3760 Artikel in der Kategorie Meldungen auf netzwertig.com.

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Berlin, Amazon, ResearchGate, Post-Privacy

re:publica 2013
Die kommenden drei Tage findet in Berlin die beliebte re:publica statt.

» re:publica 2013

 

Startups
Apropos Berlin: Teile der dortigen Startupszene wurden in einem Film dokumentiert.

Vier Berliner Jungunternehmer und Andreas Bissendorf von der Investitionsbank Berlin sprechen über ihre Erfahrungen und die Faktoren auf dem Weg zum Erfolg.

» Startupszene Berlin

 

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iLiga:
Berliner Fußball-App sorgt für Furore

Vier Jahre lang hat der Gründer des Berliner Startups motain seine überaus erfolgreiche Fußball-App iLiga aus eigenen Mitteln aufgebaut. Mit zehn Millionen Euro Venture Capital soll nun die größte Fußball-Community im digitalen Raum entstehen.

Ich bin kein besonders leidenschaftlicher Fußballfan. Zumindest verspüre ich kein Bedürfnis, mich regelmäßig über die neuesten Ergebnisse und Tabellen zu informieren. Wäre dies anders, hätte es bei netzwertig.com sicher schon früher einen Bericht über iLiga sowie das dahinterstehende Berlliner Startup motain gegeben. Dieses gelang es relativ unbemerkt von allen weniger fußballbegeisterten Beobachtern, einen der größten App-Erfolge der Hauptstadt hinzulegen.

Die von motain entwickelte, im deutschsprachigen Markt iLiga und in anderen Ländern “The Football App” genannte Anwendung bietet kostenlos und in 40 Sprachen Live-Informationen zu über 100 internationalen Fußball-Ligen und Wettbewerben. Dazu gehörigen Liveticker und -ergebnisse, Nachrichten, Videos und allerlei Statistiken. Mehr als zwölf Millionen Mal wurden die für iOS, Android, Windows Phone, Blackberry und Samsung Smartfernseher angebotene Applikation sowie gelegentlich veröffentlichten themenspezifischen Schwester-Apps mittlerweile heruntergeladen. Die Anwendungen der Berliner zählen damit zu den populärsten Fußball-Apps überhaupt. Statistiken von AppAnnie zeigen, dass The Football App beziehungsweise iLiga in den meisten größeren Ländern Europas die Spitzenplätze in der Sport-Sektion von App Store und Play Store belegt. » weiterlesen

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Rivva, Matrix, EFF, Facebook

Rivva
Die Süddeutsche Zeitung wird neuer Partner von Rivva.

Der unabhängige Fortbestand von Rivva ist damit gesichert. Mein Dank geht an Stefan Plöchinger und das Team von Süddeutsche.de.

» Rivva wird Partner von Süddeutsche.de

 

Matrix
Carsten Pötter hat eine Matrix erstellt, auf dem potentielle Nachfolger für den Google Reader anhand einiger nützlicher Kriterien verglichen werden.

» RSS Matrix

 

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Analyse von Buzzfeed:
Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic

Innerhalb von acht Monaten haben 200 Medienwebsites aus dem Buzzfeed-Werbenetzwerk 30 Prozent ihres Google-Traffics verloren. Parallel nahm die Zahl der Besucher, die über soziale Netzwerke kamen, deutlich zu.

Über die Frage, ob Google mit der Entwicklung von Google+ die richtige strategische Entscheidung für den Vorstoß in das soziale Web getroffen hat, gibt es unterschiedliche Ansichten. Immerhin verfügt der Internetgigant mit YouTube über eine bereits lebhafte Community, die sich prima zu einem sozialen Netzwerk hätte ausbauen lassen. Und auch bald zwei Jahre nach dem Launch fristet Google+ in Anbetracht der hohen internen Priorität und der in das Projekt investierten Ressourcen relativ gesehen ein Schattendasein.

Doch dass der Konzern den Aufstieg von Facebook, Twitter und anderen Social-Web-Plattformen als Bedrohung empfand und den Entschluss fasste, darauf reagieren zu müssen, daran lässt sich aus heutiger Sicht nichts mehr kritisieren. Eine Statistik von Buzzfeed zeigt, wie Social Networks immer stärker zu Trafficquellen für Websites werden und damit die Hoheit von Google als Besucherlieferant in Frage stellen. » weiterlesen

Linkwertig:
WWW, Google Now, Abmahner, Dummdeuter

World Wide Web
Vor 20 Jahren hat das CERN das World Wide Web der Public Domain übergeben und das Web wie wir es kennen dadurch möglich gemacht. Zur Feier haben sie auch die allererste Webseite reanimiert:

» World Wide Web

 

Abmahnindustrie
Der Verein Digitale Gesellschaft hat der EU-Kommission einen Brief über die Aktivitäten der deutschen Abmahner geschrieben.

Diese Vorgehensweise ist mit Art. 8 der Richtlinie 2004/48/EG zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums unvereinbar, denn bei nun mehr als 4,3 Millionen abgemahnten Bundesbürgern lässt sich nicht mehr von Verhältnismäßigkeit sprechen.

» Wir schreiben der EU-Kommission

 

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Linkwertig:
Bücher, OpenupEd, Reeder, HuPo

Bücher
Die Österreichische Nationalbibliothek hat die ersten 100.000 Bücher aus dem eigenen Bestand online zugänglich gemacht.

