4463 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com.

Multimediales Rechercheportal:
Spiegel will’s wissen

Der Spiegel stellt ab sofort sein komplettes Archiv kostenlos im Internet zur Verfügung. Dies gilt für sämtliche Spiegel-Online- und Spiegel-Artikel ab der ersten Ausgabe.

Spiegel Wissen
Seit heute online: Spiegel Wissen

Der Clou: Beinahe sämtliche Spiegelartikel können als PDF der Originalseite heruntergeladen werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe des Spiegel soll weiterhin als kostenpflichtiges E-Paper angeboten werden. Außerdem werden alle Artikel aus Kultur Spiegel, Uni Spiegel, Manager Magazin, managermagazin.de und der deutschen Wikipedia-Datenbank durchsucht. Ergänzt wird das Angebot noch durch ein Wörterbuch und ein Lexikon. Macht ganze 1.590.550 Artikel.

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Blond aufgefrischt:
N’Euro

Die Vanity Fair hat es getan, OK! macht’s, die Blond auch: Verkaufspreis n’Euro. Mit dem Kampfpreis will das optisch renovierte Magazin Leser locken.

Blond Mag & Cheeseburger
Wo ist der Nährwert? (Bild r. McDonalds)

Die aktuelle Blond kostet genau einen Euro. Für diesen rebellischen Preis gibt es das Heft mit Titelthema “Rebellion”. Aufmerksame Zeitschriftenverkäufer präsentieren das Magazin gleich neben der Kasse und sorgen für reißenden Absatz (zum Beispiel am Bahnhof von Hildesheim). Was gibt es schon noch für einen Euro, von Cheeseburgern abgesehen?

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Süddeutsche Zeitung:
Bunt bedruckter Baum aus München

Die Süddeutsche macht Schlagzeilen. Dummerweise des Öfteren in anderen Zeitungen statt der eigenen. Und sie gilt seit der Einführung des nächtlichen Ladenschlusses im Online-Forum als rückständig. Zu Unrecht, meint medienlese.com nach einer Woche Offline-Reading.

SZ
Im Gegensatz zur Boulevardpresse keine Titten als Aufmacher

“Du liest die Süddeutsche? Bist Du etwa so ein Linker?” Das bekam man in Bayern jahrelang zu hören – was nicht CSU-nah war und keine Hofberichterstattung machte, mußte links sein und war eines echten Bayern unwürdig.

Das hielt mich jedoch vom Lesen nicht ab. Stattdessen war der Zeitaufwand ein Problem: Wer nicht von Beruf Sohn oder Rentner oder als Pendler täglich über eine Stunde in leeren Zügen unterwegs ist und da nicht schon dienstlich lesen muß, schafft es schlichweg nicht, diese Masse an täglichen Informationen abzuarbeiten.

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Ex-Bundesrat Blocher dementiert Beteiligung an der Weltwoche

Christoph Blocher, abgewählter Minister, spricht in seiner wöchentlichen Rede an die Nation über Medien (Video, 18:28 Minuten, Dialekt). Er gibt zu, nicht alleine ein Fernsehgerät einschalten zu können und streitet eine vermutete Beteiligung an der Weltwoche ab. Er liest sie aber jede Woche, und das gründlich.

Ich habe einige interessante Passagen von schweizerdeutsch in deutsch übersetzt, und das ziemlich frei und unvollständig (wer ganz genau wissen will, was er denn jetzt gesagt hat, muss das Video gucken und sich selber eine Meinung bilden).

Das Gespräch mit dem “Alt-Bundesrat” führt, wie jede Woche, Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buchs “Blocher-Prinzip”:

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Das ZDF macht sich lustig über Videos von Politikern im Internet

Unfreiwillig komisch” heisst der Beitrag des ZDF-Magazins “Frontal 21″ über Politiker, die das Internet entdecken. Die armen Newcomer werden ausgelacht von alten Hasen mit jahrzehntelanger Erfahrung, die dank Gebührengeldern produktionstechnisch stets auf dem neuesten Stand sind.

Angela Merkel Videopodcast
Vorreiter der neuen Berliner Videoschule? (Screenshot ZDF)

Das Werk von Werner Doyé und Andreas Wiemers (youtube.com, Video, 5:45 Minuten) widmet sich den “Medienprofis” (gemeint sind Politiker). Gleich in der Einleitung werden sie “kamerageschulte Medienmeister” und “perfekte Volksfischer” genannt, die aber das volle Mitleid des Moderators geniessen, weil sie “auch im Internet total cool rüber kommen” sollen.

Natürlich ist es legitim, über die SPD zu lachen, die eine Reihe mit Fragen an Kurt Beck veranstaltet und dann gar keine Fragen beantwortet. Und den Videocast von Angela Merkel in Frage zu stellen, der bereits “mehrere 100.000 Euro” (!!!) gekostet haben soll. Und vielleicht ist auch etwas Wahrheit dran, wenn “die geneigte Web-Gemeinde sich” dabei “an skandinavische Filme in Dogma-Manier erinnert”.

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Hörspiele zum Download:
“Lagerfeuer und Schmieröl”

Arbeitslosen-Armee und Flakhelfer-Fantasien: Bernadette La Hengst und Rocko Schamoni haben Hörspiele für den WDR gemacht.

