Alle 323 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com:
Nein, meint Mike Masnick von Techdirt. Farhad Manjoo von Slate hat genau das Facebook vorgeschlagen: 5$/Monat von jedem Wal (Branchenjargon für User mit vielen Kontakten).
Masnick hat recht, wenn er ausführt, dass man nicht für Angebote Geld verlangen kann, von denen jeder erwartet, dass sie kostenlos sind. Statt zu versuchen, künstliche Knappheit zu erzeugen, muss man als Startup die echten knappen Güter/Angebote/Funktionen identifizieren und für den Zugang zu diesen dann Geld verlangen. Andernfalls rennen die User einem weg oder man verschließt sich zumindest weiterem Wachstum.
Tatsächlich glaube ich auch, dass das deutsche Business-Netzwerk Xing mit seiner aktuellen Funktionsaufteilung bei seinen Basis- und Premiumaccounts genau diesen Fehler macht. Fünf erfolgreiche Jahre hin oder her, unerschlossene Märkte mit praktisch nutzlosen Basisaccounts zu erobern, wird in einem Umfeld in dem kostenlose Social Networks wie Sand am Meer existieren, praktisch unmöglich. Deshalb dürfte die Expansion etwa nach Spanien und der Türkei auch mittels Übernahmen stattgefunden haben. Auf organisches Wachstum kann Xing unter solchen Bedingungen nicht setzen.
» Techdirt: Charging Is Good… But Only If You Charge For The Right Thing
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Microsoft hat unter dem Namen BizSpark ein neues Angebot für Startups gestartet: Für drei Jahre erhalten teilnehmende Startups Microsoft-Software und Serverprodukte kostenlos.
Das BizSpark genannte Programm ist eine global angelegte Initiative Microsofts, die sich an Startups richtet, welche Software oder Dienstleistungen anbieten oder entwickeln. Drei Jahre lang können diese kostenlos Softwareentwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft erhalten. Voraussetzung: Die Unternehmen dürfen nicht älter als drei Jahre sein und ihr Umsatz muss unter einer Million Dollar im Jahr liegen. Außerdem benötigen interessierte Startups Sponsoren, sogenannte BizSpark-Network Partner, um kostenfreie Lizenzen diverser Programme zu erhalten. GigaOm hat weitere Details.
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US-Wahl bringt Tubes zum Glühen
Die US-Präsidentschaftswahl und der Sieg Barack Obamas haben nicht nur für glühende Internet-Leitungen gesorgt (siehe Bild links) sondern auch für zumindest für einen Tag höhere Verkaufszahlen der Tageszeitungen in den USA. An solch historischen Tagen will man etwas Physisches in der Hand haben, als Souvenir für später.
Dass Barack Obama der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird, hat er zu einem nicht unwesentlichen Teil seiner Kampagne im Netz zu verdanken. » weiterlesen
Die große Koalition in Deutschland hat sich auf die Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt verständigt, welche unter Anderem auch die Rahmenbedingungen für heimliche Online-Durchsuchungen definiert. Das alles nicht ohne Stilblüten wie der SPD-”Erfolgs”verkündung, man habe eine Befristung des Einsatzes der Online-Durchsuchungen bis 2020 durchgesetzt.
»heise online - Weg frei für bundesweite heimliche Online-Durchsuchungen
Google zieht sich aus dem im Juni vereinbarten Werbedeal mit Yahoo wieder zurück: » weiterlesen
Seit Anfang dieser Woche gibt es MindMeister in der Version 3.0. Neben einigen inkrementellen Verbesserungen gibt es auch spannende neue Features.
MindMeister, der beliebte Dienst zum webbasierten und kollaborativen Erstellen, Verwalten und Teilen von MindMaps, steht nun in Version 3.0 zur Verfügung. Wir haben es im April ausführlich vorgestellt und uns dort auch einige Gedanken zur Monetarisierbarkeit gemacht, in diesem Beitrag stelle ich deshalb nur die neuen Features vor.
