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Wunderlist Discover:
Buzzfeed für alle

Mit Discover stellt Wunderlist eine zentrale Sammelstelle für öffentliche Listen seiner Nutzer vor. Die Webseite entpuppt sich als offene Variante zu Buzzfeed und hinterfragt das sonderbare Interesse an populären Listicle-Portalen.

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Die Berliner App-Schmiede 6Wunderkinder stellt Wunderlist Discover vor – nur eine Woche nach dem Start von Buzzfeed Deutschland. Der Zeitpunkt mag zufällig gewählt sein, denn erwartet wurde eine solche Seite nach der Einführung von öffentlichen Listen vor einigen Wochen in Wunderlist 3 ohnehin.

Zum Start tummeln sich auf Wunderlist Discover zum Beispiel Listen über Jazz-Alben, die man “dringend einmal hören sollte”, beliebte Orte in Berlin, Apps für iOS oder Mac OS X, die “jeder haben sollte”, oder eine universelle Packliste für Rucksacktouristen. Daneben gibt es redaktionelle Listen von Partnern wie dem US-Techblog Business Insider: “22 Listen, die jeder anlegen sollte“. » weiterlesen

Google Inbox:
Wenn dein E-Mail-Programm zum hilfreichen Assistenten wird

„Google Inbox“ will das vielgenutzte aber oftmals ungeliebte Kommunikationstool E-Mail in ein neues Zeitalter führen. Dazu nehmen die Macher Informationen aus mehreren Quellen, extrahieren das Wichtigste und führen es auf schlaue Weise zusammen. Am Ende kommt ein virtueller Assistent heraus. Erste Nutzer zeigen sich begeistert.

google-inboxAls die Grundlagen für unser heutiges E-Mail-System gelegt wurden, hatten die Köpfe hinter Protokollen wie SMTP, POP oder IMAP wohl kaum auf dem Schirm, wie intensiv wir dieses Mittel heute nutzen würden. Kein Wunder also, dass immer wieder Dienste versuchen, die E-Mail neu zu erfinden oder zumindest entscheidend zu verbessern. Neuester Zugang: Google. Teile des Gmail-Teams haben gut zwei Jahre lang an dem gearbeitet, was nun unter dem schlichten Namen „Google Inbox“ vorgestellt wurde. Das folgende Werbevideo soll uns das neue Werkzeug mit flotter Musik und schönen Menschen schmackhaft machen: » weiterlesen

Medium.com:
Ein Ausblick auf die Zukunft des Magazins

Medium.com ist eine elegante Plattform, um Langform-Inhalte zu veröffentlichen und zu entdecken. Das Potenzial ist zugleich erheblich größer: Die Seite gibt einen Vorgeschmack darauf, wie Magazine in Zukunft aussehen könnten. Sie gibt anspruchsvollen Geschichten einen passenden Rahmen und eine dringend benötigte Bühne.

welcome-to-medium

Das von den Twitter-Gründern Evan Williams und Biz Stone gestartete Projekt Medium.com hat mich lange Zeit ratlos zurückgelassen. Eine wichtige Frage blieb stets offen: Was will es eigentlich sein? Ist es ein Social Network für Vielschreiber? Ist es eine besonders schöne Bloggingplattform? Oder ist es am Ende doch etwas ganz anderes?

Bisweilen hatte ich das Gefühl, dass die Macher die Antwort darauf selbst nicht wussten. Aber das muss nichts Schlechtes sein, im Gegenteil: Das ist letztlich, was Twitter groß gemacht hat. Denn der an sich simple Dienst wurde in den ersten Jahren federführend von seinen Nutzern weiterentwickelt. Sie fanden neue Möglichkeiten, ihn zu nutzen und sie erfanden Dinge wie Hashtags oder Retweets. Twitter reagierte jeweils darauf und integrierte diese Features (mal mehr, mal weniger elegant) offiziell in die Seite. Ganz ähnlich wird Medium.com Schritt für Schritt erweitert und manchmal auch der Kurs korrigiert.

