916 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

On-Demand-Kultur:
Breather vermittelt Rückzugsorte auf Stundenbasis

Das kanadisch-amerikanische Startup Breather vermittelt Büros, die kurzfristig und auf Stundenbasis per Smartphone gebucht werden können. Derzeit funktioniert das in New York und Montreal, weitere Städte sollen folgen.

BreatherGründer und Investoren, Geschäftsreisende, digitale Nomaden und Freelancer kennen folgende Situation: Bis zum nächsten Termin oder der geplanten Abreise sind es noch einige Stunden, aus der Unterkunft hat man bereits ausgecheckt, oder man ist nur für den Tag da. Es stellt sich die Frage, wie man sich am sinnvollsten die Zeit vertreibt oder ungestört ein wenig Arbeit erledigen kann. Cafés, Parks, Flughäfen-Lounges oder Bahnhöfe kommen als Optionen in Frage, haben aber alle gewisse Nachteile. Der Idealfall wäre etwas anderes: eine Art Kurzzeit-Büro inklusive Sofa, nahegelegenem WC und schnellem WLAN, um entweder in Ruhe produktiv sein zu können oder mit einem Nickerchen frische Energie zu tanken. Breather, ein seit Anfang des Jahres existierender, bislang in Montreal und New York präsenter Dienst, bietet dies. » weiterlesen

Fernsehstreaming:
Live TV will den Etablierten einheizen

Der Markt für legale Dienste, die TV-Sender über das Web auf mobile Geräte streamen, kommt endlich auch in Deutschland in Bewegung. Mit dem Münchner Startup Live TV will noch ein Neuling mitmischen. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die Aufbereitung basierend auf Echtzeit-Quoten.

Live TVAuch wenn sich über die Zukunft des linearen Fernsehens streiten lässt – derzeit blüht das Ökosystem digitaler Dienste, die Fernsehsender legal ins Netz übertragen, in Deutschland auf. Zattoo hat nun endlich auch von ProSiebenSat.1 grünes Licht für das Streaming des Programms erhalten und bietet damit im (ab jetzt teureren) Premium-Angebot alle wichtigen Sender an. Mit Magine betritt gerade ein gut finanzierter Dienst aus Nordeuropa den hiesigen Markt und kann ebenfalls ein recht vollständiges Angebot vorweisen. Kürzlich kündigte außerdem der Dresdner Social-TV-Service Couchfunk einen Einstieg in den Live-Streaming-Sektor an. Doch dabei soll es nicht bleiben: Mit der für iOS, Android, Mac und Kindle Fire verfügbaren App Live TV will ein weiterer Anbieter in dem aufstrebenden Segment mitmischen. » weiterlesen

Streetspotr:
Mit 240.000 Nutzern und frischem Kapital auf internationalem Expansionskurs

Über zwei Jahre lang haben die Gründer des Vermittlers von Smartphone-Microjobs, Streetspotr, den Betrieb ihres Startups aus eigener Tasche finanziert. 2014 wissen sie, dass ihr Produkt funktioniert, und planen für großes Wachstum – auch international. Damit war die Zeit reif für eine Kapitalspritze.

StreetspotrSmartphone-Besitzer in mobile Arbeitskräfte zu verwandeln, die unterwegs kleine Aufträge für Firmen und Organisationen erledigen – als Dorothea Utzt, Werner Hoier und Holger Frank im Herbst 2011 die geschlossene Beta-Phase für ihren Dienst Streetspotr begannen, wusste niemand, ob eine solche Idee tatsächlich funktioniert. Auch die drei Gründer konnten sich nicht sicher sein, dass das Konzept bei Anwendern und Auftraggebern gleichermaßen ankommen würde. Ein Proof of Concept existierte nicht, und das mobile Web stand noch vor dem endgültigen Durchbruch auf breiter Front. So sah das Trio erst einmal davon ab, sich Vollzeit dem neuen Projekt zu widmen und die gemeinsam betriebene Agentur aufzugeben. Stattdessen wählten die Drei einen Bootstrapping-Ansatz: Streetspotr sollte aus eigenen Mitteln durch die Anfangsphase gebracht werden, unterstützt durch die “Querfinanzierung” mittels Umsätzen aus dem Agenturgeschäft.

