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Dank des Dienstes IFTTT können Besitzer des Fitnessarmbands Jawbone Up und der “Internet-Glühlampe” Philips Hue nun sehr viel mehr mit ihren Geräten anfangen. IFTTT nimmt Handgriffe ab und ermöglicht neue Funktionen.
Während das Schlagwort “Internet der Dinge” erst einmal nur bedeutet, dass zahlreiche Geräte online gehen, bleibt die Frage: Und was hat man nun davon? Eine Antwort darauf ist der Dienst “If This Than That” (IFTTT): Er sorgt dafür, dass solche Geräte Aktionen auslösen können oder aber auf Ereignisse reagieren. Das alles klingt erst einmal theoretisch und abstrakt. Mit einigen Beispielen wird dagegen recht schnell klar, wie praktisch und sinnvoll das sein kann.
Bei IFTTT ging es ursprünglich darum, diverse Webdienste miteinander zu verknüpfen. Ein Ereignis bei Dienst A löst automatisch eine Aktion bei Dienst B aus. Beispiel: Bekommt man eine E-Mail mit Anhang, wird der in Evernote gespeichert. Lädt jemand bei Facebook ein Foto hoch und gibt an, dass man darauf zu sehen ist, wird es in der eigenen Dropbox abgespeichert. Ändert man sein Profilfoto auf Facebook, wird das Profilfoto auf Twitter ebenfalls geändert. Bei IFTTT heißen solche Verknüpfungen “Rezepte” und wer will, kann seine öffentlich mit anderen teilen. Und natürlich kann man die Rezepte anderer übernehmen. Aber auch ohne eine bereits vorhandene Vorlage macht es IFTTT den Nutzern vergleichsweise einfach, etwas selbst anzulegen.
Diese Idee hat IFTTT inzwischen auf Geräte erweitert, die mit dem Internet verbunden sind.
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WW des WWW
Bis Dienstag kann man sich auf Arte die wirklich empfehlenswerte Dokumentation zu den Wurzeln des WWW ansehen:
» Die wilden Wurzeln des World Wide Web
QAI
Auch das noch: Google und die Nasa tüfteln gemeinsam an künstlicher Intellgenz mit Quantencomputern.
» Google Buys a Quantum Computer
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Google hat auf der Keynote der eigenen Entwicklerkonferenz I/O Verbesserungen in fast allen Geschäftsfeldern vorgestellt. Sie sind durch die Bank stark, bieten aber wenig Begeisterungspotenzial für solche Zuschauer, die völlig neue Produkte erwartet hatten.
Ja, wir haben mehr erwartet, oder eigentlich eher: etwas Anderes. Ein neues Nexus-Phone vielleicht, stärkere Offline-Funktionalität für Chrome OS, vielleicht sogar endlich das Zusammenwachsen von Android und Chrome OS oder gar Android für Notebooks zu Gunsten von Chrome OS. Google hatte die Chance, die Listendarstellung der Suche komplett mit dem Knowledge Graph zu ersetzen, Maps voll und ganz zu personalisieren. Das sagenumwobene neue X-Phone wäre natürlich auch ganz nett gewesen.
All das gab es in der dreistündigen Keynote nicht. Keine neue Android-Version, obwohl die für Googles jährliche Entwicklerkonferenz fast schon usus ist, kein neues Smartphone, wenig Neues zu Chrome OS, nichts Neues zu Google Glass außer einigen Schwenks der Kamera ins Publikum, wo einige Träger der Google-Brille übellaunig dreinblickten. Nein, ein echtes Hardware-Highlight hat heute gefehlt. Google selbst hat diese Erwartungen durch die Politik der ständigen Produktverbesserungen geschürt und nun ein wenig enttäuscht – wäre da nicht der beeindruckender Auftritt von Larry Page am Schluss der Show gewesen.
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Google hat gestern im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O eine Reihe von Ankündigungen gemacht. Aus alter Tradition – auch wenn wohl die großen Würfe ausgeblieben sind – ein Überblick:
Google Maps
Google Maps wurden in einigen Bereichen auf durchaus schlüssige und beeindruckende Weise verbessert. Die UI wurde durchgehend vereinfacht und viele Features sind personalisiert.
Das Herzstück des neuen Google Maps ist eine Technologie, die bei jedem Klick oder jeder Suche eine einmalige Karte zeichnet.
» Meet the new Google Maps: A map for every person and place
» Das neue Google Maps: die Karte für euch ganz persönlich
Suche, Google Now
Im Bereich Suche forciert Google die Themen Personalisierung, Kontext, Knowledge Graph und Sprachsteuerung. Google Now optimiert das entsprechend für mobile Gerätschaften.
» A multi-screen and conversational search experience
Google+
Google+ bekommt ein neues, ‘tieferes’ Design, hübschere Hangouts und deutlich bessere Integration von Fotos. U.a. erkennt Google automagisch die besten Fotos und kann sie auch aufhübschen.
» Stream, Hangouts, and Photos
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Löschen
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, daß Google Begriffe aus Autocomplete entfernen muß, wenn sich jemand beschwert.
Die Richter befanden, dass es niemand hinnehmen muss, wenn die Funktion namens Autocomplete bei der Suche nach einem Namen in der Suchzeile zusätzlich dazu unangenehme oder beleidigende Begriffe vorschlägt.
» Google muss beleidigende Suchworte sperren
Piraten
Klaus Kusanowsky sinniert über das systemische Dilemma der Piratenpartei.
Die Relevanz der Piratenpartei ergibt sich durch ihre erfolgreiche Selbstorganisation und ihren Niedergang erlebt sie in dem Augenblick, indem versucht wird, diese Selbstorganisation in formalisierte Entscheidungsfindungsverfahren zu überführen. Man könnte auch sagen: die Partei trollt sich selbst.
