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Wunderkauf:
Neue App von barcoo informiert Verbraucher über Supermarkt-Angebote

Beim Berliner Produktguide barcoo nutzt man den Sommer, um sukzessive das eigene Betätigungsfeld zu erweitern. Mit der neuen iPhone-App Wunderkauf macht das Unternehmen den zu Axel Springer gehörenden Diensten KaufDa und MeinProspekt Konkurrenz.

WunderkaufWas sind aktuell zwei der größten Trends bei mobilen Apps? Korrekt, die Multi-App-Strategie sowie der Dating-App Tinder nachempfundene, hochsimple Swipe-Oberflächen. Bei der neuen App der Macher des Berliner Produktguides barcoo kommen gleich beide Aspekte zum Tragen. Sie heißt Wunderkauf und wurde in der vergangenen Woche für das iPhone veröffentlicht. Eine Version für Android befindet sich gerade in der Entwicklung. » weiterlesen

Linkwertig:
OSM, IP, RI, FB

OSM
OpenStreetMap – die für das Ökosystem sehr wichtige Alternative zu Google Maps – wurde zehn Jahre alt.

» Ten years of OpenStreetMap

 

IP
Weil die dümmlichen Paywalls auch bezahlt werden wollen versucht die Premier League, alle Fotos und Vines von Toren von bezahlenden Fans zu verbieten.

“Es klingt, als ob wir Spielverderber wären, aber wir müssen unser geistiges Eigentum schützen.”

» Britischer Fussball-Verband warnt Fans

 

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Erste Übernahme:
EyeEm kauft Schweizer Startup sight.io

EyeEm hat seine erste Übernahme vollzogen: Die Macher des Schweizer Unternehmens sight.io entwickeln ihre Foto-Analyse-Technologie künftig für das Berliner Startup weiter.

Sight.ioFür den Berliner Fotodienst EyeEm entwickelt sich 2014 zu einem anscheinend sehr guten Jahr. Mit ansehnlichen zehn Millionen registrierten Nutzern starteten die Hauptstädter ins Jahr. Im Frühling wurde ein Marktplatz für Fotos lanciert, über den Nutzer Smartphone-Schnappschüsse zu Geld machen können. Es folgte die Bekanntgabe einer Kooperation mit Getty Images. Parallel rekrutierte das 2011 gegründete Startup Schlüsselpersonen wie etwa Flickrs ehemaligen Produktchef Markus Spiering. » weiterlesen

So einfach ist das nicht:
Wenn Startups beteuern, dass Nutzer ihnen vertrauen können

Viele neue Apps erfordern von Nutzern, dass diese mit Datenfreigaben in “Vorleistung” gehen. Die Macher scheinen nicht mitbekommen zu haben, dass das Vertrauen von Usern in die Praktiken und Sicherheitsstandards von Online-Anbietern über Jahre gelitten hat.

BerechtigungenMit Humin erblickte gestern eine neue intelligente Adressbuch-App das Licht der Smartphone-Welt. Entsprechende Dienste gab es zwar in der Vergangenheit schon häufiger. Doch durch die Einbeziehung von “20.000 Influencern” in die geschlossene Beta-Phase, darunter diverse Prominente, ist es Macher Ankur Jain gelungen, sein Unterfangen schon vor dem Debüt gut sichtbar in der Presse zu positionieren.

Neugierig wie ich bin, lud ich mir die Anwendung testweise aus dem US-App-Store. Doch weit kam ich danach nicht: Denn um die Anwendung ausprobieren zu können, muss man nicht nur das Adressbuch freigeben (worauf ich mich in Einzelfällen einlassen kann), sondern auch den eigenen Kalender. Bei mir ist damit eine Grenze erreicht. Zumindest wenn es um eine brandneue App geht, zu deren Hintergründen und Initiatoren ich so gut wie gar nichts weiß. » weiterlesen

Linkwertig:
Amazon, Snowden, Lieferheld, Yo

Amazon
100 deutsche Schriftsteller machen es ihren amerikanischen Kollegen nach und protestieren dagegen, dass sich Amazon für niedrigere Preise von E-Books und einen höheren Anteil für Autoren einsetzt.

“Wir müssen die Leser aufklären, dass die Manipulation der Empfehlungslisten und die verzögerte Auslieferung von Büchern, deren Verlage sich gegen Amazon wehren, zum Alltag bei Amazon gehören”

» Deutsche Schriftsteller protestieren gegen Amazon

 

Snowden
Wired widmet Edward Snowden ein lesenswertes (und auch hübsch gemachtes) Editorial:

» The most wanted man in the world

 

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IAC kauft ein:
Tinder und Ask.fm, zwei Lieblings-Apps von jungen Leuten, haben nun die selbe Besitzerin

180 Millionen vorrangig jugendliche Nutzer halten sich jeden Monat bei Ask.fm auf. Jetzt hat der US-Internetkonzern IAC das Startup aus Riga über seine Tochter Ask.com übernommen. Auch die beliebte Dating-App Tinder gehört zu IAC.