Auch die Anbindung an das Web 2.0 ist gegeben: Jede Seite kann direkt auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken gepostet werden.

» Österreichische Nationalbibliothek stellt die ersten 100.000 Bücher ins Netz

 

MOOC
Mit OpenupEd gibt es nun auch eine europaweite MOOC-Plattform.

Alle Kurse können zu einer formellen Anerkennung führen: entweder in Form einer Bescheinigung, eines sogenannten Badges, oder einer ECTS-Bescheinigung

» Erste europaweite Universitäts-MOOC-Initiative gestartet

 

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Linkwertig:
Zalando, Glass, Instapaper, Planwirtschaft

Zalando
Zalando hat ein Blog gestartet, auf dem der eine oder andere Einblick in den technologischen Maschinenraum geworfen wird:

» Zalando Tech Blog

 

Google Glass
Robert Scoble berichtet seine Erfahrungen nach zwei Wochen Google Glass und kommt zur Einsicht, dass der Preis eine wichtige Rolle für die Verbreitung spielen könnte.

» My two-week review of Google Glass

 

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Ampya:
ProSiebenSat.1 stellt MyVideo einen Musikstreamingdienst an die Seite

ProSiebenSat.1 AG wird einen eigenen Musikstreamingdienst starten. Ampya soll Zugriff auf Songs und Musikvideos bieten und wie Spotify auch in einer Gratisversion angeboten werden.

AmpyaIm Jahr 2010 wäre der Start eines neuen Streamingdienstes für On-Demand-Musik noch eine größere Meldung wert. Mittlerweile existieren jedoch allein in Deutschland 19 abobasierte – und häufig austauschbare – Streaming-Dienste. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, von simfy bis Rdio, von JUKE bis Deezer, liegen meist nur im Detail. Und gegen die aggressive Gratis-Preispolitik des Branchenprimus Spotify kommen die wenigsten an.

Wenn sich nun noch ein weiterer Neuling in diesem heiß umkämpften und noch immer von vielen, “lokale” Musiksammlungen bevorzugenden Nutzern ignorierten Segment zu etablieren versucht, dann hat diese Nachricht eigentlich nur sehr geringe Bedeutung – es sei denn, es handelt sich um ein wirkliches Schwergewicht, das aus dem Stand eine massive Reichweite aufbauen und viele Anwender an den Musikkonsum mittels Streaming anstelle von Käufen heranführen kann. Genau ein solches Schwergewicht plant nun in der Tat den Einstieg in den Streamingsektor: Die ProSiebenSat.1 AG steht kurz vor dem Launch eines Streaming-Dienstes namens Ampya. » weiterlesen

Linkwertig:
Daten, Rechte, Medien, Reader

Daten
Stephen Wolfram mit einigen sehr hübschen Visualisierungen der Daten von Facebook.

» Data Science of the Facebook World

 

Mehr Daten
Das Ausmaß der Datenflut wurde übrigens von Brad Frost in einer durchaus durchklickswerten Slideshow kontextualisiert.

» Death To Bullshit

 

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Fließbandproduktion von Inhalten:
“Churnalism Tracker” deckt Copy-Paste-Journalismus auf

Ein neues Online-Tool vergleicht den Inhalt eines Artikels mit Texten aus Pressemitteilungen, Wikipedia und anderen Quellen. Auf Knopfdruck sieht man so alle Teile des Beitrags, die der Autor durch Copy und Paste übernommen hat. Ob das deshalb schlechter Journalismus ist, steht auf einem anderen Blatt.

Ein Testergebnis des Churnalism Trackers.

Ein Testergebnis des Churnalism Trackers.

Hinter dem Projekt steht die Sunlight Foundation, die sich als gemeinnützige und unabhängige Organisation beschreibt. Sie hat sich vor allem auf die Fahnen geschrieben, für mehr Transparenz in der Politik zu sorgen. Ein Beispiel ist der “Lobbying Tracker”, der öffentlich zugängliche Informationen darüber sammelt, wer in Washington für Unterstützung in eigener Sache wirbt. Die Sunlight Foundation nutzt somit die Digitalisierung von Informationen, um sie auf neue Weise miteinander zu verknüpfen und daraus Erkenntnisse zu gewinnen. Für das neue Tool arbeitet sie mit dem Media Standards Trust zusammen, der sich für höhere Standards im Nachrichtengeschäft einsetzt.

Den “Churnalism Tracker” gab es zuvor bereits für Medien aus Großbritannien und nun gibt es ihn außerdem in einer Version für die USA. Der Begriff Churnalism wird dabei laut Wikipedia dem BBC-Journalisten Waseem Zakir zugeschrieben. Er beschreibt einen Journalismus, bei dem der Redakteur seine Artikel am laufenden Band produzieren muss (englisch “to churn out”). Ein Phänomen, das vielen Journalisten bekannt vorkommen wird, denn der Druck auf viele Redaktionen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Zahl der Redakteure hat sich im Zuge dessen reduziert, die Menge an Inhalten aber nicht immer. Um dennoch ihr Pensum erfüllen zu können, übernehmen manche Journalisten deshalb Inhalte aus Pressemitteilungen und anderen Quellen und machen das dem Leser gegenüber zugleich nicht immer deutlich.  » weiterlesen