Bernadette LaHengst und Rocko Schamoni
La Hengst und Schamoni (Bilder: Christiane Stephan, Dorle Bahlburg)

Mit den Öffentlich-rechtlichen ist es so eine Sache. Einerseits hat die preisgekrönten Comedy-Serie “Dittsche” gerade ihren angestammten Sendeplatz am Sonntagabend verloren. Andererseits liefen im gebührenfinanzierten Programm jüngst Hörspiele von Bernadette La Hengst und Rocko Schamoni – und die gibt es sogar zum Download. Bevor es Montag also mit dem üblichen Ernst weiter geht, empfehlen wir zur sonntäglichen Entspannung:

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medienlese – der Wochenrückblick

Klagen, Plagiate, Recherchen bei Wikipedia.

Es wurde geklagt diese Woche. Der Verleger der Gratiszeitung .ch, Sacha Wigdorovits, klagte gegen den SonntagsBlick des Ringier-Verlags. Er warf der Zeitung “zahlreiche Unwahrheiten” vor, “die den Werbemarkt verunsichert haben” sollen und nannte einen Artikel “besonders heimtückisch”.

Der ehemalige Chef der Swissfirst Bank, Thomas Matter, reichte eine Zivilklage über 10 Millionen Franken gegen den NZZ Verlag ein. Die NZZ am Sonntag habe “mehrfach Unwahrheiten” verbreitet. Während sich der Ringier-Verlag demütig zeigte und sich zweifach auf der Titelseite bei Thomas Matter entschuldigte, zeigte der NZZ Verlag kein Entgegenkommen und stellte nun den Antrag, das Verfahren aufzuteilen. Persoenlich.com schreibt: “Die Klage gegen den Verlag soll separat von der Klage gegen die Journalisten behandelt werden.” Die beiden Journalisten, Charlotte Jacquemart und Daniel Hug, gewannen für ihre Berichterstattung zum Fall den Zürcher Journalistenpreis 2007 und damit 7000 Franken. Das neuste Gerücht lautet nun, dass Thomas Matter als Grossaktionär bei der NZZ eingestiegen sei.

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Wir lesen den Spiegel

Sehnsucht nach einem neuen Amerika unter Barack Obama, John McCain fordert mehr deutsche Soldaten für Afghanistan und Jonathan Littell über seinen Holocaust-Roman “Die Wohlgesinnten”

Von Frank Fischer

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Gibt es eigentlich außer Oliver Gehrs niemanden, der einen auf den aktuellen Spiegel vorbereitet? Wir haben vorgelesen und stellen Bemerkenswertes aus der aktuellen Ausgabe (Heft 7/08) vor. Eine ausführlichere Zusammenfassung präsentiert der “Umblätterer”.

Titelgeschichte

Schwarzenegger-Spezialist Marc Hujer und Klaus Brinkbäumer schreiben über “Barack Obama und die Sehnsucht nach einem neuen Amerika” (Seite 88-98). Sie fragen, ob Obama (“ein politischer Poet, ein Menschenfänger”) es ernst meint mit der angekündigten “Politik von unten”, ob seine mögliche Präsidentschaft tatsächlich eine historische Wende à la Roosevelt und dessen New Deal einleiten könne.

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Neues Startup-Watchblog:
Fett für die Gerüchteküche

Ein anonymer Blogger schreibt seit wenigen Tagen ein Watchblog über die deutsche Startup-Szene. “Blase2null” heißt es, und nimmt nach etwas holprigem Start langsam Fahrt auf. Es könnte als Gerüchteküche ein Gegenstück zum unkritischen Deutsche Startups werden – jedenfalls, so lange WordPress.com mitmacht.

Web-2.0-BubblesWeb-Geblubber (Bild cc:Gaetan Lee)

Er hat viel vor, der Blogger, der sich “Tim” nennt: Um den “Blick auf die Schattenseite einer manipulativen Startup-, Medien- & Investoren-Szene” gehe es ihm, schreibt er, und darum, “was man tun muß, um gerade eben nicht Teil dieser Blase zu sein”. Er selbst sei nämlich auch Gründer gewesen und heute Investor, wolle darum gar nicht alles schlechtreden. Einige Zeit hat sich Tim vor allem in den Kommentaren des Web-2.0-Blogs deutsche-startups.de getummelt, aber das war ihm offensichtlich nicht genug Öffentlichkeit: Am 30. Januar startete er sein eigenes Blog unter blase2null.wordpress.com.

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World Press Photo Award:
Die Preisträger 2008

Ein erschöpfter amerikanischer Soldat in Afghanistan, stellvertretend für die Erschöpfung einer kriegsmüden Nation: Diese Aufnahme des britischen Fotografen Tim Hetherington ist das Foto des Jahres.

Tim Hetherington
World Press Photo of the Year 2007, Tim Hetherington, UK, for Vanity Fair, American soldier resting at bunker, Korengal Valley, Afghanistan, 16 September

80.536 Fotos, 5019 Teilnehmer aus 125 Ländern, 59 ausgezeichnete Fotografen aus 23 Ländern, 13 Juroren, zehn Kategorien, ein Gewinner. Das sind die fantastischen Zahlen des World Press Photo Award 2007.

Die weiteren Gewinner:

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