961 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Tweek-Gründer Marcel Düe:
“In den nächsten zehn Jahren wird es kein ‘Spotify für Fernsehen’ geben”

Das Video-Discovery-Startup Tweek hat seinen Fokus von Endanwendern zu Medien-, Hardware- und Kabelanbietern verlagert. Diese versorgt es mit der Technologie, um Zuschauer mit für sie relevanten Inhalten zu beliefern. Die Fragmentierung des Marktes kommt den Berlinern entgegen.

TweekDer Social-TV- und Second-Screen-Trend, der 2011/2012 im Zuge des weitflächigen Durchbruchs von Smartphones und Tablets um sich griff und schnell eine Reihe von Startups entstehen ließ, hat sich zwei Jahre später abseits des allgemeinen TV-Geplauders bei Twitter als kurzlebiger Hype erwiesen. Für die Akteure, die ihre Geschäftsmodelle an das Thema angelehnt hatten, hieß dies, entweder aufzugeben, oder über einen “Pivot” das eigene Konzept zu verändern. Der Berliner Anbieter Tweek gehört zu denjenigen, die es geschafft haben, das eigene Produkt so zu verändern, dass sich darauf eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft aufbauen lässt. Und wie so oft bedeutet dies auch den zumindest temporären Wechsel des Schwerpunkts von B2C zu B2B. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
DeinMeeting, Motory, Paatle

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: DeinMeeting – Meetings protokollieren; Motory – soziales Netzwerk für Autos; und Paatle – Pads für Plätze.

 

DeinMeeting ist eine kleine Webanwendung, die uns das Leben beim Durchführen und Dokumentieren von Meetings etwas erleichtern will. Nachdem man ein Meeting mit den Kerndaten wie Ort, Zeit und Dauer angelegt hat, kann man Teilnehmer hinzufügen, die Punkte der Tagesordnung definieren und Einladungen an die Teilnehmer verschicken. Während oder nach dem Meeting kann man die jeweiligen Punkte der Tagesordnung protokollieren, ggf. abgeleitete Aufgaben konkretisieren und das Protokoll natürlich an alle Beteiligten senden. Tut was es verspricht und ist durchaus hübsch gemacht.

 

 

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Berliner Security-Startup im Rausch:
ZenMate debütiert mobile Apps, erreicht 5 Millionen Nutzer, steht vor Kapitalspritze

ZenMate bietet Usern eine unkomplizierte Lösung, um sich mit erhöhter Sicherheit und Anonymität im Netz zu bewegen. Ab jetzt steht der bisher nur für Chrome und Opera angebotene Service als App für iOS und Android bereit. Auch sonst läuft es gut für die Berliner.

ZenMateIm April berichteten wir über die ehrgezeigen Pläne des Berliner Security-Startups ZenGuard, mit dem Anonymisierungs- und Verschlüsselungsdienst ZenMate das “Norton AntiVirus für Online-Schutz zu werden”. Die Voraussetzungen für das Erreichen eines derartigen Status sind für das Startup aus der deutschen Hauptstadt gar nicht schlecht – immerhin haben sich die subjektiven Sicherheitsbedürfnisse vieler Nutzer spätestens seit dem Bekanntwerden der flächendeckenden Internetüberwachung stark erhöht.

Bislang aber wurde ZenMate, das verschlüsseltes und anonymisierte Surfen ohne den Einrichtungsaufwand von VPN-Servern ermöglicht, nur als Erweiterung für Chrome und neu für Opera angeboten. Mobile User konnten ZenMate also nicht einsetzen. Um die ambitionierten Ziele ernsthaft in Angriff nehmen zu können, musste sich das freilich ändern. Denn der mobile Internetzugriff ist gerade dabei, sich zur primären Form der Webnutzung zu mausern. » weiterlesen

Mangelware Softwareentwickler:
Diese Plattformen helfen Unternehmen beim Recruiting

Die gesamte Startup-Industrie und große Teile der Wirtschaft beklagen sich über die mangelnde Auswahl von Mitarbeitern mit technischem Profil. Vier Online-Portale wollen Web- und Technologiefirmen helfen, Programmierer und andere IT-Experten zu finden.

RecruitingDer Entwickler-Mangel scheint dabei besonders in Europa immer größer zu werden. Mit plumpen Anfragen auf Xing oder LinkedIn lässt sich heutzutage allerdings kein Senior-Softwareentwickler mehr hinterm Ofen hervorlocken, zumal viele gar nicht in diesen Netzwerken registriert sind. Aus Entwickler-Reihen werden aber auch immer wieder Stimmen laut, dass die angebotenen Gehälter und Perspektiven oftmals unattraktiv sind und somit der Wechselwille zu einem neuen Unternehmen wenig ausgeprägt ist. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Flowkey, Bringhand, Geheimtipp Stuttgart

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Flowkey – Klavierspielen lernen; Bringhand – eine Mitfahrzentrale für Dinge; und Geheimtipp Stuttgart.

 

Flowkey ist eine neue App, die das Erlernen vom Klavierspielen neu interpretieren und deutlich erleichtern und verbessern will. Ich habe es zwar nicht ausprobiert, aber der Ansatz klingt vielversprechend: Flowkey hört dem Schüler beim Spielen über das Mikrofon zu und passt das Tempo, die Visualisierung der Finger auf dem Keyboard und die Darstellung der Noten entsprechend an und gibt unmittelbares Feedback. Songs gibt es aus allen Genres und für jede Schwierigkeitsstufe, alternativ kann man auch gezielt die linke oder rechte Hand üben und den Rhythmus oder bestimmte Stellen des Songs als Loop trainieren.

