573 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

yuilop:
Mobiler Chatdienst mit
kostenloser Handynummer

yuilop heißt ein neuer mobiler Chatdienst, der nicht nur die Kommunikation mit anderen yuilop- sowie Facebook-Chat-Usern erlaubt, sondern auch eine kostenlose deutsche Handynummer spendiert.

Vor gut einer Woche erläuterten wir, wie sich mobile Chatdienste für Smartphones anschicken, die teure und in ihrer Länge begrenzte SMS in Rente zu schicken. Die bisher auch bei hiesigen Usern populärsten Services wie Kik, Ping Chat oder WhatsApp stammen alle vom nordamerikanischen Kontinent.

Mit yuilop steht nun ein weiterer Anbieter in den Startlöchern, der seinen intitialen Fokus auf den deutschen Markt legt. Der von Jochen Doppelhammer konzipierte Dienst – ein in Spanien wohnhafter Deutscher, der dort zuletzt bei simyo und KPN in führenden Positionen tätig war – kombiniert mobile Chatfeatures mit herkömmlichen SMS-Funktionen, um das bei den Wettbewerbern übliche Problem zu umgehen, dass nur mit anderen Nutzern der gleichen App kommuniziert werden kann.

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VideofyMe:
Videovermarktung für den Long Tail

VideofyMe vermarktet von Bloggern aufgenommene Videos. Mit einer deutschen Version betritt das Startup aus Schweden erstmalig Boden außerhalb Skandinaviens.

Bewegtbilder gehören zu den populärsten und für die nächsten Jahre mit den besten Wachstumschancen ausgestatteten Mediengattungen im Netz. Je mehr Websites auf die Veröffentlichung eigener Videos als Ergänzung zu Text-, Audio- und Bildinhalten setzen, desto größere Relevanz erhält die Frage nach der Monetarisierung dieser Clips.

Für gewerbliche und professionelle Website-Betreiber gibt es zahlreiche Lösungen und Dienstleister, die sich der Bewegtbildvermarktung widmen. Für Hobby-Filmer und Blogger mit eher geringer Reichweite hingegen existieren weniger Alternativen. YouTube beispielsweise betreibt zwar ein Partnerprogramm, in dessen Rahmen mit Videos generierte Einnahmen mit den Uploadern geteilt werden – dies steht jedoch nicht jedem Nutzer offen und setzt eine große Anhängerschaft sowie regelmäßige Veröffentlichungen voraus.

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Samstag App Fieber:
thinkery.me, Bust all major labels,
Pledgedrive

Am 5. April wird im Zürcher Plaza weiter gepokeRT! — Ab April sorgt pokert.fm dafür, dass Zürich's Social-Media-Party immer und überall stattfindet. pokert.fm ist auch Thema beim linkRiss! Talk. Auf der Bühne stehen Tanja Dankner und James Gruntz. — Textanzeige

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: thinkery.me – ein neues Clipping-Tool; Bust all major labels – Plattenfirmen aussperren; und Pledgedrive – Spendenkampagnen auf Twitter.

 

thinkery.me ist ein schickes Tool, das Elemente von Social Bookmarking, Web-Clipping, Notizen und Brainstorming kombiniert, um auf unseren Streifzügen im Web den Überblick und die wichtigsten Dinge im Fokus zu behalten. Es gibt zwar auch im deutschen Sprachraum schon eine Reihe von Diensten mit ähnlicher Funktionalität, aber thinkery.me ist eine eigenständige Reinterpretation mit einigen durchaus neuartigen und schlüssigen Features. Besonders nett: thinkery.me kennt eine Vielzahl von Webdiensten und extrahiert beim Speichern die jeweils relevanten Daten. Neben Produktbeschreibungen bei Amazon oder Videos bei YouTube werden etwa auch ganze Tweets bei Twitter erkannt und entsprechend gespeichert.

 

 

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Like.fm:
Eine schlanke Version von Last.fm

Der junge US-Dienst Like.fm ermöglicht es Nutzern, automatisch ihre Hörgewohnheiten aufzuzeichnen und Musikempfehlungen von Freunden zu erhalten. Parallelen zu Last.fm sind offensichtlich, manches macht Like.fm aber anders (und besser).

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Obwohl ich noch immer tagtäglich mit Last.fm meine Musikhörgewohnheiten protokolliere, also Last.fm die von mir angehörten Titel aufzeichnen lasse, warte ich schon länger auf eine Alternative – denn irgendwie habe ich den Eindruck, keinen wirklichen Mehrwert aus meiner Last.fm-Nutzung zu erhalten. Primär zurückzuführen ist dies wahrscheinlich darauf, dass nur (noch) wenige Personen aus meinem engeren Kontaktnetzwerk den nicht unbedingt aufblühenden Londoner Musikdienst aktiv verwenden. » weiterlesen

waydoo:
Der Check-In für Unterhaltungsmedien

Bei waydoo veröffentlichen Nutzer, welche Medieninhalte sie gerade konsumieren. Der Service aus Kulmbach lehnt sich konzeptionell an US-Dienste an, sieht aber besser aus und berücksichtigt das Fernsehprogramm aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

“Was machst du gerade?” ist eine Frage, die allerlei Social-Web-Diensten ihren Nutzern stellen – entweder in diesem Wortlaut wie Facebook oder in abgewandelter Form wie z.B. bei Twitter (“Was gibt’s Neues?”).

Eine spezielle Gattung von Services, die sich den momentanen Tätigkeiten von Usern widmen, sind Check-In-Applikationen rund um den Konsum von Medieninhalten. Statt einem beliebigen Status-Update in Freitextform definieren Benutzer anhand von vorgegebenen Kategorien und Titeln, was sie gerade anschauen oder lesen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass so strukturierte Daten gewonnen werden, mit deren Hilfe sich Rankings generieren sowie Übereinstimmungen mit den Präferenzen anderer Nutzer extrahieren lassen.

