617 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
EpiCons, Yumpu, meerazo

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: EpiCons – Photos als Episodes of Consciousness; Yumpu – PDFs in der Cloud; und meerazo – Ressourcen teilen.

 

EpiCons ist eine neue Webanwendung, die uns Photos auf neue Art organisieren und rezipieren lässt. Das primäre soziale Objekt sind dabei Ereignisse, Photos werden diesen zugeordnet und generieren in der Folge ‘Episodes of Consciousness’ bzw. einen gemeinsamen Bilderfluss zum Event. Photos können öffentlich oder privat sein, es gibt Apps für iPhone / iPad resp. Android und Alben können gegebenenfalls aus Flickr oder Picasa importiert werden. EpiCons ist nicht schlecht gemacht und der minimalistische Ansatz ist nicht uninteressant, allerdings gibt es einige wesentlich etabliertere Alternativen.

 

 

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Visualisierung von Daten:
infogr.am macht aus allen
Nutzern Infografik-Künstler

Mit dem lettischen Startup infogr.am unterstützt der aus Hamburg stammende Inkubator HackFwd einen Browserdienst, der das Erstellen von bunten Infografiken zu einem Kinderspiel machen möchte.

Infografiken – entweder man hasst sie oder man liebt sie. Wer sich für die bunten grafischen Darstellungen von Zahlen, Statistiken und Fakten begeistern kann, kommt bei vielen Tech-Medien auf seine Kosten. Ist man dagegen der Meinung, der jeweilige Inhalt erfordere keine aufgeblasene Visualisierung, bewegt man sich besser sehr vorsichtig durch das Web und macht einen großen Bogen um einschlägige Social-Media-Blogs.

Geht es nach dem Willen der Macher von infogr.am, einem neuen Startup aus der lettischen Hauptstadt Riga, dann wird sich die Menge an Infografiken in nächster Zeit noch deutlich erhöhen. Der Dienst, ein Spross des aus Hamburg stammenden Inkubators HackFwd von Xing-Gründer Lars Hinrichs, möchte jedem Internetnutzer die Werkzeuge in die Hand geben, um Daten und Statistiken in grafischer Form aufzubereiten. Die kostenfreie Browseranwendung hat in dieser Woche die öffentliche Beta-Phase gestartet.

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Samstag App Fieber:
BloomyDays, Fashionlend, Hubbub

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: BloomyDays – Blumen im Abo; Fashionlend – Mode im Verleih; und Hubbub – Twitter für Sprache.

 

Spätestens seit Birchbox und den zahlreichen deutschen Klonen hat sich das Modell Abo-Commerce etabliert und an den verschiedensten Produkten abgearbeitet. Eine der sinnvolleren Kategorien könnte BloomyDays bedienen, dort wird jede Woche ein Bouquet an Blumen zusammengestellt und an die Abonnenten verschickt. Schnittblumen haben eine absehbare Lebenszeit und wer Blumen mag, möchte diese aber auch nicht missen. Auch der Zufallsfaktor könnte hier gut funktionieren. Das Blumen-Abo kostet 20 Euro pro Lieferung und ist jederzeit kündbar, auch die Frequenz kann personalisert werden.

 

 

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tado:
Smarte Fernsteuerung für die Heizung

Das Münchner Startup tado entwickelt ein mit dem Internet verbundenes Thermostat, das über Smartphones und Tablets von jedem Ort der Welt aus bedient werden kann und die Temperatur in der Wohnung automatisch reguliert.

Eines der sinnvollsten Einsatzgebiete digitaler Technologien ist es, begrenzte Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. In vielen Bereichen wie Mobilität oder Wohnraum geschieht dies bereits erfolgreich. Beim Thema Energie werden zwar schon seit langem Visionen herumgereicht, wie sich mittels smarter Geräte und intelligenter Haussteuerungstechnologien die Strom- und Heizkosten senken lassen – attraktive, marktreife Lösungen mit Massentauglichkeit sind jedoch bisher zumindest in Deutschland Mangelware. In den südlichen Nachbarländern stehen mit Ecowizz aus der Schweiz und QGate aus Österreich dagegen schon zwei an Endverbraucher gerichtete Systeme zum onlinegestützten Energiesparen in den Startlöchern.

