3341 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com.
Twitter
Hurra: Twitter hat jetzt in Deutschland vier Millionen Benutzer.
Der Kurznachrichtendienst Twitter kommt nun auch in Deutschland auf Touren.
» Twitter durchbricht die 4-Millionen-Marke in Deutschland
Pinterest
Oh nein: Pinterest hat im März ein Drittel der Benutzer verloren und ist von etwa 12 auf 8 Millionen User gefallen.
» Pinterest’s Hype Bubble Has Burst, And Now It Is Actually Losing Users
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Anfang 2011 präsentierte Google mit One Pass ein System, das Verlagen die Möglichkeit bot, ihre Inhalte hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Doch die Rechnung ging nicht auf: Der Dienst wird eingestellt.
Als Google im Februar
vergangenen Jahres One Pass vorstellte, sein Bezahlsystem für Onlineinhalte, und dieses sogleich auf einigen Verlagsangeboten integriert sah, war dies keine uninteressante Lösung. Denn abgesehen von
der grundsätzlichen (und berechtigten) Kritik an Paywalls für digitalen Content bot das System Websites eine Weg, von Nutzern Kleinstbeträge zu erhalten, ohne dass dabei ein signifikanter Teil der Einnahmen für die Abwicklung der Transaktion aufgewendet werden muss. Genau dies war bisher nämlich der entscheidende Hemmschuh für Micropayments.
In einem Beispiel, das wir uns zum Zeitpunkt der Lancierung von One Pass ansahen, verlangte Focus Online für den Zugriff auf einen Artikel zu “acht Irrtürmern über Maklerprovisionen” zehn Cent, die über One Pass abgerechnet wurden. Da Google One-Pass-Einnahmen lediglich mit einer Gebühr von zehn Prozent belegte, bedeutete dies, dass die Nachrichtenseite nach Abzug der Google-Provision (ein Cent) und der Mehrwertsteuer (zwei Cent) immerhin sieben Cent behalten konnte – für Mikrobezahlungen kein schlechtes Resultat.
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Nach zehn Monaten wurde die kostenfreie iPhone- und Android-App des Mannheimer Startups Stocard 130.000 Mal heruntergeladen. Im Juni schließen die drei Gründer ihr Studium ab und können sich dann endlich in Vollzeit um die Expansion ihres Dienstes kümmern.
Das Mannheimer Startup Stocard treibt im deutschsprachigen Raum seit Sommer vergangenen Jahres die Abschaffung der physischen Kundenkarte voran. Wir stellten den Dienst der drei Studenten der Wirtschaftsinformatik bzw. BWL Björn Goß, David Handlos und Florian Barth im November vor. Stocard wird als kostenfreie mobile App für iPhone und Android angeboten. Nutzer fügen innerhalb der mobilen App über die Eingabe der Kartennummer (300 Bonus- und Kundenprogramme sind ab Werk eingetragen) beziehungsweise eines Scans der Karte ihre genutzten Bonus- und Kundenprogramme hinzu. An der Kasse zeigen sie dann ihr Smartphone-Display mit dem von Stocard aus den jeweiligen Mitgliedsdaten generierten Barcode hervor, der dann gescannt wird – nur bei Geschäften, die noch auf veraltete Scanner-Technologien wie Flachbett- oder Laserscanner setzen, muss stattdessen die Kundennummer vom Personal per Hand eingetippt werden.
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Der bei strukturierten, ordnungsliebenden Menschen populäre Onlinenotizbuchdienst Evernote wirkt manchmal wie der Fels in der hektischen Silicon-Valley-Brandung. In einer neuen Finanzierungsrunde wird das profitable Unternehmen erstmals mit einer Milliarde Dollar bewertet – und betritt damit einen elitären Club.