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Samstag App Fieber:
Return To Mind, PagePlace, Localley

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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Return To Mind – Erinnerungen der letzten Jahrzehnte sammeln; PagePlace – ein Online-Kiosk der Deutsche Telekom; und Localley – Check-Ins für die Zukunft erstellen.

 

Return To Mind ist ein nostalgischer Dienst, bei dem die eigenen (echten oder imaginierten) Erinnerungen an die letzten sechs Dekaden dokumentiert werden können. Zu den verschiedensten Themen in den jeweiligen Jahrzehnten können damit assoziierte Links, Fotos oder Videos gepostet werden und man kann natürlich in den jeweiligen Erinnerungen aller anderen stöbern und diese bewerten. Dabei ganz interessant: Auch die Themen sind nicht vorgegeben, sondern können organisch von den Benutzern angelegt werden. Wenn man sich bei Return To Mind anmeldet kann man sowohl anderen Benutzern als auch Themen folgen.

 

 

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cuisini:
Online-Tischreservierung
mit einem Hauch Groupon

Mit cuisini können Freunde kulinarischer Erlebnisse online Tische bei ausgewählten Restaurants reservieren und sich einen 30-prozentigen Rabatt auf die gesamte Rechnung sichern.

Manchmal kann die Kombination von zwei erfolgreichen Geschäftsmodellen zu einem äußerst spannenden, neuen Produkt führen. Nehmen wir beispielsweise ein zentrales Portal zur Bestellung von Tischen bei Restaurants, wie es OpenTable in den USA sehr erfolgreich anbietet, sowie einen Dienst für zeitlich begrenzte Rabatte wie Groupon.

Für beide Unternehmen läuft es in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfreulich. Doch was kommt wohl dabei raus, wenn ein Startup versucht, beide Prinzipien miteinander zu vereinen? cuisini, ein junger Webservice aus Heidelberg, wagt genau dieses Experiment. Das Resultat könnte, sofern es sich skalieren lässt, die hiesige Restaurantlandschaft verändern.

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Samstag App Fieber:
FindFiles, Ubahnaufzug, BlaBlaMeter

getDigital: Ausgefallene Gadgets für Technikfans — Kennst Du schon getDigital? Dort findest Du unzählige besondere und ausgefallene Gadgets für Technikfans wie z.B. eine unbeschriftete Tastatur, ein Auto, dass an der Decke fährt und unzähliges mehr. — Textanzeige

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: FindFiles – eine Suchmaschine für Dateien; Ubahnaufzug – Plattform für Störungen bei den Wiener Linien; und BlaBlaMeter – die Bullshit-Dichte von Texten messen.

Bei FindFiles ist der Name Programm: Es ist eine Suchmaschine, die sich auf das Finden von Dateien aller Art im Web spezialisiert hat. FindFiles kennt neben den offensichtlichen Kategorien wie Text, Audio, Bilder oder Video auch selten gesehene Kategorien wie Software, Geodaten oder Chemie, wobei in jeder Kategorie die jeweils zutreffenden Dateiformate subsummiert werden. Das Design kann wohl als funktionell bezeichnet werden, die Masse an indizierten Dokumenten und erkannten Formaten ist aber durchaus beeindruckend. Nach Dateien wird übrigens auch in Archivdateien – also .zip, .rar, etc. – gesucht. In den FAQ sind einige erweiterte Suchoperatoren beschrieben, mit denen die Suchanfragen präzisiert werden können.

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Nachhaltigkeit:
frents positioniert sich als
“Social Library” für Sachen

Einst als Social Network für Dinge mit einem etwas unklaren Fokus gestartet, hat sich das Berliner Startup frents einer Schlankheitskur unterzogen und hebt nun deutlicher hervor, worin der Produktnutzen liegt.

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Vor knapp einem Jahr porträtierten wir das Berliner Startup frents, welches zu diesem Zeitpunkt gerade das nach eigener Aussage “erste soziale Netzwerk für Sachen” ins Rennen geschickt hatte. Der Unterschied zwischen herkömmlichen Social Networks und dem Konzept von frents lag darin, dass nicht nur Verbindungen zwischen Menschen abgebildet wurden, sondern auch die zwischen Menschen und ihren Besitztümern.

Mein damaliger Hauptkritikpunkt lag darin, dass das junge Unternehmen seine vom Prinzip her interessante Idee mit Funktionalität regelrecht überladen hatte und, statt sich auf ein konkretes Nutzungszenario zu spezialisieren, zu viel auf einmal sein wollte – vom Social Network über einen Produktmarkplatz bis hin zu einer Dienstleistungsplattform.

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Samstag App Fieber:
We Rate It, Zeit Online Prognoser,
GuttenPlag Wiki

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Politik-Spezial mit: We Rate It – kollaborative Altersbewertung von Websites; Zeit Online Prognoser – Wahlprognosen für die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft; und das GuttenPlag Wiki – ein kollaboratives Suchspiel.

 

We Rate It ist ein kollaboratives Experiment, das die Probleme mit der Alterskennzeichnung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags thematisieren will. Wir erinnern uns: Geplant war eine Kennzeichnungspflicht für mehr oder weniger alle Webangebote. Nachdem man eine Erweiterung für Google Chrome installiert hat, bekommt man auf besuchten Websites die bis dato populärste Altersbewertung angezeigt und kann selbst eine eigene Einschätzung abgeben, um seinen Beitrag zur gemeinsamen Bewertung zu liefern. Die gesammelten Daten werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet und bzgl. der möglichen Probleme analysiert.

 

 

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