786 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Flugrouten-Radar – der Flugverkehr über Berlin; Twenue – zu Orten twittern; und dongoo – Berwerbungen via Kurzvideos.
Die Berliner Morgenpost hat einen kleinen Flugrouten-Radar entwickelt, mit dem man sich in Berlin und Umgebung über den Flugverkehr – und damit auch über den damit verbundenen Lärmwert – informieren kann. Nachdem man die gesuchte Adresse eingegeben hat, wird eine 3-dimensionale Karte generiert, auf der die aktuellen Flüge visualisiert werden, wobei die Höhe farblich abgestuft dargestellt wird. Die Karte lässt sich auch mit der Maus drehen und zeigt zusätzlich die Flugbelastung im Vergleich zur Umgebung. Zur Abrundung werden auch alle Daten gesammelt und gespeichert, was etwa die Berechnung der aggregierten Belastung für Ortsteile oder Gemeinden in einem definierbaren Zeitraum ermöglicht.
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Die iPhone-App des Berliner Startups Zoobe erlaubt es Nutzern, animierte Videobotschaften an Freunde zu versenden, bei denen 3D-Avatare ihre eingesprochenen Worte lippensynchron wiedergeben.
Wer heutzutage noch mit einer eigenen mobilen Kommunikations-App an den Start geht, wird es nicht gerade leicht haben, sich gegen die große Zahl der bereits etablierten Anbieter im Chat- und Messengerbereich durchzusetzen. Es wäre schon ein ganz individuelles, sich stark vom Wettbewerb abhebendes Konzept erforderlich, um sich ohne millionenschwere Werbekampagnen überhaupt ein Stück der Nutzeraufmerksamkeit sichern zu können. Das Berliner Startup Zoobe glaubt, diese Voraussetzung zu erfüllen. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Reclaim.fm – ein Lifestream-Aggregator; #blognetz – Visualisierung einiger Blogger; und Drossellayer – Infos gegen die Drosselkom.
Mit Reclaim Social Media wagt sich seit längerem wieder einmal ein Projekt an die ehrenvolle Aufgabe, den eigenen Output auf den verschiedensten sozialen Plattformen zentral zu republizieren und so eine zentrale Anlaufstelle und persönliches, durchsuch- und filterbares Archiv zu schaffen. Derzeit unterstützte Quellen sind RSS, Facebook, Twitter, YouTube, Vimeo, Google+, einige Bookmarking Dienste und einige Photo-Sharing Sites. Auch soziale Gesten wie Favs oder Likes werden, wenn möglich, aggregiert. Neben dem eigenen Strom können bei Reclaim Social Media auch die Ströme der eigenen Freunde aggregiert und rezipiert werden.
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Häufig wissen Ärzte genau, welche ihrer Kollegen die größte Expertise auf einem bestimmten Gebiet besitzen. BetterDoc will dieses Wissen für Patienten zugänglich machen.
Es hat ein wenig gedauert, aber nun mehren sich die Anzeichen, dass auch das Gesundheitswesen vom digitalen Wandel neu geformt wird. Neben eher “konservativen” Startup-Ideen wie Ärztebewertungsportalen à la DocInsider und Jameda sowie Terminbuchungsdiensten wie arzttermine.de und doxter tauchen mittlerweile neuartige E-Health-Konzepte wie zum Beispiel das in der vergangen Woche vorgestellte CrowdMed auf. Bei dem US-Dienst können Patienten mit von Ärzten nicht zufriedenstellend diagnostizierten Beschwerden die Weisheit der Masse anzapfen.
