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Amazon:
Bewusster Verzicht auf Margen als Waffe gegen die Konkurrenz

Es ist Kern von Amazons Strategie, zeitweilig bewusst auf Margen zu verzichten oder gar Geld zu verlieren. Das jetzt in den USA präsentierte Kreditkarten-Lesegerät setzt diese “Tradition” fort: Es unterbietet bei den Gebühren kategorisch jeden Konkurrenten.

Amazon Local RegisterAmazon hat in den 20 Jahren seiner Existenz vieles richtig gemacht, um den heutigen Status als weltweit größter Online-Händler (außerhalb Chinas) und Internetgigant zu erreichen. Doch möchte man die Strategie bewusst auf einige wenige Elemente verkürzen, dann hat die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Services mit hauchdünnen Margen, zum Selbstkostenpreis oder unter Inkaufnahme von Verlust eine prominente Nennung verdient. Deshalb liefert des Unternehmen weiterhin Quartalszahlen, die bei jeder anderen Firma an der selben Stelle im Lebenszyklus wie Amazon als Desaster gelten würden, und die auch die Anleger des Konzerns aus Seattle zunehmend ungehalten machen. » weiterlesen

Linkwertig:
Internet, Amazon, Classroom, USB

Internet
Pew hat den 25. Geburtstag vom Internet zum Anlass für eine grundsätzliche Bestandsaufnahme genommen:

» The Web at 25 in the U.S.

 

Amazon
Amazon hat gestern das eigene Lesegerät für Kreditkarten vorgestellt. Bis 2016 beträgt die Gebühr für Transaktionen nur 1,75%.

» Amazon undercuts Square and PayPal with its own mobile card reader

 

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SIMSme:
Deutsche Post launcht Messenger – Details, Konkurrenz & Zukunft

Auch die Deutsche Post will im boomenden Messenger-Markt mitmischen. Die neue, für iOS und Android angebotene App SIMSme soll mit dem Thema Datensicherheit punkten. Schlecht macht sie das nicht.

SIMSmeWhatsApp sorgt immer wieder für kleine Skandale bezüglich seines nachlässigen Umgangs mit Sicherheitsaspekten. Als Facebook sich den Instant Messenger dann einverleibte, wurde es einigen Nutzern gar zu viel und sie wechselten, da ihre Daten ihnen nicht mehr sicher erschienen. Der Wechsel war auch nicht schwer, denn es existieren verhältnismäßig viele Alternativen. Unter anderem genügend, die verschlüsseltes, also für Geheimdienste (offiziell) nicht mitlesbares Messaging anbieten.

Allerdings bleibt ein Problem: Die kritische Masse – das, was WhatsApp trotz aller Kritik erreicht hat.

Nun möchte ein neuer Akteur mitspielen. Die Deutsche Post hat SIMSme für iOS und Android veröffentlicht.

Und alle so: “Deutsche Post?! Ernsthaft?”  » weiterlesen

Slack:
Eine junge Chat-Anwendung begeistert die Startup-Branche und will hoch hinaus

Bei immer mehr Technologie-Startups in den USA sowie im deutschsprachigen Raum kommt für den internen Austausch die Kommunikations-App Slack zum Einsatz. Obwohl es sich um ein sehr junges Projekt in einem eigentlich dicht gedrängten Markt handelt.

SlackJüngst berichteten wir über den aus Österreich stammenden cloudbasierten Kommunikationsdienst für Teams, ChatGrape. Wir erwähnten in dem Text kurz den US-Konkurrenten Slack. Doch damit taten wir dem Service aus San Francisco eigentlich Unrecht. Denn während die ChatGrape-Macher noch das Ziel hegen, E-Mail in Unternehmen zu ersetzen, hat Slack dieses laut Aussage seines Gründers Stewart Butterfield in einigen Fällen bereits erreicht. Das zumindest deutet Butterfield, der einst den Fotodienstes Flickr mit schuf, in einem Interview mit The Verge an. Hört man sich in Kreisen von Technologie-Startups um, so ist dies keine Übertreibung.  » weiterlesen

Linkwertig:
Hype, Kultur, Politik, Uber

Hype Cycle
Gartner hat endlich den Hype Cycle für 2014 vorgestellt:

» Gartner’s 2014 Hype Cycle for Emerging Technologies Maps the Journey to Digital Business

 

Kommentarkultur
Die Süddeutsche Zeitung sinniert über die Qualität der Kommentare im Internet und erkennt auch Möglichkeiten zur Verbesserung. Alles was wir brauchen ist in eine neue, bessere Diskussionskultur.

