung von Textilreinigungsaufträgen.

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Dropscan:
Ein Schritt zum papierlosen Büro

Dropscan übernimmt das lästige und zeitraubende Einscannen von Papierdokumenten. Mit einer transparenten Preisstruktur, Gratisscans, einem Empfehlungssystem sowie einer Dropbox-Integration will das Berliner Startup Nutzer zum Einschicken ihrer Unterlagen bewegen.

Startups müssen nicht unbedingt die Welt verändern oder eine Branche revolutionieren wollen, um als innovativ und zukunftsweisend wahrgenommen zu werden. Manchmal reicht es auch aus, bestehende, seit langem von Mittelständlern angebotene Dienstleistungen mit Hilfe des Internets in ein zeitgemäßes Format zu verpacken sowie skalierbar und überregional verfügbar zu machen.

Genau dies trifft auf das Berliner Startup Dropscan zu, das in dieser Woche seinen offiziellen Launch feiert. Das gemeinsam von dem Scandienstleister ODS-Office Data Service, dem E-Commerce-Experten digital.manufaktur sowie dem Entwicklerstudio 030.labs gegründete Jungunternehmen will es Privatpersonen und Firmen so einfach und bequem wie möglich machen, Papierdokumente in digitale Dateien umzuwandeln.

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Samstag App Fieber:
Geschäftsanwendungen Teil 1

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Diese und nächste Woche ein Reste-Special mit einigen Geschäftsanwendungen, die im vergangenen Jahr gestartet sind, über die wir aber nicht berichtet haben.

(Solche Apps sind schwer zu beurteilen, die Tücke oder das Besondere steckt oft im Detail und wird erst im echten Gebrauch sichtbar; andererseits könnten sie für den einen oder anderen von euch genau richtig sein, ich will sie euch also auch nicht vorenthalten.)

 

Fortrabbit ermöglicht mit der WebRechnung das schnelle, einfache und elegante Erstellen, Verwalten und Verschicken von Rechnungen und Angeboten per E-Mail, Post oder Fax. Seit Anfang Dezember ist Fortrabbit kostenlos.

 

 

Auch mit Fastbill kann man Kunden verwalten und Rechnungen schreiben, zusätzlich können auch noch Zeiten erfasst werden. Eine Liste aller Funktionen findet ihr hier. Fastbill kostet monatlich 5 Euro, erweiterte und kollaborative Features gibt es ab 19 Euro.

 

 

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wifis.org:
Online-Kontaktseite
für das eigene WLAN

Mit dem Berliner Dienst wifis.org können Besitzer von Drahtlosnetzwerken ihrem jeweiligen WLAN eine Onlineprofilseite einrichten und so Nachbarn die Möglichkeit geben, mit ihnen in Kontakt zu treten. Eine simple, aber nützliche Idee.

Wege, um mit den Menschen in der Umgebung zu kommunizieren, gibt es zahlreiche. Der Berliner Software-Entwickler Mathias Nitzsche will mit wifis.org erreichen, dass auch WLANs dazu verwenden werden können, um mit der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen. Das von ihm dazu gewählte Verfahren ist extrem einfach, aber deshalb nicht minder interessant:

Bei wifis.org können sich Nutzer eine Kontaktseite für ihren WLAN-Router zulegen, nicht unähnlich dem Prinzip von persönlichen Online-Visitenkartenservices wie About.me, dooid oder Flavors.me. Anschließend ändern sie in ihren Router-Einstellungen den Name des WLANs (SSID) zu ihrer jeweiligen wifis.org-Kurz-URL. Die Folge: Jeder, der künftig in der Nähe nach verfügbaren Drahtlosnetzen sucht, wird als eine Option das mit der wifis.org-Adresse betitelte WLAN aufgelistet bekommen. Besucht man dann die URL im Browser, kann man dem Besitzer des WLANs über das Kontaktformular eine Nachricht zukommen lassen, die bei diesem im E-Mail-Postfach landet.

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Substance:
Die Evolution der Online-Textverarbeitung

Das aus Österreich stammenden Open-Source-Projekt Substance erlaubt das Erstellen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten im Browser, ohne dass sich Nutzer mit der lästigen Formatierung befassen müssen. Die Inhalte der Texte werden als strukturierte Daten gespeichert.

Online-Office-Dienste wie Google Docs, Zoho oder Microsoft Office Web Apps sind äußerst nützliche Werkzeuge für alle, die nicht länger auf lokal installierte Textverarbeitungssoftware angewiesen sein wollen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Services Texte und andere Office-Inhalte in der Cloud bearbeiten und ablegen, hält sich ihr evolutionärer Charakter allerdings in Grenzen: Die Art, wie Dokumente mit Inhalten befüllt und formatiert werden, ist quasi identisch zu der Verfahrensweise bei Desktop-Clients.

Frank Müller von unserem Schwesterblog neuerdings.com hat mich auf Substance aufmerksam gemacht, eine von dem Österreicher Michael Aufreiter entwickelte und im Frühjahr gestartete Online-Textverarbeitungs- und Publishing-Plattform, die sich in wesentlichen Punkten von dem traditionellen Office-Ansatz unterscheidet.

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7Moments:
Einfach Fotoalben teilen und gemeinsam erstellen

7Moments aus Berlin will die beste Onlinelösung zum Teilen und gemeinsamen Erstellen von privaten Fotoalben schaffen. Die Idee ist nicht neu, aber bedient eine echte Nachfrage.

Während der Weihnachtsfeiertage werden Millionen von Fotos geschossen, die daraufhin auf digitale oder analoge Weise ihren Weg zu Verwandten und Freunden finden. Der junge Berliner Dienst 7Moments glaubt, für diesen Prozess ein besonders simples Verfahren gefunden zu haben.

Registrierte 7Moments-Anwender können ereignisspezifische Fotoalben anlegen, die sie einzelnen Personen aus ihrem Familien- oder Bekanntenkreis zugänglich machen wollen. Alben lassen sich sowohl mit Bildern von der lokalen Festplatte als auch mit Schnappschüssen aus Facebook-Alben befüllen – den eigenen oder denen von Facebook-Kontakten (sofern diese für einen sichtbar sind).

Der Link zum Album kann anschließend per Mail oder auf anderen Wegen an Personen versendet werden, die Zugang zu den jeweiligen Bildern erhalten und eigene Fotos hochladen sollen. Während des Betrachtens einzelner Fotos kann man Highlights mit einem Klick favorisieren. Zu jedem Album bietet 7Moments die Option, sämtliche Bilder oder nur die Favoriten als zip-Archiv herunterzuladen.

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