4277 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com.

Aufgabenmanager:
Wunderlist wird schneller, schöner – und bleibt sonst fast wie es ist

Das Berliner Produktivitäts-Startup 6Wunderkinder wird in wenigen Wochen die neue Version seines von sechs Millionen Menschen genutzten Aufgabenmanagers Wunderlist veröffentlichen. Gut so, denn die bisherige App wirkt nicht mehr ganz frisch.

Ich bin ein täglicher Nutzer der Aufgabenverwaltung Wunderlist. Als solcher hatte man es in den vergangene Wochen gar nicht so leicht: Immer mal wieder gab es kleinere Probleme beim Synchronisieren, und generell entstand ein wenig der Eindruck, dass die existierenden Apps von dem Startup aus Berlin nicht mehr das wünschenswerte Maß an Liebe erhielten. Der Grund hierfür war zwar nicht schwer zu erraten: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Hauptstädter an einer neuen Version ihrer App arbeiten. Dennoch wurde ich langsam ungehalten.

Erfreulicherweise muss meine Geduld nicht mehr viel länger auf die Probe gestellt werden: Heute informierte Wunderlist-Macherin 6Wunderkinder über das bevorstehende Release 3.0 und startete offiziell die Pre-Launch-Phase. Alle Details zu Wunderlist 3.0 können auf wunderlist.com nachgelesen oder im Präsentations-Video (am Artikel-Ende) betrachtet werden. » weiterlesen

Linkwertig:
BRAGER, Kultur, Spione, Swarm

7:1
Twitter hat nach dem 5:0 des vorgestrigen Spiels Brasilien – Deutschland mit mehr als 580 Tausend Tweets pro Minute einen neuen Rekord aufgestellt.

» 580,166 TPM

 

Coding da Vinci
Die Deutsche Bibliothek berichtet über die Ergebnisse vom Kultur-Hackathon.

16 Kultur-institutionen hatten ihre Daten für Programmierer, Designer und Gamer unter offenen Lizenzen zur Verfügung gestellt, die zehn Wochen gearbeitet haben und jetzt ihre Ideen und Anwendungen zur Preisverleihung in Berlin vorstellten.

» Kultur-Hackathon

 

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Zielgruppe Endanwender:
SAP startet Mitfahr-App TwoGo

Der Trend, Fahrzeuge gemeinsam zu nutzen und damit die Umwelt und den Gelbeutel zu schonen, weitet sich aus. Selbst Europas führender Softwarehersteller SAP will in dem Markt mitmischen – und gibt sich mit dem gerade gestarteten Dienst TwoGo ganz im Stile eines Startups.

TwoGoWährend die USA eine bemerkenswerte Zahl an wegweisenden IT- und Internetfirmen mit internationaler Bedeutung hervorgebracht haben, kann Deutschland nur ein einziges echten Riesen vorweisen: SAP, milliardenschwerer Softwarehersteller aus dem baden-württembergischen Walldorf. Auch wenn der Konzern als nach Umsatz größter europäischer IT-Anbieter wahrlich kein kleines Licht in der Technologielandschaft darstellt, so gilt das 1972 gegründete Unternehmen heute nicht gerade als Quelle aufregender, einfallsreicher Dienste und Produkte. Kein Wunder, fokussiert es sich zumeist auf dröge betriebswirtschaftliche Software, die zwar eine wichtige Rolle für den reibungslosen Ablauf alltäglicher Prozesse spielt, aber in puncto Medienwirkung, Stammtischtauglichkeit und Weltveränderungspotenzial gegen Google, Facebook und Apple blass aussieht.

Umso interessanter ist die gerade erfolgte Lancierung eines mobilen Ridesharing-Dienstes namens TwoGo. Die Website und dazugehörigen Apps für iPhone und Android präsentiert der IT-Gigant in Sachen Gestaltung und Sprache ganz im Stile typischer, jung-dynamischer Startups. Das ist kein Zufall: TwoGo konkurriert als mobiler Mitfahrdienst mit hiesigen Jungunternehmen wie Flinc und Wundercar (seit dessen Neupositionierung), sowie mit etablierten Mitfahrgelegenheits-Portalen wie Mitfahrgelegenheit.de. » weiterlesen

Linkwertig:
Pew, Inbox, Minority Report, Kartoffelsalat

Slow Media
Netzpolitik fasst eine Studie vom Pew Research Institute zusammen.