 

 

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Reiseblogger geht unter die App-Macher:
Swapp kombiniert Gesten und E-Mail für minimalistische Notiz-Anwendung

Der Reiseblogger Sebastian Canaves war auf der Suche nach einer minimalistischen, schnellen Notiz-App für das iPhone, die direkte E-Mail-Integration bietet. Weil er nicht fündig wurde, ließ er sie einfach selbst entwickeln. Das Resultat heißt Swapp.

swapp_logoUm die Welt zu reisen und über die eigenen Erlebnisse zu bloggen – diesen Traum haben sich einige wenige Personen in den vergangenen Jahren verwirklichen können. Mutmaßlich Hunderttausende aber sehnen sich nach einem solchen Lebensstil. Was sie daran hindert? Oft ist es die Finanzierung. Viele Reiseblogger versuchen, sich über Werbung, Affiliate-Einnahmen, E-Books sowie Beratungs- und Sprecheraufträge ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der publizierende Weltenbummler Sebastian Canaves könnte gerade dabei sein, eine neue Erlösquelle zu erschließen. Mit seiner jüngst veröffentlichten Notiz-App für das iPhone namens Swapp löst zeitgleich ein Problem, das sowohl reiseverrückte Digitalnomaden als auch fest an einem Ort verwurzelte Kreativgeister kennen. » weiterlesen

90er Webdesign áde:
Lodgify bringt Websites im Airbnb-Stil zu jeder Ferienwohnung

Im Zeitalter von Airbnb erwarten immer mehr Reisende, dass Ferienwohnungen eigene, ähnlich funktionelle und zeitgemäße Websites anbieten. Oft ist das aber nicht der Fall. Das paneuropäische Startup Lodgify möchte dies ändern.

Etwa sechs Millionen kommerzielle Ferienwohnungen gibt es in den USA und Europa. Viele besitzen keine eigene Website und werden stattdessen über einschlägige Unterkunftsportale wie AirbnB, 9flats, Homeaway beziehungsweise dessen deutschen Ableger FeWo Direkt angepriesen. Andere Urlaubsdomizile sind zwar unter eigener Domain zu erreichen. Ihre Onlinepräsenzen erinnern aber optisch und in Sachen Bedienbarkeit nicht selten an die späten 90er. Das europäische Startup Lodgify ist der Ansicht, dass sich Millionen Betreiber von Ferienquartieren Gäste und Umsätze entgehen lassen, indem sie ihre Buchungen primär über externe Vermittlungsplattformen durchführen lassen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Nachrichtenleicht, Musicstarter, Vertragium

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Nachrichtenleicht – Nachrichten in einfacher Sprache; Musicstarter – Crowdfunding für Musiker; und Vertragium – Verträge im Blick behalten.

 

Nachrichtenleicht ist ein kleines Portal vom Deutschlandfunk, das die wichtigsten Nachrichten der Woche in einfacher Sprache zugänglich machen will. Der Wochenrückblick wird jeden Samstag veröffentlicht und behandelt neben dem nationalen und internationalen politischen Geschehen auch Kultur und Sport. Alle Artikel werden auch vorgelesen, die wichtigsten Begriffe werden in einem Glossar erklärt.

 

 

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Slack:
Eine junge Chat-Anwendung begeistert die Startup-Branche und will hoch hinaus

Bei immer mehr Technologie-Startups in den USA sowie im deutschsprachigen Raum kommt für den internen Austausch die Kommunikations-App Slack zum Einsatz. Obwohl es sich um ein sehr junges Projekt in einem eigentlich dicht gedrängten Markt handelt.

SlackJüngst berichteten wir über den aus Österreich stammenden cloudbasierten Kommunikationsdienst für Teams, ChatGrape. Wir erwähnten in dem Text kurz den US-Konkurrenten Slack. Doch damit taten wir dem Service aus San Francisco eigentlich Unrecht. Denn während die ChatGrape-Macher noch das Ziel hegen, E-Mail in Unternehmen zu ersetzen, hat Slack dieses laut Aussage seines Gründers Stewart Butterfield in einigen Fällen bereits erreicht. Das zumindest deutet Butterfield, der einst den Fotodienstes Flickr mit schuf, in einem Interview mit The Verge an. Hört man sich in Kreisen von Technologie-Startups um, so ist dies keine Übertreibung.  » weiterlesen

Zukünftige Alternative zu Instapaper und Pocket:
narando vertont Online- und Print-Inhalte

narando richtet sich an Menschen, die Online- und Print-Inhalte lieber anhören als lesen. In Kürze wird das Startup aus Aachen eine iOS-App veröffentlichen. Android soll folgen.

narandoPersonen, die leidenschaftlich und regelmäßig Online-Inhalte lesen, erkennen meist irgendwann den hohen Nutzwert von Später-Lesen-Diensten wie Instapaper und Pocket. Doch nicht alle Menschen lesen gerne, zudem ist nicht jede Alltagssituation zum Schmökern geeignet, etwa wenn man Auto fährt oder einen Spaziergang unternimmt. In diesen Momenten böte es sich an, auf Audioversionen der sich auf der Leseliste befindlichen Texte zugreifen zu können. Das Aachener Startup narando sieht hier seine Chance: Es bietet eine Instapaper-Alternative für Personen, die das Hörformat dem geschriebenen Wort vorziehen. » weiterlesen