Medien im Netz sind heute Restaurants, deren Qualität sich nicht nur daran bemisst, was verkauft wird, sondern auch daran, wer im Lokal sitzt und sich wie verhält.

» Debatten im Netz

 

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Linkwertig:
Angst, Blogs, Buzzfeed, Yo

Tipps
deutsche-startups hat Gründer gefragt, welche Tipps sie anderen Gründern geben würden. Vor allem Angst wird kaum empfohlen.

Habt keine Angst!

» Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?

 

Blogs
Blogs sind tot: Robert Scoble – die wohl paradigmatische Spürnase für opportunistische Trends – gibt sein Blog auf und wechselt zu Facebook und Twitter.

» I’ve completely moved to social media

 

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Linkwertig:
Amazon, Offenlegung, Medienwandel, Netzpolitik

Amazon
Amazon hat sich die Domain readersunited.com gesichert, um die Leser über den eigenen Altruismus beim Wunsch nach niedrigeren Preisen für E-Books zu informieren.

» Readers United

 

Post-Geheimnis
Keine schlechte Idee (wenn da das Wörtchen geheim nicht wäre): Die Bundesregierung erwartet die Offenlegung aller Agenten der Geheimdienste.

Berlin drängt mit dem ungewöhnlichen Schritt auf mehr Transparenz für die in Deutschland tätigen ausländischen Geheimdienste.

» Regierung verlangt Aufdeckung aller Agenten in Deutschland

 

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Shortwhale:
Wuala-Gründer Dominik Grolimund will zu mehr E-Mail-Disziplin anregen

Es klingt trivial, scheint aber zu funktionieren: Mit einer Profil-Seite, die über persönliche E-Mail-Regeln aufklärt und ein strukturiertes Kontaktformular beinhaltet, wollen Wuala-Gründer Dominik Grolimund und der Verhaltensforscher Dan Ariely Nutzer von der E-Mail-Flut befreien.

ShortwhaleZahlreiche vielbeschäftigte Menschen klagen über zu viele, zu lange und zu unkonkrete E-Mails. Auch Dan Ariely, bekannter Professor für Psychologie und Verhaltensökonomik an der US-amerikanischen Duke University, litt unter der Überlastung durch E-Mails. Auf dieses Thema kam er zu sprechen, als er sich mit Dominik Grolimund, einst Gründer des Speicherdienstes Wuala sowie der Social-Recruiting-Plattform Silp, zum Frühstück traf. Beide ließ die Frage, wie man E-Mail besser machen kann, nicht mehr los. Das Endresultat dieses spontanen Brainstormings heißt Shortwhale. » weiterlesen

Linkwertig:
Weltkatzentag, Twitch, Stummheit, LSR

Weltkatzentag
Das Internet feiert heute den Weltkatzentag.

Flickr widmet sich an diesem Tag ganz den flauschigen Vierbeinern

» Flickr feiert den Weltkatzentag mit Fototipps und Expertenwissen

 

Edward Snowden
Edward Snowden darf zumindest drei weitere Jahre in Russland bleiben.

Snowden hatte in zahlreichen anderen Ländern Asyl beantragt, bisher jedoch ohne Erfolg.

» Russland gewährt Snowden drei Jahre Aufenthalt

 

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Beförderungs-Startups launchen “Sammeltaxi”-Funktionen:
Uber und Lyft versuchen sich an intelligenter Mobilität

Während die Dienste der US-Beförderungs-Startups Uber und Lyft für Anwender bequem sind, trugen sie bisher wenig zur Schaffung von nachhaltiger Mobilität bei. Mit neuen, zeitgleich vorgestellten “Sammeltaxi”-Funktionen wollen die Firmen dies ändern. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

RidesharingAbgesehen von der Regulierungsproblematik, die bei Vertretern der Taxibranche das Blut zum Kochen bringt, gab es an hippen, umfangreich finanzierten Beförderungs-Startups wie Uber und Lyft bislang vor allem zu kritisieren, dass sie Bestrebungen einer sinnvollen, umweltfreundlichen Verkehrspolitik, bei der Anreize zur Nicht-Nutzung des Automobils gegeben werden, unterlaufen. Doch innerhalb von 24 Stunden haben beide in San Francisco beheimateten Unternehmen Erweiterungen ihrer Dienst bekanntgegeben, die signalisieren, dass Nachhaltigkeitsaspekte und die gemeinsame Nutzung von begrenzten Ressourcen tatsächlich Teil der Strategie sind. » weiterlesen