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Poynt:
Ex-Googler baut die eierlegende Wollmilchsau der Bezahlterminals

Mit seinem schlanken und vielseitigen Bezahlterminal hofft das Startup Poynt auf den ganz großen Geldregen. Das könnte sogar klappen: Nicht nur, dass dieser Bereich momentan generell im Umbruch ist, in den USA steht 2015 außerdem ein großer Wechsel vor der Tür. Der Kopf hinter dem Produkt ist zudem ein Insider der Branche.

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Osama Bedier war noch vor zwei Jahren frustriert: Auf dem Open Mobile Summit erklärte er damals, niemand habe eine universelle Lösung fürs mobile Payment parat – „auch ich nicht“. Zu dem Zeitpunkt war er Chef von Google Wallet. Im Mai 2013 verließ Bedier Google mit unbekanntem Ziel. Gestern zeigte er nun der Öffentlichkeit, woran er mit seinem Team gearbeitet hatte: Eine schick designte und vor allem vielseitige Bezahlstation namens Poynt, die mindestens für die nächsten zehn Jahre auf der Höhe der Zeit bleiben soll.

Sein Timing ist gut: Ende 2015 stellen die USA auf Kreditkarten mit integriertem Chip um – als eine der letzten unter den großen Märkten. Bislang vertraut man hier dem simplen Magnetstreifen, der sich allerdings leicht fälschen lässt. Entsprechend sind die Vereinigten Staaten beim Missbrauch von Kreditkarten weltweit führend. Wer als Händler Ende 2015 nicht umgestellt hat, trägt dann eine größere Mitverantwortung und geht somit ein Risiko ein. » weiterlesen

Linkwertig:
Reddit, IBM, Youtube, Facebook

Reddit
Mit Redditmade spendiert sich Reddit eine eigene Crowdfunding-Plattform.

» Reddit Gets Into Crowdfunding With Redditmade

 

Steuer
Brand Eins dokumentiert die Probleme, die entstehen, wenn man zur Printausgabe eines Magazins die digitale Version kostenlos dazugeben möchte.

» App S/teuer

 

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Linkwertig:
EU, AWS, BB Awards, Twitter

Geistigeseigentumleistungsvergütungsabgaberecht
Nachdem das Leistungsschutzrecht schon in Deutschland so gut geklappt hat, nimmt sich EU-Digitalkommissar Günther Oettinger nun drei Jahre Zeit, auch die EU damit zu beglücken.

Wir müssen erst mal definieren, was geistiges Eigentum überhaupt ist.

» Oettinger erwägt Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

 

AWS
Amazon hat mit Frankfurt nun auch einen deutschen Standort für die Amazon Web Services resp. die Amazon Cloud eröffnet.

» Now Open – AWS Germany

 

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Verlässliche Informationen:
Welches Medium informiert am schnellsten im Katastrophenfall?

Sirenengeheul ist selten geworden im sicheren Mitteleuropa des Jahres 2014. Doch sollte wirklich einmal etwas passieren, stellt sich die Frage, auf welches Medium man im Notfall am ehesten zurückgreifen kann. Wir entdeckten eine Kombination aus Alt und Neu.

Alarm_Flickr

Am Sonntagmorgen um 1:12 Uhr heulten Sirenen im ganzen Bonner Stadtgebiet. Auch ich wachte davon auf und wusste sofort: Das konnte keine Übung sein. Denn die sind nur alle paar Monate samstags um 12 Uhr mittags und verschrecken auch da schon genug Leute. Nein, Sonntagnacht 1:12 Uhr wäre zwar eigentlich die bessere Zeit für eine Übung, aber das würde schon aufgrund der Lärmschutzvorschriften nicht durchgehen.

Ein Alarm um die Zeit konnte nur zwei Dinge bedeuten: der Ernstfall war eingetreten oder – und das ist wahrscheinlicher – da war in der Leitstelle irgendetwas schief gelaufen. So oder so: Informationen mussten her. Wo holt man sich die, schlaftrunken, mitten in der Nacht? Ohne darüber nachzudenken, griff ich instinktiv als erstes zu meinem Smartphone und öffnete die Twitter-App. » weiterlesen

Linkwertig:
Fire, Siemens, Twitpic, Beats

Fire TV Stick
Nachdem Amazon für das Fire Phone 2014 nur 170 Mio. Dollar abschreiben musste, versuchen sie nun ihr Glück auch in einem Fire TV Stick.

» Amazon takes on Chromecast with new $39 Fire TV Stick

 

Forschungsbündnis
Siemens und die Deutsche Telekom wollen die Digitalisierung in Europa vorantreiben. Nicht weniger als drei Standorte werden dabei digital vernetzt.