“Wir, die Gründer und das ganze Team, haben auf viel verzichtet”, beschreibt Mitbegründerin Dorothea Utzt diese Phase; “nicht zuletzt auf ein marktübliches Gehalt”. Dabei mangelte es dem Startup aus Nürnberg nicht an Usern. Diese strömten in Scharen zu dem Service, angetrieben von der Vorstellung, sich während alltäglicher Erledigungen nebenbei ein paar Euro hinzuzuverdienen. Übliche standortspezifische Jobs, die heute über die Streetspotr-Apps erledigt werden können, sind Überprüfungen von Produktplatzierungen, Konkurrenzbewachungen sowie Servicetests. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Artist Radar, AYCA, Startupwalls

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal eine Art Künstler/Kunst-Special mit: Artist Radar – Radar für Künstler; All You Can Art – Leasing von Kunst; und Startupwalls – motivierende Wände.

 

Artist Radar ist eine App, mit der man sich einen Radar für Künstler anlegen kann. Das Prinzip dabei ist, dass man Künstler abonniert, die Formate des eigenen Interesses – Musik, Videos, eBooks, Audiobooks, Filme, TV-Serien, usw. – selektiert, und in der Folge bequem über alle Neuigkeiten, neue Veröffentlichungen oder anstehende Termine informiert wird. Alles Kaufbare kann man dann auch kaufen und natürlich kann man die eigenen Aktivitäten auch Sharen. Derzeit gibt es Artist Radar als iOS-App, eine Version für Android ist geplant.

 

 

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Crowdsourcing-Datenbank für öffentliche Drahtlosverbindungen:
Rotten Wifi erklärt miserablem WLAN den Kampf

Viele öffentliche WLAN-Zugänge enttäuschen Anwender mit ständigen Unterbrechungen und unzumutbaren Geschwindigkeiten. Die App Rotten Wifi will mit Hilfe der “Betroffenen” eine Datenbank aufbauen, die Auskunft über die Qualität von Cafe-, Hotel- und Flughafen-Drahtlosverbindungen gibt.

Rotten WifiWahrscheinlich ausnahmslos alle Leserinnen und Leser von netzwertig.com dürften es kennen, dieses frustrierende Gefühl, wenn man sich in ein öffentliches WLAN einloggt, aber kaum in der Lage ist, dieses für produktives Arbeiten oder zünftige Prokrastination zwischen zwei Terminen zu nutzen. Blogger Nico Lumma ist besonders erbost über die mangelhafte Qualität von Drahtlosnetzwerken, die von Cafés, Hotels und anderen Plätzen zwar angeboten, aber dem Anschein nach überhaupt nicht ernsthaft “gepflegt” werden. Auch die zwei Litauer Arturas Jonkus and Paulius Lazauskas machten regelmäßig schlechte Erfahrung mit instabilen WLANs im öffentlichen Raum. Sie entschlossen sich, etwas gegen diesen Missstand zu tun, und entwickelten die App Rotten Wifi. » weiterlesen

Soziales Reisen:
destimate fördert Begegnungen in Bus, Bahn und Flugzeug

Das Münchner Startup destimate hat eine iPhone-App veröffentlicht, mit deren Hilfe kommunikationsfreudige Menschen während Bus-, Flug- oder Zugreisen Gleichgesinnte kennenlernen können.

destimate“People Discovery” – das Kennenlernen von Menschen auf Basis standort- und interessenspezifischer Kriterien mit primär platonischen Motiven – wurde in den vergangenen Jahren von einer riesigen Zahl an Startups angegangen. Doch keines konnte sich durchsetzen. Heißt dies, dass Leute schlicht keine Lust darauf haben, mit technischen Hilfsmitteln neue Freunde zu finden, oder ist das kollektive Scheitern der Dienste in diesem Segment lediglich ein Zeichen dafür, dass noch kein Anbieter die magische Formel gefunden hat? Michael Bräu, Florian Bergmann und Peter Monien, die Gründer des Münchner Startups destimate, glauben, dass das “Wie” die entscheidende Frage darstellt, nicht das “Ob”. Ihre Antwort: People Discovery muss in einer Situation ermöglicht werden, in der die Bereitschaft zur Interaktion mit Gleichgesinnten am größten ist, nämlich während des Reisens. » weiterlesen

Nachrichten-Anwendung niiu:
Alte News in neuer App

“Alle für Sie relevanten News in einer iPad-App” verspricht das Berliner Unternehmen niiu und kann das kaum einlösen. Es versucht sich an dem Spagat, Print-Inhalte in die digitale Welt zu überführen.

