225 Artikel in der Kategorie Allgemein auf netzwertig.com.
Die Filter-Blase sorgt dafür, dass Nutzer im Netz verstärkt die Inhalte zu Gesicht bekommen, die zu ihren Präferenzen und Ansichten passen. Der US-Investor Albert Wenger wünscht sich deshalb einen Social News Reader, der konträre Meinungen und Standpunkte serviert.
Der Begriff der
Filter-Blase dürfte den meisten am digitalen Geschehen Interessierten mittlerweile bekannt sein. Vermutlich werden nicht wenige Leserinnen und Leser von netzwertig.com regelmäßig mit diesem Phänomen konfrontiert: Denn bei jeder Google-Suche und jedem Blick auf den Facebook-Newsfeed werden uns die Inhalte präsentiert, von denen Algorithmen glauben, sie wären für unsere individuellen Ansprüche besonders relevant.
Durch das Abonnieren von Twitter-Nutzern und Blogs via RSS verstärken wir die Filter-Blase mitunter noch eigenständig. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mehrzahl der aktiv gefolgten Quellen und Netzpersonen tendenziell ähnliche Positionen zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen vertreten wie man selbst. Leicht entsteht so der trügerische Eindruck, in der Bevölkerung herrsche zu einer wichtigen Frage Konsens. Oft ist dies bei netzpolitischen Diskussionen zu beobachten, bei der nicht selten die gesamte Blogosphäre und Twittersphäre einer Meinung zu sein scheint.
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Startup-Gründer berichten gerne über ihre Fortschritte und Erfolge – auch wenn es gar nicht gut läuft. Manchmal offenbaren sie sich im Nachhinein – wie Color-Gründer Bill Nguyen.
Foto: Flickr/vancouverfilmschool, CC-Lizenz
Gründer von Internet-Startups erinnern mich manchmal an Schauspieler. Ungeachtet der tatsächlichen Entwicklung ihres Projektes geben sie im Kontakt mit Außenstehenden (wie z.B. Tech-Bloggern) stets vor, dass alles nach Plan läuft und dass sämtliche wichtigen Kennzahlen nach oben zeigen.
Als Substitut für harte Fakten zu Mitgliederwachstum und Umsatz/Gewinn, die ungern kommuniziert werden, lassen sich Jungunternehmer mit gerade lancierten Webdiensten abgesehen von allgemeinen Erfolgsbekundigungen (“it’s awesome”) zumeist maximal nichtssagende Statistiken und relative Prozentwerte “entlocken”. Wobei sie natürlich selbst wissen, dass “monatliche Verdopplung der Userzahlen” oder “200 prozentige Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr” keine wirkliche Aussagekraft besitzt.
Wie es tatsächlich in der Gründer-Seele aussieht und inwieweit der Launch eines Dienstes die Erwartungen erfüllt hat, ist für externe Beobachter in der ersten Phase schwer zu erfahren.
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Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».
Lifetracking oder die
Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.
Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.
Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».
Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Der vor wenigen Tagen offiziell gelaunchte Webservice ifttt könnte hier aushelfen:
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Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.
In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich,
der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.
Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.
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Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?
Was habe ich mich gefreut, als ich im ersten Lehrjahr mit meinen Freundinnen mailen konnte, auch wenn dies mein Lehrlingsbetreuer (geschweige denn die Tante vom Personal) gar nicht gerne gesehen haben. Aber ich war jung und unvernünftig und hatte keine grosse Lust, Bestellungen abzuarbeiten oder Zahlen zu schieben. In meiner Klasse gab es tatsächlich noch Leute, die keine E-Mail hatten oder nur eine info@adresse, die sie nicht für private Zwecke nutzen durften. Sara hatte auch keine E-Mail. Notgedrungen faxten wir uns seitenlange Briefe hin und her. Ja, wirklich, wir faxten uns gegenseitig! Ich habe noch einen ganzen Stapel unserer Fax-Kommunikation zu Hause.