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Manchmal ein etwas arg verallgemeinender, aber trotzdem lesenswerter Artikel im Tagesanzeiger, in dem nahezu alle Aspekte rund um die ‘Webgeneration’ angesprochen werden:
Das Web gibt den Digital Natives neue Möglichkeiten, sich als aktive kritische Konsumenten zu betätigen – die verschiedenen Preis-, Leistungsvergleichs- und Erfahrungsberichtseiten sind nur ein Beispiel. Eine Firma, die heute schlechten Service bietet oder durch Tricksereien auffällt, verliert das Vertrauen der Digital Natives sehr schnell. Ist die kritische Information einmal im Web, kann die PR-Abteilung nur noch Schadensbegrenzung betreiben.[..]
Amüsant auch, wie der Autor zunächst einen großen Gesellschaftsentwurf vermisst:
Neben der in jede Ritze eindringenden Ökonomisierung und dem Fehlen eines grossen elektrisierenden Gesellschaftsentwurfs formte die Digital Natives die totale Digitalisierung
um dann später auszuführen:
Erst seit Shawn Fanning (28) 1999 im College-Alter die MP3-Tauschbörse Napster online stellte, ist die Musik- und Filmindustrie nicht mehr dieselbe. Steve Chen (30) und Chad Hurley (32) riefen 2005 Youtube ins Leben Google kaufte den Dienst nach nicht einmal zwei Jahren für über 1 Milliarde Dollar, und die TV-Gesellschaften müssen sich zwangsläufig mit dem Dienst auseinandersetzen.
Da hat wohl jemand blind getippt. Diese Generation erschüttert im Vorbeigehen ganze Industrien. Man nenne mir eine Generation, bei der das ebenfalls so war. Sie hat keine Anführer mit eigenartigen Frisuren, welche in Reden und ausschweifenden Interviews versuchen, den theoretischen Überbau zu liefern. Anscheinend braucht sie das aber auch nicht.
» Was die Generation Internet ihren Eltern voraus hat - tagesanzeiger.ch
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APIs sind das zentrale Nervensystem für das moderne Web. John Musser hat nun tausend APIs gesammelt und einen Überblick erstellt.
Einige von Euch können sich vielleicht noch daran erinnern: Die ursprüngliche Bedeutung von Web 2.0, wie sie von Tim O’Reilly vor etwa vier Jahren formuliert wurde, hat mit der eigentlich nichtssagenden Reduktion des Begriffs auf ein Mitmachweb, wie es sich vor allem im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, so gut wie nichts zu tun.
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René Seifert in Holtzbrincks eLAB-Blog zur Rechtslage in Deutschland bei negativen Bewertungen auf Bewertungssites und möglichen rechtlichen Schritten der so negativ Bewerteten gegen User und Plattform:
In der Balance zwischen Schutz des Persönlickeitsrechtes eines “Beurteilungsobjektes” und dem Vertrauensschutz, den ein Autor bei einer Bewertung erwarten darf, schlägt das Pendel der Iustitia eindeutig zu Gunsten der User-Vertrauensschutzes aus. [..]
Zunächst mal nie einschüchtern lassen, und außerdem jemanden fragen der sich damit auskennt. Wenn es der “Beschwerdeführer” darauf anlegt, kann er immer noch Strafanzeige erstatten. Dann fängt vielleicht die Staatsanwaltschaft an bei einem Anfangsverdacht wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung zu ermitteln. Am Ende muss aber ein Richter eine entsprechende Anordnung auf Herausgabe der Daten erlassen.
Gründer von in Deutschland sitzenden Startups im ‘Social Media’-Bereich sollten sich den Artikel unbedingt durchlesen.
» Bewertungsplattformen: Bedeutung und Rechslage bei negativen Bewertungen » eLAB-Blog
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Sascha Beck berichtet im sablog über Strike.tv, ein Produkt des letztjährigen Drehbuchautorenstreiks in den USA:
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Das Freemium-Geschäftsmodell auf dem Vormarsch:
Videosite Vimeo hat diesen Monat einen Pro-Account eingeführt. Blogging-Plattform tumblr plant, es zu tun. Und selbst Twitter-Mitgründer Biz Stone hat dem Wall Street Journal erzählt, dass man für Premium-Funktionen künftig Geld verlangen könnte.
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