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	<title>netzwertig.com &#187; Allgemein</title>
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	<description>Die Ökonomie des Webs</description>
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		<title>Videochat als Unterhaltung im Hintergrund: Der visuelle Stream</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/05/28/videochat-als-unterhaltung-im-hintergrund-der-visuelle-stream/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2012 09:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diverse Webdienste preisen Videochats mit mehreren Teilnehmern an. Glaubt man den Machern des US-Angebots OoVoo, entwickeln speziell junge Menschen völlig neue Nutzungsmuster rund um Gruppenvideogespräche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Diverse Webdienste preisen Videochats mit mehreren Teilnehmern an. Glaubt man den Machern des US-Angebots OoVoo, entwickeln speziell junge Menschen völlig neue Nutzungsmuster rund um Gruppenvideogespräche.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/oovoo.png" width="170" height="170"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Wenn man sich Tag ein, Tag aus mit den verschiedenen Facetten der digitalen Gesellschaft befasst, kommt es nur noch selten vor, dass einen Schilderungen über Anwendungsszenarien von modernen Online- und Kommunikationstechnologien verwundern. Ausnahmen bestätigen jedoch wie immer die Regel. Als ich kürzlich <a href="http://gigaom.com/2012/05/26/ambient-video-and-the-changing-face-of-communication/">diesen Beitrag</a> über &#8220;Ambient Video&#8221; las, wollte ich erst gar nicht glauben, dass das in dem Text beschriebene Einsatzgebiet von Videochats tatsächlich in der Realität anzutreffen ist. Andererseits: Niemand wusste vor Twitter, dass Millionen Menschen einmal Gefallen darin finden werden, kurze 140-Zeichen-Botschaften zu publizieren und zu konsumieren.</p><div id="Ads_BA_CAD2"><script>Ads_BA_AD('CAD2');</script></div>
<p>Mittelpunkt des Artikels ist der junge New Yorker Videochat-Anbieter und Skype-Konkurrent <a href="http://www.oovoo.com">OoVoo</a>. Dieser ermöglicht über einen Desktop-Client für PC und Mac sowie mobile Apps für iOS und Android Bewegtbildgespräche zwischen bis zu zwölf Personen gleichzeitig. Beachtlich ist dabei nicht nur, dass der in Europa bisher wenig bekannte Dienst bereits seit 2007 existiert und stattliche 46 Millionen registrierte Nutzer vorweisen kann &#8211; 60 Prozent davon unter 25 Jahren &#8211; sondern auch, auf welche Art die junge Anwenderschaft den Service einsetzt:</p>
<p><span id="more-21734"></span></p>
<p>Zumindest nach den Worten von OoVoo-Chef Robert Jackman beschränkt sich die Nutzung von OoVoo nämlich nicht auf Videogespräche mit einem klaren Zweck sowie einem definierten Anfang und Ende. Stattdessen lassen viele OoVoo-Nutzer die Applikation auf ihrem Rechner ganz einfach permanent im Hintergrund laufen. Die bis zu zwölf Chatteilnehmer beschäftigen sich nebenbei mit anderen Dingen &#8211; entweder vor dem Rechner oder ganz woanders in der Wohnung &#8211; und tauchen nur gelegentlich vor ihrer Webcam auf.</p>
<p>Wie ein Instant Messenger, der während der gesamten Onlinenutzung aktiviert ist, oder ein stetig dudelnder Fernseher, verbinden sich OoVoo-Nutzer zu einer Videokonferenz mit Freunden, die einfach m Hintergrund läuft. Im Vordergrund steht nicht ein konkretes Gesprächsthema sondern die Schaffung eines Kollektivgefühls trotz räumlicher Distanz.</p>
<p>Nun sollte man OoVoo-Chairman Jackmans Aussage sicherlich nicht blind glauben. Angesichts der großen Zahl an Services zum Durchführen von Videochats und -konferenzen &#8211; von <a href="http://www.skype.com">Skype</a> über <a href="http://www.friendcaller.com">FriendCaller</a>, <a href="http://www.tango.com/">Tango</a> und Face Time bis zu <a href="http://www.google.com/tools/dlpage/res/talkvideo/hangouts/">Google Hanoguts</a> &#8211; hat er ein Interesse daran, OoVoo vom Wettbewerb abzugrenzen und die Allgemeinheit davon zu überzeugen, dass Videokonferenzen mit bis zu zwölf Personen tatsächlich eine Nachfrage bedienen beziehungsweise bei Anwendern zu neuen Verhaltensmustern führen.</p>
<p>Gleichzeitig erscheint der Gedanke, dass gerade Digital Natives, die mit dem Internet aufgewachsen sind und einen Zustand der absoluten Isoloation von der Außenwelt weder kennen noch schätzen, sich über ihre Webcams zu permanenten Videkonferenzen zusammenschließen, nicht abwegig. Gehört das gelegentliche Alleinsein für ältere Generationen noch zu den natürlichen Zuständen des Lebens, ist vorstellbar, dass junge Menschen schlicht kein Interesse mehr daran haben, mit sich und ihren Gedanken alleine zu sein &#8211; weil sie es gar nicht anders kennen und vielleicht auch gar nicht können. Soziale Netzwerke, Instant Messenger, Chatdienste und Videokonferenzen werden als Werkzeuge herangezogen, um auch dann eine Atmosphäre der Geselligkeit zu schaffen, wenn sich Personen an unterschiedlichen Orten befinden.</p>
<p>Der erwähnte Artikel zitiert auch eine Google-Sprecherin, die bestätigt, dass der Konzern <a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/">bei seinem Videochat-Feature Hangouts</a> ähnliche Anwendungsmuster beobachtet. Insofern ist das, was im Text als &#8220;Ambient Video&#8221; bezeichnet wird, also womöglich mehr als eine Wunschvorstellung von OoVoo. Inwieweit es sich lediglich um einen vorübergehenden Trend einer traditionell experimentierfreudigen jugendlichen Anwenderschaft handelt oder aber um den Beginn einer völlig neuen, dauerhaften Art der Kommunikation, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Der Gedanke, dass Menschen beim Betreten ihrer Wohnung umgehend eine Videokonferenz starten, dann aber erst einmal in der Küche Essen kochen und später im Vorbeigehen kurze Dialoge mit gerade präsenten Freunden führen, wirkt einerseits suspekt, andererseits aber auch wie die logische Fortsetzung der textbasierten Streams, in die sich Nutzer in Scharen bei Facebook, Twitter und anderen Diensten ein- und ausklinken.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/05/09/skype-die-ewige-enttaeuschung/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/skype_110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/05/09/skype-die-ewige-enttaeuschung/">Skype: Die ewige Enttäuschung</a></b><br /><font size="2">Vor neun Jahren ging die erste Skype-Version ins Netz. Doch noch immer lässt die Gesprächsqualität des Dienstes viele Wünsche offen. Ein Blick auf die Konkurrenz lohnt sich. </font><font color="#aaa">(9. Mai 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/googlehangouts110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/">Google+ Hangouts: Vom Spaßfeature zum Werkzeug</a></b><br /><font size="2">Die „Hangout“ genannten Gruppen-Videochats gehören zu den Besonderheiten von Google+. Kaum ein anderes Feature seiner Social-Network-Plattform hebt Google so hervor und fördert es so intensiv. </font><font color="#aaa">(10. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/08/22/auf-dem-weg-zu-einer-milliarde-nutzern-skype-kauft-groupme/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/skypegroup110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/08/22/auf-dem-weg-zu-einer-milliarde-nutzern-skype-kauft-groupme/">Auf dem Weg zu einer Milliarde Nutzern: Skype kauft GroupMe</a></b><br /><font size="2">Für etwa 85 Millionen Dollar kauft Skype den Smartphone-Chatdienst GroupMe. Mittelfristig will der VoIP-Riese eine Milliarde Nutzer erreichen. </font><font color="#aaa">(22. August 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Verlust von Smartphone oder Tablet: Wenn mobile Geräte  zum Sicherheitsrisiko werden</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/05/25/verlust-von-smartphone-oder-tablet-wenn-mobile-geraete-zum-sicherheitsrisiko-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 10:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Mobile, mit der Cloud verbundene Geräte werden immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags - und damit auch zum potenziellen Sicherheitsrisiko. Vorkehrungen für den Fall von Verlust oder Diebstahl sind sinnvoll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mobile, mit der Cloud verbundene Geräte werden immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags &#8211; und damit auch zum potenziellen Sicherheitsrisiko. Vorkehrungen für den Fall von Verlust oder Diebstahl sind sinnvoll.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/smartphone.png" width="180" height="259"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Der vor gut einer Woche propagierte <a href="http://netzwertig.com/2012/05/15/digitaler-minimalismus-ein-lebensstil-fuer-die-zukunft/">digitale Minimalismus</a> hat (mindestens) einen entscheidenden Nachteil: Je mehr man bestrebt ist, möglichst alle Aspekte des beruflichen und privaten Alltags über möglichst wenige, dafür aber sehr leistungsfähige Gerätschaften abzuwickeln, desto größer ist die Abhängigkeit von selbigen, und desto wichtiger ist es, die Kontrolle über Notebook, Smartphone und Tablet zu behalten. Gelangen diese und die auf ihnen gespeicherten Informationen und Benutzerkonten in falsche Hände, kann dies zu einer Vielzahl von unangenehmen Szenarien führen. Insofern sollte jeder digitale Minimalist, aber eigentlich auch jeder andere aktive Nutzer von modernen, mit dem Internet verbundenen portablen Computern sich über eine Notfall-Strategie Gedanken machen. Wie verfährt man in einer Situation, in der einem ein mit vielen Apps und persönlichen Daten bestücktes Smartphone oder Tablet abhanden kommt? Welche Schritte sollte man einleiten, welche Passwörter zuerst ändern und welche Maßnahmen ergreifen, um möglichst schon im Vorfeld für Schadensbegrenzung zu sorgen? Da mir gestern mein iPhone abhanden gekommen ist und vermutlich gestohlen wurde, erhielt ich die Gelegenheit, mich intensiv mit dieser Frage zu beschäftigen.</p>
<p>Anders, als in diesem Beitrag empfohlen, hatte ich mir bisher weniger Gedanken darüber gemacht, wie ich in einem solchen Fall verfahren muss. Insofern war schnelles Improvisieren angesagt. Vorweg: Es handelte sich um ein iPhone 4, dessen Garantie abgelaufen war und dessen Home-Button in letzter Zeit den Eindruck machte, bald seinen Geist aufzugeben. Um die Hardware trauere ich somit eher weniger (auch wenn es ärgerlich ist). Sehr viel problematischer ist der immaterielle &#8220;Besitz&#8221;, der einem beim Diebstahl aus den Fingern gleitet.</p>
<p><span id="more-21724"></span></p>
<p>Glücklicherweise bin ich grundsätzlich darauf bedacht, präventive Vorkehrungen zu treffen, um mein digitales Ich vor dem Zugriff durch Unbefugte zu schützen. Eine Passcode-Sperre für mein Smartphone war für mich schon immer selbstverständlich &#8211; auch ohne negative Erfahrungen mit geklauten Mobiltelefonen. Damit musste ich nach dem Entdecken des iPhone-Verlusts schon einmal nicht in Panik ausbrechen. Sicherlich lässt sich der Passwortschutz entfernen, aber Zeit gewinnt man in jedem Fall.</p>
<p>Zuerst versuchte ich, meine eigene Mobilfunknummer anzurufen. Doch das Telefon war abgeschaltet. Da ich es zwei Stunden zuvor voll aufgeladen hatte, halte ich es für unwahrscheinlich, dass ein leerer Akku dafür verantwortlich war. Deshalb ließ sich leider die in iCloud enthaltene &#8220;Find my iPhone&#8221;-Funktion nicht nutzen. Deren Aktivierung ist sehr zu empfehlen, hilft aber nicht, wenn Langfinger iPhone oder iPad rechtzeitig ausschalten (oder die Internetverbindung kappen).</p>
<p>Immerhin: Das Feature, mit dem sich iOS-Geräte aus der Ferne sperren oder löschen lassen, erlaubt es, diese Aktionen dennoch zu initiieren. Sollte das entsprechende Geräte doch nochmal ans Netz gehen, solange es über das persönliche Apple-Konto angemeldet ist, erfolgt umgehend die Sperrung oder Löschung.</p>
<p><strong>Oberste Priorität: Online-Passwörter ändern</strong></p>
<p>Nachdem ich mich mit dem Gedanken angefreundet hatte, dass mein Smartphone mit großer Wahrscheinlichkeit gestohlen wurde, ohne dass ich es noch irgendwie &#8220;retten&#8221; konnte, hastete ich unverzüglich zu meinem Notebook, um alle wichtigen Passwörter von installierten Apps zu ändern. Zwar bewertete ich das Risiko, dass der Dieb Zugang zu diesen erhalten würde, aufgrund oben beschriebener Maßnahmen als sehr gering. Dennoch wollte ich auf Nummer sicher gehen. Gerade für jemanden, der auf vielen Kanälen im Web präsent ist und persönliche Daten an verschiedenen Orten in der Cloud speichert, wäre ein &#8220;Datenleck&#8221; ungünstig.</p>
<p>Im Geiste ging ich durch meine installierten iPhone-Apps &#8211; soweit ich mich erinnern konnte &#8211; und versuchte mich an einer spontanen Beurteilung der Sensibilität der darüber zugänglichen Daten. Entstanden ist folgende Liste von Diensten, deren Passwörter ich unverzüglich änderte. Diese sieht natürlich bei jedem und jeder anders aus. Ich werde meine aber künftig parat haben und für mich auch aktuell halten, um in Zukunft keine Zeit mehr verlieren zu müssen:</p>
<p>Facebook<br />
Google<br />
IMAP/Pop3 E-Mail-Konto<br />
Dropbox<br />
Instagram<br />
Skype<br />
Evernote<br />
Spotify<br />
Twitter<br />
Wordpress<br />
iCloud<br />
Path<br />
foursquare<br />
Xing<br />
LinkedIn</p>
<p><strong>Dropbox-App mit kritischer Lücke</strong></p>
<p>Nachdem ich über den Browser das jeweilige Passwort veränderte hatte, erforderten die meisten Apps nach einem Öffnen die Eingabe der Benutzerdaten. Enttäuschend ist hier allerdings Dropbox &#8211; trotz einer Passwortänderung auf der Website gewährt die iOS-App weiterhin Zugriff auf sämtliche persönlichen Dateien (und damit meine ich nicht nur die, die man für den Offline-Zugriff ausgewählt hat). Immerhin weiß ich jetzt, dass die App eine eigene Passcode-Sperre anbietet, die mir bisher nicht bekannt war. Dennoch: Bei vorhandener Internetverbindung und geänderten Zugangsdaten sollte Dropbox diese von Nutzern der iOS-App auch abverlangen!</p>
<p><em>Nachtrag: Leser Aaron <a href="http://netzwertig.com/2012/05/25/verlust-von-smartphone-oder-tablet-wenn-mobile-geraete-zum-sicherheitsrisiko-werden/#comment-539589">weist auf die Möglichkeit hin</a>, über den Admin-Bereich der Dropbox-Website einzelne angeschlossene Geräte von der persönlichen Dropbox abzukoppeln. Ein Passwortwechsel ist dann gar nicht notwendig. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass im Falle eines neuen Passworts der Zugang über die Apps nicht mehr möglich sein sollte.</em></p>
<p>Nicht ganz perfekt lässt sich die Absicherung von über IMAP abgerufenen E-Mail-Konten handhaben. Zwar kann mit einem neuen Mail-Passwort der künftige Zugriff auf neue Mails vom iPhone unterbunden werden. Die Mail-App von iOS speichert aber aktuelle Mails offline. In Augenblicken ohne funktionierende Internetverbindung ist dies praktisch. Wenn man jedoch weiß, dass sich das Smartphone in fremden Händen befindet und (zumindest bei nicht vorhandenem Passcode und fehlender Fern-Sperrung über &#8220;Find my iPhone&#8221;) einige Mails unweigerlich abrufbar sind, dann hinterlässt dies schon ein ungutes Gefühl.</p>
<p>Private Fotos befanden sich aufgrund einer erst vor einer Woche durchgeführten Neuformatierung meines Smartphones so gut wie gar keine auf dem Gerät.</p>
<p>Erst nachdem ich den Eindruck gewonnen hatte, alle essentiellen Benutzerkonten abgesichert zu haben, nahm ich Kontakt mit meinem Provider auf, um die SIM-Karte zu sperren. Früher war dies das erste, was man beim Verlust das Handys getan hätte. Im Jahr 2012 sind andere Dinge wichtiger.</p>
<p>Insgesamt glaube ich, dass sich abgesehen vom bürokratischen Aufwand, den der Verlust eines Mobiltelefons mitbringt (Anzeige bei der Polizei, Versicherung), sowie der verlorenen Zeit durch das Ändern aller Passwörter der Schaden für mich in Grenzen hält. Insofern sehe ich das Ereignis auch als willkommene Gelegenheit, einmal den Worst Case zu testen und mir eine Strategie für künftige Vorkommnisse dieser Art auszudenken.</p>
<p><strong>Meine persönlichen Tipps für Besitzer von Smartphones und Tablets:</strong><br />
1. Passwortschutz aktivieren, selbst wenn er lästig ist<br />
2. Liste mit Apps/Diensten anfertigen, deren Passwörter man im Ernstfall sofort ändern sollte<br />
3. Nicht zu viele Passwörter im Browser speichern<br />
4. Gegebenenfalls manuelles Einloggen in Apps praktizieren<br />
5. Sicherstellen, dass so wenige (sensible) Mails wie möglich offline abrufbar sind<br />
6. Mit sensiblen lokal gespeicherten Informationen sparsam sein</p>
<p>Habt ihr weitere Tipps? Besitzt ihr einen (gedanklichen) Notfallplan? Und wo wir schon dabei sind: Welche Tools oder Vorgehensweisen sind empfehlenswert, um Daten auf Notebooks (Windows oder Mac) besser zu schützen?</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/post-pc-aera-notebooks-werden-zu-staubfaengern/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/postpc110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/post-pc-aera-notebooks-werden-zu-staubfaengern/">Post-PC-Ära: Notebooks werden zu Staubfängern</a></b><br /><font size="2">Apple wird nicht müde, die Post-PC-Ära zu propagieren. Aber der Begriff ist mehr als heiße Marketingluft: Tatsächlich sorgen Smartphones und Tablets dafür, dass der traditionelle Rechner immer häufiger abgeschaltet bleibt. </font><font color="#aaa">(10. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/06/23/romantisierung-von-print-das-hoffen-auf-die-ewige-kraft-des-papiers/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/06/magazin110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/06/23/romantisierung-von-print-das-hoffen-auf-die-ewige-kraft-des-papiers/">Romantisierung von Print: Das Hoffen auf die  ewige Kraft des Papiers</a></b><br /><font size="2">Werden Zeitungs- und Zeitschriftenmacher zur Zukunft von Print befragt, neigen sie zu einer Romantisierung des Papiers und Ignoranz der technischen Entwicklung. </font><font color="#aaa">(23. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/05/10/technik-frisst-privatsphare-zeit-sich-dieser-erkenntnis-zu-stellen/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/05/face1101.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/05/10/technik-frisst-privatsphare-zeit-sich-dieser-erkenntnis-zu-stellen/">"Technik frisst Privatsphäre": Zeit, sich dieser  Erkenntnis zu stellen</a></b><br /><font size="2">Der technische Fortschritt lässt sich mit Regulierung und neuen Datenschutzgesetzen bremsen, aber nicht aufhalten. Es ist Zeit, dass wir uns dieser Erkenntnis stellen. </font><font color="#aaa">(10. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>E-Mail: Unverwüstlich auch dann,  wenn nichts mehr geht</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mails]]></category>
