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Venmo, Snapcash und viele Startups:
Warten auf das WhatsApp der mobilen Geldtransfers

In den USA versenden mittlerweile Millionen Menschen untereinander kleinere Geldbeträge per Smartphone. Auch dank vergleichsweise niedriger Einstiegshürden wird der deutsche Markt bald nachziehen.

P2P-GeldtransferApple Pay und andere Dienste zum mobilen Bezahlen werden in Deutschland wohl aufgrund unvorteilhafter Rahmenbedingungen noch eine Weile auf ihren Durchbruch warten müssen. Doch das heißt nicht, dass alle das Smartphone involvierenden Finanzvorgänge hierzulande auf lange Zeit zum Nischendasein verdammt sind. Im Gegenteil. Es spricht einiges dafür, dass sogenannten Peer-to-Peer-Überweisungen zwischen zwei Personen innerhalb naher Zukunft eine Standardpraxis auch bei hiesigen Smartphone-Nutzern werden. Ich wage die Prognose, dass in einem Jahr ein Anbieter in Deutschland diesen Markt zumindest in der Zielgruppe der jungen Smartphone-Nutzer weitgehend dominiert und mindestens eine Million aktive User vorweisen kann.

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Linkwertig:
Satire, 510 Systems, Swartz, 1995

Qualitätssatire
Eine neue Studie zeigt, dass Satiresendungen wie Last Week Tonight oder die Daily Show in den USA deutlich mehr Bewußtsein über Themen erzeugen können, als die klassischen Nachrichtenmedien.

» Satire Programs Do a Better Job Informing Viewers Than Actual News Outlets

 

Googleless Driverless Car
In den selbstfahrenden Autos von Google steckt vielleicht weniger Google als man denkt. Laut IEEE Spectrum wurde das meiste mit der Übernahme von 510 Systems zugekauft, nur hat Google das bis dato vergessen zu erwähnen.

Die Mitarbeiter wurden zu Stillschweigen über den Kauf verpflichtet. Google erwähnt die Beiträge von 510 Systems zu den Roboterautos mit keinem Wort.

» Street-View- und Roboterauto-Technik von Google zugekauft

 

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Tweets teilen per Direktnachricht:
Twitters neue kleine Funktion mit großer Bedeutung

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen Chat-Apps, um im kleinen Kreis zu kommunizieren. Mit einem neuen Feature, um Tweets selektiv mit einzelnen Personen zu teilen, signalisiert Twitter Ambitionen, diesese Potenzial erschließen zu wollen.

TwitterBei Twitter kriselt es seit einiger Zeit. Um nicht ganz das Vertrauen der Anleger zu verlieren, kündigte das Unternehmen vor anderthalb Wochen auf einem speziellen Event eine Reihe von auf die Erhöhung des Nutzerwachstums und der Aktivität bestehender User abzielende Produktinitiativen an. Wenige Tage später lässt die Firma Taten folgen: Seit dieser Woche enthält Twitters Suchefunktion sämtliche seit dem Debüt des Dienstes im Jahr 2006 publizierten Tweets. In der Nacht zu Freitag folgte die nächste Neuerung: Anwender der iOS- und Android-App können nun einzelne Tweets direkt aus dem Kontextmenü per Direktnachricht an ausgewählte Personen schicken. TechCrunch kommentiert die Einführung der Funktion mit der Feststellung, dass es sich nicht um einen besonders häufig geäußerten Feature-Wunsch handele. Mag sein. Einer hat sich dieses Feature aber ganz bestimmt gewünscht: meine Wenigkeit. Ich nahm mir im März auch die Freiheit, meinen Wunsch zu begründen und die möglichen Vorzüge aufzuzeigen.

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Linkwertig:
Twitter, Zukunft, Firefox, Uber

Twitter
Praktisch für kleine Zeitreisen: Nur 8 Jahre nach dem Start hat es Twitter geschafft, in der Suche alle, also auch allen frühen, Tweets zu erfassen.

» Building a complete Tweet index

 

Frauen
Edition F hat 25 Frauen gekürt, die unsere digitale Zukunft prägen könnten.

Diese Frauen bewegen unsere Gesellschaft. Mit ihren Ideen, ihrem Handeln und ihrem Engagement.

» Die 25 Frauen für die digitale Zukunft

 

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Linkwertig:
Uber, Klima, Twitter, N1

Uber
Uber bleibt innovativ: Ein CEO hat sich etwa überlegt, ob es nicht nützlich wäre, die privaten Machenschaften kritischer Journalisten zu erforschen, um sie ggf. dann gegen sie verwenden zu können.

» Uber Executive Suggests Digging Up Dirt On Journalists

 

Klima
Wer hätte das gedacht? Das Weiße Haus setzt bei einer neuen Klima-Initiative auf eine Technologie aus Österreich.

Die erfassten Inhalte werden automatisch beschlagwortet und mit Metadaten angereichert. Dazu zählen Bewertungen der Stimmungstendenz eines Dokuments ebenso wie die Klassifikation von Inhalten oder die Bestimmung des geographischen Bezugs.