Inzwischen sehe ich in Medium.com das spannende Experiment, einen Platz für anspruchsvolle Inhalte im Netz zu schaffen und eine Vorschau auf das Magazin der Zukunft zu geben. Wie ich darauf komme, möchte ich folgend erklären. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Archivportal, Burn-Notice, CloudRail

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Archivportal – ein Portal für Archive; Burn-Notice – Nachrichten verschlüsseln; und CloudRail – eine API für APIs.

 

Das Archivportal ist ein Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, das uns Deutschlands Archive leichter zugänglich machen will. Mittelfristiges Ziel ist es, der zentrale Einstiegspunkt für Recherchen in Archiven zu werden. Einerseits kann man in einem Fundus aus 5 Millionen Datensätzen aus mehr als 25 beteiligten Archiven suchen und die Suche natürlich nach den verschiedensten Kriterien wir Orte, Personen, Archivalientyp oder Zeitraum präzisieren, andererseits gibt es eine Art Verzeichnis von mehreren hundert Archiven.

 

 

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LaterPay:
Wie ein Startup mit Geduld und Langfristigkeit die Monetarisierung von Inhalten verändern will

Vor sechs Monaten feierte das Münchner Startup LaterPay mit seinem Micropayment-Dienst für Kreateure von Online-Inhalten sein Debüt. Im Gegensatz zur verbreiteten Konvention in der Digitalwirtschaft, wo alles ganz schnell gehen muss, baut das Unternehmen auf Langfristigkeit. Erste Erfolge gibt es zu vermelden.

LaterPayIm Frühjahr öffnete das Münchner Startup LaterPay die Pforten zu seinem Pay-Per-Use-Bezahlsystem für Blogger, Verlage, Spiele-Entwickler und andere Kreateure von Onlinecontent. Auf den ersten Blick mag das Unternehmen schlicht wie ein weiterer, mehr oder weniger einfallsreicher Versuch wirken, den ewigen Verlags- und Journalisten-Traum des Paid Content doch noch Wirklichkeit werden zu lassen. Und da heute, sechs Monate nach dem Debüt, noch nicht jede tonangebende Website in Deutschland mit LaterPay-Bezahlfunktionalität ausgestattet ist, mögen manche Ungeduldige geneigt sein, bereits das Konzept in Frage zu stellen. Doch unterhält man sich mit Gründer und CEO Cosmin-Gabriel Ene über den Stand der Dinge, wird deutlich, dass man es bei LaterPay mit einem Unternehmen zu tun hat, dessen Strategie und Philosophie auf Langfristigkeit basieren – und auch nur so funktionieren können.  » weiterlesen

Mundpropaganda:
RewardMe will Brücke zwischen Geschäften und dem Netz schlagen

Das Göttinger Startup RewardMe gibt Betreibern stationärer Geschäfte sowie Gastronomen die Möglichkeit, Kunden zu Empfehlungen im sozialen Netz zu animieren und anschließend den Erfolg ihrer Kampagne zu messen. Für Onlinehändler ist das natürlich nichts Neues.

RewardMeRund 15 Jahre des ernstzun ehmenden Onlinehandels haben dazu geführt, dass Händler heute auf eine Vielzahl von Tracking-Technologien und Affiliate-Modellen Zugriff haben, um die von ihren Kunden im Netz verbreiteten Empfehlungen und Meinungen überwachen und beeinflussen zu können. Allein Amazons bekanntes Affiliate-Programm dürfte hunderttausende Mitglieder haben, die auf ihren Websites und Blogs auf Produkte des E-Commerce-Riesen verweisen und für erfolgreiche Vermittlungen Provisionen einstreichen. Im stationären Handel allerdings sind den Akteuren aufgrund des Medienbruchs weitgehend die Hände gebunden. Inwieweit Kunden ihren Shoppingbesuch oder ihre Schnäppchen so toll finden, dass sie davon ihren Freunden berichten, liegt weitgehend außerhalb des Einflussbereichs der Händler. Das Göttinger Startup RewardMe hält diesen Zustand für verbesserungswürdig und hat einen entsprechenden Lösungsvorschlag.  » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Sobooks, Shirtfunding, VS Creator

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Sobooks – soziale Bücher; Shirtfunding – Crowdfunding via T-Shirts; und VS Creator – visuelle Statements erzeugen.