» Über den Niedergang der #Piratenpartei
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Bei sipgate one konnten Nutzer kostenfrei eine deutsche Mobilfunknummer erhalten, diese auf bestehende Anschlüsse weiterleiten und sich Nachrichten automatisch transkribieren lassen. Doch das schwierige regulatorische Umfeld sowie hohe Kosten machen den Düsseldorfern einen Strich durch die Rechnung.
Bevor Google mit selbstfahrenden Autos, Glass und Now die Fantasie von Technologiefreunden anregte, gehörte der webbasierte Telefonmanager Google Voice zu den innerhalb von Early-Adopter-Kreisen besonders hochgelobten Diensten des Internetunternehmens. Mit den neuen Schwerpunkten wurde es ruhiger um den bisher lediglich in den USA und Kanada verfügbaren Service, der angetreten war, um unter dem Motto “Eine Nummer für alle deine Telefone, für immer” die Telefonie zu revolutionieren. Nutzer von Google Voice erhalten eine einzige Telefonnummer, die sie mit Hilfe von Regeln je nach Anrufer an das private, dienstliche oder mobile Telefon weiterleiten und über eine Google Mail ähnliche Weboberfläche verwalten können.
Nach Deutschland gelangte Google Voice nie – abgesehen von einer in Gmail integrierten Telefonie-Funktion. Doch Anfang 2011 lancierte der 2004 gegründete Düsseldorfer VoIP-Dienstleister sipgate ein nicht unähnliches Angebot. Bei dem sipgate one genannten Dienst erhalten Anwender aus Deutschland eine 0157-Mobilfunknummer, welche auf eine beliebige Festnetz- und Handynummer sowie auf einen Skype-Benutzernamen weitergeleitet werden kann. Für die Verwaltung steht Usern eine Weboberfläche zur Verfügung, über die auch automatisch transkribierte Nachrichten vom Anrufbeantworter abgerufen werden können. Die Kernfunktionen von sipgate one sind kostenlos. Wer SMS versenden oder Anrufe in Fest- oder Handynetze initiieren möchte, zahlt dafür. » weiterlesen
Google I/O
Die Futurezone gibt einen kleinen Ausblick auf die morgen startende Google I/O.
Es wäre wohl verwunderlich, wenn Google Glass in diesem Jahr keine Rolle auf der I/O spielen würde.
» Was zur Google I/O zu erwarten ist
iTunes
Asymco mit einigen interessantes Zahlen zu iTunes. U.a. beträgt der Umsatz pro Benutzer und Jahr 40 Dollar.
» iTunes users spending at the rate of $40/yr
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Trotz der schwierigen rechtlichen Lage, die Zattoo seit Jahren am Wachstum hindert, plant der schwedische Live-TV-Anbieter Magine den Eintritt in den deutschen Markt.
Trotz der vergleichsweise komplizierten Rechtelage fand der Schweizer Live-TV-Anbieter Zattoo in Deutschland bisher ein gutes Marktumfeld vor: Denn er war – und ist immer noch – der einzige Dienst seiner Art. Nutzern, die lineare Fernsehprogramme über Rechner oder mobile Apps streamen und dabei nicht auf illegale Services ausweichen möchten, steht bisher allein Zattoo zur Verfügung. Und mit der kommenden Integration der RTL-Sender gewinnen die Zürcher für hiesige Anwender künftig noch an Attraktivität.
Doch die Zeiten, in denen Zattoo im deutschen Markt ganz von Konkurrenten ungestört schalten und walten konnte, neigen sich dem Ende zu. Der junge schwedische Wettbewerber Magine hat laut lokalen Medien angekündigt, im Sommer über den heimischen Markt hinaus expandieren zu wollen. Die ersten zwei Auslandsmärkte für die Stockholmer sollen Deutschland und Spanien sein, gefolgt von Großbritannien. » weiterlesen
Google Cloud Platform
Google vereint die App Engine, die Compute Engine und einige andere Infrastrukturdienste unter dem neuen Schirm Google Cloud Platform.
» Google Cloud Platform
Outlook
Microsoft wiederum hat den Umzug von Hotmail zu Outlook abgeschlossen und freut sich über 400 Millionen Accounts.
Innerhalb von nur sechs Wochen haben wir 150 Petabytes im Rahmen des Hotmail-Outlook-Upgrades umgezogen.
» Der Umzug von Hotmail ist vollbracht
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Nach BoxCryptor widmet sich das zweite bayerische Startup der Verschlüsselung von Dateien bei Dropbox. Nebenbei kann SharedSafe auch jedes IMAP-E-Mail-Konto in Onlinespeicher zum Dateiabgleich und Filesharing verwandeln.
Wer sensible Daten bei Dropbox ablegt und diese über andere Rechner oder für Kollegen zugänglich machen möchte, sollte auf eine Verschlüsselung nicht verzichten. Diese macht zwar durch den Ver- und Entschlüsselungsvorgang die Handhabung und den Zugriff etwas unkomfortabler, erschwert aber eventuellen Angreifern den Blick auf die Daten. Die wohl bekannteste Lösung für die Verschlüsselung von bei Dropbox (und anderen Cloudspeicherdiensten) abgelegten Dateien heißt BoxCryptor. Doch dessen Macherin, das Augsburger Startup Secomba, bekommt nun einheimische Konkurrenz: Im nur knapp 100 Kilometer entfernten, ebenfalls in Bayern gelegenen Freising entwickelt ein anderes Jungunternehmen, die rootloft GmbH, seit etwa zwei Jahren eine Software zum sicheren Filesharing und Synchronisieren von Dateien. Seit kurzem unterstützt das SharedSafe genannte Produkte auch Dropbox. » weiterlesen