4136 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com.

250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft:
Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel

Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten.

LyftDie Individualpersonen-Beförderungsbranche steht vor einem massiven Wandel, der vor allem das Taxigewerbe herausfordert. Nein, die Rede ist nicht von smarten Taxivermittlern à la myTaxi, obwohl diese natürlich auch ihren Teil zu den Umwälzungen beitragen. Ganz besonders viel Druck kommt aber von On-Demand-Transportdiensten, die in der Regel gar nicht erst die Services von Taxifahrern in Anspruch nehmen. Tonangebend ist im Augenblick Uber aus San Francisco. Eine großzügige Ausstattung mit insgesamt 300 Millionen Dollar Wagniskapital erlaubt es den Kaliforniern, im Eiltempo in alle Welt zu expandieren. Derzeit können die gewerblichen Chauffeure in Metropolen in 35 Ländern per App spontan bestellt und auch bezahlt werden.

Doch selbst wenn Ubers Service aus Sicht von bisherigen Taxi-Vielfahrern sehr innovativ und komfortabel sein mag, benötigt der gerade neu entstehende Markt Wettbewerb – und zwar nicht nur durch primär national agierende Anbieter im Hochpreis-Limousinensegment wie etwa die deutschen Services Blacklane und myDriver. Wichtiger ist das Vorhandensein eines Konkurrenten, der ebenbürtig und ähnlich expansiv ist. » weiterlesen

Linkwertig:
EU, Build, Hamburg, Amazon

Netzneutralität
Mehr als 150.000 Menschen haben sich gegen den Verordnungsentwurf der EU, der die Netzneutralität löchrig macht und über den heute abgestimmt wird, ausgesprochen.

Irgendwo im Paragraphendschungel versteckt lauert ein Sonderrecht für Großkonzerne.

» Denkzettel für Vielfalt im Netz

 

Microsoft
The Verge hat die gestrige Keynote Microsofts Konferenz Build protokolliert. Vorgestellt wurden u.a. Windows Phone 8.1 und universelle Windows Apps, die auf allen Windows Geräten laufen.

» Live from Microsoft’s Build 2014 keynote

 

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Startups setzen auf E-Book-Flatrates:
Die Hoffnung, in die Fußstapfen von Netflix und Spotify zu treten

Immer mehr deutsche und internationale Startups wollen beweisen, dass sich das Abomodell von Netflix und Spotify auch auf E-Books übertragen lässt. Dazu müssen sie nicht nur besser sein als der Wettbewerb, sondern auch zeigen, dass Bücherfreunde darin einen Mehrwert sehen.

E-Book-Flatrates Trotz zahlreicher Wettbewerber haben Netflix und Spotify sich mit ihren Streamingflatrates für Filme/Serien beziehungsweise Musik in ihren aktiven Märkten sowie im medialen Bewusstsein recht eindeutig als Platzhirschen etablieren können. Für Rivalen war die Situation schon deshalb schwieriger, weil sie erst auf der Bildfläche erschienen, als sich die zwei Pioniere in ihren Herkunftsländern bereits einen Namen gemacht hatten. Auch wenn der sogenannte “First Mover Advantage” gerne als Mythos bezeichnet wird, profitierten beide Anbieter von ihren frühzeitigen Erfahrungen mit Streamingdiensten auf Abobasis. » weiterlesen

Linkwertig:
MindMeister, Barkoo, Moo, Google

Ende des Winterschlafs
Anfang April erwachen traditionell die Unternehmen aus ihrem Winterschlaf und entlassen kollektiv die aufgestaute kreative Energie. Ein kleiner Überblick:

 

Der Zeitverschwender des Jahres kommt von Google, die haben Google Maps mit einer virtuellen Schnitzeljagd nach Pokemons ausgestattet:

» Google Maps Pokémon Challenge

 

Gmail integriert soziale Selfies:

» Gmail Shelfie

 

Google+ andererseits bekommt ‘Awesome Photobombs’ mit David Hasselhoff:

» Google Auto Awesome Photobombs

 

Und Chrome OS kann nun endlich auch von Katzen benutzt werden:

» Qwerty Cats

 

Microsoft versucht mit Zahnspangen eine Alternative zu Google Glass zu etablieren:

» Microsoft Braces

 

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Der große Plan des Airbnb-Gründers:
Alle Dienstleistungen des Gastgewerbes aus einer Hand

Das bisherige Konzept von Airbnb setzt dem Wachstum der Unterkunftsvermittlung Grenzen. Doch Gründer Brian Chesky hat einen großen Plan, um diese Grenzen zu sprengen: Er will alle Dienstleistungen bieten, die im Gastgewerbe eine Rolle spielen.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Porträt über ein Internetunternehmen meine Sicht auf die Zukunft dieser Firma vollständig verändert. Doch ein sehr ausführlicher und gehaltvoller Fast-Company-Artikel über den Stand der Dinge bei der Unterkunftsvermittlung Airbnb hatte genau einen solchen Effekt auf mich. War ich vor dem Lesen zwiegespalten, inwieweit die Firma aus San Francisco ihre Wachstumsgeschichte lange fortsetzen können würde, wich dieses Gefühl nach der Lektüre Optimismus und Zuversicht. » weiterlesen

Linkwertig:
Yahoo, Netzneutralität, SM, Cloudera

Rasperry PI
Das BäckBlog zeigt in einem kleinen Experiment, wie schon ein Rasperry PI für 29 Euro 44x performanter ist, als die Webseite des österreichischen Parlaments.