 

Sobooks ist eine neue Plattform, die Bücher aus den Klauen proprietärer E-Reader befreien und gleichzeitig das Lesen von Büchern sozialer machen will. Einerseits ist die Anwendung deshalb rein webbasiert realisiert und kann also plattformunabhängig von jedem mobilen oder nicht mobilen Gerät mit Browser (also fast jedem Gerät) verwendet werden, andererseits können einzelne Seiten oder auch Textstellen kommentiert, diskutiert und mit der Welt geteilt werden. Zum Start ist das Angebot noch überschaubar, allerdings gibt es eine Reihe an kostenlosen Büchern zum Schnuppern und dank einer Kooperation mit der FAZ vielleicht genügend Treibstoff, um die Beteiligung im digitalen Lesesaal in Gang zu bringen.

 

 

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Samstag App Fieber:
Windmemo, Sideinvest, Kaputt

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Windmemo – Memos für den Wind; Sideinvest – Crowdfunding für Österreich; und Kaputt – Reparaturanleitungen finden.

 

Windmemo ist eine Webanwendung, mit der man kurze Nachrichten bzw. Memos schreiben und versenden kann, die allerdings nur ein einziges Mal gelesen werden können. Sobald ein Windmemo also aufgerufen wird, wird es bei Windmemo gelöscht und die URL wird deaktiviert. Das klingt auf den ersten Blick nur für gelegentliche Szenarien nützlich, aber nach längerem Nachdenken habe ich doch einige ausgesprochen nützliche Anwendungsfälle entdeckt und in diesem Windmemo dokumentiert.

 

 

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Samstag App Fieber:
WerStreamt.es, Austrittsgenerator, Grumpy lucky cat

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: WerStreamt.es? – Serien finden; Piratenpartei Austrittsgenerator; und Grumpy lucky cat – Grumpy cat als Winkekatze.

 

WerStreamt.es? beantwortet die oft existenzielle Frage, welcher Video-On-Demand-Anbieter einen Film oder eine Serie aktuell offeriert. Soweit ich sehe wurden dabei durchaus auch weniger bekannte Serien und Geheimtipps integriert. Gesucht wird derzeit in Watchever, MyVideo, Videoload, Netzkino, Snap, iTunes, Maxdome, Amazon und natürlich Netflix. Nachdem man den Namen im Suchfeld ausgewählt hat, läuft WerStreamt.es los und zeigt die Verfügbarkeit auf den jeweiligen Plattformen an. Alternativ kann auch den gesamten Katalog nach verschiedenen Kriterien filtern und sich inspirieren lassen.

 

 

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Samstag App Fieber:
Transparenzportal Hamburg, CheroKey, Absence.io

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Transparenzportal Hamburg; CheroKey – Personal- und Projektverwaltung für Startups; und Absence.io – Abwesenheiten planen.

 

Hamburg hat ein Transparenzportal bekommen, das die im Hamburgischen Transparenzgesetz beschlossene Transparenz mit einem entsprechenden Transparenzangebot umsetzen will. Informationen wie Senats- und andere öffentliche Beschlüsse, Mitteilungen des Senats, Verträge der Daseinsvorsorge, Pläne der Verwaltung, amtliche Statistiken und Tätigkeitsberichte oder Geodaten werden auf dem Portal durchsuchbar und einfach zugänglich gemacht. Die Suchergebnisse können dabei nach den verschiedensten Kriterien oder auch Datentypen gefiltert werden.

 

 

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