990 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

disk42:
Cloudspeicher so wie es Edward Snowden mag

Edward Snowden hält nichts von Cloudspeicher-Diensten, bei denen Betreiber der Server oder Dritte die Daten einsehen können. Das deutsche Startup disk42 lanciert einen Service, der Nutzern dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mehr Sicherheit geben soll.

disk42Seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein Thema, das nicht mehr nur “Aluhüte” hellhörig werden lässt. Gerade im Messaging-Bereich entwickelt sich das Prinzip langsam zu einem Standard. Telegram, das eine entsprechende Funktion namens “Secret Chats” bietet, hat nach eigenen Angaben mittlerweile über 50 Millionen aktive Nutzer. Der Schweizer Service Threema war im deutschsprachigen Raum 2014 die meistverkaufte iPhone-App. Und selbst der Branchen-Krösus WhatsApp bietet für seine Android-App nun optional eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Nordpol Post, MyPostcard, Speedsanta

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Geschenke-Special mit: Nordpol Post – Briefe vom Weihnachtsmann bestellen; MyPostcard – eigene Postkarten erstellen; und Speedsanta – schnell Geschenke finden.

 

Auf Nordpol Post können Privatpersonen oder Unternehmen Briefe vom Weihnachtsmann beauftragen, um Kunden, Bekannte und Verwandte mit papierbasierten Weihnachtswünschen zu beglücken. Wirklich Faule können Textvorlagen verwenden, alternativ kann man auch einen eigenen Text frei verfassen. Nachdem man ein weihnachtliches Briefpapier ausgewählt hat, wird der Brief handgeschrieben und mit passender Briefmarke und Stempel aus Himmelpfort verschickt.

 

 

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Kommunikations-App Wire:
Wer viel verspricht, enttäuscht sehr leicht

Das Startup hinter der neuen deutsch-schweizerischen Kommunikations-App Wire rühmt sich mit seiner Branchen-Erfahrung und hat große Ambitionen. Doch das Resultat sorgt für Ernüchterung.

WireAls in der vergangenen Woche die in Berlin und im Schweizerischen Zug beheimatete Kommunikations-App Wire an den Start ging, wirkte das Ganze im ersten Moment sehr mächtig: Ein Team von 50 Leuten soll schon seit längerem an der App gearbeitet haben, die Gründung fand bereits im Herbst 2012 statt. Bei einigen der führenden Köpfe handelt es sich um ehemalige Skype-Leute. Dessen Mitgründer Janus Friis gehört zu den Geldgebern. Zudem ist zu hören, dass Angestellte dazu angehalten worden waren, bis zum Debüt nicht zu verraten, wer ihr Arbeitgeber ist. Ziel war augenscheinlich, mit einem lauten Knall, hochkarätigen Initiatoren und einer Präsenz in Europas junger Startup-Hauptstadt Berlin aus dem Stand für Furore zu sorgen.

Doch gerade weil es sich bei Wire nicht um ein Vorhaben von drei unbedarften, auf ihre eigenen Ersparnisse zurückgreifenden Gründern handelt, ist das Resultat der Arbeit dürftig. Gleich mehrfach tritt der Dienst in Fettnäpfchen, die man Neulingen durchaus noch verzeihen könnte, die bei auf ihre Erfahrung pochenden alten Füchsen und der gewählten “Big-Bang”-Launchstrategie aber negativ auffallen:

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Girokonto für das mobile Zeitalter:
Number26 will Banking ins 21. Jahrhundert bringen

Was Banken ihren Kunden im Netz bieten, erinnert die Macher des Berliner Startups Number26 an das vergangene Jahrhundert. Mit ihrem für das Smartphone-Zeitalter optimierten Girokonto wollen sie es besser machen.

Number26Das FinTech-Segment boomt. Doch bei vielen der neuen Dienste muss man aktuell ein Faible für die Vermählung neuer Technologien mit Finanzdienstleistungen oder zumindest eine gewisse Experimtierfreudigkeit mitbringen. Denn speziell in dieser frühen Phase der Entwicklung werden die Vorteile und Konzepte dem Otto-Normal-Kunden nicht immer sofort klar. Beim Berliner Startup Number26 ist das ein bisschen anders. Denn das 2013 gegründete Unternehmen bietet eine Dienstleistung an, mit der jede und jeder etwas anfangen kann: ein Girokonto; und zwar das laut Unternehmen erste Girokonto, das explizit für das mobile Zeitalter geschaffen wurde.

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Samstag App Fieber:
Nerdle, 50 Wege, Data Fairplay

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Nerdle – Jobs für Nerds; 50 Wege – Wege zum Job; Data Fairplay – die eigenen Daten verkaufen.

 

Mit Nerdle gibt es ein kleines neues Angebot, auf dem man – der Name deutet es bereits an – nach sogenannten Nerds suchen kann, um sie in eigenen Projekten beschäftigen zu können. Die Benutzung ist für Unternehmen und Nerds zunächst kostenlos, die einen können Stellenausschreibungen publizieren, die anderen können sich und ihre Skills in einem Profil vorstellen, Nerdle versucht passende Verbindungen zu entdecken und vermitteln. Ob die 25% Provision auf das Jahresgehalt (bei Freelancern 15% des Projektpreises), die bei erfolgreicher Vermittlung für die Unternehmen fällig werden, besonders realistisch sind, mag jeder für sich selbst entscheiden.