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		<description><![CDATA[Der E-Mail wird immer häufiger das baldige Ende prognostiziert. Doch in Extremsituationen zeigt sich, dass sie ihren Social-Media-Alternativen noch immer überlegen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der E-Mail wird immer häufiger das baldige Ende prognostiziert. Doch in Extremsituationen zeigt sich, dass sie ihren Social-Media-Alternativen noch immer überlegen ist.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/e-mail.png" width="150" height="51"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>E-Mail <a href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail">steht vor der Ablösung</a>. Social Networks und mobile Chatdienste <a href="http://techcrunch.com/2011/02/07/comscore-says-you-dont-got-mail-web-email-usage-declines-59-among-teens/">laufen der E-Mail den Rang ab</a>. Firmen wollen die Mail als internes Kommunikationsmittel <a href="http://www.golem.de/news/atos-wir-werden-die-abschaffung-der-e-mail-durchsetzen-1204-90920.html">abschaffen</a>&#8230; egal wohin man schaut &#8211; überall wird der guten alten E-Mail das Ende prognostiziert. Und wahrscheinlich ist es Realität, dass durch die veränderten Nutzungsmuster junger Generationen die Mail als privates Kommunikationsmittel sukzessive an Bedeutung verliert.</p>
<p>Dennoch gibt es einen Vorzug des E-Mail-Protokolls, der gerne ignoriert wird, aber so lange Wertschätzung verdient, bis rund um den Globus in sowohl städtischen als auch ländlichen Regionen blitzschnelle, omnipräsente mobile Breitbandverbindungen existieren. Und bis dahin dürften noch einige Jährchen vergehen: E-Mail funktioniert als eines der wenigen datenbasierten Kommunikationstools auch dann noch zuverlässig, wenn eine Überlastung des Netzes oder eine schlechte mobile Abdeckung alle anderen Arten des digitalen Austausch unmöglich macht.</p>
<p><span id="more-21649"></span></p>
<p>Was das in der Praxis bedeutet, konnte ich jüngst in Berlin auf der re:publica erleben: Das Konferenz-WLAN funktionierte fast schon traditionell ohnehin nicht, und aufgrund der Konzentration von 4000 Netzbürgern an einem Ort gerieten auch die mobilen Datenverbindungen der Provider schnell an ihre Kapazitätsgrenze. Die Folge: Weder das Aufrufen von Websites noch der Zugriff auf Twitter, Facebook oder Chatdienste wie Kik beziehungsweise WhatsApp klappte reibungslos. Besonders in den zwei großen Konferenzsälen waren mein iPhone und Rechner sozusagen von der Außenwelt abgeschnitten &#8211; bis auf eine Ausnahme: Der Versand und Empfang von E-Mails funktionierte nämlich trotzdem &#8211; wenn auch mit Verzögerungen und einigen fehlgeschlagenen Versuchen.</p>
<p>So saß ich im Publikum und versuchte vergeblich, TweetDecks iPhone-App zum Anzeigen neuer Tweets und Direktnachrichten zu bewegen. Die dafür zu übermittelnde Datenmenge wird nicht gerade außerordentliche Ausmaße besessen haben, war jedoch bereits zu umfangreich, um sich durch die überlasteten Zellen der Mobilfunker zu quetschen. Während ich beim zehnten Versuch des TweetDeck-Reloads war, präsentierte mir mein iPhone den Eingang einer neuen Benachrichtigungs-E-Mail von Twitter &#8211; mit einer darin enthaltenen Direktnachricht.</p>
<p>Einige Male war meine mobile Internetverbindung auch ganz verschwunden &#8211; doch das hinderte mich nicht daran, während der Vorträge nebenbei einige Mails zu beantworten. Hatte mein iPhone die Connectivity wiedererhalten, fanden diese umgehend ihren Weg zu den Empfängern. Ohne dass ich dazu noch einen Finger rühren musste. Sämtliche Social-Media-Apps hingegen ließen mich weiterhin hängen.</p>
<p>Sicherlich hoffen viele von uns darauf, dass die Momente wackeliger Internetverbindungen demnächst zumindest in Industrieländern einen Exotenstatus einnehmen. Wann es aber wirklich dazu kommt, ist unklar. Zur ersten re:pulica vor fünf Jahren hätte sicher keiner der Teilnehmer erwartet, dass auch 2012 der Webzugang zum Glücksspiel wird, wenn sich einige tausend oder mehr Menschen in unmittelbarer Nähe zueinander befinden und gleichzeitig ins Netz wollen.</p>
<p>Prognosen einer abnehmenden Relevanz und Nutzung von E-Mail möchte ich nicht in Frage stellen. Dennoch sollte niemand vergessen, welche Unverwüstbarkeit die Mail-Protokolle SMTP und IMAP mitbringen und wie sie auch dann noch zuverlässig ihre Dienste leisten, wenn sämtliche zeitgemäßeren Kanäle ihren Geist aufgegeben haben. Für Leserinnen und Leser hinter 20 Mbit-Leitungen, die diese Zeilen gerade lesen, mag dieses Szenario recht trivial klingen. In Augenblicken, in denen selbst die Übertragung einzelner Bytes auf Smartphones zu einem Geduldsspiel wird, entsteht allerdings ein Gefühl großer Dankbarkeit darüber, wenigstens noch auf eine (wenn auch altmodische) Art kommunizieren zu können.</p>
<p>Sollte die E-Mail eines Tages verschwinden, stirbt mit ihr auch ein extrem stabiles Instrument der Informationsübermittlung.</p>
<p><em>(Illustration:</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/smemon/5167671844/"><em>Flickr/Sean MacEntee</em></a><em>,</em> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em></p>

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		<title>Digitaler Minimalismus: Ein Lebensstil für die Zukunft</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/05/15/digitaler-minimalismus-ein-lebensstil-fuer-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digitale Technologien ermöglichen einen neuen, befreiten Lebensstil, bei dem die Bedeutung von physischem Besitz in den Hintergrund tritt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Digitale Technologien ermöglichen einen neuen, befreiten Lebensstil, bei dem die Bedeutung von physischem Besitz in den Hintergrund tritt.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/digitalerminimalismus.png" width="200" height="141"  alt="Foto: Flickr/Johan Brook, CC BY-SA 2.0" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Mittlerweile bin ich nach zwei intensiven, aber inspirierenden Konferenzwochen (re:publica, Next) in Berlin wieder an meinem Wohnort in Stockholm. Doch nachdem ich den Großteil meines Hauptstadt-Aufenthalts in einer über Airbnb gemieteten Unterkunft verbrachte, kehrte ich in meiner (Wahl-)Heimat nicht in meine eigene Wohnung zurück &#8211; denn die habe ich bis Ende Juni untervermietet. Stattdessen lebe ich die kommenden zwei Wochen im Apartment meiner Freundin und werde weite Teile des Junis voraussichtlich in einer anderen europäischen Metropole verbringen. Sonderlich kostspielig ist das dank der Vermietung meiner Behausung nicht. Die größere Herausforderung für einen derartig ortsungebundenen Lebensstil sind persönliche Besitztümer und administrative Verpflichtungen, welche die eigene Flexiblität und Beweglichkeit einschränken. Doch als Anhänger des digitalen Minimalismus (&#8220;Cult of Less&#8221;) habe ich diese Barrieren weitestgehend minimiert.</p>
<p>Erfunden wurde der Cult of Less von dem Softwareprogrammierer und Entepreneur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Kelly_Sutton#Cult_of_Less">Michael Kelly Sutton</a>. 2010 begann er damit, auf seiner Website <a href="http://cultofless.com/">CultOfLess.com</a> seine Habseligkeiten aufzulisten. Er war dabei bestrebt, mit so wenig physischem Eigentüm wie möglich auszukommen. Ein Laptop, ein iPad, ein Kindle, zwei externe Festplatten und ein paar Klamotten &#8211; damit war sein physischer Besitzstand <a href="http://imgriff.com/2010/08/17/cult-of-less-die-extrem-minimalisten/">weitestgehend abgedeckt</a>. Digitale Technologien und Internetdienste legen die Basis für diese neue Form des Minimalismus, die eine bisher sonst nur von Aussteigern genossene Freiheit ermöglicht &#8211; sofern es das Arbeitsverhältnis zulässt, versteht sich.</p>
<p><span id="more-21598"></span></p>
<p>Die Cult-of-Less-Website wurde seit 2010 nicht mehr aktualisiert, mittlerweile betreibt Sutton die Desigernplattform <a href="http://layervault.com">LayerVault</a>. Sein Erbe jedoch lebt in den Kopfen von <a href="http://imgriff.com/2011/05/23/minimalismus-digitale-minimalisten-und-tech-nomaden/">digitalen Nomaden und Minimalismus-Anhängern rund um den Globus</a> weiter. Auch in meinem. Ich gehöre sicher zu den weniger extremen Minimalisten. Den Schlüssel zu einer eigenen Wohnung inklusive Einrichtung besitze ich ebenso wie einen Kleiderschrank, der mehr als das wirklich Nötigste beinhaltet. Auf dem Dachboden stehen noch einige eingestaubte Kisten mit altem Krimskrams und physischen Medienträgern, die ich bei jedem Umzug mit mir herumschleppe. Und mein Wohnzimmer schmückt ein recht großes Fernsehgerät, das ich auch nicht gerade mal auf einem Finger verschwinden lassen kann, wäre es erforderlich.</p>
<p>Doch insgesamt bin ich seit ungefähr zwei Jahren bestrebt, meine Lebensumstände so flexibel und schlank wie möglich zu gestalten. Ein leichtes Notebook mit einem langen Atem, ein Smartphone, Prepaid-SIM-Karten für Länder, in denen ich mich aufhalte, sowie einen mobilen WLAN-Router, um auch mit für Smartphone-Tethering gesperrten SIM-Karten geräteunabhängig online gehen zu können &#8211; das sind die essentiellen Werkzeuge, die ich (abgesehen von Kost und Logie) zum Leben benötige. Und alle möglichen Onlinedienste natürlich, die ich zum Arbeiten, zur Abwicklung des Alltags und zur Kommunikation mit Freunden, Bekannten und Kollegen verwende. Beim iPad allerdings mache ich Abstriche, was das Festhalten am Minimalismusprinzip betrifft: Das nämlich ist eigentlich Luxus, der wenig zu meiner Produktivität beiträgt. Aber auch Minimalisten benötigen ab und an etwas, das ihre Sinne betört. Und dafür wiederum sind Tablets vergleichsweise genügsam und portable Begleiter.</p>
<p>Etwas einfacher ist das Minimalisten-Leben in Ländern mit geringer Bürokratie und fortgeschrittenen elektronischen Verwaltungsprozessen. Schweden macht sich hier als Standort ganz gut &#8211; im Gegensatz zu Deutschland lassen sich schon viele Formalien in der Interaktion mit Unternehmen und Behörden über das Internet regeln. Insofern kann ich mir auch in Phasen längerer Abwesenheit vom Wohnort einigermaßen sicher sein, nicht hochgradig wichtige Briefe in meinem Postfach liegen zu haben, deren Nicht-Kenntnisnahme für mich zu Problemen führen könnte &#8211; auch weil Rechnungen elektronisch in das Onlinekonto meiner Bank geschickt werden. Der neue Dienst <a href="http://www.brevo.se/">Brevo</a> geht sogar noch einen Schritt weiter und versucht, sämtliche Papierpost in ein digitales Postfach umzuleiten.</p>
<p>Das Streben nach Minimalismus dient zwar für mich vor allem der persönlichen Freiheit, hat aber den positiven Nebeneffekt eines nachhaltigeren Konsumverhaltens. Immerhin ist der Verzicht auf die Anschaffung von unnötigem Ballast Kernelement der Ideologie. <a href="http://kollaborativer-konsum.de/?p=7">Kollaborativer Konsum</a>, also das gemeinsame, effizientere Nutzen von Ressourcen liegt nicht nur im Trend sondern ist angesichts der <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/raubbau-an-der-natur-wwf-menschheit-braeuchte-1-5-erden_aid_752824.html">Überstrapazierung des globalen Ökosystems</a> eigentlich eine Pflicht, der sich die Menschheit nicht verweigern sollte.</p>
<p>Was dem bewussten Minimalisten noch fehlt, wäre eine eigene Stromproduktion &#8211; denn Strom benötigt er aufgrund des Always-On-Zustandes laufend. Mit der mobilen Solarstation des Berliner Startups <a href="http://blog.changers.com/">Changers.com</a> ist dies sogar schon möglich &#8211; wobei damit zwei weitere Geräte mit sich herumgetragen werden müssen (das Solarmodul sowie die Ladestation). Besser wäre eine integrierte Selbstversorgung von Notebook und Smartphone. Momentan ist das jedoch noch Fiktion.</p>
<p>Sicherlich haben nicht alle die Gelegenheit, voll auf den Minimalismuszug aufzuspringen. Familie, ein ortsgebundener Beruf sowie soziale Verpflichtungen verringern die Anreize zum Streben nach maximaler Flexibilität. Doch ich glaube, ein grundsätzliches Bewusstsein darüber, dass materieller Besitz im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr unbedingt den vermeintlichen Weg zum ultimativen Glück darstellen muss, kann niemandem schaden. Für viele war die Chance auf das Erreichen eines Gefühls von Freiheit noch nie näher als heute &#8211; ohne dass dafür unverhältnismäßig viel Geld erforderlich ist. Der Schlüssel ist die grundsätzliche Bereitschaft, sich von physischem Besitz <a href="http://www.karinfriedli.ch/v2/#bye-bye-bye">verabschieden zu können</a>. Alles weitere kommt dann ganz automatisch.</p>
<p><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/johanbrook/4481758659/">Flickr/Johan Brook</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a>)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/05/23/minimalismus-digitale-minimalisten-und-tech-nomaden/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/05/minimalism2-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/05/23/minimalismus-digitale-minimalisten-und-tech-nomaden/">Minimalismus: Digitale Minimalisten  und Tech-Nomaden</a></b><br /><font size="2">Weniger ist mehr: Als «Minimalism» erfährt dieses alte Sprichwort eine Renaissance. Die Protagonisten wollen ihren Lebensstil weniger als Konsumkritik verstanden haben, sondern vielmehr als Weg zu mehr Fokus und weniger Stress. </font><font color="#aaa">(23. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/02/24/ortsungebundenes-arbeiten-die-freiheit-der-digitalen-nomaden/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/02/thailand10.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/02/24/ortsungebundenes-arbeiten-die-freiheit-der-digitalen-nomaden/">Ortsungebundenes Arbeiten: Die Freiheit der  digitalen Nomaden</a></b><br /><font size="2">Strom- und Internetanschluss vorausgesetzt lässt sich heute fast jeder Ort zum mobilen Büro umrüsten - hier ist der Erfahrungsbericht eines "digitalen Nomaden". </font><font color="#aaa">(24. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/gaucks-aussage-zum-internet-ungluecklich-aber-kein-drama/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/gauck110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/gaucks-aussage-zum-internet-ungluecklich-aber-kein-drama/">Gaucks Aussage zum Internet: Unglücklich aber kein Drama</a></b><br /><font size="2">Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck sorgt mit einer umstrittenen Aussage zur angeblichen Aushölung der Grundrechte durch das Internet für Aufsehen. Sein Zitat ist im Kern nicht einmal falsch, aber unvollständig und unreflektiert. </font><font color="#aaa">(29. Februar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Skype: Die ewige Enttäuschung</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/05/09/skype-die-ewige-enttaeuschung/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor neun Jahren ging die erste Skype-Version ins Netz. Doch noch immer lässt die Gesprächsqualität des Dienstes viele Wünsche offen. Ein Blick auf die Konkurrenz lohnt sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor neun Jahren ging die erste Skype-Version ins Netz. Doch noch immer lässt die Gesprächsqualität des Dienstes viele Wünsche offen. Ein Blick auf die Konkurrenz lohnt sich.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/skype.png" width="180" height="89"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Auch wenn ich aus Effizienzgründen versuche, Telefonate zu minimieren, führe ich dennoch ab und an Skype-Gespräche. Leider entsinne ich mich nicht, wann ich den von Microsoft übernommenen VoIP-Service zuletzt verwendet habe, ohne dass es während des Gesprächs zu Tonproblemen aufgrund schlechter Übertragungsqualität kam. Vorzeitig abgebrochene Telefonate, Verständnisprobleme und Verzögerungen zwischen den Gesprächspartnern sind nach meiner Erfahrung Regel statt Ausnahme &#8211; und das auch bei teilweise blitzschnellen Internetverbindungen. Dass es dem VoIP-Pionier in seiner neunjährigen Firmengeschichte nicht gelungen ist, seine Technologie so zu verfeinern, dass sie zumindest bei akzeptablen Übertragungsgeschwindigkeiten gute und vor allem stabile Resultate liefert, ist ein Armutszeugnis.</p>
<p>Als ich vor einigen Tagen wieder einmal nicht in der Lage war, die Worte meines Skype-Gesprächspartners richtig zu verstehen, riss mir der Geduldsfaden. Zugegeben: Es war ein Gespräch mit dem iPhone über eine 3G-Verbindung, was einen Tick mehr Verständnis für eine nicht perfekte Tonqualität erfordert. Doch das, was der VoIP-Platzhirsch mir und der Person am anderen Ende der Leitung da an blechern klingenden Geräuschsfetzen bot, war einfach unterirdisch. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Ich plante schon länger, einmal den schwedischen VoIP-Dienst <a href="http://www.rebtel.com">Rebtel</a> auszuprobieren, und setzte diesen Plan nun in die Tat um.</p>
<p><span id="more-21517"></span></p>
<p>Auch Rebtel hat schon einige Jahre auf dem Buckel: Das Startup aus Stocholm wurde 2006 von Hjalmar Winbladh (heute CEO von Wrapp) och Jonas Lindroth gegründet und konnte bisher <a href="http://www.prweb.com/releases/2012/2/prweb9185250.htm">nach eigenen Angaben</a> mehr als 15 Millionen Nutzer gewinnen (im Vergleich zu Skypes mehr als 660 Millionen). In seinen Pressemeldungen bezeichnet sich das Unternehmen als zweitgrößter VoIP-Anbieter nach Skype hinsichtlich Umsatz und gibt an, seit 2010 profitabel zu sein.</p>
<p>Der Grund, warum meine Wahl einer Skype-Alternative auf Rebtel fiel und nicht auf andere Anbieter wie <a href="http://www.friendcaller.com/">FriendCaller</a> oder <a href="http://viber.com/">Viber</a>, lag in meiner Vermutung, dass der Anbieter meiner Prepaid-SIM-Karte VoIP-Verbindungen grundsätzlich drosseln könnte &#8211; das soll ja vorkommen. Da ich ein Auslandsgespräch führen musste, wollte ich aber in jedem Fall nicht zu den Tarifen meines Mobilfunkproviders durchklingeln. Genau für solche Fälle bietet Rebtel einen sehr cleveren Workaround, nämlich <a href="http://www.rebtel.com/en/Rates/Rebtel-countries/">eine lokale Telefonnummer in 50 Ländern</a>, die man über die Rebtel-App anrufen kann und die das Gespräch anschließend mittels VoIP-Technologie an den Empfänger im Ausland weiterleitet. Voraussetzung ist, dass der Gesprächspartner ebenfalls Rebtel auf seinem Smartphone oder Windows-PC installiert hat und den Anruf darüber empfängt. Für die Nutzung der Funktion verlangt Rebtel kein Geld. Die anfallenden Kosten beschränken sich auf die Providergebühren für das lokale Gespräch.</p>
<p>Leider machte mir mein Provider E-Plus (beziehungsweise simyo) einen Strich durch die Rechnung: &#8220;Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist aus dem E-Plus-Netz nicht erreichbar&#8221; tönte als Ansage aus dem Hörer. Eine kurze Recherche führte <a href="http://blog.rebtel.com/blog/e-plus-blocks-rebtel-access-numbers-in-germany/">mich zu diesem Blogbeitrag aus dem Jahr 2009</a>, der bestätigt, dass der deutsche Mobilfunkanbieter tatsächlich Rebtels lokale Nummer blockiert, um Anrufern das Umgehen der hohen Gebühren für Auslandsgespräche nicht zu einfach zu machen.</p>