BetterDoc, ein im Sommer 2012 entstandenes Startup aus Köln, fokussiert sich ebenfalls auf die Vielzahl der Fälle, in denen Menschen nicht erfolgreich durch Ärzte behandelt worden sind – sei es, weil den konsultierten Ärzten die notwendige Kompetenz fehlt, weil es sich um ein besonders komplexes, ungewöhnliches Krankheitsbild handelt oder weil die Patienten schlicht nicht wissen, wie sie an einen für ihr Leid geeigneten Facharzt gelangen. Wie CrowdMed verlangt auch BetterDoc von Nutzern, welche die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen, eine Gebühr, wodurch die Konzentration auf schwerwiegendere Leiden unterstrichen wird. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: DNA print – DNA als Kunst; Squaredo – Zitate an der Wand; und UnlockYourBrain – ein Lockscreen mit Gehirnjogging.
DNA print ist – der Name deutet es bereits an – ein kleiner Webdienst, mit dem man seine eigene DNA ausdrucken und in Kunst verwandeln kann. Vom quanitifizierten zum genetisch visualisierten Selbst sozusagen. Auf Basis einer Speichelprobe wird der eigene genetische Fingerabdruck ermittelt, der die Daten für den Transformationsprozess liefert. Der Prozess läuft weitestgehend anonymisiert ab, wer datenschutzrechtliche Bedenken hat, sollte davor sicherlich das Kleingedruckte lesen. Mit einem Konfigurator können verschiedenste Paramter – das Theme, Format, Material, ob es für eine einzelne Person oder ein Gruppenbild ist, usw. – bestimmt werden, die das Kunstwerk noch individueller gestalten.
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Die App nextr greift auf die Datenbank der Deutschen Bahn zu und vereinfacht die Reiseplanung von Haustür zu Haustür. Überraschenderweise will die Bahn dem Projekt keine Steine in den Weg legen.
Es gibt in Deutschland für überregionalen Nahverkehr keinen besseren Datenbestand als den der Deutschen Bahn, der sowohl eigene Verbindungen als auch die der Verkehrsverbünde und privaten Betreiber erfasst. Eine Fahrt etwa mit dem Bus von der Haltestelle eines Verkehrsverbunds in den nächsten lässt sich am besten damit planen. Für die Pünktlichkeit der Züge enthält die Datenbank außerdem Echtzeitinformationen. Es ist der Verkehrsmittelmix, der diesen Datenbestand unverzichtbar macht: Züge, Busse, Fähren, U- und S-Bahn. Die Bahn-Datenbank verfügt über all diese Informationen.
Die mobile Reiseplanung der Bahn, DB Navigator, greift auf diesen Bestand zu. Ihre Bedienung allerdings ist etwas umständlich – dachte sich Martin Oberhäuser, als er die Pläne zur App nextr schmiedete. Diese greift ebenfalls auf den Datenbestand der Bahn zu und vereinfacht die Reiseplanung mithilfe cleverer Funktionen. Nextr liefert etwa die Übersicht über Haltestellen in der unmittelbaren Umgebung. Ein kleines Pop-up zeigt an, welcher Bus oder welche Bahn wann als nächstes eintrifft. Nextr bohrt die manchmal etwas starre Bedienung von DB Navigator damit auf. » weiterlesen
Das Internet kann Kranken mit wertvollen Informationen weiterhelfen, sie aber auch massiv verunsichern. Das US-Startup CrowdMed setzt auf Crowdsourcing und Anreize, um Diagnosen zu liefern, die mitunter die von praktizierenden Ärzten übertreffen sollen.
Für Menschen mit körperlichen Beschwerden ist das Internet Segen und Fluch zugleich. Anstatt für jedes Wehwehchen zum Arzt gehen zu müssen, können sie stattdessen einfach online nach ihren Symptomen suchen. Denn zu jedem noch so seltenen Phänomen gibt es garantiert schon zahlreiche Kommentarthreads bei der großen Schar der Medizin- und Gesundheitsforen. Eine kurze Recherche spart Zeit und liefert Informationen darüber, um welche Krankheit es sich handeln könnte und inwieweit ein Gang zum Doktor erforderlich ist. Das Problem: Viele der “Diagnosen” und Ratschläge stammen von Laien und Hobby-Medizinern. Sie sind daher ungefähr so verlässlich wie der Wetterbericht für die nächste Woche. Zu kaum einem eigentlich harmlosen Symptom lässt sich nicht irgendwo im Netz die Mutmaßung finden, es würde sich um Anzeichen einer ernsthaften, gefährlichen Krankheit handeln. Speziell Hypochonder erhalten so nicht die erhoffte Beruhigung, sondern geraten noch stärker in Sorge.
