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Neues Social Network für Onlinejournalismus:
This erlaubt eine Linkempfehlung pro Tag

Das Medienhaus Atlantic Media, das zuletzt mit der Onlinepublikation Quartz viel Lob erhielt, hat vor einigen Wochen ein soziales Netzwerk zum Empfehlen von Links zu lesenswerten Artikeln lanciert. Die Besonderheit: Pro Tag darf bei This nur ein Link geteilt werden.

Eigenwilliges Design: This

Mein Kollege Jürgen Vielmeier formulierte es vor einigen Wochen sehr akkurat: “Wir haben bereits mehr guten Onlinejournalismus, als wir lesen können”. Für viele Nutzer liegt die Herausforderung allerdings darin, die wirklich guten Inhalte, deren Lektüre auch mal ein größeres Zeitinvestment wert ist, zu finden. Das ist nicht leicht, betrachtet man die enorme Geräuschkulisse in sozialen Medien. Vieles von dem, was wir so unseren Kontakten und Followern unter die Nase halten, ist aus Sicht der meisten potenziellen Empfänger alles andere als beachtenswert.

Wirkliche Highlights gehen deshalb allzu leicht unter. Andrew Golis vom in Washington ansässigen Medienhaus Atlantic Media (unter anderem The Atlantic und Quartz) will dieses Problem lösen. Unter dem Dach des nordamerikanischen Unternehmens hat er deshalb als Entrepreneur-in-Residence einen speziellen Link-Empfehlungs-Dienst gestartet: Er heißt This und basiert auf einer hochsimplen Idee: Jeder User darf nur einen einzigen Artikel pro Tag empfehlen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Descape, Vertragslotse, Nachrichtentisch

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Descape – Jobreisen; Vertragslotse – Verträge organisieren; und Nachrichtentisch – eine Art Aggregator.

 

‘Traumjobs unterm Tannenbaum’ verspricht Descape und offeriert in diesem Sinne kleine Escapes bei einer Palette an Jobs (Tischler oder Entwickler in Berlin, Winzer in Österreich, Surfboardbauer in Portugal, usw.), in die man immer schon einmal hineinschnuppern oder die man einmal hautnah erleben wollte. Die erwartbaren Eindrücke und jeweiligen Rahmenbedingungen werden kurz vorgestellt, hat man etwas Passendes gefunden, kann man sich gleich anmelden.

 

 

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Samstag App Fieber:
Matrify, Tersee, Dbate

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Matrify – eine webbasierte Datenbank; Tersee – eine Suchmaschine; und dbate – visuelle Nachrichten.

 

Matrify ist eine kleine Anwendung, mit der man seine Daten in einer Art Datenbank im Web organisieren kann. Man kann verschiedene Tabellen anlegen, in den Tabellen verschiedene Spalten mit verschiedenen Spaltentypen definieren und dann die eingegebenen Daten filtern oder durchsuchen. Daten können auch importiert bzw. exportiert werden. Warum nicht, aber die Preisgestaltung ist vielleicht etwas optimistisch: 1000 Reihen kosten etwa 5 Euro im Monat.

 

 

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Einkaufsparadies in Watte gepackt:
Die Psychologie hinter Amazons schrecklich-schönem Fire TV

Während viele TV-Streaming-Lösungen in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind, hat Amazon beim Fire TV den Fokus auf eine besonders angenehme Bedienung gelegt. Das Einkaufen dort soll uns Spaß machen – was Amazon gleichermaßen zu Gute kommt. Ein Erfahrungsbericht nach drei Wochen mit dem Gerät.

Amazon Fire TV

Amazon Fire TV

Für drei Wochen hatte ich kürzlich das Amazon Fire TV im Test – und war am Ende der Testdauer so traurig wie ein Kleinkind, dem man sein Schaukelpferd weggenommen hat. Was war denn da nur los? Sonstige Lösungen, um Content aus dem Netz auf den Fernseher zu holen, hatten mich bisher eher weniger begeistert.

Inzwischen weiß ich: Amazon Fire TV ist das Schaukelpferd für Erwachsene. Der Online-Retailer hat für seine TV-Box ein Shopping-Paradies geschaffen, in dem man unter bunten Regenbogen zu den Einhörnern geführt wird. Dass man gutes Geld dafür bezahlt, fällt dabei kaum auf. Ich wollte herausfinden, welche Tricks Amazon dabei angewendet hat und welche Shopping-Tricks wahrscheinlich bald die Runde machen.
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Samstag App Fieber:
Pixabay, Blink, BienenBox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Pixabay – lizenzfreie Fotos finden; Der Blink – ein Privatmodus für Kameras; und BienenBox – Bienen ein Zuhause geben.

 

Pixabay ist eine kleine Plattform, auf der man Bilder suchen und hoffentlich auch finden kann, die üblicherweise unter der CC0 Public Domain Dedication Lizenz stehen und also kostenlos und für beliebige Projekte verwendet werden können. Die Bilder können auch bearbeitet und weitergegeben werden, ohne irgendwelche Rechteverwalter um Erlaubnis bitten zu müssen. Neben Fotos gibt es auch Vektorgrafiken und Zeichnungen. Derzeit gibt es etwa 270.000 Bilder in 20 Kategorien.

 

 

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Monetarisierung von Amateur- und Hobby-Fotos:
Wie EyeEm zum Bildanbieter des 21. Jahrhunderts werden will

Für EyeEm hat sich 2014 zu einem Schüsseljahr entwickelt. Mit dem Launch des Bildrechte-Marktplatzes und einer Distributions-Partnerschaft mit Getty Images können die Hauptstädter deutlich besser als bisher die Ziele des Startups vermitteln. Hobby- und Amateur-Fotografen sollen mit dem Dienst endlich ihre kreativen Schnappschüsse zu Geld machen können.

