Alle 95 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com:
Box.net gehört zu den vielseitigsten Anbietern von Onlinedatenspeicherung, nicht zuletzt wegen seiner engen Verzahnung mit bekannten Web-2.0-Diensten. Im Rahmen der Web 2.0 Expo Europe startet das Unternehmen aus Palo Alto seine deutschsprachige Version.
Box.net
Dateien im Netz zu speichern, ist praktisch. Zum einen kann es sich lohnen, ein von jedem Internetrechner dieser Welt aus erreichbares Backup häufig genutzter Daten zu haben, außerdem hat das bequeme Teilen online gehosteter Dateien mit Freunden, Bekannten und Kollegen weniger Stress-Potenzial als das verschicken sperriger E-Mail-Anhänge.
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Mit DoingText wird die Kollaboration an Texten ein Kinderspiel. Neben dem gemeinsamen Bearbeiten können Texte kommentiert, zeilenweise verwaltet oder als Slideshow präsentiert werden.
Zusammenarbeit an Texten war noch vor 2, 3 Jahren ein königlicher Schmerz im Gesäß. Wenn die Beteiligten nicht aufeinander abgestimmt waren und sich nicht auf die zu verwendenden Tools und ein geeignetes Prozedere geeinigt hatten, flogen Emails hin und her, jeder benutzte ein anderes Textverarbeitungsprogramm, es wurde wild herumformatiert, Änderungen gingen verloren, es war nicht lustig. Wenn dann noch ein eingefleischter Word-Benutzer auf einen eingesessenen Linux User, der in der Kommandozeile lebt, traf, dann war das Ende des Projekts so gut wie besiegelt.
Webbasierte Editoren wie Writely, welches in der Folge in den Google Documents aufging, oder Writeboard haben die Möglichkeit der Zusammenarbeit dramatisch vereinfacht. Texte konnten gemeinsam von jedem mit Internetzugang betrachtet und verändert werden, die meisten Tools kommen zusätzlich mit eingebauter Versionskontrolle, die es ermöglicht Änderungen anzuzeigen und ggf. rückgängig zu machen.
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Faircustomer ist eine neue Shopping-Plattform aus der Schweiz. Alle angebotenen Produkte sind sozial nachhaltig und stammen entweder aus fairem Handel, sind in einer gemeinnützigen Einrichtung produziert, oder fördern auf sonstige Weise sozial Benachteiligte.
faircustomer
Einer der Trends auf der diesjährigen TechCrunch50 waren Dienste mit Nachhaltigkeit. Auch die sonst nicht unkritischen Juroren hatten an Seiten wie GoodGuide (unsere Review) wenig auszusetzen, zeigten sich durchgehend erfreut und haben sich fast über sich selbst gerührt auf die Schulter geklopft. Auch im erfolgsorientierten Valley kann es Gutes geben.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: hau-tu – ein Wiki für Tipps und Tricks; impira – eine Plattform für Erfahrungswelten; deliciousLOG – ein Tumbleloggenerator für Bookmarks; und Doodle als Gadget für iGoogle.
hau-tu
Auf den lautmalerischen Namen hau-tu hört ein Wiki, auf dem praktische Handlungsanweisungen für den Alltag gesammelt werden. Mitmachen kann jeder, der will. Als kleinen Anreiz werden in regelmässigen Abständen Aktionen von Sponsoren gestartet.
Seiten mit Anleitungen gibt es nicht wenige. Das Wiki ist auch etwas zu weit ausgelegt / zu unfokussiert, um in einem Bereich zu einer autoritären Anlaufstelle zu werden. Aber ein gewisses Maß an Serendipity kann man hau-tu nicht absprechen. Es finden sich doch immer wieder Tricks und Tipps zu Tätigkeiten oder Dingen, an die man nie selbst gedacht hätte.
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No Kahuna ist ein neuer Projektmanagement-Dienst im Sinne des Selbstmanagementsystems Getting Things Done. Der Fokus liegt auf dem Erledigen von Aufgaben. Zeitplanung, Meilensteine, Rollen oder Charts sucht man vergeblich.
Wenn man derzeit die Einschätzungen von klugen Köpfen zur Lage der Startups im Zeitalter der globalen Finanzkrise liest, dann reicht das gezeichnete Stimmungsbild vom pragmatischen Pessimismus (“Gürtel enger schnallen”, “der Speck muss weg”, “an Geld zu kommen wird sehr schwer”) bis zur Apokalypse (“das Ende des Web 2.0 ist gekommen”). Aber jede Krise hat auch ihre Chancen, und gerade wenn es schwieriger wird, geneigte Investoren für Business-Pläne zu begeistern, die hohe Anschaffungskosten und eine saftige burn rate versprechen, haben kleinere Teams mit schlanken und agilen Prozessen wenig zu verlieren, oft gar nur die eigene Zeit.