Der allgemeine Trend jedoch lautet: Wenn jetzt nicht gegen Netzneutralitätsverstöße, Totalüberwachung, unpassendes Urheberrecht und marktbeherrschende Internetfirmen vorgegangen wird, mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen, politischen und technologischen Mitteln, dann wird es ein freies Netz bis 2025 sicher nicht (mehr) geben.

» Die Zukunft des Internets

 

Inbox
Mit Inbox gibt es endlich wieder einmal die Zukunft von E-Mail.

Statt sich mit antiquierten Dingen wie in MIME kodierten Dateianhängen herumzuschlagen … soll die E-Mail der Zukunft nur noch vom Sender zum Empfänger gelangen.

» Inbox statt E-Mail mit IMAP und MIME

 

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Öffentliche Parkplätze teilen und finden:
ParkTag will die innerstädtische Mobilität verbessern

Apps zur temporären Vermietung oder Anmietung von Privatparkplätzen gibt es einige. Das Berliner Startup ParkTag widmet sich mit seiner mobilen App öffentlichen Parkplätzen – ohne dabei auf das kontroverse Marktplatz-Modell einiger US-Wettbewerber zu setzen.

ParkTagIn San Francisco sorgten in den letzten Wochen Startups für Kritik, die Autofahrern des “Teilen” eines öffentlichen Parkplatzes gegen Entgelt erlauben. Den Offiziellen der Pazifikstadt missfällt diese kommerzielle Nutzung der für die Allgemeinheit gedachten Fläche, weshalb sie Anbieter wie ParkModo, Sweetch und Monkey Parking zur Einstellung ihrer fragwürdigen Aktivitäten zwingen wollen.

Aus Deutschland, genauer gesagt aus Berlin, kommt mit ParkTag jetzt ein ähnlicher Dienst. Allerdings verzichtet die für iPhone und Android angebotene App auf das Modell der kostenpflichtigen Überlassung von Parkplätzen am Straßenrand. Stattdessen helfen sich Mitglieder der ParkTag-Community ohne unmittelbare Vergütung dabei, langes Umherfahren im Viertel zu vermeiden. Für das Konzept sind daher anders als bei den genannten Marktplätzen wenig Akzeptanzprobleme zu erwarten. » weiterlesen

Linkwertig:
Forgotten Results, Shopping Express, Unternehmensengel

Digitale Demenz
Mit Forgotten Results gibt es das erste Projekt, das zwangsvergessene Artikel sammelt.

» Forgotten Results

 

Google Shopping Express
Google investiert eine halbe Milliarde Dollar in den eigenen Lieferdienst, um Amazon nicht davonlaufen zu lassen.

Damit stellt der Internetkonzern Einkäufe aus angeschlossenen Geschäften selbst zu.

» Google steckt 500 Millionen Dollar in eigenen Lieferdienst

 

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In den Fußstapfen von Klout:
Reputami “warnt” Hotels, wenn Meinungsbildner reservieren

Das Kölner Startup Reputami analysiert und aggregiert das Feedback von Hotel- und Restaurant-Gästen. Es lässt sich dafür innovative Lösungen einfallen. Künftig verrät es Hoteliers und Gastronomen im Vorfeld, sofern Online-Multiplikatoren einen Besuch planen.

ReputamiViele Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben eine nennenswerte Sichtbarkeit in sozialen Medien. Sie sind Multiplikatoren. Ob man es mag oder nicht: Firmen interessieren sich speziell dafür, was diese Personen im Netz so von sich geben, denn meist wird ihnen ein gewisser Einfluss zugerechnet. Ein Blogbeitrag oder Tweet, der hart mit einem Produkt ins Gericht geht, oder ein öffentliches Lob für eine gelungene Dienstleistung, könnte andere User in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen. Wenn Menschen mit einer ausgeprägten Präsenz und Reputation in sozialen Medien demnächst ein Hotelzimmer buchen oder einen Tisch in einem angesagten Restaurant reservieren, ist es möglich, dass sich das Personal im Vorfeld explizit darauf einstellt. Zumindest dann, wenn der jeweilige Hotel- oder Gastronomiebetrieb den Online-Reputations-Management-Dienst des Kölner Startups Reputami nutzt.