<p>Schade und irgendwie nicht überraschend, dachte ich mir und versuchte es stattdessen und ohne hohe Erwartungen mit einem klassischen 3G-VoIP-Anfruf. Doch überraschenderweise präsentierte sich dieser in einer mehr als annehmbaren Qualität. Abgesehen von einer Übertragungsverzögerung von ungefähr einer Sekunde konnte mich mein Gesprächspartner bestens verstehen, und ich ihn &#8211; am selben Ort, an dem Skype zuvor versagte. Mehrmalige Testanrufe ergaben das gleiche Resultat und bewiesen damit, dass in meinem Fall nicht Providereingriffe Grund für die schlechte Qualität der Skype-Telefonate sind (immerhin), sondern ganz einfach Skype selbst.</p>
<p>Auch wenn ich Viber und FriendCaller in dieser speziellen Situation nicht ausprobiert habe, möchte ich nicht ausschließen, dass auch damit flüssigere, wohlklingendere Gespräche möglich sind als mit dem eigentlichen Branchenprimus Skype. Insofern kann ich allen, die über die mäßige Qualität von Skype Calls ähnlich frustriert sind wie ich, nur empfehlen, einen der alternativen Anbieter zu testen. Deren Tarife für Gespräche auf Festnetz- oder Mobilfunkanschlüsse sind üblicherweise deutlich günstiger als die von Skype, und Besonderheiten wie die lokalen Nummern bei Rebtel oder <a href="http://www.friendcaller.com/en/features/group-video-chat.html">kostenfreie Gruppen-Videochats bei FriendCaller</a> können in bestimmten Lebenslagen nützlich sein. Lediglich in puncto Verbreitung hat Skype alle Trümpfe in der Hand. Da so gut wie jeder Nutzer ein Skype-Konto besitzt, ist für das Initiieren kostenfreier VoIP-Calls selten vorheriges Überreden des Gegenüber erforderlich, den Dienst einmal auszuprobieren. Aber was nützt dies schon, wenn dann Telefonate zu einer Tortur werden?!</p>
<p>Skype-Besitzerin Microsoft wäre gut beraten, sich nicht mehr länger auf den Skype-Lorbeeren auszuruhen. Der heutige Status als weltweit führender VoIP-Dienst ist nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt. Vor einigen Jahren konnte man das stark variierende Qualitätsniveau der Gespräche noch hinnehmen und auf das frühe Stadium der Technologie schieben. Fast zehn Jahren nach dem Launch der ersten Skype-Version jedoch sollten merkliche Verbesserungen wahrnehmbar sein. Da Skype in den letzten Jahren auch sonst nicht gerade als Speerspitze der Innovation aufgefallen ist, fragt man sich, welche Prioritäten das Unternehmen überhaupt für die Weiterentwicklung seines Angebots setzt.</p>

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		<title>Geschäftsnetzwerke: Wie Xing und LinkedIn ideale  Konferenz-Apps werden würden</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/05/08/geschaeftsnetzwerke-wie-xing-und-linkedin-ideale-konferenz-apps-werden-wuerden/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mobilen Apps von Xing und LinkedIn eignen sich zur schnellen Vernetzung auf Konferenzen. Was ihnen bisher fehlt, sind nachträglich durchsuchbare Angaben zu Standorten und Zeitpunkten der Kontaktaufnahme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die mobilen Apps von Xing und LinkedIn eignen sich zur schnellen Vernetzung auf Konferenzen. Was ihnen bisher fehlt, sind nachträglich durchsuchbare Angaben zu Standorten und Zeitpunkten der Kontaktaufnahme.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/xing-1.png" width="170" height="195"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Wie regelmäßige netzwertig.com-Leser schon bemerkt haben mögen: Es ist Berlin Web Week und damit Konferenzzeit. In der vergangenen Woche besuchte ich die <a href="http://www.re-publica.de">re:publica</a>, heute und morgen halte ich mich auf der <a href="http://nextberlin.eu/">NEXT Berlin</a> auf. Neben den Vorträgen stehen für mich bei derartigen Veranstaltungen primär die persönlichen Kontakte im Vordergrund &#8211; die man natürlich auch für später irgendwie festhalten möchte. Klar, spezialisierte Apps gibt es zu Tausenden, doch meist haben diese keine hinreichend große Marktdurchdringung, als dass sie sich im Praxiseinsatz ür das Festhalten der Kontaktdaten der aktuellen Gesprächspartner eigenen. Also landet man am Ende wieder bei der <a href="http://netzwertig.com/2011/09/22/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">guten alten Visitenkarte</a> oder verbindet sich direkt über die Smartphone-Apps von Xing oder LinkedIn.</p>
<p>In Bezug auf den mobilen, standortbasierten Kontaktaustausch mittels der zwei Geschäftsnetzwerke kam mir auf der re:publica eine Idee: Wenn ich auf einer Konferenz eine Kontaktanfrage an ein anderes Xing- oder LinkedIn-Mitglied schicke, dann ist das Risiko groß, dass ich mich in einem halben Jahr nicht mehr erinnern kann, wo ich dieser Person eigentlich begegnet bin (was zur Einordnung aber wichtig sein kann). Häufiger kommt es dagegen vor, dass ich mich Monate nach einem Event an den Vertreter von Startup XYZ entsinne, ohne dass mir der Name der Person oder des Unternehmens einfällt. Bisher zwingen mich beide Business Networks dazu, aufwendig mein Xing- bzw. LinkedIn-Adressbuch in der Hoffnung zu durchforsten, die entsprechende Person an ihrem Foto zu erkennen, und liefern mir zu den Personen in besagter Kontaktliste keinen Kontext darüber, ob ich diese auf einem Event kennengelernt habe.</p>
<p><span id="more-21526"></span></p>
<p>Beides könnten die Geschäftsnetzwerke auf relativ simple Weise ändern. Der Einfachheit halber spare ich mir in meinen weiteren Ausführungen die Erwähnung von LinkedIn, auch wenn die beschriebene Funktionalität dort ebenfalls wünschenswert wäre. Aber da ich diesen Feature-Wunsch bereits an Xing übermittelt habe und weiß, dass dieser Beitrag dort auch gelesen wird, beziehe ich mich jetzt auf den norddeutschen LinkedIn-Konkurrenten.</p>
<p>Was ich mir von der Xing-App wünschen würde, wäre die Option, dass bei jeder über die mobile App ausgeführten Kontaktanfrage Standort-Meta-Daten gespeichert werden, die ich im Nachhinein auch über die Suchefunktion ansteuern und filtern kann. Letztlich gäbe es für diese Funktion zwei denkbare Herangehensweisen: Entweder der Prozess der Standortidentifizierung findet (nach einem einmaligen Opt-In) vollautomatisiert und dann unbemerkt vom Nutzer statt. Dies hätte den Vorteil, dass sich die meist parallel zum Gespräch und über ein traditionell überlastetes Mobilfunknetz oder Konferenz-WLAN durchgeführte Vernetzung nicht durch zusätzliche Abfragen weiter in die Länge ziehen würde. Gleichzeitig könnte Xing jjedoch nur erahnen, auf welchem Event oder an welchem Ort der Kontakt zustande kam, und im Nachhinein eine Suche nach Stadt oder Postleitzahl, jedoch nicht nach exakter Location anbieten.</p>
<p>Eine zweite Möglichkeit wäre ein expliziter Menüpunkt im Kontext des Kontaktanbahnungsprozesses der mobilen App, bei der Anwender aus einer Liste von Orten (beispielsweise importiert von foursquare) den genauen Standort bestimmten könnten. Dies würde den Vernetzungsvorgang etwas aufblasen, liefert dafür aber eine genaue Angabe über den Standort. Für die Suche Monate später nach allen Personen, mit denen man sich zum Beispiel auf der NEXT Berlin über Xing verbunden hat, wäre die Eingabe von &#8220;Next Berlin&#8221; oder des Veranstaltungsortes &#8220;Station Berlin&#8221; deutlich effektiver. Xing-Profile könnten künftig ein zusätzliches privates Feld erhalten, das den Ort und Zeitpunkt angibt, an dem die Kontaktaufnahme zustande kam.</p>
<p>Ein irgendwie gearteter Prozess der Aufzeichnung des Standorts erfordert keine technologischen Quantensprünge (für seine <a href="http://netzwertig.com/2010/09/15/xing-vernetzung-per-mobilem-handschlag/">&#8220;Handshake&#8221;-Funktion</a> nutzt die Xing-App bereits eine Ortsidentifikation) und würde auch keine datenschutzrechtlichen Bedenken mit sich bringen, zumindest wenn er per Opt-In-Verfahren zu aktivieren ist. Eine solche Funktion könnte aber der Tatsache Rechnung tragen, dass mobile Apps von Geschäftsnetzwerken als Ergänzung (oder Alternative) zu Visitenkarten verwendet werden und dass sich viele neue Kontakte über diese mobilen Apps dort anbahnen, wo man erstmalig mit den Personen in Kontakt gekommen ist. Zusätzliche Angaben zum Ort und Zeitpunkt würden eifrigen Netzwerkern im Nachhinein dabei helfen, maximale Nutzen aus ihren Xing-Kontaktaufnahmen zu ziehen.</p>
<p>Fändet ihr eine derartige Funktion nützlich?</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/14/uberfallig-xing-kundigt-entwicklerschnittstelle-an/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/xing110-5.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/14/uberfallig-xing-kundigt-entwicklerschnittstelle-an/">Überfällig: Xing kündigt Entwicklerschnittstelle an</a></b><br /><font size="2">Das Geschäftsnetzwerk Xing wird in Kürze eine Entwicklerschnittstelle veröffentlichen - ein überfälliger Schritt, erst recht angesicht des Konkurrenzkampfes mit LinkedIn. </font><font color="#aaa">(14. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/02/10/geschaeftsnetzwerke-linkedin-wird-zum-identitaetsanbieter-xing-schaut-zu/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/02/linkedin110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/02/10/geschaeftsnetzwerke-linkedin-wird-zum-identitaetsanbieter-xing-schaut-zu/">Geschäftsnetzwerke: LinkedIn wird zum  Identitätsanbieter - Xing schaut zu</a></b><br /><font size="2">Immer mehr User identifizieren sich auf externen Websites mit ihren LinkedIn-Benutzerdaten. Konkurrent Xing hat dem nichts entgegenzusetzen. </font><font color="#aaa">(10. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2010/08/03/xing-fehlende-drittanbieter-verknuepfungen-werden-zum-handicap/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/xing_03082010_110-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2010/08/03/xing-fehlende-drittanbieter-verknuepfungen-werden-zum-handicap/">Xing: Fehlende Drittanbieter-Verknüpfungen werden zum Handicap</a></b><br /><font size="2">Während Xing sich verstärkt auf seine Kernmärkte fokussiert, sollte es einen Aspekt nicht vergessen: Die Integration in externe Dienste. LinkedIn ist Meilen voraus. </font><font color="#aaa">(3. August 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Zu unrecht stigmatisiert: Peer-to-Peer ist besser als sein Ruf</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[P2P]]></category>
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		<description><![CDATA[Einst galt das Peer-to-Peer-Verfahren als Innovation, die einen effektiveren und kostenschonenderen Datenaustausch ermöglicht. Mittlerweile hängt dem Ansatz jedoch der Makel des Bösen und Illegalen an. Zeit, den Ruf von P2P wieder aufzupolieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Einst galt das Peer-to-Peer-Verfahren als Innovation, die einen effektiveren und kostenschonenderen Datenaustausch ermöglicht. Mittlerweile hängt dem Ansatz jedoch der Makel des Bösen und Illegalen an. Zeit, den Ruf von P2P wieder aufzupolieren.</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/05/p2p.png" width="110" height="111"  alt="Quelle: Wikimedia Commons" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Vor einigen Wochen sprach ich mit den Machern eines Startups, deren Technologie auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer">Peer-to-Peer-Ansatz (P2P)</a> basiert. Statt über einen zentralen Server läuft die Kommunikation der Daten direkt zwischen den Nutzern ab. Viele bekannte Onlineservices verwenden P2P zumindest teilweise, unter anderem <a href="http://www.skype.com">Skype</a> und <a href="http://www.spotify.com">Spotify</a>. Doch für manche steht P2P auch als Synonym für Piraterie und Urheberrechtsverstöße, da einschlägige Tauschbörsen und Filesharing-Konzepte (Napster, Kazaa, BitTorrent) auf dem P2P-Ansatz fußen oder dies bis zu ihrer Schließung taten.</p>
<p>P2P mit illegalen Aktivitäten gleichzusetzen, ist zwar vollkommen falsch. Doch der Ruf dieser innovativen, vielseitigen und effektiven Technik hat aufgrund der jahrelangen Diskreditierung des Verfahrens durch die Contentindustrie, Politiker und auch Medien erheblich gelitten &#8211; so sehr, dass die Gründer des eingangs erwähnten Startups mich fragten, ob ich in einem eventuellen Beitrag über den Service davon absehen könnte, die P2P-Funktionalität als Aufhänger anzuführen. Zu stark sei ihrer Ansicht nach die Stigmatisierung des Prinzips der direkten Kommunikation zwischen Anwendern und zu groß sei das Risiko von Assoziationen, die den Dienst zu unrecht sofort in eine zwielichtige Ecke rücken würden.</p>
<p><span id="more-21506"></span></p>
<p>Am Freitag auf der re:publica wurde ich wieder an dieses Gespräch erinnert. Da <a href="http://re-publica.de/12/panel/resisting-the-surveillance-state-and-its-network-effects/">diskutierten</a> der Hacker und Mit-Entwickler des Anonymisierungsnetzwerks Tor, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Appelbaum">Jacob Appelbaum</a>, und der Autor und Netzaktivist <a href="http://re-publica.de/12/person/dmytri-kleiner/">Dmytri Kleiner</a>, was man der drohenden Überwachung im Netz entgegensetzen könnte und wie man das Ziel erreicht, über jeden staatlichen Zugriff auf die persönlichen Daten informiert zu werden, statt diesen willkürlich ausgeliefert zu sein.</p>
<p>Ich kam zu der Session erst, als sie schon fast beendet war. Doch in der Antwort auf eine Publikumsfrage schnitt Dmytri Kleiner das Thema P2P an und wiederholte im Prinzip die gleiche Aussage, die ich Wochen vorher von dem erwähnten Onlinedienst zu hören bekam: Dem direkten Datenaustausch zwischen Clients ohne einen Mittler, durch den die gesamte Kommunikation fließt, wurde in den vergangenen Jahren sukzessive ein Makel angehängt. P2P gilt heute nach dem Verständnis vieler und der von Medien und Politikern transporten Sichtweise als etwas Anrüchiges und Problematisches, das man meiden beziehungsweise vermeiden sollte.</p>
<p>Eine P2P-Kommunikation erlaubt es Bürgern, sich (zumindest ansatzweise) staatlichen Überwachungsmaßnahmen zu entziehen. Daran jedoch hat die Politik kein Interesse, weshalb dafür gesorgt wurde, dass P2P als Technologie in der öffentlichen Wahrnehmung als etwas Unanständiges und Böses aufgefasst wird, so der Tenor von Kleiners Aussage.</p>
<p>Ob nun Staaten und Firmen systematisch am Image des P2P-Verfahrens gesägt haben oder ob das Naserümpfen, das die Erwähnung des Begriffs heutzutage auslösen kann, die natürliche Folge der breiten medialen Aufmerksamkeit für illegales Filesharing mittels P2P darstellt, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Tatsache ist, dass junge Internetfirmen, deren Dienste sich das P2P-Verfahren zunutze machen &#8211; um beispielsweise Infrastrukturkosten zu sparen oder Anwendern das sichere Gefühl zu geben, nicht in ihre Kommunikation einzugreifen &#8211;  mittlerweile befürchten, allein die Erwähnung von P2P könnte ihre Erfolgschancen schmälern und sie ungerechtfertigt in eine mit digitalen Schurkenangeboten gefüllte Schublade befördern.</p>
<p>Es ist an der Zeit, etwas gegen die unverdiente Reputation von P2P als Quelle allen Übels im Internet zu tun. Ein P2P-Netz ist eine neutrales System, das für viele sinnvolle und vollkommen legale Zwecke verwendet werden kann. Gerade weil es Anwendern eine gewisse Autonomie verschafft, die beim Client-Server-Modell fehlt, sollte Menschen einen verbreiteten Einsatz von P2P begrüßen und sich nicht von denjenigen blenden lassen, die am liebsten jedes versendete Byte an zentraler Stelle durchleuchten würden.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:P2P-network.svg?uselang=de">Wikimedia Commons</a></em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/kick-a-file-dateien-austauschen-via-facebook/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/kickafile-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/kick-a-file-dateien-austauschen-via-facebook/">Kick a File: Dateien austauschen via Facebook</a></b><br /><font size="2">Kick a file ist eine Facebook-App zum Transfer von Dateien – kann man aus einer solchen Idee ein Startup bauen? </font><font color="#aaa">(11. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/15/pipe-direkte-dateitransfers-zwischen-facebook-nutzern/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/pipe110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/15/pipe-direkte-dateitransfers-zwischen-facebook-nutzern/">Berliner Startup Pipe: Direkte Dateitransfers  zwischen Facebook-Nutzern</a></b><br /><font size="2">Pipe erlaubt den direkten Austausch von Dateien zwischen zwei Facebook-Nutzern ohne zwischengeschalteten Server. Weder das Berliner Startup noch Facebook erfahren dabei, welche Daten oder Inhalte Anwender austauschen. </font><font color="#aaa">(15. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2009/06/16/opera-unite-jeder-rechner-ein-server/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/06/opera-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2009/06/16/opera-unite-jeder-rechner-ein-server/">Opera Unite: Jeder Rechner ein Server</a></b><br /><font size="2">Mit Opera Unite kann man den eigenen Browser zum Webserver machen. </font><font color="#aaa">(16. Juni 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Das Beste: netzwertig.com im April 2012</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/30/das-beste-netzwertig-com-im-april-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwertig.com-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[best of]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem April 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem April 2012.</p>
<div>
<h2>Analysen</h2>
<div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/augmented-reality-brillen-manifestation-der-macht/">Augmented-Reality-Brillen: Manifestation der Macht</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/">Google+ Hangouts: Vom Spaßfeature zum Werkzeug</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/nach-der-instagram-facebook-ueberraschung-jeden-kann-es-treffen-auch-twitter/">Nach der Instagram-Facebook-Überraschung: Jeden kann es treffen &#8211; auch Twitter</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/24/instagram-fuer-video-viddy-oder-socialcam-es-kann-nur-einen-geben/">&#8220;Instagram für Video&#8221;: Viddy oder Socialcam &#8211;  es kann nur einen geben</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/25/google-drive-eine-neue-chance-fuer-das-persoenliche-buero-in-der-cloud/">Google Drive: Eine neue Chance für das  persönliche Büro in der Cloud</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/26/computergenerierter-journalismus-maschine-fordert-mensch-heraus/">Computergenerierter Journalismus: Maschine fordert Mensch heraus</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/27/klout-umstritten-aber-unausweichlich/">Klout: Umstritten, aber unausweichlich</a></li>
