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Vielseitigere Finanzierungsoptionen:
Schwarmfinanzierung wird erwachsen

Bislang erlangten internationale Crowdfunding-Portale, bei denen Geldgeber keine Anteile an den finanzierten Projekten bekommen, die mit Abstand größte Aufmerksamkeit bei Medien und Privatinvestoren. Doch länderübergreifende Akteure wie Seedrs und FundedByMe wollen dies ändern. Damit wird die Schwarmfinanzierung noch vielfältiger – und erwachsen.

Seedrs und FundedByMe

Der milliardenschwere Exit des in der Frühphase mittels Crowdfunding verwirklichten Virtual-Reality-Startups Oculus VR offenbarte – wie berichtet – eine der großen Schwächen der nicht renditeorientierten Schwarmfinanzierung: Wenn ein durch die kleinen Beiträge vieler Privatgeldgeber entstandenes Produkt oder Projekt verkauft wird, haben die ursprünglichen Unterstützer nichts davon.

Während es in Deutschland eine Reihe von Plattformen gibt, die als Alternative sogenanntes Crowdinvesting ermöglichen, bei dem Privatinvestoren Anteile am finanzierten Unterfangen erhalten und damit von künftigen Profiten, Akquisitionen oder Börsengängen profitieren, mangelte es bislang noch an international ausgerichteten Anbietern in diesem Segment. Doch das ändert sich gerade. » weiterlesen

Linkwertig:
Microsoft, Yahoo, Apple, Journalismus

Journalismus
Laut dem Upload-Magazin gibt es Leser, die für gut gemachte digitale journalistische Inhalte auch zahlen, und listet einige Beispiele auf.

» Willkommen in der Ära des selbstbewussten Digital-Journalismus

 

Fernsehen
Microsoft und Yahoo beginnen, wie Amazon oder Netflix eigene TV-Formate zu entwickeln.

» Microsoft Goes Hollywood in Amazon-Like Programming Push
» Yahoo Makes New Push Into Video Content

 

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TV-Streaming für Komfortsuchende:
Zattoo-Konkurrent Wilmaa veröffentlicht eigene Hardware-Box

Mit Wilmaa bringt der erste reine TV-Streaming-Anbieter eine Hardwarelösung auf den Markt. Der auch in Deutschland verfügbare Konkurrent Zattoo will sich lieber auf die Erschließung existierender Plattformen konzentrieren.

Wilmaa BoxIn diesem Jahr werden eine Reihe von neuen, rein internetbasierten TV-Boxen für Furore sorgen. Gerade erst hat Amazon in den USA mit Fire TV eine Allround-Lösung vorgestellt, die Videoinhalte des Onlinehändlers sowie Content zahlreicher anderer Dienste streamt. Googles Antwort lässt nicht lange auf sich warten, glaubt man diesem Exklusivbericht von The Verge: Mit Android TV will der Internetgigant nach dem gefloppten Google-TV-Projekt erneut versuchen, der Fernsehlandschaft näher zu kommen. Angesichts dieser Vorstöße wäre es kein Wunder, wenn auch Apple seine Settop-Box Apple TV in den nächsten Monaten erneuert. Immerhin hat sich das Gadget für das Unternehmen nach und nach zu einem Milliardengeschäft entwickelt.

Aus der Schweiz kommt nun eine Meldung, die zum Trend separater Settop-Boxen von IT- und Webfirmen passt, aber dennoch aus dem Rahmen fällt: Denn der Zattoo-Konkurrent Wilmaa hat in der Alpenrepublik nach einiger Verzögerung eine eigene Hardware-Lösung auf den Markt gebracht. » weiterlesen

Linkwertig:
Amazon Dash, Android TV, Mozilla, Startups

Überwachung
Nachdem der ehemalige Innenminister Hans-Peter Friedrich vor nur wenigen Monaten (bei durchaus schon bekannten Sachverhalten) noch überhaupt kein Problem erkennen konnte, nennt Thomas de Maizière das Verhalten der USA nun sogar maßlos.

Dass die Zustimmungswerte in der deutschen Bevölkerung gegenüber den USA “so schlecht wie lange nicht mehr” seien, mache ihn traurig.

» De Maizière nennt Verhalten der USA maßlos

 

Amazon Dash
Amazon stellt mit Amazon Dash ein Gadget zum leichteren Einkaufen (bei Amazon) vor.

Natürlich lässt sich der Amazon Dash nicht nur zuhause, sondern auch in jedem x-beliebigen Supermarkt einsetzen, um bei Amazon zu bestellen.

» Amazon bringt Shopping-Stick für Lebensmittel

 

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Netzneutralität, Gmail, Neustart, ZunZuneo

Netzneutralität
Das EU-Parlament hat gestern für Netzneutralität gestimmt.

Das war nur die erste Lesung, wenn auch eine vielleicht entscheidende Schlacht. Im weiteren Verlauf haben wir schlechtere Karten gegenüber den Lobbys der Telekom-Industrie, weil jetzt die Regierungen im EU-Rat mitreden werden.

» EU-Parlament stimmt für Netzneutralität

 

Gmail
Gmail – das vielleicht nützlichste ältere Produkt von Google, das das neuere Google noch nicht völlig verschlimmbessert hat – wurde stolze 10 Jahre alt.