„Wir wollen zeigen, was geht“

» Siemens und Deutsche Telekom schmieden Allianz

 

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Medien-Startups aus Deutschland:
Mit Sobooks und Krautreporter bewegt sich endlich was

Lange Zeit mussten Beobachter der deutschen Digital-Medienwirtschaft sehnsüchtig auf Amerika und die dort in großer Zahl entstehenden Journalismus- und Publishing-Startups schauen. Mit Sobooks und Krautreporter gibt es endlich auch hierzulande entsprechende Vorstöße mit echter “Internet-DNA”.

Der deutsche Diskurs über digitale Innovation im Medien- und Publishing-Bereich sah in den letzten Jahren ungefähr so aus: Einschlägig bekannte Medienblogger sowie technologieaffine und damit “wissende” Meinungsführer beklagten mit Blick auf zahlreiche einfallsreiche Ansätze in den USA, dass sich hierzulande in diese Richtung nichts bewegt.

Der Herbst 2014 markiert deshalb einen kleinen, aber nicht unwichtigen Wendepunkt. Denn innerhalb kürzester Zeit sind in diesem Bereich zwei ehrgeizige Projekte aus Deutschland an den Start gegangen, die eine ausgewiesene “Digital-DNA” besitzen und die mutmaßlich nur wenig von dem Ballast mit sich herumschleppen, der den hiesigen General-Interest-Häusern beim kreativen Denken in neuen Bahnen im Wege steht: In der vergangenen Woche ging bei Krautreporter der Vorhang hoch. Wenige Tage zuvor feierte Sobooks seine Premiere.  » weiterlesen

Beteiligung an Startup-Hoffnungsträger Blendle:
Axel Springer, wieso machst du es uns so schwer?

Während die maßgeblich vom Medienkonzern Axel Springer verantwortetete Farce um das Leistungsschutzrecht immer neue Tiefpunkte erreicht, setzt das Unternehmen mit einer Beteiligung am vielgelobten Startup Blendle seine andere, weitaus konstruktivere Digitalstrategie fort. Wenn es doch einfacher wäre, sich über solche Vorstöße zu freuen.

Das Medienunternehmen Axel Springer macht es mir als Freund des Netzes und einer von menschlichen Werten getragenen Demokratie wahrlich nicht leicht.

Auf der einen Seite verhält sich der Konzern als führende Triebkraft hinter dem Leistungsschutzrecht konträr zu den Philosophien, die das freie Netz zu dem gemacht haben, was es heute ist. Zudem positioniert er sich bei seinen Flaggschiff-Medienprodukten Bild und Welt redaktionell auf eine Art, die aufgrund ihrer Polterhaftigkeit und Eindimensionalität oft schwer zu verdauen ist.  » weiterlesen

Linkwertig:
NYC, Pichai, Queen, Ello

German Accelerator
Sigmar Gabriel unterstützt nicht nur die deutschen Verlage in ihrem Kampf gegen Google und alle anderen, er unterstützt auch deutsche Startups durch Eröffnung des German Accelerators in New York.

Dabei nahm sich Gabriel fast genauso viel Zeit für die Gründer-Delegation wie für die offizielle Rede.

» Gabriel eröffnet German Accelerator in New York

 

Google
Apropos Google: Larry Page gibt gleich mehrere Bereiche an Sundar Pichai ab, um Google wieder etwas innovativer zu machen.

Die Macht von Pichai wächst damit, Recode nennt ihn sogar einen Produkt-Zaren.

» Android-Chef bekommt deutlich mehr Macht

 

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Linkwertig:
iPad, Leben, Autos, Denkmal

iPad Air 2
iFixit hat endlich auch das iPad Air 2 in die eigenen Bestandteile zerlegt:

» iPad Air 2 Teardown

 

Startups
Laut t3n kann man ein Startup auch gründen, ohne sich dabei sein Leben zu ruinieren.

Die Online-Branche ist die einzige, in der du kein Business-Modell brauchst.

» Wie man ein Startup gründet, ohne sein Leben zu ruinieren

 

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Linkwertig:
LSR, Ungarn, Inbox, Tablets

LSR
Zähneknischernd hat die VG Media jetzt doch die Einwilligung unterzeichnet, die es Google vorerst erlaubt ihre Snippets anzuzeigen, um ihnen möglichst viele Suchende zu schicken, ohne die sie unter enormen wirtschaftlichen Druck gekommen wären.

Kleine Randbemerkung: Alle deutschen Startups bleiben weiterhin im rechtlich ungeklärten Schnipsel-Raum. Die ganze Aktion hatte nur einen Gewinner: Google. Alle anderen stehen schlechter da.

» Presseverlage beugen sich Druck Googles und lassen VG Media Gratiseinwilligung für Rechtenutzung erteilen (pdf)

 

Ungarn
Aber es geht immer noch blöder: Ungarn will anscheinend eine Datensteuer einführen.

Die Unternehmen sollen 150 Forint (49 Cent) pro GByte zahlen.

» Ungarn will Steuer von 49 Cent pro GByte erheben

 

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