</ul>
</div>
<h2>Reviews</h2>
<div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/03/wgfinden-mit-matchmaking-zu-den-perfekten-mitbewohnern/">WGFinden: Mit Matchmaking zu den perfekten Mitbewohnern</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/16/ortsbasierte-microjobs-streetspotr-startet-in-20-deutschen-grosstaedten/">Smartphone-Nutzer als Arbeitskraft: Streetspotr startet  in 20 deutschen Großstädten</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/17/entdeckungsmaschine-mit-shout-funktion-shoutify-verbindet-locations-mit-anwendern/">Entdeckungsmaschine mit &#8220;Shout&#8221;-Funktion: Shoutify verbindet Locations mit Anwendern</a></li>
</ul>
</div>
<div>
<h2>Samstag App Fieber</h2>
</div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/07/samstag-app-fieber-filmfrage-stream-search-youknow-tv/">Filmfrage, Stream-Search, YouKnow.tv</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/14/samstag-app-fieber-was-gab-ich-twuizzer-mapinterest/">Was gab ich, Twuizzer, Mapinterest</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/21/samstag-app-fieber-zettels-wiesenglueck-data-gv-at/">Zettels, Wiesenglück, data.gv.at</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/28/samstag-app-fieber-wechselbutler-antideal-hahabu/">WechselButler, Antideal, hahabu</a></li>
</ul>
</div>
<h2>Außerdem</h2>
<div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/05/kooperation-mit-socialvest-onlineshops-uebernehmen-die-flattr-rechnung/">Kooperation mit Socialvest: Onlineshops übernehmen die Flattr-Rechnung</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/20/virtuelles-gedaechtnis-evernote-erreicht-milliardenbewertung/">&#8220;Virtuelles Gedächtnis&#8221;: Evernote erreicht Milliardenbewertung</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/18/jimdo-mitgruender-christian-springub-zieht-bilanz-der-gang-in-die-usa-war-richtig/">Jimdo-Mitgründer Christian Springub zieht Bilanz: &#8220;Der Gang in die USA war richtig&#8221;</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/04/27/musikdienste-simfy-verabschiedet-sich-vom-freemium-modell/">Musikdienste: simfy verabschiedet sich vom Freemium-Modell</a></li>
</ul>
</div>
<div>
<p>Mehr lesen?<br />
<a href="http://netzwertig.com/2012/03/30/das-beste-netzwertig-com-im-maerz-2012/">Das Beste aus dem März 2012</a></p>
</div>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://netzwertig.com/2012/04/30/das-beste-netzwertig-com-im-april-2012/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/04/30/das-beste-netzwertig-com-im-april-2012/&title=Das Beste: netzwertig.com im April 2012&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/30/das-beste-netzwertig-com-im-maerz-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/30/das-beste-netzwertig-com-im-maerz-2012/">Das Beste: netzwertig.com im März 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem März 2012. </font><font color="#aaa">(30. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/">Das Beste: netzwertig.com im Februar 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Februar 2012. </font><font color="#aaa">(29. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/">Das Beste: netzwertig.com im Januar 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Januar 2012. </font><font color="#aaa">(31. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Echtzeitweb: Lasst die Finger  von den Eilmeldungen!</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/23/echtzeitweb-lasst-die-finger-von-den-eilmeldungen/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/04/23/echtzeitweb-lasst-die-finger-von-den-eilmeldungen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitweb]]></category>
		<category><![CDATA[Eilmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Eilmeldungen, die keine sind, gehören zu den unerfreulichen Folgen des schnelldrehenden digitalen Nachrichtenzyklus. Damit muss endlich Schluss sein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eilmeldungen, die keine sind, gehören zu den unerfreulichen Folgen des schnelldrehenden digitalen Nachrichtenzyklus. Damit muss endlich Schluss sein!</h4>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/eil160-1.png" width="160" height="160"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Das Echtzeitweb, vor allem in Gestalt von Twitter, hat viele tolle Seiten und bewährt sich regelmäßig <a href="http://www.reuters.com/article/2011/07/08/us-twitter-factbox-idUSTRE76700F20110708">als schnellste Quelle für Informationen</a> über aktuelle, nachrichtenrelevante Ereignisse. Doch leider tragen die Eignung des Microbloggingdienstes als News-Distributionskanal und das generell erhöhte Tempo des digitalen Nachrichtenzyklus auch seltsame und teils unerträgliche Blüten. Eine davon, die immer absurderer Züge annimmt: Die inflationäre Verwendung des Zusatzes &#8220;Eilmeldung&#8221; als Signal besonderer Aktualität.</p>
<p><a href="http://www.reuters.com/article/2011/07/08/us-twitter-factbox-idUSTRE76700F20110708">Es ist nicht das erste Mal</a>, dass ich mich über Eilmeldungen beschwere, und jeder aktive Twitter-Nutzer wird sich wohl schon einmal per Tweet über Eilmeldungen ohne wirkliche Eile ausgelassen haben. Doch in der vergangenen Woche gab es zwei Fälle einer missbräuchlichen Verwendung des &#8220;Eil&#8221;-Zusatzes, die deutlich machen, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann.</p>
<p><span id="more-21341"></span></p>
<p>Zum einen war dies das Ende der ARD-Talkshow Gottschalk Live, die aufgrund ihrer engen Einbindung sozialer Medien eine gewisse Beachtung innerhalb der Twitter- und Blogosphäre genoss. Als am vergangenen Mittwoch bekannt wurde, dass die Sendung aufgrund schlechter Quoten keine Fortführung erfährt, konnten eine ganze Reihe führender Nachrichtenangebote nicht der Versuchung widerstehen, dies als Eilmeldung zu deklarieren (u.a. <a href="https://twitter.com/#!/N24_de/status/192619044954841088">N24</a>, <a href="https://twitter.com/#!/SPIEGEL_EIL/status/192620065240264704">Spiegel Online</a>, <a href="https://twitter.com/#!/RZTicker/status/192619808251064323">Rhein-Zeitung</a>) &#8211; ungeachtet davon, dass der Niedergang der Show und ein mögliches Aus <a href="http://meedia.de/fernsehen/gottschalk-live-miese-quoten-druecken-gesamt-marktanteil/2012/04/15.html">absehbar waren</a> und dass die Meldung nur eine extrem kleine Gruppe von Menschen wirklich tangierte.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/spiegelonline.png" width="450" height="208"  alt="" /><br /></p>
<p>Zwei Tage später, am Freitag, beschäftigte sich ganz Mediendeutschland mit der Entscheidung des Hamburger Landgerichts zum Fall Gema gegen YouTube, in deren Rahmen das Videoportal <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,828801,00.html">dazu verpflichtet wurde</a>, den Zugriff auf sieben Musikstücke zu verhindern. Obwohl es sich um ein terminlich festgelegtes Ereignis handelte, das schon im Vorfeld mediale Beachtung fand und im Endeffekt nichts weiter als die Fortsetzung eines lange anhaltenden Streits zwischen der Verwertungsgesellschaft und der GEMA darstellte, sah sich unter anderem tagesschau.de dazu bewogen, das Urteil gleich in Form von <a href="https://twitter.com/#!/tagesschau_eil/status/193304982672519168">zwei</a> aufeinanderfolgenden <a href="https://twitter.com/#!/tagesschau_eil/status/193309169376428033">Eilmeldungen</a> zu verbreiten. Nur durchschnittlich fünf bis zehn Mal pro Monat greift Tagesschau Online zu dieser Maßnahme, die auch eine automatische Push-Mitteilung über die mobilen Tagesschau-Apps auslöst. Und so machte mein iPhone Freitagmittag zweimal mit dem bekannten Tagesschau-Gong auf sich aufmerksam, um mich darüber zu informieren, dass YouTub sieben Videos nicht mehr zeigen darf.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/tagesschau.png" width="450" height="201"  alt="" /><br /></p>
<p>An anderer Stelle im Netz <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/20/chaos-um-gema-youtube-urteil-dpa-verschickt-falsche-pressemeldung/">sorgte derweil die Presseagentur dpa für Verwirrung</a>, als sie versehentlich über einen für YouTube positiven Entscheid berichtete, ehe sie dies berichtigte. Kurzzeitig war die Falschmeldung auch bei Spiegel Online zu begutachten. In meinem Twitter-Feed herrschte in diesem Moment eine spektakuläre Kakophonie aus sich widersprechenden Eilmeldungsfetzen.</p>
<p>Derartige Fehler passieren, und eine Rückkehr zur langsamen Drehgeschwindigkeit der prädigitalen Medienwelt wird es (glücklicherweise) nicht mehr geben. Dennoch muss das inflationäre Verkaufen von Nichtigkeiten als Ereignisse mit zeitkritischer Tragweite ein Ende haben. Eilmeldungen sollte eine Unvorhersehbarkeit kombiniert mit einer weitreichenden nachrichtenrelevanten, politischen oder gesellschaftlichen Bedeutung zugrunde liegen, nicht ihre vermeintliche Klicktauglichkeit.</p>
<p>Meine Bitte an Nachrichtensites: Geht sparsamer mit euren Eilmeldungen um. Dann können Leser diese vielleicht eines Tages auch wieder ernstnehmen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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	</item>
		<item>
		<title>Abhängigkeit: Die Sorge über die Zukunft von ifttt</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/17/abhaengigkeit-die-sorge-ueber-die-zukunft-von-ifttt/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/04/17/abhaengigkeit-die-sorge-ueber-die-zukunft-von-ifttt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[ifttt]]></category>
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		<category><![CDATA[social web]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtig eingesetzt kann der US-Dienst ifttt zu einem äußerst leistungsfähigen persönlichen Assistenten für das digitale Leben werden. Doch die so entstehende Abhängigkeit von dem Service hat eine Schattenseite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Richtig eingesetzt kann der US-Dienst ifttt zu einem äußerst leistungsfähigen persönlichen Assistenten für das digitale Leben werden. Doch die so entstehende Abhängigkeit von dem Service hat eine Schattenseite.</h4>

<p><a href="http://www.ifttt.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/ifttt-4.png" width="180" height="101"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die vergangenen Wochen waren geprägt von <a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/mitmachen-oder-abwarten-wie-nutzer-mit-der-volatilitaet-und-mortalitaet-der-digitalwelt-leben/">einer Reihe</a> teils <a href="http://netzwertig.com/2011/11/07/oink-die-etwas-andere-bewertungsplattform/">unerwarteter Schließungen</a> sowie <a href="http://netzwertig.com/2012/04/09/fuer-eine-milliarde-dollar-facebook-uebernimmt-instagram/">Übernahmen</a>, welche einmal mehr die Nachhaltigkeit und langfristige Verfügbarkeit kostenfrei angebotener Onlinedienste <a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/nach-der-instagram-facebook-ueberraschung-jeden-kann-es-treffen-auch-twitter/">in Frage stellen</a>. Erst heute früh gab der Location-Dienst <a href="http://www.ditto.me/">Ditto</a> von Jaiku-Gründer Jyri Engeström seine Akquisition durch Groupon <a href="http://blog.ditto.me/ditto-groupon/">bekannt</a> - und die Schließung am 30. April.</p>
<p>Die aktuellen Geschehnisse führten bei mir jüngst zu der Überlegung, welchen der von mir regelmäßig verwendeten Dienste ich die meisten Tränen nachtrauern würde; bei welchem in einer frühen Wachstumsphase befindlichen, nicht profitablen und damit nicht auf eigenen Beinen stehenden Angebot ich besonders über eine für Nutzer wenig vorteilhafte Veränderung wie etwa eine &#8220;Talent-Akquisition&#8221; besorgt bin. Die Antwort: <a href="http://www.ifttt.com">ifttt</a>.</p>
<p><span id="more-21262"></span></p>
<p>Der kalifornische Service, mit dem Dutzende Webanwendungen miteinander in Interaktion versetzt werden können, hat sich für mich von einer magischen, aber wenig produktiven Spielerei in einen kraftvollen Motor meines Internetalltags verwandelt (falls ihr zum ersten Mal von ifttt hört, findet ihr hier <a href="http://netzwertig.com/2011/09/08/offizieller-start-von-ifttt-das-beste-seit-langem/">eine Beschreibung der Funktionsweise</a>). Im Laufe der Zeit kamen mir immer mehr praktische, durch ifttt realisierbare Zusammenschlüsse von Onlinediensten in den Sinn, weshalb mittlerweile eine signifikante Zahl von mir Tag für Tag veranlasster digitaler Prozess durch ifttt ausgeführt wird. Im November <a href="http://netzwertig.com/2011/11/16/digitales-klebeband-5-sinnvolle-wege-um-ifttt-zu-nutzen/">skizzierte ich fünf Beispiele</a>, und Kollege Thomas Mauch erläuterte im September bei unserem Schwesterblog imgriff.com, wie sich ifttt als Lifetracking-Tool <a href="http://imgriff.com/2011/09/22/selbstoptimierung-lifetracking-tool-mit-ifttt-selbstgemacht/">einsetzen lässt</a>.</p>
<p>ifttt hat sich zu meinem persönlichen Assistenten entwickelt, der meine bevorzugten Onlinedienste um eine nahezu unendliche Zahl an zusätzlichen, ihnen ab Werk fehlenden Integrationspunkten mit anderen Services erweitert.</p>
<p>Was mich im Bezug auf das im vergangenen Jahr gegründete Startup aus San Francisco beunruhigt, ist die Tatsache, dass keinerlei Alternative existiert. Während sich beim Großteil der in letzter Zeit lancierten Angebote gleich mehrere aufstrebende Webfirmen im selben Segment bewegen und somit bei einem eventuellen &#8220;Ausfall&#8221; zumindest eine Ausweichlösung vorhanden wäre, befindet sich ifttt mit seinem Konzept des &#8220;Digitalen Klebebandes&#8221; allein auf weiter Flur. Dem überaus nützlichen Dienst am nächsten kommt das ins Silicon Valley umgesiedelte österreicher Startup <a href="http://wappwolf.com/">Wappwolf</a>. Dieses positioniert sich allerdings als eine Art &#8220;ifttt für Dateien&#8221; und legt sein Hauptaugenmerkt <a href="http://netzwertig.com/2012/01/03/dropboxautomator-wie-wappwolf-eine-medienlawine-ins-rollen-brachte/">auf Prozesse rund um den Speicherdienst Dropbox</a>.</p>
<p>Für mich entsteht damit folgende Situation: ifttt belegt den ersten Rang in der Liste der Dienste, ohne die ich mir einen produktiven Onlinealltag nicht mehr vorstellen möchte. Gewissermaßen bin ich also von ifttt abhängig. Andere Anbieter mit ähnlicher Ausrichtung gibt es nicht. Das augenscheinlich äußerst talentierte ifttt-Gründerduo Linden Tibbets und Jesse Tane lebt noch dazu am weltweit bedeutsamsten Hotspot der Technologie-Branche &#8211; in unmittelbarer Nähe der Hauptquartiere sämtlicher milliardenschwerer Internetfirmen, die keine Ausgaben scheuen, um fähige Entwickler für sich zu gewinnen.</p>
<p>Meine Furcht, eines Morgens aufzuwachen und den Blogbeitrag des ifttt-Teams serviert zu bekommen, in dem sie ihre Akquisition durch Google, Facebook oder Twitter und eine baldige Einstellung ihres Dienstes bekannt geben, ist daher vielleicht nachvollziehbar.</p>
<p>Wäre das Risiko einer derartig einschneidenden Veränderung ausgeschaltet, würde ifttt von seinen Anwendern eine monatliche oder jährliche Gebühr verlangen? Sicherlich nicht komplett. Dennoch hätten sprudelnde Umsätze (sofern neben mir auch andere zum Bezahlen bereit sind) einen Einfluss darauf, wie die Macher auf eventuelle Übernahmeangebote reagieren. Es entstünde eine moralische Verpflichtung der Gründer ihren Kunden gegenüber, die bei einem nicht monetarisierten Gratisangebot &#8211; was ifttt zur Zeit darstellt &#8211; einfach fehlt.</p>
<p>Im Januar dieses Jahres erhielt ifttt <a href="http://techcrunch.com/2012/01/04/ifttt-a-glue-gun-for-sticking-together-your-web-sites-raises-1-5m-seed-round-from-top-investors">ein Seed-Funding in Höhe von 1,5 Millionen Dollar</a> durch &#8220;namhafte Investoren&#8221; des Silicon Valley. Üblicherweise führt ein solches Engagement zu positiven Assoziationen, signalisiert in diesem Fall aber auch, dass ifttt anders als beispielsweise populäre Mini-Startups wie <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,2094921_2094923_2094924,00.html">Instapaper oder Pinboard</a> den klassischen, mit Venturekapital gepflasterten und auf einen Exit abzielenden Wachstumspfad beschreiten möchte. Im speziellen Fall von ifttt, das ausnahmsweise nicht auf Netzwerkeffekte angewiesen ist und aufgrund seines enormen, produktivitätserhöhenden Nutzwerts eine potenziell zahlungswillige Anwenderschaft besitzt, hätte ich mir eine frühzeitige Umsatzfokussierung gewünscht, bevor Risikokapital in Millionenhöhe von den &#8220;üblichen Verdächtigen&#8221; (u.a. Michael Arringtons Crunchfund) aufgenommen wird.</p>
<p>Hoffentlich übertreibe ich mit meinem Pessimismus. Und hoffentlich werde ich auch in ein oder zwei Jahren noch in der Lage sein, über ifttt Onlinedienste miteinander harmonieren zu lassen, die sonst nicht die gleiche Sprache sprechen.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/nach-der-instagram-facebook-ueberraschung-jeden-kann-es-treffen-auch-twitter/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/twitter_110-6.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/11/nach-der-instagram-facebook-ueberraschung-jeden-kann-es-treffen-auch-twitter/">Nach der Instagram-Facebook-Überraschung: Jeden kann es treffen - auch Twitter</a></b><br /><font size="2">Der Fall Instagram macht deutlich, dass selbst rasant wachsende Dienste, die als nächstes großes Ding gehandelt werden, nicht vor einer ihr Schicksal in Frage stellenden Übernahme gefeilt sind. Twitter könnte Ähnliches ereilen. </font><font color="#aaa">(11. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/mitmachen-oder-abwarten-wie-nutzer-mit-der-volatilitaet-und-mortalitaet-der-digitalwelt-leben/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/amplify110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/mitmachen-oder-abwarten-wie-nutzer-mit-der-volatilitaet-und-mortalitaet-der-digitalwelt-leben/">Mitmachen oder abwarten: Wie Nutzer mit der Volatilität und Mortalität der Digitalwelt leben</a></b><br /><font size="2">Nutzer, die Inhalte im Netz publizieren - egal ob privat oder im geschäftlichen Kontext - müssen mit einem hohen Maß an Frustration leben können. Wenn Dienste urplötzlich schließen, haben sie Zeit und Wissen umsonst investiert. </font><font color="#aaa">(6. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/googlehangouts110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/10/google-hangouts-vom-spasfeature-zum-werkzeug/">Google+ Hangouts: Vom Spaßfeature zum Werkzeug</a></b><br /><font size="2">Die „Hangout“ genannten Gruppen-Videochats gehören zu den Besonderheiten von Google+. Kaum ein anderes Feature seiner Social-Network-Plattform hebt Google so hervor und fördert es so intensiv. </font><font color="#aaa">(10. April 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Startup-Landingpages von LaunchRock: Falsche Bequemlichkeit</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/11/startup-landingpages-von-launchrock-falsche-bequemlichkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 06:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[LaunchRock]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine virale Landingpage in wenigen Minuten - das bietet der US-Dienst LaunchRock seit gut einem Jahr Startups. Viele machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Doch es lohnt sich, einen eigenen Weg zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine virale Landingpage in wenigen Minuten &#8211; das bietet der US-Dienst LaunchRock seit gut einem Jahr Startups. Viele machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Doch es lohnt sich, einen eigenen Weg zu gehen.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/launchrock-1.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Gestern las ich im <a href="http://www.fischmarkt.de">Fischmarkt-Blog</a> der Digitalagentur SinnerSchrader über <a href="http://www.fischmarkt.de/2012/04/echofy_ortsgebundenes_social_networking.html">ein neues Startup namens Echofy</a>. Der Dienst aus Berlin will auf den angesagten Zug der <a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/people-discovery-wenn-das-smartphone-weis-wie-der-sitznachbar-heist/">People-Discovery-Apps</a> aufspringen und im Mai parallel zur von SinnerSchrader veranstalteten <a href="http://nextberlin.eu">Next Konferenz</a> (die ich auch besuchen werde) sein Debüt geben.</p>
