947 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Open Data Portal, Zentrales Fundbüro, Zug-Erstattung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Data Portal Österreich – ein Portal für offene Daten; Zentrales Fundbüro – ein zentrales Fundbüro; und Zug-Erstattung – Erstattungen einfach beantragen.

 

Österreich bekommt ein eigenes Open Data Portal für Nichtregierungsdaten (die Regierungsdaten werden schon seit einiger Zeit auf data.gv.at zur Verfügung gestellt). Die Hoffnung dabei ist, dass auch Daten von Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen geöffnet und als Open Data bereitgestellt werden. Zum Start gibt es – sicherlich ausbaufähige – 35 Datensätze, etwa die Zahlen vom Lotto seit 1983 oder einen Thesaurus für Wien. Anwendungen, die von den Daten Gebrauch machen, oder allgemeine Datentools runden die Plattform ab.

 

 

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Stampay:
Kundenkarten-System als Mittel zur Eroberung des Point of Sale

Mit unterschiedlichen Methoden wollen Startups den Point of Sale erobern. Das Augsburger Startup Stampay versucht es über ein Kundenbindungs- und Bonuskarten-System – und kann einige namhafte Referenzkunden vorweisen.

StampayDeutsche lieben Kundenkarten. Sich als Startup dieses Segments anzunehmen, ist zwar nicht unbedingt hochgradig fantasievoll. Dass es aber bei der Digitalisierung von Kunden- und Loyalitätskarten einiges zu holen gibt, hat in den letzten Jahren das Ludwigshafener Jungunternehmen Stocard gezeigt. Während der Dienst aus Baden-Württemberg die existierenden Bonuskarten verschiedener Händler in einer App zusammenfasst, setzt Stampay aus Augsburg auf ein eigenständiges System – und zeigt dabei erste Fortschritte. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Logistik, Kunst, Reparaturen

In dieser Rubrik stellen wir üblicherweise jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Meta-Fieber mit: Logistik-Startups, Kunst-Startups und Reparatur-Startups.

 

Ich versuche im Samstag App Fieber ja gelegentlich, thematisch verwandte Startups zu gruppieren. Allerdings fehlt dabei naturgegeben der Platz, die gesamte Fülle der möglichen Kanditaten zu berücksichtigen, die für den einen oder anderen vielleicht aber interessant ist. Heute also einmal eine Art Meta Samstag App Fieber zu thematischen Listen, die von anderen Blogs kompiliert wurden.

 

Die Gründerszene stellt 18 smarte und kuriose Logistik-Startups vor, die verschiedene Variationen von logistischen Anwendungsfällen permutieren. Vorgestellt werden Cardrops, Emmasbox, Atalogics, Bidcourier, Bringbee, Clickapoint, Locafox, Mylorry, Mytaxi, Tiramizoo, Paketda, Parcello und Arrival Control.

 

 

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Samstag App Fieber:
Tutanota, Listo, BikeCityGuide

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Tutanota – sicher e-mailen; Listo – einbettbare Listen; und BikeCityGuide – besser radfahren.

 

Tutanota ist ein Webmail-System, das die Gunst der Stunde erkennt und einfache End-to-End Verschlüsselung der E-Mails offeriert, zumindest wenn der Empfänger auch Tutanota verwendet. Mit allen anderen funktioniert es immer noch vergleichsweise einfach, allerdings erfordert das dann einen einmaligen Passwortaustausch. Und genau das ist auch der kleine Haken am System: Tutanota funktioniert natürlich gut, wenn alle nur noch Tutanota verwenden würden. Aber als Prinzip für E-Mail lässt sich das leider nicht verallgemeinern, weil dann jeder mit jedem anderen immer das Passwort vom aktuell verwendeten Anbieter austauschen müsste. Wer eine Lösung für mobile Gerätschaften sucht könnte sich aber trotzdem für Tutanota interessieren, weil es dort auch ohne komplizierte Schlüsselimportierung out of the box sicher funktioniert.

 

 

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Samstag App Fieber:
Lostfocus Tippspiel, WM Doodle, Pocket WM

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit einem WM-Special: Lostfocus Tippspiel – ein Tippspiel; Doodle WM Planer – ein Terminplaner; und Pocket WM – Infos für die Hosentasche.

 

Auch zu dieser WM gibt es wieder das wohl schon legendäre Lostfocus Tippspiel, bei dem man die eigene Fachkenntnis oder Fähigkeit zu raten unter Beweis stellen kann. Anmelden kann man sich via Facebook oder Twitter, Tipps können in der Folge nur für einige der kommenden Spieltage abgegeben werden. Eine Rangliste gibt es natürlich auch und that’s about it.

 

 

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Nachrichtenmonitoring von der EU:
Der EMM News Analyser ist Google News auf Steroiden

Schon seit 2002 überwacht und analysiert der Europe Media Monitor der Europäischen Union das weltweite Nachrichtengeschehen. Die mobilen Apps bieten die nötige Eleganz, um mit dem kostenfreien Tool tief und sehr ernsthaft in das Weltgeschehen einzutauchen.