Screenshot der niiu-App

Screenshot der niiu-App

Als niiu vor sieben Jahren an den Start ging, war die Grundidee eine individualisierte, gedruckte Tageszeitung. Bei allem Enthusiasmus für die Vorteile und Möglichkeiten digitaler Medien, hat das Medium Papier seine Fans und seine ganz eigenen Vorzüge. Insofern hätte niiu zu einer modernisierten Form der Zeitung werden können, aber die praktischen Probleme bei der Umsetzung der Idee waren dann offenbar doch zu groß: Die Printversion wurde letztlich eingestellt, stattdessen setzte man auf den Hoffnungsträger iPad. Die niiu-App soll das Beste aus klassischer Zeitungs- und Zeitschriftenwelt mit dem digitalen Universum des Tablets zusammenbringen und ist jetzt, unterstützt durch eine frische Finanzierungsrunde für das Startup, in einer neuen Version erschienen. Es gibt dafür sogar ein nachvollziehbares Geschäftsmodell: 12,99 Euro pro Monat sollen die Leser für diesen Service zahlen. niiu wiederum zahlt Lizenzen an die teilnehmenden Verlage. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
We Want, Hallospace, Machbar Nachbar

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: We Want: Plattform für Wünsche und Forderungen; Hallospace – soziale Ereignisse; und Machbar, Nachbar – sich gegenseitig Helfen.

 

We Want ist eine Plattform, auf der man ausdrücken kann, was man – von Produkten, von Unternehmen, von der Welt, usw. – will. Damit soll nicht nur die Welt verbessert werden, für fleissiges Wünschen gibt es dann auch Coupons und Gutscheine. Das Prinzip (inklusive der Variationen als Jammern oder als positives Feedback) ist bekannt, aber We Want macht aus den ‘Wants’ solide soziale Objekte, die dann etwa auch ‘gerewantet’ werden und eine soziale Verstärkungslogik auslösen können. We Want gibt es als Webapp, für iOS im App Store und sogar für Android auf Google Play.

 

 

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Ein halbes Jahr nach Debüt des iPad-Blogaggregators:
Blogbox zieht Bilanz und verrät, wie es weitergeht

Im Herbst 2013 veröffentlichte das Münchner Startup Blogbox sein innovatives iPad-Blogmagazin. Mittlerweile können darin über 350 Blogs aus dem deutschsprachigen Raum gelesen werden. Nun rückt die Erhöhung der Reichweite sowie die Monetarisierung in den Vordergrund.

BlogboxVor einem halben Jahr schickten die Münchner Studenten Moritz Orendt, Bernhard Hering, Samy Ateia und Marco Eisenack mit Blogbox eine iPad-App ins Rennen. Das Quartett hatte sich zum Ziel gesetzt, die Reichweite deutschsprachiger Blogs zu erhöhen und Nutzern beim Entdecken interessanter Publikationen und Lektüre zu helfen. Sechs Monate später und kurz vor der Veröffentlichung einer rundum erneuerten Version 2.0 ziehen die Macher eine erste Bilanz: Die größte Überraschung war für sie der enorme Ansturm von Bloggern, die mit ihren Inhalten in der kostenfreien Anwendung vertreten sein wollen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Brabbl, Storio, BlogF

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Brabbl – besser diskutieren; Storio – Trends erkennen; BlogF – ein Netzwerk für Bloggerinnen.

 

Mit Brabbl versucht sich wieder einmal ein Startup an der ehrenwerten Herausforderung, Online-Diskussionen übersichtlicher, zielführender und insgesamt nützlicher zu machen. Das Grundprinzip, thematische Diskussionen in die zwei Bereiche ‘Pro’ und ‘Contra’ zu gruppieren und dort entsprechende Argumente zu sammeln, diskutieren und bewerten, ist zwar nicht neu, wirkt hier aber mit frischem Blick durchdacht und insgesamt sehr gut gemacht. Schick ist etwa die Möglichkeit, direkte Verbindungen zwischen konkreten Argumenten zu erstellen und im Verlauf einer Diskussion zu visualisieren. Neben thematischen Diskussionen können auf Brabbl auch Umfragen erstellt und durchgeführt werden.

 

 

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