<p>Auch wenn der Service noch nicht verfügbar ist, klickte ich reflexiv <a href="http://get.echofy.me/">auf dessen Link</a> und wurde wie erwartet von einer Landingpage begrüßt, die Anwendern das Hinterlassen ihrer E-Mail-Adresse empfiehlt, um zeitnah eine Einladung zur Beta-Phase zu erhalten. Das Echofy-Team hat keine eigene Landingpage geschaffen, sondern auf die Dienste von <a href="http://launchrock.com">LaunchRock</a> zurückgegriffen &#8211; einem US-Angebot, das nichts anderes macht, als aufstrebenden Internetfirmen in wenigen Handgriffen des Anlegen einer Pre-Launch-Seite inklusive die Viralität steigernder Features sowie Abrufstatistiken zu erlauben.</p>
<p>In der Sekunde, in der ich den mir wohlbekannten &#8220;powered by LaunchRock&#8221;-Hinweis sah, erkannte ich, wie der Einsatz dieses Dienstes mittlerweile mein Interesse an dem neuen Angebot erheblich schmälert. Kurzum: LaunchRock nervt.</p>
<p><span id="more-21191"></span></p>
<p>LaunchRock, selbst ein Startup, öffnete <a href="http://techcrunch.com/2011/02/01/launchrock-rocks-launches">vor gut einem Jahr seine Pforten</a> und hat sich seitdem bei kurz vor der Lancierung stehenden Webservices auf beiden Seiten des Atlantiks zu einer populären Lösung entwickelt, um im Vorfeld E-Mail-Adressen für die Beta zu sammeln und gleichzeitig Nutzer dazu zu animieren, die Kunde über den bevorstehenden Launch im Social Web zu verbreiten. Jede LaunchRock-Landingpages beinhalten eine Empfehlungsfunktion, die Nutzern beim Beta-Start einen bevorzugten Zugang verspricht, sofern sie eine bestimmte Zahl an weiteren Anwendern werben, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen.</p>
<p>Noch bevor Anwender sich also ein Bild von dem Onlinedienst und dessen Qualität machen konnten, animiert sie LaunchRock dazu, ihn vor ihren Twitter- und Facebook-Kontakte anzupreisen. Zwar kann der versierter Stream-Leser problemlos derartige Tweets oder Status-Updates mental ausblenden. Das Konzept, ein Produkt zu bewerben, das niemand ausprobiert hat, nur um einer der Ersten sein zu dürfen, der es testen kann, hat dennoch einen faden Beigeschmack und führt zumindest bei mir dazu, dass ich nur noch in sehr seltenen Fällen auf Links in meinem Twitter-Stream klicke, die offensichtlich zu einer LaunchRock-Seite führen.</p>
<p>Was mich jedoch an LaunchRock noch viel mehr stört, ist die Uniformität der Landingpages. Abgesehen von dem vom jeweiligen Startup ausgewählten Hintergrundbild sehen die zu erstellenden Websites immer identisch aus, mit einer viereckigen Box im Zentrum, die das Logo des jeweiligen Angebots sowie das von LaunchRock, einen fakultativen Text sowie das Eingabefeld für die E-Mail-Adressen enthält.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/launchrock.png" width="405" height="240"  alt="" /><br /></p>
<p>Aus Sicht von Gründern mag dieser Aspekt keine große Rolle spielen &#8211; immerhin handelt es sich lediglich um eine temporäre Vorschaltseite, die zum offiziellen Start verschwindet. Doch bei mir als Betrachter, der in den letzten zwölf Monaten sicher hundert oder mehr aus der Feder von LaunchRock stammender Websites präsentiert bekommen hat, führt die fehlende Individualität und Persönlichkeit der Landingpage zu unfreiwilligen Assoziationen, die von &#8220;wieder ein Startup aus der Retorte&#8221; bis zu &#8220;vermutlich noch eine Foto-App&#8221; reichen.</p>
<p><strong>Wenn Landingpage, dann bitte richtig</strong></p>
<p>Ich verstehe, wieso sich Internetentrepreneure nicht lange mit der Landingpage aufhalten wollen. Gleichzeitig ist diese häufig das erste, was Early Adopter, Blogger, Journalisten und potenzielle Nutzer von einem Dienst zu Gesicht bekommen. Eine anonyme, von einem externen Dienstleister zusammengebastelte Begrüßungsseite ohne weiterführende Details, Screenshots oder Produktinformationen, deren grundsätzliches Layout jeder Betrachter schon dutzende Male zuvor gesehen hat, klingt nicht nach dem smartesten Weg, um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen und sich von der Masse konkurrierender, um Beachtung flehender Webservices abzuheben.</p>
<p>Hinzu kommt, dass ich automatisch an der Integrität und Bodenständigkeit eines jeden Gründerteams zweifle, wenn dieses mich (über LaunchRock) darum bittet, einen Service im Netz bekannt zu machen, den ich selbst noch gar nicht unter die Lupe nehmen konnte &#8211; nur um dann in der Beta-Warteliste einen der vorderen Plätze einzunehmen und später ob der sich herausstellenden Belanglosigkeit des jeweiligen Produkts meine Rolle als öffentlicher Beta-Botschafter zu bereuen.</p>
<p>Der bessere Deal lautet: Zeigt mir zumindest ungefähr, was ihr könnt und dass ihr in der Lage seid, eine individuelle, informative Landingpage mit persönlicher Note zu basteln, und ich als potenzieller Nutzer entscheide darüber, ob ich meine Bekannten davon erzähle &#8211; denn meine Zeit und Aufmerksamkeit ist kostbar. Gründer mit einem Gefühl für Verhältnismäßigkeit wissen dies.</p>
<p>Dieser Beitrag soll nicht als persönlicher Angriff auf Entrepreneure gewertet werden, die LaunchRock verwenden. Ich glaube, viele Gründer haben so viele andere Dinge im Kopf, dass sie sich über die Landingpage-Thematik wenig Gedanken machen und froh sind, dass ihnen ein Dienstleister diese Arbeit abnimmt. Doch es lohnt sich, diese Frage nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.</p>
<p>Stört ihr euch an derartigen Landingpages aus der Retorte?</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/23/startups-eckpfeiler-einer-optimalen-launchstrategie/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/launchstrategie.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/23/startups-eckpfeiler-einer-optimalen-launchstrategie/">Startups: Eckpfeiler einer optimalen Launchstrategie</a></b><br /><font size="2">Ein gelungener Launch ist die essentielle Basis, auf der Internet- und Mobile-Startups ihren künftigen Erfolg aufbauen. Hier sind einige Tipps, wie das Debüt junger Dienste gut gelingt. </font><font color="#aaa">(23. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/mvp110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/">Startups und das "Minimal Viable Product": Die Schwierigkeit des minimal notwendigen Funktionsumfangs</a></b><br /><font size="2">Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams. </font><font color="#aaa">(5. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/21/internet-der-dinge-gruender-in-deutschland-verpassen-ihre-chance/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/router110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/21/internet-der-dinge-gruender-in-deutschland-verpassen-ihre-chance/">Internet der Dinge: Gründer in Deutschland  verpassen ihre Chance</a></b><br /><font size="2">Das Internet der Dinge wird real, und Konsumenten stehen immer mehr onlinefähige Hardwarelösungen zur Verfügung, die Alltag und Lebensqualität verbessern. Deutsche Startups scheinen diesen Trend jedoch zu verschlafen. </font><font color="#aaa">(21. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Post-PC-Ära: Notebooks werden zu Staubfängern</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/10/post-pc-aera-notebooks-werden-zu-staubfaengern/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/04/10/post-pc-aera-notebooks-werden-zu-staubfaengern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[Post-PC]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Apple wird nicht müde, die Post-PC-Ära zu propagieren. Aber der Begriff ist mehr als heiße Marketingluft: Tatsächlich sorgen Smartphones und Tablets dafür, dass der traditionelle Rechner immer häufiger abgeschaltet bleibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Apple wird nicht müde, die Post-PC-Ära zu propagieren. Aber der Begriff ist mehr als heiße Marketingluft: Tatsächlich sorgen Smartphones und Tablets dafür, dass der traditionelle Rechner immer häufiger abgeschaltet bleibt.</h4>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/postpc.png" width="180" height="101"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/><p class="wp-caption-text">Foto: Flickr/Ant McNeill, CC BY-SA 2.0</p></div>
<p>Der Post-PC, also das Tablet (beziehungsweise das Smartphone, sofern groß und leistungsfähig genug), ist mehr als nur ein <a href="http://gigaom.com/mobile/is-this-why-apple-keeps-saying-post-pc/">von Apple kreierter Marketingbegriff</a>. Wieso ich das weiß? Weil ich über Ostern vier Tage lang verreist war und lediglich mein iPhone im Gepäck hatte. Und ich habe dies nicht nur überlebt, sondern richtiggehend genossen.</p>
<p>Auch wenn ich mir für den Trip explizit vorgenommen hatte, so wenig wie möglich Zeit im Netz zu verbringen (schon um teures Auslandsroaming zu verhindern), ließ ich mir natürlich kein öffentliches WLAN entgehen, um einen kurzen Blick auf Facebook, Twitter und Path zu werfen, E-Mails abzurufen, einen Abstecher auf Nachrichtenwebsites oder Wikipedia zu machen, Blogkommentare zu moderieren, Google Maps oder foursquare für die weitere Planung zu verwenden oder meinen bevorzugten mobilen RSS-Reader Reeder mit aktuellen Feeds zu füttern (die jedoch bis zum Ende der Reise ungelesen blieben).</p>
<p><span id="more-21184"></span></p>
<p>Mit dem Smartphone (oder Tablet, das ich aber bewusst zu Hause ließ) dauert das alles manchmal etwas länger als über das (bereits eingeschaltete) Notebook. Aber die Tatsache, das kleine Geräte bei Bedarf mit einer Hand aus der Tasche zücken und sofort online sein zu können, stellt die Balance zwischen beiden Gerätearten wieder her. Und davon abgesehen muss man eben nicht einen vergleichsweise großen Computer mit sich herumschleppen. Früher bedeutete ein Notebook Freiheit im Vergleich zum Desktop-PC. Heute sind es Smartphones und Tablets, die Anwendern ein Freiheitsgefühl vermitteln, mit dem selbst Ultrabooks &#8211; besonders leichte, dünne Laptops &#8211; nicht mithalten können (und auch, wenn diese Freiheit gewisse funktionelle Einschnitte mit sich bringt).</p>
<p>Mir geht es ähnlich wie Fred Wilson, dem mit Begeisterung bloggenden Partner beim renommierten US-Venture-Capitalist Union Square Ventures, der bei Trips das Notebook <a href="http://www.avc.com/a_vc/2012/04/laptop-vs-mobile.html">nur noch auspackt</a>, um einen Blogeintrag zu verfassen. Während wenig Formatierung erfordernde Mini-Blogging-Tools wie Tumblr oder Posterous locker vom Mobiltelefon oder Tablet-PC aus bedient werden können, stoßen derartige Geräte bei ausführlichen, bei vollwertigen Blogplattformen publizierten Artikeln an ihre Grenzen. Zu viele Handgriffe sind erforderlich, und zu wenig sind die Plattformen für das mobile Publishing optimiert.</p>
<p>Seit ich einmal nachträglich über die WordPress iPhone-App einen netzwertig.com-Beitrag zerschossen habe, traue ich mich nicht mehr, die Anwendung für etwas anderes als die Moderation von Kommentaren zu verwenden. Somit ist zwar der ein oder andere hier veröffentlichte Artikel auf dem iPhone entstanden, die finale Formatierung und Veröffentlichung erfolgte jedoch bisher immer über einen herkömmlichen Rechner. Und das wird vorerst wohl auch so bleiben.</p>
<p>Tablets und Smartphones sind nach wie vor primär Medienkonsumgeräte. Wer ernsthaft kreativ tätig werden will, mit komplexen Daten arbeitet oder viele Handgriffe beziehungsweise besondere Rechenpower erfordernde Prozesse durchführen muss, wird noch immer einen &#8220;echten&#8221; PC dem Post-PC vorziehen. Ich für meinen Teil kann jedoch feststellen, dass ich auf die anstehende Erneuerung meines Notebooks verzichten würde, benötigte ich ihn nicht zum Schreiben und zum Bestreiten meines Lebensunterhalts. Ein Smartphone und Tablet reicht als Informations- und Kommunikationswerkzeugs nämlich mittlerweile in vielen Situationen völlig aus.</p>
<p>Für den ohnehin schon schwachen PC-Markt <a href="http://www.zdnet.de/news/41561052/idc-sieht-schwachen-pc-markt-als-ernste-herausforderung-fuer-intel-und-microsoft.htm">bedeutet diese Entwicklung nichts Gutes</a>. Auf Smartphone- und Tablet-Hersteller hingegen warten rosige Zeiten.</p>
<p>Wie weit habt ihr euch von Notebooks und stationären Rechnern lösen können? Welches Gerät nehmt ihr auf Reisen mit?</p>
<p><em>(Foto:</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/antmcneill/5712892342/"><em>Flickr/Ant McNeill</em></a><em>,</em> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en"><em>CC BY-SA 2.0</em></a><em>)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2010/12/14/jahresrueckblick-2010-das-jahr-des-kleinen-flachen-taschencomputers/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/12/tablet1101.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2010/12/14/jahresrueckblick-2010-das-jahr-des-kleinen-flachen-taschencomputers/">Jahresrückblick 2010: Das Jahr des kleinen,  flachen Taschencomputers</a></b><br /><font size="2">2010 war das Jahr, in dem eine neue Generation tragbarer Computer ihre endgültige Ankunft im Mainstream feierte. Microsoft spielt in dieser neuen Welt keine Rolle mehr.  </font><font color="#aaa">(14. Dezember 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/03/15/yuilop-mobiler-chatdienst-mit-kostenloser-handynummer/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/yuilop110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/03/15/yuilop-mobiler-chatdienst-mit-kostenloser-handynummer/">yuilop: Mobiler Chatdienst mit  kostenloser Handynummer</a></b><br /><font size="2">yuilop heißt ein neuer mobiler Chatdienst, der nicht nur die Kommunikation mit anderen yuilop- sowie Facebook-Chat-Usern erlaubt, sondern auch eine kostenlose deutsche Handynummer spendiert. </font><font color="#aaa">(15. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/04/instagram-ein-einzigartiger-aufstieg/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/instagram-4.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/04/04/instagram-ein-einzigartiger-aufstieg/">Instagram: Ein einzigartiger Aufstieg</a></b><br /><font size="2">Instagrams Aufstieg wirkt wie aus dem Bilderbuch. Mit dem Launch der Android-Applikation wird sich das Wachstum des kalifornischen Fotodienstes noch beschleunigen. Der Druck auf die Konkurrenz nimmt zu. </font><font color="#aaa">(4. April 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Startups und das &#8220;Minimal Viable Product&#8221;: Die Schwierigkeit des minimal notwendigen Funktionsumfangs</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Viable Product]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams. Doch für das sogenannte &#8220;Minimal Viable Product&#8221; die richtige Balance zu finden, kann schwierig sein.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/mvp.png" width="130" height="186"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Eine beliebte Strategie zahlreicher junger Entrepreneure im Web- und Mobile-Segment ist das Streben nach dem sogenanten &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Minimum_viable_product#cite_note-def-0">Minimal Viable Product</a>&#8221; (MVP), also einem Produkt, das zu seiner ersten Veröffentlichung lediglich Kernfunktionalität beinhaltet. Die Philosophie des MVP trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Onlinedienste erst in die freie Wildbahn entlassen und von Nutzern getestet werden müssen, bevor sie ihren letzten Feinschliff erhalten und beweisen können, dass sie tatsächlich eine Nachfrage bedienen oder schaffen.</p>
<p>Der Gegensatz zu einer Gründung nach dem Prinzip des MVP ist ein perfektionistischer Ansatz, bei dem ein neuer Service erst dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wenn jeder Pixel sitzt und jedes anvisierte Feature umgesetzt wurde. Wer so verfährt, ist zwar weit weniger auf die Toleranz und Geduld erster Nutzer angewiesen &#8211; da ja zum Debüt alles funktioniert wie im Bilderbuch &#8211; läuft aber Gefahr, viele Monate an einem Produkt zu basteln, das nach der Lancierung gar niemand haben möchte.</p>
<p>Mit dem MVP stellen Startup-Macher also sicher, nicht enorme Ressourcen (Zeit, Kapital) mit einem Vorhaben zu verschwenden, das nicht gut ankommt. In der Automobilindustrie, bei Flugzeugherstellern oder in der Pharmabranche könnte ein MVP im schlimmsten Fall Leben kosten. Bei Webangeboten und mobilen Apps steht allein die Laune und Loyalität von Early Adoptern auf dem Spiel, die üblicherweise die Zielgruppe eines MVP darstellen.</p>
<p><span id="more-21122"></span></p>
<p>Der Unternehmer und Autor Eric Ries <a href="http://www.startuplessonslearned.com/2009/03/minimum-viable-product.html">bezeichnete das MVP einst</a> als Produkt, dessen Featureumfang gerade so ausreicht, um bei einem Debüt besagte Early Adopter anzusprechen, in der Hoffnung, das einige von ihnen für die Nutzung bezahlen (zum Beispiel für Premium-Funktionen) oder Feedback hinterlassen, damit auf diese Weise erforderliche Verbesserungen und Erweiterungen vorgenommen werden können.</p>
<p>Nicht wenige der jungen Startups, über die wir bei netzwertig.com berichten, wurden von ihren Erschaffern als MVP konstruiert. Wann ein Produkt jedoch die erforderliche Untergrenzen von dem erreicht, was von der initialen Anwenderschaft als essentielle Kernfunktionalität wahrgenommen wird, variiert stark. Kommen frühzeitige Testanwender häufiger zu einem noch sehr schmucklosen Dienst zurück, ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass die MVP-Zielstellung erreicht wurde.</p>