Es gibt Menschen, die halten Nachrichten für das mediale Äquivalent zum Zucker: Verlockend, potenziell süchtigmachend und auf Dauer wegen der Tendenz zu Überdosen eher ungesund. Diese Analogie mag durchaus Substanz besitzen. Dennoch (oder genau deshalb) tauchen viele Internetnutzer allzugerne in das Nachrichtengeschehen ein und lassen sich von ihm vereinnahmen. Andere sehen es aus beruflichen Gründen als ihre Pflicht an, sich über bestimmte Sachverhalte und tagesaktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu halten. Für beide Gruppen bietet die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission eine hochinteressante App.

Der Europe Media Monitor (EMM) News Analyser steht kostenfrei für iPhone, iPad und Android-Tablets bereit und basiert auf einer in ihrer ersten Fassung schon im Jahr 2002 gestarteten Medienmonitoring-Plattform. Der Dienst, der ursprünglich für die Politiker und Bediensteten verschiedener EU-Stellen entwickelt wurde, überwacht rund um die Uhr 10.000 RSS-Feeds und Webseiten von über 3.750 wichtigen Nachrichtenportalen der Welt. Knapp 200.000 Nachrichtenartikel, publiziert in 60 Sprachen, werden innerhalb eines Tages automatisiert ausgewertet und rund 700 Themenkomplexen zugeordnet. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
6 Jahre Samstag App Fieber

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Das Samstag App Fieber wird heute sechs Jahre alt – ein guter Anlass nachzuschauen, was aus den vorgestellten Anwendungen und Startups aus der Vogelperspektive betrachtet geworden ist.

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Insgesamt habe ich in den sechs Jahren 903 Seiten vorgestellt. 608 (67%) davon gibt es noch; 295 (33%) sind gestorben, sind im Dauerschlaf oder tun nichts mehr, was mit der ursprünglichen Idee noch ansatzweise zu tun hat.

Für die einzelnen Jahrgänge schaut der Status wie folgt aus:

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Foursquare und Swarm:
Eine Entbündelung allein macht noch keinen Erfolg

Die Aufteilung in zwei Apps sollte Foursquare mehr Schärfe verleihen. Doch leider hat der Schritt dem Dienst auch die Seele genommen.

SwarmIch habe mir über zwei Wochen Zeit gegeben, um mich mit Foursquares neuer Social-Networking-App Swarm und der Tatsache anzufreunden, dass der Check-In und die Interaktion mit meinen Kontakten nun nicht mehr über die Primär-App läuft. Zu Anfang genoss ich noch das Gefühl der Spannung und Vorfreude auf die groß angekündigte Anwendung. Doch – wie so oft bei neuen Apps – trat schnell Ernüchterung ein. Und jetzt ist die Zeit für ein Urteil reif: Die Aufsplittung von Foursquare in zwei verschiedene Services wirkt auf mich wie eine Verschlechterung.

Jedes Mal, wenn ich Swarm öffne, um einen Check-In zu praktizieren, begleitet mich das seltsame Gefühl, dass dieser Prozess in die originale Anwendung gehört und aus dieser unnötigerweise herausgerissen wurde. Auch einen halben Monat nach dem Debüt. Die Trennung von Location-Empfehlungen und sozialen Features mag für die Foursquare-Macher auf dem Papier sinnvoll erscheinen. In der Praxis fühlt sie sich fremd und unnatürlich an – speziell wenn man beide Aspekte parallel verwendet und ständig zwischen den zwei Apps hin- und herwechseln muss.  » weiterlesen

Aggregator für Freizeitunternehmungen:
Timply liefert personalisierte Empfehlungen für Aktivitäten

Das Berliner Startup Timply aggregiert Aktiväten von verschiedenen Ticket- und Eventdiensten und verspricht, Nutzern die Unternehmungen vorzuschlagen, die am ehesten zu ihren Interessen passen.

TimplyLangeweile gilt nicht unbedingt zu den typischen Problemen, mit denen Menschen in der digitalen Ära konfrontiert sind. Eher im Gegenteil: Dank des Internets und dessen schier unerschöpflichem, mit wenigen Klicks abrufbarem Fundus an Informationen, Unterhaltung und Inspiration liegt die Herausforderung heutzutage eher darin, aus der Menge an existierenden Freizeitaktivitäten die für einen im jeweiligen Moment richtige zu finden. Wer dann trotzdem jeden Tag viele Stunden vor dem Fernseher hängen bleibt, der leidet tendenziell an der Qual der Wahl statt an fehlenden Alternativen. Hier kommt das im April offiziell lancierte Berliner Startup Timply ins Spiel. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Deepr, Schöne Briefe, EchtPost

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit einem Text-Special: Deepr – Artikel schreiben lassen; Schöne Briefe – Briefe schreiben lassen; und EchtPost – Postkarten schreiben lassen.

 

Während die Krautreporter noch an ihrer Finanzierung arbeiten, versucht Deepr das Modell crowdfinanzierter Journalismus etwas granularer zu realisieren. Das Grundprinzip ist vergleichbar, nur werden hier konkrete Artikel mit je einem Euro gefördert. Finden sich ausreichend Interessierte, wird der Artikel geschrieben, ansonsten eben nicht. Ein weiterer Unterschied scheint zu sein, dass nur Finanzierer den jeweiligen Artikel zu lesen bekommen.

 

 

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