Doch etwas tut sich auch hierzulande: Mit tado bringt sich nämlich derzeit ein neues Startup aus München in Stellung, die Wärmesteuerung in Wohnungen und Büros neu zu definieren. “Cloud Climate Control” prangt als zentraler Slogan auf der Website des aus dem EC Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangenen Unternehmens, und damit dürfte auch sofort klar sein, was das derzeit im Entwicklungsstadium befindliche Vorhaben seinen Nutzern ermöglichen möchte: eine smarte Temperatursteuerung von überall.

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Samstag App Fieber:
What happened in my birth year?,
PicPack, Alexandria

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: What happened in my birth year? – eine Zeitreise ins Geburtsjahr; PicPack – Fotos auf Magneten; und Alexandria – eine semantische Wissensplattform.

 

What happened in my birth year? tut, was der Name vermuten lässt: nach Eingabe des eigenen Geburtsjahres generiert das Tool einen animierten Text, der über Eckdaten aus unterschiedlichen Bereichen wie Film, Musik, Fernsehen, Literatur, Politik, Technologie und andere Info-Häppchen aus dem jeweiligen Jahr informiert. Eine kleine Zeitreise, die doch auch sehr prägnant vor Augen führt, wie sehr sich die Zeiten verändert haben. Neben dem nostalgischen Element wird aber gleichzeitig durchaus auch das Sensorium für das Jetzt sensibilisiert. Minimalistisch aber nett.

 

 

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Stuffle:
Flohmarkt in der Hosentasche

Stuffle, die erste eigenständig entwickelte App der Beteiligungsgesellschaft von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, will den Flohmarkt aufs Smartphone bringen. Das Konzept wirkt simpel aber solide, nun müssen die Nutzer anbeißen.

Jeder von uns hat irgendwann einmal das Bedürfnis, Raum für neue Einrichtungsgegenstände zu schaffen, sich von einem alternden Gadget zu trennen oder sonstige Dinge loszuwerden, die sich nicht mehr als besonders nützlich erweisen. Wege, um derartige Sachen spontan zu veräußern, gibt es sehr viele. Doch entweder erfordern sie wie der Flohmarkt ein gewisses Zeitinvestment oder wie Onlinemarktplätze einen längeren Prozess, um eine Kleinanzeige aufzugeben und mit Interessenten zu interagieren – mitunter funktioniert dies dann auch nur über einen herkömmlichen Rechner, der vielleicht gerade nicht verfügbar ist.

Digital Pioneers (DP), die Beteiligungsgesellschaft von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, sieht in jedem Fall deutlichen Verbesserungsbedarf, was das unkomplizierte mobile Verkaufen und Ankaufen von Gegenständen aller Art angeht, und hat deshalb in dieser Woche die iPhone-App Stuffle lanciert. “Stuffle bringt den Flohmarkt auf das Smartphone”, so die unmissverständliche Selbstbeschreibung des Dienstes, dessen Funktionsumfang ungefähr so ausfällt, wie man ihn sich vorstellt:

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Intelligente Gastronomie:
Orderbird macht aus iPads Kassensysteme für Restaurants

Das Berliner Startup Orderbird hat ein auf iPads basierendes Kassensystem für Gastronomen entwickelt. Demnächst veröffentlicht es auch eine App für Gäste.

Mit Vorliebe berichten wir über Startups aus dem deutschsprachigen Raum, die mit einer innovativen Idee und einer überzeugenden Umsetzung in der Lage sind, Alltagsaspekte für eine möglichst großen Zahl an Menschen zum Positiven zu verändern – und die mit ihrem Konzept im Idealfall auch international für Furore sorgen können.

Orderbird erfüllt sämtliche dieser Kriterien. Das Berliner Startup hat ein iPad-basiertes Kassensystem für Restaurants entwickelt und damit in den letzten Monaten nicht nur 300 zahlende Gastronomiebetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz überzeugen können, sondern auch AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der über seine Investmentfirma gerade 30 Prozent an dem Unternehmen übernahm. Mit den mehr als 2,7 Millionen Euro, die durch die aktuelle Kapitalspritze in Orderbird fließen, soll das expansive Startup nun zwei Jahre lang finanziert sein. Orderbird wurde 2011 von Jakob Schreyer und Bastian Schmidtke gegründet, gewann unlängst den mit 50.000 Euro dotierten enable2start-Preis der Financial Times Deutschland und beschäftigt zur Zeit 22 Mitarbeitende.