Auf dem Weg zur absoluten Dominanz gibt es für an Endanwender gerichtete Webstartups ein ganze Reihe wichtiger symbolischer Meilensteine. Einen besonderen, weil nicht alltäglichen markiert das Erreichen einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Nur vergleichsweise wenige Firmen gelangen an diesen Punkt: Die Mehrheit der Startups zeigt nicht genug wirtschaftliches Potenzial und Popularität bei Anwendern, um von Investoren mit einem zehnstelligen Dollarbetrag bewertet zu werden. Andere Anbieter wiederum lassen sich aufkaufen, bevor sie diese magische Marke erreichen. Instagram wird für immer ein Grenzfall bleiben, weil es Tage vor der Milliarden-Akquisition durch Facebook “nur” mit 500 Millionen Dollar bewertet wurde.
Wie der Fall Instagram zeigt, ist die Annäherung an den sogenannten “Billion Dollar Valuation Club” nicht zwangsläufig an sprudelnde Umsätze geschweige denn Gewinne gekoppelt. Dennoch bedeutet die Aufnahme in diesen elitären “Club” in der Regel, dass der jeweilige Anbieter zu mächtig geworden ist, um noch zurück in die totale Bedeutungslosigkeit zu fallen. Zu den gereiften Startups, die laut Urteil der Kapitalgeber mehr als 999 Millionen Dollar wert sind, gehören unter anderem Twitter, Airbnb, Square, Spotify und Dropbox.
In diesen Tagen steigt ein weiterer bekannter Onlinedienst in die kleine Riege der Milliarden-Startups auf: Evernote, der bei vielen netzwertig.com-Leserinnen und -Lesern beliebte Notizbuchservice, der sich auch gerne als “virtuelles Gedächtnis” bezeichnet, hat laut US-Medienberichten eine Finanzspritze über 100 Millionen Dollar erhalten – bei einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Insgesamt pumpten Investoren bisher fast 200 Millionen Dollar in das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View.
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AWS Marketplace
Amazon lanciert eine Plattform, auf der webbasierte Software einfachst instantiiert und via Amazon betrieben werden kann. Abgerechnet wird nach Stunden.
» AWS Marketplace
» The AWS Marketplace – Find, Buy, Compare, and Launch Cloud Software
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Square
Mit SumUp wird in Berlin an einem weiteren Square-Klon gearbeitet.
Momentan befindet sich die Berliner Mannschaft in den letzten Zügen kurz vor dem Start. Ganz nebenbei sucht das Team nach potenten Kapitalgebern – eine zweistellige Millionensumme will SumUp bei Venture Capital-Gebern einsammeln.
» SumUp – nach Zenpay der nächste Square-Klon aus Berlin
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Das Schweizer Starup Geroco will mit Ecowizz, einer webgestützten Plattform zum intelligenten Management des Energieverbrauchs, in neue Märkte vorstossen. Auch Deutschland steht auf dem Programm.
Das 2009 gegründete Schweizer Startup Geroco hat sich einen Namen mit seiner Stromspar-Ausrüstung Ecowizz gemacht. Das Unternehmen verkauft Smartplugs, die zwischen Geräte und Steckdose gestöpselt werden, um den Stromverbrauch zu messen und diese Werte drahtlos an eine Webapp zu übertragen. Die Nutzer können dort Elektrizitätsverbrauch und -kosten überwachen und die Smartplugs programmieren, so dass sich diese zu festgelegten Zeiten ein- und ausschalten – und damit Strom sparen.
Nach dem Debüt von Ecowizz in der Schweiz bereitet die junge Firma den Start in weiteren Märkten vor, darunter in Deutschland und Skandinavien. Einher mit der Internationalisierung geht eine Zurückbesinnung auf die ursprüngliche Vision der Gründer. Denn, wie uns CEO Michael Dupertuis im Gespräch erzählt: Die Ecowizz-Hardware ist gar nicht das Kernprodukt des Unternehmens.
Die erwähnte Vision von Ecowizz baut längerfristig auf die Ecowizz-Plattform auf. Die Smartplugs entwickelte das Startup, da es keine Alternative zu selbst hergestellter Hardware gab. Darum füllten die Gründer diese Lücke gleich selbst. Auch wenn ein weiteres Gerät noch unterwegs ist – dieses Jahr kommt die Ecowizz-Box auf den Markt, die als Hub für eine grössere Zahl Smartplugs fungiert – um die Hardware sollen sich in Zukunft andere Hersteller kümmern.