Der Service, der Hoteliers und Restaurantbetreibern per Weboberfläche auf einen Blick Bewertungen und Kundenmeinungen von einer Vielzahl von Portalen und Bewertungsplattformen liefert und ihnen parallel per Aggregation von Social-Media-Profilen verrät, wer die Personen hinter den Kritiken sind, startet mit Customer Search eine neue, äußerst spannende Funktion: Sie verrät dem Personal im Voraus, welche Persönlichkeiten sich für die kommenden Tage angekündigt haben, und erlaubt eine frühzeitige Evaluation darüber, inwieweit sich für einzelne Gäste ein besonders aufmerksamer Service empfiehlt. » weiterlesen

Linkwertig:
Facebook, Doppelagenten, Demenz, Ölbad

Facebook
Laut dem WSJ hat Facebook über die Jahre nicht nur ein, sondern hunderte Experimente mit den Benutzerkaninchen veranstaltet:

» Facebook Experiments Had Few Limits

 

Überwachung
Netzpolitik hat die 4. Anhörung im NSA-Untersuchungsausschuss mit einem ehemaligen NSA-Direktor und einem Kollegen protokolliert.

Die Vollüberwachung der Gesellschaft ist die größte Bedrohung der Demokratie seit dem amerikanischen Bürgerkrieg.

» Live-Blog 4. Anhörung im NSA-Untersuchungsausschuss

 

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Aufmerksamkeitsökonomie:
Smartphone-Nutzer verbringen mehr Zeit mit Apps – aber nicht mit mehr Apps

Eine frische Nielsen-Statistik zeigt: Smartphone-Nutzer verbringen zwar immer mehr Zeit mit Apps, erhöhen aber die Zahl der pro Monat verwendeten Applikationen kaum. Schlechte Nachrichten für Entwickler und Startups.

Die Problematik, dass es für an Endnutzer gerichtete Startups immer schwieriger wird, es bei Usern in die Liste der regelmäßig eingesetzten Dienste zu schaffen, wurde bei uns schon häufiger thematisiert. Verantwortlich für diese Entwicklung sind verschiedene Faktoren, darunter die große Konkurrenz, die niedrigen Einstiegsbarrieren für die Schaffung neuer Services sowie natürlich der Aufstieg des mobilen Webs. Damit verschwinden die alten Multitasking-Mechanismen der Desktop-Ära. Auf mobilen Geräten ist es deutlich schwieriger, unterschiedlichen Anwendungen parallel Aufmerksamkeit einzuräumen. Meist fokussieren sich Benutzer jeweils auf eine einzige App.

Eine Erhebung der Marktforscher von Nielsen liefert nun bemerkenswerte Zahlen, die zeigen, wie schwerwiegend diese Situation eigentlich ist: Demnach verbrachten US-amerikanische Besitzer von iOS- und Android-Smartphones im vierten Quartal 2013 pro Monat 30 Stunden und 15 Minuten mit der Nutzung von Apps. Das waren 65 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Damals kamen Apps durchschnittlich nur auf 18 Stunden und 18 Minuten monatliche Einsatzdauer. » weiterlesen

Linkwertig:
Vergessen, Verlogenheit, Microsoft, Tools

Vergessen
Google hat begonnen, Zeitungen und andere über ‘zwangsvergessene’ Artikel zu informieren. Auch den eifrigeren Fans vom Vergessen sollte bei der Durchsicht der betroffenen Artikel langsam dämmern, dass das in keine vernünftige Richtung läuft.

» Google Now Censors The Press In The EU

 

Verlage
Stefan Niggemeier dokumentiert den nächsten Fall, bei dem es die Verlage mit der Darlegung der Sachverhalte rund um das Leistungsschutzrecht nicht besonders genau nehmen.

Google soll gleichzeitig verboten und dazu gezwungen werden, Verlagsinhalte in seinen Suchergebnissen anzuzeigen.

» Lügen fürs Leistungsschutzrecht

 

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