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„Wi-Fi-Hauptstadt Hamburg“:
Der verfrühte Jubel über kostenloses WLAN

Hamburg will in die WLAN-Offensive gehen und gemeinsam mit Unternehmen an vielen Stellen der Stadt kostenlosen Internetzugang ermöglichen. Ähnliche Pläne gibt es auch in New York, allerdings haben die Amerikaner an vielen Stellen weiter gedacht als die Hanseaten.

Beispiel für einen „LinkNYC“ Hotspot inklusive LCD für Werbung.

Beispiel für einen „LinkNYC“ Hotspot inklusive LCD für Werbung.

Wenn eine Stadt dafür sorgen will, dass auf ihrem Gebiet kostenloses WLAN zur Verfügung steht, klingt das erst einmal nach einer guten Idee. Wie „Die Welt“ berichtet, ist das genau, was Hamburg vorhat. Die Hansestadt wird hier gar schon zur „Hotspot-Hauptstadt“ gekürt. Der Hamburgische Senat will dazu mit Unternehmen zusammenarbeiten. Diese Offensive ergänzt andere, bereits laufende Bemühungen. Die Deutsche Telekom ist mit 700 Hotspots an der Elbe vertreten, das Unternehmen willy.tel will bis 2020 gar 7.000 Zugangspunkte im Stadtgebiet einrichten.

Interessant sind solche Angebote vor allem für Touristen aus dem Ausland, die auf diese Weise ohne teures Roaming auf das mobile Web zugreifen können. Sicherlich wird sich außerdem der eine oder andere Bürger der Stadt freuen, der nur über einen kleinen Datentarif verfügt. Zudem könnte es die bisweilen überforderten Mobilfunknetze entlasten. » weiterlesen

Linkwertig:
Ideen, LSR, Facebook, Uber

Interwebs
Deutsche Spitzenpolitiker faxen der EU ihre Ideen zur Digitalisierung.

Die Digitalisierung bietet enorme Chancen für uns alle

» Merkels Internetminister faxen ihren Wunschzettel nach Brüssel

 

LSR
Das Patent- und Markenamt prüft nun, ob die Bevorzugung von Google durch die VG Media nicht eine mögliche Benachteiligung aller anderen Suchmaschinen bedeutet.

Keese deutete in seinem Beitrag zudem an, dass auch Überschriften von Artikeln unter das Leistungsschutzrecht fallen könnten.

» Patentamt prüft Benachteiligung der Google-Konkurrenz

 

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Linkwertig:
E-Commerce, Fünfjahresplan, E-Books, Cola

E-Commerce
Exciting Commerce fasst die Börsengänge des Jahres im E-Commerce zusammen.

Das Spektrum reichte von Alibaba bis Zulily und von AO.com bis zu Zalando.

» Das Jahr der Börsengänge

 

Fünfjahresplan
Laut Sascha Lobo gibt es alle fünf Jahre einen neuen menschlichen Meilenstein.

Doch was ist die nächste Entwicklungsstufe des Internets? Fest steht: Es geht um unsere Daten.

» Sensorenflut und Datenstrom

 

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Linkwertig:
Post-Privacy, Springer, Hachette, Lambda

Post-Privacy
Die Zeit hat sich angeschaut, was der BND mit den 300 Millionen Euro machen will.

Es scheint derzeit vor allem darum zu gehen, für all die Wünsche eine Rechtsgrundlage zu schaffen, also die Gesetze zu verändern, um die Technik möglich zu machen.

» Die geheime Überwachungswunschliste des BND

 

Springer Ideas
Bei den deutschen Inkubatoren gibt es ein reges Kommen und Gehen – auch Springer schließt ihre Ideen wieder.

Die Bilanz dieser ganzen Aktivitäten: PrepaidBild gibt es nicht mehr. LastMinute Local.de wurde ebenfalls abgeschaltet. Das Second-Screen-Start-up TunedIn schlitterte zudem in die Insolvenz.

» Springer schließt seinen internen Inkubator schon wieder

 

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Linkwertig:
Microsoft, Youtube, Twitter, Startups

.NET
Microsoft stellt das .NET Framework unter die offene MIT-Lizenz.

Microsoft macht damit einen weiteren Schritt, eine Open-Source-Firma zu werden.

» Microsoft: .NET wird komplett Open Source

 

Youtube
Youtube hat sich nicht nur mit den Indies geeinigt, sie haben auch im gleichen Zuge ihren Abodienst für Musik konkretisiert.

Bei dem Angebot sollen Nutzer ohne Werbeunterbrechungen Musik hören und Videoclips ansehen können.

» Youtube einigt sich mit Independent-Labels
» YouTube announces plans for a subscription music service

 

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Regulierung von Crowdinvesting:
Die Bundesregierung macht es kompliziert

Eigentlich hat sich die Bundesregierung ja auf die Fahne geschrieben, Startups stärker zu fördern. Doch wenn es darauf ankommt, dann wird unnötig verkompliziert. Wie bei der geplanten Regulierung von Crowdinvesting.

CrowdinvestingDie Bundesregierung will die deutsche Internetwirtschaft unterstützen und die Gründung von Startups fördern. Das ist seit einiger Zeit erklärtes Ziel und wurde vor wenigen Tagen auch nochmal von Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich beim netzpolitischen Abend der CDU, unter anderem im Austausch mit Oliver Samwer, beteuert (siehe Video). Doch auf Worte müssen Taten folgen. Eine aktuell anstehende “Tat” allerdings zeigt, dass bei der Regierung weiterhin der angeratene Pragmatismus zu fehlen scheint, um wirklich Weichen zu stellen.  » weiterlesen

Schmutzige Cloud:
Greenpeace prangert Amazon Web Services an

Während Apple, Facebook und Google inzwischen auf erneuerbare Energien für ihre Rechenzentren setzen, hinkt ausgerechnet Amazon mit seinen vielgenutzten Web Services noch hinterher. Greenpeace erhöht nun den Druck auf den Webgiganten. Zugleich schafft die Organisation zugleich Öffentlichkeit für eine wichtige Frage: Wie umweltfreundlich ist das Internet?