<p><strong>Hundefutter als vollwertige Mahlzeit verkauft</strong></p>
<p>Dass der ein MVP prägende Drang zum Weglassen von Details aber auch zu weit gehen kann, spürte ich vor einigen Tagen am eigenen Leib, als ich auf die Empfehlung eines Bekannten einen Dienst namens <a href="http://livelead.com">LiveLead</a> unter die Lupe nahm. Der US-Service bietet Anwendern eine Möglichkeit, Videos in Echtzeit mit Facebook-Freunden anzuschauen. Doch einmal davon abgesehen, dass derartige Ideen des kollaborativen Videkonsums schon häufiger vergeblich in Angriff genommen wurden (<a href="http://techcrunch.com/2012/01/17/turntable-for-video-chill-turns-into-pinterest-for-video-sees-10-sign-ups-a-minute/">beispielsweise von Chill</a>), schockierte mich die hochgradig unansehnliche Oberfläche des auf Invite-Only-Basis betriebenen Angebots.</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><a href="http://netzwertig.com/2012/04/05/startups-und-das-minimal-viable-product-die-schwierigkeit-des-minimal-notwendigen-funktionsumfangs/mvp800-png/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/04/mvp800-small.png" width="450" height="221"  alt="Zum Vergrößern klicken" /></a></p>
<p>LiveLead fehlt augenscheinlich nicht nur ein Designer, sondern auch ein Entwickler mit einem grundlegenden Gefühl für Ästhetik und dafür, welches Interface man Anwendern zumuten kann. Mehrfach fragte ich mich bei meinem kurzen Aufenthalt auf der Site, ob ich hier nicht einem verfrühten Aprilscherz auf dem Leim gegangen war. Doch mein Bekannter, der mit dem LiveLead-Gründer gesprochen hat, versicherte mir, dass es sich um ein ernsthaftes Projekt handelt, das als MVP aufgezogen wird.</p>
<p>Für mich jedoch war das mir Gebotene kein MVP. Denn selbst wenn die grundlegenden Voraussetzungen gegeben waren, um Videos zu importieren und Facebook-Freunde zum gemeinsamen Betrachten einzuladen, verging mir beim Anblick der grässlichen Oberfläche jede Lust, mich näher mit dem Dienst zu befassen. Zumal dies eine Einladung von Facebook-Kontakten erfordert hätte &#8211; doch andere zu einem solch unansehnlichen Service einzuladen, wäre mir schlicht peinlich gewesen.</p>
<p>Nur weil Early Adopter überdurchschnittlich viel Geduld, Fehlerakzeptanz und Experimentierfreude mit sich bringen, heißt dies nicht, dass man ihnen Hundefutter als vollwertige Mahlzeit vorsetzen sollte. Und wer dies tut, kann sich sicher sein, diese Personen nie wieder bei sich anzutreffen. Dann allerdings war das ganze MVP-Unterfangen für die Katz. Es sei denn, die Gründer wussten nicht einmal, dass ihr Projekt  mit der gewählten Optik deutlich weniger als ein MVP war. In diesem Fall sollten sie aber lieber ganz die Finger vom Aufbau eines Webstartups lassen.</p>
<p>An die etablierten oder werdenden Gründer unter euch: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem MVP gemacht und wie finden ihr die richtige Balance?</p>
<p><em>(Foto:</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/metalcowboy/2750353961/"><em>Flickr/Swift Benjamin</em></a><em>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a>)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/23/startups-eckpfeiler-einer-optimalen-launchstrategie/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/launchstrategie.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/23/startups-eckpfeiler-einer-optimalen-launchstrategie/">Startups: Eckpfeiler einer optimalen Launchstrategie</a></b><br /><font size="2">Ein gelungener Launch ist die essentielle Basis, auf der Internet- und Mobile-Startups ihren künftigen Erfolg aufbauen. Hier sind einige Tipps, wie das Debüt junger Dienste gut gelingt. </font><font color="#aaa">(23. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/21/internet-der-dinge-gruender-in-deutschland-verpassen-ihre-chance/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/router110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/21/internet-der-dinge-gruender-in-deutschland-verpassen-ihre-chance/">Internet der Dinge: Gründer in Deutschland  verpassen ihre Chance</a></b><br /><font size="2">Das Internet der Dinge wird real, und Konsumenten stehen immer mehr onlinefähige Hardwarelösungen zur Verfügung, die Alltag und Lebensqualität verbessern. Deutsche Startups scheinen diesen Trend jedoch zu verschlafen. </font><font color="#aaa">(21. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/pinterest-fuer-irgendwas-wieso-die-startup-wirtschaft-in-sich-gehen-sollte/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/collect.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/pinterest-fuer-irgendwas-wieso-die-startup-wirtschaft-in-sich-gehen-sollte/">"Pinterest für irgendwas": Wieso die Startup-Wirtschaft  in sich gehen sollte</a></b><br /><font size="2">Während bei zwei mit großen Hoffnungen debütierten Onlinediensten das Licht ausgeht, wartet auf Early Adopter schon der nächste überstrapazierte Hype. Es ist an der Zeit, die derzeitige Entwicklung der Startup-Wirtschaft zu hinterfragen. </font><font color="#aaa">(16. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Das Beste: netzwertig.com im März 2012</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/03/30/das-beste-netzwertig-com-im-maerz-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 11:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwertig.com-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[best of]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem März 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem März 2012.</p>
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<h2>Analyse</h2>
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<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/02/apps-und-ihr-streben-nach-viralitaet-wie-nutzer-die-kontrolle-ueber-das-sharing-verlieren/">Apps und ihr Streben nach Viralität: Wie Nutzer die Kontrolle  über das Sharing verlieren</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/people-discovery-wenn-das-smartphone-weis-wie-der-sitznachbar-heist/">&#8220;People Discovery&#8221;: Wenn das Smartphone weiß,  wie der Sitznachbar heißt</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/08/sms-nachfolger-warum-joyn-ein-erfolgsmodell-werden-kann/">SMS-Nachfolger: Warum Joyn ein Erfolgsmodell werden kann</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/07/social-reading-wie-die-buchwelt-und-das-netz-sich-langsam-kennenlernen/">Social Reading: Wie die Buchwelt und das Netz sich langsam kennenlernen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/12/informationsverbreitung-im-digitalen-zeitalter-der-kony-effekt/">Informationsverbreitung im digitalen Zeitalter: Der Kony-Effekt</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/filme-wandern-in-die-cloud-ultraviolet-und-icloud-konkurrieren-um-inhalte-und-nutzer/">Filme wandern in die Cloud: UltraViolet und iCloud konkurrieren um Inhalte und Nutzer</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/21/internet-der-dinge-gruender-in-deutschland-verpassen-ihre-chance/">Internet der Dinge: Gründer in Deutschland verpassen ihre Chance</a></li>
</ul>
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<h2>Reviews</h2>
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<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/14/doctape-onlinezentrale-fuer-persoenliche-dateien/">doctape: Onlinezentrale für persönliche Dateien</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/thumb-meinungsplattform-mit-beeindrucker-nutzeraktivitaet/">Thumb: Meinungsplattform mit beeindruckender Nutzeraktivität</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/20/guidewriters-marktplatz-fuer-mobile-staedteguides/">GuideWriters: Marktplatz für mobile Städteguides</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/20/jobsuche-silp-erschliest-das-karrierepotenzial-des-persoenlichen-social-graphs/">Jobsuche: Silp erschließt das Karrierepotenzial des persönlichen Kontaktnetzwerks</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/27/naheliegender-schritt-appme-vereint-smartphone-messenger-und-social-network/">Naheliegender Schritt: AppMe vereint Smartphone-Messenger und Social Network</a></li>
</ul>
</div>
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<h2>Samstag App Fieber</h2>
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<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/03/samstag-app-fieber-brandtweet-fahrenheit-null-selbstauskunft/">BrandTweet, Fahrenheit Null, Selbstauskunft</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/10/20853/">Nectar and Pulse, Internet Observatory, 4checkers</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/17/samstag-app-fieber-zapitano-tv-replay-loopcam/">Zapitano, TV-Replay, Loopcam</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/24/samstag-app-fieber-zugmonitor-favs-vschart/">Zugmonitor, Favs, vsChart</a></li>
</ul>
</div>
<h2>Außerdem</h2>
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<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/20/kommentarspalten-in-gefahr-warum-es-sich-lohnt-fuer-blogkommentare-einzustehen/">Xing-API ist live: Entwickler haben  inhaltlich freie Hand</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/12/deutschlandstart-am-dienstag-spotify-scheucht-mit-gratisangebot-die-konkurrenz-auf/">Deutschlandstart am Dienstag: Spotify scheucht die Konkurrenz  mit Gratisangebot auf</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/pinterest-fuer-irgendwas-wieso-die-startup-wirtschaft-in-sich-gehen-sollte/">&#8220;Pinterest für irgendwas&#8221;: Wieso die Startup-Wirtschaft  in sich gehen sollte</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/23/startups-eckpfeiler-einer-optimalen-launchstrategie/">Startups: Eckpfeiler einer optimalen Launchstrategie</a></li>
</ul>
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<div>
<p>Mehr lesen?<br />
<a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/">Das Beste aus dem Februar 2012</a></p>
</div>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/">Das Beste: netzwertig.com im Februar 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Februar 2012. </font><font color="#aaa">(29. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/">Das Beste: netzwertig.com im Januar 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Januar 2012. </font><font color="#aaa">(31. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/das-beste-netzwertig-com-im-dezember-2011/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/das-beste-netzwertig-com-im-dezember-2011/">Das Beste: netzwertig.com im Dezember 2011</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Dezember 2011. </font><font color="#aaa">(2. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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		<title>[SPONSORED POST] Windows Server 8 Beta steht zum Download bereit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sponsored Post</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn über Betriebssysteme von Microsoft gesprochen wird, denken die meisten Personen ganz automatisch an Softwarelösungen wie Windows 7 oder Windows XP. Dies sind aber längst nicht die einzigen Betriebssysteme, die von Microsoft stammen. Mit Windows Server bietet der Softwarekonzern auch eine professionelle Lösung für den Serverbetrieb an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/hh670538"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/windows-8-logo-big-e1332327037125.jpg" width="200" height="113"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Wenn über Betriebssysteme von Microsoft gesprochen wird, denken die meisten Personen ganz automatisch an Softwarelösungen wie Windows 7 oder Windows XP. Dies sind aber längst nicht die einzigen Betriebssysteme, die von Microsoft stammen. Mit Windows Server bietet der Softwarekonzern auch eine professionelle Lösung für den Serverbetrieb an.</p>
<p>So mancher «Nerd» hat sich schon an Windows Server – zum Beispiel der aktuellen Version Windows Server 2008 – versucht und diese auf dem privaten PC installiert. Doch Hoffnungen auf mehr Leistung oder Komfort werden meist schnell zunichte gemacht. Windows Server ist kein klassisches Anwenderbetriebssystem, das um einige Features für den Serverbetrieb erweitert wurde. Stattdessen verkörpert es eine sehr spezielle und zugleich professionelle Lösung, die für einen ganz anderen Einsatzbereich, nämlich den Serverbetrieb, konzipiert wurde.</p>
<p>Windows Server wird von Microsoft angeboten, um einen zuverlässigen und zugleich komfortabel Serverbetrieb zu ermöglichen. Seit jeher genießt das Betriebssystem einen hohen Verbreitungsgrad, was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass es sich schnell konfigurieren und außerdem sehr komfortabel bedienen lässt. Die meisten Administratoren sind mit der Windows GUI bestens vertraut und finden sich daher auch bei Windows Server bestens zurecht.</p>
<p>Die aktuelle Version des Betriebssystems dürfte jedoch in naher Zukunft abgelöst werden. Über den Namen lässt sich bislang nur spekulieren, womöglich wird Microsoft seiner bisherigen Verfahrensweise bei der Namensgebung treu bleiben und sein neues Serverbetriebssystem ganz einfach Windows Server 2012 taufen. Hierüber kann jedoch nur spekuliert werden. Die aktuelle Beta, die angeboten wird, trägt die Bezeichnung Windows Server 8 Beta.</p>
<p>Mit seinem neuesten Betriebssystem für Server möchte Microsoft noch stärker in den Bereich des Cloudcomputings vordringen. Auf den Infoseiten zu Windows Server 8 Beta wird besonders intensiv auf dieses Thema eingegangen. Hierbei fällt auf, dass Microsoft auf eine sehr vielseitige Cloudlösung setzt. Zum einen soll sich die neue Version von Windows Server an Unternehmen richten, die eigene Cloudlösungen (private Cloud) realisieren möchten. Zum anderen stellt die Windows Server 8 Beta auch eine Infrastruktur bereit, um Cloudlösungen als Hoster anzubieten.</p>
<p>Großer Wert wurde außerdem auf eine Optimierung der Wartung gelegt. Microsoft verspricht bereits für die Windows Server 8 Beta eine hohe Sicherheit. Diese schließt auch eine hohe Ausfallsicherheit ein. Unabhängig davon, ob Fehler behoben oder schlichtweg Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollen. Die Windows Server 8 Beta gestattet es dem Administrator, viele dieser Arbeiten durchzuführen, ohne dabei die eigentlichen Services abschalten zu müssen. Die Nutzer können somit weiterarbeiten und bemerken von den Ausfällen überhaupt nichts.</p>
<p>Wie lang sich Microsoft Windows Server noch im Beta Status befinden wird, bleibt abzuwarten. Allerdings wurde die <a href="http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/hh670538">Windows Server 8 Beta</a> bereits für jedermann zugänglich gemacht. Interessenten können die Beta Version des Serverbetriebssystems frei herunterladen und auf ihren Systemen testen.</p>
<p>Das vorherige Testen neuer Serverbetriebssysteme wird für Unternehmen immer wichtiger. Wenn es darum geht, die IT-Infrastruktur zu erweitern oder gar zu ersetzen, ist es von großem Vorteil, wenn sich jetzt schon auf das spätere Betriebssystem vorbereiten kann. Es bietet sich die Chance, die eigenen Systeme (auf Ebene von Hardware und Software) ausgiebig zu testen und anzupassen, damit für spätere eine reibungsfreie Umstellung garantiert ist.</p>
<br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Pinterest für irgendwas&#8221;: Wieso die Startup-Wirtschaft  in sich gehen sollte</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/03/16/pinterest-fuer-irgendwas-wieso-die-startup-wirtschaft-in-sich-gehen-sollte/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 08:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Während bei zwei mit großen Hoffnungen debütierten Onlinediensten das Licht ausgeht, wartet auf Early Adopter schon der nächste überstrapazierte Hype. Es ist an der Zeit, die derzeitige Entwicklung der Startup-Wirtschaft zu hinterfragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Während bei zwei mit großen Hoffnungen debütierten Onlinediensten das Licht ausgeht, wartet auf Early Adopter schon der nächste überstrapazierte Hype. Es ist an der Zeit, die derzeitige Entwicklung der Startup-Wirtschaft zu hinterfragen.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/collect.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Als passionierter Berichterstatter über die Geschehnisse aufstrebenden Startups der digitalen Sphäre gehört es zu meinen Aufgaben, selbst die Anwendungen mit einer unvoreingenommenen Grundhaltung auszuprobieren, mit denen durchschnittliche Webnutzer im aktuellen Stadium nicht eine Minute ihrer Zeit vergeuden würden. Zuletzt traf dies beispielsweise auf die explosionsartig wachsende Zahl an &#8220;People Discovery&#8221;-Apps wie <a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/people-discovery-wenn-das-smartphone-weis-wie-der-sitznachbar-heist/">Highlight, Glancee</a> oder <a href="http://netzwertig.com/2012/03/08/people-discovery-gauss-aktiviert-seinen-magnet-fuer-menschen/">Gauss</a> zu, deren praktischer Nutzwert &#8211; sofern er denn existiert &#8211; aufgrund der fehlenden kritischen Masse im aktuellen Stadium noch nicht zu spüren ist.</p>
<p>Doch selbst meine Geduld ist irgendwann am Ende. In dieser Woche erreichte ich den seltenen Punkt, an dem mich weitere, mit vollmundigen Versprechungen angepriesene mobile Location-Apps mit völlig unklarem Nutzwert nur noch irritierten, und an dem ich mir die Frage stellte, ob die jeweiligen Gründer hinter ihrer üblichen &#8220;It&#8217;s awesome&#8221;-Fassade wirklich selbst an das Potenzial ihres Vorhabens glauben.</p>
<p><span id="more-20943"></span></p>
<p>Nicht unwesentlich meine aktuelle Stimmungslage beeinflusst haben die Nachrichten von der überraschenden, kurzfristigen Schließung der mit viel Brimborium lancierten Bewertungs-App Oink <a href="http://netzwertig.com/2012/03/15/alles-umsonst-oink-schliest-nach-weniger-als-fuenf-monaten/">nach weniger als fünf Monaten</a> sowie der <a href="http://www.perun.net/2012/03/13/twitter-kauft-posterous-und-nun/">Übernahme von Posterous durch Twitter</a>. Die Plattform zum simplen und minimalistischen Publizieren galt einst als mögliche nächste Evolutionsstufe des klassischen Bloggings &#8211; doch diese Rolle übernahm stattdessen Posterous-Konkurrent <a href="http://www.tumblr.com">Tumblr</a>. Da Twitter primär am Team des akquirierten Startups interessiert war, ist ein baldiger Schlussstrich für Posterous <a href="http://www.neunetz.com/2012/03/13/twitter-uebernimmt-team-von-posterous/">sehr wahrscheinlich</a>.</p>