Ein hochspannendes US-Startup versucht nun, das enorme Potenzial des Internets als Gesundheitskompass und Diagnosetool zu heben, ohne dabei Nutzer am laufenden Band mit nicht gesicherten, individuellen Diagnose-Vermutungen zu verunsichern: CrowdMed nennt sich das Unternehmen hinter einem vier Jahre lang entwickelten, patentierten Verfahren, welches auf Crowdsourcing sowie Geld- und Sachpreise setzt, um die Qualität der Diagnosen auf das Level der praktizierender Ärzte zu bringen - oder diese sogar zu übertreffen. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Landio – Reisen im ländlichen Raum; PlugSurfing – Reisen mit Elektroautos; und Start-App – Infos für Startups vom BMWi.
Landio ist eine kleine Plattform, die sich mit dem ländlichen Raum einem von anderen Reiseplattformen vernachlässigten Thema widmet. Nach dem Motto ‘von wegen ländliche Einöde’ wird der Versuch gemacht, die schönsten Plätze in ländlichen Regionen zu erfassen und zugänglich zu machen. Die Orte werden dabei in verschiedene Kategorien – Produkte, Bewegung, Gastronomie und Kultur, Übernachtungsmöglichekeiten, usw. – unterteilt und kurz redaktionell beschrieben, die Benutzer können aber eigene Plätze vorschlagen, Berichte schreiben oder Fotos beitragen. Das Monetarisierungsmodell scheint zu sein, dass sich Anbieter zwar kostenlos eintragen, aber mit einer Premium-Mitgliedschaft etwas ausführlicher präsentieren können.
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Der Carsharing-Markt ist sehr fragmentiert. Die iPhone- und Android-App des Berliner Startups CarJump zeigt anbieterübergreifend, welche Fahrzeuge gerade in der Nähe sind.
An Anbietern im Segment Carsharing mangelt es in Deutschland wahrlich nicht. Doch die Fragmentierung des im Auftrieb befindlichen Marktes hat für Kunden einen entscheidenden Nachteil: Für sie ist es sehr aufwändig, das am jeweiligen Ort und zum aktuellen Zeitpunkt beste Vehikel zu finden. Denn dazu müssten sie bei jedem Anbieter aufs Neue eine Fahrzeugsuche durchführen. Mit CarJump springt nun ein junges Berliner Startup in die Bresche, um eine aus Nutzersicht bessere Lösung anzubieten. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Ausbildung.de – sich über Berufe informieren; wo-wird-gekickt.de – sich über Fußball informieren; BlaBlaCa – Plattform für Mitfahrgelgenheiten.
Auf Ausbildung.de können sich Schüler und angehende Azubis auf spielerische Weise über Berufe informieren, die gegebenenfalls zu ihnen passen. Das Prinzip dabei ist, dass man 12 Fragen beantwortet, auf Basis derer das System den persönlichen Typ errechnet und kompatible Berufe und – wenn vorhanden – Ausbildungsplätze vorschlägt. Alternativ kann man auch in den allgemeinen Informationen zu beliebten oder lukrativen Berufen stöbern oder gezielt nach einem Ausbildungsplatz in einer bestimmten Stadt, einer Branche oder einem spezifischen Unternehmen suchen. Alles ist so kompakt gestaltet, dass auch Schüler mit Aufmerksamkeitsschwäche einige Informationen finden könnten.
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