Greenpeace macht mit Flyern wie diesen gegen Amazon mobil. (Bild: Jan Tißler)

Greenpeace macht mit Flyern wie diesen gegen Amazon mobil. (Bild: Jan Tißler)

Viele Menschen achten inzwischen nicht mehr nur auf ihren Stromverbrauch, sondern auch darauf, woraus ihr Anbieter den Strom produziert. Aber wenn es uns damit ernst ist, müssen wir auch an anderer Stelle genau hinschauen. Und dazu gehört: Woher bekommen eigentlich all jene Webdienste ihren Strom, die wir tagein, tagaus nutzen? Schließlich verbraucht das Internet erstaunliche Mengen Energie: Im Jahr 2011 hat „die Cloud“ weltweit bereits mehr Strom verbraucht als ganz Deutschland zusammengenommen. Und der Bedarf steigt.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace schaut schon seit etlichen Jahren gerade auch Tech-Unternehmen über die Schulter und macht öffentlich Stimmung, wenn die sich nicht umweltgerecht genug verhalten. Apple beispielsweise verweist inzwischen in jeder Produktpräsentation darauf, wie umweltfreundlich ihre Geräte sind. Und auch bei seinen Rechenzentren setzt das Unternehmen inzwischen zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien. Ähnlich vorbildlich sind laut Greenpeace außerdem Box, Facebook, Google, Rackspace und Salesforce. Das geht aus einem Report hervor, den Greenpeace im Frühjahr veröffentlicht hatte. » weiterlesen

Alle sind willkommen:
Estland erfindet die virtuelle Staatsbürgerschaft

In den vergangenen fast fünfzehn Jahren hat Estland eine einzigartige Infrastruktur für die elektronische Kommunikation zwischen Behörden, Bürgern und Unternehmen aufgebaut. Jetzt wird diese international geöffnet: Im Dezember führt das baltische Land die weltweit erste virtuelle Staatsbürgerschaft ein.

Für Industrie- und Exportnationen wie Deutschland oder die Schweiz ist die Frage, wie man für Wohlstand sorgt und sich im internationalen Wettbewerb um Geldgeber, Firmen und Fachkräfte durchsetzt, recht einfach beantwortet: Man schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Nachfrage nach den hergestellten Gütern weiter steigt, und dass diese Güter ihren guten Ruf behalten. Kleine Nationen aber, denen es an historisch gewachsenen Leuchtturm-Sektoren des herstellenden Gewerbes oder der Dienstleistungsbranche mit Renommee über die Landesgrenzen hinaus mangelt, müssen weitaus kreativer sein, um sich ihren erfolgreichen Platz in der Welt zu sichern. Estland, der kleine baltische Staat an der Grenze zu Russland, läuft bei diesem Bestreben zur Hochform auf. Denn die nur 1,3 Millionen Einwohner zählende Nation, die sich vom wirtschaftlichen und politischen Selbstverständnis her eng mit den nordischen Ländern verbunden sieht, verwandelt gerade die digitalen Privilegien ihrer Staatsbürgerschaft in ein Exportgut.

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Linkwertig:
Rosetta, Taiwan, Swift, Phantom

Rosetta
Heute abend will eine europäische Raumsonde das erste Mal auf einem Kometen landen. Einen Livestream gibt es auch.

Mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers, werde das kühlschrankgroße Gefährt diesen Weg zurücklegen

» ESA-Raumsonde Rosetta: Europa will auf einem Kometen landen
» CometLanding

 

Taiwan
Taiwan macht vor, wie Open-Source und netzpolitischer Diskurs auch reale soziale Änderungen bewirken können.

» Taiwan’s g0v

 

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Massenphänomen Smartphone-Messaging:
In der Kontaktliste fehlen Unternehmen – aber nicht mehr lange

Chat-Apps wie Path Talk und Kik sowie asiatische Anbieter haben erkannt, dass sich das “WhatsApp”-Prinzip auch für den Dialog zwischen Konsumenten und Unternehmen beziehungsweise Händlern einsetzen lässt. Die Vorteile für Nutzer sind groß, das Potenzial für Marketing und besseren Kundenservice ist riesig.

Ende September veröffentlichte das Unternehmen hinter dem weitgehend gescheiterten mobilen sozialen Netzwerk Path eine neue App. Es war eine Überraschung. Nicht nur, weil das Startup aus San Francisco in seiner schieren Unsterblichkeit damit den angeblich über sieben Leben verfügenden Katzen Konkurrenz macht, sondern auch, weil das neue Produkt – eine Messaging-App namens Path Talk – auf einer ziemlich bestechenden Idee basiert:

Mit ihr kann man Geschäfte und Restaurants per Chatnachricht kontaktieren und zum Beispiel nach Preisen oder Öffnungszeiten fragen oder einen Tisch reservieren. Path nennt dies “Place Messaging” und verspricht eine Antwort in etwa fünf Minuten. Das Benutzererlebnis ähnelt dabei dem, das User von klassischen Chatservices wie WhatsApp oder Facebook Messenger her kennen. Nur dass sie nicht Freunde oder Bekannte kontaktieren, sondern Gewerbetreibende.  » weiterlesen