» Happy Birthday, Gmail

 

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Statt komplexem Doo nun simple Scanbot-App:
Frank Thelen wandelt auf den Pfaden der 6Wunderkinder

Das ambitionierte Dokumenten-Startup Doo strich kürzlich seine Segel. Doch das Team um Gründer Frank Thelen hat die entwickelte Technologie genutzt und eine Scanner-App für das iPhone veröffentlicht. Dass die Strategie kleiner Brötchen statt riesiger Torten funktionieren kann, haben die Macher von Wunderlist bewiesen.

ScanbotVor einigen Wochen gab das Bonner Startup Doo seinen Traum eines strukturierten Systems zur Aufbewahrung digitaler Dokumente auf. Das Nutzerinteresse für den Dienst, in den zehn Millionen Euro investiert wurden, war schlicht zu gering. Da halfen auch keine großen Ambitionen sowie die Erfahrung des Gründers Frank Thelen. Dieser kündigte aber umgehend an, an neuen Projekten zu arbeiten. Eines davon schickte er gestern offiziell ins Rennen: Scanbot, eine bislang nur für das iPhone, dafür aber von Beginn an in 13 Sprachen angebotene Scanner-App, entwickelt von Teilen des Team, das auch schon an Doo arbeitete. » weiterlesen

Ein halbes Jahr nach Debüt des iPad-Blogaggregators:
Blogbox zieht Bilanz und verrät, wie es weitergeht

Im Herbst 2013 veröffentlichte das Münchner Startup Blogbox sein innovatives iPad-Blogmagazin. Mittlerweile können darin über 350 Blogs aus dem deutschsprachigen Raum gelesen werden. Nun rückt die Erhöhung der Reichweite sowie die Monetarisierung in den Vordergrund.

BlogboxVor einem halben Jahr schickten die Münchner Studenten Moritz Orendt, Bernhard Hering, Samy Ateia und Marco Eisenack mit Blogbox eine iPad-App ins Rennen. Das Quartett hatte sich zum Ziel gesetzt, die Reichweite deutschsprachiger Blogs zu erhöhen und Nutzern beim Entdecken interessanter Publikationen und Lektüre zu helfen. Sechs Monate später und kurz vor der Veröffentlichung einer rundum erneuerten Version 2.0 ziehen die Macher eine erste Bilanz: Die größte Überraschung war für sie der enorme Ansturm von Bloggern, die mit ihren Inhalten in der kostenfreien Anwendung vertreten sein wollen. » weiterlesen

250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft:
Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel

Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten.

LyftDie Individualpersonen-Beförderungsbranche steht vor einem massiven Wandel, der vor allem das Taxigewerbe herausfordert. Nein, die Rede ist nicht von smarten Taxivermittlern à la myTaxi, obwohl diese natürlich auch ihren Teil zu den Umwälzungen beitragen. Ganz besonders viel Druck kommt aber von On-Demand-Transportdiensten, die in der Regel gar nicht erst die Services von Taxifahrern in Anspruch nehmen. Tonangebend ist im Augenblick Uber aus San Francisco. Eine großzügige Ausstattung mit insgesamt 300 Millionen Dollar Wagniskapital erlaubt es den Kaliforniern, im Eiltempo in alle Welt zu expandieren. Derzeit können die gewerblichen Chauffeure in Metropolen in 35 Ländern per App spontan bestellt und auch bezahlt werden.

Doch selbst wenn Ubers Service aus Sicht von bisherigen Taxi-Vielfahrern sehr innovativ und komfortabel sein mag, benötigt der gerade neu entstehende Markt Wettbewerb – und zwar nicht nur durch primär national agierende Anbieter im Hochpreis-Limousinensegment wie etwa die deutschen Services Blacklane und myDriver. Wichtiger ist das Vorhandensein eines Konkurrenten, der ebenbürtig und ähnlich expansiv ist. » weiterlesen

Linkwertig:
EU, Build, Hamburg, Amazon

Netzneutralität
Mehr als 150.000 Menschen haben sich gegen den Verordnungsentwurf der EU, der die Netzneutralität löchrig macht und über den heute abgestimmt wird, ausgesprochen.

Irgendwo im Paragraphendschungel versteckt lauert ein Sonderrecht für Großkonzerne.

» Denkzettel für Vielfalt im Netz

 

Microsoft
The Verge hat die gestrige Keynote Microsofts Konferenz Build protokolliert. Vorgestellt wurden u.a. Windows Phone 8.1 und universelle Windows Apps, die auf allen Windows Geräten laufen.

» Live from Microsoft’s Build 2014 keynote

 

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Startups setzen auf E-Book-Flatrates:
Die Hoffnung, in die Fußstapfen von Netflix und Spotify zu treten

Immer mehr deutsche und internationale Startups wollen beweisen, dass sich das Abomodell von Netflix und Spotify auch auf E-Books übertragen lässt. Dazu müssen sie nicht nur besser sein als der Wettbewerb, sondern auch zeigen, dass Bücherfreunde darin einen Mehrwert sehen.

E-Book-Flatrates Trotz zahlreicher Wettbewerber haben Netflix und Spotify sich mit ihren Streamingflatrates für Filme/Serien beziehungsweise Musik in ihren aktiven Märkten sowie im medialen Bewusstsein recht eindeutig als Platzhirschen etablieren können. Für Rivalen war die Situation schon deshalb schwieriger, weil sie erst auf der Bildfläche erschienen, als sich die zwei Pioniere in ihren Herkunftsländern bereits einen Namen gemacht hatten. Auch wenn der sogenannte “First Mover Advantage” gerne als Mythos bezeichnet wird, profitierten beide Anbieter von ihren frühzeitigen Erfahrungen mit Streamingdiensten auf Abobasis. » weiterlesen