<p>Lange nicht mehr konnte man die <a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/mitmachen-oder-abwarten-wie-nutzer-mit-der-volatilitaet-und-mortalitaet-der-digitalwelt-leben/">Vergänglichkeit und Veränderlichkeit der bunten Startup- und App-Welt</a> so stark spüren wie in diesen Tagen. Die zwei genannten Beispiele verdeutlichen, dass auch eine anfängliche Euphorie wie im Falle Posterous oder ein prominenter Gründer wie bei Oink keine verlässlichen Indizien für eine nachhaltige Existenz darstellen. Was heute noch als &#8220;großartig&#8221; gefeiert wird, kann von den Machern schon morgen als &#8220;Test&#8221; deklariert werden, der zugunsten eines neuen Projekts abgeschlossen wird.</p>
<p><strong>Das nächste kleine Ding: Bookmarking von Orten</strong></p>
<p>Mit dieser frisch ins Bewusstsein gerufenen Erkenntnis im Hinterkopf fiel es mir nicht leicht, mit dem für mich sonst typischen Optimismus Berichten <a href="http://techcrunch.com/2012/03/15/circleme-lets-you-plant-and-find-virtual-items-on-locations/">über den designierten nächsten Hype</a> im Bereich standortbasierter mobiler Apps gegenüberzutreten: <a href="http://gigaom.com/2012/03/15/going-loco-everplaces-and-circleme-hit-public-beta/">Social Bookmarking von Orten</a>. <a href="https://everplaces.com/">Everplaces</a>, <a href="http://circleme.com/">CircleMe</a>, <a href="https://pinwheel.com/">Pinwheel</a>, <a href="http://www.stikinotes.com/">StikiNotes</a> und <a href="http://pindropapp.com">Pin Drop</a> heißen die Kandidaten in diesem (<a href="http://netzwertig.com/2010/05/24/interview-mit-cornelius-rabsch-zum-ende-von-tagcrumbs-stillstand-ist-der-tod/">manchem deutschen User bekannten</a>) Segment, die alle entweder kurz vor dem offiziellen Launch stehen oder gerade den Startschuss gegeben haben.</p>
<p>Allein die schiere Menge an parallel aus dem virtuellen Boden schießenden Apps dieser Art, aber auch die nur minimalen Differenzierungsmerkmale, die austauschbaren Slogans sowie absurde Parolen sorgen bei mir für einen Anflug von Verzweiflung:</p>
<p>&#8220;We&#8217;re building something epic. It will change the way we discover, share and remember the places we love&#8221; (StikiNotes)<br />
&#8220;Find and leave notes around the world&#8221; (Pinwheel)<br />
&#8220;Save and Share Places You Love&#8221; (Everplaces)<br />
&#8220;Collect All Your Likes. Plant Them Around Town. Find New Things&#8221; (CircleMe)<br />
&#8220;Location Bookmarking&#8221; (Pin Drop)</p>
<p>In einem Jahr werden mindestens vier von fünf dieser Apps entweder gar nicht mehr existieren, einen so genannten &#8220;Pivot&#8221; hingelegt haben und stattdessen auf den nächsten App-Trend aufgesprungen sein, oder sich in einem Schwebezustand kurz vor dem endgültigen Aus befinden &#8211; wobei die omnipräsente Jubelrhetorik der Gründerteams irgendwo zwischen Epic und Awesome mit aller Kraft aufrecht erhalten wird, bis es wirklich nicht mehr geht.</p>
<p>Die Probleme der heutigen App- und Web-Wirtschaft sind vielseitig. Hier sind einige:</p>
<ul>
<li>Die Zeit der Nutzer ist begrenzt</li>
<li>Die Experimentierfreude der Nutzer ist gering</li>
<li>Das Vertrauen in die Versprechungen neuer Startups ist gering</li>
<li>Der Mehrwert vieler Apps wird Anwendern nicht klar</li>
<li>Die Austauschbarkeit vieler Apps ist hoch</li>
<li>Die Qualität mancher Apps lässt zu wünschen übrig</li>
<li>Das Gründerteam ist nicht fähig genug (alias: die Hürden, um eine mobile App zu entwickeln, sind niedriger denn je).</li>
</ul>
<p>Es ist ein Naturgesetz der Unternehmensgründung, dass nur wenige Unterfangen zu einem wirklichen Erfolg werden. Die meisten Köpfe hinter der inflationären Zahl an Konsumenten-Apps sind sich darüber auch im Klaren. Populäre Dienste wie Twitter, Tumblr, Instagram oder Pinterest würden heute nicht existieren, hätten nicht mutige Menschen einst den Entschluss gefasst, sich trotz aller Bedenken, Konkurrenten und Risiken an die Entwicklung eines im ersten Augenblick trivial klingenden Social-Web-Dienstes zu machen.</p>
<p>Dennoch scheint es mir, als arbeiten im Jahr 2012 zu viele Gründerteams auf der Jagd nach dem großen Geld an den gleichen, im Zeitalter von Cloud Computing und Lean-Startup-Philosophien vergleichsweise einfach umzusetzenden Software-Ideen, die keine Probleme lösen, sondern im besten Fall der Unterhaltung dienen &#8211; die aber in 99 Prozent der Fälle zum Scheitern verurteilt sind. Gleichzeitig schreien viele andere Bereiche des Lebens förmlich nach durch Jungunternehmen vorangetriebener Innovation und Problemlösung. Andere <a href="http://techcrunch.com/2012/02/25/sugar-water/">teilen meine Sichtweise</a>. Doch leider sind zu viele Gründer damit beschäftigt, das nächste &#8220;Pinterest für irgendwas&#8221; zu basteln &#8211; und ignorieren dabei, dass es einfacher ist, ein bestehendes Bedürfnis von Menschen zu befriedigen, statt eines künstlich zu erschaffen und darauf zu hoffen, damit bei Nutzern einen Nerv zu treffen.</p>
<p>Was ich mir von den App-Startups wünschen würde: Mehr Bodenständigkeit und weniger &#8220;alles ist total fantastisch&#8221;-Getue, mehr Anwenderperspektive statt konstruierter Use Cases, mehr Lust, aus der Masse herauszustechen, statt mit dem Strom zu schwimmen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://netzwertig.com/2012/03/16/pinterest-fuer-irgendwas-wieso-die-startup-wirtschaft-in-sich-gehen-sollte/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/07/20/prioritatensetzung-von-startups-wieso-es-falsch-ist-android-als-os-zweiter-klasse-zu-behandeln/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/07/iphoneandroid110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/07/20/prioritatensetzung-von-startups-wieso-es-falsch-ist-android-als-os-zweiter-klasse-zu-behandeln/">Prioritätensetzung von Startups: Wieso es falsch ist, Android  als OS zweiter Klasse zu behandeln</a></b><br /><font size="2">Noch immer beschränken sich viele Startups darauf, zum Launch lediglich eine iPhone-Applikation anzubieten. Doch dies ist leichtsinnig. </font><font color="#aaa">(20. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/von-vielen-startups-vernachlaessigter-aspekt-eine-idee-ist-nichts-ohne-das-passende-netzwerk/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/network110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/06/von-vielen-startups-vernachlaessigter-aspekt-eine-idee-ist-nichts-ohne-das-passende-netzwerk/">Von vielen Startups vernachlässigter Aspekt: Eine Idee ist nichts ohne das passende Netzwerk</a></b><br /><font size="2">Entrepreneure im Silicon Valley wissen, dass ihre Idee nichts wert ist, sofern ihnen das erforderliche Netzwerk fehlt. Gründer im deutschsprachigen Raum vernachlässigen diesen Aspekt zu oft. </font><font color="#aaa">(6. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/02/apps-und-ihr-streben-nach-viralitaet-wie-nutzer-die-kontrolle-ueber-das-sharing-verlieren/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/sharing110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/02/apps-und-ihr-streben-nach-viralitaet-wie-nutzer-die-kontrolle-ueber-das-sharing-verlieren/">Apps und ihr Streben nach Viralität: Wie Nutzer die Kontrolle  über das Sharing verlieren</a></b><br /><font size="2">Um von der Distributionskraft der führenden Webplattformen Facebook und Twitter profitieren zu können, bewegen viele Onlindienste ihre Nutzer dazu, Inhalte und Aktivitäten dort zu teilen - immer häufiger auf fragwürdige Art und Weise. </font><font color="#aaa">(2. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
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		<title>Digital statt Plastik: Wie Nutzern künftig die Kundenkarte schmackhaft gemacht wird</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/03/15/digital-statt-plastik-wie-nutzern-kuenftig-die-kundenkarte-schmackhaft-gemacht-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Meyer-Gossner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[iCache Geode]]></category>
		<category><![CDATA[kiip]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Multiply]]></category>
		<category><![CDATA[Stocard]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage der Kundenkarte sind gezählt. Innovative Startup-Lösungen sollen künftig eine noch bequemere und effektivere Bindung von Konsumenten an Unternehmen, Händler und Marken ermöglichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Tage der Kundenkarte sind gezählt. Innovative Startup-Lösungen sollen künftig eine noch bequemere und effektivere Bindung von Konsumenten an Unternehmen, Händler und Marken ermöglichen.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenkarten.png" width="180" height="118"  alt="Foto: Flickr/gwire, CC BY 2.0" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Niemand hat gerne zahlreiche Plastikarten in seinem Geldbeutel. Dennoch reihen sich bei jedem Menschen im Laufe der Jahre zunehmend Kreditkarten, Kundenkarten von Unternehmen oder Mitgliederausweise von Vereinen aneinander. Oft bedeutet der Besitz der Plastikkarten aufgrund der Notwendigkeit, den Geldbeutel täglich mit sich zu führen, mehr Aufwand, als die Karten Nutzen bringen. So manche Innovation und Motivation für den Homo Digitalis könnte diesen Trend aber bald verändern.</p>
<p>Denn die Kunden mit einer Plastikkarte zu binden, dürfte schon bald der Vergangenheit angehören. Eine wachsende Zahl von Startups überlegt sich Anreize, den Kundenservice mittels Smartphone-Zubehör, App-Technologie oder Social-Gaming-Ansätzen zu reformieren. Und so könnte selbst der Bezahlvorgang eines zukunftsträchtigen Modells wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-oeffnet-die-elektronische-Geldboerse-1251254.html">Google Wallet</a> angesichts der Innovationen von iCache Geode, Stocard, kiip oder anderen überholt sein, noch bevor er richtig Verbreitung findet.</p>
<p>Sehen wir uns also mal die digitalen „Plastikkartenersetzer“ an&#8230;<span id="more-20926"></span></p>
<p>Die iCache Geode ist grundsätzlich eine Smartphone-Hülle und besticht hierbei durch einen „Alles-in-einem“-Ansatz. Egal ob Kredit- oder Kundenservice-Karte, die iPhone-Hülle scheint ein Alleskönner zu sein. Man liest seine Karten mit einem mitgelieferten Scanner einmalig ein, wählt im Laden das gewünschte Kartenprofil aus, beschreibt somit die Karte neu und kann sie dann im Shop zur Zahlung oder zum Punktesammeln nutzen. Und damit das Ganze sicher ist, ist ein Fingerscan in die Hülle eingebaut. Klingt einfach und zukunftsträchtig. Ob sich der angestrebte, stolze Kaufpreis von 199 US-Dollar mittelfristig refinanzieren lässt, muss jeder Nutzer abhängig vom eigenen Kaufverhalten entscheiden. Sein <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1404403369/geode-from-icache">Spendenziel bei Kickstarter</a> hat das Vorhaben auf jeden Fall erreicht.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/37771482?color=999999" frameborder="0" width="450" height="300"></iframe></p>
<p>Was bei iCache Geode Modell &#8211; der Name ist Programm &#8211; nur für das iPhone funktioniert, wollen ambitionierte Mannheimer Wirtschaftsinformatik- und BWL-Studenten mit ihrer <a href="http://www.stocard.de/">Stocard</a> mittels mobiler App <a href="http://netzwertig.com/2011/11/04/stocard-kundenkarten-ziehen-ins-smartphone/">auch für Android-Smartphones möglich machen</a>. Hierfür wiederum ist keine Hülle notwendig und 80 Anbieter sind bereits vorinstalliert, was die Zuordnung der Kartennummer vereinfacht. Dafür ist das Projekt auf Loyalty Cards beschränkt. Um die App dem Nutzer schmackhaft zu machen, werden zwischendurch attraktive Angebote der Kartenanbieter eingestreut.</p>
<p>Die grundsätzliche Motivation des Punktesammelns könnte zukünftig mittels spielerischer App-Ansätze angeheizt und somit ebenfalls reformiert werden. Modelle wie <a href="http://www.kiip.me/">kiip</a> arbeiten mit Codes, die in Smartphone-Spiele integriert werden. Erreicht man eine bestimmte Punkteebene, gewinnt man entweder Discounts oder Coupons, mit denen man sich dann den nächsten Kaffee günstiger holen kann. Oder man sammelt eben einfach Treuepunkte.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22201693?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=dd1e00" frameborder="0" width="450" height="225"></iframe></p>
<p>Einen ähnlich spielerischen Ansatz bietet übrigens auch <a href="http://getmultiply.com">Multiply</a>, eine Plattform für Marken und Organisationen, welche die sozialen Aktivitäten der eigenen Nutzer online und offline trackt, woraufhin Punkte, Badges und Belohnungen vergeben werden können. So lassen sich Websites oder Onlinedienste in Social-Gaming-Plattformen transformieren, und Organisationen sehen auf einen Blick, welche Unterstützer/Anhänger sich besonders tatkräftig engagieren.</p>
<p>Die Tage der Plastikkarten erscheinen angesichts dieser neuen Entwicklungen gezählt. Ob auch Formate wie Payback oder Groupon damit bald auf einem absteigenden Ast stehen? Eigentlich hätten diese Anbieter aufgrund ihrer Verbreitung einen massiven Vorsprung. Haben sie ihn wirklich im Sinne des Homo Digitalis umgesetzt? Wenn erstmal die spielerischen mit den mobilen Ansätzen zu „sozialen Kundendatenbanken“ verknüpft werden, lassen sich zukünftig schneller Rückschlüsse auf wahre Marken- oder Produktexperten ziehen. Die können dann wiederum ihren <a href="http://www.thestrategyweb.com/can-corporate-social-media-engagement-replace-customer-loyalty-cards">Personal Scoring Index</a> aufwerten und sich für ihre Loyalität belohnen lassen. Mobil, ob mit Smartphone-Hülle, App oder Social-Networking-Profil &#8211; aber auf jeden Fall ohne lästige Plastikkarten.</p>
<p><em>(Foto:</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/gwire/130229831/"><em>Flickr/gwire</em></a><em>,</em> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://netzwertig.com/2012/03/15/digital-statt-plastik-wie-nutzern-kuenftig-die-kundenkarte-schmackhaft-gemacht-wird/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/03/15/digital-statt-plastik-wie-nutzern-kuenftig-die-kundenkarte-schmackhaft-gemacht-wird/&title=Digital statt Plastik: Wie Nutzern künftig die Kundenkarte schmackhaft gemacht wird&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/04/stocard-kundenkarten-ziehen-ins-smartphone/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/stocard.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/04/stocard-kundenkarten-ziehen-ins-smartphone/">Stocard: Kundenkarten ziehen ins Smartphone</a></b><br /><font size="2">Stocard will die Geldbörsen von Millionen Konsumenten leichter machen, indem es physische Kundenkarten durch eine Smartphone-App ersetzt. Das Startup aus Mannheim ist nicht allein mit dieser Idee, hat aber einen erfolgreichen Start hingelegt. </font><font color="#aaa">(4. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/26/apple-machts-vor-andere-machens-nach-schonheit-als-erfolgsrezept/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/beauty110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/26/apple-machts-vor-andere-machens-nach-schonheit-als-erfolgsrezept/">Apple macht's vor, andere machen's nach: Schönheit als Erfolgsrezept</a></b><br /><font size="2">Immer mehr Unternehmen erkennen, welches Kriterium heute maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: ob Produkte und Dienste schön sind und die Sinne ansprechen. Nicht nur Apple baut darauf. </font><font color="#aaa">(26. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/03/dropboxautomator-wie-wappwolf-eine-medienlawine-ins-rollen-brachte/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/wappwolf_110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/03/dropboxautomator-wie-wappwolf-eine-medienlawine-ins-rollen-brachte/">DropboxAutomator: Wie Wappwolf eine Medienlawine  ins Rollen brachte</a></b><br /><font size="2">Lange mangelte es dem Wiener Startup Wappwolf an einem klaren Profil und einem verständlichen Nutzerversprechen. Mit DropboxAutomator liefert es dies - und kann sich schlagartig über eine enorme Medienaufmerksamkeit freuen. </font><font color="#aaa">(3. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		<title>Wi-Fi Pflanzensensor: Koubachi hat den grünen Daumen</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/03/09/wi-fi-pflanzensensor-koubachi-hat-den-gruenen-daumen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>startwerk.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet der Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Koubachi]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzensensor]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gründer des Zürcher Startups Koubachi sind am Ziel. Mit dem Verkaufsstart ihres Pflanzensensors vor wenigen Tagen hat das junge Unternehmen seinen bisher wichtigsten Meilenstein geschafft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Gründer des Zürcher Startups Koubachi sind am Ziel. Mit dem Verkaufsstart ihres Pflanzensensors vor wenigen Tagen hat das junge Unternehmen seinen bisher wichtigsten Meilenstein geschafft.</h4>
<p><a href="http://www.koubachi.com"><img src="http://startwerk.ch/wp-content/uploads/2012/03/koubachi-200x100.jpg" width="200" height="100"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Was macht man, wenn man eine Idee hat, die Technologie aber noch nicht soweit ist? Abwarten und weiterentwickeln. So machten es die Gründer von <a href="http://www.koubachi.com">Koubachi</a>. Die längere Entwicklung hat dem Pflanzensensor des Startups nicht geschadet, im Gegenteil. Herausgekommen ist ein Hightech-Produkt, das sich von der bestehenden Konkurrenz durch ein besonders ambitioniertes Design abhebt.</p>
<p>Koubachi startete den Verkauf seines Pflanzensensor offiziell vor wenigen Tagen, am Launchevent des Startups in Zürich. Hier gabs das kleine Stück cleverer Hardware aus der Nähe zu sehen und die Gründer erklärten im Detail, wie das Gerät Hobbygärtner unterstützt. Der Pflanzensensor überwacht eine Reihe von Werten, um dem Besitzer den unabsichtlichen Pflanzenmord zu ersparen. Das System schickt Nachrichten an den Nutzer, um ihn ans wässern, düngen oder besprühen zu erinnern. Zu viel oder zuwenig Wasser, Lichtverhältnisse, Temperatur: Falls ein Faktor für die jeweilige Pflanzenart nicht stimmt, warnt der Sensor und kann bei starken Abweichung auch Alarm schlagen.</p>