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Samstag App Fieber:
Games for the Brain, Today I Made,
ProxTube

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Games for the Brain – Denkspiele; Today I made – Pinterest für DIY; und ProxTube – ein Proxy für YouTube.

 

Kleiner Zeitverschwender fürs Wochenende: Games for the Brain ist ein Portal für Denkspiele. Neben den Klassikern wie Schach, Dame, Minesweeper, Mahjongg oder Sudoku gibt es eine ganze Palette an Spielen und Rätseln, die unsere Reaktionsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen, das logische Denken oder die räumliche Vorstellungskraft auf die Probe stellen beziehungsweise trainieren. Die meisten Spiele sind eher minimalistisch, einige davon sind aber durchaus kniffelig. Während viele andere Spielportale nur schon existierende Spiele einbetten, wurden bei Games for the Brain übrigens alle Spiele selbst programmiert.

 

 

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Crowdsourcing:
eyeQuest ermöglicht Blick durch
fremde Smartphone-Kameras

Das Berliner Startup eyeQuest will für jeden Ort der Welt die Möglichkeit bieten, aktuelle Fotos oder Videos abzurufen. Dazu setzt es auf Crowdsourcing sowie allgegenwärtige Smartphone-Kameras.

Von jedem Ort der Welt in Echtzeit ein Smartphone-Kamerabild abrufen zu können – an diesem faszinierenden Ziel haben sich schon verschiedene Onlinedienste die Zähne ausgebissen – von kleinen deutschen Anbietern wie Whapee über millionenschwere Silicon-Valley-Startups wie Color. Doch drei junge Gründer aus Berlin sind der Meinung, dass das letzte Wort im Bezug auf dieses ambitionierte Vorhaben noch lange nicht gesprochen ist. Mit eyeQuest hat das Trio Lüder Brüggemann, Thomas Brüggemann sowie Meik Dankleff einen Dienst entwickelt, der Mobiltelefone rund um den Globus mittels Crowdscourcing in allgegenwärtige Echtzeit-Kameras verwandeln soll – allerdings nur, wenn dazu eine konkrete Nachfrage besteht.

Wir hatten eyeQuest bereits kurz in unserer Übersicht zu den Kandidaten des Next Startup Wettbewerbs erwähnt. Das junge Unternehmen ist auch mit einem Stand auf der dieser Tage stattfindenden re:publica-Konferenz vertreten, wo ich mir eyeQuest gestern in Aktion anschauen konnte.

Das Grundprinzip von eyeQuest basiert darauf, dass Anwender, die ein Foto oder ein Video von einem beliebigen Ort auf diesem Planeten benötigen, dazu über die für iPhone und Android angebotene App eine Anfrage (“Eyequest”) stellen. Diese ist mit wenigen Klicks, der Bestimmung des gewünschten Orts anhand einer Karte sowie einer von foursquare bezogenen Location-Liste, des Medientyps (Foto/Video) sowie einem fakultativen Kommentar erledigt.

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xycall:
App-Startup will mobile Telefonflatrates intelligenter nutzen

Das Berliner Startup xymatic hat mit xycall eine Android-Applikation entwickelt, die durch die intelligente Nutzung von Telefonflatrates die Gesprächskosten für alle Anwender reduzieren soll. Im Sommer folgt eine App für das iPhone.

Viele Mobilfunkverträge und Prepaid-Angebote beinhalten Telefonflatrates oder erlauben das kostengünstige Hinzubuchen entsprechender Optionen, um sich bei ausführlichen Gesprächen mit Freunden und Bekannten nicht den Kopf über die Kosten zerbrechen zu müssen. Oft sind die Angebote auf Telefonate zu speziellen Providern begrenzt, weshalb Mobilfunkkunden nie genau wissen, ob sie von einer angepriesenen Flatrate-Komponente letztlich tatsächlich hinreichend profitieren können.

Andreas Wilhelm, Frederik Maucksch, Matthias Wolff, Uwe Grossmann und Matthias Jung, die Macher des 2010 gegründeten Berliner Startups xymatic und Herausgeber des mobilen Augmented-Reality-Spiels reflow, haben sich die Frage gestellt, auf welche Weise Konsumenten mehr aus ihren Voice-Flatrates herausholen könnten. Das Resultat ihrer gedanklichen und programmiertechnischen Anstrengungen heißt xycall und ist eine seit wenigen Tagen verfügbare Applikation für Android-Smartphones.

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