EyeEm

Als Berlin ab ungefähr 2009 zum internationalen Anziehungspunkt und zu Deutschlands Internet- und Gründer-Hauptstadt aufstieg, entstanden unzählige experimentelle Startups im Web- und später im Mobile-Bereich. Die wenigstens davon existieren heute noch. Doch während in der Hauptstadt mittlerweile die mit besseren Voraussetzungen ausgestattete “dritte Gründerwelle” läuft, entwickelt sich EyeEm, einer der wenigen “Überlebenden” der abenteuerlichen Anfangszeit des “neuen Berlins”, immer besser.

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Aus den Augen, aus dem Sinn:
Die heimliche Killerfunktion von Google Inbox und Dropbox Mailbox

Eine kaum beworbene Funktion des E-Mail-Clients Mailbox erweist sich auch in Google Inbox schon nach wenigen Tagen im Test als ungemein nützlich: Mails können mit einem Klick abgehakt werden. Ein Gefühl der Befreiung.

Das Original: Mails abhaken und damit verschwinden lassen auf der Mailbox-App für das iPhone. Grafik: Dropbox

Das Original: Mails abhaken und damit verschwinden lassen auf der Mailbox-App für das iPhone. Grafik: Dropbox

Beim Thema E-Mail wird uns derzeit viel als das Allerbeste verkauft. Sei es die Gruppierung von Mails wie in GMail und dessen neuem kleinen Bruder Inbox, sei es das automatische Aussortieren von Werbung in Outlook.com oder der vermeintliche Vorteil, dass Mails nur in Deutschland gehostet werden, wie bei der Telekom, GMX und Web.de.

Neuester Mitspieler auf dem Markt ist eben jene GMail-Weiterentwicklung Inbox. Google brachte sie vorvergangene Woche als besseren Ansatz für E-Mails auf den Markt, doch bisher hat mich das neue Konzept kaum überzeugt. Bis auf eine erstaunlich einfache Funktion, die auch Dropbox Mailbox verwendet und die es in ähnlicher Form bei Outlook gibt: Das simple Abhaken von Mails. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Ecocrowd, iCrowd, Shitstorm Fighter

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Ecocrowd – nachhaltig Crowdfunden; iCrowd – Produktentwicklung von der Crowd; und Shitstorm Fighter – Shitstorms bekämpfen.

 

Crowdfunding-Plattformen schiessen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Mit Ecocrowd gibt es endlich eine, die sich primär nachhaltigen Projekten und Produkten widmet. Das Prinzip entspricht dem von Kickstarter und ist mittlerweile sicher schon bekannt, die vorgestellten Projekte müssen aber zusätzlich gewissen Leitlinien bzgl. ihrer Nachhaltigkeit entsprechen. Des Weiteren werden zu jedem Zeitpunkt maximal 20 Projekte vorgestellt.

 

 

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HandUp:
Crowdfunding für Obdachlose und Nachbarn in Not

Über Crowdfunding können Unternehmer, Künstler und andere ihre Ideen vorfinanzieren lassen und nun will „HandUp“ dem Modell einen sozialen Touch geben: Diese Plattform ist für Obdachlose und andere Menschen in Not gedacht. Hier geht es nicht um Millionenbeträge, aber dafür um sehr direkte Hilfe.

handup-startseite

So wunderschön, lebenswert und spannend San Francisco auch ist: Die Gegensätze zwischen arm und reich sind hier auf eine Weise sichtbar, wie zumindest ich es aus Deutschland nicht kenne. Mitarbeiter von High-Tech-Firmen wie Google, Apple oder Facebook werden einerseits in klimatisierten Luxusbussen von San Francisco ins Silicon Valley und zurück gefahren, während andererseits am Straßenrand jemand neben seinem Einkaufswagen mit Hab und Gut unter einer Decke liegt.

Knapp 850.000 Einwohner hat die Stadt und laut neuesten Zahlen leben hier knapp 6.500 Obdachlose. Andere Schätzungen gehen von bis zu 10.000 Menschen aus, die auf der Straße oder nicht selten auch in ihrem Auto schlafen. 200 Millionen US-Dollar gibt die Stadt jährlich aus, um dem Problem Herr zu werden – mit bislang wenig Erfolg.

Und dabei sind Bettler und Obdachlose nur das sichtbarste Zeichen einer Gesellschaft, in der die Kluft zwischen den Ärmsten und Reichsten größer wird. 2012 lebten 16 Prozent der US-Bürger in Armut.

Kann eine Online-Plattform diesem Problem Paroli bieten? Die Macher von HandUp wollen zumindest ihren Teil dazu beitragen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
What’s Up Team, Hostwriter, Frida und Finn

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: What’s up Team – parallaktisches Projektmanagement; Hostwriter – ein Netzwerk für Journalisten; und Frida und Finn – DIY-Kits.

 

What’s up Team ist ein kleines Tool, das die Zusammenarbeit von Teams verbessern will, indem alle Teammitglieder möglichst einfach über die Aktivitäten der anderen Teammitglieder auf dem Laufenden gehalten werden. Die Idee dabei ist, dass What’s up Team einmal in der Woche eine E-Mail verschickt, in der drei Fragen zum Stand der eigenen Dinge gestellt werden. Wenn man diese möglichst präzise und knapp beantwortet hat, strukturiert What’s up Team die Ergebnisse und alle bleiben idealerweise lose gekoppelt aber auf dem aktuellen Stand.

 

 

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