<p><a href="http://startwerk.ch/2012/03/09/koubachi/">Weiterlesen bei startwerk.ch</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/05/wifis-org-online-kontaktseite-fur-das-eigene-wlan/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/wifis110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/05/wifis-org-online-kontaktseite-fur-das-eigene-wlan/">wifis.org: Online-Kontaktseite  für das eigene WLAN</a></b><br /><font size="2">Mit dem Berliner Dienst wifis.org können Besitzer von Drahtlosnetzwerken ihrem jeweiligen WLAN eine Onlineprofilseite einrichten und so Nachbarn die Möglichkeit geben, mit ihnen in Kontakt zu treten. Eine simple, aber nützliche Idee. </font><font color="#aaa">(5. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/die-dritte-phase-der-vernetzung-das-internet-der-dinge-wird-realitat/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/wifi110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/die-dritte-phase-der-vernetzung-das-internet-der-dinge-wird-realitat/">Die dritte Phase der Vernetzung: Das Internet der Dinge wird Realität</a></b><br /><font size="2">Nachdem erst stationäre Computer und dann mobile Endgeräte den Zugriff auf das Web erlernten, erhalten sukzessive immer mehr Apparate eine Onlineanbindung. 2012 werden viele Menschen erstmals bewusst mit dem Internet der Dinge in Kontakt kommen. </font><font color="#aaa">(2. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/11/nachster-groser-trend-die-grenze-zwischen-online-und-offline-verschwindet/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/nest110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/11/nachster-groser-trend-die-grenze-zwischen-online-und-offline-verschwindet/">Nächster großer Trend: Die Grenze zwischen online  und offline verschwindet</a></b><br /><font size="2">Immer mehr Services, Geräte und Produkte positionieren sich an der Schnittstelle zwischen online und offline. Die Verzahnung der digitalen Welt mit unseren täglichen Abläufen ist ein großer Trend der nächsten Jahre. </font><font color="#aaa">(11. November 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Leistungsschutzrecht: Presseverlage gegen  den Rest der Welt</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/03/05/leistungsschutzrecht-presseverlage-gegen-den-rest-der-welt/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/03/05/leistungsschutzrecht-presseverlage-gegen-den-rest-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=20783</guid>
		<description><![CDATA[FDP und CDU/CSU haben sich auf die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage geeinigt. Bevor es zu einem Gesetzesbeschluss kommt, lohnt es sich, auf die zahlreichen Risiken aufmerksam zu machen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>FDP und CDU/CSU haben sich trotz zahlreicher bekannter Kritikpunkte auf die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage geeinigt. Bevor es zu einem Gesetzesbeschluss kommt, lohnt es sich, auf die zahlreichen Risiken aufmerksam zu machen. An vielen Stellen im Netz geschieht dies bereit.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/paragraph110-1.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></p>
<p>Wie heute früh <a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/linkwertig-rivva-openstreetmap-datenschutz-megaupload/">schon kurz berichtet</a>, haben sich FDP und CDU/CSU auf die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage <a href="http://docs.dpaq.de/353-koalitionsrundenergebnisse.pdf">geeinigt</a> (Seite 4). Gewerbliche Onlineangebote sollen für die Nutzung von Presseerzeugnissen (&#8220;oder kleiner Teile davon&#8221;) zahlen, die Abwicklung findet nach den Vorstellungen der Koalition über eine neue Verwertungsgesellschaft statt. Primäres Ziel der Initiative ist Google, das den Verlegern seit langem ein Dorn im Auge ist (<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/09/15/burda-und-springer-sind-die-groessten-google-profiteure.aspx">obwohl sie stark davon profitieren</a>).</p>
<p>Wir sind bei netzwertig.com trotz unserer positiven Grundhaltung zu digitalen Themen Anhänger einer differenzierten Sichtweise. Beim Leistungsschutzrecht für Presseverlage allerdings besteht wenig Spielraum für Differenzierungen. Es handelt sich dabei um eine äußerst zweifelhafte, nicht mit sachlichen Argumenten zu rechtfertigende Subventionierung einer kleinen Zahl einflussreicher Medienhäuser, die auch nach zehn oder gar 15 Jahren im Internet noch immer eine <a href="http://netzwertig.com/2011/05/16/leistungsschutzrecht-destruktiver-eingriff-in-das-digitale-okosystem/">Aversion gegen den Link</a>, einen elementaren Bestandteil des Netzes, hegen und sich diesen künftig vergüten lassen wollen. Die Folgen wären eine erhebliche Rechtsunsicherheit, eine ausufernde Bürokratie sowie unabsehbare Konflikte, die ein nationaler Alleingang in einem globalen Internet nach sich ziehen kann.</p>
<p>Noch ist das geplante Gesetz aber nicht beschlossen, weshalb es sich lohnt, <a href="http://leistungsschutzrecht.info/argumente">auf die zahlreichen Kritikpunkte</a> rund um das ewige Wunschvorhaben der führenden deutschen Presseverlage aufmerksam zu machen. Viele Beobachter der seit Jahren anhaltenden Debatte haben dies seit dem Bekanntwerden der Koalitionspläne am Sonntag bereits getan, weshalb wir an dieser Stelle mittels einiger prägnanter Absätze auf lesenswerte Beiträge zum Thema verweisen &#8211; etwas, das uns nach dem Willen der Verlage sowie der Regierungsparteien künftig Geld kosten soll, würden wir auf diese Weise Besucher zu deren Angeboten weiterleiten.</p>
<p><span id="more-20783"></span></p>
<p><strong>Schwarzer Tag für das Urheberrecht – Lobbyismus setzt sich vorerst durch<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Zudem drohen durch die im Urheberrecht sehr weit gefasste “Gewerblichkeitsschwelle” auch Blogs und eine Vielzahl von anderen Angeboten in eine neue Kostenpflichtigkeit zu fallen. Da hilft es nichts, wenn die KOA im Protokoll vermerken lässt, “die private Nutzung von Presseerzeugnissen wird nicht vergütungspflichtig”. In der Praxis wird völlig offen sein, ob beispielsweise ein Flattr-Button auf der Website schon die Gewerblichkeit positiv indiziert. Das sollen dann die Gerichte entscheiden? Komplett offen ist je nach Ausgestaltung des Gesetzes auch, ob dadurch möglicherweise eine neue Abmahnindustrie geboren wird, oder wie die Umsetzung in der Praxis beispielsweise durch das Eintreiben des Geldes durch eine eventuell zu gründende Verwertungsgesellschaft aussehen.</p></blockquote>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2012/03/05/schwarzer-tag-fur-das-urheberrecht-boni-fur-presseverlage/#quotefmReady">Zum Artikel bei irights.info</a></p>
<p><strong>Hurra: Urheberrecht im Internet verbessert!<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Google und womöglich auch die Perlentaucher und turi2s dieses Landes sollen den Verlagen also Geld dafür geben, dass sie helfen, dass deren Inhalte ein Publikum finden. Das ist etwa, als müssten die Gelben Seiten den Unternehmen dafür zahlen, dass sie ihre Informationen aufnehmen dürfen. Als müsste der Busfahrer dem Kirmesbetreiber Geld dafür geben, dass er die Kunden zu ihm bringt. Dem Vorhaben fehlt jede innere Logik.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hurra-urheberrecht-im-internet-verbessert/">Zum Artikel bei stefan-niggemeier.de</a><br />
<strong><br />
Leistungsschutzrecht aus Online Marketing Perspektive – Deindexierung und Tschüss!<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Ich sehe dieses Vorhaben der Bundesregierung schon von vornherein als unnötig an, da es jedem Publisher völlig freisteht, in Suchmaschinen und News-Aggregatoren gelistet zu sein. Ein einfacher Eintrag in die robtos.txt der Webseite genügt, um bei Google und Co. deindexiert zu werden. Selbstverständlich wollen das aber die Verlage gar nicht, denn die Suchmaschinen bringen ihnen einen richtig hohen Anteil an Traffic und damit bares Geld. Zwar ist der Anteil an Suchmaschinentraffic von Publikation zu Publikation bisweilen sehr unterschiedlich, aber aus meinen Erfahrungen heraus würde ich schätzen, dass das Mittel bei etwa 50% des Gesamttraffics und damit meist auch Gesamtumsatzes liegt.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.elcario.de/leistungsschutzrecht-aus-online-marketing-perspektive-deindexierung-und-tschuess/2116/">Zum Artikel bei elcario.de</a><br />
<strong><br />
Verlage verspielen Verlinkungswürdigkeit<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Zum Glück gibt es genügend guten Inhalt in österreichischen und schweizerischen Publikationen, sowie die ganze Welt der englischsprachigen Webangebote, die man noch gefahrlos verlinken kann. Bis auf weiteres rufe ich hiermit einen vollständigen Verlinkungs- und Zitatboykott auf, was große deutsche Verlage angeht. Mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt.</p></blockquote>
<p><a href="http://praegnanz.de/weblog/verlage-verspielen-verlinkungswuerdigkeit">Zum Artikel bei praegnanz.de</a></p>
<p><strong>CDU/CSU und FDP: Presseleistungsschutzrecht wird bedeuten, dass Google News zahlen muss<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Es darf bezweifelt werden, dass das kostenlose und hierzulande werbefreie Google News weiter betrieben wird, wenn Google dafür Abgaben in Millionenhöhe leisten soll. Ein Wegfall des Angebots wäre allerdings eine interessante Situation, die die Möglichkeit bieten würde, die Auswirkungen neuer Nachrichtenplayer, die vor allem von Links und Aggregation leben, insgesamt zu beobachten.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.neunetz.com/2012/03/04/cducsu-und-fdp-presseleistungsschutzrecht-wird-bedeuten-dass-google-news-zahlen-muss/">Zum Artikel bei neunetz.com</a></p>
<p><strong>Lex Google, vulgo Leistungsschutzrecht<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Was jetzt passieren sollte: Google sperrt die Inhalte der Zeitungen aus, wie es im Juli 2011 in Belgien geschehen ist. Blogger verlinken nicht mehr auf Zeitungsinhalte. Wer solche Regelungen beschließen läßt, hat das nächste Feindbild schon auf dem Schirm.</p></blockquote>
<p><a href="http://opalkatze.wordpress.com/2012/03/05/lex-google-vulgo-leistungsschutzrecht/">Zum Artikel bei &#8220;Kaffee bei mir?&#8221;</a></p>
<p><strong>Wer hat Angst vorm Leistungsschutzrecht? Niemand! Wenn es aber kommt? Dann laufen wir! </strong></p>
<blockquote><p>Sollte also die Mitgliedschaft bei der zukünftig geplanten Verwertungsgesellschaft Pflicht sein, so werden wir wohl einen enormen Umbruch des Medienmarktes außerhalb der deutschen Grenzen erleben. Die deutschsprachigen Verlage in der Schweiz oder in Österreich könnten sich dann jetzt schon die Hände reiben, denn sie könnten mit bereits vorhandenen Verlagsstrukturen in sehr kurzer Zeit ein völlig neues Publikum erschließen. Und überhaupt dürfte es wenig Probleme geben sich seinen Online-Verlag in Zukunft außerhalb von Deutschland aufzubauen. Ein Umstand, der mir als Staat große Sorgen bereiten würde.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/03/05/wer-hat-angst-vorm-leistungsschutzrecht-niemand-wenn-es-aber-kommt-dann-laufen-wir/">Zum Artikel bei </a><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/03/05/wer-hat-angst-vorm-leistungsschutzrecht-niemand-wenn-es-aber-kommt-dann-laufen-wir/">blog.karlshochschule.de</a></p>
<p>Viele weitere aktuelle Hintergründe und Einblicke zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage <a href="http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/leistungsschutzrecht.html">gibt es in einem lesenswerten Beitrag bei Journalist Online</a>.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/linkwertig-rivva-openstreetmap-datenschutz-megaupload/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/03/lw-0305.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/linkwertig-rivva-openstreetmap-datenschutz-megaupload/">Linkwertig: Leistungsschutzrecht, Rivva, OpenStreetMap, Megaupload</a></b><br /><font size="2">Rivva wurde fünf Jahre alt, Foursquare wechselt zu OpenStreetMaps und mehr. </font><font color="#aaa">(5. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/06/21/verlage-klagen-gegen-tagesschau-app-ein-akt-von-verzweiflung-oder-inkompetenz/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/06/tagesschau-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/06/21/verlage-klagen-gegen-tagesschau-app-ein-akt-von-verzweiflung-oder-inkompetenz/">Verlage klagen gegen Tagesschau-App: Ein Akt der Verzweiflung  oder Inkompetenz</a></b><br /><font size="2">Acht deutsche Verlage klagen gegen die "textdominante Berichterstattung" in den mobilen Apps der Tagesschau - und offenbaren damit entweder ihre Verzweiflung oder ein fehlendes Verständnis für die technischen Rahmenbedingungen. </font><font color="#aaa">(21. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/05/27/blogs-contra-mainstream-medien-dilettanten-gibt-es-auf-beiden-seiten/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/05/blogscontrajournalismus.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/05/27/blogs-contra-mainstream-medien-dilettanten-gibt-es-auf-beiden-seiten/">Blogs contra Mainstream-Medien: Dilettanten gibt es auf beiden Seiten</a></b><br /><font size="2">Viel zu lange schon schwelt der Konflikt zwischen Blogs und etablierten Onlinemedien. Inwieweit es eines Tages zu einer Versöhnung kommt, liegt in den Händen der großen Nachrichtenportale. </font><font color="#aaa">(27. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Das Beste: netzwertig.com im Februar 2012</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 12:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwertig.com-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[best of]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=20701</guid>
		<description><![CDATA[Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Februar 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Februar 2012.</p>
<div>
<h2>Analyse</h2>
<div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/der-nachste-interessenkonflikt-wie-die-facebook-aktie-dem-tech-journalismus-schadet/">Der nächste Interessenkonflikt: Wie die Facebook-Aktie dem Tech-Journalismus schadet</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/06/geschlossene-okosysteme-abschied-vom-netz-wie-wir-es-kennen/">Geschlossene Ökosysteme: Abschied vom Netz, wie wir es kennen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/09/nach-dem-path-fehltritt-das-merkwurdige-verhalten-vernetzungswilliger-iphone-apps-zur-wachstumszeit/">Nach dem Path-Fehltritt: Das merkwürdige Verhalten vernetzungswilliger iPhone-Apps  zur Wachstumszeit</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/10/crowdfunding-eine-schleichende-revolution/">Crowdfunding: Eine schleichende Revolution</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/13/reform-des-urheberrechts-je-schneller-pinterest-wachst-desto-besser/">Reform des Urheberrechts: Je schneller Pinterest wächst, desto besser</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/16/twitterifikation-facebook-will-twitter-verdrangen/">&#8220;Twitterifikation&#8221;: Facebook will Twitter verdrängen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/24/prognose-die-tage-von-google-sind-gezaehlt/">Prognose: Die Tage von Google+ sind gezählt</a></li>
</ul>
</div>
<h2>Reviews</h2>
<div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/09/eardex-globale-datenbank-uber-lokale-preise/">Eardex: Globale Datenbank über lokale Preise</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/14/foundd-filmempfehlungen-sonst-nichts/">foundd: Filmempfehlungen, sonst nichts</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/16/aus-eeve-wird-popset-y-combinator-unterstutzt-deutsches-startup/">Aus Eeve wird Popset: Y Combinator unterstützt deutsches Startup</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/24/neustart-der-iphone-app-wahwah-fm-ist-der-interaktivere-ipod/">Neustart der iPhone-App: wahwah.fm ist der interaktivere iPod</a></li>
</ul>
</div>
<div>
<h2>Samstag App Fieber</h2>
</div>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/04/samstag-app-fieber-search-by-drawing-vermisst-mahlzeit-tv/">Search by Drawing, Vermisst, Mahlzeit.tv</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/11/samstag-app-fieber-tweetsee-dooid-100-days/">tweetsee, DooID, 100-days</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/18/samstag-app-fieber-epagee-centralsphere-globodynamics/">Epagee, CentralSphere, Globodynamics</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/25/samstag-app-fieber-app-meister-appaware-appguide/">App Meister, AppAware, AppGuide</a></li>
</ul>
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<h2>Außerdem</h2>
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<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/20/kommentarspalten-in-gefahr-warum-es-sich-lohnt-fuer-blogkommentare-einzustehen/">Kommentarspalten in Gefahr: Warum es sich lohnt, für Blogkommentare einzustehen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/17/bar-zahlen-startups-zu-kurz-gedacht-oder/">Bar-Zahlen-Startups: Zu kurz gedacht &#8211; oder?</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/20/urheberrechtsverstoese-websites-koennen-pinterest-deaktivieren/">Urheberrechtsverstöße: Websites können  Pinterest deaktivieren</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/21/internetstandort-berlin-buergermeister-klaus-wowereit-will-nicht-mit-startups-sprechen/">Internetstandort Berlin: Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/23/rightclearing-restorm-com-will-die-digitale-musiklizenzierung-auf-den-kopf-stellen">rightclearing: restorm.com will die digitale Musiklizenzierung auf den Kopf stellen</a></li>
</ul>
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<h2>Interviews</h2>
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<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/10/flattr-mitgrunder-linus-olsson-das-gesamte-netz-soll-2012-flattrbar-werden/">Flattr-Mitgründer Linus Olsson: &#8220;Das gesamte Netz  soll 2012 flattrbar werden&#8221;</a></li>
</ul>
<p>Mehr lesen?<br />
<a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/">Das Beste aus dem Januar 2012</a></p>
</div>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/29/das-beste-netzwertig-com-im-februar-2012/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/das-beste-netzwertig-com-im-januar-2012/">Das Beste: netzwertig.com im Januar 2012</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Januar 2012. </font><font color="#aaa">(31. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/das-beste-netzwertig-com-im-dezember-2011/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/nwe110.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/02/das-beste-netzwertig-com-im-dezember-2011/">Das Beste: netzwertig.com im Dezember 2011</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Dezember 2011. </font><font color="#aaa">(2. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/30/das-beste-netzwertig-com-im-november-2011/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/nwe1101.gif" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/30/das-beste-netzwertig-com-im-november-2011/">Das Beste: netzwertig.com im November 2011</a></b><br /><font size="2">Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem November 2011. </font><font color="#aaa">(30. November 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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