 

 

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Samstag App Fieber:
Hytch, Hausbesucher, Foodbox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Hytch – sich stilvoller Bewerben; Hausbesucher – Dienstleister finden; und Foodbox – Birchbox für Lebensmittel.

 

Mit Hytch gibt es endlich einmal eine Art Jobportal, bei dem sich nicht die Jobsuchenden bei den potentiellen Arbeitgebern bewerben, sondern umgekehrt. Primär gedacht für Produktmanager, Entwickler, Data Scientists und Webdesigner mit mehrjähriger Erfahrung, können sich diese – falls sie den Kriterien von Hytch entsprechen – in periodischen ‘Runden’ vorstellen und dann idealerweise Unternehmen, die den eigenen Kriterien genügen, um sich buhlen lassen.

 

 

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Neues Social Network für Onlinejournalismus:
This erlaubt eine Linkempfehlung pro Tag

Das Medienhaus Atlantic Media, das zuletzt mit der Onlinepublikation Quartz viel Lob erhielt, hat vor einigen Wochen ein soziales Netzwerk zum Empfehlen von Links zu lesenswerten Artikeln lanciert. Die Besonderheit: Pro Tag darf bei This nur ein Link geteilt werden.

Eigenwilliges Design: This

Mein Kollege Jürgen Vielmeier formulierte es vor einigen Wochen sehr akkurat: “Wir haben bereits mehr guten Onlinejournalismus, als wir lesen können”. Für viele Nutzer liegt die Herausforderung allerdings darin, die wirklich guten Inhalte, deren Lektüre auch mal ein größeres Zeitinvestment wert ist, zu finden. Das ist nicht leicht, betrachtet man die enorme Geräuschkulisse in sozialen Medien. Vieles von dem, was wir so unseren Kontakten und Followern unter die Nase halten, ist aus Sicht der meisten potenziellen Empfänger alles andere als beachtenswert.

Wirkliche Highlights gehen deshalb allzu leicht unter. Andrew Golis vom in Washington ansässigen Medienhaus Atlantic Media (unter anderem The Atlantic und Quartz) will dieses Problem lösen. Unter dem Dach des nordamerikanischen Unternehmens hat er deshalb als Entrepreneur-in-Residence einen speziellen Link-Empfehlungs-Dienst gestartet: Er heißt This und basiert auf einer hochsimplen Idee: Jeder User darf nur einen einzigen Artikel pro Tag empfehlen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Descape, Vertragslotse, Nachrichtentisch

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Descape – Jobreisen; Vertragslotse – Verträge organisieren; und Nachrichtentisch – eine Art Aggregator.

 

‘Traumjobs unterm Tannenbaum’ verspricht Descape und offeriert in diesem Sinne kleine Escapes bei einer Palette an Jobs (Tischler oder Entwickler in Berlin, Winzer in Österreich, Surfboardbauer in Portugal, usw.), in die man immer schon einmal hineinschnuppern oder die man einmal hautnah erleben wollte. Die erwartbaren Eindrücke und jeweiligen Rahmenbedingungen werden kurz vorgestellt, hat man etwas Passendes gefunden, kann man sich gleich anmelden.

 

 

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Samstag App Fieber:
Matrify, Tersee, Dbate

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Matrify – eine webbasierte Datenbank; Tersee – eine Suchmaschine; und dbate – visuelle Nachrichten.

 

Matrify ist eine kleine Anwendung, mit der man seine Daten in einer Art Datenbank im Web organisieren kann. Man kann verschiedene Tabellen anlegen, in den Tabellen verschiedene Spalten mit verschiedenen Spaltentypen definieren und dann die eingegebenen Daten filtern oder durchsuchen. Daten können auch importiert bzw. exportiert werden. Warum nicht, aber die Preisgestaltung ist vielleicht etwas optimistisch: 1000 Reihen kosten etwa 5 Euro im Monat.

 

 

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Einkaufsparadies in Watte gepackt:
Die Psychologie hinter Amazons schrecklich-schönem Fire TV

Während viele TV-Streaming-Lösungen in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind, hat Amazon beim Fire TV den Fokus auf eine besonders angenehme Bedienung gelegt. Das Einkaufen dort soll uns Spaß machen – was Amazon gleichermaßen zu Gute kommt. Ein Erfahrungsbericht nach drei Wochen mit dem Gerät.

Amazon Fire TV

Amazon Fire TV

Für drei Wochen hatte ich kürzlich das Amazon Fire TV im Test – und war am Ende der Testdauer so traurig wie ein Kleinkind, dem man sein Schaukelpferd weggenommen hat. Was war denn da nur los? Sonstige Lösungen, um Content aus dem Netz auf den Fernseher zu holen, hatten mich bisher eher weniger begeistert.

Inzwischen weiß ich: Amazon Fire TV ist das Schaukelpferd für Erwachsene. Der Online-Retailer hat für seine TV-Box ein Shopping-Paradies geschaffen, in dem man unter bunten Regenbogen zu den Einhörnern geführt wird. Dass man gutes Geld dafür bezahlt, fällt dabei kaum auf. Ich wollte herausfinden, welche Tricks Amazon dabei angewendet hat und welche Shopping-Tricks wahrscheinlich bald die Runde machen.
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