Heute, im Hier und Jetzt, dominieren Mail und Telefon unsere Kommunikation. Was ist produktiver? Zum Hörer greifen oder eine E-Mail schreiben? Um das herauszufinden, lasse ich die Beiden im Ring gegeneinander antreten: Zehn Runden entscheiden über Sieg oder Niederlage. Ring frei für die erste Runde:
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Manager Media Sales (m/w), Softwareentwickler Flash/AS3 (m/w); tape.tv AG, Berlin
www.tape.tv ist musikfernsehen für das digitale zeitalter: online, persönlich, immer & überall. statt nur über die zukunft zu reden, gehen wir ihr einfach einen schritt voraus. auf dieser mission – getrieben von herzblut und kreativität, getragen von teamgeist und individueller motivation – fehlt unserem wachsenden team noch ein wichtiger teil: du!
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Facebook verfeinert seine Privatsphäre-Einstellungen stetig und will Mitgliedern glaubhaft machen, dass sie die volle Kontrolle über ihre Daten besitzen. Doch gleichzeitig verändert das soziale Netzwerk eigenmächtig die Sichtbarkeit der Nutzerinhalte.
Wenn ein soziales Netzwerk umfangreiche Privatsphäre-Einstellungen anbietet und Nutzern damit das Gefühl gibt, sie hätten Kontrolle über das Veröffentlichen persönlicher Inhalte, dann setzt dies das Vertrauen der Anwender in die bereitgestellten Mechanismen voraus. Facebook hat mein Vertrauen heute (
mal wieder) erschüttert.
Ich verwende seit langer Zeit das Listen-Werkzeug, um Kontakte zu kategorisieren und bestimmte, von mir publizierte Inhaltstypen vor entfernten Bekannten zu verbergen. Meine Facebook-”Freunde” landen dazu stets in einer von drei Kategorien: uneingeschränkter Profilzugriff, “B-Liste” mit eingeschränktem Profilzugriff und “C-Liste” mit stark eingeschränktem Profilzugriff.
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Viele Jahre hatten neuartige Startup-Ideen aus Deutschland ein Aufmerksamkeitsproblem. Mittlerweile schaffen einige es ins internationale Rampenlicht. Vom Hype um Amen & Co profitiert die ganze Branche.
Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Jahre lang litten Startups aus Deutschland unter
einem erheblichen Aufmerksamkeitsproblem. Abgesehen von Tech-Blogs wie diesem und einigen IT-Portalen interessierte sich kaum jemand für sie, was auch die Nutzerakquisition deutlich schwieriger machte.
In den letzten Monaten jedoch steht die hiesige Internetlandschaft verstärkt im Rampenlicht – nicht nur der deutschsprachigen Medien, sondern auch auf internationaler Bühne. Verantwortlich dafür: Die allgemeine Euphorie um die neue Webhauptstadt Berlin sowie eine Reihe junger, global geprägter Startups. Plötzlich ist er da, der lange vermisste Hype.
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Senior Developer PHP (m/w), Technischer Projektmanager PHP (m/w); Aperto AG, Berlin
Aperto ist einer der führenden Dienstleister für Kommunikation und besteht aus den Spezialisten Aperto Digital, Plantage Berlin, Greenkern, Aperto Move, Aperto Plenum und Aperto Online Marketing. Als unabhängige, inhabergeführte Agentur mit mehr als 250 Mitarbeitern sind wir an den Standorten Berlin und Peking vertreten. Für unseren Standort Berlin suchen wir einen Senior Developer PHP (m/w) sowie einen Technischen Projektmanager PHP (m/w).
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Softwareentwickler Java (m/w), tape.tv AG, Berlin
www.tape.tv ist musikfernsehen für das digitale zeitalter: online, persönlich, immer & überall. statt nur über die zukunft zu reden, gehen wir ihr einfach einen schritt voraus. auf dieser mission – getrieben von herzblut und kreativität, getragen von teamgeist und individueller motivation – fehlt unserem wachsenden team noch ein wichtiger teil: du!
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