» Weißes Haus setzt bei neuer Klima-Initiative auf österreichische Web Intelligence

 

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Wegweisender Schritt:
Was die neue WhatsApp-Verschlüsselung bedeutet

Die gestern verkündete Einführung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp ist ein Meilenstein. Der unerwartete Vorstoß hat einige wichtige Implikationen.

Es ist eine große Überraschung: WhatsApp liefert in seiner neuesten Android-Version eine eingebaute, ab Werk aktivierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit. Der zu Facebook gehörende Chat-Dienst nutzt dazu die Open-Source-Technologie von Open Whisper Systems. Laut Golem gilt diese als “besonders sicher”. In letzter Zeit gab es zwar einen gewissen Trend hin zu Messaging-Apps für Smartphones, bei denen durch die Integration einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur Absender und Empfänger auf eine Nachricht Zugriff haben – nicht Dienstebetreiber oder Dritte. Allerdings weigerten sich die viele hundert Millionen Anwender bei sich versammelnden Marktführer in dem Bereich bisher, entsprechende Features zu aktivieren. Umso bemerkenswerter ist, dass der mit über 600 Millionen aktiven Usern weltweit erfolgreichste Messenger, WhatsApp, nun einen derartigen Schritt wagt.

Im Folgenden beleuchten wir einige der Implikationen und Facetten des Vorstoßes:

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„Wi-Fi-Hauptstadt Hamburg“:
Der verfrühte Jubel über kostenloses WLAN

Hamburg will in die WLAN-Offensive gehen und gemeinsam mit Unternehmen an vielen Stellen der Stadt kostenlosen Internetzugang ermöglichen. Ähnliche Pläne gibt es auch in New York, allerdings haben die Amerikaner an vielen Stellen weiter gedacht als die Hanseaten.

Beispiel für einen „LinkNYC“ Hotspot inklusive LCD für Werbung.

Beispiel für einen „LinkNYC“ Hotspot inklusive LCD für Werbung.

Wenn eine Stadt dafür sorgen will, dass auf ihrem Gebiet kostenloses WLAN zur Verfügung steht, klingt das erst einmal nach einer guten Idee. Wie „Die Welt“ berichtet, ist das genau, was Hamburg vorhat. Die Hansestadt wird hier gar schon zur „Hotspot-Hauptstadt“ gekürt. Der Hamburgische Senat will dazu mit Unternehmen zusammenarbeiten. Diese Offensive ergänzt andere, bereits laufende Bemühungen. Die Deutsche Telekom ist mit 700 Hotspots an der Elbe vertreten, das Unternehmen willy.tel will bis 2020 gar 7.000 Zugangspunkte im Stadtgebiet einrichten.

Interessant sind solche Angebote vor allem für Touristen aus dem Ausland, die auf diese Weise ohne teures Roaming auf das mobile Web zugreifen können. Sicherlich wird sich außerdem der eine oder andere Bürger der Stadt freuen, der nur über einen kleinen Datentarif verfügt. Zudem könnte es die bisweilen überforderten Mobilfunknetze entlasten. » weiterlesen

Linkwertig:
Ideen, LSR, Facebook, Uber

Interwebs
Deutsche Spitzenpolitiker faxen der EU ihre Ideen zur Digitalisierung.

Die Digitalisierung bietet enorme Chancen für uns alle

» Merkels Internetminister faxen ihren Wunschzettel nach Brüssel

 

LSR
Das Patent- und Markenamt prüft nun, ob die Bevorzugung von Google durch die VG Media nicht eine mögliche Benachteiligung aller anderen Suchmaschinen bedeutet.

Keese deutete in seinem Beitrag zudem an, dass auch Überschriften von Artikeln unter das Leistungsschutzrecht fallen könnten.

» Patentamt prüft Benachteiligung der Google-Konkurrenz

 

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Linkwertig:
E-Commerce, Fünfjahresplan, E-Books, Cola

E-Commerce
Exciting Commerce fasst die Börsengänge des Jahres im E-Commerce zusammen.

Das Spektrum reichte von Alibaba bis Zulily und von AO.com bis zu Zalando.

» Das Jahr der Börsengänge

 

Fünfjahresplan
Laut Sascha Lobo gibt es alle fünf Jahre einen neuen menschlichen Meilenstein.

Doch was ist die nächste Entwicklungsstufe des Internets? Fest steht: Es geht um unsere Daten.

» Sensorenflut und Datenstrom

 

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Linkwertig:
Post-Privacy, Springer, Hachette, Lambda

Post-Privacy
Die Zeit hat sich angeschaut, was der BND mit den 300 Millionen Euro machen will.

Es scheint derzeit vor allem darum zu gehen, für all die Wünsche eine Rechtsgrundlage zu schaffen, also die Gesetze zu verändern, um die Technik möglich zu machen.

» Die geheime Überwachungswunschliste des BND

 

Springer Ideas
Bei den deutschen Inkubatoren gibt es ein reges Kommen und Gehen – auch Springer schließt ihre Ideen wieder.

Die Bilanz dieser ganzen Aktivitäten: PrepaidBild gibt es nicht mehr. LastMinute Local.de wurde ebenfalls abgeschaltet. Das Second-Screen-Start-up TunedIn schlitterte zudem in die Insolvenz.

» Springer schließt seinen internen Inkubator schon wieder

 

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