Die kalifornische Antwortmaschine Ask.com hat in einem überraschenden Schritt die lettische Frage-Antwort-Plattform Ask.fm übernommen. Der Deal ist deutlich bedeutsamer, als er im ersten Moment ausschauen mag: Denn Ask.fm zählt zu den absoluten Lieblingsdiensten von Jugendlichen rund um den Globus, wie wir im Juli beschrieben. Mittlerweile soll der Service 180 Millionen aktive Anwender vorweisen können; größtenteils Teenager. » weiterlesen

“Exorbitante Entwicklung”:
Statistas Expansion in die Welt nimmt Fahrt auf

2008 ging das Statistikportal Statista ins Netz. Heute ist das Unternehmen aus Hamburg, das seit 2010 schwarze Zahlen schreibt und in diesem Jahr acht bis zehn Millionen Euro Umsatz anpeilt, nicht nur im deutschen Raum eine Institution.

StatistaEs ist ein Luxus, den sich nur wenige Wachstums-Unternehmen auf Dauer leisten können: der vollständige Verzicht auf eine Marketing- und Presseabteilung. Bei dem in Hamburg ansässigen Statistikportal Statista aber hält man aktive externe Kommunikationsarbeit für nicht notwendig. Da es sich bei Statista um eines der erfolgreichsten deutschen Webunternehmen der vergangenen Jahre handelt, gibt es wenig Anlass, dieser Sicht zu widersprechen. » weiterlesen

Amazon:
Bewusster Verzicht auf Margen als Waffe gegen die Konkurrenz

Es ist Kern von Amazons Strategie, zeitweilig bewusst auf Margen zu verzichten oder gar Geld zu verlieren. Das jetzt in den USA präsentierte Kreditkarten-Lesegerät setzt diese “Tradition” fort: Es unterbietet bei den Gebühren kategorisch jeden Konkurrenten.

Amazon Local RegisterAmazon hat in den 20 Jahren seiner Existenz vieles richtig gemacht, um den heutigen Status als weltweit größter Online-Händler (außerhalb Chinas) und Internetgigant zu erreichen. Doch möchte man die Strategie bewusst auf einige wenige Elemente verkürzen, dann hat die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Services mit hauchdünnen Margen, zum Selbstkostenpreis oder unter Inkaufnahme von Verlust eine prominente Nennung verdient. Deshalb liefert des Unternehmen weiterhin Quartalszahlen, die bei jeder anderen Firma an der selben Stelle im Lebenszyklus wie Amazon als Desaster gelten würden, und die auch die Anleger des Konzerns aus Seattle zunehmend ungehalten machen. » weiterlesen

Linkwertig:
Internet, Amazon, Classroom, USB

Internet
Pew hat den 25. Geburtstag vom Internet zum Anlass für eine grundsätzliche Bestandsaufnahme genommen:

» The Web at 25 in the U.S.

 

Amazon
Amazon hat gestern das eigene Lesegerät für Kreditkarten vorgestellt. Bis 2016 beträgt die Gebühr für Transaktionen nur 1,75%.

» Amazon undercuts Square and PayPal with its own mobile card reader

 

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SIMSme:
Deutsche Post launcht Messenger – Details, Konkurrenz & Zukunft

Auch die Deutsche Post will im boomenden Messenger-Markt mitmischen. Die neue, für iOS und Android angebotene App SIMSme soll mit dem Thema Datensicherheit punkten. Schlecht macht sie das nicht.

SIMSmeWhatsApp sorgt immer wieder für kleine Skandale bezüglich seines nachlässigen Umgangs mit Sicherheitsaspekten. Als Facebook sich den Instant Messenger dann einverleibte, wurde es einigen Nutzern gar zu viel und sie wechselten, da ihre Daten ihnen nicht mehr sicher erschienen. Der Wechsel war auch nicht schwer, denn es existieren verhältnismäßig viele Alternativen. Unter anderem genügend, die verschlüsseltes, also für Geheimdienste (offiziell) nicht mitlesbares Messaging anbieten.

Allerdings bleibt ein Problem: Die kritische Masse – das, was WhatsApp trotz aller Kritik erreicht hat.

Nun möchte ein neuer Akteur mitspielen. Die Deutsche Post hat SIMSme für iOS und Android veröffentlicht.

Und alle so: “Deutsche Post?! Ernsthaft?”  » weiterlesen