Die Homepage des Parlaments hat übrigens 2 Mio Euro gekostet und einmal abgesehen von einer UI, die dem Look and Feel einer Behörde zu 100% gerecht wird, stellt sich hier die Frage, warum davon kein einziger Euro für automatische Skalierung ausgegeben wurde.

» Dieser 29 Euro Mini Rechner ist 44x schneller als die 2 Millionen teure Parlamentshomepage

 

YouhooTube
Yahoo nimmt wieder einmal Anlauf auf das Thema Video, diesmal soll mitunter die Abwerbung von YouTubern die Massen begeistern.

Yahoo weiß, dass Youtube-Anbieter seit Jahren damit unzufrieden sind, dass Google 45 Prozent der Anzeigenannahmen für sich behält.

» Yahoo möchte einen Youtube-Konkurrenten schaffen

 

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Internationalen Wettbewerb unterschätzt:
Die deutsche Medienriesen und ihre gefloppten sozialen Netzwerke

Deutschlands Medienriesen ist das Kunststück gelungen, ihre während der Web-2.0-Euphorie für vergleichsweise viel Geld gekauften sozialen Netzwerken allesamt gegen die Wand zu fahren. Ihr großer Fehler war der Glaube, dass Ländergrenzen im Social Web auf Dauer eine Rolle spielen.

studiVZ

Die RTL-Gruppe will sich also von ihrem 2009 übernommenen sozialen Netwerk wer-kennt-wen.de (wkw) trennen. Auch mit einem Relaunch vor einigen Monaten ließ sich der kontinuierliche Verlust von Seitenaufrufen nicht stoppen.

Damit kann man mit Gewissheit konstatieren, dass die drei einstmals bedeutsamsten deutschen Social Networks für Privatanwender allesamt von ihren Besitzern gegen die Wand gefahren wurden. Holtzbrinck war nicht in der Lage, dem Abstieg der VZ-Netzwerke etwas entgegenzusetzen, ProSiebenSat.1. musste beim Niedergang seines ebenfalls im Zuge des Web-2.0-Hypes gekauften Dienstes lokalisten zusehen, und RTL konnte nichts dagegen machen, dass es für wkw genauso dynamisch abwärts ging, wie das Angebot zuvor bestimmte Regionen Deutschlands mit viel Kraft einnahm.

Ohne Schadenfreude ist festzustellen, dass die deutschen Medienkonzerne vollständig dabei versagt haben, etwas Nachhaltiges aus ihren Millionenakquisitionen zu machen. » weiterlesen

Nest, WhatsApp, Oculus VR:
Öffentliche Versprechen von Startup-Machern sind nichts wert

Im Vorfeld der Akquisitionen von Nest, WhatsApp und Oculus VR distanzierten sich die Gründer jeweils von möglichen Exits oder schlossen diese regelrecht aus. Wir lernen wieder einmal: Man sollte Internet-Entrepreneure nicht zu sehr beim Wort nehmen.

WhatsApp-Gründer Jan Koum

Es sind gerade mal drei Monate des Jahres vorbei und bereits jetzt kann die Internetwirtschaft mit drei besonders schlagzeilenträchtigen Mega-Akquisitionen aufwarten: Der Kauf von Nest durch Google (Wert 3,2 Milliarden Dollar), die Übernahme von WhatsApp durch Facebook (Wert 16 bis 19 Milliarden Dollar) sowie zuletzt die Akquisition von Oculus VR, das künftig ebenfalls zu Facebook gehört (Wert 2 Milliarden Dollar).

Gemeinsamkeiten finden sich bei diesen Deals einige, von den finanziellen Dimensionen über ihre extrem langfristigen strategischen Zeithorizonte bis zu dem wiederkehrenden Muster der Einverleibung aufstrebender Technologieanbieter durch die zwei führenden Webgiganten. Doch noch in einem anderen pikanten Aspekt lässt sich eine Parallele ziehen: Die Gründer aller drei aufgekauften Firmen hatten sich im Vorfeld in einer Form zu ihrer Zukunft geäußert, die Akquisitionen eigentlich ausschloss. » weiterlesen

Linkwertig:
Berlin, Web, WKW, Indiegogo

Medien
Laut der Berlin Startup Academy steht die Berliner-Startup-Medienlandschaft vor dem Aus.

Ohne Arme keine Kekse.

» Startup-Medien in Berlin: Rien ne va plus

 

Web
Nicht uninteressant: Nur 22% der Seiten der Million Dollar Homepage sind in den letzten acht Jahren verschwunden.

» The Million Dollar Homepage still exists, but 22% of it has rotted away

 

» weiterlesen

Linkwertig:
Twitter, Amazon, Startups, Trends

Twitter
In diesen Zeiten nicht nachvollziehbar, aber vielleicht haben sie ja gut Gründe: Twitter gibt interne Pläne auf, Direktnachrichten zu verschlüsseln.

» Twitter gives up on encrypting direct messages, at least for now

 

Cloud
Nach dem Motto ‘Was Google kann, können wir auch’ senkt auch Amazon die Preise für die eigenen Cloud-Dienste.

» AWS Price Reduction #42 – EC2, S3, RDS, ElastiCache, and Elastic MapReduce

 

» weiterlesen

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