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Twitter
Twitter hat mit dem Innovator’s Patent Agreement eine Art freiwillige Selbstverpflichtung ins Leben gerufen, die die Patente primär im Sinne der Erfinder und als defensive Maßnahme benutzen will.
» Introducing the Innovator’s Patent Agreement
» Twitter’s Revolutionary Agreement Lets Original Inventors Stop Patent Trolls
Internet
Oh nein: Europa verliert im Internet den Anschluss.
Das Fatale an der Situation: Amerika ist stark in den wachsenden Branchen vertreten, Europa größte Börsenwerte liegen dagegen in den schrumpfenden Branchen wie der Telekommunikation.
» Internet: Europa verliert den Anschluss
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Web
Sascha Lobo erinnert uns daran, dass unsere Aktivitäten auf Facebook und Co. nur geborgt sind.
Daten auf sozialen Netzwerken müssen unter allen Umständen so behandelt werden, als könnten sie jederzeit verloren gehen. Denn sie können jederzeit verloren gehen. Trotzdem scheint die Welt likebegeistert anders zu handeln: All ihr digitales Schaffen findet im geborgten Internet statt.
» Euer Internet ist nur geborgt
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Postweb
Dazu passend zeigt uns Mark Krynsky, wie wir unseren Output auch für unsere Nachwelt aufbereiten können.
» How to Preserve, Prepare, and Produce Your Digital Legacy
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Piraten
Nützlich: die Piratenpartei erklärt in einfachen aber deutlichen Worten ihre Position zum Urheberrecht.
Da immer wieder Missverständnisse zu unseren Positionen in der Urheberrechtsdebatte auftreten, möchten wir an dieser Stelle im Detail darauf eingehen.
» Vorstellung der Urheberrechtspositionen der Piratenpartei und Aufklärung von Mythen
Imperium
Google-Gründer Sergey Brin liebt das offene Web, sieht aber auch den Aufstieg der dunklen Seite der Macht – Facebook oder Apple – am Horizont.
» Web freedom faces greatest threat ever, warns Google’s Sergey Brin
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carzapp, ein in der Entwicklung befindliches Startup aus Berlin, will mit einer Hardwarelösung einen der entscheidenden Nachteile des privaten Carsharings eliminieren: die Notwendigkeit zur persönlichen Schlüsselübergabe.
P2P-Carsharing, also die internetgestützte Vermietung von Autos zwischen Privatpersonen, befindet sich noch in den Kinderschuhen, da ruft ein ganz junger Anbieter schon die nächste Evolutionsstufe dieses Konzepts aus. deutsche-startups.de berichtet heute über carzapp, ein in der Entwicklung befindliches Startup aus Berlin, das einen der potenziellen Nachteile bisheriger Lösungen eliminieren möchte: die physische Schlüsselübergabe.
Wer über das Webportal oder die mobile App für den gewünschten Zeitraum ein von einem anderen Nutzer vermietetes Auto findet, sollte in der Lage sein, dies flexibel abzuholen, ohne sich dazu erst mit dem Vermieter auf ein Treffen einigen zu müssen, finden die carzapp-Gründer Oliver Lünstedt und Sahil Sachdeva. Derzeit basteln sie und ihr dreiköpfiges Team an einer Hardwarebox, die private Vermieter in ihr Auto einbauen können.
Mit Hilfe dieses sogenannten “ZappKit” können die Fahrzeugbesitzer dann Mieter autorisieren, das Auto per Smartphone-App aufzuschließen. Ein Schlüssel ist dazu nicht erforderlich. Ein Zweitschlüssel zum Starten befindet sich im Auto. Eine zusätzliche Wegfahrsperre soll sicherstellen, dass dieser Schlüssel nicht funktioniert, wenn sich Personen auf anderen Wegen als über die App Zugang zum Kfz verschaffen.
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