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SoundCloud, eine Plattform, die Musiker über ihre Produktionen mit Musikfreunden zusammenbringt, hat die geschlossene Beta-Phase verlassen und ist nun für jeden zugänglich. Obwohl sich der Dienst von einer sehr guten Seite zeigt, bleibt für bisherige Beta-Tester ein bitterer Nachgeschmack.
SoundCloud, eine Site, auf der Musiker und Labels ihre Produktionen vorstellen und mit ihren Fans in Kontakt treten können, ist seit Freitag für jeden zugänglich. Viele Monate war der Dienst nur als geschlossene Beta-Version verfügbar. Wir haben SoundCloud im Januar zum ersten Mal vorgestellt. Der aus Berlin stammende, von einer Gruppe musikverrückter Schweden gegründete Service besticht vor allem durch sein attraktives, verspieltes Design und verschiedenste, innovative Funktionen.
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Wikia Search, die kollaborative Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, öffnet sich und startet mit WISE eine Plattform für die Integration von Suchergebnissen anderer Dienste.
Der Trend bei Suchmaschinen geht klar in Richtung Plattform. Über die Anstrengungen von Yahoo haben wir in letzter Zeit schon öfter berichtet – siehe die Artikel zu BOSS oder zu Search Monkey. Und nun startet auch Wikia ein Framework namens WISE (“Wikia Intelligent Search Extensions”), mit dem die Suchergebnisse von Drittanbietern angereichert werden können.
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Mit toptv startet ein von Usern generiertes TV-Rankingportal. Während die soziale Komponente enttäuscht, ist es als webbasierte Programmzeitschrift zu empfehlen.
Clay Shirky erzählt in seinen Vorträgen gerne die Geschichte der Verantwortlichen eines grösseren amerikanischen TV-Netzwerkes, die nach einem gemeinsamen Panel zu ihm kam, ihm zu seinen Thesen gratulierte, Begeisterung über die zahlreichen Möglichkeiten der Partizipation im Web ausdrückte, und dann fragte: Aber woher nehmen die Leute denn nur alle die ganze Zeit dafür?
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Blogmonitor – ein neuer Memetracker; DNnetz – ein News-Aggregator; MeetingPuzzle – ein Tool zur Koordination von Terminen; und eye.spots – eine Plattform für Lifestyle-Gadgets.
Blogmonitor
Scheint die Woche der Memetracker gewesen zu sein. Neben der Neuausrichtung der Google Blog Search ist diese Woche auch Blogmonitor gestartet, das die meistdiskutierten Blogartikel aus dem deutschsprachigen Raum für die letzten Tage bzw. die letzten Wochen aggregiert.
Ganz nett: Neben Blogartikeln gibt es auch separate Bereiche für Videos und Artikel aus klassischen Nachrichtenmedien. Blogmonitor wirkt sehr schick, fast noch minimalistischer als Rivva, wenn das überhaupt möglich ist. Auch die Suchergebnisse sind nicht schlecht, allerdings fehlt die Sortiermöglichkeit nach Datum, die für eine Blogsuche doch wichtig ist. Was auch ein wenig nervt, ist das Fehlen von Direktlinks zu den Artikeln. Ohne einen Zwischenklick auf die Blogmonitor-Seite für einen Beitrag läuft hier nichts.
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Socialtext, eines der bekanntesten Enterprise-Wikis, hat sich eine Frischzellenkur verpasst und integriert einige bewährte Funktionalitäten in der neuen Version Socialtext 3.0.
Socialtext besteht fortan aus drei Anwendungen: Workspaces, People und einem Dashboard.
Workspace ist bei Socialtext die Bezeichnung für Wikis. Der Terminus ‘Wiki’ wurde von Socialtext zwar noch nicht ganz verdrängt, aber Workspaces dürfte von ihnen wohl als verkaufbarer eingestuft worden sein.
Ein Workspace enthält alles, was man von einem modernen Wiki erwarten kann, etwa einen WYSIWYG-Editor, Revisionen, Export in verschiedene Formate, Tags, Kommentare oder Anhang von Dokumenten. Nett: mit Socialtext Unplugged können die Wikis auch offline verwendet werden.
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